Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 4551 NO
Eingetragen
22.12.2004
Branche
Einzelhandel mit BüchernVerlegen von BüchernBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Herstellung, die Vermarktung und der Handel mit Buch- und Medienerzeugnissen u. a. mit Hilfe digitaler Technologien und der Handel mit Lizenzen für digitale Text-Rechte sowie der Erwerb und das Halten, Verwaltung und Verwerten von Beteiligungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Witt
seit 11.4.2023
Prokura
Iris Annette Kirberg
seit 11.4.2023
Prokura
Geschäftsführer
Alyna Wnukowsky
seit 22.7.2022
Geschäftsführer
Ralf Duchstein
seit 6.9.2021
Prokura
Ulrich Vollmer
seit 6.9.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TOPP Holding AG
Germany
510.350 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TOPP Holding AG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Konzernstruktur

Der Konzern besteht aus der TOPP Holding AG als Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB und 13 in die Konsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen.

II. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das operative Geschäft des Konzerns erstreckt sich fast ausschließlich auf den Buchgroßhandel und andere buchbezogene Leistungen (Bereich Buchhandel) sowie zu einem geringen Teil auf den Blumeneinzelhandel und sonstige Umsätze (Bereich Blumenhandel und sonstige Umsätze).

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2021 bei einem Konzernumsatz von 764.412 T€ (Vorjahr 733.215 T€) und einem Materialaufwand von 624.125 T€ (Vorjahr 595.600 T€) ein Rohertrag von 140.287 T€ (Vorjahr 137.615 T€) erzielt. Dabei resultierten der Konzernumsatz und der Rohertrag zum weit überwiegenden Teil aus dem Bereich Buchhandel.

1. Bereich Buchhandel

Der Bereich Buchhandel umfasst den Großhandel mit Verlagsprodukten, die Herstellung und den Vertrieb von Büchern auf Bestellung (Books on Demand) sowie die Erbringung von Transportdienstleistungen für Verlage, Großhandel und Buchhändler.

Die konjunkturelle Lage in Deutschland wurde auch im Jahr 2021 noch massiv von den Auswirkungen der weltweiten Pandemie des Corona-Virus SARS-Cov 2 beeinflusst. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Verlauf des Jahres nach dem historischen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im Vorjahr (-5,3%) wieder erholen können. Die Wirtschaftsleistung konnte das Vorkrisenniveau aber noch nicht wieder erreichen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt insgesamt im Jahr 2021 kalenderbereinigt um 2,6% gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 aber noch um 2,0% niedriger.

Der Buchhandel konnte von dieser positiven Gesamtentwicklung profitieren. Während der stationäre Buchhandel durch die behördlich angeordneten Schließungen der Ladengeschäfte direkt von den Lockdownphasen im Januar bis Mai 2021 betroffen war, konnte der Internet- und Versandhandel seine Umsätze in diesen Lockdownphasen ausweiten. Im Ergebnis hat der Gesamtbuchmarkt in Deutschland in 2021 kumuliert über alle Vertriebswege einen Umsatzzuwachs von 3,2% gegenüber 2020 realisiert (vgl. in 2020: -2,3%). Dabei war exemplarbezogen eine Absatzsteigerung von 1,6% zu verzeichnen, die durch um 1,6% höhere Verkaufspreise verstärkt wurde. Der stationäre Sortimentsbuchhandel hatte einen Umsatzrückgang von -3,1% zu verkraften.

Der Bereich Buchhandel konnte den um Rücksendungen bereinigten Handelsumsatz in 2021 im mittleren einstelligen Bereich im Vergleich zum Vorjahr steigern. Vor dem Hintergrund der Planung für das Geschäftsjahr 2021, die von konstanten Umsatzerlösen ausging, konnte damit eine erfreuliche Umsatzsteigerung erzielt werden. Die Nettorohertragsmarge blieb dabei auf dem Vorjahresniveau.

Die positive Umsatzentwicklung im Bereich Buchhandel ist auf den Zuwachs im Internet- und Versandhandel zurückzuführen, der den Rückgang im stationären Handel kompensieren konnte.

Die vom Konzern erbrachten Transport- und Versanddienstleistungen im Bereich Bücher konnten gegenüber dem Vorjahr ebenfalls im mittleren einstelligen Bereich gesteigert werden.

2. Bereich Blumenhandel und sonstige Umsätze

Der Bereich Blumenhandel und sonstige Umsätze umfasste den Internetvertrieb an Endkunden sowie die Vermietung von Gewerbeimmobilien. Im Geschäftsjahr 2020 wurde der Einkauf und der Vertrieb von Blumen und Pflanzen über das Internet an ein nicht zum Konzern gehörendes nahestehendes Unternehmen veräußert. Der Bereich Blumenhandel im Konzern beinhaltet damit nur noch die Lagerung, die Be- und Verarbeitung und den Versand von Blumen und Pflanzen. Die Vermietung von Gewerbeimmobilien ist unverändert zu den Vorjahren geblieben.

Aufgrund der Veräußerung im Vorjahr hat sich der Anteil des Bereichs Blumenhandel und sonstige Umsätze am Gesamtkonzernumsatz entsprechend reduziert.

3. Ertragslage

Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns in Höhe von 8.315 T€ (Vorjahr: -9.546 T€) wird ab dem Geschäftsjahr 2021 nicht mehr durch die Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung als konsolidierungsbedingte Ergebniseffekte, sondern nur noch durch die Abschreibungen auf originär erworbene Firmenwerte in Höhe von 4.482 T€ belastet. Hinzu kommen Abschreibungen auf die übrigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 4.227 T€.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Firmenwerte) des Anlagevermögens und auf Sachanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund der Abschreibungen auf die Investitionen in den Logistikstandort in Bad Hersfeld erhöht. Die Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung sind planmäßig letztmalig im Jahr 2020 vorgenommen worden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt deutlich gestiegen. Dabei erhöhten sich die Aufwendungen für die Entwicklung und Pflege der IT-Systeme, für die Überlassung von Arbeitnehmern, für Frachtkosten und für Kosten im Zusammenhang mit der Verlagerung der Print on Demand Produktion nach Bad Hersfeld.

Das Finanzergebnis wirkte sich in Höhe von -8.025 T€ (Vorjahr -9.872 T€) auf das Jahresergebnis aus. Es wird im Wesentlichen durch die Verzinsung des Genussrechtskapitals und die Finanzierungskosten für die erhaltenen Darlehen bestimmt, denen nur in geringem Umfang Erträge aus gewährten Darlehen gegenüberstehen.

Da sich die Umsatzerlöse besser als erwartet entwickelt haben, konnte insgesamt, unter Eliminierung der im Vorjahr enthaltenen einmaligen Erträge aus der Veräußerung eines Teilbetriebs und unter Berücksichtigung der im Vorjahr enthaltenen Abschreibungen auf die konsolidierungsbedingt entstandenen Firmenwerte, trotz der gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Betriebskosten das Ergebnis nach Steuern des Vorjahres konstant gehalten werden. Damit ist das Konzernergebnis nach Steuern besser ausgefallen, als es die Prognose im Vorjahr erwartet hatte.

III. Personalentwicklung

Die Anzahl der Arbeitnehmer des Konzerns beträgt 2021 im Jahresdurchschnitt 1.108 (Vorjahr 1.106) Personen. Die Anzahl der Beschäftigten wird sich voraussichtlich im nächsten Jahr nur geringfügig verändern.

IV. Vermögenslage

Das Anlagevermögen in Höhe von 100.994 T€ (Vorjahr 121.293 T€) beinhaltet im Wesentlichen die Firmenwerte aus dem Einzelabschluss eines einbezogenen Tochterunternehmens in Höhe von 12.698 T€, die Betriebsgebäude und Grundstücke in Höhe von 41.603 T€, die technischen Anlagen in Höhe von 19.087 T€ der beiden Bereiche Buch- und Blumenhandel sowie langfristig gehaltene Wertpapiere und sonstige Ausleihungen in Höhe von 22.006 T€.

Das Eigenkapital hat sich 2021 durch das positive Jahresergebnis aus 2021 auf 168.142 T€ (Vorjahr 160.064 T€) erhöht. Daraus resultiert ein Anlagendeckungsgrad von 166,5% (Vorjahr 132,0%) sowie eine Eigenkapitalquote von 41,4% (Vorjahr 41,4%) bezogen auf die Bilanzsumme von 406.215 T€ (Vorjahr 386.944 T€).

Das Working Capital, bestehend aus Vorräten in Höhe von 67.885 T€ (Vorjahr 56.879 T€) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 81.608 T€ (Vorjahr 76.743 T€), reduziert um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 86.853 T€ (Vorjahr 71.493 T€), weist aufgrund gestiegener Vorräte und Forderungen sowie der ebenfalls gestiegenen Lieferantenverbindlichkeiten mit 62.640 T€ (Vorjahr 62.129 T€) einen positiven, aus dem freien Cashflow finanzierten Saldo aus.

V. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Neu- und Ersatzinvestitionen vor allem für Grundstücke und Gebäude (7.272 T€), Betriebs- und Geschäftsausstattung (1.255 T€), technische Anlagen (8.894 T€) sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (875 T€) getätigt. Die Neuinvestitionen betreffen insbesondere die Erweiterung des Standortes in Bad Hersfeld.

VI. Finanzlage

Für die Finanzierung des Logistikzentrums in Bad Hersfeld stehen langfristige, jährlich aus dem freien Cashflow zu tilgende Bankkredite, langfristige und kurzfristige Darlehen der Gesellschafter sowie Darlehen nahestehender Gesellschaften zur Verfügung. Soweit die von den Konzerngesellschaften benötigten finanziellen Mittel nicht aus deren Cashflow gedeckt werden können, stehen im Übrigen weitere mittelfristige, dem Bedarf angepasste Bankkreditlinien bereit.

VII. Risiken und Chancen sowie Risikomanagement

Die einzelnen Konzernunternehmen verfügen über interne Kennzahlensysteme zur Beurteilung der Ertragskraft (Umsätze, Margen, Deckungsbeiträge), des Liquiditätsstatus (Cashflow, Working Capital) sowie der Reichweiten der Bestände.

Zur Absicherung des Zinsrisikos aus den Darlehen für die Baufinanzierungen in Bad Hersfeld wurden Kreditverträge mit festen Zinsvereinbarungen abgeschlossen.

Der sich im deutschen Buchhandelsmarkt seit einigen Jahren vollziehende Strukturwandel, in dem sich größere Umsatzanteile der stationären Buchhändler zu den Onlinehändlern verschoben haben, wird sich auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen.

Darüber hinaus wird sich die in den letzten Jahren zu beobachtende erhöhte Anzahl der Geschäftsaufgaben im Segment der kleinen und mittleren Unternehmen im Buchhandel weiter fortsetzen, wobei diese Geschäftsaufgaben vermehrt durch einen Verkauf des Geschäftsbetriebs an große Filialisten realisiert werden. Dem stehen Neugründungen nur im geringeren Maße gegenüber, so dass sich die Anzahl der Buchläden langsam, aber stetig reduzieren wird, was zu einer fortschreitenden Konzentration im kleiner werdenden Segment des Sortiments-Buchhandel führt.

Als weitere strukturelle Änderung ist in geringem Maße eine Substitution von höherpreisigen Hardcoverausgaben durch niedrigpreisige Taschenbücher und durch elektronische Bücher (E-Books) zu erkennen. Beide Effekte üben Druck auf den stationären Buchhandel aus, dessen Handelsmarge darunter leidet.

Da die absolute Höhe der Handelsmarge des Großhandels und des Einzelhandels im Wesentlichen von der Höhe der durch die Verlage festgesetzten gebundenen Ladenpreise der Bücher abhängt, bleibt es für die Zukunft wünschenswert, dass die Buchpreise mindestens im gleichen Verhältnis steigen, wie sich die Personal- und Logistikkosten erhöhen.

Chancen bestehen insbesondere darin, die im abgelaufenen Geschäftsjahr hinzugewonnenen Umsatzzuwächse langfristig durch ein breites Titelangebot und attraktive Serviceleistungen zu sichern.

VIII. Standorte

Neben dem Verwaltungssitz in Hamburg, dem Logistikzentrum in Bad Hersfeld und der Verwaltungs- und Produktionsstätte in Norderstedt für den Bereich Buchhandel werden für den Bereich Blumenhandel weitere Standorte in Berlin und Schwabhausen unterhalten.

IX. Ausblick

Für 2022 wird davon ausgegangen, dass sich das für den Buch-Großhandel relevante Marktvolumen insgesamt reduzieren wird. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Reduktion von Verkaufsflächen aufgrund von Marktaustritten und aus der Verschiebung der Beschaffungswege der Filialisten hin zu einem höheren Anteil von Direktbezügen bei den Verlagen. Dem gegenüber stehen nur eine geringe Anzahl von Neueröffnungen zusätzlicher Filialstandorte und eine wachsende Zahl von Übernahmen von bestehenden Buchhandlungen durch die Filialisten.

Nachdem die Pandemie mit dem Coronavirus SARS-CoV2 den Höhepunkt ihrer Ausbreitung in Europa im Frühjahr 2022 überschritten hat, ist zu erwarten, dass sich die Bezugswege der Buchhändler wieder etwas mehr zum Direktbezug bei den Verlagen zurück verlagern werden.

Für den Bereich Buchhandel wird auf Basis der individuellen Kundendaten für 2022 eine rückläufige Umsatzentwicklung (nach Rücksendungen) im unteren einstelligen Bereich geplant.

Die operativen Kosten des Logistikbetriebs in Bad Hersfeld werden proportional mit der geplanten Reduktion des Umsatzes und trotz der Fortsetzung der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen für die Lagersteuerung und Fördertechnik im einstelligen Millionenbereich gegenüber dem Vorjahr sinken. Für die Vertriebs- und Verwaltungskosten in Hamburg wurde aufgrund der anstehenden Tariferhöhungen und der weiteren Modernisierung der IT-Systeme mit Erhöhungen geplant.

Die Unterdeckung im Transportbereich wird in etwa konstant auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bleiben, wobei weitere Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite durch Preiserhöhungen zum Teil kompensiert werden sollen.

Unter Berücksichtigung aller geplanten Maßnahmen wurde für 2022 für den Bereich Buchhandel mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber 2021 geplant.

Im Bereich Blumenhandel und sonstige Umsätze wurde für 2022 ein moderates Umsatzwachstum im unteren einstelligen Bereich geplant. Es wird davon ausgegangen, dass das Betriebsergebnis in etwa konstant auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres ausfallen wird.

Für 2022 sind Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen im Umfang von 4,4 Mio. € geplant, die im Wesentlichen im Zusammenhang mit Modernisierungs- und Optimierungsmaßnahmen am Logistikstandort in Bad Hersfeld stehen.

Insgesamt resultiert daraus, dass der Konzernumsatz nahezu konstant bleiben wird und das Konzern-Betriebsergebnis ohne Berücksichtigung der Abschreibungen aufgrund der zu erwartenden Belastungen geringfügig unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres ausfallen wird. Der Vorstand erwartet in 2022 und in den Folgejahren weiterhin positive Ergebnisse im einstelligen Millionenbereich. Der ebenso zu erwartende positive Cashflow wird zur Deckung des Kapitaldienstes und für Darlehenstilgungen eingesetzt.

Der Vorstand geht zum aktuellen Zeitpunkt davon aus, dass die Konsequenzen aus dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine und die weiterhin anhaltend hohen Infektionszahlen in Deutschland mit dem Coronavirus negative Auswirkungen auf den stationären und den Internet-Handel und damit auch auf das Kerngeschäft des Konzerns haben, so dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung unterhalb der Planung für 2022 liegen könnte. Dabei hat die seit dem Frühjahr 2022 zu beobachtende starke Verteuerung der Preise für Kohle- und Gasimporte in Deutschland bereits zu einer stark gestiegenen Inflationsrate geführt, die zu einem Rückgang der Kaufkraft der Konsumenten und damit zu einem rückläufigen Absatz sowie zu einer Verschiebung des Konsumverhaltens von hochpreisigen Hardcovern hin zu niedrigpreisigen Taschenbüchern in der Buchbranche führen kann.

 

Hamburg, den 13. November 2022

Michael Herz

Jan Carsten Herbst

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 694.785,46 1.110
2. Firmenwerte 12.697.685,00 13.392.470,46 17.179
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.603.293,24 18.743
2. technische Anlagen und Maschinen 19.087.296,00 3.170
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.881.675,28 1.361
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 875.000,00 63.447.264,52 25.398
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.001,00 100
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 1,00 0
3. Beteiligungen 2.048.057,55 2.248
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 13.772.956,26 43.750
5. sonstige Ausleihungen 8.233.333,00 24.154.348,81 8.233
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.482.063,30 2.515
2. unfertige Leistungen 8.616,35 9
3. fertige Erzeugnisse und Waren 65.394.721,96 67.885.401,61 54.355
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 81.608.260,22 76.743
davon gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 113.516,52 (Vorjahr: T€ 237)
2. Forderungen gegen Gesellschafter 72.464.712,81 2.763
3. sonstige Vermögensgegenstände 30.419.189,38 184.492.162,41 31.637
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 52.426.812,72 97.274
C. Rechnungsabgrenzungsposten 416.062,80 356
406.214.523,33 386.944

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 12.872.047,00 12.872
II. Kapitalrücklage 66.914.291,17 66.914
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 527,80 1
2. andere Gewinnrücklagen 33.231.825,60 33.232
IV. Konzern-Bilanzverlust -217.656.937,38 -225.673
V. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile 796.509,05 734
VI. Genussrechtskapital 271.983.315,38 168.141.578,62 271.983
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 439.418,21 526
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 3.252.333,00 2.923
2. Steuerrückstellungen 6.059.422,79 4.713
3. sonstige Rückstellungen 16.800.221,09 26.111.976,88 18.709
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.230.331,96 32.386
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 86.852.533,87 71.493
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 39.804.747,50 82.461
4. sonstige Verbindlichkeiten 53.626.738,31 13.608
davon aus Steuern: € 647.690,28 (Vorjahr: T€ 566) 211.514.351,64
E. Rechnungsabgrenzungsposten 7.197,98 62
406.214.523,33 386.944

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 764.411.991,60 733.215
2. sonstige betriebliche Erträge 3.116.529,98 6.465
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren -555.674.038,84 -531.370
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -68.450.815,66 -624.124.854,50 -64.230
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -39.808.949,48 -40.023
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -7.576.226,15 -7.325
davon für Altersversorgung: € 188.171,71 (Vorjahr: T€ 45) -47.385.175,63
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen -8.509.018,00 -29.683
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -62.571.047,63 -55.208
7. Erträge aus Beteiligungen 996.169,69 0
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 878.947,22 986
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -200.000,00 -50
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.589.992,17 -1.566
12. Vergütung für Genussrechtskapital -8.110.669,69 -9.242
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.598.174,61 -11.515
14. Konzernergebnis nach Steuern 8.314.706,26 -9.546
15. sonstige Steuern -119.703,38 -120
16. Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag vor Berücksichtigung anderer Gesellschafter 8.195.002,88 -9.666
17. nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn -179.101,71 -146
18. Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag 8.015.901,17 -9.812
19. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -225.672.838,55 -215.861
20. Konzern-Bilanzverlust -217.656.937,38 -225.673

Konzernkapitalflussrechnung für 2021

2021 2020
Konzern-Jahresüberschuss/-fehlbetrag vor Berücksichtigung anderer Gesellschafter 8.195.002,88 -9.665.326,16
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) 4.027.480,00 3.483.915,31
Abschreibungen auf Finanzanlagen (inklusive Fortschreibung des Wertansatzes von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen) 200.000,00 50.000,00
Abschreibungen auf Firmenwerte 4.481.538,00 26.199.237,57
Auflösung des Sonderpostens -86.917,24 -86.917,24
Zunahme der Pensionsrückstellungen 329.601,00 158.885,00
Abnahme der Steuerrückstellungen -970.491,64 0,00
Abnahme (-) / Zunahme (+) der sonstigen Rückstellungen -1.909.003,90 3.343.370,79
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte -11.006.895,29 12.115.284,82
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -5.425.804,78 95.446,73
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.359.970,60 -6.577.480,89
Zunahme der anderen Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.534.803,23 1.728.891,90
Gewinn aus der Veräußerung eines Teilbetriebs 0,00 -3.819.779,01
Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 3.348,00 6.160,00
Gewinne (-) / Verluste (+) aus dem Abgang von Finanzanlagen -44.939,00 29.608,00
Zinsaufwendungen und Aufwendungen aus der Vergütung des Genussrechtskapitals 9.700.661,86 10.807.939,76
Zinserträge (-) -878.947,22 -985.776,17
sonstige Beteiligungserträge -996.169,69 0,00
Ertragsteueraufwand 8.598.174,61 11.514.640,29
Ertragsteuerzahlungen -7.363.537,03 -10.372.289,94
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (I) 27.747.874,39 38.025.810,76
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -112.691,56 -262.330,02
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 17.262,00 5.004,00
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -18.295.573,25 -25.184.830,02
Auszahlungen für Investitionen in Beteiligungen 0,00 -121.890,55
Einzahlungen aus der Tilgung von Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 0,00 235.000,00
Auszahlungen aufgrund der Gewährung von Ausleihungen 0,00 -5.500.000,00
Einzahlungen aus Abgängen von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 154.988.092,02 355.515.213,47
Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens -124.965.801,00 -337.544.493,99
Auszahlungen für den Erwerb von Minderheitenanteilen 0,00 -210.059,95
Einzahlung aus der Veräußerung von Teilbetrieben (netto) 0,00 2.442.938,53
Auszahlungen an Gesellschafter im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition -69.620.000,00 -100.000,00
Einzahlungen aus der Tilgung von Darlehen an Dritte im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 3.303.954,55 10.766.667,00
erhaltene Dividenden und Beteiligungserträge 996.169,69 0,00
erhaltene Zinsen 137.878,00 623.002,48
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (II) -53.550.709,55 664.220,95
Auszahlungen für die Tilgung von Bankdarlehen -1.000.000,00 -1.000.000,00
Einzahlungen aus der Aufnahme von Gesellschafterdarlehen 7.875.000,00 14.678.030,56
Auszahlungen für die Tilgung von Gesellschafterdarlehen -11.733.448,32 0,00
Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen von Dritten 2.625.000,00 4.875.000,00
gezahlte Zinsen -1.589.992,16 -1.566.312,24
gezahlte Vergütung des Genussrechtskapitals -15.103.592,38 -7.111.143,00
gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -116.929,63 -43.089,22
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (III) -19.043.962,49 9.832.486,10
Summe der zahlungswirksamen Veränderungen (I - III) -44.846.797,65 48.522.517,81
Finanzmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 97.273.610,37 48.751.092,56
Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 52.426.812,72 97.273.610,37

Konzerneigenkapitalspiegel für 2021

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
Stand 31. Dezember 2019 12.872.047,00 66.914.291,17 33.442.413,35
Erwerb von Minderheitenanteilen 0,00 0,00 -210.059,95
Ausschüttung an Minderheiten 0,00 0,00 0,00
12.872.047,00 66.914.291,17 33.232.353,40
Konzern-Jahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2020 12.872.047,00 66.914.291,17 33.232.353,40
Ausschüttung an Minderheiten 0,00 0,00 0,00
12.872.047,00 66.914.291,17 33.232.353,40
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2021 12.872.047,00 66.914.291,17 33.232.353,40
Mutterunternehmen
Konzern-Bilanzverlust Genussrechtskapital Eigenkapital gemäß Konzern-Bilanz
Stand 31. Dezember 2019 -215.861.350,35 271.983.315,38 169.350.716,55
Erwerb von Minderheitenanteilen 0,00 0,00 -210.059,95
Ausschüttung an Minderheiten 0,00 0,00 0,00
-215.861.350,35 271.983.315,38 169.140.656,60
Konzern-Jahresfehlbetrag -9.811.488,20 0,00 -9.811.488,20
Stand 31. Dezember 2020 -225.672.838,55 271.983.315,38 159.329.168,40
Ausschüttung an Minderheiten 0,00 0,00 0,00
-225.672.838,55 271.983.315,38 159.329.168,40
Konzern-Jahresüberschuss 8.015.901,17 0,00 8.015.901,17
Stand 31. Dezember 2021 -217.656.937,38 271.983.315,38 167.345.069,57
nicht beherrschende Anteile Minderheitenkapital Konzern Eigenkapital
Stand 31. Dezember 2019 631.264,15 169.981.980,70
Erwerb von Minderheitenanteilen 0,00 -210.059,95
Ausschüttung an Minderheiten -43.089,22 -43.089,22
588.174,93 169.728.831,53
Konzern-Jahresfehlbetrag 146.162,04 -9.665.326,16
Stand 31. Dezember 2020 734.336,97 160.063.505,37
Ausschüttung an Minderheiten -116.929,63 -116.929,63
617.407,34 159.946.575,74
Konzern-Jahresüberschuss 179.101,71 8.195.002,88
Stand 31. Dezember 2021 796.509,05 168.141.578,62

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

(Amtsgericht Hamburg, HRB 117064)

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die TOPP Holding AG hat einen Konzernabschluss nach den handelsrechtlichen Konzernrechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 294 bis 314 HGB aufgestellt.

Die Regelungen der Deutschen Rechnungslegungsstandards (§ 342 HGB) kamen zum überwiegenden Teil nicht zum Tragen, weil die betreffenden Sachverhalte nicht vorlagen oder dem Wortlaut des Gesetzes der Vorrang gegeben wird.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorgaben des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach den Vorgaben des § 275 HGB gegliedert worden.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz

Die folgenden Unternehmen wurden gemäß §§ 300 bis 307 HGB mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:

Name Sitz Beteiligungsquote in %
TOPP Holding AG Hamburg -
Libri GmbH Hamburg 100
Libri Buchhandels-Service GmbH Hamburg 100
BOOXpress GmbH Hamburg 100
Barsortiment Könemann Vertriebs GmbH Hamburg 90
Books on Demand GmbH Norderstedt 100
eBoD GmbH Norderstedt 100
Blume 2000 Produktions AG Norderstedt 100
PurePresents GmbH Norderstedt 100
T.I. Terra Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG Norderstedt 100
Bijou Catrin Modeschmuck Handels GmbH Norderstedt 100
FEM Fashion Earings Milaknis GmbH Norderstedt 100
Sixtus GmbH Norderstedt 100
Goldpfeil 1856 GmbH Norderstedt 100

Die Hugendubel Digital GmbH % Co. KG, Hamburg, an der eine Beteiligungsquote von 25,1% besteht, war erstmals im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 zu berücksichtigen und wurde als assoziiertes Unternehmen behandelt.

Der Verzicht auf die Einbeziehung eines weiteren Tochterunternehmens und eines weiteren assoziierten Unternehmens (siehe Aufstellung des Anteilsbesitzes unter VII.) beruht gemäß § 296 Abs. 2 HGB bzw. § 311 Abs. 2 HGB darauf, dass diese Gesellschaften für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind.

Die Blume 2000 Systems GmbH & Co. KG, Norderstedt, ist am 30.09.2021 auf die TOPP Holding AG angewachsen und ist daher nicht mehr zu konsolidieren.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB). Die Erstkonsolidierung fand auf den 31. Dezember 2005 statt. Die Sixtus GmbH wurde in 2007 in den Konzern einbezogen. Die Goldpfeil 1856 GmbH wurde erstmals in 2009 in den Konzern einbezogen. Die Barsortiment Könemann Vertriebs GmbH wurde erstmals in 2012 vollkonsolidiert. Die PurePresents GmbH wurde erstmals in 2015 vollkonsolidiert.

Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Firmenwerte ausgewiesen und über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben, weil davon ausgegangen wird, dass die wertbildenden Faktoren wie Lieferanten- und Kundenbeziehungen und Prozess-Know-how über diesen Zeitraum werthaltig bleiben.

Der bei der Erstkonsolidierung der Bijou Catrin Modeschmuck Handels GmbH auf den 31. Dezember 2005 entstandene passive Unterschiedsbetrag wurde zum 31. Dezember 2006 in die Gewinnrücklage im Konzern-Eigenkapital eingestellt, da es sich bei diesem Betrag aus Konzernsicht um bis zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung erwirtschaftete kumulierte Jahresüberschüsse handelt.

Der bei der Erstkonsolidierung der Sixtus GmbH zunächst entstandene passive Unterschiedsbetrag wurde mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet, da es sich bei diesem Betrag aus Konzernsicht um bis zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung erwirtschaftete Erträge handelt.

Im Geschäftsjahr 2012 hat die TOPP Holding AG mit Wirkung vom 1. Januar 2012 die zu diesem Zeitpunkt noch im Fremdbesitz befindlichen übrigen 20% der Anteile an der Libri Buchhandels-Service GmbH (damals noch ebook.de NET GmbH) von fremden Gesellschaftern erworben. Da die Anschaffungskosten für die zusätzlichen Anteile über dem anteiligen Eigenkapital der Libri Buchhandels-Service GmbH (vormals: ebook.de NET GmbH) lagen, resultierte ein aktiver Unterschiedsbetrag aus dem Zugang der Anteile, der erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen der TOPP Holding verrechnet wurde. Da es sich bei dem Hinzuerwerb der Anteile der bereits vollkonsolidierten Libri Buchhandels-Service GmbH (vormals: ebook.de NET GmbH) um einen die Kapitalseite betreffenden Vorgang zwischen zwei Gesellschaftern handelt, wurde konzeptionell auf eine Erstkonsolidierung im Hinblick auf den Hinzuerwerb der neuen Anteile verzichtet. Der im Konzern-Eigenkapital ausgewiesene Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile wurde entsprechend verringert.

Im Geschäftsjahr 2014 hat die TOPP Holding AG mit Wirkung vom 1. Januar 2014 die zu diesem Zeitpunkt noch im Fremdbesitz befindlichen übrigen 3% der Anteile an der Books on Demand GmbH sowie die übrigen 9,5% der Anteile an der Blume 2000 New Media AG von fremden Gesellschaftern erworben. Da die Anschaffungskosten für die zusätzlichen Anteile über dem anteiligen Eigenkapital der Books on Demand GmbH bzw. der Blume 2000 New Media AG lagen, resultierte jeweils ein aktiver Unterschiedsbetrag aus dem Zugang der Anteile, der erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen der TOPP Holding AG verrechnet wurde. Der im Konzern-Eigenkapital ausgewiesene Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile wurde entsprechend verringert.

Im Geschäftsjahr 2019 wurden mit Wirkung vom 1. Januar 2019 39% der zu diesem Zeitpunkt noch im Fremdbesitz befindlichen Anteile an der Barsortiment Könemann Vertriebs GmbH von einem fremden Gesellschafter erworben. Da die Anschaffungskosten für die zusätzlichen Anteile über dem anteiligen Eigenkapital der Barsortiment Könemann Vertriebs GmbH lagen, resultierte ein aktiver Unterschiedsbetrag aus dem Zugang der Anteile, der erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen der TOPP Holding AG verrechnet wurde. Der im Konzern-Eigenkapital ausgewiesene Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile wurde entsprechend verringert. Im Geschäftsjahr 2020 wurden nachträgliche Anschaffungskosten in Höhe von T€ 210 an den fremden Gesellschafter gezahlt, die ebenfalls erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen der Topp Holding AG verrechnet wurden.

Die Equity-Bewertung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen erfolgt nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Konzernabschluss. Die Hugendubel Digital GmbH & Co. KG hat ein abweichendes Geschäftsjahr vom 1. Juli eines Jahres bis zum 30. Juni des Folgejahres. Der Equity-Bewertung wird nach § 312 Abs. 6 Satz 1 HGB jeweils der letzte Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens zugrunde gelegt. Die Gesellschaft wendet dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an wie der Konzern.

Die Hugendubel Digital GmbH & Co. KG ist zum 1. Juli 2015 assoziiertes Unternehmen geworden. Auf der Grundlage der Wertansätze zu diesem Zeitpunkt sind der Wertansatz der Beteiligung und der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens sowie ein darin enthaltener Geschäfts- oder Firmenwert ermittelt worden. Die Anschaffungskosten für das assoziierte Unternehmen beliefen sich auf T€ 1.307. Der aktive Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem anteiligen Eigenkapital betrug T€ 977 und entfiel vollständig auf den entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwert. Dieser Geschäfts- und Firmenwert wurde planmäßig linear über fünf Jahre abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte die Rückzahlung einer Kapitalrücklage über T€ 900 und damit eine nachträgliche Reduzierung der Anschaffungskosten und des anteiligen Eigenkapitals in gleicher Höhe. Der Bilanzansatz beläuft sich bis 2021 im Ergebnis weiterhin auf € 1,00. Rechnerisch ergibt sich unter Berücksichtigung der anteiligen Übernahme des Jahresergebnisses für das Geschäftsjahr 2021 und der im Geschäftsjahr 2021 erfolgten Gewinnausschüttung ein Betrag von T€ -318.

Zur Schuldenkonsolidierung sind die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander verrechnet worden. Auf eine Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegenüber außenstehenden Dritten (Drittschuldenkonsolidierung) wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet.

Innenumsätze und andere konzerninterne Erträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung).

Auf die Eliminierung von Zwischengewinnen wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, weil die am Bilanzstichtag im Warenbestand und im Anlagevermögen enthaltenen Zwischengewinne aus der Veräußerung von Waren und Sachanlagen innerhalb des Konzerns für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind.

IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden nahezu unverändert beibehalten, so dass die Vergleichbarkeit zum Vorjahr gewährleistet ist.

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte bzw. ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Der in einem Tochterunternehmen bilanzierte originäre Firmenwert wird planmäßig über einen Zeitraum von 20 Jahren abgeschrieben. Dabei wird davon ausgegangen, dass die wertbildenden Faktoren wie Lieferanten- und Kundenbeziehungen und Prozess-Know-how über diesen Zeitraum werthaltig bleiben.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Die Waren werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis bewertet.

Zur Abdeckung eines möglichen Wertberichtigungsrisikos bei den Büchervorräten wurde ein Wertberichtigungsabschlag berücksichtigt. Die Ermittlung des Bewertungsabschlags erfolgte unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Reichweite der innerhalb des Lagerverwaltungssystems am Bilanzstichtag festgestellten Warenbestände. Auf die nach Reichweitengruppen zusammengestellten Bücherbestände wurden dabei Bewertungsabschläge zwischen 13% und 93% vorgenommen.

Für Blumen und Non-Flower-Artikel, die aufgrund von Modetrends oder sonstigen Alterungskriterien einer voraussichtlich dauernden Wertminderung unterliegen, wurden Bewertungsabschläge in Höhe bis 100% vorgenommen.

Der Ansatz der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert. Alle erkennbaren Risiken wurden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Abzinsungen auf die Rückstellungen wurden vorgenommen, soweit die Restlaufzeiten mehr als ein Jahr betragen. Dabei wurden die gemäß § 253 Abs. 2 HGB anzuwendenden Zinssätze zugrunde gelegt.

Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck als biometrische Berechnungsgrundlagen gewählt. Bei der Berechnung der Teilwerte und Barwerte wurde das Anwartschaftbarwertverfahren angewandt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen mit einer jährlichen Steigerungsrate von 1,75% (Vorjahr: 1,28%) berücksichtigt.

Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung wurde mit 1,87% (Vorjahr 2,30%) angesetzt. Hierbei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Zinsanteil 2021 beträgt T€ 66 (Vorjahr: T€ 71) und ist unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen. Der bis zum 31.12.2015 anzusetzende, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,35%. Daraus hätte sich ein handelsbilanzieller Rückstellungsbetrag von T€ 3.521 ergeben. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt damit T€ 269.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden mit Devisentermingeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst.

V. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Jahre 2021 ist am Ende des Anhangs dargestellt.

Die im Konzernabschluss ausgewiesenen Firmenwerte von insgesamt T€ 12.698 (Vorjahr: T€ 17.179) resultieren aus dem Einzelabschluss einer Tochtergesellschaft. In Höhe von T€ 4.481 (Vorjahr: T€ 26.199) wurden Abschreibungen vorgenommen, T€ 0 auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung (Vorjahr: T€ 21.718) und T€ 4.481 auf Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen (Vorjahr: T€ 4.481).

Umlaufvermögen

Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Latente Steuern

Aufgrund von den in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen vorhandenen handelsrechtlich und steuerrechtlich unterschiedlichen Bewertungen von Vermögensgegenständen, Forderungen und Pensionsrückstellungen ergeben sich aktive latente Steuern. Aus der handelsrechtlich und steuerrechtlich unterschiedlichen Abzinsung von Rückstellungen und aus dem unterschiedlichen Ansatz von originären Firmenwerten ergeben sich passive latente Steuern. Der für die Berechnung der latenten Steuern maßgebliche Steuersatz wurde pauschaliert mit 30% angesetzt.

Bei der Berechnung der latenten Steuern sind steuerliche Verlustvorträge der Tochtergesellschaften nicht berücksichtigt worden. Die sich hieraus insgesamt ergebende Steuerentlastung wird aufgrund des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht in der Bilanz aktiviert.

Aus den Konsolidierungsmaßnahmen des Konzernabschlusses entstehen nach § 306 HGB keine weiteren latenten Steuern.

Grundkapital

Das Grundkapital der TOPP Holding AG beträgt zum 31. Dezember 2021 € 12.872.047,00. Es ist eingeteilt in 12.872.047 Stückaktien im Nennbetrag zu je € 1,00.

Genussrechtskapital

In 2007 hat ein Tochterunternehmen der TOPP Holding AG nicht verbriefte Genussrechte im Gesamtbetrag von T€ 271.983 ausgegeben. Diese sind durch Umwandlung einer bestehenden Verbindlichkeit entstanden. Die Genussrechte werden als letzte Position des Eigenkapitals ausgewiesen.

Die Genussrechte gewähren einen jährlichen Gewinnausschüttungsanspruch, eine Verzinsung sowie einen Rückzahlungsanspruch bei Fälligkeit. Sie sind ab 2008 ausschüttungsberechtigt, aber erst bei Liquidation der Tochtergesellschaft der TOPP Holding AG kündbar. Die Genussrechte nehmen an einem Verlust der Tochtergesellschaft der TOPP Holding AG spätestens im Zeitpunkt der Rückzahlung teil. Im Falle der Insolvenz oder der Liquidation der Tochtergesellschaft der TOPP Holding AG werden die Ansprüche der Inhaber der Genussrechte aus dem Liquidationserlös (Gewinn und Verlust) nach Befriedigung sämtlicher Gläubiger gleichrangig wie das Stammkapital bedient.

In 2021 wurde eine Vergütung von T€ 8.111 für die Genussrechte bezahlt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält zwei Zuschüsse nach dem Gesetz über die Gemeinschaftsaufgaben "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" vom Land Hessen sowie einen weiteren Zuschuss von der Stadtentwicklungsgesellschaft Bad Hersfeld mbH (SEG) und wird nach Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Posten:

T€
Bonusgutschriften 5.380
Personalkosten 4.821
ausstehende Rechnungen 1.040
Warengutschriften 2.496
Instandhaltung 1.606
übrige 1.457
16.800

Verbindlichkeiten und Sicherheiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt:

Stand31.12.2021 (Vorjahr) Restlaufzeit bis 1 Jahr (Vorjahr) Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre (Vorjahr) Restlaufzeit mehr als 5 Jahre (Vorjahr)
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.230 230 31.000 0
(32.386) (386) (32.000) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 86.853 86.853 0 0
(71.493) (71.493) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 39.805 35.305 4.500 0
(82.461) (67.961) (14.500) (0)
4. sonstige Verbindlichkeiten 53.626 51.615 1.500 511
(13.607) (11.596) (1.500) (511)
Gesamt 211.514 174.003 37.000 511
(199.947) (151.436) (48.000) (511)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden über T€ 38.350 und durch die Sicherungsübereignung der technischen Einrichtungen in Bad Hersfeld gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 30.559, die im Wesentlichen aus langfristig geschlossenen Mietverträgen (T€ 20.211) resultieren. Darüber hinaus wurden Abnahmeverpflichtungen für die Produktion von Büchern on Demand von T€ 1.500 p.a., für Verpflichtungen im Rahmen der Tolino-Allianz und für Energielieferungen (T€ 5.088) eingegangen. Die übrigen Verpflichtungen basieren auf langfristigen Dienstleistungs-, Leasing- und Wartungsverträgen.

VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen aufgliedern, wobei auf eine detailliertere Aufgliederung der ausländischen Absatzgebiete aufgrund der geringeren Umsatzanteile verzichtet wird.

T€
Verkauf von Handelsware 702.287
Transport- und Logistikdienstleistungen 55.634
übrige Umsätze 6.491
gesamt 764.412

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 447 und von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von T€ 305 anderen Geschäftsjahren zuzurechnen.

Aufwendungen und Erträge aus Abzinsung

In den Zinserträgen sind keine Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 261 enthalten.

Aufwendungen und Erträge aus Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in Höhe von T€ 576 Erträge aus der Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 794 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

VII. Sonstige Angaben

Anteilsbesitz

Es bestehen neben den unter II. genannten vollkonsolidierten Beteiligungen die folgenden Beteiligungen:

Name Sitz Anteil % Eigenkapital Jahresergebnis Jahr
Blume 2000 Concept GmbH i.L. Norderstedt 100 78.439,28 € -865,34 € 2021 1)
Buchzentrum AG Hägendorf (Schweiz) 20 19.283 TCHF
18.595 T€
Kurs 1 CHF = 0,964320 € *
71 TCHF
68 T€
Kurs 1 CHF = 0,964320 € *
2021 2)
next media accelerator Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Hamburg 9,9 405.676,19 € -261.652,95 € 2021 2)
genialokal.de GmbH Heidelberg 33,3 552.176,59 € 92.027,37 € 2021 3)
SciFlow GmbH Berlin 11,02 42.054,00 € -46.469,26 € 2021 2)
Storylution GmbH Salzburg (Österreich) 5 -292.809,67 € -408.953,50 € 2020 2)

1) Diese Gesellschaft wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss nach den Regelungen der Vollkonsolidierung einbezogen, weil sie für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung ist.

2) Die Gesellschaft wird auch im Konzern als Beteiligung ausgewiesen, da durch den Konzern kein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann.

3) Diese Gesellschaft wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB im Konzernabschluss nicht als assoziiertes Unternehmen ausgewiesen, weil sie für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung ist.

* Devisenkassamittelkurs zum Stichtag

Honorar des Abschlussprüfers

Die Honorare des Konzernabschlussprüfers betragen für das Geschäftsjahr 2021:

T€
Abschlussprüfungsleistungen 89
Steuerberatungsleistungen 38

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2021 wurden 1.108 Mitarbeiter beschäftigt, davon 18 Auszubildende.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Am Bilanzstichtag bestanden diverse Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus Einkaufs- und Verkaufskontrakten über Waren im Nominalwert von T€ 12.891 mit einem positiven Marktwert von insgesamt T€ 105. Der Zeitwert entspricht der Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Stichtagskurs am 31. Dezember 2021, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wurde. Die Währungssicherungsgeschäfte und die Einkaufs- und Verkaufskontrakte wurden in Bewertungseinheiten in Form von Mirco Hedges einbezogen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wurde die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet. Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich für das Währungsrisiko bis Ende Juni 2022 (Sicherungszeitraum) voraussichtlich aus.

Befreiung von der Offenlegung

Die folgenden Gesellschaften verzichten gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264 b HGB auf die Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts gemäß § 325 HGB:

Libri GmbH, Hamburg

BOOXpress GmbH, Hamburg

Books on Demand GmbH, Norderstedt

Bijou Catrin Modeschmuck Handels GmbH, Norderstedt

Blume 2000 Produktions AG, Norderstedt

Libri Buchhandels-Service GmbH, Hamburg

FEM Fashion Earings Milaknis GmbH, Norderstedt

PurePresents GmbH, Norderstedt

Goldpfeil 1856 GmbH, Norderstedt

T.I. Terra Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, Norderstedt

Sixtus GmbH, Norderstedt.

Vorstand der TOPP Holding AG

Vorstand:

Herr Michael Herz, Kaufmann

Herr Jan Carsten Herbst, Rechtsanwalt

Die Konzernmutter zahlte im Berichtsjahr keine Bezüge an den tätigen Vorstand.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der im Februar 2021 begonnene Russland-Ukraine-Konflikt hat dazu geführt, dass Regierungen und der Rat der Europäischen Union Sanktionen gegen Russland beschlossen und umgesetzt haben. Als Folge der Sanktionen und des als Gegenreaktion Russlands verhängten Lieferstopps für Gas, Kohle und Öl sind insbesondere die Energiepreise stark angestiegen. Dies schlägt sich gesamtwirtschaftlich in Deutschland in einem allgemeinen Preisanstieg nieder. So hat sich die Inflationsrate von durchschnittlich +3,1% in 2020 auf +10,4% im Oktober 2022 erhöht. Der Konzern der TOPP Holding AG unterhält keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten in Russland und der Ukraine. Negative Einflüsse können sich jedoch durch die allgemeine Preissteigerung und insbesondere durch höhere Energiepreise und eine überproportionale Steigerung der Frachtkosten ergeben, da den Speditionen in Europa deutlich weniger ukrainische Fahrer zur Verfügung stehen. Die finanziellen Auswirkungen des Konflikts auf die Gesellschaft lassen sich, ebenso wie die weitere Entwicklung des Konflikts, derzeit weiterhin nur schwer abschätzen.

Ergebnisverwendung der TOPP Holding AG

Das Jahresergebnis 2021 der TOPP Holding AG wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, den 10. November 2022

Michael Herz

Jan Carsten Herbst

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 wurde am gebilligt.

Zusammensetzung des Anlagevermögens am 31. Dezember 2021

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 1.1.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.078.739,08 112.691,56 16.684,96 0,00 11.174.745,68
2. Firmenwerte 423.890.804,95 0,00 0,00 0,00 423.890.804,95
434.969.544,03 112.691,56 16.684,96 0,00 435.065.550,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.171.557,82 7.272.039,01 0,00 17.096.263,55 65.539.860,38
2. technische Anlagen und Maschinen 67.584.292,64 8.893.967,72 32.566,34 8.301.623,77 84.747.317,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.940.011,41 1.254.566,52 699.901,39 0,00 6.494.676,54
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.397.887,32 875.000,00 0,00 -25.397.887,32 875.000,00
140.093.749,19 18.295.573,25 732.467,73 0,00 157.656.854,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.001,00 0,00 0,00 0,00 100.001,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 415.227,97 0,00 0,00 0,00 415.227,97
3. Beteiligungen 3.848.338,70 0,00 0,00 0,00 3.848.338,70
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 43.750.308,28 124.965.801,00 154.943.153,02 0,00 13.772.956,26
5. sonstige Ausleihungen 8.233.333,00 0,00 0,00 0,00 8.233.333,00
56.347.208,95 124.965.801,00 154.943.153,02 0,00 26.369.856,93
631.410.502,17 143.374.065,81 155.692.305,71 0,00 619.092.262,27
Abschreibungen
Stand 1.1.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.968.686,62 527.958,56 16.684,96 10.479.960,22
2. Firmenwerte 406.711.581,95 4.481.538,00 0,00 411.193.119,95
416.680.268,57 5.009.496,56 16.684,96 421.673.080,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.428.108,68 1.508.458,46 0,00 23.936.567,14
2. technische Anlagen und Maschinen 64.414.653,64 1.277.934,49 32.566,34 65.660.021,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.579.164,16 713.128,49 679.291,39 4.613.001,26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
91.421.926,48 3.499.521,44 711.857,73 94.209.590,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 415.226,97 0,00 0,00 415.226,97
3. Beteiligungen 1.600.281,15 200.000,00 0,00 1.800.281,15
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.015.508,12 200.000,00 0,00 2.215.508,12
510.117.703,17 8.709.018,00 728.542,69 518.098.178,48
Netto-Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 694.785,46 1.110.052,46
2. Firmenwerte 12.697.685,00 17.179.223,00
13.392.470,46 18.289.275,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.603.293,24 18.743.449,14
2. technische Anlagen und Maschinen 19.087.296,00 3.169.639,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.881.675,28 1.360.847,25
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 875.000,00 25.397.887,32
63.447.264,52 48.671.822,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.001,00 100.001,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 1,00 1,00
3. Beteiligungen 2.048.057,55 2.248.057,55
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 13.772.956,26 43.750.308,28
5. sonstige Ausleihungen 8.233.333,00 8.233.333,00
24.154.348,81 54.331.700,83
100.994.083,79 121.292.799,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TOPP Holding AG, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TOPP Holding AG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TOPP Holding AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 29. November 2022

TREUHANSA GmbH Doctores Völschau
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer

Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer

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