Prepatory - Institute of New Learning GmbH
Selbe AdresseErbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Witt seit 11.4.2023 | Prokura |
Iris Annette Kirberg seit 11.4.2023 | Prokura |
Marko Dominik Dr. Kuck seit 22.7.2022 | Geschäftsführer |
Alyna Wnukowsky seit 22.7.2022 | Geschäftsführer |
Ralf Duchstein seit 6.9.2021 | Prokura |
Ulrich Vollmer seit 6.9.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TOPP Holding AGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Konzernstruktur Der Konzern besteht aus der TOPP Holding AG als Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB und 13 in die Konsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen. II. Geschäftsverlauf und Ertragslage Das operative Geschäft des Konzerns erstreckt sich fast ausschließlich auf den Buchgroßhandel und andere buchbezogene Leistungen (Bereich Buchhandel) sowie zu einem geringen Teil auf den Blumeneinzelhandel und sonstige Umsätze (Bereich Blumenhandel und sonstige Umsätze). Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2021 bei einem Konzernumsatz von 764.412 T€ (Vorjahr 733.215 T€) und einem Materialaufwand von 624.125 T€ (Vorjahr 595.600 T€) ein Rohertrag von 140.287 T€ (Vorjahr 137.615 T€) erzielt. Dabei resultierten der Konzernumsatz und der Rohertrag zum weit überwiegenden Teil aus dem Bereich Buchhandel. 1. Bereich Buchhandel Der Bereich Buchhandel umfasst den Großhandel mit Verlagsprodukten, die Herstellung und den Vertrieb von Büchern auf Bestellung (Books on Demand) sowie die Erbringung von Transportdienstleistungen für Verlage, Großhandel und Buchhändler. Die konjunkturelle Lage in Deutschland wurde auch im Jahr 2021 noch massiv von den Auswirkungen der weltweiten Pandemie des Corona-Virus SARS-Cov 2 beeinflusst. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Verlauf des Jahres nach dem historischen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im Vorjahr (-5,3%) wieder erholen können. Die Wirtschaftsleistung konnte das Vorkrisenniveau aber noch nicht wieder erreichen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt insgesamt im Jahr 2021 kalenderbereinigt um 2,6% gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 aber noch um 2,0% niedriger. Der Buchhandel konnte von dieser positiven Gesamtentwicklung profitieren. Während der stationäre Buchhandel durch die behördlich angeordneten Schließungen der Ladengeschäfte direkt von den Lockdownphasen im Januar bis Mai 2021 betroffen war, konnte der Internet- und Versandhandel seine Umsätze in diesen Lockdownphasen ausweiten. Im Ergebnis hat der Gesamtbuchmarkt in Deutschland in 2021 kumuliert über alle Vertriebswege einen Umsatzzuwachs von 3,2% gegenüber 2020 realisiert (vgl. in 2020: -2,3%). Dabei war exemplarbezogen eine Absatzsteigerung von 1,6% zu verzeichnen, die durch um 1,6% höhere Verkaufspreise verstärkt wurde. Der stationäre Sortimentsbuchhandel hatte einen Umsatzrückgang von -3,1% zu verkraften. Der Bereich Buchhandel konnte den um Rücksendungen bereinigten Handelsumsatz in 2021 im mittleren einstelligen Bereich im Vergleich zum Vorjahr steigern. Vor dem Hintergrund der Planung für das Geschäftsjahr 2021, die von konstanten Umsatzerlösen ausging, konnte damit eine erfreuliche Umsatzsteigerung erzielt werden. Die Nettorohertragsmarge blieb dabei auf dem Vorjahresniveau. Die positive Umsatzentwicklung im Bereich Buchhandel ist auf den Zuwachs im Internet- und Versandhandel zurückzuführen, der den Rückgang im stationären Handel kompensieren konnte. Die vom Konzern erbrachten Transport- und Versanddienstleistungen im Bereich Bücher konnten gegenüber dem Vorjahr ebenfalls im mittleren einstelligen Bereich gesteigert werden. 2. Bereich Blumenhandel und sonstige Umsätze Der Bereich Blumenhandel und sonstige Umsätze umfasste den Internetvertrieb an Endkunden sowie die Vermietung von Gewerbeimmobilien. Im Geschäftsjahr 2020 wurde der Einkauf und der Vertrieb von Blumen und Pflanzen über das Internet an ein nicht zum Konzern gehörendes nahestehendes Unternehmen veräußert. Der Bereich Blumenhandel im Konzern beinhaltet damit nur noch die Lagerung, die Be- und Verarbeitung und den Versand von Blumen und Pflanzen. Die Vermietung von Gewerbeimmobilien ist unverändert zu den Vorjahren geblieben. Aufgrund der Veräußerung im Vorjahr hat sich der Anteil des Bereichs Blumenhandel und sonstige Umsätze am Gesamtkonzernumsatz entsprechend reduziert. 3. Ertragslage Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns in Höhe von 8.315 T€ (Vorjahr: -9.546 T€) wird ab dem Geschäftsjahr 2021 nicht mehr durch die Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung als konsolidierungsbedingte Ergebniseffekte, sondern nur noch durch die Abschreibungen auf originär erworbene Firmenwerte in Höhe von 4.482 T€ belastet. Hinzu kommen Abschreibungen auf die übrigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 4.227 T€. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Firmenwerte) des Anlagevermögens und auf Sachanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund der Abschreibungen auf die Investitionen in den Logistikstandort in Bad Hersfeld erhöht. Die Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung sind planmäßig letztmalig im Jahr 2020 vorgenommen worden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt deutlich gestiegen. Dabei erhöhten sich die Aufwendungen für die Entwicklung und Pflege der IT-Systeme, für die Überlassung von Arbeitnehmern, für Frachtkosten und für Kosten im Zusammenhang mit der Verlagerung der Print on Demand Produktion nach Bad Hersfeld. Das Finanzergebnis wirkte sich in Höhe von -8.025 T€ (Vorjahr -9.872 T€) auf das Jahresergebnis aus. Es wird im Wesentlichen durch die Verzinsung des Genussrechtskapitals und die Finanzierungskosten für die erhaltenen Darlehen bestimmt, denen nur in geringem Umfang Erträge aus gewährten Darlehen gegenüberstehen. Da sich die Umsatzerlöse besser als erwartet entwickelt haben, konnte insgesamt, unter Eliminierung der im Vorjahr enthaltenen einmaligen Erträge aus der Veräußerung eines Teilbetriebs und unter Berücksichtigung der im Vorjahr enthaltenen Abschreibungen auf die konsolidierungsbedingt entstandenen Firmenwerte, trotz der gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Betriebskosten das Ergebnis nach Steuern des Vorjahres konstant gehalten werden. Damit ist das Konzernergebnis nach Steuern besser ausgefallen, als es die Prognose im Vorjahr erwartet hatte. III. Personalentwicklung Die Anzahl der Arbeitnehmer des Konzerns beträgt 2021 im Jahresdurchschnitt 1.108 (Vorjahr 1.106) Personen. Die Anzahl der Beschäftigten wird sich voraussichtlich im nächsten Jahr nur geringfügig verändern. IV. Vermögenslage Das Anlagevermögen in Höhe von 100.994 T€ (Vorjahr 121.293 T€) beinhaltet im Wesentlichen die Firmenwerte aus dem Einzelabschluss eines einbezogenen Tochterunternehmens in Höhe von 12.698 T€, die Betriebsgebäude und Grundstücke in Höhe von 41.603 T€, die technischen Anlagen in Höhe von 19.087 T€ der beiden Bereiche Buch- und Blumenhandel sowie langfristig gehaltene Wertpapiere und sonstige Ausleihungen in Höhe von 22.006 T€. Das Eigenkapital hat sich 2021 durch das positive Jahresergebnis aus 2021 auf 168.142 T€ (Vorjahr 160.064 T€) erhöht. Daraus resultiert ein Anlagendeckungsgrad von 166,5% (Vorjahr 132,0%) sowie eine Eigenkapitalquote von 41,4% (Vorjahr 41,4%) bezogen auf die Bilanzsumme von 406.215 T€ (Vorjahr 386.944 T€). Das Working Capital, bestehend aus Vorräten in Höhe von 67.885 T€ (Vorjahr 56.879 T€) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 81.608 T€ (Vorjahr 76.743 T€), reduziert um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 86.853 T€ (Vorjahr 71.493 T€), weist aufgrund gestiegener Vorräte und Forderungen sowie der ebenfalls gestiegenen Lieferantenverbindlichkeiten mit 62.640 T€ (Vorjahr 62.129 T€) einen positiven, aus dem freien Cashflow finanzierten Saldo aus. V. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Neu- und Ersatzinvestitionen vor allem für Grundstücke und Gebäude (7.272 T€), Betriebs- und Geschäftsausstattung (1.255 T€), technische Anlagen (8.894 T€) sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (875 T€) getätigt. Die Neuinvestitionen betreffen insbesondere die Erweiterung des Standortes in Bad Hersfeld. VI. Finanzlage Für die Finanzierung des Logistikzentrums in Bad Hersfeld stehen langfristige, jährlich aus dem freien Cashflow zu tilgende Bankkredite, langfristige und kurzfristige Darlehen der Gesellschafter sowie Darlehen nahestehender Gesellschaften zur Verfügung. Soweit die von den Konzerngesellschaften benötigten finanziellen Mittel nicht aus deren Cashflow gedeckt werden können, stehen im Übrigen weitere mittelfristige, dem Bedarf angepasste Bankkreditlinien bereit. VII. Risiken und Chancen sowie Risikomanagement Die einzelnen Konzernunternehmen verfügen über interne Kennzahlensysteme zur Beurteilung der Ertragskraft (Umsätze, Margen, Deckungsbeiträge), des Liquiditätsstatus (Cashflow, Working Capital) sowie der Reichweiten der Bestände. Zur Absicherung des Zinsrisikos aus den Darlehen für die Baufinanzierungen in Bad Hersfeld wurden Kreditverträge mit festen Zinsvereinbarungen abgeschlossen. Der sich im deutschen Buchhandelsmarkt seit einigen Jahren vollziehende Strukturwandel, in dem sich größere Umsatzanteile der stationären Buchhändler zu den Onlinehändlern verschoben haben, wird sich auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Darüber hinaus wird sich die in den letzten Jahren zu beobachtende erhöhte Anzahl der Geschäftsaufgaben im Segment der kleinen und mittleren Unternehmen im Buchhandel weiter fortsetzen, wobei diese Geschäftsaufgaben vermehrt durch einen Verkauf des Geschäftsbetriebs an große Filialisten realisiert werden. Dem stehen Neugründungen nur im geringeren Maße gegenüber, so dass sich die Anzahl der Buchläden langsam, aber stetig reduzieren wird, was zu einer fortschreitenden Konzentration im kleiner werdenden Segment des Sortiments-Buchhandel führt. Als weitere strukturelle Änderung ist in geringem Maße eine Substitution von höherpreisigen Hardcoverausgaben durch niedrigpreisige Taschenbücher und durch elektronische Bücher (E-Books) zu erkennen. Beide Effekte üben Druck auf den stationären Buchhandel aus, dessen Handelsmarge darunter leidet. Da die absolute Höhe der Handelsmarge des Großhandels und des Einzelhandels im Wesentlichen von der Höhe der durch die Verlage festgesetzten gebundenen Ladenpreise der Bücher abhängt, bleibt es für die Zukunft wünschenswert, dass die Buchpreise mindestens im gleichen Verhältnis steigen, wie sich die Personal- und Logistikkosten erhöhen. Chancen bestehen insbesondere darin, die im abgelaufenen Geschäftsjahr hinzugewonnenen Umsatzzuwächse langfristig durch ein breites Titelangebot und attraktive Serviceleistungen zu sichern. VIII. Standorte Neben dem Verwaltungssitz in Hamburg, dem Logistikzentrum in Bad Hersfeld und der Verwaltungs- und Produktionsstätte in Norderstedt für den Bereich Buchhandel werden für den Bereich Blumenhandel weitere Standorte in Berlin und Schwabhausen unterhalten. IX. Ausblick Für 2022 wird davon ausgegangen, dass sich das für den Buch-Großhandel relevante Marktvolumen insgesamt reduzieren wird. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Reduktion von Verkaufsflächen aufgrund von Marktaustritten und aus der Verschiebung der Beschaffungswege der Filialisten hin zu einem höheren Anteil von Direktbezügen bei den Verlagen. Dem gegenüber stehen nur eine geringe Anzahl von Neueröffnungen zusätzlicher Filialstandorte und eine wachsende Zahl von Übernahmen von bestehenden Buchhandlungen durch die Filialisten. Nachdem die Pandemie mit dem Coronavirus SARS-CoV2 den Höhepunkt ihrer Ausbreitung in Europa im Frühjahr 2022 überschritten hat, ist zu erwarten, dass sich die Bezugswege der Buchhändler wieder etwas mehr zum Direktbezug bei den Verlagen zurück verlagern werden. Für den Bereich Buchhandel wird auf Basis der individuellen Kundendaten für 2022 eine rückläufige Umsatzentwicklung (nach Rücksendungen) im unteren einstelligen Bereich geplant. Die operativen Kosten des Logistikbetriebs in Bad Hersfeld werden proportional mit der geplanten Reduktion des Umsatzes und trotz der Fortsetzung der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen für die Lagersteuerung und Fördertechnik im einstelligen Millionenbereich gegenüber dem Vorjahr sinken. Für die Vertriebs- und Verwaltungskosten in Hamburg wurde aufgrund der anstehenden Tariferhöhungen und der weiteren Modernisierung der IT-Systeme mit Erhöhungen geplant. Die Unterdeckung im Transportbereich wird in etwa konstant auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bleiben, wobei weitere Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite durch Preiserhöhungen zum Teil kompensiert werden sollen. Unter Berücksichtigung aller geplanten Maßnahmen wurde für 2022 für den Bereich Buchhandel mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber 2021 geplant. Im Bereich Blumenhandel und sonstige Umsätze wurde für 2022 ein moderates Umsatzwachstum im unteren einstelligen Bereich geplant. Es wird davon ausgegangen, dass das Betriebsergebnis in etwa konstant auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres ausfallen wird. Für 2022 sind Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen im Umfang von 4,4 Mio. € geplant, die im Wesentlichen im Zusammenhang mit Modernisierungs- und Optimierungsmaßnahmen am Logistikstandort in Bad Hersfeld stehen. Insgesamt resultiert daraus, dass der Konzernumsatz nahezu konstant bleiben wird und das Konzern-Betriebsergebnis ohne Berücksichtigung der Abschreibungen aufgrund der zu erwartenden Belastungen geringfügig unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres ausfallen wird. Der Vorstand erwartet in 2022 und in den Folgejahren weiterhin positive Ergebnisse im einstelligen Millionenbereich. Der ebenso zu erwartende positive Cashflow wird zur Deckung des Kapitaldienstes und für Darlehenstilgungen eingesetzt. Der Vorstand geht zum aktuellen Zeitpunkt davon aus, dass die Konsequenzen aus dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine und die weiterhin anhaltend hohen Infektionszahlen in Deutschland mit dem Coronavirus negative Auswirkungen auf den stationären und den Internet-Handel und damit auch auf das Kerngeschäft des Konzerns haben, so dass die Umsatz- und Ergebnisentwicklung unterhalb der Planung für 2022 liegen könnte. Dabei hat die seit dem Frühjahr 2022 zu beobachtende starke Verteuerung der Preise für Kohle- und Gasimporte in Deutschland bereits zu einer stark gestiegenen Inflationsrate geführt, die zu einem Rückgang der Kaufkraft der Konsumenten und damit zu einem rückläufigen Absatz sowie zu einer Verschiebung des Konsumverhaltens von hochpreisigen Hardcovern hin zu niedrigpreisigen Taschenbüchern in der Buchbranche führen kann.
Hamburg, den 13. November 2022 Michael Herz Jan Carsten Herbst Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernkapitalflussrechnung für 2021
Konzerneigenkapitalspiegel für 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021(Amtsgericht Hamburg, HRB 117064) I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die TOPP Holding AG hat einen Konzernabschluss nach den handelsrechtlichen Konzernrechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 294 bis 314 HGB aufgestellt. Die Regelungen der Deutschen Rechnungslegungsstandards (§ 342 HGB) kamen zum überwiegenden Teil nicht zum Tragen, weil die betreffenden Sachverhalte nicht vorlagen oder dem Wortlaut des Gesetzes der Vorrang gegeben wird. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorgaben des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach den Vorgaben des § 275 HGB gegliedert worden. II. Angaben zum Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz Die folgenden Unternehmen wurden gemäß §§ 300 bis 307 HGB mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
Die Hugendubel Digital GmbH % Co. KG, Hamburg, an der eine Beteiligungsquote von 25,1% besteht, war erstmals im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 zu berücksichtigen und wurde als assoziiertes Unternehmen behandelt. Der Verzicht auf die Einbeziehung eines weiteren Tochterunternehmens und eines weiteren assoziierten Unternehmens (siehe Aufstellung des Anteilsbesitzes unter VII.) beruht gemäß § 296 Abs. 2 HGB bzw. § 311 Abs. 2 HGB darauf, dass diese Gesellschaften für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind. Die Blume 2000 Systems GmbH & Co. KG, Norderstedt, ist am 30.09.2021 auf die TOPP Holding AG angewachsen und ist daher nicht mehr zu konsolidieren. III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB). Die Erstkonsolidierung fand auf den 31. Dezember 2005 statt. Die Sixtus GmbH wurde in 2007 in den Konzern einbezogen. Die Goldpfeil 1856 GmbH wurde erstmals in 2009 in den Konzern einbezogen. Die Barsortiment Könemann Vertriebs GmbH wurde erstmals in 2012 vollkonsolidiert. Die PurePresents GmbH wurde erstmals in 2015 vollkonsolidiert. Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Firmenwerte ausgewiesen und über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben, weil davon ausgegangen wird, dass die wertbildenden Faktoren wie Lieferanten- und Kundenbeziehungen und Prozess-Know-how über diesen Zeitraum werthaltig bleiben. Der bei der Erstkonsolidierung der Bijou Catrin Modeschmuck Handels GmbH auf den 31. Dezember 2005 entstandene passive Unterschiedsbetrag wurde zum 31. Dezember 2006 in die Gewinnrücklage im Konzern-Eigenkapital eingestellt, da es sich bei diesem Betrag aus Konzernsicht um bis zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung erwirtschaftete kumulierte Jahresüberschüsse handelt. Der bei der Erstkonsolidierung der Sixtus GmbH zunächst entstandene passive Unterschiedsbetrag wurde mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet, da es sich bei diesem Betrag aus Konzernsicht um bis zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung erwirtschaftete Erträge handelt. Im Geschäftsjahr 2012 hat die TOPP Holding AG mit Wirkung vom 1. Januar 2012 die zu diesem Zeitpunkt noch im Fremdbesitz befindlichen übrigen 20% der Anteile an der Libri Buchhandels-Service GmbH (damals noch ebook.de NET GmbH) von fremden Gesellschaftern erworben. Da die Anschaffungskosten für die zusätzlichen Anteile über dem anteiligen Eigenkapital der Libri Buchhandels-Service GmbH (vormals: ebook.de NET GmbH) lagen, resultierte ein aktiver Unterschiedsbetrag aus dem Zugang der Anteile, der erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen der TOPP Holding verrechnet wurde. Da es sich bei dem Hinzuerwerb der Anteile der bereits vollkonsolidierten Libri Buchhandels-Service GmbH (vormals: ebook.de NET GmbH) um einen die Kapitalseite betreffenden Vorgang zwischen zwei Gesellschaftern handelt, wurde konzeptionell auf eine Erstkonsolidierung im Hinblick auf den Hinzuerwerb der neuen Anteile verzichtet. Der im Konzern-Eigenkapital ausgewiesene Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile wurde entsprechend verringert. Im Geschäftsjahr 2014 hat die TOPP Holding AG mit Wirkung vom 1. Januar 2014 die zu diesem Zeitpunkt noch im Fremdbesitz befindlichen übrigen 3% der Anteile an der Books on Demand GmbH sowie die übrigen 9,5% der Anteile an der Blume 2000 New Media AG von fremden Gesellschaftern erworben. Da die Anschaffungskosten für die zusätzlichen Anteile über dem anteiligen Eigenkapital der Books on Demand GmbH bzw. der Blume 2000 New Media AG lagen, resultierte jeweils ein aktiver Unterschiedsbetrag aus dem Zugang der Anteile, der erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen der TOPP Holding AG verrechnet wurde. Der im Konzern-Eigenkapital ausgewiesene Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile wurde entsprechend verringert. Im Geschäftsjahr 2019 wurden mit Wirkung vom 1. Januar 2019 39% der zu diesem Zeitpunkt noch im Fremdbesitz befindlichen Anteile an der Barsortiment Könemann Vertriebs GmbH von einem fremden Gesellschafter erworben. Da die Anschaffungskosten für die zusätzlichen Anteile über dem anteiligen Eigenkapital der Barsortiment Könemann Vertriebs GmbH lagen, resultierte ein aktiver Unterschiedsbetrag aus dem Zugang der Anteile, der erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen der TOPP Holding AG verrechnet wurde. Der im Konzern-Eigenkapital ausgewiesene Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile wurde entsprechend verringert. Im Geschäftsjahr 2020 wurden nachträgliche Anschaffungskosten in Höhe von T€ 210 an den fremden Gesellschafter gezahlt, die ebenfalls erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen der Topp Holding AG verrechnet wurden. Die Equity-Bewertung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen erfolgt nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Konzernabschluss. Die Hugendubel Digital GmbH & Co. KG hat ein abweichendes Geschäftsjahr vom 1. Juli eines Jahres bis zum 30. Juni des Folgejahres. Der Equity-Bewertung wird nach § 312 Abs. 6 Satz 1 HGB jeweils der letzte Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens zugrunde gelegt. Die Gesellschaft wendet dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an wie der Konzern. Die Hugendubel Digital GmbH & Co. KG ist zum 1. Juli 2015 assoziiertes Unternehmen geworden. Auf der Grundlage der Wertansätze zu diesem Zeitpunkt sind der Wertansatz der Beteiligung und der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens sowie ein darin enthaltener Geschäfts- oder Firmenwert ermittelt worden. Die Anschaffungskosten für das assoziierte Unternehmen beliefen sich auf T€ 1.307. Der aktive Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem anteiligen Eigenkapital betrug T€ 977 und entfiel vollständig auf den entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwert. Dieser Geschäfts- und Firmenwert wurde planmäßig linear über fünf Jahre abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte die Rückzahlung einer Kapitalrücklage über T€ 900 und damit eine nachträgliche Reduzierung der Anschaffungskosten und des anteiligen Eigenkapitals in gleicher Höhe. Der Bilanzansatz beläuft sich bis 2021 im Ergebnis weiterhin auf € 1,00. Rechnerisch ergibt sich unter Berücksichtigung der anteiligen Übernahme des Jahresergebnisses für das Geschäftsjahr 2021 und der im Geschäftsjahr 2021 erfolgten Gewinnausschüttung ein Betrag von T€ -318. Zur Schuldenkonsolidierung sind die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander verrechnet worden. Auf eine Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegenüber außenstehenden Dritten (Drittschuldenkonsolidierung) wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet. Innenumsätze und andere konzerninterne Erträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). Auf die Eliminierung von Zwischengewinnen wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, weil die am Bilanzstichtag im Warenbestand und im Anlagevermögen enthaltenen Zwischengewinne aus der Veräußerung von Waren und Sachanlagen innerhalb des Konzerns für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden nahezu unverändert beibehalten, so dass die Vergleichbarkeit zum Vorjahr gewährleistet ist. Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte bzw. ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Der in einem Tochterunternehmen bilanzierte originäre Firmenwert wird planmäßig über einen Zeitraum von 20 Jahren abgeschrieben. Dabei wird davon ausgegangen, dass die wertbildenden Faktoren wie Lieferanten- und Kundenbeziehungen und Prozess-Know-how über diesen Zeitraum werthaltig bleiben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die Waren werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis bewertet. Zur Abdeckung eines möglichen Wertberichtigungsrisikos bei den Büchervorräten wurde ein Wertberichtigungsabschlag berücksichtigt. Die Ermittlung des Bewertungsabschlags erfolgte unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Reichweite der innerhalb des Lagerverwaltungssystems am Bilanzstichtag festgestellten Warenbestände. Auf die nach Reichweitengruppen zusammengestellten Bücherbestände wurden dabei Bewertungsabschläge zwischen 13% und 93% vorgenommen. Für Blumen und Non-Flower-Artikel, die aufgrund von Modetrends oder sonstigen Alterungskriterien einer voraussichtlich dauernden Wertminderung unterliegen, wurden Bewertungsabschläge in Höhe bis 100% vorgenommen. Der Ansatz der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert. Alle erkennbaren Risiken wurden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Abzinsungen auf die Rückstellungen wurden vorgenommen, soweit die Restlaufzeiten mehr als ein Jahr betragen. Dabei wurden die gemäß § 253 Abs. 2 HGB anzuwendenden Zinssätze zugrunde gelegt. Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck als biometrische Berechnungsgrundlagen gewählt. Bei der Berechnung der Teilwerte und Barwerte wurde das Anwartschaftbarwertverfahren angewandt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen mit einer jährlichen Steigerungsrate von 1,75% (Vorjahr: 1,28%) berücksichtigt. Der zu Grunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung wurde mit 1,87% (Vorjahr 2,30%) angesetzt. Hierbei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Zinsanteil 2021 beträgt T€ 66 (Vorjahr: T€ 71) und ist unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen. Der bis zum 31.12.2015 anzusetzende, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,35%. Daraus hätte sich ein handelsbilanzieller Rückstellungsbetrag von T€ 3.521 ergeben. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt damit T€ 269. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden mit Devisentermingeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. V. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Jahre 2021 ist am Ende des Anhangs dargestellt. Die im Konzernabschluss ausgewiesenen Firmenwerte von insgesamt T€ 12.698 (Vorjahr: T€ 17.179) resultieren aus dem Einzelabschluss einer Tochtergesellschaft. In Höhe von T€ 4.481 (Vorjahr: T€ 26.199) wurden Abschreibungen vorgenommen, T€ 0 auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung (Vorjahr: T€ 21.718) und T€ 4.481 auf Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen (Vorjahr: T€ 4.481). Umlaufvermögen Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Latente Steuern Aufgrund von den in den Einzelabschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen vorhandenen handelsrechtlich und steuerrechtlich unterschiedlichen Bewertungen von Vermögensgegenständen, Forderungen und Pensionsrückstellungen ergeben sich aktive latente Steuern. Aus der handelsrechtlich und steuerrechtlich unterschiedlichen Abzinsung von Rückstellungen und aus dem unterschiedlichen Ansatz von originären Firmenwerten ergeben sich passive latente Steuern. Der für die Berechnung der latenten Steuern maßgebliche Steuersatz wurde pauschaliert mit 30% angesetzt. Bei der Berechnung der latenten Steuern sind steuerliche Verlustvorträge der Tochtergesellschaften nicht berücksichtigt worden. Die sich hieraus insgesamt ergebende Steuerentlastung wird aufgrund des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht in der Bilanz aktiviert. Aus den Konsolidierungsmaßnahmen des Konzernabschlusses entstehen nach § 306 HGB keine weiteren latenten Steuern. Grundkapital Das Grundkapital der TOPP Holding AG beträgt zum 31. Dezember 2021 € 12.872.047,00. Es ist eingeteilt in 12.872.047 Stückaktien im Nennbetrag zu je € 1,00. Genussrechtskapital In 2007 hat ein Tochterunternehmen der TOPP Holding AG nicht verbriefte Genussrechte im Gesamtbetrag von T€ 271.983 ausgegeben. Diese sind durch Umwandlung einer bestehenden Verbindlichkeit entstanden. Die Genussrechte werden als letzte Position des Eigenkapitals ausgewiesen. Die Genussrechte gewähren einen jährlichen Gewinnausschüttungsanspruch, eine Verzinsung sowie einen Rückzahlungsanspruch bei Fälligkeit. Sie sind ab 2008 ausschüttungsberechtigt, aber erst bei Liquidation der Tochtergesellschaft der TOPP Holding AG kündbar. Die Genussrechte nehmen an einem Verlust der Tochtergesellschaft der TOPP Holding AG spätestens im Zeitpunkt der Rückzahlung teil. Im Falle der Insolvenz oder der Liquidation der Tochtergesellschaft der TOPP Holding AG werden die Ansprüche der Inhaber der Genussrechte aus dem Liquidationserlös (Gewinn und Verlust) nach Befriedigung sämtlicher Gläubiger gleichrangig wie das Stammkapital bedient. In 2021 wurde eine Vergütung von T€ 8.111 für die Genussrechte bezahlt. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält zwei Zuschüsse nach dem Gesetz über die Gemeinschaftsaufgaben "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" vom Land Hessen sowie einen weiteren Zuschuss von der Stadtentwicklungsgesellschaft Bad Hersfeld mbH (SEG) und wird nach Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Posten:
Verbindlichkeiten und Sicherheiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden über T€ 38.350 und durch die Sicherungsübereignung der technischen Einrichtungen in Bad Hersfeld gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 30.559, die im Wesentlichen aus langfristig geschlossenen Mietverträgen (T€ 20.211) resultieren. Darüber hinaus wurden Abnahmeverpflichtungen für die Produktion von Büchern on Demand von T€ 1.500 p.a., für Verpflichtungen im Rahmen der Tolino-Allianz und für Energielieferungen (T€ 5.088) eingegangen. Die übrigen Verpflichtungen basieren auf langfristigen Dienstleistungs-, Leasing- und Wartungsverträgen. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen aufgliedern, wobei auf eine detailliertere Aufgliederung der ausländischen Absatzgebiete aufgrund der geringeren Umsatzanteile verzichtet wird.
Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 447 und von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von T€ 305 anderen Geschäftsjahren zuzurechnen. Aufwendungen und Erträge aus Abzinsung In den Zinserträgen sind keine Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 261 enthalten. Aufwendungen und Erträge aus Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in Höhe von T€ 576 Erträge aus der Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 794 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. VII. Sonstige Angaben Anteilsbesitz Es bestehen neben den unter II. genannten vollkonsolidierten Beteiligungen die folgenden Beteiligungen:
* Devisenkassamittelkurs zum Stichtag
Honorar des Abschlussprüfers Die Honorare des Konzernabschlussprüfers betragen für das Geschäftsjahr 2021:
Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2021 wurden 1.108 Mitarbeiter beschäftigt, davon 18 Auszubildende. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Am Bilanzstichtag bestanden diverse Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus Einkaufs- und Verkaufskontrakten über Waren im Nominalwert von T€ 12.891 mit einem positiven Marktwert von insgesamt T€ 105. Der Zeitwert entspricht der Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Stichtagskurs am 31. Dezember 2021, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wurde. Die Währungssicherungsgeschäfte und die Einkaufs- und Verkaufskontrakte wurden in Bewertungseinheiten in Form von Mirco Hedges einbezogen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wurde die "Critical-Term-Match-Methode" verwendet. Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich für das Währungsrisiko bis Ende Juni 2022 (Sicherungszeitraum) voraussichtlich aus. Befreiung von der Offenlegung Die folgenden Gesellschaften verzichten gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264 b HGB auf die Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts gemäß § 325 HGB: Libri GmbH, Hamburg BOOXpress GmbH, Hamburg Books on Demand GmbH, Norderstedt Bijou Catrin Modeschmuck Handels GmbH, Norderstedt Blume 2000 Produktions AG, Norderstedt Libri Buchhandels-Service GmbH, Hamburg FEM Fashion Earings Milaknis GmbH, Norderstedt PurePresents GmbH, Norderstedt Goldpfeil 1856 GmbH, Norderstedt T.I. Terra Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, Norderstedt Sixtus GmbH, Norderstedt. Vorstand der TOPP Holding AG Vorstand: Herr Michael Herz, Kaufmann Herr Jan Carsten Herbst, Rechtsanwalt Die Konzernmutter zahlte im Berichtsjahr keine Bezüge an den tätigen Vorstand. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der im Februar 2021 begonnene Russland-Ukraine-Konflikt hat dazu geführt, dass Regierungen und der Rat der Europäischen Union Sanktionen gegen Russland beschlossen und umgesetzt haben. Als Folge der Sanktionen und des als Gegenreaktion Russlands verhängten Lieferstopps für Gas, Kohle und Öl sind insbesondere die Energiepreise stark angestiegen. Dies schlägt sich gesamtwirtschaftlich in Deutschland in einem allgemeinen Preisanstieg nieder. So hat sich die Inflationsrate von durchschnittlich +3,1% in 2020 auf +10,4% im Oktober 2022 erhöht. Der Konzern der TOPP Holding AG unterhält keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten in Russland und der Ukraine. Negative Einflüsse können sich jedoch durch die allgemeine Preissteigerung und insbesondere durch höhere Energiepreise und eine überproportionale Steigerung der Frachtkosten ergeben, da den Speditionen in Europa deutlich weniger ukrainische Fahrer zur Verfügung stehen. Die finanziellen Auswirkungen des Konflikts auf die Gesellschaft lassen sich, ebenso wie die weitere Entwicklung des Konflikts, derzeit weiterhin nur schwer abschätzen. Ergebnisverwendung der TOPP Holding AG Das Jahresergebnis 2021 der TOPP Holding AG wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Hamburg, den 10. November 2022 Michael Herz Jan Carsten Herbst Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 wurde am gebilligt. Zusammensetzung des Anlagevermögens am 31. Dezember 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TOPP Holding AG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der TOPP Holding AG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TOPP Holding AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 29. November 2022 TREUHANSA
GmbH Doctores Völschau
Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer |
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