EvivaMed Handelsgesellschaft mbH

Thanhof 13, 93173 Wenzenbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 17336
Vorher
EvivaMed GmbH
Eingetragen
28.6.2010
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und AltenpflegebedarfGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Handel mit medizintechnischen Produkten und nicht apothekenpflichtigen Arzneimitteln, gesundheitsbezogenen Produkten, Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln incl. webbasierter Handels- und Geschäftsvermittlung sowie deren einschlägige Beratung. Erbringung von Dienstleistungen aller Art im Bereich des Rechnungswesens, der IT, des Einkaufs, der Logistik, im Personalwesen und Qualitätsmanagement.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Edenharder
seit 26.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Asker Healthcare ABSWE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Asker Germany Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EvivaMed Handelsgesellschaft mbH

Wenzenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.115,03 22.099,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.532,02 64.175,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.596,98 34.817,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.374,24 132.188,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.625,00 20.245,25
213.128,24 251.426,53
221.243,27 273.526,44
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 6.793.767,47 6.395.177,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.799.688,56 872.173,45
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 969.527,76 1.226.138,92
9.562.983,79 8.493.490,21
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 29.097,32 13.572,74
9.813.324,38 8.780.589,39

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.395.287,78 2.997.603,15
III. Jahresüberschuss 1.565.536,48 1.397.684,63
5.985.824,26 4.420.287,78
B. RÜCKSTELLUNGEN 713.669,50 875.535,00
C. VERBINDLICHKEITEN 3.113.830,62 3.484.766,61
9.813.324,38 8.780.589,39

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 6.363.165,70 5.343.426,70
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.991.232,02 -1.677.820,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -468.008,56 -336.213,40
- davon für Altersversorgung: € 1.748,13 (Vorjahr: € 558,00)
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -67.943,67 -96.187,85
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.534.880,70 -1.214.652,55
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: € 15.197,22 (Vorjahr: € 51.736,59)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.710,33 1.667,05
- davon von verbundenen Unternehmen: € 5.583,33 (Vorjahr: € 1.500,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -94.835,29 -51.088,51
- davon an verbundene Unternehmen: € 94.835,29 (Vorjahr: € 33.725,56)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -646.439,31 -571.446,45
8. Ergebnis nach Steuern 1.565.536,48 1.397.684,63
9. Jahresüberschuss 1.565.536,48 1.397.684,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die EvivaMed Handelsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Wenzenbach und wird beim Amtsgericht Regensburg unter der Handelsregisternummer HRB 17336 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der EvivaMed Handelsgesellschaft mbH wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist i.S. von §267 Abs.2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden die Regelungen für die Abschreibung gemäß § 6 Abs. 2 EStG angewendet.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine ausreichende Wertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Für laufende Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, welche Aufwendungen für bestimmte Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen, sind aktive Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Seite 3 dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen € 66.650,87 (Vj. T€ 66). In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundenen Unternehmen T€ 418 (Vj. T€ 203) enthalten

Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.114 (Vj. T€ 3.485) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und betreffen in Höhe von T€ 1.745 (Vj. T€ 2.552) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 2 (Vj. T€ 3).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Leasing- und Mietverpflichtungen T€
bis zu einem Jahr 459
ein bis fünf Jahre 1.242
über fünf Jahre 208

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Wesentliche Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht enthalten.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 197.077,45 170,00 0,00 0,00 197.247,45
II. SACHANLAGEN
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 93.477,43 0,00 0,00 0,00 93.477,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 62.426,42 0,00 0,00 1.311,00 61.115,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.722,01 33.130,75 0,00 44.976,16 372.876,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.245,25 0,00 0,00 17.620,25 2.625,00
560.871,11 33.130,75 0,00 63.907,41 530.094,45
757.948,56 33.300,75 0,00 63.907,41 727.341,90
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 174.977,54 14.154,88 0,00 189.132,42
II. SACHANLAGEN
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.302,36 9.643,05 0,00 38.945,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.608,45 7.219,99 1.310,00 33.518,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 252.533,77 36.925,75 44.957,16 244.502,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
309.444,58 53.788,79 46.267,16 316.966,21
484.422,12 67.943,67 46.267,16 506.098,63
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31 Dez 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 8.115,03 22.099,91
II. SACHANLAGEN
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.532,02 64.175,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.596,98 34.817,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.374,24 132.188,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.625,00 20.245,25
213.128,24 251.426,53
221.243,27 273.526,44

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 33 Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der EvivaMed Handelsgesellschaft mbH während des Geschäftsjahres 2023 sind:

Herr Detlef Jantos, Unternehmensberater, Herrsching a. Ammersee

Herr Christian Edenharder, Dipl. Kaufmann (VWA), Regenstauf (ab 26.04.2023)

Herr Peter Gustafsson, Unternehmensberater, Stocksund / Schweden (bis 26.04.2023)

Konzernzugehörigkeit, Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Asker Healthcare AB, Danderyd, Schweden, einbezogen. Der Konzernabschluss der Asker Healthcare AB wird in den Konzernabschluss der Interogo Holding AG, Pfaffikon SZ, Schweiz, einbezogen.

Nachtragsbericht

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.

VI. Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführer haben vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.565.536,48 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wenzenbach, den 14.02.2024

Christian Edenharder

Detlef Jantos

Gesellschafterversammlung:

Der Jahresabschluss wurde am 14. März 2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die EvivaMed Handelsgesellschaft mbH (nachfolgend auch "EvivaMed" genannt) mit Sitz in Wenzenbach / Regensburg ist Teil der ASKER Healthcare Group und gehört zu den führenden Großhändlern für medizintechnische Produkte in Deutschland und Europa.

Zum Geschäftsmodell von EvivaMed gehört neben dem klassischen Handelsgeschäft auch das Erbringen von Dienstleistungen aller Art im Bereich des Rechnungswesens, der IT, des Einkaufs, der Logistik und des Qualitätsmanagements.

2. Ziele und Strategien

Die EvivaMed Handelsgesellschaft mbH ist bestrebt, ihre Position als zuverlässiger, kompetenter und serviceorientierter Partner ihrer Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und anderer Stakeholder, weiter auszubauen.

Durch eine permanente Marktbeobachtung und -analyse wird das Angebot im Produktsortiment ständig aktualisiert, mit dem Ziel den Kunden eine passende, breite Produktauswahl anzubieten. Darüber hinaus forciert die EvivaMed eine Digitalisierungs- und Automatisierungsstrategie, um Bestellungen schneller abhandeln und Prozesskosten senken zu können.

Mit fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine fundierte Schulung und Einarbeitung, sowie regelmäßige interne und externe Fortbildungen erhalten, stellt EvivaMed die hohe Qualität in der Beratung und Betreuung der Kunden sicher.

Unter dem weiterhin hohen Kostendruck im Gesundheitswesen in Deutschland strebt EvivaMed eine umfassende und kontinuierliche Versorgung des Groß- und Fachhandels mit wirtschaftlich attraktiven Margen von Produkten aus dem EU-Raum an, unter Einhaltung einer hohen Qualität und aller regulatorischen Anforderungen.

3. Steuerungssystem

Die EvivaMed Handelsgesellschaft mbH wendet ein von der DEKRA nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem an. In regelmäßigen Audits überprüft dabei die DEKRA die Einhaltung der Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems. Mit diesem System wird die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen sichergestellt sowie die Transparenz der betrieblichen Abläufe erhöht, eine höhere Kundenzufriedenheit erzielt, die Fehlerquote gesenkt und eine permanente Verbesserung der betrieblichen Prozesse bewirkt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (28.11.2023) verliert die Weltwirtschaft, nach einem kräftigen Start ins Jahr 2023, über das laufende Jahr deutlich an Schwung. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den in den meisten Weltregionen stark gestiegenen Zinsen.

Der IWF erwartet, dass das Wachstum des Welthandels von 5,1% im Jahr 2022 auf 0,9% im Jahr 2023 zurückgeht. Damit läge das Handelswachstum deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2000-2019 von 4,9%. Der prognostizierte Rückgang im Jahr 2023 spiegle die Entwicklung der globalen Nachfrage wider, aber auch die Verschiebung ihrer Zusammensetzung hin zu inländischen Dienstleistungen. Weitere Faktoren seien die verzögerten Auswirkungen der Dollaraufwertung, die den Handel aufgrund der weit verbreiteten Fakturierung von Produkten in Dollar verlangsamt, sowie zunehmende Handelsschranken.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Die MedTech-Branche verzeichnete laut einer Herbstumfrage des BVMed (Quelle: Die Lage der MedTech-Branche 2023, BVMed) zwar ein Umsatzplus von 4,8 Prozent (ggü. Vorjahr), dem stehen jedoch stark gestiegene Personal-, Logistik-, Rohstoff- und Energiepreise sowie die hohen Kosten für die Umsetzung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) gegenüber.

2. Geschäftsverlauf

Die Nachfrage nach Medizinprodukten und In-vitro-Diagnostika hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich geändert.

Der Umsatz ist entgegen der Planung gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Diese Entwicklung sehen wir jedoch als befriedigend an, da der Umsatzrückgang auf eine gezielte Sortimentsbereinigung zurückzuführen ist, welche Teil der neuen Unternehmensstrategie ist.

Die Umsatzrendite, das Rohergebnis, sowie das Ergebnis vor, als auch nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen konnten gegenüber dem Plan für das GJ 2023 und dem Vorjahr 2022 deutlich gesteigert werden.

Neben einem guten Einkauf der Produkte, ist auch das gute Kostenmanagement ein positiver Treiber dieser Entwicklung. Da größere Investitionsprojekte auf das GJ 2024 verschoben wurden, fielen auch die Abschreibungen niedriger als ursprünglich geplant aus.

Ausgehend von den vorgenannten Daten beurteilen wir die Lage der Gesellschaft als insgesamt positiv. Wir sind der Ansicht, dass das Unternehmen sich, im Hinblick auf seine Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, in einem harten Branchenwettbewerb, wird behaupten können.

3. Mitarbeiterentwicklung

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hat die Gesellschaft 40 Mitarbeiter (Vorjahr: 34) beschäftigt.

Wie auch schon in den Vorjahren führte die Akquise von neuen Kunden und der Ausbau des Geschäfts in neue Produktkategorien sowie der nach wie vor anhaltende Ausbau der Organisationsstruktur, zu höheren Personalaufwendungen. Die dargestellten Sachverhalte und weitere Sonderfaktoren (u. a. leistungsbezogene Sonderleistungen) führten zu einer Erhöhung der Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr von 22,1 %.

4. Darstellung der Lage

Ertragslage

Bei einer gesunkenen Gesamtleistung ist das Rohergebnis um T€ 1.020 (19,1 %) gestiegen. Der Personalaufwand beläuft sich auf T€ 2.459. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 1.535.

Es wurde ein positives Jahresergebnis in Höhe von T€ 1.566 (Vorjahr: T€ 1.398) erzielt, das im Unternehmen verbleibt.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um insgesamt T€ 1.033 gestiegen.

Die Vorräte erhöhten sich um T€ 399 auf T€ 6.794. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände lagen mit T€ 1.800 um T€ 994 über dem Vorjahreswert. Die liquiden Mittel verminderten sich um T€ 256 auf T€ 970.

Das Eigenkapital stieg um T€ 1.566 auf T€ 5.986. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch den Anstieg des Eigenkapitals auf 61,0 % (Vorjahr: 50,3 %).

Die Rückstellungen haben sich um T€ 162 auf T€ 714 reduziert. Bei den Verbindlichkeiten ergab sich ein Rückgang um T€ 371 auf T€ 3.114.

Finanzlage

Zum 31. Dezember 2023 verfügte die EvivaMed Handelsgesellschaft mbH über ausreichende finanzielle Mittel bzw. Kredite. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist positiv. Gemäß der Finanzplanung für das folgende Geschäftsjahr sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut angesehen werden.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung wird als wesentlicher Indikator (Meta-Ebene) der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verwendet, insbesondere um einen Drittvergleich mit anderen Unternehmen derselben Branche aus unterschiedlichen Ländern vornehmen zu können. Darüber hinaus werden die Cashflow-Entwicklung, sowie weitere Leistungsindikatoren (bspw. Umsatzrendite) aus der laufenden Geschäftstätigkeit berücksichtigt. Unter Cashflow wird hierbei das Jahresergebnis, bereinigt um Abschreibungen und sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträgen, verstanden.

Das EBITDA 2023 beträgt T€ 2.369 (Vorjahr T€ 2.114). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt in 2023 T€ 760 gegenüber T€ 614 im Vorjahr.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenssteuerung. Ziel des Systems ist die Vermeidung von Schäden sowie die Realisierung von Chancen. Wesentliche Risiken im Unternehmen werden identifiziert und im Risikomanagement-Prozess analysiert und bewertet. Geeignete Gegenmaßnahmen, die das Risiko vermeiden oder minimieren, werden ergriffen und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft.

Geschäfts-/Produktrisiken sowie Geschäfts-/Produktchancen

Ein generelles Risiko besteht in dem zunehmenden Preisdruck der Krankenkassen im Rahmen der Versorgung der Patienten in bestimmten Produktgruppen, was zu einem stärkeren Kostendruck bei unseren Kunden führen kann. Ein weiteres Risiko kann durch Versiegen von kostengünstigen Einkaufsquellen in der EU bestehen. Dem wird durch Sicherstellung von mehreren Einkaufsquellen für jedes umsatz- und ertragsrelevante Produkt entgegengewirkt.

Potenzielle Chancen ergeben sich mittelfristig aus Synergieeffekten zwischen den Schwesterngesellschaften in der Gruppe. Hierzu zählen neben der Erweiterung des Produktportfolios auch Knowhow-Transfers, welche eine deutliche Effizienz- und Profitabilitätssteigerung nach sich ziehen werden.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung können sich auch aus gesundheitspolitischen Entscheidungen ergeben. Allerdings schätzen wir das Risiko bezüglich ungünstiger gesundheitspolitischer Entscheidungen gering ein, da eine Versorgung von Patienten mit Hilfsmitteln und Medizin-Produkten für ihre Therapie weiterhin gewährleistet sein muss.

Risiken, die sich nach wie vor aus dem Kriegsgeschehen in der Ukraine ergeben können (Lieferengpässe, Rohstoffkosten, Energiekosten-Erhöhung) wurden, soweit realistisch einzuschätzen, entsprechend bei der Planung für 2024 berücksichtigt.

Liquiditätsrisiken

Eine auf einen festen Planungszeitraum ausgerichtete Liquiditätsvorschau, vorhandene liquide Mittel sowie eine entsprechend hohe Kreditversorgung stellen jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher.

Rechtliche Risiken

Die EvivaMed Handelsgesellschaft mbH ist im Rahmen des Geschäftsbetriebes aktuell nicht von wesentlichen Rechtsstreitigkeiten oder indirekt durch den Ausgang von Rechtsstreitigkeiten Dritter betroffen. Damit gibt es aus heutiger Sicht keine gerichtlichen Verfahren, welche die zukünftigen Ergebnisse in merkbarer Form beeinflussen könnten.

Ausfallrisiken

Ein signifikantes Ausfallrisiko bei den Forderungen besteht nicht. Um das Ausfallrisiko bei den Forderungen zu minimieren, wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben.

Zins- und Kursänderungsrisiken

Es bestehen aktuell keine wesentlichen Zins- und Kursänderungsrisiken. Aufgrund der Tatsache, dass EvivaMed sowohl Teile des Einkaufs als auch des Verkaufs in Fremdwährungen abwickelt, kann es zu Kursänderungen kommen, die einen negativen oder auch positiven Einfluss auf den Rohertrag haben.

Gesamtrisiko

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine bestandsgefährdenden Risiken identifizieren können. Für die zukünftige Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

2. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung

Durch unsere gute Markposition und die Zugehörigkeit zu einer stark wachsenden Unternehmensgruppe, sehen wir noch großes Potential die Erträge kontinuierlich und dauerhaft zu steigern und mittel- und langfristig eine noch stärkere Position im deutschen Gesundheitsmarkt einnehmen zu können.

So erwarten wir für 2024, insbesondere durch die Diversifizierung in weitere Produktkategorien und einem fortwährenden Geschäftsausbau, ein deutliches Umsatzwachstum. Bedingt durch dieses Umsatzwachstum und notwendiger Investitionen in den Auf- und Ausbau der Organisationsstruktur, wird 2024, analog zu den Vorjahren, eine entsprechende Steigerung der Personalkosten mit sich bringen. Durch erhöhte Energie- und Frachtkosten, sowie weiteren allgemeinen Kostensteigerungen, wird für 2024 auch für den Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einem gegenüber 2023 steigenden Niveau gerechnet.

Bedingt durch geplante Um- und Ausbaumaßnahmen an dem Standort in Wenzenbach, sowie der Einführung eines neuen ERP-Systems im Laufe der Jahre 2024/2025, erwarten wir für das kommende und die folgenden Geschäftsjahre einen signifikanten Anstieg der Abschreibungen.

Im Rahmen der Planung für das Geschäftsjahr 2024 wird analog zur erwarteten Umsatzsteigerung, ein deutlicher Anstieg des Rohergebnisses prognostiziert. Dies führt, basierend auf unserer Planung - unter Berücksichtigung der vorgenannten Kosteneffekte und konzerninterner Verrechnungen - im Vergleich zum Vorjahr zu einer leichten Erhöhung des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sowie einer moderaten Steigerung des Jahresergebnisses.

 

Wenzenbach, den 14. Februar 2024

Christian Edenharder

Detlef Jantos

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss mit Anlagen handelt es sich um eine für die Offenlegung verkürzte Fassung.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EvivaMed Handelsges. mbH, Wenzenbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Evivamed Handelsges. mbH, Wenzenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Evivamed Handelsges. mbH, Wenzenbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pullach, 14. Februar 2024

STR Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Thaller, Wirtschaftsprüfer

Matthias Roth, Wirtschaftsprüfer

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