Global Forwarding Germany GmbH

Müggenburger Straße 26, 20539 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 102421
Eingetragen
17.9.2007
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung und Vermittlung von Speditionsund Logistikdienstleistungen, ausgenommen erlaubnispflichtige Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sadik Mazrekaj
seit 24.5.2019
Prokura
Anton Mazrekaj
seit 17.9.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
LJM Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Global Forwarding Germany GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft wurde am 4. September 2007 unter der Firma Global Forwarding Germany GmbH gegründet und hat ihren Sitz in Hamburg. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.000 EUR und ist in voller Höhe eingezahlt worden.

Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung von Speditions- und Logistikleistungen sowie der Betrieb eines Einzel- und Großhandels mit Waren aller Art, insbesondere Kraftfahrzeugen, ausgenommen erlaubnispflichtige Tätigkeiten und erlaubnispflichtige Waren.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die globale Weltwirtschaft hat sich 2021 von den Folgen der Coronapandemie erholt. Es kam zu einer Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung um 5,8 Prozent.

Auch die Logistikwirtschaft konnte 2021 wieder ein Wachstum verzeichnen und damit den pandemiebedingten Einbruch vom Vorjahr mehr als ausgleichen.

Da sich die Gesellschaft ausschließlich auf den Seetransport nach Afrika spezialisiert hat und die pandemische Lage in den afrikanischen Ländern im Vergleich zu Europa, Asien oder Amerika deutlich weniger angespannt war, ist die Gesellschaft aber ohnehin sehr gut durch die Coronakrise gekommen.

Probleme in der Transportlogistik haben die Kosten für Containertransporte massiv nach oben getrieben. Vor allem die Pandemie sorgte für Störungen in der Lieferkette. Dadurch wurden die Frachtkosten nach oben getrieben. Kostete der Transport eines Standard-40-Fuß-Containers von Europa nach Afrika im Januar 2020 durchschnittlich noch rund 2.000 US-Dollar, kletterten die Preise bis zum Oktober 2021 auf eine bisherige Höchstmarke von über 6.000 Dollar. Inzwischen liegen die Preise wieder deutlich niedriger.

3. Geschäftsverlauf 2021

Die gestiegenen Seefrachtpreise führten zu einem verschärften Preiswettbewerb zwischen den Speditionsunternehmen, was wiederum einen deutlichen Rückgang der Rohgewinnmarge im Geschäftsjahr 2021 zur Folge hatte.

Dennoch konnte der Jahresüberschuss aufgrund des deutlichen Umsatzanstieges im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden.

Die Anzahl der verschifften Güter ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Auch im logistischen Bereich (Zwischenlagerung von Containern sowie Containerhandling) konnten mehr Aufträge verzeichnet werden.

Die Umbaumaßnahmen auf dem im Vorjahr angemieteten Betriebsgelände in Hamburg-Veddel wurden im Laufe des Geschäftsjahres weitestgehend abgeschlossen. Die entsprechenden Umbaukosten wurden in vollem Umfang als Mieterein- und -umbauten aktiviert und wirken sich somit nur in Höhe der jährlichen Abschreibungen auf das Betriebsergebnis aus.

4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur:

Bilanz zum 31.12.2021 Bilanz zum 31.12.2020 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEUR % TEUR % TEUR %
AKTIVA
Sachanlagen 556,6 8,2 425,4 6,7 131,2 30,8
Finanzanlagen 619,2 9,1 611,3 9,6 7,9 1,3
Forderungen 1.505,7 22,2 1.457,7 23,0 48,0 3,3
Sonstige Vermögensgegenstände 1.359,7 20,1 814,4 12,8 545,3 67,0
Flüssige Mittel 2.715,1 40,1 3.030,1 47,7 -315,0 -10,4
Rechnungsabgrenzungsposten 14,6 0,2 7,0 0,1 7,6 108,6
Summe Aktiva 6.770,9 100,0 6.345,9 100,0 425,0 6,7
PASSIVA
Bilanz zum 31.12.2021 Bilanz zum 31.12.2020 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEUR % TEUR % TEUR %
Eigenkapital 3.699,2 54,6 3.239,7 51,1 459,5 14,2
Rückstellungen 240,6 3,6 346,7 5,5 -106,1 -30,6
Kreditverbindlichkeiten 392,6 5,8 325,4 5,1 67,2 20,7
Lieferverbindlichkeiten 2.042,7 30,2 2.161,0 34,1 -118,3 -5,5
Sonstige Verbindlichkeiten 395,8 5,8 273,1 4,3 122,7 44,9
Summe Passiva 6.770,9 100,0 6.345,9 100,0 425,0 6,7

Die Gesellschaft hat auf dem von ihr zum 1. Oktober 2020 angemieteten Betriebsgrundstück in Hamburg-Veddel umfangreiche Umbaumaßnahmen durchgeführt. Die Investitionskosten für den Umbau und die Sanierung eines auf dem Grundstück befindlichen Gebäudes sowie für die Pflasterung des Grundstücks beliefen sich auf rd. TEUR 463. Sie wurden als Mieterein- und -umbauten aktiviert. Ein Großteil dieser Umbaukosten (TEUR 303) ist bereits im Vorjahr entstanden.

Die Gesellschaft ist nach Ablauf des Mietverhältnisses zum Rückbau sämtlicher auf dem Grundstück befindlichen Bauwerke verpflichtet.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist insbesondere durch den sehr hohen Bestand an flüssigen Mitteln geprägt. Das Anlagevermögen ist langfristig durch Eigenkapital sowie Bankdarlehen finanziert.

Den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stehen auf der Passivseite Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in vergleichbarer Höhe gegenüber.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Darlehensforderungen gegenüber dem Gesellschafter. Die Gesellschafterdarlehen dienen zur Zwischenfinanzierung eines privaten Hausbaus.

Mit einer über die Jahre kontinuierlich aufgebauten hohen Eigenkapitalquote von 54,6 Prozent weist die Gesellschaft eine sehr solide Struktur der Unternehmensfinanzierung auf.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden Gewinnausschüttungen an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 422 vorgenommen.

Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft hat sich wie folgt entwickelt:

2021
TEUR
2020
TEUR
Jahresergebnis 881,5 687,4
Abschreibungen auf Sachanlagen 85,0 37,2
Gewinn aus Abgang Anlagevermögen -0,7 -0,4
Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögen 0,0 26,3
Erhaltene Investitionszuschüsse -6,1 0,0
Veränderung der Rückstellungen -106,1 285,9
Veränderung der Forderungen -48,0 -563,7
Veränderung der sonst. Vermögensgegenstände -545,2 -403,9
Veränderung der Rechnungsabgrenzungsposten -7,6 -1,8
Veränderung der Lieferverbindlichkeiten -118,3 1.451,9
Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten 122,7 88,5
Erträge aus Wertpapieren -0,1 0,0
Zinszahlungen für Darlehen 8,8 7,7
Sonstige Beteiligungserträge -32,5 -32,5
Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 233,4 1.582,6
Investitionen in Sachanlagen -216,2 -410,2
Investitionen in Finanzanlagen -11,2 -32,3
Einzahlungen aus Abgang Finanzanlagen 4,0 25,4
Erträge aus Wertpapieren 0,1 0,0
Sonstige Beteiligungserträge 32,5 32,5
Mittelfluss aus Investitionstätigkeit -190,8 -384,6
2021
TEUR
2020
TEUR
Zahlungen an den Gesellschafter /des Gesellschafters -422,1 0,0
Aufnahme / Tilgung von Anleihen und langfristigen Krediten 67,2 325,4
Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen 6,1 0,0
Zinszahlungen für Kredite -8,8 -7,7
Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit -357,6 317,7
Mittelveränderung des Geschäftsjahres -315,0 1.515,7
Finanzmittelbestand Anfang des Geschäftsjahres 3.030,1 1.514,4
Finanzmittelbestand Ende des Geschäftsjahres 2.715,1 3.030,1

Die Gesellschaft verfügt aufgrund einer stabilen Ertragslage, welche sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert hat, sowie einer zurückhaltenden Ausschüttungspolitik - trotz umfangreicher zum Teil selbstfinanzierter Investitionen in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 sowie der Vergabe von kurzfristigen Gesellschafterdarlehen zur Zwischenfinanzierung eines privaten Hausbaus - zum 31. Dezember 2021 über Liquiditätsreserven von TEUR 2.715.

Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

01.01. bis 31.12.2021 01.01. bis 31.12.2020 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 20.281,9 100,0 15.022,8 100,0 5.259,1 35,0
+ sonst. betriebl. Erträge 55,2 0,3 44,2 0,3 11,0 24,9
- Materialaufwand 17.284,7 85,2 12.446,0 82,8 4.838,7 38,9
- Personalaufwand 1.026,5 5,1 890,8 5,9 135,7 15,2
- Abschreibungen 85,0 0,4 37,2 0,2 47,8 128,5
- sonst. betriebl. Aufwand 673,9 3,3 738,3 4,9 -64,4 -8,7
+ Finanzerträge 60,9 0,3 53,5 0,4 7,4 13,8
- Finanzaufwand 21,9 0,1 9 0,1 12,9 143,3
- EE-Steuern 424,4 2,1 311,7 2,1 112,7 36,2
Ergebnis nach Steuern 881,6 4,3 687,5 4,6 194,1 28,2
sonstige Steuern 0,1 0 0,1 0 0 0
Jahresergebnis 881,5 4,3 687,4 4,6 194,1 28,2

Die Umsatzsteigerung resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Seefrachtpreisen. Die Anzahl der verschifften Güter ist dagegen im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gestiegen. Neben den gestiegenen Umsätzen aus dem Seefrachtgeschäft nach Afrika hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 auch vermehrt Umsätze erzielt im Zusammenhang mit der Zwischenlagerung und dem Transport von Containern sowie mit Containerhandling (Beladung, Entladung sowie Umladung von Containern). Insbesondere die Zwischenlagerung von Containern war zeitweise sehr profitabel aufgrund fehlender Lagerflächen bedingt durch eine deutlich gestiegene Verweildauer von Containern auf den Containerterminals im Hamburger Hafen.

Die gestiegenen Seefrachtpreise haben zu einem verschärften Preiswettbewerb zwischen den Speditionsunternehmen geführt, was wiederum einen deutlichen Rückgang der Rohgewinnmarge zur Folge hatte.

Das Jahresergebnis von TEUR 882 hat sich gegenüber demjenigen des Vorjahres (TEUR 688) um ca. 28 Prozent verbessert.

Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die vorstehend in Bezug auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge analysiert wurden, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis.

5. Voraussichtliche Entwicklung, wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Da die Seefrachtpreise im Vergleich zu der bisherigen Höchstmarke im Oktober 2021 inzwischen wieder deutlich gesunken sind, wird für die folgenden Geschäftsjahre nicht mehr mit einer weiteren, vornehmlich preissteigerungsbedingten, Zunahme der Umsatzerlöse im Seefrachtgeschäft gerechnet. Aufgrund der hohen Inflation rechnet die Gesellschaft vielmehr mit einem steigenden Preisbewusstsein der Kunden, was einen verschärften Preiswettbewerb unter den Spediteuren zur Folge haben dürfte. Dagegen hat sich die Auftragsentwicklung im logistischen Bereich (Zwischenlagerung von Containern sowie Containerhandling) im Geschäftsjahr 2022 noch einmal stark verbessert.

Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 auf Basis der vorläufigen Daten einen leichten Anstieg der Umsatzerlöseund infolge des sehr profitablen Geschäfts der Containerzwischenlagerungen sogar einen deutlichen Anstieg des Jahresüberschusses. Allerdings sind die Einnahmen aus der Zwischenlagerung von Containern zu Beginn des Kalenderjahres 2023 wieder stark zurückgegangen, weil sich die Situation im Hamburger Hafen inzwischen normalisiert hat. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir deshalb bei Umsatzerlösen auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021 wieder einen deutlichen Rückgang des Jahresüberschusses gegenüber dem Geschäftsjahr 2022.

Die Gesellschaft hat sich auf das Seefrachtgeschäft von Europa nach Afrika spezialisiert. Sie bietet ausschließlich Verschiffungen von Europa nach Afrika an. Der afrikanische Kontinent bietet für die Logistikbranche infolge des immensen wirtschaftlichen Potentials große Chancen. Die Gesellschaft hat eine eigene Abteilung für rollende Ladung, welche den Transport von Kraft- und Nutzfahrzeugen (PKW, LKW, Bau- und Landfahrzeuge) umfasst. Es ist damit zu rechnen, dass die Anzahl solcher Transporte bei entsprechend positiver wirtschaftlicher Entwicklung des afrikanischen Kontinents kontinuierlich zunimmt.

Die Kapazitätsknappheit auf einigen Routen und der Mangel an Leercontainern könnten im weiteren Verlaufe des Geschäftsjahres 2023 zu einem erneuten Anstieg der Seefrachtkosten führen.

Die gestiegenen Gebrauchtwagenpreise in Verbindung mit erneut steigenden Seefrachtpreisen haben u.U. einen Rückgang der Seetransporte zur Folge. Ferner könnten die allgemeinen inflationsbedingten Preissteigerungen eine negative konjunkturelle Entwicklung zur Folge haben.

Auch die negative Währungskursentwicklung einiger afrikanischer Staaten im Vergleich zum Euro sowie steigende Importzölle könnten zu einem Rückgang bei den Fahrzeugankäufen aus Afrika führen und somit einen negativen Einfluss auf das Seefrachtgeschäft von Europa nach Afrika haben.

Im Übrigen bringt das Geschäftsmodell mit vorwiegend afrikanischen Auftraggebern ein hohes Ausfallrisiko mit sich. Das Risiko höherer Forderungsausfälle wird durch die Vergabe von Kreditlimits permanent kontrolliert. Aufträge von Neukunden werden prinzipiell nur noch über Vorkasse abgewickelt, um das Ausfallrisiko zu begrenzen. Ebenso erfolgt die Herausgabe eines Konossements (bill of lading) an den Kunden i.d.R. nur nach vorheriger Zahlung.

Ebenfalls als Risiko werden die Auswirkungen des demographischen Wandels angesehen. Sollte der Fachkräftemangel anhalten, könnte es wegen der hohen Personalintensität der Logistikleistungen irgendwann zu Einschränkungen in betrieblichen Abläufen kommen.

Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Derartige Risiken sind aus heutiger Sicht auch für die absehbare Zukunft nicht zu erkennen.

 

Hamburg, den 20. Juli 2023

Anton Mazrekaj, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 1.175.765,18 1.036.690,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,51 1,51
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,51 1,51
II. Sachanlagen 556.554,00 425.364,31
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 434.956,00 136.729,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2,00 422,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.596,00 117.969,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 170.244,31
III. Finanzanlagen 619.209,67 611.324,87
1. Beteiligungen 607.200,00 600.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.009,67 11.324,87
B. Umlaufvermögen 5.580.535,04 5.302.237,53
I. Vorräte 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.865.426,01 2.272.132,93
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.505.746,80 1.457.687,52
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.359.679,21 814.445,41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.008.976,39 527.329,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.715.109,03 3.030.104,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.561,52 6.983,33
Aktiva 6.770.861,74 6.345.911,55

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 3.699.195,36 3.239.735,86
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.792.678,93 2.527.372,22
III. Jahresüberschuss 881.516,43 687.363,64
B. Rückstellungen 240.588,00 346.703,82
1. Steuerrückstellungen 0,00 202.321,19
2. sonstige Rückstellungen 240.588,00 144.382,63
C. Verbindlichkeiten 2.831.078,38 2.759.471,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 392.574,41 325.366,41
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.668,38 24.987,57
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.032.067,25 2.136.027,94
4. sonstige Verbindlichkeiten 395.768,34 273.089,95
davon aus Steuern 211.394,87 11.695,89
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.080,53 7.177,85
Passiva 6.770.861,74 6.345.911,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Umsatzerlöse 20.281.870,62 15.022.770,00
2. sonstige betriebliche Erträge 55.236,39 44.248,31
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 227,90 125,34
3. Materialaufwand 17.284.733,12 12.446.004,61
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.284.733,12 12.446.004,61
4. Personalaufwand 1.026.477,27 890.798,89
a) Löhne und Gehälter 895.445,87 753.592,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 131.031,40 137.206,07
davon für Altersversorgung 352,73 24.642,17
5. Abschreibungen 85.008,14 37.247,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 85.008,14 37.247,09
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 673.966,84 738.279,01
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 32.554,00 32.539,29
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.363,33 20.935,61
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.850,21 9.024,57
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 424.420,28 311.665,40
11. Ergebnis nach Steuern 881.568,48 687.473,64
12. sonstige Steuern 52,05 110,00
13. Jahresüberschuss 881.516,43 687.363,64

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist nach den im § 267 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss der Global Forwarding Germany GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde von größenabhängigen Erleichterungen im gesetzlich zulässigen Umfang zum Teil Gebrauch gemacht.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Global Forwarding Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 102421

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung des Betriebes (Going-Concern).

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden, unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzungsdauern, im Wesentlichen linear vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung wurden die Zugänge jeweils zeitanteilig abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 800,00 EUR nicht übersteigen, wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen sind zum Nominalwert angesetzt worden, wobei erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in angemessenem Umfang berücksichtigt wurden.

Die liquiden Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde nicht ausgeübt.

Bezüglich der Altersversorgungsverpflichtungen, welche über einen externen Versorgungsträger in Form einer pauschaldotierten Unterstützungskasse (Schwetzinger Versorgungskasse e.V.) erbracht werden, wurde von dem Passivierungswahlrecht gemäß § 28 Abs.1 EGHGB Gebrauch gemacht, da es sich lediglich um mittelbare Versorgungsverpflichtungen seitens der Gesellschaft handelt. Die Gesellschaft hat auf eine Passivierung des tatsächlichen Umfangs der Versorgungsverpflichtungen zum Bilanzstichtag verzichtet.

Eine Verpflichtung zum Ausweis der in der Bilanz nicht ausgewiesenen Rückstellung für Anwartschaften auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen besteht im Falle einer pauschaldotierten Unterstützungskasse nur dann, wenn es in der Anwartschaftschaftsphase zu Unterdeckungen zwischen den an die Unterstützungskasse geleisteten Dotierungen und dem tatsächlichen Umfang der Versorgungsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert) kommt. Zum Bilanzstichtag gab es eine entsprechende Unterdeckung in Höhe EUR 10.140,69.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls und nachfolgend zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Angaben zur Bilanz

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.008.976,39 EUR (Vorjahr: 527.329,00 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 975.735,26 EUR (Vorjahr: 506.145,85 EUR). Die Forderungen beinhalten u.a. Darlehensforderungen gegen den Geschäftsführer in Höhe 853.239,97 EUR (Vorjahr: 414.192,47 EUR). Die Darlehen werden mit 3,75% verzinst. Sie wurden vor Ablauf der Vertragslaufzeit um ein Jahr bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. Deren Rückzahlung soll durch Verrechnung mit künftigen Gewinnausschüttungen an den Gesellschafter erfolgen.

Angaben zur Überleitung des Gewinnvortrages

Der Gewinnvortrag ergibt sich aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres (2.527.372,22 EUR) zuzüglich des Jahresüberschusses des Vorjahres (687.363,64 EUR) und abzüglich Ausschüttungen (422.056,93).

Angaben zu sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, Abschlusserstellung und -prüfung sowie Rückbauverpflichtungen. Die Rückstellungen haben in Höhe von 30 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, im Übrigen eine voraussichtliche Restlaufzeit von jeweils kleiner als einem Jahr.

Angaben zu Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechten

Art der Verbindlichkeit zum31.12.2021 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 392,5 25,6 152,3 214,6
(Vj. 325,4 0,0 110,8 214,6)
erhaltene Anzahlungen 10,7 10,7 0,0 0,0
(Vj. 25,0 25,0 0,0 0,0)
aus Lieferungen und Leistungen 2.032,1 2.032,1 0,0 0,0
(Vj. 2.136,0 2.136,0 0,0 0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 395,8 231,9 0,0 163,9
(Vj. 273,1 118,0 0,0 155,1)
Summe 2.831,1 2.300,3 152,3 378,5
(Vj. 2.759,5 2.279,0 110,8 369,7

Als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat der Gesellschafter eine Bürgschaft übernommen.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 211.394,87 EUR (Vorjahr: 11.695,89 EUR) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 9.080,53 EUR (Vorjahr: 7.177,85 EUR) enthalten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Verpflichtungen aus < 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Summe
TEUR
Grundstücksmieten 101 349 378 828
Kfz-Leasing 1 1 0 2
Grenke Leasing 2 2 0 4

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 15,75 (Vorjahr: 12,50). Die Gesellschaft hat folgende Personengruppen beschäftigt:

- sozialversicherungspflichtige Beschäftigte 13,50
- geringfügig entlohnte Beschäftigte 2,25

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Anton Mazrekaj, hauptberuflicher Geschäftsführer, geführt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den restlichen Jahresüberschuss 2021, von dem ein Teilbetrag in Höhe von EUR 199.000,00 in Form von Gewinnvorabausschüttungen bereits in 2022 an den Gesellschafter ausgezahlt worden ist, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 20. Juli 2023

Anton Mazrekaj

Anlagenspiegel zum 31.12.2021

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.700,84
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.700,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.242,33 121.833,71 208.562,31
2. technische Anlagen und Maschinen 7.153,15
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.674,74 56.046,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 170.244,31 38.318,00 -208.562,31
Summe Sachanlagen 631.314,53 216.197,83 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 600.000,00 7.200,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 11.324,87 3.954,91 3.270,11 0,00
3. sonstige Ausleihungen 415.000,00
Summe Finanzanlagen 1.026.324,87 11.154,91 3.270,11 0,00
Summe Anlagevermögen 1.661.340,24 227.352,74 3.270,11 0,00
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2021
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2021
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.700,84 3.699,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.700,84 3.699,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 468.638,35 1.513,33 32.169,02
2. technische Anlagen und Maschinen 7.153,15 6.731,15 420,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.720,86 197.705,74 52.419,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 847.512,36 205.950,22 85.008,14
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 607.200,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 12.009,67 0,00
3. sonstige Ausleihungen 415.000,00 415.000,00
Summe Finanzanlagen 1.034.209,67 415.000,00
Summe Anlagevermögen 1.885.422,87 624.649,55 85.008,14
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2021
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2021
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.699,33 1,51 1,51
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.699,33 1,51 1,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.682,35 434.956,00 136.729,00
2. technische Anlagen und Maschinen 7.151,15 2,00 422,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.124,86 121.596,00 117.969,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 170.244,31
Summe Sachanlagen 290.958,36 556.554,00 425.364,31
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 607.200,00 600.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 12.009,67 11.324,87
3. sonstige Ausleihungen 415.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 415.000,00 619.209,67 611.324,87
Summe Anlagevermögen 709.657,69 1.175.765,18 1.036.690,69

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Global Forwarding Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Global Forwarding Germany GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Global Forwarding Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 20. Juli 2023

FAIR AUDIT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dennis Schelling, Wirtschaftsprüfer

Axel Backhus, Wirtschaftsprüfer

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