Aeroning GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ida Josefina Saalman seit 30.4.2026 | Geschäftsführer |
Michael Kuen seit 30.4.2026 | Liquidator |
Petra Öberg Gustafsson seit 8.5.2025 | Geschäftsführer |
Christian Peippers seit 24.1.2017 | Geschäftsführer |
Kai Schloßstein seit 25.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hultafors Group AB | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fristads GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fristads GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fristads GmbH, Norderstedt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fristads GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Den Abschnitt "Umwelt-Produktdeklaration (EPD)" im Kapitel 3b) Chancen des Lageberichts, bei dem es sich um lageberichtsfremde Angaben handelt, haben wir nicht inhaltlich geprüft. Lageberichtsfremde Angaben im Lagebericht sind Angaben, die nicht nach §§ 289, 289a bzw. nach §§ 289b bis 289f HGB vorgeschrieben sind. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannten im Lagebericht in Abschnitt "Umwelt-Produktdeklaration - EPD" im Kapitel 3b) Chancen enthalten lageberichtsfremden Angaben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. Januar 2024 Ernst
& Young GmbH
Berg, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine Angaben Die Fristads GmbH hat ihren Sitz in Norderstedt und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HRB Nr. 3322 NO. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung und manche Davon-Vermerke wurden im Anhang gemacht. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwert-berichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt unter Verwendung der im Juli 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Rechnungszinssatz von 1,78% p.a. (Vorjahr 1,87%) bei einer pauschalen Laufzeit von 10 Jahren. Es wird ein Rententrend von 2,0% (Vorjahr 2,0% p.a.) jährlich angenommen. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi- permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenen Steuerbelastung und Steuerentlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im wesentlichen TEUR 3.531 (Vorjahr TEUR 3.958) Forderungen gegen Gesellschafter aus dem konzernweiten Cashpooling Vertrag, sowie Forderungen gegenüber der Hultafors Group AB in Höhe von TEUR 13.266 (Vorjahr TEUR 13.407). Pensionsrückstellungen Der unter den Rückstellungen für Pensionen ausgewiesene Verpflichtungsüberhang von TEUR 753 (Vorjahr TEUR 710) setzt sich zusammen aus dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens von TEUR 204 (Vorjahr TEUR 217) und dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung von TEUR 956 (Vorjahr TEUR 927). Der unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesene verrechnete Aufwand von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 19) besteht aus Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 17). Im Vergleich zu der Anwendung des 7- Jahresdurchschnittszinssatzes von 1,44% (Vorjahr 1,35%) ergibt sich bei der Zugrundelegung des 10- Jahresdurchschnittszinssatzes von 1,78% (Vorjahr 1,87%) ein Unterschiedsbetrag aus der Zinssatzänderung von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 80). Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für Kundenboni TEUR 334 (Vorjahr TEUR 306), ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 41 (Vorjahr TEUR 10), Urlaub und Bonuszahlungen an Mitarbeiter TEUR 148 (Vorjahr TEUR 114) sowie Prüfungs- und Steuerberatungskosten TEUR 28 (Vorjahr TEUR 28) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Haftungsverhältnisse Im Geschäftsjahr 2007 wurde die Mercatura Holding GmbH, Nürnberg, mit ihren Tochtergesellschaften erworben. Bis zum 30. September 2007 bestand eine Organschaft der Mercatura Holding GmbH (verschmolzen), der DK Profashion GmbH, nun firmierend unter CLINIC & JOB Dress GmbH mit dem ehemaligen Eigentümer der Mercatura Holding GmbH. Der dieser Organschaft zugrunde liegende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde mit Ablauf des 30. September 2007 beendet. Die Gesellschaft haftet gem. § 73 AO für bis zum 30. September 2007 entstandene Steuerverbindlichkeiten des steuerlichen Organkreises. Der ehemalige Organträger befindet sich seit 2009 in der Insolvenz. Wir wissen nicht, inwieweit bis zum 30. September 2007 entstandene Steuerverbindlichkeiten nicht beglichen worden sind. Wir gehen davon aus, dass eine Inanspruchnahme unserer Gesellschaft ermessensfehlerhaft wäre, wenn die steuerlichen Lasen aus anderen Bereichen des Organkreises stammen. Die Gesellschaft hat bis 2007 Verluste erwirtschaftet, daher haben wir keine Rückstellungen gebildet. Das Risiko einer möglichen Inanspruchnahme ist von uns nicht bezifferbar, aber von Jahr zu Jahr abnehmend. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 418 (Vorjahr TEUR 74) bis zum Jahr 2027. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis zu einem Jahr betragen TEUR 125. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 73 (Vorjahr TEUR 0) enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 69 (Vorjahr TEUR 0) und Erträge aus Währungsumrechnungen TEUR 3 (Vorjahr TEUR 0). Zinsaufwand Im Zinsaufwand sind TEUR 31 (Vorjahr TEUR 17) aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag waren im Vorjahr Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.536 enthalten. E. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer (§ 285 Nr. 9a HGB) ist unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitsnehmer (umgerechnet auf Vollzeit) betrug:
Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft gehört am Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 der Hultafors Group AB, Göteborg, Schweden. Die Industriaktiebolaget Latour AB, Göteborg, Schweden, stellt als ultimative Muttergesellschaft den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen auf, in den der Abschluss der Fristads GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss in deutscher Sprache wird im Bundesanzeiger bei der Fristads GmbH, Norderstedt, veröffentlicht. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres 2022 haben sich bei Fristads GmbH keine wesentlichen Änderungen im Branchenumfeld ergeben. Sonstige Vorgänge mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Schluss des Geschäftsjahres ebenfalls nicht eingetreten.
Norderstedt, 16. Januar 2024 Fristads GmbH Geschäftsführung Anders Hülse Thomas Syring Entwicklung des Anlagevermögens 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20221. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1. Grundlagen des Konzerns Die Fristads GmbH ist Teil von der Hultafors Group mit Sitz in Göteborg, Schweden, und ist ein großer Anbieter von Berufsbekleidung in Europa mit wesentlichen Marktanteilen in Skandinavien (Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland), eigenen Produktionsstätten in der Ukraine sowie Niederlassungen in Fernost (Beschaffung). Mit dem Ende des Jahres 2021 wurde aus der Kansas GmbH die Fristads GmbH mit neuen Büroräumen in Norderstedt. Mit diesem Standort stellt sie einen Teil der neu zusammengeführten Fristads DACH Region da. Die Fristads GmbH ist zugehörig zur Fristads AB, Schweden, und somit Teil der Hultafors Gruppe, Schweden, dessen Eigentümer die Investment Latour AB, Schweden, ist. Das Kerngeschäft der Fristads AB stellt die Herstellung und Vertrieb von Arbeitsbekleidung in Europa dar. 1.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html (Stand: 13. Januar 2023) Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html (Stand: 13. Januar 2023) Die Umsatzentwicklung bei der Arbeits- und Berufsbekleidung ist in 2022 um 15,1 % gestiegen, was jedoch eine generelle Preiserhöhung zur Basis hat. Denn die Stückzahlen parallel dagegen sind nur um 1,4 % gestiegen. Quelle: GermanFashon BESPO-Gruppe Jahresreport 2022 Mit der Erwartung eines Rückgangs der Inflation im Jahr 2023 sieht das ifo Institut einen möglichen Anstieg des BIP bei 3,6 %. Dieser Wert beinhaltet jedoch die maßgeblichen Faktoren wie den Krieg in der Ukraine, aber auch die Supply Chains sowie Logistik Situation weltweit. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html (Stand: 13. Januar 2023) 1.3. Geschäftsverlauf Die Fristads GmbH ist innerhalb der Hultafors Gruppe operativen Geschäft als Vertriebsgesellschaft für die Marken Fristads, Kansas und Acode verantwortlich für das deutsche Kundensegment "Dealer" und "Leasing". Seit Dezember 2018 werden die konzerneigenen Premiummarken Kansas, Fristads und Acode nicht nur wie in der Vergangenheit ausschließlich über den Handel vertrieben, sondern auch über einen Webshop den Endverbrauchern angeboten. Weiterhin werden Reinraumartikel unter dem Begriff "Clean Room" an spezielle Großkunden vermarktet. Für das Jahr 2022 wurde, wie auch in dem Jahr zuvor, eine deutliche Umsatzsteigerung erwartet, welche auf der Neustrukturierung der Deutschland / DACH Organisation beruht. Diese gesteckten Ziele konnten nicht vollständig erreicht werden, da die personelle Umstellung im Außendienst deutlich langsamer verlief als ursprünglich geplant. Neben dieser Thematik konnte die Einführung einer neuen Produktrange nicht in dem geplanten Maß durchgeführt werden. Dies resultierte im Wesentlichen aus Verzögerungen in der operativen Umsetzung. Jedoch kann man von einem in der Summe erfolgreichen operativen Jahr sprechen, welches positive Tendenzen für die Folgejahre aufzeigt. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1. Ertragslage Das operative Ergebnis stieg auf TEUR 622 (Vorjahr TEUR 337). Die Marge auf den Warenumsatz betrug 20,9 % (Vorjahr 25,8 %). Bei der Margenberechnung wurden die Kosten für Fracht, Bonus und Discounts sowie Management-Gebühren an die Fristads AB berücksichtigt. Das Jahresergebnis von TEUR 721 setzt sich wie folgt zusammen:
Der deutliche Rückgang des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr trotz gestiegener Umsatzerlöse und gestiegenem operativen Ergebnis resultiert daraus, dass in 2021 ein hoher Ertrag aus der Auflösung von Steuerrückstellungen zu verzeichnen war, der sich in 2022 nicht wiederholte. 2.2. Finanzlage Die finanzielle Ausstattung der Fristads GmbH erfolgt unverändert durch die Einbeziehung in den Cashpool der Investmentaktiebolaget Latour Gruppe. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 18.351 um TEUR 34 auf TEUR 18.385 leicht erhöht. Erhöht haben sich zum 31. Dezember 2022 die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 530), was insbesondere auf gestiegene Umsatzerlöse zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die im Wesentlichen aus Intercompany-Darlehen bestehen, entwickelten sich gegenläufig und verringerten sich von TEUR 17.332 auf TEUR 16.798. Die Eigenkapitalquote beträgt 81 % (Vorjahr 78 %). 3. Risiko- und Chancenbericht a) Risiken Risiken für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage werden durch ein laufendes, über die ganze Latour Gruppe hinweg einheitliches Berichtswesen und mittels internen Controllings, welches auch die Kunden- und Vertriebsseite abdeckt, zeitnah erkannt. Im operativen Geschäft werden die Kundenforderungen durch ein tägliches Forderungsmanagementsystem, einschließlich des Kreditlimits pro Kunde, bearbeitet. Händler, Buying Groups und Verbände wurden für ihre zukünftige Betreuung und auch für die strategische Ausrichtung neu katalogisiert, um gezielt pro Kunden richtig und wertgerichtet zu agieren. Für das Jahr 2023 werden keine nennenswerten Forderungsausfälle erwartet. Mittels einer aktiven Steuerung auf Ebene der Hultafors Group AB und in den einzelnen Tochtergesellschaften werden entsprechende Maßnahmen seitens der Holding und der lokalen Gesellschaft ergriffen, um einerseits Risiken in den Berichtssystemen inklusive des Jahresabschlusses abzubilden und transparent zu machen, andererseits im operativen Management damit gezielt umzugehen und auch erkennbare Chancen zu nutzen. Finanzierungsrisiken sind über den Konzern Cash-Pool gedeckt. Risiken im derzeitigen Geschäftsumfeld sind weiterhin in den aktuellen Wechselkursentwicklungen zu sehen, welche die Importe aus dem asiatischen Raum verteuern. Hier werden weiterhin entsprechende Gegenmaßnahmen mittels Verkaufspreiserhöhungen eingeleitet und umgesetzt. Dieser Trend der Währungsdifferenzen wird wohl auch weiterhin in 2023 ein Problem darstellen. Das Thema der Lieferkettenproblematik, welches den Transport und die Rohmaterialienbeschaffung angeht, hat sich zwar in 2022 verbessert, jedoch kommen Lieferschwierigkeiten vereinzelt immer noch vor, weshalb das Ziel einer Lieferzufriedenheit1 von 95 % derzeit nicht erreicht wird.
1 Gemessen anhand der Kennzahl OTIF (engl. "On
Time, in Full")
Einen weiteren kritischen Punkt stellt neben der Währungsparität die Teuerungsrate dar, welche sich im Jahr 2022 auf durchschnittlich 7,9 % beläuft. Somit kann die Inflation als Indikator für eine zukünftige Abkühlung im Markt angesehen werden. Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_022_611.html (Stand: 17. Januar 2023) Rund 90 % der Vermögenswerte bestehen aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die überwiegend aus kurzfristigen Krediten resultieren. Aufgrund der finanziellen Stabilität der Konzerngesellschaften, die das Management auf Basis der monatlichen Finanzberichterstattung innerhalb des Konzerns regelmäßig überprüft, wird diesbezüglich kein Ausfallrisiko gesehen. Es ist geplant, dass die Kredite entweder 2023 oder 2024 zurückgezahlt werden. b) Chancen Die Geschäftsführung sieht den positiven Trend, die umweltdeklarierte EPD-Kollektion in den Markt weiter einzuführen, welches der Marke mit all seinen weiteren Kategorien wie Multinorm, Build & Constraction und dem Industrie Part einen deutlichen Mehrwert gibt. Somit konnte im Bereich der HighVis-Kollektion ein Umsatz-Plus von 4,7 % in 2022 erzielt werden. Dieser Betrag soll im Jahr 2023 um ca. 11 % steigen. Hier ist die Umstellung der bisherigen HighVis-Kollektion auf die HighVis Green-Kollektion der maßgebliche Faktor. In der EPD-Kollektion, welche in dem Acode-Sortiment zu finden ist, wurde ebenfalls ein Umsatz-Zuwachs von 26,7 % im Jahr 2022 erzielt, welcher sich im Jahr 2023 um ca. 229 % steigern soll. Mit dieser systematischen Entwicklung und der Möglichkeit weitere Geschäftsfelder zu erschließen, wird mit weiteren Investments von der Hultafors Group in diesem Bereich und für diese Region zu rechnen sein. 4. Prognosebericht Für die folgenden Jahre wird geplant, die positive Tendenz im Projektgeschäft durch Gewinnung von Großkunden im Industriesektor, maßgeblich durch ein neues Kundenprojekt zur Belieferung eines Dienstleistungs- & Einzelhandelsunternehmen auf dem Kraftfahrzeugsektor, weiter fortzusetzen. Auch die Erweiterung der Produktkategorien oder deren Updates sollen eine positive Entwicklung herbeiführen. Somit wird für das Jahr 2023 ein Umsatzzuwachs von circa 20 % erwartet. Generell wird eine Stagnation bei den bisherigen Kunden und Projekten erwartet, was zu einem Umsatz-Minus von bis zu 5 % führen wird. In der Industrie wird mit einem deutlichen Rückgang zu rechnen sein, da die Energiekosten deutlich im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind und Investitionen durch die hohen Zinsen zurückgehalten werden. Gleiches trifft für die Baubranche zu, wo die Aufträge deutlich zurück gehen werden. Trotz dieser Tendenz ist mit einem EBITDA für 2023 von mindestens 14 % zu rechnen, da viele Abwicklungsprozesse und Personal und Betriebskosten für 2023 optimiert werden.
Norderstedt, den 16. Januar 2024 Fristads GmbH Geschäftsführung Anders Hülse Thomas Syring |
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