CityHelden GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Lingk seit 27.11.2019 | Liquidator |
Markus, geb. Mies Rockstädt-Mies seit 27.11.2019 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HOH Home of Hardware GmbHFrankfurt (Oder)(vormals: Jettingen-Scheppach)Lagebericht der Home of Hardware GmbH für das Geschäftsjahr 20111. VorbemerkungMit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 5. Juli 2011 sind die Anteile an der Home of Hardware GmbH (HOH) von der CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft, Jettingen-Scheppach, auf die getgoods.de AG, Düsseldorf, übertragen worden. Der Verkauf erfolgte mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Juli 2011. Die HOH Home of Hardware GmbH hat ihren Sitz nunmehr in Frankfurt an der Oder und ist in die getgoods.de-Gruppe eingebunden. 2. GeschäftstätigkeitDer ausgeübte Gegenstand des Unternehmens, der Online-Handel (E-Commerce) mit Artikeln der Unterhaltungselektronik, der Telekommunikation und Informationstechnik (Hard- und Software) ist ab dem 01. August 2011 zunächst von der Schwestergesellschaft, der HTM Handy-Trends and More GmbH (HTM), Frankfurt (Oder), unter der Domain Home of Hardware weiter geführt worden. Im Geschäftsjahr 2012 wird ein operativer Geschäftsbetrieb wieder durch die HOH aufgenommen. Dazu gibt es alternative Überlegungen. Favorisiert ist es, nach den derzeitigen Planungen das sogenannte B to B - Geschäft der getgoods.de-Gruppe über die HOH abzuwickeln. Mit dem Finden neuer Geschäftspartner können aber auch andere Überlegungen in den Fokus geraten. Insoweit ist die HOH in die optimale strategische Ausrichtung der getgoods.de-Gruppe eingebunden. Zielsetzung ist es, die junge Unternehmensgruppe insgesamt langfristig auszurichten und optimal am Markt zu positionieren. In diesem Zusammenhang werden die Bereiche Logistik, Produktgruppen- und Positionsgestaltung und damit einhergehend Einkauf und Vertrieb sowie die effektive Nutzung der neu eingeführten Software gruppenübergreifend strukturiert und operative Geschäfte werden wieder von der Berichtsgesellschaft übernommen. 3. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDas beherrschende Thema des Geschäftsjahres 2011 war sicherlich der weitere Verlauf der europäischen Staatsschuldenkrise sowie deren Auswirkungen auf die Stabilität der Finanzmärkte und die konjunkturelle Entwicklung. Dies hatte auch deutlichen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Im Euroraum verringerte sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,9% in 2010 auf 1,4% in 2011. Die großen Kernländer des Euroraums, Deutschland und Frankreich, konnten sich dem Abwärtstrend mit Wachstumsraten von 3,1% (2010: 3,6%) bzw. 1,7% (2010: 1,4%) im Jahr 2011 noch entziehen. Die wesentlichen Triebfedern des Wachstums in Deutschland waren die Konsumausgaben und die Bruttoinvestitionen, die jeweils einen Wachstumsbeitrag von 1,1 bzw. 1,0 Prozentpunkten leisteten. Konsumausgaben um 1,5% an. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren die anhaltend gute Arbeitsmarktsituation Diese positive Grundstimmung spiegelte sich auch in der Entwicklung der Einzelhandelsumsätze wider, die nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2011 nominal um 2,6% und real um 0,9% zulegten. Versand- und OnlinehandelDer Versandhandel als Teil des gesamten Einzelhandels ist auch im Jahr 2011 erneut überdurchschnittlich gewachsen. Nach Informationen einer Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) bzw. TNS infratest nahm der Versandhandelsumsatz in Deutschland im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 12% auf Mrd. EUR 34,0 zu (2010: Mrd. EUR 30,3). Der Umsatzanteil des Versandhandels am gesamten Einzelhandel erhöhte sich damit von 7,8% in 2010 auf 8,2% in 2011. Auch der Onlinehandel setzte das starke Wachstum der vergangenen Jahre weiter fort, so dass sich der Umsatz hier um 18,6% von Mrd. EUR 18,3 in 2010 auf Mrd. EUR 21,7 in 2011 erhöhte. Der Anteil des Onlinehandels am Versandhandel stieg damit nochmals von 60,4% in 2010 auf 63,8% in 2011 an. Der größte Umsatzanteil entfiel dabei mit Mrd. EUR 8,2 auf die reinen Onlinehändler, gefolgt von den sogenannten Multi-Channel-Versendern, die ihre Ware sowohl über Katalog als auch im Internet zum Verkauf anbieten. Deren Onlineanteil betrug Mrd. EUR 7,1. In diesem Umfeld hat die HOH Home of Hardware GmbH im Zeitraum ihrer operativen Tätigkeit, 01. Januar 2011 bis 31. Juli 2011, einen Umsatz von Mio. EUR 31,3 (VJ: Mio. EUR 62,1) erzielt und liegt damit mit Blick auf ein volles Jahr auf Vorjahresniveau. 4. Lage des UnternehmensIm Folgenden werden die Ertragslage sowie die Vermögens- und Finanzlage der HOH Home of Hardware GmbH näher erläutert. Aufgrund der Eingliederung in die getgoods.de-Gruppe zum 01. August 2011 sind die Zahlen des Vorjahres insoweit nicht mit dem Geschäftsjahr 2011 aussagekräftig vergleichbar, lassen aber Tendenzaussagen zu. 4.1 ErtragslageDer Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2011 Mio. EUR 31,4 (VJ= Mio. EUR 62,0). Der Rohertrag betrug Mio. EUR 2,0 (VJ: Mio. EUR 5,8), welches einer Marge von 6,5 % (VJ: 9,3 %) entspricht. Der Personalaufwand lag bei Mio. EUR 0,83 (VJ: Mio. EUR 1,56). Der Anteil des Personalaufwands betrug demnach im Verhältnis zu den Umsatzerlösen 2,6 % (VJ; 2,5 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen machten mit Mio. EUR 1,4 (in % vom Umsatz 4,7%) aus. Im Vorjahr betrug dieser Wert Mio. EUR 4,1 (in % vom Umsatz 6,6). Insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2011 ein Verlust in Höhe von TEUR 394,7 (VJ: Überschuss TEUR 20,3). Dieser Verlust ist durch Sondereffekte aus der Übernahme beeinflusst, ohne die die Gesellschaft ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt hätte. 4.2 Vermögens- und FinanzlageAktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr 2011 in Höhe von TEUR 54,7 (2010: TEUR 210) bestehen im Wesentlichen aus Software. Unter den Sachanlagen in Höhe von TEUR 35,9 (2010: TEUR 109) sind die Betriebsausstattung erfasst. Das Anlagevermögen beträgt demnach TEUR 90,7 (2010: TEUR 319). Dieses entspricht im Verhältnis zum Gesamtvermögen 28,9%. Das Umlaufvermögen im Berichtsjahr besteht im Wesentlichen aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 222,5 (2010: TEUR 6.351,8), wovon TEUR 183,5 (2010: TEUR 515,4) die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen. Bezogen auf das Gesamtvermögen beträgt das Umlaufvermögen 70,8 % (VJ: 95,0 %). Passiva Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 2,9 (2010: TEUR 397,6). Die Rückstellungen betrugen in Summe TEUR 47,6 (2010 TEUR 41,6). Von dem ausgewiesenen Betrag entfallen TEUR 20 auf die voraussichtliche Belastung aus Lohnsteuern, die sich aus dem Mehrergebnis der Sozialversicherungsprüfung ergeben könnten. Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 263,5 (2010: TEUR 6.247,3) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5,4 (2010: TEUR 5.039,3) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 257,6 (2010: TEUR 440,8) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0,4 (2010: TEUR 767,2). Erläuterung der LiquiditätsentwicklungDer Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -795,9 (VJ: -509 Mio. Euro). Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR 92,1 (VJ: TEUR -7). Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 0,0 (VJ: TEUR 0). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs war im Berichtsjahr stets gewährleistet und wird über den Unternehmensverbund sicher gestellt. 5. Chancen- und RisikoberichtDie Chancen- und Risiken sind abhängig von der Durchsetzbarkeit der geplanten Ausrichtung. Der Geschäftsbetrieb wird in der Angebotspalette ähnliche Produkte aufweisen wie bisher. Die Produktpalette soll im Wesentlichen IT- und Telekommunikationsprodukte enthalten. Die bisherigen Lieferantenbeziehungen sollen ausgebaut werden. Um eine zu starke Fokussierung auf einzelne Anbieter zu vermeiden, soll der Bezugsbereich vor allem um außereuropäische Anbieter erweitert werden. Darüber hinaus sollen Synergien durch Nutzung der Ressourcen der HTM GmbH Handy Trends + More umgesetzt werden. Die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung unterliegt nach wie vor erheblichen Risiken. Ein geringes Wirtschaftswachstum oder gar eine Rezession könnten sich negativ auf den Online-Handel auswirken. Jedoch geht die getgoods.de AG davon aus, dass selbst bei einem rückläufigen Konsumverhalten die Verschiebung vom stationären Handel in den Online-Handel mögliche Nachfragerückgänge überkompensiert. 6. PrognoseberichtWährend die Wirtschaft des Euroraums sich weiterhin am Rande der Rezession bewegt, ist die deutsche Wirtschaft überraschend stark in das Jahr 2012 gestartet. Im Gegensatz zum Nullwachstum des Euroraums ist das deutsche BIP gegenüber dem Vorquartal um 0,5% und gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal um 1,7% gewachsen. Sehr positiv entwickelte sich im ersten Quartal vor allem der Export, der gegenüber dem Vorquartal um 1,7% zulegte. So steuerte dann auch der Außenbeitrag 0,9 Prozentpunkte zum Gesamtwachstum bei. Aber auch die privaten Konsumausgaben legten mit 0,4 wieder deutlich zu. Im zweiten Halbjahr 2012 soll der Geschäftsbetrieb neu aufgenommen werden. Die zur Erreichung dieses Ziels erforderlichen Investitionen werden noch getätigt. Die gebundene Liquidität aus den vorzunehmenden Anschaffungen wird sich aber auf weniger als TEUR 10 belaufen. Nach dem Übergangsjahr 2012 werden für die Gesellschaft auf Basis der derzeitigen Erwartungen Jahresüberschüsse geplant, die sich in einer Größenordnung von TEUR 600 bewegen. 7. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag haben sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Lageberichts durch die Geschäftsführung keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die an dieser Stelle hervorzuheben wären.
Frankfurt an der Oder , den 27. Juni 2012 Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2011
Entwicklung des Anlagevermögens Im Geschäftsjahr 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 01. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB aufgestellt. Die Rechnungslegungsvorschriften des GmbHG wurden beachtet. Soweit Regelungen des Gesellschaftsvertrags den Jahresabschluss betreffen wurden diese berücksichtigt. Der Bilanzstichtag ist der 31. Dezember 2011. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die aktive Geschäftstätigkeit ist mit Wirkung zum 01. August 2011 auf das verbundene Unternehmen HTM GmbH Handy-Trends + More Frankfurt/Oder übergegangen. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist somit nur bedingt möglich. Soweit ergänzende Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, wurden diese im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze/ Erläuterungen zur BilanzIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte sind im Berichtsjahr im Wesentlichen nicht abweichend ausgeübt worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung erfolgt nach der "pro rata temporis" Methode. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben wobei die Fiktion des gleichzeitigen Abgangs des Anlagegutes unterstellt wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis zu Anschaffungskosten von EUR 1.000,00 werden jährlich als Sammelposten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf den Altbestand wurden planmäßig fortgeführt. Zum Bilanzstichtag ist kein Warenbestand vorhanden. Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Restlaufzeit beträgt unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert unter Beachtung der erkennbaren Risiken bewertet. Die Restlaufzeiten liegen unter einem Jahr. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 bestanden Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6. Im Berichtsjahr bestehen gegen verbundene Unternehmen keine Forderungen. Die ausgewiesenen Steuerrückstellungen betreffen die voraussichtliche Belastung aus Lohnsteuerabschlusszahlungen für die Veranlagungszeiträume 2007 bis 2011. Bei den Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Diese betreffen im Wesentlichen Rückstellungen zur Abgeltung von Verpflichtungen aus Sozialversicherungsprüfungen (TEUR 6,0) sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 15,1). Die Bewertung erfolgte nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag. Alle Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Grundlagen der WährungsumrechnungDie Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag. Bei den Verbindlichkeiten erfolgte die Bewertung mit dem Briefkurs am Entstehungstag. Maßgeblich ist jeweils der Divisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a Satz 1 HGB. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Vergleich der Vorjahreszahlen ist nur eingeschränkt möglich, da das operative Geschäft zum 31.07.2011 eingestellt worden ist. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen vereinnahmte Zahlungsüberschüsse von Kunden sowie Versicherungsentschädigungen aus Transportleistungen. Im Vorjahr wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 14 ausgewiesen. Im Berichtsjahr betrug dieser Wert TEUR 0,5. ZinsaufwendungenDie Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Zinsen für den Betriebsmittelkredite (TEUR 6,9, VJ: TEUR 75,4). Ergänzende AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen mit wesentlichem Einfluss auf die Finanzlage betragen zum Bilanzstichtag nicht mehr. Im Vorjahr bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 58. Anzahl der ArbeitnehmerIm Jahresdurchschnitt wurden 33 (VJ: 38 Arbeitnehmer) beschäftigt. Für die Ermittlung des Durchschnitts sind die Personalzahlen vom 31.03 und 30.06.2011 berücksichtigt worden. Zum 30.09.2011 bestanden keine Beschäftigungsverhältnisse mehr. Am Bilanzstichtag wurde kein Personal beschäftigt. Zum 31. Dezember 2011 waren keine Mitarbeiter (VJ: 37 Mitarbeiter) beschäftigt. Bei der Ermittlung der Beschäftigtenzahlen sind sowohl Voll- als auch Teilzeitbeschäftigte berücksichtigt. Geschäftsführer und Auszubildende sowie Personen in Elternzeit sind nicht enthalten. Sonstige Angaben zu den GesellschaftsorganenGeschäftsführung: Herr Thomas Stark, Dipl. Wirtsch.-Ing., Wittislingen, kollektiv vertretungs-berichtigt mit einem Weiteren Geschäftsführer oder Prokuristen (seit 04.08.2001; abberufen zum 08.08.2011) Herr Tobias Hörmann, Dipl.-Betriebswirt, Bubesheim kollektiv vertretungs-berichtigt mit einem Weiteren Geschäftsführer oder Prokuristen (seit 20.12.2010; abberufen zum 08.08.2011) Markus Rockstädt-Mies, Kaufmann, Frankfurt/Oder Alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit; bestellt zum 08.08.2011 Gesamtbezüge der Geschäftsführung: Von den Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Konzernkreis und MutterunternehmenDie Berichtsgesellschaft wird in den Konzernabschluss ihres Alleingesellschafters der getgoods.de AG, Düsseldorf einbezogen. (kleinster Kreis von Unternehmen/größter Kreis von Unternehmen) Der Konzernabschluss der getgoods.de AG, Düsseldorf wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt werden.
Frankfurt, 28. Juni 2012 Markus Rockstädt-Mies Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HOH Home of Hardware GmbH, Frankfurt/Oder, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der HOH Home of Hardware GmbH, Frankfurt/Oder, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 29. Juni 2012 Warth
& Klein Grant Thornton AG
gez. Carstens, Wirtschaftsprüfer gez. Krichel, Wirtschaftsprüfer |
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