Kieselmann GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Dohle seit 14.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
K**** D**** | 24.92% |
G**** P*** Z***** | 16.58% |
A****** Z***** | 16.58% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbHKnittlingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht 2023I. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Gegenstand des Konzerns der Kieselmann Gruppe ist die Herstellung und der Vertrieb von Edelstahlarmaturen und Edelstahlbehältern, die Planung und Montage kompletter Anlagen für die Getränkeindustrie sowie der Handel mit Edelstahlrohren. Ferner die Entwicklung, Projektierung, Konstruktion, die industrielle Herstellung insbesondere in Generalunternehmerschaft und der Vertrieb von Anlagen und Anlagenkomponenten, vor allem aus Edelstahl für die Pharma-, Chemische-, Biotechnische-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die Kieselmann Gruppe sieht sich als führender Hersteller und Anbieter qualitativ anspruchsvoller Armaturen, Komponenten und Behälter. Hierbei ergeben sich insbesondere strategische Vorteile gegenüber Mitbewerbern durch das komplette Produktprogramm und durch die Integration eines eigenen Anlagenbaus. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebotes - insbesondere durch ausländische Anbieter - gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und verstärkten Serviceaktivitäten. Durch den anhaltenden Russland-Ukraine-Konflikt ist die gesamte Marktsituation noch immer angespannt. Flankiert wird das ganze durch anhaltend hohe Preise - insbesondere im Edelstahl- und Energiebereich - aber auch bei sonstigen Materialien. Damit einhergehend haben die Inflationseindämmungsmaßnahmen der Währungsbanken die Zinsen erheblich ansteigen lassen, was zu einer erheblich reduzierten Investitionstätigkeit führt. 2. Geschäftsverlauf Der durchaus erfolgreiche Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 - trotz den weiter verschärften Sanktionspaketen gegen Russland und rückgängiger Investitionsmaßnahmen - wurde durch einen Sondereffekt aus einer Forderungsabschreibung beeinträchtigt. Die anhaltend diskutierte Lieferkettenproblematik bzw. Auswirkungen hieraus auf unsere Prozesse waren allerdings überschaubar. Das Nachfrageverhalten war über das gesamte Geschäftsjahr vergleichbar zum Vorjahr. Durch einen starken Jahresendspurt konnten die Planzahlen im Auftragseingang auch erreicht werden. Der durchschnittliche Edelstahlpreis und die Energiepreise lagen für das Geschäftsjahr etwa auf dem Vorjahresniveau. Somit konnten wir die Preise weitestgehend auf dem Niveau des Vorjahres halten. Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 12,8% verringert. Darüber hinaus ist die Gesamtleistung im gleichen Zeitraum um 12,0% reduziert worden. Der Materialaufwand ist um 3,5% Punkte gesunken, was vielmehr dem Produktmix als der Preissituation geschuldet ist. Diese Kennzahl lässt sich bei dem breiten Produktmix und auf Grund der heterogenen Projekte nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichen. Die Auftragseingänge waren verteilt über die Geschäftsfelder bis zum Geschäftsjahresende befriedigend gelaufen, so dass durchweg mit einem guten Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr gestartet werden kann. Die Auslastung war in allen Unternehmen das gesamte Jahr über gut gegeben. Die bestehenden Zeitkonten haben sich hier als jederzeit flexibles Instrument einmal mehr bewährt. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.125 auf T€ 1.067 leicht verringert. Das Ergebnis der Beteiligungserträge ist von T€ 1.700 auf T€ 2.089 deutlich angestiegen. Das Jahresergebnis des Konzerns vor Anteilen anderer Gesellschafter ist mit T€ 3.841 (VJ T€ 10.976) erheblich gesunken. Hierfür ist neben dem Umsatzrückgang ein gravierender Forderungsausfall in Millionenhöhe bei einem Brauereiprojekt heranzuziehen. Das Ergebnis vor Ertragssteuern ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.736 auf T€ 5.422 gefallen. 3. Lage Die Lage des Konzerns hat sich verschlechtert, ist aber noch als befriedigend zu bezeichnen. Die vorgenannte Forderungsabschreibung ist bereits im Kapitalfluss verarbeitet. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag für das Folgejahr hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen unsere eigengefertigten Produkte dar. Ergänzt um Prozess-Knowhow im Anlagenbau, Montagen und erweiterte Dienstleistungen sowie diverse Handelsware unsere Sortimentspolitik innerhalb der Firmengruppe für den Kunden optimal abgerundet und stellt einen echten Mehrwert dar. Unsere Materialquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,5%-Punkte verbessert. Dies ist im Kontext der anhaltend hohen Edelstahlpreise so nicht zu erwarten gewesen - ist aber auch durch den heterogenen Produktmix im Konzern und den stark unterschiedlichen Kalkulations-Herangehensweisen geschuldet. Der Druck auf den Materialpreisen ist aber weiterhin anhaltend. Die Personalkosten sind mit T€ 41.523 nahezu identisch zum Vorjahr (VJ: T€ 41.551). Die Personalquote liegt mit 33,3% dennoch um 4,0% Punkte über dem Niveau des Vorjahres. Unsere Beschäftigungslage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Das Betriebsergebnis (EBIT) ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.679 auf T€ 4.354 gesunken und mit 3,5% (VJ: 9,2%) vom Umsatz deutlich verschlechtert. Die Ursache hierfür ist neben dem Rückgang der Umsatzerlöse insbesondere die hohe Forderungsabschreibung. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unser Eigenkapital wurde um weitere T€ 2.438 auf nunmehr T€ 75.059 aufgebaut. Einhergehend mit der leicht reduzierten Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr um 5,3%-Punkte verbessert und liegt mit 62,6% auf gutem Niveau. Stützpfeiler der stabilen Finanzlage ist die Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse weitestgehend im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 19,9% (VJ: 22,6%) der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der vorhandenen Liquidität sowie Anzahlungen von Kunden. Eingeräumten Kreditlinien unserer Banken werden ebenfalls bei Bedarf in Anspruch genommen, und dienen zusätzlich als Liquiditätspuffer. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,1% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden - wenn es die Zahlungsbedingungen vorsehen unter Abzug von Skonto - stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Unsere Investitionstätigkeiten außerhalb des Maschinenbereichs sind aus dem laufenden Cashflow finanziert. Preisintensive Maschinen werden typischerweise geleast. Für die Zukunft sind weitere Neu- und Ersatzinvestitionen geplant. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Der Finanzmittelfonds hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 6.219 auf T€ 13.386 erhöht. Hierbei haben sich insbesondere die Bemühungen hinsichtlich der Reduzierungen im Working Captial niedergeschlagen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage des Konzerns ist durch einen Rückgang der Bilanzsumme in Höhe von T€ 6.927 gekennzeichnet. Grund hierfür ist insbesondere der Rückgang der Vorräte und T€ 6.104 und die verminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Sondereffekt der Forderungsabschreibung. Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Rückgang der Kreditverbindlichkeiten um T€ 4.750 geprägt. Durch die hohe Thesaurierungsquote der Jahresüberschüsse der Einzelgesellschaften beträgt das Eigenkapital zum Geschäftsjahresende T€ 75.059 (VJ: T€ 72.621). Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden durch den Cashflow sowie Leasing finanziert. Die Vorräte - insbesondere im Bereich der unfertigen Erzeugnisse - werden durch entsprechende Kundenanzahlungen zu großen Teilen finanziert ansonsten auch über den Cashflow. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere hinsichtlich dem kurzfristigen Fremdkapital positiv entwickelt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten wollen wir weiter verbessern. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung auf Konzernebene die Umsatzrendite als maßgebliche Kennzahl heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Im Geschäftsjahr betrug die Umsatzrendite 4,3% (Vorjahr 10,0%). Dies ist wesentlich durch den Sondereffekt einer hohen Forderungsabschreibung begründet. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt dennoch als zufriedenstellend bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Russland-Ukraine-Krise bleibt eine große Unbekannte mit teils erheblichen Auswirkungen auf Lieferketten, Preissteigerungen, Zinskosten und die Energieversorgung. Für eine positive Entwicklung des Konzerns werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Messeauftritte - wo möglich und vertretbar - und Nutzung unserer Konzernstrukturen forcieren. Auch wird weiterhin stark auf Neuentwicklungen im Komponentenbereich gebaut. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns trotz der schwierigen Rahmenbedingungen positiv. Der Konzern sieht weiterhin einen besonderen Wettbewerbsvorteil in dem hohen Qualitätsstandard seiner Produkte, der Flexibilität in der Produktion, einer soliden Grundauslastung über Innenumsätze sowie in der technischen und fachlichen Qualifikation seiner Mitarbeiter und nicht zuletzt in dem breiten Produktsortiment. In unserer Planung gehen wir von einem Umsatz über Vorjahresniveau aus. Insgesamt erwarten wir - bei anhaltend hohen Einstandspreisen und weiteren Lohnsteigerungen - dennoch einen Jahresüberschuss über dem Niveau des Geschäftsjahres aufgrund des vorgenannten Sondereffektes der Forderungsabschreibung im Geschäftsjahr. Angesichts des guten Auftragsbestands zu Beginn des Jahres ist die Erreichung dieses Ziels realistisch. Wir werden auch zukünftig - soweit es der Prognosezeitraum zulässt - in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Sollte sich die Konjunktur durch eine Zuspitzung des Russland-Ukraine-Konflikts und durch die zuletzt stark gestiegene Inflation zusammen mit den Zinserhöhungen im Euroraum weiter abschwächen, kann die die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann vereinzelt Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Insgesamt kommen aber reduziert negative Signale aus den verschiedenen Prognosen seitens der Wirtschaftsweisen oder auch sonstigen Umfrageindizes. Der anhaltende Konflikt zwischen der Ukraine und Russland mit den einhergehenden Verschärfungen der Sanktionen kann sich ebenfalls negativ auswirken - ist aber insgesamt für uns nicht von existentieller Bedeutung. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken sind aufgrund der ausländischen Mitbewerber in der Branche unverändert. Die Risiken von Lieferengpässen auf der Rohmaterialseite sind zu vernachlässigen. Absehbare Preiserhöhungen im Edelstahl begegnen wir durch den Abschluss von Rahmenverträgen - Warentermingeschäfte lehnen wir ab. Projekte sehen wir wettbewerbsbedingt weiter als preislich stark umkämpft an. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und den hinterlegten freien Bankenlinien sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Potenzielle Risiken, die den Bestand des Konzerns gefährden können sind derzeit nicht ersichtlich. Qualität Die Produkte beziehungsweise die Einzelgesellschaften unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle beispielsweise nach DIN ISO 9001. Wiederholungsaudits über die Verlängerung der Zertifizierung finden entsprechend den Vorgaben regelmäßig statt. Umweltschutz Der Konzern achtet auf die geltenden Umweltschutzvorschriften und achtet auf eine umweltgerechte Entsorgung entstehender Abfallprodukte. 2. Chancenbericht Der Konzern sieht weiterhin einen besonderen Wettbewerbsvorteil in dem hohen Qualitätsstandard seiner Produkte, der hohen Flexibilität in der Produktion, einer soliden Grundauslastung über Innenumsätze sowie in der technischen und fachlichen Qualifikation seiner Mitarbeiter und nicht zuletzt in dem breiten Produktsortiment. Ebenfalls sind weitere Vertriebssynergien aus den zum Konzern gehörenden Unternehmen zu erwarten. 3. Gesamtaussage Hauptrisiko ist derzeit die Investitionszurückhaltung aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen und Insolvenzgefahr. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, weiter anhaltend hohen Rohstoffpreisen sowie Energiepreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern pflegt zu einem Großteil der Kunden langjährige Geschäftsbeziehungen. Die Anzahlungsmodalitäten für Großprojekte werden nach der hohen Forderungsabschreibung nochmals kritisch überarbeitet. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungsausfälle - wie im Berichtsjahr - sind die absolute Ausnahme. Zur Minimierung von Ausfallrisiken werden Möglichkeiten über die Verbesserung des Debitorenmanagements geprüft. Zudem sind teilweise Warenkreditversicherungen implementiert. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos erstellen wir bei den Gesellschaften Liquiditätspläne, welche einen laufenden Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend aus dem laufenden Cashflow. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von den Konzerngesellschaften nicht unterhalten.
Knittlingen, den 01. März 2024 Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen Der Geschäftsführer Dipl.-Ing. Klaus Dohle -Geschäftsführung- Registergericht Mannheim, HRB 511235Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. II. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst neben der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen, folgende Gesellschaften: Kieselmann GmbH + Co. Holding KG, Knittlingen Kieselmann GmbH, Knittlingen Kieselmann Anlagenbau GmbH, Knittlingen Kieselmann GmbH + Co. Grundbesitz KG, Knittlingen Rieger Behälterbau GmbH, Bietigheim-Bissingen Ruland Engineering & Consulting GmbH, Neustadt an der Weinstraße Lotte Immobilien GmbH & Co. KG, Neustadt an der Weinstraße Kieselmann Liquid Processing Equipment Ltd., Beijing (Peking) AquaDuna GmbH & Co. KG, Sternenfels AquaDuna Immo GmbH & Co. KG, Sternenfels AquaDuna Verwaltungs GmbH, Sternenfels VA GmbH Gesellschaft für Food-Processing, Stuttgart VA GmbH Gesellschaft für Food-Processing Heilbronn, Heilbronn Kieselmann Pharmatec GmbH, Knittlingen Guth Ventiltechnik GmbH, Offenbach an der Queich GROSS Behälterbau GmbH, Steißlingen III. Konsolidierungsmethoden Grundlage für die Konsolidierung sind die grundsätzlich nach einheitlichen Grundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt bei Zugängen von vollkonsolidierten Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt des Erwerbs der Tochterunternehmen. Im Rahmen der erstmaligen Vollkonsolidierung auf den 01. Januar 2021 ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag der als Firmenwert über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer entspricht den erwarteten Ertragsaussichten der übernommenen Kundenbeziehungen - Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen - unter Berücksichtigung von branchenspezifischen Veränderungen bei den wesentlichen Absatz- und Beschaffungsmärkten. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Bewertung angesetzt. Dieses kapitalkonsolidierungsähnliche Verfahren erfolgt nach der Buchwertmethode. Dabei werden Beteiligungen von untergeordneter Bedeutung nicht einbezogen. Unterschiedsbeträge aus der Anwendung der Equity-Bewertung werden zum Zeitpunkt des Erwerbs; d.h. der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss ermittelt und betragen insgesamt TEUR 2.793. Davon entfallen auf die anteiligen Geschäfts- oder Firmenwerte TEUR 1.904, die über die Nutzdauer der erwarteten Ertragsaussichten abgeschrieben werden. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander aufgerechnet. Konzerninterne Umsatzerlöse und andere konzerninterne Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet. Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen werden eliminiert. Die Zwischengewinne aus in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden eliminiert. Die Konsolidierung der Vermögensgegenstände und Schulden ausländischer verbundener Unternehmen erfolgt zum am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs. Das Eigenkapital wird zum historischen Kurs umgerechnet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird zum durchschnittlichen Kurs umgerechnet. Sich hieraus ergebende Währungsdifferenzen werden im Eigenkapital unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Skonti, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Bei den technischen Anlagen, bei anderen Anlagen und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 21 Jahre. Die Anschaffungskosten der Gebäude werden auf 33 Jahre verteilt. Die innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände ausgewiesene Software wird über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben. Der sich aus der Equity-Bewertung ergebende Firmenwert wird gemäß § 309 Abs. 1 HGB linear über die Nutzungsdauer von bis zu 8 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Einstandspreisen; die der Gesellschaft zustehenden Lieferantenrabatte und -skonti werden bei der Ermittlung der Nettopreise abgesetzt. Nicht gängige Teile werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den angefallenen Einzelkosten zuzüglich eines Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlags und dem Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, angesetzt. Für Risiken werden individuelle Abschläge vorgenommen. Zinsen auf das Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nominalbetrag abzüglich Umsatzsteuer ausgewiesen und abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Für die in den Forderungen enthaltenen Risiken werden die notwendigen Wertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern gemäß § 274 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Nicht werthaltige aktive latente Steuern werden auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Für Verlustvorträge wurden im Berichtsjahr erstmalig latente Steuern angesetzt. Das Wahlrecht für die Aktivierung von latenten Steuern aus HB II-Anpassungen wurde gemäß § 274 HGB in Verbindung mit § 298 HGB in Anspruch genommen. Für temporäre oder quasi-permanente Differenzen aufgrund von Konsolidierungsvorgängen werden latente Steuern gemäß § 306 HGB mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen angesetzt. Im Berichtsjahr wurden entsprechend aktive latente Steuern gebildet. Das Disagio wurde auf die Laufzeit der Darlehen abgegrenzt. Die Pensionsverpflichtungen werden für handelsrechtliche Zwecke unter Berücksichtigung eines marktüblichen Zinssatzes gemäß § 253 Abs. 1 HGB versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bzw. nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) unter Zugrundelegung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck von 2018 G ermittelt. Die Pensionsverpflichtungen sind durch verpfändete Rückdeckungsversicherungen abgesichert. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wird § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angewendet. Hiernach werden die Pensionsrückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (bisher sieben Jahre) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Deckungsvermögen und Pensionsverpflichtung bilden eine Bewertungseinheit. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung der nachfolgenden Trendannahmen ermittelt:
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden in der Bilanz verrechnet. Die Bewertung der nicht-versicherungsgebundenen, kongruent rückgedeckten Altersversorgungszusage erfolgt zum 31. Dezember 2022 erstmalig verpflichtend unter Beachtung des IDW Rechnungslegungshinweis: "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021)". Dieser präzisiert die Grundsätze für die kongruente Bewertung von rückgedeckten Altersversorgungszusagen in der Handelsbilanz. Zur Identifikation der Finanzierungs- und Erdienungskongruenz der rückgedeckten Altersversorgungszusage kommt ein faktorbasiertes Bewertungsverfahren (Deckungskapitalverfahren) zum Einsatz. Die Bewertung erfolgt nach der sog. "Aktivprimat"-Methode. Erfolgswirkungen durch Zinsaufwendungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen, Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Personalaufwand gezeigt. Vermögensverrechnung In der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 wird der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen (TEUR 1.460; i. Vj. TEUR 1.508) mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens (= Anschaffungskosten) in Höhe von TEUR 1.710 (i. Vj. TEUR 1.745) saldiert. Der aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 250 wird unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank am Bilanzstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank. Zum Bilanzstichtag wurden die BEPS Pillar 2 Regelungen (MinBestRL-UmsG) in deutsches Recht überführt (MinStG), sind aber noch nicht in Kraft getreten. Die konsolidierten Umsätze des Konzerns liegen unter 750 Millionen Euro, daher fällt der Konzern nicht in den Anwendungsbereich der BEPS Pillar 2 Regelungen (MinBestRL-UmsG). Die Regelungen haben daher keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH. Schätzungen und Beurteilungen Im Konzernabschluss werden teilweise Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen, welche die bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, die Angaben zu Eventualverbindlichkeiten am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Alle Schätzungen und Beurteilungen werden kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Wesentliche Sachverhalte, die von solchen Schätzungen und Beurteilungen betroffen sind, betreffen die Bewertung des Anlagevermögens, der Forderungen sowie der Rückstellungen. Die Schätzungs- und Beurteilungsmethoden wurden stetig gegenüber dem Vorjahr angewandt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz AKTIVA Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beiliegenden Anlagenspiegel verwiesen. Eine Aufstellung über den Anteilsbesitz nach § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB ist Bestandteil dieses Anhangs. Umlaufvermögen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 250 (i. Vj. TEUR 237) antizipative Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 295 (i. Vj. TEUR 283). Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 19). Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält ein Disagio mit TEUR 5 (i. Vj. TEUR 6). Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus steuerlichen Verlustvorträgen und aus der Zwischengewinneliminierung. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % angesetzt. PASSIVA Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen, lautet auf EUR 60.000,00. Gesellschafter sind je die Stämme Dohle, Leonhardt und Zitsch zu je 33,333 %. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen (TEUR 3.273; i. Vj. TEUR 3.257), Gewährleistungen (TEUR 577; i. Vj. TEUR 642), ferner für ausstehende Rechnungen und Nachlaufkosten (TEUR 1.106; i. Vj. TEUR 1.050) sowie für Provisionen (TEUR 121; i. Vj. TEUR 235). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 24.800 sowie durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen auf Grund von Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 8.775 (i. Vj. TEUR 6.866). Die Mietverhältnisse am Standort Bietigheim-Bissingen haben eine Laufzeit bis 2030 und können darüber hinaus verlängert werden. Im Übrigen betragen die Laufzeiten der Miet- und Leasingverträge bis zu 6 Jahren. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Maschinen bei technischem Fortschritt leicht ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten. VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Nach Produktgruppen gegliedert ergeben sich nachstehende Umsatzerlöse:
Nach geographischen Märkten gegliedert ergeben sich nachstehende Umsatzerlöse:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Versicherungsentschädigungen, Buchgewinne aus Anlagenabgängen sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Instandhaltungen, Ausgangsfrachten, Vertriebsaufwendungen, Provisionen, Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Messekosten, Energiekosten, Einzelwertberichtigungen zu Forderungen, Leasingaufwendungen, Versicherungen, sowie Provisionen. Im Konzernjahresergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 24) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 254 (i. Vj. TEUR 156) enthalten. Diese enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, betreffen außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.245. Die sonstigen betrieblichen Erträge bzw. die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten folgende periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen: Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
Die Rechts- und Beratungskosten für das Geschäftsjahr 2023 beinhalten berechnete Honorare des Konzern-Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 89 sowie Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 38 und für andere Beratungsleistungen bzw. sonstige Leistungen in Höhe von TEUR 0. Die Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 51 (i. Vj. TEUR 54). Diese sind in Höhe von TEUR 60 (i. Vj. TEUR 63) mit den entsprechenden Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung saldiert. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten latente Steuern in Höhe von TEUR -674 (i. Vj. TEUR 13) sowie periodenfremde Ertragsteuern in Höhe von TEUR -245 (i. Vj. TEUR -116). VII. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds enthält Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der kurzfristigen Kreditaufnahmen bzw. der jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 866 (i. Vj. TEUR 3.000). Finanzmittelfonds
Die Zinszahlungen betragen TEUR 1.125 (i. Vj. TEUR 601). Steuerzahlungen wurden in Höhe von TEUR 4.796 (i. Vj. TEUR 3.581) geleistet. VIII. Ergänzende Angaben Organe Die Geschäftsführung der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH wird durch Herrn
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 314 Abs.1 HGB für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog Gebrauch gemacht. Belegschaft Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 653 (i. Vj. 659) Mitarbeiter. Die Zusammensetzung ist wie folgt:
Befreiender Konzernabschluss Der Konzernabschluss der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH ist für die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften Kieselmann GmbH + Co. Grundbesitz KG, Knittlingen, Kieselmann GmbH + Co. Holding KG, Knittlingen, AquaDuna GmbH & Co. KG, Sternenfels und AquaDuna Immo GmbH & Co. KG, Sternenfels nach § 264b HGB ein befreiender Abschluss. Mutterunternehmen und ErgebnisverwendungsvorschlagDas Mutterunternehmen Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen hat den Konzernabschluss zum Bilanzstichtag aufgestellt. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Konzernjahresergebnis in Höhe von EUR 11.086,43 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 160.611,44 auf neue Rechnung vorzutragen. Aufstellung über den Anteilsbesitz per 31. Dezember 2023
Knittlingen, den 01. März 2024 Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen Der Geschäftsführer gez. Dipl.-Ing. Klaus Dohle -Geschäftsführung- Der Konzernabschluss wurde am 07. März 2024 von der Gesellschafterversammlung gebilligt. Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 01. März 2024 RWT
Crowe GmbH
gez. Siegbert Dierberger, Wirtschaftsprüfer gez. Armin Zeiler, Wirtschaftsprüfer |
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