Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH

Paul-Kieselmann-Straße 4, 75438 Knittlingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 511235
Eingetragen
20.2.1997
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der a) Firma Kieselmann GmbH + Co. Grundbesitz KG mit Sitz in Knittlingen, sowie an der b) Firma Kieselmann GmbH + Co. Holding KG mit Sitz in Knittlingen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Dohle
seit 14.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (9)

NameAnteil
K**** D****
24.92%
G**** P*** Z*****
16.58%
A****** Z*****
16.58%

Gesellschafter

9 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 9 angezeigt

K**** D****
14.950 €
24.92%
G**** Z*****
9.950 €
16.58%
A****** Z*****
9.950 €
16.58%
C******** L********
9.950 €
16.58%
H***** L********
9.950 €
16.58%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH

Knittlingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht 2023

I. Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell des Konzerns

Gegenstand des Konzerns der Kieselmann Gruppe ist die Herstellung und der Vertrieb von Edelstahlarmaturen und Edelstahlbehältern, die Planung und Montage kompletter Anlagen für die Getränkeindustrie sowie der Handel mit Edelstahlrohren.

Ferner die Entwicklung, Projektierung, Konstruktion, die industrielle Herstellung insbesondere in Generalunternehmerschaft und der Vertrieb von Anlagen und Anlagenkomponenten, vor allem aus Edelstahl für die Pharma-, Chemische-, Biotechnische-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie.

Die Kieselmann Gruppe sieht sich als führender Hersteller und Anbieter qualitativ anspruchsvoller Armaturen, Komponenten und Behälter. Hierbei ergeben sich insbesondere strategische Vorteile gegenüber Mitbewerbern durch das komplette Produktprogramm und durch die Integration eines eigenen Anlagenbaus.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebotes - insbesondere durch ausländische Anbieter - gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und verstärkten Serviceaktivitäten. Durch den anhaltenden Russland-Ukraine-Konflikt ist die gesamte Marktsituation noch immer angespannt. Flankiert wird das ganze durch anhaltend hohe Preise - insbesondere im Edelstahl- und Energiebereich - aber auch bei sonstigen Materialien. Damit einhergehend haben die Inflationseindämmungsmaßnahmen der Währungsbanken die Zinsen erheblich ansteigen lassen, was zu einer erheblich reduzierten Investitionstätigkeit führt.

2. Geschäftsverlauf

Der durchaus erfolgreiche Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 - trotz den weiter verschärften Sanktionspaketen gegen Russland und rückgängiger Investitionsmaßnahmen - wurde durch einen Sondereffekt aus einer Forderungsabschreibung beeinträchtigt. Die anhaltend diskutierte Lieferkettenproblematik bzw. Auswirkungen hieraus auf unsere Prozesse waren allerdings überschaubar.

Das Nachfrageverhalten war über das gesamte Geschäftsjahr vergleichbar zum Vorjahr. Durch einen starken Jahresendspurt konnten die Planzahlen im Auftragseingang auch erreicht werden.

Der durchschnittliche Edelstahlpreis und die Energiepreise lagen für das Geschäftsjahr etwa auf dem Vorjahresniveau. Somit konnten wir die Preise weitestgehend auf dem Niveau des Vorjahres halten.

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 12,8% verringert. Darüber hinaus ist die Gesamtleistung im gleichen Zeitraum um 12,0% reduziert worden. Der Materialaufwand ist um 3,5% Punkte gesunken, was vielmehr dem Produktmix als der Preissituation geschuldet ist. Diese Kennzahl lässt sich bei dem breiten Produktmix und auf Grund der heterogenen Projekte nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichen.

Die Auftragseingänge waren verteilt über die Geschäftsfelder bis zum Geschäftsjahresende befriedigend gelaufen, so dass durchweg mit einem guten Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr gestartet werden kann.

Die Auslastung war in allen Unternehmen das gesamte Jahr über gut gegeben. Die bestehenden Zeitkonten haben sich hier als jederzeit flexibles Instrument einmal mehr bewährt.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.125 auf T€ 1.067 leicht verringert.

Das Ergebnis der Beteiligungserträge ist von T€ 1.700 auf T€ 2.089 deutlich angestiegen.

Das Jahresergebnis des Konzerns vor Anteilen anderer Gesellschafter ist mit T€ 3.841 (VJ T€ 10.976) erheblich gesunken. Hierfür ist neben dem Umsatzrückgang ein gravierender Forderungsausfall in Millionenhöhe bei einem Brauereiprojekt heranzuziehen.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.736 auf T€ 5.422 gefallen.

3. Lage

Die Lage des Konzerns hat sich verschlechtert, ist aber noch als befriedigend zu bezeichnen. Die vorgenannte Forderungsabschreibung ist bereits im Kapitalfluss verarbeitet. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag für das Folgejahr hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen unsere eigengefertigten Produkte dar. Ergänzt um Prozess-Knowhow im Anlagenbau, Montagen und erweiterte Dienstleistungen sowie diverse Handelsware unsere Sortimentspolitik innerhalb der Firmengruppe für den Kunden optimal abgerundet und stellt einen echten Mehrwert dar.

Unsere Materialquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,5%-Punkte verbessert. Dies ist im Kontext der anhaltend hohen Edelstahlpreise so nicht zu erwarten gewesen - ist aber auch durch den heterogenen Produktmix im Konzern und den stark unterschiedlichen Kalkulations-Herangehensweisen geschuldet. Der Druck auf den Materialpreisen ist aber weiterhin anhaltend.

Die Personalkosten sind mit T€ 41.523 nahezu identisch zum Vorjahr (VJ: T€ 41.551). Die Personalquote liegt mit 33,3% dennoch um 4,0% Punkte über dem Niveau des Vorjahres. Unsere Beschäftigungslage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.679 auf T€ 4.354 gesunken und mit 3,5% (VJ: 9,2%) vom Umsatz deutlich verschlechtert. Die Ursache hierfür ist neben dem Rückgang der Umsatzerlöse insbesondere die hohe Forderungsabschreibung.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unser Eigenkapital wurde um weitere T€ 2.438 auf nunmehr T€ 75.059 aufgebaut. Einhergehend mit der leicht reduzierten Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote gegenüber dem Vorjahr um 5,3%-Punkte verbessert und liegt mit 62,6% auf gutem Niveau. Stützpfeiler der stabilen Finanzlage ist die Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse weitestgehend im Unternehmen belassen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 19,9% (VJ: 22,6%) der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der vorhandenen Liquidität sowie Anzahlungen von Kunden. Eingeräumten Kreditlinien unserer Banken werden ebenfalls bei Bedarf in Anspruch genommen, und dienen zusätzlich als Liquiditätspuffer.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,1% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden - wenn es die Zahlungsbedingungen vorsehen unter Abzug von Skonto - stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen.

Unsere Investitionstätigkeiten außerhalb des Maschinenbereichs sind aus dem laufenden Cashflow finanziert. Preisintensive Maschinen werden typischerweise geleast. Für die Zukunft sind weitere Neu- und Ersatzinvestitionen geplant.

Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Der Finanzmittelfonds hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 6.219 auf T€ 13.386 erhöht. Hierbei haben sich insbesondere die Bemühungen hinsichtlich der Reduzierungen im Working Captial niedergeschlagen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage des Konzerns ist durch einen Rückgang der Bilanzsumme in Höhe von T€ 6.927 gekennzeichnet. Grund hierfür ist insbesondere der Rückgang der Vorräte und T€ 6.104 und die verminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Sondereffekt der Forderungsabschreibung. Die Passivseite ist im Wesentlichen durch den Rückgang der Kreditverbindlichkeiten um T€ 4.750 geprägt.

Durch die hohe Thesaurierungsquote der Jahresüberschüsse der Einzelgesellschaften beträgt das Eigenkapital zum Geschäftsjahresende T€ 75.059 (VJ: T€ 72.621).

Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden durch den Cashflow sowie Leasing finanziert.

Die Vorräte - insbesondere im Bereich der unfertigen Erzeugnisse - werden durch entsprechende Kundenanzahlungen zu großen Teilen finanziert ansonsten auch über den Cashflow.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere hinsichtlich dem kurzfristigen Fremdkapital positiv entwickelt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten wollen wir weiter verbessern.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung auf Konzernebene die Umsatzrendite als maßgebliche Kennzahl heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Im Geschäftsjahr betrug die Umsatzrendite 4,3% (Vorjahr 10,0%). Dies ist wesentlich durch den Sondereffekt einer hohen Forderungsabschreibung begründet.

Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt dennoch als zufriedenstellend bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Die Russland-Ukraine-Krise bleibt eine große Unbekannte mit teils erheblichen Auswirkungen auf Lieferketten, Preissteigerungen, Zinskosten und die Energieversorgung.

Für eine positive Entwicklung des Konzerns werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Messeauftritte - wo möglich und vertretbar - und Nutzung unserer Konzernstrukturen forcieren. Auch wird weiterhin stark auf Neuentwicklungen im Komponentenbereich gebaut.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns trotz der schwierigen Rahmenbedingungen positiv. Der Konzern sieht weiterhin einen besonderen Wettbewerbsvorteil in dem hohen Qualitätsstandard seiner Produkte, der Flexibilität in der Produktion, einer soliden Grundauslastung über Innenumsätze sowie in der technischen und fachlichen Qualifikation seiner Mitarbeiter und nicht zuletzt in dem breiten Produktsortiment.

In unserer Planung gehen wir von einem Umsatz über Vorjahresniveau aus. Insgesamt erwarten wir - bei anhaltend hohen Einstandspreisen und weiteren Lohnsteigerungen - dennoch einen Jahresüberschuss über dem Niveau des Geschäftsjahres aufgrund des vorgenannten Sondereffektes der Forderungsabschreibung im Geschäftsjahr. Angesichts des guten Auftragsbestands zu Beginn des Jahres ist die Erreichung dieses Ziels realistisch.

Wir werden auch zukünftig - soweit es der Prognosezeitraum zulässt - in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Sollte sich die Konjunktur durch eine Zuspitzung des Russland-Ukraine-Konflikts und durch die zuletzt stark gestiegene Inflation zusammen mit den Zinserhöhungen im Euroraum weiter abschwächen, kann die die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann vereinzelt Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Insgesamt kommen aber reduziert negative Signale aus den verschiedenen Prognosen seitens der Wirtschaftsweisen oder auch sonstigen Umfrageindizes. Der anhaltende Konflikt zwischen der Ukraine und Russland mit den einhergehenden Verschärfungen der Sanktionen kann sich ebenfalls negativ auswirken - ist aber insgesamt für uns nicht von existentieller Bedeutung.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken sind aufgrund der ausländischen Mitbewerber in der Branche unverändert. Die Risiken von Lieferengpässen auf der Rohmaterialseite sind zu vernachlässigen. Absehbare Preiserhöhungen im Edelstahl begegnen wir durch den Abschluss von Rahmenverträgen - Warentermingeschäfte lehnen wir ab. Projekte sehen wir wettbewerbsbedingt weiter als preislich stark umkämpft an.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und den hinterlegten freien Bankenlinien sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Potenzielle Risiken, die den Bestand des Konzerns gefährden können sind derzeit nicht ersichtlich.

Qualität

Die Produkte beziehungsweise die Einzelgesellschaften unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle beispielsweise nach DIN ISO 9001. Wiederholungsaudits über die Verlängerung der Zertifizierung finden entsprechend den Vorgaben regelmäßig statt.

Umweltschutz

Der Konzern achtet auf die geltenden Umweltschutzvorschriften und achtet auf eine umweltgerechte Entsorgung entstehender Abfallprodukte.

2. Chancenbericht

Der Konzern sieht weiterhin einen besonderen Wettbewerbsvorteil in dem hohen Qualitätsstandard seiner Produkte, der hohen Flexibilität in der Produktion, einer soliden Grundauslastung über Innenumsätze sowie in der technischen und fachlichen Qualifikation seiner Mitarbeiter und nicht zuletzt in dem breiten Produktsortiment. Ebenfalls sind weitere Vertriebssynergien aus den zum Konzern gehörenden Unternehmen zu erwarten.

3. Gesamtaussage

Hauptrisiko ist derzeit die Investitionszurückhaltung aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen und Insolvenzgefahr. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, weiter anhaltend hohen Rohstoffpreisen sowie Energiepreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Konzern pflegt zu einem Großteil der Kunden langjährige Geschäftsbeziehungen. Die Anzahlungsmodalitäten für Großprojekte werden nach der hohen Forderungsabschreibung nochmals kritisch überarbeitet. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Forderungsausfälle - wie im Berichtsjahr - sind die absolute Ausnahme. Zur Minimierung von Ausfallrisiken werden Möglichkeiten über die Verbesserung des Debitorenmanagements geprüft. Zudem sind teilweise Warenkreditversicherungen implementiert. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos erstellen wir bei den Gesellschaften Liquiditätspläne, welche einen laufenden Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend aus dem laufenden Cashflow.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von den Konzerngesellschaften nicht unterhalten.

 

Knittlingen, den 01. März 2024

Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen

Der Geschäftsführer

Dipl.-Ing. Klaus Dohle

-Geschäftsführung-

Registergericht Mannheim, HRB 511235

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.706,96 129.180,34
2. Firmenwerte 477.546,00 556.252,96 716.573,00 845.753,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 28.763.997,86 29.977.870,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.503.503,80 2.615.675,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.900.801,66 7.406.980,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 86.500,00 39.254.803,32 159.480,00 40.160.006,77
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 9.297.301,00 9.297.301,00 8.315.220,00 8.315.220,00
49.108.357,28 49.320.980,11
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.260.409,56 16.268.831,16
2. Unfertige Erzeugnisse 23.639.113,40 23.189.322,34
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 14.423.338,39 16.820.809,73
4. Geleistete Anzahlungen 44.950,00 201.764,03
5. Erhaltene Anzahlungen -11.572.008,54 39.795.802,81 -10.581.015,68 45.899.711,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.215.130,27 18.748.640,39
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 382.450,37 403.949,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.846.413,17 15.443.993,81 1.746.936,90 20.899.526,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 14.252.998,64 10.167.040,82
69.492.795,26 76.966.278,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 386.171,78 300.626,69
D. Aktive latente Steuern 892.540,00 218.835,00
119.879.864,32 126.806.720,50

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnvortrag 160.611,44 149.377,26
III. Konzernjahresergebnis 11.086,43 11.234,18
IV. Nicht beherrschende Anteile
1. Anteile anderer Gesellschafter 74.829.317,24 72.343.232,02
2. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -2.245,38 74.827.071,86 57.484,50 72.400.716,52
75.058.769,73 72.621.327,96
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.066.720,00 2.898.380,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.975.070,00 6.060.595,00
7.041.790,00 8.958.975,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.823.622,03 28.720.899,91
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 294.862,66 925.074,03
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.773.340,75 5.207.160,10
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.708.412,32 7.792.716,09
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 75.966,51 40.505,24
6. Sonstige Verbindlichkeiten 2.103.100,32 2.540.062,17
--davon aus Steuern EUR 1.469.772,61 (i. Vj. EUR 1.209.002,31)--
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 28.116,96 (i. Vj. EUR 33.179,28)--
37.779.304,59 45.226.417,54
119.879.864,32 126.806.720,50

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 123.952.894,87 142.207.304,08
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 778.048,33 -441.540,35
3. Sonstige betriebliche Erträge 213.888,31 739.787,43
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 46.239.694,15 54.970.588,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.851.567,97 54.091.262,12 11.470.736,24 66.441.324,68
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 34.590.908,89 34.650.230,56
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.932.115,46 41.523.024,35 6.900.238,98 41.550.469,54
--davon für Altersversorgung EUR 138.991,61 (i. Vj. EUR 120.526,84) --
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.410.404,72 3.480.576,50
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 4.245.007,48 7.655.412,20 0,00 3.480.576,50
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.098.519,57 17.800.823,87
8. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.088.972,60 1.699.726,46
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.315,37 25.927,40
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.124.777,66 601.298,12
11. Ergebnis vor Steuern 5.644.123,58 14.356.712,31
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.581.270,85 3.182.494,76
13. Ergebnis nach Steuern 4.062.852,73 11.174.217,55
14. Sonstige Steuern 221.920,60 198.178,50
15. Konzernjahresüberschuss 3.840.932,13 10.976.039,05
16. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn 3.829.845,70 10.964.804,87
17. Konzernjahresergebnis 11.086,43 11.234,18

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

II. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst neben der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen, folgende Gesellschaften:

Kieselmann GmbH + Co. Holding KG, Knittlingen

Kieselmann GmbH, Knittlingen

Kieselmann Anlagenbau GmbH, Knittlingen

Kieselmann GmbH + Co. Grundbesitz KG, Knittlingen

Rieger Behälterbau GmbH, Bietigheim-Bissingen

Ruland Engineering & Consulting GmbH, Neustadt an der Weinstraße

Lotte Immobilien GmbH & Co. KG, Neustadt an der Weinstraße

Kieselmann Liquid Processing Equipment Ltd., Beijing (Peking)

AquaDuna GmbH & Co. KG, Sternenfels

AquaDuna Immo GmbH & Co. KG, Sternenfels

AquaDuna Verwaltungs GmbH, Sternenfels

VA GmbH Gesellschaft für Food-Processing, Stuttgart

VA GmbH Gesellschaft für Food-Processing Heilbronn, Heilbronn

Kieselmann Pharmatec GmbH, Knittlingen

Guth Ventiltechnik GmbH, Offenbach an der Queich

GROSS Behälterbau GmbH, Steißlingen

III. Konsolidierungsmethoden

Grundlage für die Konsolidierung sind die grundsätzlich nach einheitlichen Grundsätzen aufgestellten Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt bei Zugängen von vollkonsolidierten Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt des Erwerbs der Tochterunternehmen.

Im Rahmen der erstmaligen Vollkonsolidierung auf den 01. Januar 2021 ergab sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag der als Firmenwert über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer entspricht den erwarteten Ertragsaussichten der übernommenen Kundenbeziehungen - Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen - unter Berücksichtigung von branchenspezifischen Veränderungen bei den wesentlichen Absatz- und Beschaffungsmärkten.

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Bewertung angesetzt. Dieses kapitalkonsolidierungsähnliche Verfahren erfolgt nach der Buchwertmethode. Dabei werden Beteiligungen von untergeordneter Bedeutung nicht einbezogen. Unterschiedsbeträge aus der Anwendung der Equity-Bewertung werden zum Zeitpunkt des Erwerbs; d.h. der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss ermittelt und betragen insgesamt TEUR 2.793. Davon entfallen auf die anteiligen Geschäfts- oder Firmenwerte TEUR 1.904, die über die Nutzdauer der erwarteten Ertragsaussichten abgeschrieben werden.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander aufgerechnet.

Konzerninterne Umsatzerlöse und andere konzerninterne Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet. Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen werden eliminiert.

Die Zwischengewinne aus in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden eliminiert.

Die Konsolidierung der Vermögensgegenstände und Schulden ausländischer verbundener Unternehmen erfolgt zum am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurs. Das Eigenkapital wird zum historischen Kurs umgerechnet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird zum durchschnittlichen Kurs umgerechnet. Sich hieraus ergebende Währungsdifferenzen werden im Eigenkapital unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Skonti, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Bei den technischen Anlagen, bei anderen Anlagen und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 21 Jahre. Die Anschaffungskosten der Gebäude werden auf 33 Jahre verteilt.

Die innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände ausgewiesene Software wird über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben.

Der sich aus der Equity-Bewertung ergebende Firmenwert wird gemäß § 309 Abs. 1 HGB linear über die Nutzungsdauer von bis zu 8 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Einstandspreisen; die der Gesellschaft zustehenden Lieferantenrabatte und -skonti werden bei der Ermittlung der Nettopreise abgesetzt. Nicht gängige Teile werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den angefallenen Einzelkosten zuzüglich eines Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlags und dem Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, angesetzt. Für Risiken werden individuelle Abschläge vorgenommen. Zinsen auf das Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nominalbetrag abzüglich Umsatzsteuer ausgewiesen und abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Für die in den Forderungen enthaltenen Risiken werden die notwendigen Wertberichtigungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern gemäß § 274 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Nicht werthaltige aktive latente Steuern werden auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Für Verlustvorträge wurden im Berichtsjahr erstmalig latente Steuern angesetzt. Das Wahlrecht für die Aktivierung von latenten Steuern aus HB II-Anpassungen wurde gemäß § 274 HGB in Verbindung mit § 298 HGB in Anspruch genommen.

Für temporäre oder quasi-permanente Differenzen aufgrund von Konsolidierungsvorgängen werden latente Steuern gemäß § 306 HGB mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen angesetzt. Im Berichtsjahr wurden entsprechend aktive latente Steuern gebildet.

Das Disagio wurde auf die Laufzeit der Darlehen abgegrenzt.

Die Pensionsverpflichtungen werden für handelsrechtliche Zwecke unter Berücksichtigung eines marktüblichen Zinssatzes gemäß § 253 Abs. 1 HGB versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bzw. nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) unter Zugrundelegung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck von 2018 G ermittelt. Die Pensionsverpflichtungen sind durch verpfändete Rückdeckungsversicherungen abgesichert. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wird § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angewendet. Hiernach werden die Pensionsrückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (bisher sieben Jahre) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %.

Deckungsvermögen und Pensionsverpflichtung bilden eine Bewertungseinheit. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung der nachfolgenden Trendannahmen ermittelt:

Rechnungszinssatz p. a. 1,82 %
Gehaltstrend p. a. 0,00 %
Rententrend p. a. 0,00 %

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden in der Bilanz verrechnet.

Die Bewertung der nicht-versicherungsgebundenen, kongruent rückgedeckten Altersversorgungszusage erfolgt zum 31. Dezember 2022 erstmalig verpflichtend unter Beachtung des IDW Rechnungslegungshinweis: "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021)". Dieser präzisiert die Grundsätze für die kongruente Bewertung von rückgedeckten Altersversorgungszusagen in der Handelsbilanz.

Zur Identifikation der Finanzierungs- und Erdienungskongruenz der rückgedeckten Altersversorgungszusage kommt ein faktorbasiertes Bewertungsverfahren (Deckungskapitalverfahren) zum Einsatz. Die Bewertung erfolgt nach der sog. "Aktivprimat"-Methode.

Erfolgswirkungen durch Zinsaufwendungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen, Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Personalaufwand gezeigt.

Vermögensverrechnung

In der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 wird der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen (TEUR 1.460; i. Vj. TEUR 1.508) mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens (= Anschaffungskosten) in Höhe von TEUR 1.710 (i. Vj. TEUR 1.745) saldiert. Der aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 250 wird unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank am Bilanzstichtag umgerechnet.

Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank am Bilanzstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank.

Zum Bilanzstichtag wurden die BEPS Pillar 2 Regelungen (MinBestRL-UmsG) in deutsches Recht überführt (MinStG), sind aber noch nicht in Kraft getreten. Die konsolidierten Umsätze des Konzerns liegen unter 750 Millionen Euro, daher fällt der Konzern nicht in den Anwendungsbereich der BEPS Pillar 2 Regelungen (MinBestRL-UmsG). Die Regelungen haben daher keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH.

Schätzungen und Beurteilungen

Im Konzernabschluss werden teilweise Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen, welche die bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, die Angaben zu Eventualverbindlichkeiten am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Alle Schätzungen und Beurteilungen werden kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Wesentliche Sachverhalte, die von solchen Schätzungen und Beurteilungen betroffen sind, betreffen die Bewertung des Anlagevermögens, der Forderungen sowie der Rückstellungen. Die Schätzungs- und Beurteilungsmethoden wurden stetig gegenüber dem Vorjahr angewandt.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

AKTIVA

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beiliegenden Anlagenspiegel verwiesen.

Eine Aufstellung über den Anteilsbesitz nach § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB ist Bestandteil dieses Anhangs.

Umlaufvermögen

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 250 (i. Vj. TEUR 237) antizipative Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 295 (i. Vj. TEUR 283).

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 19).

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten enthält ein Disagio mit TEUR 5 (i. Vj. TEUR 6).

Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus steuerlichen Verlustvorträgen und aus der Zwischengewinneliminierung. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % angesetzt.

PASSIVA

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen, lautet auf EUR 60.000,00. Gesellschafter sind je die Stämme Dohle, Leonhardt und Zitsch zu je 33,333 %.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen (TEUR 3.273; i. Vj. TEUR 3.257), Gewährleistungen (TEUR 577; i. Vj. TEUR 642), ferner für ausstehende Rechnungen und Nachlaufkosten (TEUR 1.106; i. Vj. TEUR 1.050) sowie für Provisionen (TEUR 121; i. Vj. TEUR 235).

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu einem Jahr über einem Jahr davon über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.824 6.060 17.764 7.770
(im Vorjahr) (28.721) (8.823) (19.898) (7.917)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 295 295 0 0
(im Vorjahr) (925) (925) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.773 3.773 0 0
(im Vorjahr) (5.207) (5.207) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.708 7.708 0 0
(im Vorjahr) (7.793) (7.793) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 76 76 0 0
(im Vorjahr) (40) (40) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.103 2.103 0 0
(im Vorjahr) (2.540) (2.540) (0) (0)
37.779 20.015 17.764 7.770
(Im Vorjahr) (45.226) (25.328) (19.898) (7.917)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 24.800 sowie durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen auf Grund von Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 8.775 (i. Vj. TEUR 6.866). Die Mietverhältnisse am Standort Bietigheim-Bissingen haben eine Laufzeit bis 2030 und können darüber hinaus verlängert werden. Im Übrigen betragen die Laufzeiten der Miet- und Leasingverträge bis zu 6 Jahren.

Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Maschinen bei technischem Fortschritt leicht ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten.

VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Nach Produktgruppen gegliedert ergeben sich nachstehende Umsatzerlöse:

2023 2022
TEUR TEUR
Armaturen/Komponenten 56.971 55.302
Rohr 4.696 6.581
Entwicklung/Projektierung/Konstruktion/Umsetzung von Anlagen 62.286 80.324
123.953 142.207

Nach geographischen Märkten gegliedert ergeben sich nachstehende Umsatzerlöse:

2023 2022
TEUR TEUR
Deutschland 73.929 89.540
Restliches Europa 28.413 33.854
China 4.968 2.908
Restliches Ausland 16.643 15.905
123.953 142.207

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Versicherungsentschädigungen, Buchgewinne aus Anlagenabgängen sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Instandhaltungen, Ausgangsfrachten, Vertriebsaufwendungen, Provisionen, Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Messekosten, Energiekosten, Einzelwertberichtigungen zu Forderungen, Leasingaufwendungen, Versicherungen, sowie Provisionen.

Im Konzernjahresergebnis sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 24) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 254 (i. Vj. TEUR 156) enthalten. Diese enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, betreffen außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.245.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bzw. die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten folgende periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen:

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

2023 2022
TEUR TEUR
periodenfremde Erträge
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 10 4
Erträge aus Anlagenabgängen und der Veräußerung von geleasten Vermögensgegenständen 42 80
Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 140 33
Erträge aus Rückdeckungsversicherung 13 237
Versicherungsentschädigungen 84 123
Sonstige periodenfremde Erträge 85 0
374 477
periodenfremde Aufwendungen
Aufwand aus der Zuführung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 21
Aufwand aus der Zuführung von Pauschalberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28 81
Aufwendungen aus Anlagenabgängen 23 35
Sonstige Aufwendungen 0 59
51 196
323 281

Die Rechts- und Beratungskosten für das Geschäftsjahr 2023 beinhalten berechnete Honorare des Konzern-Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 89 sowie Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 38 und für andere Beratungsleistungen bzw. sonstige Leistungen in Höhe von TEUR 0.

Die Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 51 (i. Vj. TEUR 54). Diese sind in Höhe von TEUR 60 (i. Vj. TEUR 63) mit den entsprechenden Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung saldiert.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten latente Steuern in Höhe von TEUR -674 (i. Vj. TEUR 13) sowie periodenfremde Ertragsteuern in Höhe von TEUR -245 (i. Vj. TEUR -116).

VII. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds enthält Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der kurzfristigen Kreditaufnahmen bzw. der jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 866 (i. Vj. TEUR 3.000).

Finanzmittelfonds

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Guthaben bei Kreditinstituten 14.231 10.149
Kassenbestände 21 18
Jederzeit fällige Kontokorrentverbindlichkeiten -866 -3.000
13.386 7.167

Die Zinszahlungen betragen TEUR 1.125 (i. Vj. TEUR 601). Steuerzahlungen wurden in Höhe von TEUR 4.796 (i. Vj. TEUR 3.581) geleistet.

VIII. Ergänzende Angaben

Organe

Die Geschäftsführung der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH wird durch Herrn

 

Diplom-Ingenieur Klaus Dohle ausgeübt.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 314 Abs.1 HGB für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog Gebrauch gemacht.

Belegschaft

Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 653 (i. Vj. 659) Mitarbeiter.

Die Zusammensetzung ist wie folgt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 353 370
Angestellte 256 245
Auszubildende 44 44
653 659

Befreiender Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH ist für die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften Kieselmann GmbH + Co. Grundbesitz KG, Knittlingen, Kieselmann GmbH + Co. Holding KG, Knittlingen, AquaDuna GmbH & Co. KG, Sternenfels und AquaDuna Immo GmbH & Co. KG, Sternenfels nach § 264b HGB ein befreiender Abschluss.

Mutterunternehmen und Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Mutterunternehmen Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen hat den Konzernabschluss zum Bilanzstichtag aufgestellt. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Konzernjahresergebnis in Höhe von EUR 11.086,43 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 160.611,44 auf neue Rechnung vorzutragen.

Aufstellung über den Anteilsbesitz per 31. Dezember 2023

Sitz Anteil
Einbezogene Unternehmen
Inland
Kieselmann GmbH + Co. Holding KG Knittlingen 100 %
Kieselmann GmbH Knittlingen 100 %
Kieselmann Anlagenbau GmbH Knittlingen 100 %
Kieselmann GmbH + Co. Grundbesitz KG Knittlingen 100 %
Rieger Behälterbau GmbH Bietigheim-Bissingen 100 %
VA GmbH Gesellschaft für Food-Processing Heilbronn Heilbronn 55 %
Guth Ventiltechnik GmbH Offenbach an der Queich 100 %
GROSS Behälterbau GmbH Steißlingen 100 %
Kieselmann Pharmatec GmbH Knittlingen 60 %
AquaDuna GmbH & Co. KG Sternenfels 100 %
AquaDuna Immo GmbH & Co. KG Sternenfels 100 %
AquaDuna Verwaltungs GmbH Sternenfels 100 %
Ausland
Kieselmann Liquid Processing Equipment Ltd. Beijing (Peking) 100 %
Minderheitsbeteiligungen (assoziierte Unternehmen)
VA GmbH Gesellschaft für Food-Processing Stuttgart 50 %
Lotte Immobilien GmbH & Co. KG Neustadt 34 %
Ruland Engineering & Consulting GmbH Neustadt 28 %
STRIPF Project Solutions GmbH Wachenheim 26 %
Nicht einbezogene Unternehmen
Sanky Kieselmann Process Equipment Ltd. Bangalore (Indien) in Gründung Bangalore (Indien) 50 %
Kieselmann RUS Ltd. Moskau 25 %

 

Knittlingen, den 01. März 2024

Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen

Der Geschäftsführer

gez. Dipl.-Ing. Klaus Dohle

-Geschäftsführung-

Der Konzernabschluss wurde am 07. März 2024 von der Gesellschafterversammlung gebilligt.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs - und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.523.711,18 56.301,99 0,00 1.469,00 2.578.544,17
2. Firmenwerte 1.421.694,63 0,00 0,00 0,00 1.421.694,63
3.945.405,81 56.301,99 0,00 1.469,00 4.000.238,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 43.801.512,48 22.994,97 0,00 168.267,69 43.656.239,76
2. technische Anlagen und Maschinen 10.797.039,94 1.423.786,88 159.480,00 398.072,90 11.982.233,92
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.541.875,70 669.921,91 0,00 293.373,45 18.918.424,16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 159.480,00 86.500,00 -159.480,00 0,00 86.500,00
73.299.908,12 2.203.203,76 0,00 859.714,04 74.643.397,84
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 8.945.316,23 2.152.321,28 0,00 1.170.240,28 9.927.397,23
86.190.630,16 4.411.827,03 0,00 2.031.423,32 88.571.033,87
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.394.530,84 106.773,37 1.467,00 2.499.837,21
2. Firmenwerte 705.121,63 239.027,00 0,00 944.148,63
3.099.652,47 345.800,37 1.467,00 3.443.985,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 13.823.641,77 1.236.867,82 168.267,69 14.892.241,90
2. technische Anlagen und Maschinen 8.181.364,71 657.414,99 360.049,58 8.478.730,12
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.134.894,87 1.170.321,54 287.593,91 12.017.622,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
33.139.901,35 3.064.604,35 815.911,18 35.388.594,52
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 630.096,23 0,00 0,00 630.096,23
36.869.650,05 3.410.404,72 817.378,18 39.462.676,59
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.706,96 129.180,34
2. Firmenwerte 477.546,00 716.573,00
556.252,96 845.753,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 28.763.997,86 29.977.870,71
2. technische Anlagen und Maschinen 3.503.503,80 2.615.675,23
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.900.801,66 7.406.980,83
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 86.500,00 159.480,00
39.254.803,32 40.160.006,77
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 9.297.301,00 6.206.000,00
49.108.357,28 49.320.980,11

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
TEUR TEUR
Periodenergebnis vor Anteilen anderer Gesellschafter 3.841 10.976
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.410 3.481
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen -85 -1.344
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 4.186 -131
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Anzahlungen und anderer Aktiva 8.107 -11.842
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -2.550 86
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -19 -44
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 1.021 575
Sonstige Beteiligungserträge -2.089 -1.700
Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuerertrag (-) 1.581 3.182
Ertragsteuerzahlungen (-) / (+) -4.796 -3.581
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 12.607 -342
Einzahlungen (+) aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen 63 124
Auszahlungen (-) für Investitionen in immateriellen Vermögensgegenstände -56 -100
Sachanlagen -2.203 -3.153
Finanzanlagen -96 -1.235
Erhaltene Zinsen (+) 103 26
Erhaltene Dividenden (+) 1.170 825
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -1.019 -3.513
Einzahlungen (+) aus Kreditaufnahme 0 1.000
Auszahlung (-) / Einzahlungen (+) aus der Vorfinanzierung von Leasinggegenständen 130 -568
Auszahlungen (-) für die Tilgung von Finanzkrediten -2.970 -4.045
Gezahlte Zinsen (-) -1.125 -601
Gezahlte Dividenden auf Anteile anderer Gesellschafter (-) -1.344 -1.566
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -5.309 -5.780
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 6.279 -9.635
Veränderung der Zahlungsmittel aus Währungsumrechnungseffekten -60 -19
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7.167 16.821
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 13.386 7.167

Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen Summe Gewinnvortrag Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
01. Januar 2022 60 0 138 11 149
Einstellung in den Gewinnvortrag 0 0 11 -11 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 11 11
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 11 11
31. Dezember 2022 60 0 149 11 160
Einstellung in den Gewinnvortrag 0 0 11 -11 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 11 11
Konzerngesamtergebnis 0 0 0 11 11
31. Dezember 2023 60 0 160 11 171
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahreseraebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
01. Januar 2022 53.239 76 9.706 63.021
Einstellung in den Gewinnvortrag 8.140 0 - 9.706 - 1.566
Währungsumrechnung 0 -19 0 -19
Konzernjahresüberschuss 0 0 10.965 10.965
Konzerngesamtergebnis 0 - 19 10.965 10.946
31. Dezember 2022 61.379 57 10.965 72.401
Einstellung in den Gewinnvortrag 9.621 0 - 10.965 - 1.344
Währungsumrechnung 0 -59 0 -59
Konzernjahresüberschuss 0 0 3.830 3.830
Konzerngesamtergebnis 0 -59 3.830 3.771
31. Dezember 2023 71.000 -2 3.830 74.828
Konzerneigenkapital
TEUR
01. Januar 2022 63.230
Einstellung in den Gewinnvortrag - 1.566
Währungsumrechnung -19
Konzernjahresüberschuss 10.976
Konzerngesamtergebnis 10.957
31. Dezember 2022 72.621
Einstellung in den Gewinnvortrag - 1.344
Währungsumrechnung -59
Konzernjahresüberschuss 3.841
Konzerngesamtergebnis 3.782
31. Dezember 2023 75.059

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Knittlingen und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kieselmann Verwaltungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Riskiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, dadolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhält- nissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 01. März 2024

RWT Crowe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Siegbert Dierberger, Wirtschaftsprüfer

gez. Armin Zeiler, Wirtschaftsprüfer

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