Payrollers GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steve Korsus seit 21.1.2025 | Geschäftsführer |
Martin Ahl seit 2.1.2020 | Geschäftsführer |
Sebastian Heise seit 29.7.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sebastian Heise | 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FOURENERGY GmbHSchönefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen 1.1. Geschäftstätigkeit Die FourEnergy GmbH ist eine wachsende und gleichzeitig erfahrene Unternehmensberatung. Die Beratungsfelder reichen von der hochspezialisierten Software-Entwicklung und Qualitätssicherung über klassisches IT-Consulting bis hin zum professionellen Business-Consulting. FourEnergy verbindet den Anspruch einer großen Beratung mit der Wendigkeit eines jungen Unternehmens. Das Unternehmen sieht sich als wachsendes Team, das vor allem eines will: etwas bewegen, für den Erfolg der Kunden. Zu den Kunden zählen sowohl Großkonzerne als auch Unternehmen im gehobenen Mittelstand. Vertreten wird das Unternehmen durch die Geschäftsführung, die die Ausrichtung des Unternehmens bestimmt, die Strategie festlegt und deren Umsetzung vorantreibt. Der Jahresabschluss der FourEnergy GmbH wird nach deutschem Handelsrecht aufgestellt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiterhin von Unsicherheiten geprägt, wenngleich sich einige Herausforderungen des Vorjahres abgeschwächt haben. Die Nachwirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine blieben auch 2023 spürbar, insbesondere in Form hoher Energiepreise und geopolitischer Unsicherheiten. Trotz einer leichten Entspannung auf den Energiemärkten und verbesserter Gasversorgung blieb die Inflationsrate auf einem vergleichsweisen hohen Niveau. Laut Statistischem Bundesamt lag die durchschnittliche Inflationsrate im Jahr 2023 bei 5,9 %, was insbesondere auf gestiegene Preise in den Bereichen Energie, Lebensmittel und Dienstleistungen zurückzuführen ist. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands stagnierte 2023 mit einem Rückgang von -0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Nach dem moderaten Wachstum im Jahr 2022 konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter erholen, auch weil der private Konsum aufgrund der weiterhin hohen Verbraucherpreise und Kaufzurückhaltung gedämpft blieb. Investitionen der Unternehmen gingen ebenfalls zurück, insbesondere im Bausektor, wo hohe Zinsen und Materialpreise bremsten. Der Außenhandel litt unter einer schwachen globalen Nachfrage, vor allem aus China, während die Exporte in die USA stabil blieben. Branchenbezogen zeigte sich ein gemischtes Bild: Das verarbeitende Gewerbe verzeichnete einen Rückgang der preisbereinigten Bruttowertschöpfung um rund 2 %. Besonders die energieintensiven Industriezweige litten unter hohen Produktionskosten. Dagegen entwickelten sich einige Dienstleistungsbereiche - insbesondere IT- und Unternehmensdienstleistungen - weiterhin stabil bis wachsend. Laut Bitkom nahm die Nachfrage nach digitalen Lösungen, Cloud-Diensten und IT-Sicherheit weiter zu. Die fortschreitende Digitalisierung in Wirtschaft und Verwaltung, insbesondere durch gesetzliche Vorgaben und Investitionsprogramme, trieb den Bedarf an externer IT-Beratung und Projektdienstleistungen. Der anhaltende Fachkräftemangel - insbesondere in der IT und bei technischen Berufen - stellte weiterhin eine große Herausforderung für viele Unternehmen dar. Dies führte dazu, dass projektbasierte Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern sowie flexible Arbeitsmodelle an Bedeutung gewannen. Unternehmen suchten verstärkt nach Partnern, die ihnen kurzfristig qualifiziertes Personal und Know-how zur Verfügung stellen konnten. Trotz dieser Herausforderungen bot das Jahr 2023 auch Chancen: Unternehmen, die in digitale Transformationsprojekte und resiliente Lieferketten investierten, konnten Wettbewerbsvorteile erzielen. Insgesamt war das gesamtwirtschaftliche Umfeld durch Unsicherheit, strukturellen Wandel und gleichzeitigem Innovationsdruck geprägt - eine Gemengelage, die insbesondere Beratungsunternehmen mit technologischem Fokus vor neue Aufgaben stellte, aber auch neue Geschäftspotenziale eröffnete. 2.2. Geschäftsverlauf FourEnergy konnte im Geschäftsjahr 2023 den erfolgreichen Wachstumskurs der Vorjahre weiter fortsetzen - trotz eines gesamtwirtschaftlich herausfordernden Umfelds mit stagnierender Konjunktur, hoher Inflation und branchenübergreifendem Fachkräftemangel. Die Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr belegt die weiterhin starke Marktposition und das Vertrauen der Kunden in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Der Umsatz stieg im Jahr 2023 um 33,6 % (Vorjahr 58,7%) auf T€ 34.924 (Vorjahr T€ 26.147). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf 219 (Vorjahr: 160). Wachstumstreiber waren erneut die Bereiche hochspezialisierte Software-Entwicklung, Qualitätssicherung, klassisches IT-Consulting sowie Business-Consulting. Die weiterhin hohe Nachfrage nach digitalen Lösungen und IT-nahem Know-how in Unternehmen und öffentlicher Verwaltung ermöglichte die Gewinnung neuer Kunden und Projekte. Ein zentrales Element der Geschäftsentwicklung war im Jahr 2023 die strategische Fokussierung auf den Ausbau vertrieblicher Aktivitäten. Einige Business Leads legten ihre operative Projektarbeit nieder, um sich vollständig dem Vertrieb zu widmen. Dieser Schritt zielte darauf ab, die systematische Kundengewinnung und die strategische Marktbearbeitung noch intensiver und fokussierter voranzutreiben. Durch die enge Verzahnung mit der Geschäftsleitung und fundiertes Projektwissen konnten gezielt neue Geschäftschancen identifiziert und erschlossen werden. Im Recruiting blieb das Unternehmen stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Die Kapazitäten des internen Recruiting-Teams wurden 2023 nicht weiter ausgebaut, blieben jedoch ein tragendes Element für die Besetzung offener Positionen. Die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern wurde fortgeführt, um flexibel auf projektspezifische Bedarfe reagieren zu können. Die remote-orientierte Projektabwicklung, die sich in den Vorjahren etabliert hatte, blieb auch 2023 zentraler Bestandteil des Projektalltags. Sie ermöglichte nicht nur eine ortsunabhängige Projektarbeit und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, sondern eröffnete FourEnergy weiterhin Zugang zu qualifizierten Fachkräften deutschlandweit - unabhängig vom Unternehmenssitz oder Kundenstandort. Durch das Bündeln von Kundenbedürfnissen, Projektanforderungen und vertrieblichem Know-how in den Business Leads, wurde ein effektiver Wissenstransfer sichergestellt. Dieser spielte eine zentrale Rolle sowohl bei der Gewinnung neuer Mandate als auch bei der Verlängerung bestehender Projektlaufzeiten. Insgesamt konnte sich FourEnergy im Jahr 2023 trotz herausfordernder Rahmenbedingungen erneut als wachstumsstarkes, anpassungsfähiges und kundenorientiertes Unternehmen positionieren - mit einem klaren Fokus auf Qualität, Spezialisierung und nachhaltiger Entwicklung. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 6.294 (Vorjahr: T€ 5.225). 2.3. Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich insgesamt auf T€ 63 (Vorjahr: T€ 177). Diese resultiert im Wesentlichen aus den Anschaffungen von IT-Equipment (T€ 59). 2.4. Arbeitnehmerberichterstattung Die Anzahl der Mitarbeiter betrug 2023 durchschnittlich 219 (Vorjahr: 160) (ohne Geschäftsführung und Auszubildende). Am Ende des Geschäftsjahres waren im erweiterten Consulting-Bereich 171 und im administrativen Bereich 42 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiter sind das größte Kapital des Unternehmens. Ihre Zufriedenheit und eine Arbeitsumgebung, in der sie ihr volles Potenzial entfalten können, sind daher enorm wichtig für den Unternehmenserfolg. Ziel ist es, die Mitarbeiter langfristig zu binden. Dafür wird auf diverse Mitarbeiterwünsche eingegangen. Dazu gehören beispielsweise Fortbildungen und Coachings mit Kostenübernahme, flexibel veränderbare Wochenstunden oder bei von Mitarbeitenden initiierten Spendenaktionen die Verdoppelung der Beträge durch das Unternehmen. 2.5. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Über die bisher gemachten Angaben hinaus sind keine weiteren wesentlichen Sachverhalte zu berichten. 3. Darstellung der Lage 3.1. Vermögenslage Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt im Jahr 2023 um T€ 93 auf T€ 5.925 (Vorjahr: T€ 6.018). Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen zum Bilanzstichtag T€ 43 (Vorjahr: T€ 42). Der Anstieg resultiert aus endfällig gestellten Zinsen. Das Eigenkapital in Höhe von T€ 2.600 (Vorjahr: T€ 3.305) setzt sich zusammen aus eingeforderten Kapital iHv T€ 12,5 (Vorjahr: T€ 12,5), Kapitalrücklagen iHv T€ 293 (Vorjahr: T€ 293) sowie einem Bilanzgewinn iHv T€ 2.294 (Vorjahr: T€ 2.999). Die sonstigen Rückstellungen wurden fast ausschließlich für personalbezogene Verpflichtungen gebildet und betragen T€ 1.049 (Vorjahr: T€ 666). Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 186 auf T€ 301 ist bedingt durch die positive Geschäftsentwicklung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 6.953 (Vorjahr: T€ 4.940) bestehen aus offenen Zahlungen aus Dividendenansprüchen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um T€ 131 auf T€ 985 gestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Umsatzsteuer- sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten. 3.2. Finanzlage Die Finanzmittel umfassen zum Bilanzstichtag Mittel in Höhe von T€ 4.947 (Vorjahr: T€ 2.870). Diese sind vollständig auf Konten bei lokalen Kreditinstituten angelegt. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen auf der positiven Geschäftsentwicklung sowie geringere Ausschüttungszahlungen an die Gesellschafter im Vergleich zum Vorjahr. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 7.126 (Vorjahr T€ 2.682). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -63 (Vorjahr T€ -158) und T€ -4.987 (Vorjahr T€ -2.820) aus der Finanzierungstätigkeit. Der Anstieg des operativen Cash-Flows ist im Wesentlichen mit den gestiegenen Umsätzen begründet. Die Veränderung des Cash-Flows aus der Investitionstätigkeit ist das Ergebnis einer im Vergleich zum Vorjahr langsamer wachsenden Anzahl von Neueintritten von Mitarbeitern und dem damit einhergehenden geringeren Bedarf an neuem IT-Equipment. Der Anstieg des Cash-Flows aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus einer gezahlten Dividende an die Gesellschafter. 3.3. Ertragslage Die zentrale Steuerungsgröße für das operative Geschäft von FourEnergy ist der Umsatz mit dem Kunden. Die Umsatzerlöse betragen T€ 34.924 (Vorjahr: T€ 26.147). Des Weiteren erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 6.294 (Vorjahr: T€ 5.225). Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich 2023 auf T€ 250 (Vorjahr: T€ 44). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Erstattungen der Lohnfortzahlung sowie Auflösung von Rückstellungen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr von T€ 1.903 auf T€ 2.749 gestiegen und begründen sich mit einer erhöhten Inanspruchnahme an Leistungen von Beratern. Die Personalaufwendungen betragen T€ 21.365 (Vorjahr: T€ 14.551), und beinhalten neben fixen auch erfolgsabhängige Vergütungen und Aufwendungen, die der Altersvorsorge der Mitarbeiter dienen, sowie darauf entfallende Sozialabgaben. Die Abschreibungen auf Sachanlagen belaufen sich 2023 auf T€ 125 (Vorjahr: T€ 142) und die Abschreibungen auf die Wertpapiere des Umlaufvermögens betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 11). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr T€ 1.887 (Vorjahr: T€ 2.686). Wesentliche Positionen bilden Recruiting- und Reisekosten der Mitarbeitenden. Der Rückgang resultiert aus dem leichter steigenden Personalbedarf im Vergleich zum Vorjahr. 3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren werden die folgenden Indikatoren zur Unternehmenssteuerung herangezogen: • EBIT-Marge: Im Geschäftsjahr 2023 sank die EBIT-Marge auf 25,8% (Vorjahr: 26,4%) • Umsatzentwicklung: Im Geschäftsjahr 2023 übertrafen die Umsatzerlöse mit T€ 34.924 den Vorjahreswert von T€ 26.147 • Betriebsergebnis (EBIT): Das EBIT stieg um T€ 2.120 auf T€ 9.017 (Vorjahr T€ 6.897). 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 4.1. Prognosebericht Grundlage für die weitere Entwicklung der FourEnergy ist die im 4. Quartal 2023 von der Geschäftsführung verabschiedete Unternehmensplanung für die Geschäftsjahre 2024 bis 2025. Im Fokus der FourEnergy für eine weitere positive Entwicklung liegen die Akquise neuer Projekte und die Prolongation laufender oder bereits abgeschlossener Projekte. Realisiert werden soll das mit weiteren Beratern und einer Vergrößerung des Backoffice zur Bearbeitung der neuen Projektanfragen. Folgende Prognosekennzahl erwartet die FourEnergy für die zukünftigen Perioden: • Umsatzerlöse: T€ 36.372 für das Jahr 2024 und T€ 35.900 für das Jahr 2025 • Rohertrag: T€ 32.925 für das Jahr 2024 und T€ 34.700 für das Jahr 2025 • Betriebliche Aufwendungen: T€ 26.900 für das Jahr 2024 und T€ 26.700 für das Jahr 2025 • Betriebsergebnis: T€ 6.025 für das Jahr 2024 und T€ 8.100 für das Jahr 2025. Auf Basis der vorgenannten Prognosekennzahlungen erwartet die FourEnergy folgende Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren: Das EBIT wird im folgenden Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich sinken und die EBIT-Marge wird proportional sinken. Grundlage für die Planungen der Geschäftsführung sind eine Weiterführung der aktuellen Geschäftsentwicklung mit einem angepassten erweiterten Personalbestand. 4.2. Allgemeine Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wesentliche Risiken wurden identifiziert und werden kontinuierlich von der Geschäftsleitung überwacht. Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die Risiken in ihrer grundsätzlichen Struktur nicht wesentlich verändert. Nach wie vor basiert der unternehmerische Erfolg von FourEnergy auf der hohen Qualität der erbrachten Leistungen. Ein kritischer Erfolgsfaktor bleibt die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte in ausreichender Zahl. Der fortbestehende Fachkräftemangel - insbesondere im IT-Bereich - stellt dabei eines der zentralen Unternehmensrisiken dar. Chancen ergeben sich für FourEnergy weiterhin durch die fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Der damit einhergehende strukturelle Wandel führt zu einem stetig steigenden Bedarf an externer Beratung und Umsetzungskompetenz im Bereich Digital & Analytics. FourEnergy hat diesen Trend frühzeitig erkannt und die Verbindung zwischen klassischen Beratungsleistungen und technologieorientierten Themen konsequent ausgebaut. Dieser integrative Ansatz stärkt die Positionierung im Markt nachhaltig und wird auch in Zukunft weiterverfolgt. Die während der Corona-Pandemie etablierten ortsunabhängigen Arbeitsmodelle sind inzwischen fest im Projektgeschäft verankert. Viele Kunden sind weiterhin offen für remote-basierte Zusammenarbeit, wodurch der geografische Wirkungsbereich von FourEnergy signifikant ausgeweitet werden konnte. Dies eröffnet zusätzliche Chancen in der Kundenakquise und ermöglicht eine breitere Rekrutierungsbasis für qualifiziertes Personal. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass sich die Digitalisierungsdynamik auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird - nicht nur im privatwirtschaftlichen Sektor, sondern insbesondere auch im öffentlichen Bereich. Staatliche Institutionen und Unternehmen werden weiterhin themenspezifische Projekte realisieren, deren Komplexität und Umfang den Einsatz externer Dienstleister erforderlich machen. Für FourEnergy ergeben sich daraus stabile mittel- bis langfristige Perspektiven auf projektbezogene Mandate, oftmals mit Laufzeiten von mehreren Jahren. Insgesamt sieht sich FourEnergy gut aufgestellt, um den zukünftigen Herausforderungen zu begegnen und gleichzeitig die sich bietenden Chancen durch Expertise, Flexibilität und Kundennähe erfolgreich zu nutzen. 4.3. Risiken im Personalbereich Der geschäftliche Erfolg von FourEnergy hängt entscheidend von der Qualität und Leistung ihrer engagierten Mitarbeiter ab. Das Unternehmen sieht große Chancen insbesondere in der kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter und in der Stärkung des Vertrauens in die Qualität erbrachten Beratungsleistungen. Deshalb haben die im Personalbereich angesiedelten Risiken und deren Management eine besondere Bedeutung für FourEnergy. Engpassrisiko (offene Stellen können nicht planmäßig besetzt werden). Dem begegnet FourEnergy bspw. durch die Einstellung guter Bewerber auch länger vor dem Beginn geplanter Projekte. Dem Austrittsrisiko (Mitarbeiter verlassen das Unternehmen) wird durch entsprechende Formulierungen in den Arbeitsverträgen (Wettbewerbsverbot) entgegengewirkt. Das Anpassungsrisiko (Anpassung der Mitarbeiter an neue Entwicklungen) wird in der derzeitigen sehr schnellen Entwicklung bei Arbeitsinhalten und Rahmenbedingungen als zunehmend relevant angesehen. Den Mitarbeitern werden daher interne und externe Weiterbildungen kostenfrei angeboten. Eine hohe Motivation ist eine grundlegende Voraussetzung für das vom Unternehmen erwartete Engagement der Mitarbeiter, um den weiteren Erfolg durch eine hochqualitative Umsetzung der Kundenanforderungen sicherzustellen. Hierfür werden regelmäßig Mitarbeitergespräche geführt, es gibt Mitarbeiterbenefits und ein erfolgsabhängiges Bonusmodell. Dem Gesundheitsrisiko bspw. durch Überlastung der Mitarbeiter wird entgegengewirkt, indem für eine ausreichende Qualifikation gesorgt wird, die Aufträge inhaltlich klar definiert werden und die Arbeitsmittel und -inhalte (intern und extern) so gestaltet werden, dass sie die körperliche und psychische Gesundheit nicht beeinträchtigen. 4.4. Branchen- und Marktrisiken Eine Gefährdung des guten Rufes der FourEnergy könnte aus einer schlechten Leistung mit entsprechender negativer Berichterstattung in der Öffentlichkeit resultieren. Bisher sind keine derartigen Fälle zu verzeichnen zu gewesen. Aber auch entsprechende Vorgänge bei wichtigen Mitbewerbern könnten negative Auswirkung auf das Unternehmen haben. Hier hat die FourEnergy nur geringe Einflussmöglichkeiten und wird ggf. durch direkte Kommunikation mit den Kunden gegensteuern. Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden und ein damit bestehendes Ausfallrisiko bestehen nicht. Das Risiko kann als sehr gering eingestuft werden, da durch aktive Akquise neben einer Umsatzsteigerung auch eine deutliche Verbreiterung der Kundenbasis zu verzeichnen ist. Es besteht das Risiko, dass Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Der daraus resultierende Rückgang der Auslastungsquote der Mitarbeiter könnte sich negativ auf die Umsatz- und Ertragslage des Konzerns auswirken. Dem wird von FourEnergy mit dem Ausbau der Akquise und mit einer engen Bindung an die Bestandskunden entgegengewirkt. 4.5. Finanzwirtschaftliche Risiken Währungsrisiken entstehen vereinzelnd durch Beziehungen mit Kunden außerhalb der Eurozone. Um das Risiko der Währungskursschwankungen zu minimieren, wird ausschließlich in EURO fakturiert. Die Liquidität wird regelmäßig überwacht. Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Liquiditätsreserve und ist somit in der Lage, sämtliche Investitionen derzeit aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Ein Liquiditätsrisiko sieht FourEnergy daher am Bilanzstichtag nicht. Zahlungsausfallrisiken in Bezug auf Leistungsforderungen bestehen nach Einschätzung von FourEnergy am Bilanzstichtag nur in sehr geringem Maße. Grundsätzlich legt FourEnergy höchsten Wert auf die Bonität der Kunden. Gleichzeitig betreibt FourEnergy ein wirksames Forderungsmanagement, um jederzeit Liquidität gewährleisten zu können (geringes Risiko). 4.6. Risiken aus Informationstechnologien Vor dem Hintergrund der andauernden Digitalisierung der Gesellschaft und ihres Umfelds wurde das Cyber-Risiko den IT-Risiken als wesentliches Risiko zugeordnet. Die Bereiche Kundendaten und Zahlungsabwicklung haben hier herausragende Bedeutung und laufen daher auf getrennten Systemen. Die Maßnahmen zum Schutz der IT-Infrastruktur werden regelmäßig überprüft. Das Management der Risiken wird zudem durch den überwiegenden Einsatz von Cloud-Lösungen auf externe Dienstleister übertragen und entsprechend vertraglich fixiert. Firmeninterne Backup-Lösungen reduzieren das Ausfallrisiko. 4.7 Abschließende Aussage zur Risikosituation Bei den vorgenannten Einzelrisiken wird aufgrund der bestehenden Maßnahmen bzw. der Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems von einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bei ohnehin jeweils geringem Risikograd ausgegangen. Dennoch können nachteilige Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vollständig ausgeschlossen werden. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikosituation unwesentlich. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.
Schönefeld, den 24. Juli 2025 FourEnergy GmbH Martin Ahl, Geschäftsführer Sebastian Heise, Geschäftsführer Steve Korsus, Geschäftsführer Ullrich Kresse, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1-3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274, §§ 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 265, 266 und § 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens beträgt 1 bis 13 Jahre. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250,00 nicht übersteigen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 und nicht mehr als € 800,00 sind unter Angabe des Tages der Anschaffung sowie der Anschaffungskosten in das Anlagenverzeichnis aufgenommen, gleichzeitig in voller Höhe abgeschrieben und fiktiv als Abgang erfasst worden (Abgangsfiktion). Liegen für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Anhaltspunkte für eine dauernde Wertminderung vor, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Der Ansatz der Wertpapiere im Umlaufvermögen erfolgte mit den Kurswerten am Bilanzstichtag; höchstens jedoch mit ihren Anschaffungskosten. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Wertpapieren und Rückstellungen und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen; die sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuern (§ 274 Abs. 1 HGB) in der Bilanz angesetzt werden. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht und keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, herausgegeben von der Deutschen Bundesbank, der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt € 25.000,00, davon eingezahlt sind € 12.500,00. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet. Sie belaufen sich auf T€ 1.049 (Vj. T€ 666) und bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Mitarbeiterboni, ausstehende Urlaubstage sowie Aufwendungen für den Jahresabschluss. Haftungsverhältnisse Eventualverbindlichkeiten oder andere nicht aus der Bilanz ersichtliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträge in Höhe von T€ 41 (Vorjahr T€ 35), davon sind T€ 38 in 2024 zu leisten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer im Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von T€ 6.294 ist zusammen mit Gewinnvorträgen aus Vorjahren in Höhe von insgesamt T€ 7.000 im Geschäftsjahr vorabausgeschüttet worden; der unter Verrechnung der stehengebliebenen Vorjahresergebnisse zum Abschlussstichtag verbleibende Betrag in Höhe von T€ 2.294 wird als Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag gemäß § 285 Nr. 33 HGB lagen nicht vor. Unterschrift der Geschäftsführung sonstige Berichtsbestandteile
Schönefeld, den 24. Juli 2025 gez. Martin Ahl, Geschäftsführer gez. Sebastian Heise, Geschäftsführer gez. Steve Korsus, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FOURENERGY GmbH, Schönefeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FOURENERGY GmbH, Schönefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FOURENERGY GmbH, Schönefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Berlin, den 7. Juli 2025 TRIANON GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wynands, Wirtschaftsprüferin Hering, Wirtschaftsprüfer |
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