BST Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jana Kleine seit 8.7.2016 | Prokura |
Christian Junge seit 8.7.2016 | Prokura |
Fritz Ferdinand Henze seit 24.9.2013 | Prokura |
Wieland Heß seit 3.9.2012 | Geschäftsführer |
Andreas Klimm seit 21.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
A****** K**** | 0.00% |
H********* P******** | 0.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
BST Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CarUnion GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 20231 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2022/2023 nach den Vorschriften des § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen. Die Gesellschaft unterhielt im Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt 2 Betriebe in Hannover und Barsinghausen. Im Marktbeobachtungsgebiet werden die Gesellschaftsstandorte von insgesamt 5 Standorten angeschlossener Sekundärnetzpartner unterstützt. Bei den Sekundärnetzpartnern handelt es sich um gewerbliche Renault- und Dacia-Händler, die nicht zur CarUnion GmbH gehören, die aber von den Betrieben der Gesellschaft betreut werden. Wesentlicher Bestandteil der Geschäftstätigkeit ist der Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen einschließlich der Verwertung von Leasing- und Mietwagenrückläufern. Außerdem werden Teile und Zubehör für die Marken Renault und Dacia verkauft, ebenso Werkstattdienstleistungen. Steuerungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Als nicht finanzielle Indikatoren sind der Marktanteil (Zulassungen), der mengenmäßige Vorratsbestand sowie die Messung der Kundenzufriedenheit zu nennen. Der Marktanteil wird in Marktbeobachtungsgebieten gemessen. Hier handelt es sich um regional begrenzte Gebiete, in denen die Gesellschaft bzw. ihre jeweiligen Sekundärnetzpartner für den Neuwagenverkauf der Marken Renault und Dacia zuständig sind. Die Neuwagenverkäufe der Sekundärnetzpartner werden in die Marktanteilsberechnungen der Marktbeobachtungsgebiete der CarUnion GmbH mit eingerechnet. 2 Der Markt * Der Gesamtmarkt an Neuzulassungen ist nach dem schwachen Niveau der durch Corona geprägten Vorjahre erstmals wieder angestiegen. Der Gesamtmarkt in Deutschland (Pkw [Personenkraftwagen] und leichte Nutzfahrzeuge) stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Entsprechend der Jahresbilanz des Kraftfahrtbundesamtes wurden 2,84 Millionen neu zugelassene Pkw registriert. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um ca. 193.000 Einheiten bzw. 7,3 % (2022: 2,65 Millionen). Die Neuzulassungen der leichten Nutzfahrzeuge in Deutschland stiegen 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 12,48 % auf 263.350 Neuwagen (2022: 234.118 Einheiten). 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), Mini (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/ 1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %/4,1 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während GWM (+19.316,7 %/0,2 %), Lotus (+161,0 %/0,0 %) und Nio (+153,6 %/0,0 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei LEVC (-94,2 %/0,0 %), Lada (-80,3 %/0,0 %), Lynk & Co (-65,4 %/0,1 %), Mitsubishi (-44,8 %/0,7 %), und DS (-39,6 %/0,1 %) Rückgänge von mehr als 30 Prozent. Die Importmarken wurden in der Jahresbilanz von Skoda (+17,1 %) mit einem Anteil von 5,9 Prozent angeführt, gefolgt von Seat (+18,8 %) mit 4,7 Prozent. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 Prozent bildeten die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 %/+10,0 %), den Kleinwagen (11,9 %/+2,6 %), den Geländewagen (11,4 %/+8,3 %) und der Mittelklasse (10,5 %/+11,1 %). Die Oberklasse verzeichnete mit einem Zuwachs von +12,9 Prozent den größten Zulassungsanstieg, ihr Anteil betrug in der Jahresbilanz 1,0 Prozent, dicht gefolgt von den Sportwagen mit +12,7 Prozent und einem Anteil von 1,0 Prozent. Rückläufig waren die Segmente Mini-Vans (-18,1 %/0,7 %) und Minis (-2,5 %/5,0 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Die CO 2 -Emission der Pkw stieg 2023 um +4,9 Prozent, im Durchschnitt auf 114,9 g/km (Vorjahr: 109,6 g/km). Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit 7.024.629 (+5,7 %) umgeschriebenen Kfz. Mehr als 6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin. Gesamtmarkt Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge 1) in Deutschland *
1) bis 5 t zulässigem Gesamtgewicht
(Neuzulassungen in Mio. Einheiten)
Gesamtmarkt Personenwagen: Die Top Ten in Deutschland *
Gesamtmarkt leichte Nutzfahrzeuge bis 5 t: Die Top Ten in Deutschland *
Entwicklung der Marken Renault und Dacia Die Renault Deutschland AG erlebte 2023 mit der Marke Renault im dritten Jahr in Folge einen starken Rückgang, während die Marke Dacia im Vergleich zum Vorjahr bezogen auf die relative Zunahme der verkauften Einheiten stärker als der PKW-Gesamtmarkt zulegen konnte. Insgesamt erreichten die Marken Renault und Dacia mit einem Rückgang von -2,7 % jetzt 155.738 neu zugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (2022: 160.096 Einheiten). Renault musste aufgrund der schwachen Entwicklung der Marke Renault den ersten Platz in der Importeurswertung auf dem deutschen Markt an Skoda abgeben. Der Gesamtmarkt der PKW legte 2023 zu und landete bei einem Plus von 7,29 %. Die Pkw-Zulassungen der Renault Gruppe erreichten 2023 insgesamt 138.183 Einheiten (-2,4 %, 2022: 141.566 Einheiten). Bei den leichten Nutzfahrzeugen verlor die Renault Gruppe mit insgesamt 17.555 Einheiten erneut -5,3 % (2022: 18.530 Einheiten) und verhielt sich damit konträr zum Gesamtmarkt, der stark um 12,48 % gegenüber dem Vorjahr zulegte. Die Gesamtbilanz beim Marktanteil der Gruppe fällt mit einem Marktanteil in Höhe von 5,01 % erneut schwächer aus (-0,54 Prozentpunkte, 2022: 5,55 %). Die Marke Renault setzte mit 86.922 neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen -12,7 % weniger Einheiten ab als im Vorjahr (2022: 99.591 Zulassungen). Grund für den Einbruch der Zulassungszahlen war die Neupositionierung der Marke Renault mit Modellen in höheren Preissegmenten bei gleichzeitiger Drosselung der Produktion im Kleinstwagensegment und deutlicher Reduktion verkaufsfördernder Absatzprämien. Zusätzlich war die Lieferfähigkeit zu Beginn des Geschäftsjahres seitens des Herstellers durch fehlende Teileverfügbarkeit für die Produktion und mangelnde Transportkapazitäten im Anschluss an die Produktion erheblich beeinträchtigt. Die Renault Pkw-Zulassungen lagen mit 69.597 Einheiten nochmal unter dem historischen Tief des Vorjahres und im vierten Jahr in Folge unter dem jeweiligen Vorjahr (-14,3 %; 2022: 81.176 Einheiten). Der Pkw-Marktanteil von Renault erreichte dadurch nur noch 2,45 % und lag damit klar unter Vorjahr (2022: 3,06 %). Meistverkauftes Renault Pkw-Modell auf dem deutschen Markt war in 2023 der Renault Clio mit 11.372 Einheiten und einem Zulassungsminus von -3,2 % (2022: 11.753 Zulassungen). Der Clio verwies damit Vorjahressieger Captur und den Austral auf die Plätze zwei und drei. Dicht dahinter folgt der Twingo mit 8.006 Neuzulassungen in 2023 (-30,8 %; 2022: 11.576 Einheiten). Der Captur verkaufte sich mit 9.984 Einheiten um -19,1 % weniger (2022: 12.336 Einheiten), der Austral mit 8.263 Einheiten um +752,7 % (2022: 969 Einheiten) deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz der SUV-Modelle von Renault pro Modell verhielt sich unterschiedlich. Während der Koleos nur noch mit 1.595 neu registrierten Fahrzeugen ein Drittel gegenüber Vorjahr einbüßte (-33,3 %; 2022: 2.392 Einheiten), erreichte der Austral in seinem ersten vollen Zulassungsjahr nach Neueinführung in 2022 mit 8.263 Einheiten auf Anhieb die Bronzemedaille im Renaultranking (+752,7 %; 2022: 969) und die SUV-Krone bei Renault. Bei den leichten Nutzfahrzeugen verlor Renault erneut und verhielt sich entgegen dem gestiegenen Gesamtmarkt. Mit 17.325 Einheiten reduzierten sich die Zulassungen der Marke um -5,9 % gegenüber dem Vorjahr (2022: 18.415 Einheiten). Der Marktanteil sank um -1,29 Prozentpunkte auf 6,58 %. Renault behauptet trotzdem wiederholt die Position des stärksten Importeurs, verliert einen Platz im Ranking der Marken und belegt im Jahre 2023 Platz fünf auf dem deutschen Markt. Mit 68.816 neu registrierten Pkw und Transportern erlebte die Marke Dacia 2023 eine weitere Steigerung im zweiten Jahr nacheinander und ein großes Zulassungsplus von 8.311 Einheiten gegenüber dem Vorjahr (2022: 60.505 Einheiten). Mit einer leichten Steigerung des Marktanteils um 0,1 Prozentpunkt auf jetzt 2,21 % gehörte Dacia auch 2023 zu den Gewinnern auf dem deutschen Automobilmarkt. Dacia verteidigte die Position als wertbeständige Marke mit besonders gutem Preis-Wert-Verhältnis. Die Pkw-Verkäufe von Dacia nahmen um 13,6 % auf 68.586 Einheiten zu (2022: 60.390 Einheiten). Der Dacia Sandero behauptete die Position des meistgefragten Modells der Marke mit 23.238 Zulassungen und einem deutlichen Anstieg um 25,3 % (2022: 18.543 Einheiten). Der zweite Platz ging auch in 2023 an den SUV Duster, der sich 18.143 Mal verkaufte (+12,7 %; 2022: 16.100 Einheiten). Das Modell Lodgy wurde eingestellt. Platz drei im Modellranking der Marke Dacia eroberte auf Anhieb der im Verlauf des Jahres 2022 neu eingeführte Jogger mit 14.774 Neuzulassungen und einem Plus von 56,2 % (2022: 9.458 Einheiten) und verwies im Jahr 2023 den vollelektrischen Dacia Spring auf Platz vier, der mit 12.406 Einheiten (-19,5 %; 2022: 14.369 Neuzulassungen) knapp 20 % an Volumen verlor. Bei den leichten Nutzfahrzeugen ist Dacia mit keinem echten NFZ-Modell am Markt präsent. Die Renault und Dacia Neuwagenzulassungen (Einheiten) *
3 Die lokalen Märkte der Gesellschaftsstandorte (Hannover, Barsinghausen) Insgesamt konnte die CarUnion GmbH (CU) im Geschäftsjahr 2022/2023 1.074 (Vorjahr: 1.124) Neuwagen und Vorführwagen der Marke Renault verkaufen, dies entspricht einem Rückgang um -4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Bezogen auf das Kalenderjahr 2023 fiel der Pkw-Marktanteil im Marktgebiet der CU inklusive angeschlossener Händler von 3,23 % auf 2,54 %. Damit liegt der Marktanteil, den die CU in ihrem Marktgebiet für Renault Pkw erzielte, erneut über dem Niveau, das Renault in Deutschland insgesamt erreicht hat (2,45 %), was in Anbetracht der traditionell überdurchschnittlichen Marktpräsenz der VW-Konzernmarken im Heimatmarkt Niedersachsen sehr positiv zu bewerten ist. Der Marktanteil der leichten Nutzfahrzeuge ist in diesem Segment im Marktgebiet der CU im Jahr 2023 von 6,57 % auf 6,06 % leicht zurückgegangen und liegt damit weiterhin, aber nur leicht, unter dem Marktanteil von Renault in Deutschland (6,58 %). Zusätzlich hat CU im Geschäftsjahr 2022/2023 520 (Vorjahr: 362) Neuwagen und Vorführwagen der Marke Dacia zugelassen. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg um +43,6 % gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil im Marktgebiet der CU inklusive angeschlossener Händler für Pkw steigerte sich im Jahr 2023 von 1,56 % auf 1,92 % und liegt weiterhin unter dem von der Marke Dacia in Deutschland insgesamt erzielten Pkw-Marktanteil (2,41 %). Explizite leichte Nutzfahrzeuge der Marke Dacia sind nicht vorhanden. Die Neuzulassungszahl der Dacia- und Renaultrange an ganz oder teilweise elektrifizierten Fahrzeugen fiel erneut um insgesamt -175 Einheiten bzw. - 16,4 % von 1.066 Neuzulassungen auf 891 Neuzulassungen in 2023. Durch den weiteren Rückgang, der insbesondere auf den zunächst teilweisen und anschließend ganzen Wegfall der staatlichen Förderung zurückzuführen ist, reduzierte sich der Elektroanteil am gesamten Neuwagenverkaufsmix der CarUnion-Gruppe gegenüber dem Vorjahr von 25,3 % auf 19,5 %. Von den Neuwagen wurden insgesamt 742 (Vorjahr: 570) Fahrzeuge an das Sekundärnetz verkauft. Dies entspricht einem Anstieg um +30,2 %. Angeschlossene Betriebe dieser Netzstufe verkaufen diese Fahrzeuge ihrerseits an Endkunden. Das Gebrauchtwagengeschäft wies ein um 30 Einheiten geringeres Volumen als im Vorjahr auf und fiel auf insgesamt 648 verkaufte Einheiten (-4,4 %). Dabei verlor insbesondere das ertragsstärkere Privatkundengeschäft wegen schwacher Verfügbarkeit von Gebrauchtfahrzeugen deutlich um -14,1 %. Der Absatz im Sektor Wiederverkäufergeschäft stieg dagegen um +23,7 % bzw. 41 Einheiten:
4 Ertragslage der CarUnion GmbH
Aufgrund von Rundungen können Differenzen in Höhe von +/- einer Einheit (TEUR, %, etc.) auftreten. Die Ertragslage der Gesellschaft erweist sich als weiterhin stabil auf einem sehr hohen Niveau. Das sehr gute Ergebnis des Vorjahres konnte im Berichtsjahr übertroffen werden. Der Jahresüberschuss steigt von TEUR 1.081 um TEUR 237 auf TEUR 1.318. Dies ist im Wesentlichen auf im Berichtsjahr gestiegene Nettomargen im Fahrzeughandel in Höhe von TEUR 262 sowie Erträge aus Entschädigungszahlungen in Höhe von TEUR 293 zur Kompensation nicht unerheblicher Einschränkungen im Geschäftsbetrieb aufgrund einer längerfristigen Straßenbaumaßnahme am Standort Hannover zurückzuführen. Dem gegenüber steht ein Anstieg des Personalaufwands sowie der Finanzierungskosten im letzten Jahr. Durch das hohe Zinsniveau sowie gestiegene Fahrzeugbestände im Zuge der Normalisierung der Produktions- und Lieferkapazitäten nach der Corona-Pandemie sind die Zinsaufwendungen um TEUR 196 (204,0 %) von TEUR 96 im Vorjahr auf TEUR 292 im Berichtsjahr gestiegen. Die Umsatzrendite beträgt im Berichtsjahr unverändert 2,4 %. Das sich hinsichtlich Verfügbarkeit normalisierende Angebot sowie ein weiterhin hohes Preisniveau am Markt führte im Geschäftsjahr 2022/2023 zu einer deutlichen Absatz- und Umsatzsteigerung im Bereich Neufahrzeuge. Das Absatzvolumen konnte um 241 Einheiten (19,5 %) auf 1.480 Einheiten gesteigert werden. Der korrespondierende Umsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 36,4 % auf TEUR 35.960. Im Berichtsjahr wurden 114 Vorführwagen und Tageszulassungen abgesetzt (Vorjahr: 247). Das hatte ein Absinken des Umsatzes von TEUR 4.401 im Geschäftsjahr 2021/2022 auf TEUR 2.499 im Geschäftsjahr 2022/2023 zur Folge. Der Umsatzrückgang resultiert auch aus dem Sondereffekt, dass Neufahrzeuge im Vorjahr nur begrenzt verfügbar waren und aufgrund von Substitutionseffekten ein höherer Umsatz im Bereich Vorführwagen und Fahrzeugen mit Tageszulassungen realisiert werden konnte. Das außerordentlich gute Vorjahresergebnis im Gebrauchtwagenbereich konnte im Berichtsjahr in etwa gleicher Höhe erwirtschaftet werden. Bei einem etwas geringeren Absatzvolumen in Höhe von 30 Einheiten (4,4 %) konnten im Berichtsjahr aufgrund gestiegener Durchschnittspreise Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 6.815 (Vorjahr: TEUR 6.861) erzielt werden. Im Ersatzteilbereich stiegen die Umsätze um TEUR 217 (6,15 %) auf TEUR 3.749 (Vorjahr: TEUR 3.532). Diese Erlöse verstehen sich inklusive der über Werkstattaufträge vertriebenen Ersatzteile. Im Werkstattbereich setzte sich der steigende Umsatztrend auch in 2022/2023 fort. Die Erlöse betragen TEUR 2.496 im Berichtsjahr gegenüber TEUR 2.377 im Vorjahr und beruhen im Wesentlichen auf der allgemeinen Fahrzeuginstandsetzung (Mechanik) und auf Karosseriearbeiten. Die Gesamtübersicht der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:
Der Materialaufwand ist korrespondierend zu den Umsatzerlösen im Berichtszeitraum um TEUR 7.661 auf TEUR 44.513 gestiegen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/ Gesamtleistung) stieg auf 84,9 % gegenüber 83,4 % im Vorjahr. Dies ist maßgeblich auf die Änderungen im Bonussystem des Herstellers zurückzuführen, welche trotz höherer durchsetzbarer Durchschnittspreise im Fahrzeughandel eine im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Bruttomarge bedingt. Die Steigerung des Personalaufwandes in Höhe von TEUR 89 von TEUR 3.254 im Vorjahr auf TEUR 3.343 im Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf Lohnerhöhungen zum Ausgleich allgemein gestiegener Lebenshaltungskosten zurückzuführen. Bedingt durch die gestiegene Gesamtleistung ergibt sich trotz leicht gestiegener Personalkosten ein Absinken der Personalaufwandsquote (Personalaufwand/ Gesamtleistung) von 7,4 % auf 6,4 %. Der sonstige Betriebsaufwand belief sich auf TEUR 2.300 und bewegt sich damit auf dem Vorjahresniveau (2021/2022: TEUR 2.284). 5 Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.255 auf TEUR 18.811 gestiegen. Die Vermögenslage der Gesellschaft wird als unverändert gut eingeschätzt. Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr 2022/2023 um TEUR 13 auf TEUR 317 (Vorjahr: TEUR 304) gestiegen. Diversen Investitionen in die technische Ausstattung der Werkstätten sowie des Lagers am Standort Barsinghausen in Höhe von TEUR 86 stehen planmäßige Abschreibungen im Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von TEUR 74 gegenüber. Das Vorratsvermögen ist zum 31. August 2023 auf TEUR 10.129 gegenüber TEUR 4.454 im Vorjahr deutlich gestiegen. Diese Entwicklung spiegelt die Normalisierung der Warenverfügbarkeit an den Beschaffungsmärkten nach der Corona-Pandemie und Beginn des Ukraine-Krieges wider. Die Zusammensetzung des Warenbestandes stellt sich wie folgt dar:
Aufgrund von Rundungen können Differenzen in Höhe von +/- einer Einheit (TEUR) auftreten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 1.462 zum Ende des Geschäftsjahres (Vorjahr: TEUR 852). Darin enthalten sind Forderungen in Höhe von TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 12), die als zweifelhaft beurteilt und teilweise oder ganz wertberichtigt wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen TEUR 3.037. Sie bestanden zum größten Teil aus Forderungen gegen die Gesellschafterin (TEUR 3.036) resultierend aus Lieferungen und Leistungen sowie Cashpooling. Das Working Capital betrug zum Ende des Berichtsjahres TEUR 5.037 (Vorjahr: TEUR 3.104). Es setzt sich zusammen aus dem Saldo des Vorratsvermögens in Höhe von TEUR 10.129 (Vorjahr: TEUR 4.454), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 5.300 (Vorjahr: TEUR 2.671), liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 3.023 (Vorjahr: TEUR 5.099) abzüglich TEUR 13.415 kurzfristiger Verbindlichkeiten (Vorjahr: TEUR 9.120). Die Eigenkapitalquote hat sich zum 31. August 2023 gegenüber dem Vorjahr von 25,8 % auf 24,3 % leicht verringert. Ursächlich hierfür ist die gestiegene Inanspruchnahme der Darlehen zur Einkaufsfinanzierung im Zusammenhang mit gestiegenen Fahrzeugbeständen. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 28,9 % (Vorjahr: 33,3 %). Der Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Er beträgt zum Jahresende TEUR 278 (Vorjahr: TEUR 272). Auf Rückstellungen für Neuwagengeschäfte mit Rückkaufvereinbarung entfallen TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 113). Die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge liegt in der Regel zwischen 12 und 60 Monaten. Darüber hinaus werden keine langfristigen Rückstellungen ausgewiesen. Das Fremdkapital der Gesellschaft fällt mit TEUR 14.246 um TEUR 4.938 höher aus als zum Vorjahreszeitpunkt (TEUR 9.308). Einer Zunahme aufgrund erhöhter Inanspruchnahme der Darlehen zur Einkaufsfinanzierung in Höhe von TEUR 6.095 steht eine Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.229) sowie geringere sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 570) gegenüber. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Renault Banque S.A. Niederlassung Deutschland betragen zum Abschlussstichtag TEUR 9.149 (Vorjahr: TEUR 3.970). Die Inanspruchnahme von Darlehen bei der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe ist im Berichtsjahr von TEUR 1.001 aufgrund der Rückführung eines kurzfristigen Darlehens in Höhe von TEUR 369 trotz erhöhter Inanspruchnahme der Einkaufsfinanzierung von Fahrzeugen in Höhe von TEUR 188 auf TEUR 821 gesunken. Mit der DLL-Bank konnte im Berichtsjahr ein neuer Kapitalgeber für die Einkausfinanzierung von Fahrzeugen hinzugewonnen werden. Die Inanspruchnahme des Darlehens betrug zum Stichtag TEUR 487 (Vorjahr: TEUR 0). Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 743 ausgewiesen, welche Erträge für nachfolgende Geschäftsjahre darstellen. 6 Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Das Unternehmen verfügt über ausreichende Kreditlinien und war zu jedem Zeitpunkt in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die finanzielle Entwicklung stellt sich anhand einer zusammengefassten Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit wie folgt dar:
Der Cashflow aus laufender Tätigkeit ist, ausgehend von einem Betriebsergebnis vor Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.297, insbesondere getrieben durch die Erhöhung des Warenbestandes um TEUR 5.675 sowie durch Erhöhung der Forderungen und Minderung der Verbindlichkeiten im Unternehmensverbund in Höhe von insgesamt TEUR 3.046. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen durch die gestiegene Inanspruchnahme der Kreditlinien zur Einkaufsfinanzierung bestimmt. Dem gegenüber stehen Darlehenstilgungen im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 471 sowie laufende Zinszahlungen in Höhe von TEUR 292. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde eine im Vorjahr beschlossene Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin ausgezahlt. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Guthaben bei Kreditinstituten, dem Kassenbestand sowie kurzfristigen Bankverbindlichkeiten zusammen. 7 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Ein wichtiger nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit, die regelmäßig im Auftrag des Herstellers in Form einer Onlinebefragung erhoben wird. Diese Umfrage trägt den Titel VoC Sales (VoC = Voice of Customer/Stimme des Kunden) - nachstehend VoC-Sales Die monatliche Ermittlung der VoC-Sales misst insbesondere die Kriterien "Weiterempfehlung" und "Kompetenz der Mitarbeiter", indem die Neuwagenkunden danach befragt werden, ob sie den Händler an Freunde und Bekannte weiterempfehlen würden bzw. bei der Frage nach der Kompetenz der Mitarbeiter, den Händler durch Vergabe von bis zu 5 Sternen bewerten. Auch in der VoC-Aftersales ist das oberste Kriterium die Weiterempfehlung durch den Kunden. Ein zweiter wichtiger nicht finanzieller Leistungsindikator ist das digitale Erscheinungsbild der CarUnion. Das digitale Erscheinungsbild wird ständig durch die Hersteller in Form von Auswertung definierter Google-Kriterien ermittelt. Ziel für die CarUnion-Gruppe (CU) ist die Erreichung der durch die Hersteller vorgegebenen Einzelziele in beiden Bereichen. Im Berichtsjahr hat die CU sämtliche notwendige Einzelziele zur Erlangung des vollen Qualitätsbonus erreicht. Zur Kundenzufriedenheit soll auch beitragen, dass jeder Besuch des Kunden im Autohaus zu einem besonderen Erlebnis wird. Deshalb wurden seitens des Renault-Konzerns bestimmte Normen für das Aussehen und die Einrichtung der Autohäuser vorgegeben. Entsprechende Renovierungsarbeiten im Zuge des Cl-Konzepts AIR/Store wurden in den Vorjahren gestartet. Im Berichtsjahr wurden weitere Standortumbauten umgesetzt. Mit diesen und anderen Maßnahmen soll eine Verbesserung des KPI (Key Performance Indicators) Kundenzufriedenheit erreicht werden. 8 Chancen- und Risikobericht Unsere guten Standorte, der hohe rollende Park und eine sehr gute Kundentreue und Kundenbindung sind weiterhin die Basis zur Sicherung eines hohen Auslastungsgrades im Bereich Aftersales. Das vorhandene Bewusstsein für Qualität und die hohe Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sowie die Ausbildung unseres eigenen Nachwuchses waren stets und bleiben die Grundlage für Service mit Leidenschaft. Sämtliche der durch den Hersteller geforderten Qualitätskennziffern und -boni wurden im Berichtszeitraum erreicht bzw. überschritten. Die weiterhin sehr gute Rotation bei der Vermarktung der Vorführ- und Gebrauchtwagen im Berichtszeitraum halten das Bestandsrisiko niedrig. Der Bestand wurde angemessen wertberichtigt und stellt somit beim Verkauf kein wesentliches Risiko dar. Die Herstellerplattform für den Bezug von jungen Gebrauchtwagen bietet Zukaufs- und Ersteigerungsmöglichkeiten; die Beschränkung auf Fahrzeuge mit einem Fahrzeugalter von unter einem Jahr wurde durch das Angebot von klassischen Firmenwagen mit einem Fahrzeugalter von ca. 3 Jahren aufgeweicht. Problematisch bleibt weiterhin der Zukauf von älteren Gebrauchtwagen und von Gebrauchtfahrzeugen anderer Hersteller. Vor dem Hintergrund der anhaltenden und branchenübergreifenden konjunkturellen Entwicklung und den negativen Auswirkungen auf Produktionskapazitäten bei der Automobilherstellung sind Bestandsmanagement und ausreichende Bevorratung von zusätzlicher und elementarer Bedeutung. Wesentliche externe Risiken ergeben sich neben den Risiken aus der Gesamtkonjunktur, insbesondere durch den vorhandenen Wettbewerb auf den Absatzmärkten. Der Wettbewerbsdruck auf diesen Märkten, in erster Linie hervorgerufen durch im Markt vorhandene Mitbewerber, spiegelt sich dann auch in den am Markt absetzbaren Fahrzeugen und den erzielbaren Preisen wider. Diesen Risiken wird durch Maßnahmen des Marketings und Controllings als Unterstützungsfunktionen der Geschäftsführung begegnet. Auch im Verlauf des Jahres 2022/2023 war der Automobilmarkt durch massive staatliche Unterstützungsmaßnahmen mit Zukunftsausrichtung Elektromobilität nach wie vor stark im Fokus der Berichterstattung. Für die Rentabilität unseres Geschäftes sind Boni und Verkaufsförderungen, die seitens des Herstellers für das Erreichen einseitig bestimmter Ziele in fast allen Tätigkeitsbereichen gewährt werden, enorm wichtig. Die Anpassung der Maßstäbe für die Erreichung eines Bonusanspruchs kann starken Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft haben. Durch die Zielvereinbarungen für 2023/2024 wurden trotz Veränderungen des Bonussystems beim Hersteller Renault die Voraussetzungen geschaffen, um wie im Berichtsjahr ein positives Ergebnis der Gesellschaft zu gewährleisten. Den erhöhten Risiken von Forderungsausfällen tritt die Gesellschaft mit einem effizienten System der Informationsbeschaffung und Analyse entgegen. Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden werden ständig überwacht. Nennenswerte Ausfälle von Forderungen haben sich im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht ergeben. Die Bestände des Vorratsvermögens, insbesondere an Fahrzeugen, werden ebenfalls regelmäßig verfolgt. Fahrzeuge, die als Tageszulassung und Vorführwagen bereits eine Erstzulassung auf das Autohaus erfahren haben, werden ebenso wie der Gebrauchtwagen- und Teilebestand einer monatlichen Bewertung und der daraus resultierenden Wertberichtigung unterzogen. Damit ist eine marktgerechte Bewertung gesichert. Für den Leasingbestand mit Rückkaufverpflichtung der Gesellschaft in den Folgejahren wurde eine Rückstellung in ausreichender Höhe gebildet. Bedingt durch die ständige Anpassung an die neuen Marktbedingungen und technische Herausforderungen benötigt die Gesellschaft hochmotivierte und qualifizierte Mitarbeiter. Die Gesellschaft legt großen Wert darauf, ihre Mitarbeiter über ihre gesamte Karriere unabhängig des Alters zu motivieren, sich weiterzubilden und neue Herausforderungen innerhalb der Unternehmensgruppe CarUnion anzunehmen. Zur Wahrung dieses Ziels führt CU in regelmäßigen Abständen Mitarbeitergespräche zwischen Mitarbeiter und zuständigem Abteilungsleiter durch. Die für die Weiterentwicklung des jeweiligen Mitarbeiters relevanten Inhalte werden gesammelt über die Schulungs- und Ausbildungsbeauftragten fortlaufend mit der Geschäftsleitung besprochen und entschieden. Im Bereich Informationstechnik hat die Gesellschaft Sicherungskonzepte entwickelt, die sich auf Mitarbeiter, Organisation, Anwendungen, Systeme und Netzwerke beziehen. Es gibt für die Mitarbeiter unternehmensweite Richtlinien für den Umgang mit elektronischen Informationen sowie Regelungen zur sicheren Nutzung von Informationssystemen. Dies wird durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter vertieft. Technische Schutzmaßnahmen, wie z. B. der Einsatz von Virenscannern, Firewall-Systemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen, dienen ebenfalls der Verminderung von IT-Risiken. Aufgedeckten Risiken werden mit Maßnahmen- und Aktionsplänen begegnet, deren Umsetzung in der Verantwortung der jeweiligen Abteilungsleiter liegt und von Mitgliedern der Geschäftsleitung mitverfolgt wird. Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, haben sich im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht ergeben und werden auch zukünftig nicht erwartet. 9 Tatsächliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 im Vergleich zum Ausblick im Geschäftsjahr 2021/2022 Innerhalb des Lageberichts 2021/2022 rechneten wir für das Jahr 2022/2023 mit einem leichten, prozentual einstelligen Anstieg im Gesamtmarkt an zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Das Kraftfahrt-Bundesamt registrierte mit 3,108 Millionen neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einen deutlichen Anstieg um ca. 220.000 Einheiten bzw. +7,7 % (2022: 2,885 Millionen). Nach drei Jahren in Folge mit teils starken Rückgängen wurde durch die Stabilisierung der Lieferkettenproblematik und der Erholung nach den Coronajahren im Berichtsjahr ein Teil der Vorjahresverluste des Gesamtmarktes zurückerobert. Weiterhin rechneten wir im Lagebericht 2021/2022 aufgrund der Streichung der Maximalförderung für elektrifizierte Fahrzeuge durch die Bundesregierung mit einem Rückgang des Anteils an Neuzulassungen elektrifizierter Fahrzeuge in der Folgezeit. Die Neuzulassungszahl rein elektrisch betriebener Fahrzeuge (BEV) steigerte sich im Kalenderjahr 2023 allerdings um mehr als 10 %. Dies ist zu einem erheblichen Teil auf die verzögerte Auslieferung bereits im Vorjahr bestellter Fahrzeuge durch Lieferschwierigkeiten der Hersteller und dadurch verursachte lange Wartezeiten zurückzuführen. Zusätzlich reagierten viele Hersteller auf die unsichere Förderlage mit Garantien für den Ausgleich zwischenzeitlich wegfallender staatlicher Fördergelder. Wir planten für das Geschäftsjahr 2022/23 mit einem positiven operativen Ergebnis (vor Ertragsteuer) in Höhe von TEUR 1.200. Tatsächlich wurde ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 1.994 erzielt, wodurch die aufgestellte Prognose deutlich übertroffen wurde. Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren gingen wir davon aus, dass wir die gesteckten Ziele der Hersteller erreichen und unser Niveau oberhalb des Bundesdurchschnitts behaupten. Diese Erwartung wurde ebenfalls bestätigt. 10 Ausblick 2023/2024 Die CarUnion GmbH erwartet für den deutschen Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge Stabilität gegenüber dem Vorjahr, was die Ergebnisse der ersten Monate auch zeigen und bestätigen. Die politische Situation in Osteuropa und weitere Themenstellungen zu Produktionskapazitäten der Automobilindustrie im Allgemeinen und der Hersteller Renault und Dacia lässt zum jetzigen Zeitpunkt keine präzisere Prognose der Entwicklung des Gesamtmarktes und der Volumina zu. Die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen erfährt seit Wegfall der staatlichen Förderung im Spätsommer 2023 einen spürbaren Nachfrageknick. Mit dem 100 % elektrischen Renault Mégane und dem vollelektrischen Dacia Spring hatten unsere beiden Hersteller ihre elektrifizierte Modellpalette bereits erweitert. Im Laufe des Jahres 2024 vervollständigt Renault die vollelektrische Modellpalette mit der Einführung des neuen Renault Scénic und dem neuen R5. Dies wird uns auch in den Folgejahren eine sehr gute Marktposition in diesem wichtigen Segment sichern. Aufgrund der oben genannten Ausführungen und unter Berücksichtigung der stark gestiegenen Finanzierungskosten sowie der Neupositionierung der Marke Renault im Gesamtmarkt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024, einschließlich der im Einzelfall zu prüfenden Ertragsmaximierungsmaßnahmen über alle Abteilungen, ein positives operatives Ergebnis, welches mit voraussichtlich TEUR 650 vor Ertragsteuern deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres liegen wird. Für die übrigen Steuerungsindikatoren wird eine korrespondierende Entwicklung erwartet. Auch bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, insbesondere der Kundenzufriedenheit, gehen wir davon aus, dass wir weiterhin unsere Zielerreichung nachhaltig und dauerhaft sicherstellen.
Hannover, den 27. Mai 2024 CarUnion GmbH Die Geschäftsführung Wieland Heß Andreas Klimm BILANZ zum 31. August 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. September 2022 bis 31. August 2023
AnhangA. Angaben zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben Die CarUnion GmbH hat ihren Sitz in Hannover und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hannover (HRB 478). Der Jahresabschluss der CarUnion GmbH, Hannover, zum 31. August 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes in der jeweils aktuellsten Fassung erstellt. Die Gesellschaft ist nach den Vorschriften des § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit überwiegend im Anhang dargestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt, ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren nachfolgende unveränderte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Jahresabschluss wurde nach dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der geschätzten Nutzungsdauern ermittelt; diese blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Zusätzlich werden bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben könnten, wird durch angemessene Abwertungen unter Berücksichtigung von Kalkulationsgrundlagen auf Basis von Marktbeobachtungen durch Dritte Rechnung getragen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1 % auf den übrigen Netto-Forderungsbestand gebildet. Flüssige Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für nachfolgende Geschäftsjahre darstellen. Aufgrund von Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ergeben sich aktive latente Steuern. Auf die Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird verzichtet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und entspricht dem Handelsregistereintrag. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Für Fahrzeugverkäufe mit Rücknahmeverpflichtungen werden Rückstellungen gebildet, soweit der vereinbarte Rückkaufpreis über dem ermittelten voraussichtlichen Wiederverkaufspreis liegt. Die Bewertung der Garantierückstellung erfolgt auf Grundlage versicherungsmathematischer Schätzung durch Dritte. Bei der Bewertung der übrigen Rückstellungen wurden Vergangenheitswerte zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für nachfolgende Geschäftsjahre darstellen. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Zinsaufwendungen und Zinserträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen wird der Anteil an der A+C Autovermietung GmbH, Hannover, ausgewiesen. Vorräte Die Zusammensetzung des Warenbestandes stellt sich wie folgt dar:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin von TEUR 3.037 (Vj. TEUR 1.218) enthalten, welche aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Cash-Pooling resultieren. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 661 (Vorjahr: TEUR 466) Forderungen mit antizipativem Charakter mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sowie Forderungen gegenüber Kreditoren in Höhe von TEUR 121 (Vj. TEUR 121) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 1.700 ist in voller Höhe eingezahlt. Steuerrückstellungen In den Steuerrückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag (TEUR 425, Vj. TEUR 221) und Gewerbesteuer (TEUR 459, Vj. TEUR 241) enthalten. Verbindlichkeiten Die Fristen der Verbindlichkeiten sind in dem nachfolgenden Spiegel dargestellt:
Aufgrund von Rundungen können Differenzen in Höhe von +/- einer Einheit (TEUR) auftreten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen nicht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind i.H.v. TEUR 1.320 (Vj.: TEUR 646) mit Pfandrechten oder ähnlichen Rechten besichert. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 9.149 (Vj.: TEUR 3.729) vor allem aus Fahrzeug- und Ersatzteilfinanzierungen enthalten. Die Verbindlichkeiten sind mit handelsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 599 (Vj. TEUR 1.828) sind in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 994) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 743 ausgewiesen, welche Erträge für nachfolgende Geschäftsjahre darstellen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen für Geschäftsräume und Grundstücke sowie angemietete Stellplätze für Fahrzeuge.
Außerbilanzielle Geschäfte Aus Fahrzeugverkäufen mit Rücknahmeverpflichtung erwachsen für das Geschäftsjahr 2023/2024 voraussichtlich Zahlungen in Höhe von TEUR 3.618, die auf 339 Fahrzeuge entfallen. Im Geschäftsjahr 2024/2025 werden Zahlungen in Höhe von TEUR 3.398 für 323 Fahrzeuge und für die Geschäftsjahre 2025/2026 - 2027/2028 Zahlungen in der Höhe von TEUR 6.491 auf 593 Fahrzeuge erwartet. Vor dem Hintergrund der festgelegten Rückkaufswerte bestehen Risiken in der Weitervermarktung für die Fahrzeuge, die nicht von den Kunden selbst verwertet werden. Zur Abdeckung dieser Risiken durch entsprechende Rückstellungen verweisen wir auf die vorgenannte Übersicht der sonstigen Rückstellungen. Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken. B. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es besteht ein gesamtschuldnerischer Rahmenvertrag für die Einkaufsfinanzierung von Kraftfahrzeugen mit sieben weiteren Unternehmen der Unternehmensgruppe CarUnion. Der Kreditrahmen betrug zum Stichtag 5.016 TEUR. Aufgrund der finanziellen Situation aller beteiligten Kreditnehmer und der bestehenden Pfandrechte oder ähnliche Rechte schätzt die Geschäftsführung die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als äußerst gering ein. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 46 (Vj. 45) Arbeitnehmer, davon sind 26 (Vj. 25) Angestellte und 20 (Vj. 20) gewerbliche Mitarbeiter. Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtsjahr waren: Herr Andreas Klimm, Geschäftsführer Herr Wieland Heß, Geschäftsführer Gem. § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung verzichtet. Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft ist zu 50 % an der A+C Autovermietung GmbH, Hannover, beteiligt. Das Eigenkapital betrug zum 31. August 2023 TEUR 270. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 30 erzielt. GewinnverwendungsvorschlagDas Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.318 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor einen Teil des Jahresergebnisses in Höhe von TEUR 400 an die Gesellschafterin auszuschütten und den verbleibenden Teil des Jahresergebnisses auf neue Rechnung vorzutragen.
Hannover, den 27. Mai 2024 CarUnion GmbH Die Geschäftsführung Wieland Heß Andreas Klimm Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CarUnion GmbH, Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CarUnion GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31.08.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CarUnion GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 27. Mai 2024 Dohm
• Schmidt • Janka
Matthias Schmidt, Wirtschaftsprüfer Jana Simon, Wirtschaftsprüferin ErgebnisverwendungVom Jahresüberschuss wird ein Teilbetrag in Höhe von 400.000,00 EUR an die Gesellschafterin ausgezahlt. Der verbleibende Betrag in Höhe von 917.705,55 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 27. Mai 2024 festgestellt. |
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