Christ Packing Systems Management GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Christ Packing Systems GmbH & Co. KGOttobeurenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk Für den nachstehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Christ Packing Systems GmbH & Co. KG, Ottobeuren, wurde die Erleichterungsvorschrift des § 327 HGB in Anspruch genommen. Gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB weisen wir darauf hin, dass der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Zu dem vollständigen Jahresabschluss erteilten wir mit Datum vom 9. Mai 2025 den folgenden Bestätigungsvermerk: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Christ Packing Systems GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Christ Packing Systems GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Christ Packing Systems GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Memmingen, 9. Mai 2025 M&K
Audit GmbH
Martin Möntmann, Wirtschaftsprüfer Dieter Wildburger, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Die Christ Packing Systems GmbH & Co. KG mit Sitz in 87724 Ottobeuren ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRA 11518 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften & Co. Die Gliederungen sind unverändert. Von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften und Co. wurde Gebrauch gemacht. Die zur Veröffentlichung bestimmte Fassung des Jahresabschlusses enthält lediglich die verkürzte Bilanz nach § 327 HGB i.V. mit § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht, wenn dies zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses erforderlich erscheint. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei sämtlichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens erfolgt die Abschreibung linear. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs aufgrund ihrer vergleichsweise untergeordneteten Bedeutung analog der seit 2018 geltenden steuerrechtlichen Neuregelung des § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Im Zeitpunkt der Vollabschreibung wird der Abgang unterstellt. Bis 2017 wurden Anlagegüter mit einem Wert über € 150,00 und unter € 1.000,00 aufgrund ihrer vergleichsweise untergeordneten Bedeutung analog der bis Ende 2017 geltenden steuerrechtlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG in einem jährlichen Sammelposten zusammengefasst und unabhängig von ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer und ihres Vorhandenseins im Vermögen der Gesellschaft über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren mit je 20% der Anschaffungskosten jährlich abgeschrieben. Im Zeitpunkt der Vollabschreibung wird der Abgang unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen Erzeugnissen sowie fertigen Erzeugnissen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Neben Einzelkosten sind auch die der Produktion zuzurechnenden Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Verwaltungskosten, Zinsen und Vertriebskosten sind nicht berücksichtigt. Bei sämtlichen Vorratsbeständen werden Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder aufgrund eingeschränkter Verwertbarkeit ergeben, in angemessenem und notwendigem Umfang vorgenommen. Soweit Abwertungen zur verlustfreien Bewertung erforderlich sind, kommen diese in ausreichendem Umfang zum Ansatz. Allen risikobehafteten Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen wird - soweit erforderlich - durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Ansonsten erfolgt der Ansatz zum Nennwert. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu deren Erfüllung erforderlich sind. Rückstellungen mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a Satz 2 HGB bewertet, soweit sie nicht eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Andernfalls erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips, des Realisationsprinzips sowie des Imparitätsprinzips. Liquide Mittel in Fremdwährung werden zum Stichtagskurs zum Geschäftsjahresende umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Gesonderte Bilanzpostenangaben nach § 327 HGB
Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Entwicklung der kumulierten Abschreibungen ist im gesondert beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Der Bilanzausweis betrifft ausschließlich die 100 %-ige Tochtergesellschaft Christ Packing Systems Corporation, Elkart/Indiana/USA. Der letzte erstellte Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von TUS-$ 18 (= T€ 17) aus. Das bilanzielle Eigenkapital (negativ) belief sich auf TUS-$ -859 (= T€ -806). Die Gesellschaft wurde 2023 aufgelöst. Die Löschung erfolgte in 2024. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen den Kommanditisten in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 0). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten besitzen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 637 (Vj. T€ 4.535) Verbindlichkeiten gegenüber dem Kommanditisten und T€ 8 (Vj. T€ 15) Verbindlichkeiten gegenüber der Komplementärin. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Unternehmensverbund mit der Muttergesellschaft und weiteren Schwestergesellschaften besteht eine gesamtschuldnerische Haftung für einen Avalkreditrahmen. Dieser war zum Bilanzstichtag durch verbundene Unternehmen der Gesellschaft mit T€ 10.538 valutiert. Aufgrund der außerordentlich guten Finanzlage der Muttergesellschaft, die im Übrigen den Großteil des Avalkreditrahmens selbst beansprucht, ist mit einer Inanspruchnahme im Wege der Mithaftung nicht zu rechnen. Weitere Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung ergeben sich im Wesentlichen nur gegen- über der Muttergesellschaft und zwar aus dem Mietvertrag für die Produktions- und Verwaltungsräume am Sitz der Gesellschaft. Der Mietvertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von 9 Monaten zum Ablauf eines Kalenderjahres gekündigt werden. Die Jahresmiete für das folgende Geschäftsjahr 2024 beträgt T€ 480. Sonstige Angaben Persönlich haftender Gesellschafter Persönlich haftender Gesellschafter der Christ Packing Systems GmbH & Co. KG, Ottobeuren, ist die Christ Packing Systems Management GmbH, Ottobeuren, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 25.000,00. Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgt durch die jeweiligen Geschäftsführer der Komplementär-GmbH. Als Geschäftsführer ist/war bestellt: Herr Jörg Aurbacher, Dipl.-Ing. Maschinenbau (FH), Westerheim (ab 5. Januar 2024) Herr Andreas Christ, Kaufmann, Memmingen (bis 5. Januar 2024) Angabe nach § 285 Nr. 14 HGB Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Otto Christ Aktiengesellschaft, Memmingen, einbezogen. Der Konzernabschluss wird an das Unternehmensregister zur Offenlegung übermittelt. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2023 sind mit Ausnahme der Konsequenzen des Ukraine-Krieges nicht eingetreten. Insgesamt wurde unser Geschäftsbetrieb im Jahr 2024 und 2025 bisher aber vergleichsweise nur relativ milde beeinflusst.
Ottobeuren, den 9. Mai 2025 Die Geschäftsführung Jörg Aurbacher Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres konnte erneut leicht gesteigert werden und zwar um 4,5 %. Durch einen bezüglich der Deckungsbeiträge verbesserten Mix der abgewickelten Aufträge ist es uns gelungen nach dem schwachen Vorjahresergebnis operativ klar ins Plus zu drehen, so dass wir einen Jahresabschuss in Höhe von T€ 1.098 erzielen konnten. Der bereits seit 2022 deutlich verbesserte Auftragseingang legt den Grundstein für zukünftig deutlich verbesserte Ergebnisse, die sich infolge steigender Umsätze fast zwangsläufig bei besserer Auslastung und konsequenterer Nutzung unserer vorhandenen Ressourcen ergeben. Infolge des guten Auftragseingangs hat sich dank hoher erhaltener Anzahlungen auch die Finanz- und Liquiditätslage stark verbessert. Unsere Entwicklungs-, Konstruktions- und Produktionsabläufe sind inzwischen so gut strukturiert, so dass zukünftig selbst bei etwas niedrigeren Umsätzen grundsätzlich kostendeckend gearbeitet werden kann. Da es jedoch in unserer Branche oft zu für uns zeitlich unplanbaren kundenseitigen Verschiebungen von Liefer- und/oder Abnahmeterminen kommt und sich gerade bei großen Aufträgen häufig die Umsatz- und Gewinnrealisierung verzögert, während die unfertigen bzw. fertigen Aufträge in der Bilanz lediglich zu Herstellungskosten ohne Verwaltungs- und Vertriebskosten bewertet werden dürfen, sind stärkere bilanzielle Ergebnisschwankungen für uns nichts Ungewöhnliches. Das Investitionsklima in unseren Märkten Pharma und Kosmetik ist trotz des sichtbar eingetrübten allgemeinen Wirtschaftsklimas und der damit verbundenen Rezessionsängste immer noch einigermaßen stabil. In Branchen anderer Kunden sehen wir hingegen bereits teilweise stärkere Zurückhaltung bei Investitionen. II. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr durch eine deutliche Erhöhung der Bilanzsumme von T€ 12.158 auf T€ 15.040 (= +23,7 %) gekennzeichnet. Die Investitionstätigkeit beschränkte sich im Jahr 2023 auf normale Ersatzinvestitionen sowie grö- ßere Anzahlungen für ein modernes, automatisiertes Lagersystem (T€ 445). Insgesamt wurden im Geschäftsjahr T€ 542 (Vj. T€ 782) in Sachanlagen und Software investiert. Die Neuinvestitionen lagen damit leicht über den Abschreibungen, so dass sich das Anlagevermögen von T€ 1.996 auf T€ 2.060 erhöhte. Die Vorratsbestände waren insgesamt kaum verändert. Die zur Vermeidung von Lieferengpässen seit "Corona" und "Ukraine-Krise" bewusst erhöhte Bevorratung von Kaufteilen und Rohmaterialien mit ca. 1,3 Mio € haben wir bewusst beibehalten. Die offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich stichtagsbedingt um T€ 517 auf T€ 1.147. Signifikant ist die Erhöhung unserer liquiden Mittel um T€ 3.381 auf T€ 3.523. Die Finanzlage kann als gesichert bezeichnet werden, da gegebenenfalls erforderliche finanzielle Mittel jederzeit über unsere Muttergesellschaft, die Otto Christ AG, bereitgestellt werden können. Im Zuge der erhöhten Bilanzsumme und der Ergebniszuweisung an unsere Mutter hat sich unsere Eigenkapitalquote trotz eines hervorragenden Jahresergebnisses von 24,4 % auf 21,3 % leicht verringert. Sie liegt damit aber unverändert auf einem soliden Niveau. Der enorme Anstieg der erhaltenen Anzahlungen um ca. 6,3 Mio. € dank der guten Auftragslage hat ein in der Vergangenheit teilweise bestehendes Erfordernis der Finanzierung seitens der Muttergesellschaft unnötig gemacht. Entsprechend sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 3.909 gesunken. Würde man nach dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten absetzen, würde sich die Bilanzsumme mehr als halbieren und die Eigenkapitalquote beliefe sich auf stolze 44,9 %. Von dem Wahlrecht wurde allerdings aufgrund konzerneinheitlicher Bilanzierung kein Gebrauch gemacht. Die Ertragslage war im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert. Wir konnten einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.098 und damit das beste Ergebnis seit einigen Jahren erzielen. Insgesamt waren die einzelnen Auftragsergebnisse im Durchschnitt verbessert und es waren kaum Aufträge abgewickelt worden, bei denen uns die Kosten aus dem Ruder gelaufen wären. Unsere sogar noch etwas optimistischere Prognose des letzten Lagerichtes haben wir jedoch sowohl bezüglich Gesamtleistung als auch EBIT nicht ganz erreicht. Die Materialquote (ohne in den Aufwendungen für bezogene Leistungen enthaltene Kosten für Leiharbeitskräfte) hat sich bezogen auf die Gesamtleistung um 6,8 Prozentpunkte von 34,4 % auf 27,6 % verringert. Diese Veränderung hängt unmittelbar mit der Zusammensetzung des Auftragsbestands zusammen. Als Spezialmaschinenhersteller sind wir aus der Vergangenheit starke Schwankungen in der Materialquote gewohnt. Entsprechend ergab sich auch eine deutliche Verbesserung bei der "Rohmarge" Die Personalquote (einschließlich Aufwendungen für Leiharbeitskräfte, welche in den Aufwendungen für bezogene Leistungen verbucht werden) ist im Vergleich zur Gesamtleistung erneut leicht von 50,3 % auf nunmehr 49,2 % gesunken. Absolut erhöhten sich allerdings die Personalaufwendungen inkl. Leiharbeitskräfte leicht um T€ 171. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um Te 20 auf T€ 2.103. Aufgrund des deutlich geringeren Auslandsumsatzanteils gingen vor allem die für Auslandsumsätze generell höheren variablen Kosten für Provisionen, Reisekosten und Ausgangsfrachten nach unten. Daneben sind auch unsere Instandhaltungsaufwendungen deutlich niedriger ausgefallen. Bewusst angehoben haben wir hingegen unsere Messebudgets, die auch entsprechende Erfolge beim Auftragseingang zeigten. Besonders darzustellende weitere bedeutsame finanzielle oder nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Sinne des § 289 HGB, welche über die im Jahresabschluss bereits enthaltenen Angaben hinausgehen, werden von der Gesellschaft nicht verwendet. B. Bericht über Chancen und Risiken Durch stetige Verbreiterung unserer Angebotspalette, permanenter Innovation und langjähriger Erfahrung als Verpackungsmaschinenhersteller für individuelle Lösungen haben wir unsere Marktposition gefestigt. Dennoch bestehen die allgemein bekannten Risiken zunehmenden Wettbewerbsdrucks, der oft zyklischen Nachfrage nach Investitionsgütern als auch das individuelle Risiko als Spezialmaschinenhersteller, dass Aufträge in Einzelfällen aufgrund unvorhergesehener technischer Schwierigkeiten nicht immer voll erfolgreich umgesetzt werden können. Diese stellen unsere unternehmerischen Kernrisiken dar. Besondere Risiken infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie des Ukrainekrieges ergaben sich in 2023 nur noch teilweise bezüglich der Beschaffungsmärkte. Die hierdurch teilweise eingetretenen Lieferengpässe im Einkauf haben sich inzwischen weitestgehend entspannt. Als 100%-ige Tochtergesellschaft der Otto Christ AG sehen wir keine Liquiditätsrisiken. Durch das bereits in den Vorjahren installierte Risikomanagementsystem sind wir in der Lage, bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig zu erkennen, sodass wirksame Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen werden können. Wesentliche Geschäftschancen sehen wir in der kontinuierlichen technologischen Entwicklung sowie in der Festigung und dem Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten und damit unserer Marktpositionen im In- und Ausland. In welchem Ausmaß der unverändert anhaltende Ukraine-Krieg wirtschaftliche Einflüsse für unsere Branche zukünftig mit sich bringt, ist nach wie vor schwer zu beurteilen. Eine drohende Rezession ist aber grundsätzlich geeignet, sich auch unmittelbar auf unsere Kunden und damit auch auf unser Unternehmen auszuwirken. Aufgrund unserer stabilen Liquiditätslage ohne Bankschulden sehen wir aber selbst bei einem länger anhaltenden wirtschaftlichen Einbruch keine Bestandsgefährdung des Unternehmens. C. Prognosebericht Auf Basis unserer Planungen und der vorläufigen Ist-Zahlen rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 erneut mit klar positiven Geschäftszahlen und gehen von einer zumindest leichten Steigerung der Gesamtleistung im einstelligen Prozentbereich aus. Das Jahresergebnis 2024 wird nach unserem jüngst überarbeiteten "Forecast" aller Voraussicht nach dennoch etwas unter dem außergewöhnlich positiven Jahr 2023 zurückbleiben. Zwar ist die Inflationsrate aktuell nicht mehr so hoch wie zuvor, dennoch erschwert uns die in der Vergangenheit ausgelöste "Lohn-Preis-Spirale" eine weitere Verbesserung unserer Margen. Durch unser Unternehmenswachstum der Vergangenheit und die verbesserte Marktdurchdringung vor allem im Bereich der Pharmakunden gehen wir dennoch mittel- bis langfristig von einer Fortsetzung des Unternehmenswachstums aus. Dies gilt insbesondere auch im Bereich Ersatzteilgeschäft, Service und Kundendienst. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung der bestehenden Maschinentechnologie.
Im Mai 2025 Die Geschäftsführung Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafter am 14. Mai 2025 festgestellt. |
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