FINN Assets II GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Karl Grießer seit 7.11.2024 | Prokura |
Antonina Zanova seit 7.11.2024 | Prokura |
René Jensen seit 11.6.2024 | Geschäftsführer |
Jean-Bernard Dr. Siméon seit 3.1.2018 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20211. Grundlagen des Konzerns Die GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH ist die Muttergesellschaft für die deutschen Aktivitäten des GlaxoSmithKline Konzerns im Bereich Pharma unter Leitung der obersten Muttergesellschaft GlaxoSmithKline plc. mit Sitz in London, Großbritannien. Im Folgenden wird der deutsche Teilkonzern für das Pharma-Geschäft als "GSK Pharma Deutschland" bezeichnet. In Deutschland ist GlaxoSmithKline darüber hinaus mit dem Geschäftsbereich Consumer Healthcare vertreten. Der Geschäftsbereich Pharma umfasst mit der SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG, Dresden, sowie der GSK Vaccines GmbH, Marburg, zwei produzierende Einheiten, mit der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München, eine Vertriebsgesellschaft für den deutschen Markt, mit der GlaxoSmithKline Services GmbH & Co. KG, München, eine Gesellschaft, die Dienstleistungen an verbundene Unternehmen erbringt, sowie, mit der GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH, München, eine Holdinggesellschaft. Die übrigen Konzerngesellschaften (Cascan GmbH & Co. KG, Stiefel GmbH & Co. KG, Glaxo Verwaltungs GmbH, GSK Vaccines Vertriebs GmbH sowie die SmithKline Beecham Pharma Verwaltungs GmbH) sind im Wesentlichen Verwaltungsgesellschaften. Der Dresdner Standort ist seit 1992 als Teil des internationalen Unternehmensbereiches GSK Biologicals das Zentrum für die Entwicklung und Herstellung von Grippeimpfstoffen. Grippeimpfstoffe aus Dresden werden über die Gesellschaften des Konzerns in knapp 70 Ländern weltweit vertrieben. Seit dem 2. März 2015 gehört zum deutschen Teilkonzern mit Marburg (GSK Vaccines GmbH) ein weiterer Produktionsstandort für Impfstoffe. An dieser Produktionsstätte werden derzeit Impfstoffe bzw. Impfstoffbestandteile gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME - durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung), Tollwut, Tetanus, Diphtherie, Pertussis sowie bestimmte Meningokokken-Sero-gruppen hergestellt. Der Produktionsbetrieb in Marburg hat eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises, zurückgeht. Die dort entwickelten Impfstoffe werden im Wesentlichen an den Konzernverbund verkauft. Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über die GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG und umfasst verschreibungspflichtige Arzneimittel und Impfstoffe. Verschreibungspflichtige Medikamente von GSK finden sich in vielen Indikationsgebieten. Neben vielen anderen Bereichen zählen dazu Infektionen, Atemwegserkrankungen, ZNS, Derma, Urologie sowie Entzündungskrankheiten. Wesentliche Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2021 bei der GSK Vaccines GmbH getätigt und betreffen eine neue Produktionsstätte zur Herstellung von Kombinationsproteinen sowie die Erweiterung der Shingrix Produktionskapazitäten. Kombinationsproteine werden zur Herstellung des Impfstoffs Bexero und für die künftig auf den Markt kommenden fünffach Kombinationsimpfstoffe benötigt. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung wird in erster Linie von GSK Gesellschaften in Großbritannien, Belgien und den Vereinigten Staaten von Amerika durchgeführt. Jedoch werden klinische Studien insbesondere als Auftragsforschung in Deutschland durchgeführt. Diese Studien betreffen alle Indikationsbereiche, in denen GSK forscht, darunter die Bereiche Atemwege und Impfstoffe. 3. Wirtschaftsbericht 3.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 3.1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Entwicklungen waren auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen. Nachdem sich im Sommer nahezu alle Wirtschaftsbereiche durch die erfolgreiche Impfkampagne erholen konnten, bekam dieser Positivtrend im Herbst aufgrund steigender Infektionszahlen einen erneuten Dämpfer. 1 Zusätzlich belastet wurde die Industriekonjunktur durch Lieferengpässe und Materialknappheiten. Im Ergebnis steigt das preisbereinigte BIP um 2,7 %. Trotz der insgesamten Erholung konnte das Vorkrisenniveau der Wirtschaftsleistung nicht erreicht werden. Im Vergleich zum Jahr 2020 war das BIP 2021 um 2,0 % niedriger. Die Wirtschaftsleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr in fast allen Wirtschaftsbereichen erholt. Am deutlichsten fielen die Zuwächse im verarbeitenden Gewerbe (4,4 %) und bei den Unternehmensdienstleistern (5,4 %) aus. Aufgrund anhaltender pandemiebedingter Einschränkungen fiel das Wachstum im zusammengefassten Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit 3,0 % etwas verhaltener aus. 2 Nachdem sich die Reallöhne bereits im ersten Corona-Krisenjahr rückläufig entwickelten, sanken sie auch 2021 im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 0,1 %. 3 3.1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie schon im Vorjahr hatte die Pandemie auch im Jahr 2021 einen großen Einfluss auf die Bilanzen der Krankenkassen. Laut den vorläufigen Finanzergebnissen des Bundesgesundheitsministerium weisen die gesetzlichen Krankenkassen für 2021 ein Defizit von rund 5,8 Milliarden Euro aus. Die Einnahmen lagen bei 278,6 Milliarden Euro. Dem gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von 284,3 Milliarden Euro. Diese Ergebnisse sind maßgeblich durch die im Jahr 2021 vorgenommenen Vermögensabführungen der Krankenkassen an den Gesundheitsfonds zur Stabilisierung der Beitragssätze geprägt. Die Finanzreserven der Krankenkassen betrugen zum Stichtag des 31. Dezember 2021 rund 11 Milliarden Euro, was mehr als dem Doppelten der Mindestrücklage entspricht. Da sich die Beitragseinnahmen der GKV besser entwickeln konnten als der Schätzerkreis im Oktober 2020 prognostizierte, verbuchte der Gesundheitsfonds einen Überschuss von rund 1,4 Milliarden Euro. Die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds betrug zum Stichtag 17. Januar 2022 7,9 Milliarden Euro. 4 Die alternde Gesellschaft und der damit verbundene Arzneimittelbedarf in Deutschland haben Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und den pharmazeutischen Markt. 5 Auf der anderen Seite kann man ein zunehmendes Gesundheitsbewusstsein beobachten. Die Versorgung mit innovativen Behandlungen schwerer Erkrankungen bleibt weiterhin eine wichtige Säule. Auf der Seite der Krankenkassen dominiert wie auch in den Vorjahren der Kostensenkungswettbewerb sowie politische Forderungen zur Entlastung der Finanzsituation. 6
1
https://www.ifo.de/node/67010#:~:text=%E2%80%93-,ifo%20Konjunkturprognose%20Winter%202021%3A%20Lie-
ferengp%C3%A4sse
In Kraft getreten im Jahr 2011 unterliegen pharmazeutische Hersteller mittlerweile eine Dekade dem Arzneimittelneuordnungsgesetz AMNOG. Es verpflichtet die Industrie für alle Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen im Zuge der Markteinführung einen Zusatznutzen für die Patienten7 nachzuweisen. Sollte ein belegbarer Zusatznutzen nachgewiesen werden können, wird auf dieser Grundlage ein Erstattungspreis verhandelt, welcher ab dem 13. Monat nach Markteinführung gilt. Für Arzneimittel ohne Zusatznutzen wird ein Festbetrag festgesetzt oder ein Erstattungspreis vereinbart, der gegenüber der Vergleichstherapie zu keinen höheren Kosten führen darf. Angelegt war das AMNOG von Beginn an als "lernendes System". Es hat sich über den Zeitraum von 10 Jahren als recht anpassungsfähig erwiesen und funktioniert inzwischen im Großen und Ganzen zur Zufriedenheit der gesetzlichen Krankenkassen, der forschenden Arzneimittelhersteller und des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). 8 Die Einsparungen der GKV Rabatte aus Erstattungsbeträgen belaufen sich auf 5,9 Milliarden Euro. 9 Zusammen mit Einsparungen aus Herstellerzwangsabschlägen betragen diese in Summe 6,5 Milliarden Euro und sind somit im Vergleich zum Vorjahr um 13 % gestiegen. 10 Darüber hinaus verzeichnete man bei den Einsparungen aus Rabattverträgen einen Anstieg um 2,2 %. 11 Insgesamt machen patentgeschützte Arzneimittel nur rund 6 % der Gesamtausgaben der GKV aus. 12 Die Ausgaben der GKV für Arzneimittel stiegen im Vergleich zum Vorjahr (43,27 Milliarden Euro) um 3,4 Milliarden Euro und betrugen damit 46,65 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Anstieg um 7,8 %. Damit machen Arzneimittel 18 % an den gesamten GKV-Gesamtausgaben aus. 13 Grundsätzlich ist weiterhin von einem stabilen Wachstum der Pharma-Branche auszugehen.14 Die Auswirkungen der Ukrainekrise auf die Industrie sind bislang nicht eindeutig abzusehen. Allerdings ist insgesamt mit negativen Konjunkturentwicklungen zu rechnen, was die Einnahmesituation der gesetzlichen Krankenversicherung potenziell weiter verschärfen könnte. 3.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Steuerung des Konzerns sind die Umsatzerlöse und das EBITDA. Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:
* EBITDA = Ergebnis vor Zinsaufwendungen sowie
Zinserträge, Steuern und Abschreibungen auf das
Anlagevermögen.
3.3 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Indikatoren erfasst die GSK weltweit auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren. Die nicht-finanziellen Leitungsindikatoren spiegeln sich innerhalb des Firmenzielkanons "Innovation, Performance, Trust" vor allem im Bereich der Firmenziele Innovation, Trust wider. Als verantwortliches Unternehmen in der Gesellschaft treibt GSK die Themen Entwicklung innovativer Technologien, Arbeitnehmerbelange "Modern Employer", Kundenzufriedenheit "Supply Reliability", Nachhaltigkeit "Environment" und Sozialbelange "Corporate Social Responsibility" voran. Im deutschen Pharma Teilkonzern wird der Fokus auf die Themen Arbeitnehmerbelange, Nachhaltigkeit sowie Sozialbelange gelegt. 3.3.1. Arbeitnehmerbelange und moderner Arbeitgeber Das Thema moderne Arbeitsbedingungen sowie Mitarbeiterzufriedenheit ist bei GSK Pharma Deutschland sehr wichtig. Zu diesen Zwecken werden regelmäßig global gesteuerte, standardisierte Mitarbeiterumfragen durchgeführt, die den jeweiligen Managementeinheiten Hinweise über den Stand der lokalen Mitarbeiterzufriedenheit geben und aus denen entsprechende Handlungsoptionen zur nachhaltigen Etablierung der Mitarbeiterzufriedenheit auf dem angestrebten Niveau abgeleitet werden können. Im Jahr 2021 wurden einige Global Surveys durchgeführt. Durch Mitarbeiterentwicklungsmaßnahmen, aktives internationales Talentmanagement, flexible Arbeitszeiten sowie Homeoffice Regelungen erweist sich die GSK Pharma Deutschland als moderner Arbeitgeber. Mit Sportfördermaßnahmen sowie Gesundheitsleistungen wie Impfungen werden auch im Bereich Gesundheitsvorsorge Leistungen für die Mitarbeiter angeboten und so attraktive Rahmenbedingungen gesetzt. 3.3.2. Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit spielt sowohl im globalen Kontext als auch auf deutscher Ebene eine wichtige Rolle. Auf globaler Ebene wird der Fortschritt des Ziels, die Umweltauswirkungen des Unternehmens zu reduzieren, überwacht und verfolgt. Die GSK Pharma Deutschland ist bestrebt, diese Ziele z.B. durch innovative, ressourcenschonende Produktion zu unterstützen. Mit attraktiven Angeboten ermutigt GSK Pharma Deutschland seine Mitarbeiter, den ÖPNV für den täglichen Arbeitsweg zu nutzen und damit die Umweltbelastung zu reduzieren. Daneben gibt GSK Anreize zur Nutzung des Fahrrads für den Weg zur Arbeitsstätte durch ein attraktives Job Rad Leasing Programm. 3.3.3. Sozialbelange GSK Pharma Deutschland verfolgt das Ziel soziale Einrichtungen zu unterstützen, um vor allem den schwächeren Mitgliedern der Gesellschaft zu helfen. In diesem Rahmen wurden 2021 verschiedene gemeinnützige Organisationen unterstützt. Außerdem stellt GSK Pharma Deutschland im Rahmen des "Orange Days" für einen Tag die Arbeitskraft seiner Mitarbeiter für gemeinnützige Arbeiten kostenlos zur Verfügung. 3.4 Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns 3.4.1 Ertragslage Die Umsatzentwicklung in 2021 war insgesamt leicht negativ im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtumsatz sank von 1.639.499 TEUR auf 1.593.857 TEUR (-2,8 %). Von den gesamten Umsätzen wurden 595.071 TEUR im Ausland generiert. Die Hauptbereiche, die zur Gesamtentwicklung beitrugen, werden im Folgenden kurz erläutert. Der Impfstoff-Produktionsstandort in Dresden verzeichnete einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse von 302.552 TEUR auf 278.144 TEUR (-8,1 %). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen durch den geringeren Beitrag aus der globalen Grippeimpfstoff-Franchise zurückzuführen. Der Impfstoff-Produktionsstandort in Marburg verzeichnete einen Rückgang der Umsatzerlöse von 299.835 TEUR auf 264.454 TEUR (-11,8 %), der im Wesentlichen auf reduzierte Intercompany True-Up Rechnungen für Diphtherie/Tetanus, bedingt durch geänderte Konditionen des Liefervertrages, zurückzuführen ist. Die sonstigen Umsätze im Bereich Impfstoffe in Höhe von 639.072 TEUR reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr (649.575 TEUR) leicht (-1,6 %). Der Umsatz innerhalb des restlichen Pharma-Produktportfolios (verschreibungspflichtige Medikamente) stieg von 340.267 TEUR in 2020 auf 362.520 TEUR in 2021 leicht an (+6,5 %). Die Umsätze aus Konzernumlagen für an verbundene Unternehmen erbrachte Dienstleistungen stiegen leicht von 47.269 TEUR in 2020 auf 49.667 TEUR in 2021 (+5,1 %). Die Herstellungskosten des Konzerns betragen im Geschäftsjahr 1.013.317 TEUR und reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 56.969 TEUR (-5,3 %). Der Rückgang der Herstellungskosten ist primär bedingt durch den Rückgang der Umsatzerlöse in 2021. Die Herstellungskosten sanken gegenüber den Umsätzen leicht überproportional, wodurch die Marge aus dem operativen Geschäft im Vergleich zum Vorjahr von 34,7 % auf 36,4 % leicht gestiegen ist. Bei der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG sowie den übrigen Pharmagesellschaften (ohne die beiden GSK Vaccines Gesellschaften und die SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG) stieg die Marge aus dem operativen Geschäft von 20,5 % auf 27,5 % leicht an. Bei den beiden GSK Vaccines Gesellschaften sank die Marge aus dem operativen Geschäft von 39,8 % auf 27,7 %. Am Dresdner Produktionsstandort reduzierte sich die Marge aus dem operativen Geschäft hingegen von 66,7 % auf 61,5 %. Die Vertriebskosten des Konzerns stiegen im Geschäftsjahr von 227.278 TEUR in 2020 um 29.530 TEUR (+13,0 %) auf 256.808 TEUR. Der Anstieg resultiert aus dem fortgeführten Pharmakonzern (ohne die beiden GSK Vaccines Gesellschaften und die SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG) und betrifft im Wesentlichen Aufwendungen aus dem Personalbereich. Die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts, der auf den fortgeführten Pharmakonzern entfällt, beträgt, wie im Vorjahr, 63.049 TEUR und wird unter den Vertriebskosten ausgewiesen. Die allgemeinen Verwaltungskosten sind mit 68.089 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (35.737 TEUR) gestiegen (+90,5 %). Der Anstieg ist insbesondere auf höhere personalbezogene Aufwendungen, speziell im Bereich der Altersversorgung in den Gesellschaften GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG und GSK Vaccines GmbH, zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um 30.426 TEUR auf 87.300 TEUR (Vorjahr: 117.726 TEUR). Bei der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG sowie den übrigen Pharmagesellschaften (ohne die beiden GSK Vaccines Gesellschaften und die SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG) sanken die sonstigen betrieblichen Erträge um 27.641 TEUR auf 19.290 TEUR, insbesondere durch die Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr. Am Produktionsstandort in Dresden reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 3.376 TEUR auf 2.316 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge der GSK Vaccines GmbH und GSK Vaccines Vertriebs GmbH stiegen um 988 TEUR auf 65.881 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf 127.934 TEUR (Vorjahr: 112.379 TEUR). Darin enthalten ist die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts, der auf die ehemaligen Novartis Gesellschaften entfällt, in Höhe von 34.591 TEUR. Am Dresdner Standort sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund von veränderten Kostenweiterbelastungen von anderen GSK-Gesellschaften um 2.159 TEUR auf 13.961 TEUR (-13,4 %). Bei den GSK Vaccines Gesellschaften stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen hingegen von 6.581 TEUR auf 11.438 TEUR. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Abgang von Anlagevermögen zurückzuführen. Bei der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG sowie den übrigen Pharmagesellschaften (ohne die beiden GSK Vaccines Gesellschaften und die SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG) stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 35.200 TEUR in 2020 auf 55.104 TEUR in 2021 (+56,5 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere personalbezogene Aufwendungen in der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG zurückzuführen. Weiterhin ergibt sich aus der planmäßigen Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände in der Folgekonsolidierung (Geschäfts- oder Firmenwert sowie aufgrund der Neubewertungsmethode aufgedeckter stiller Reserven im Rahmen des Erwerbs der GSK Vaccines GmbH, Marburg) ein zusätzlicher Aufwand von 47.898 TEUR (Vorjahr: 60.906 TEUR). Das Finanzergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr um 51.191 TEUR von -25.274 TEUR auf 25.917 TEUR. Dies ist insbesondere auf die Erträge aus den Pensionsfonds von 44.006 TEUR abzüglich der Aufzinsung von Altersversorgungsrückstellungen von 9.141 TEUR (Vorjahr: Überhang der Aufwendungen aus der Aufzinsung von Altersversorgungsrückstellungen von 5.327 TEUR) zurückzuführen. Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag reduzierten sich um 26.329 TEUR (-23,8 %) auf 84.163 TEUR. Dies ist hauptsächlich bedingt durch höhere periodenfremde Steuererträge. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich in 2021, und zwar um 19.016 TEUR (-10,8 %) von 175.779 TEUR auf 156.763 TEUR. Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete der Konzern einen Jahresüberschuss von 156.091 TEUR (Vorjahr: 173.600 TEUR). 3.4.2 Vermögenslage Die Aktiva von "GSK Pharma Deutschland" bestehen zum 31. Dezember 2021 zu 73,6 % aus Anlagevermögen sowie zu 20,9 % aus Umlaufvermögen. Das Anlagevermögen des Konzerns ging im Geschäftsjahr um 97.388 TEUR (-6,8 %) auf 1.333.359 TEUR zurück, im Wesentlichen aufgrund der fortgeführten jährlichen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 6.118 TEUR (+34,9 %) auf 23.649 TEUR. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG von 5.049 TEUR zurückzuführen. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 181.799 TEUR (-37,5 %) auf 303.552 TEUR resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der Forderungen aus Commercial Papers, sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 33.086 TEUR (+652,5 %) auf 38.157 TEUR. Dies ist insbesondere auf erhöhte Ertragssteuervorauszahlungen zurückzuführen. Das Konzerneigenkapital steigt von 543.074 TEUR auf 699.165 TEUR. Dies resultiert aus dem Konzernjahresüberschuss in Höhe von 156.091 TEUR. Die Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen stiegen um 33.201 TEUR (+26,8 %) auf 157.064 TEUR. Dies ist insbesondere auf Rententrendänderungen in der GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG und GSK Vaccines GmbH zurückzuführen. Die Steuerrückstellungen reduzierten sich um 144.045 TEUR (-84,3 %) auf 26.790 TEUR. Der Grund für den starken Rückgang sind hohe geleistete Steuerzahlungen, unter anderem betreffend das Geschäftsjahr 2019, in welchem die Steuerlast durch die Veräußerung von Rabipur außergewöhnlich hoch war. Die sonstigen Rückstellungen stiegen um 7.402 TEUR (+3,6 %) auf 210.607 TEUR. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Rückstellungen für Preisnachlässe und im Personalbereich. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 2.043 TEUR (+4,5 %) auf 47.628 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich um 268.159 TEUR (-31,2 %) auf 590.294 TEUR. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Darlehensverbindlichkeiten zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken um 561 TEUR (-1,7 %) auf 31.891 TEUR. 3.4.3 Finanzlage Die Eigenkapitalquote von GSK Pharma Deutschland beträgt im Geschäftsjahr 38,6 % (Vorjahr: 26,7 %). Der Verschuldungsgrad liegt bei 159,2 % (Vorjahr: 274,6 %). Die Finanzierung der GSK Pharma Deutschland (Kredite und Geldanlage) erfolgt zentralisiert über englische und belgische Schwestergesellschaften, eingebunden in den GSK Konzern. Damit ist das Ziel des Finanzmanagements einer jederzeit ausreichenden Liquidität innerhalb des GSK Konzerns gewährleistet. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten resultieren primär aus dem Cashpool und sind um 463.350 TEUR auf 37.716 TEUR gesunken. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf 300.000 TEUR (Vorjahr: 160.000 TEUR). Die Finanzierung des Teilkonzerns erfolgt im Wesentlichen durch Konzerndarlehen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich im Jahr 2021 auf 330.491 TEUR (Vorjahr: 679.042 TEUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie anderer Passiva, in Höhe von 8.705 TEUR (Vorjahr: Zunahme von 298.614 TEUR) und das verbesserte Zinsergebnis in Höhe von 25.917 TEUR (Vorjahr: -25.377 TEUR). Aus dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit ergibt sich ein Mittelzufluss in Höhe von 46.585 TEUR (Vorjahr: Mittelabfluss von 218.764 TEUR). Die Änderung im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf die Veränderung der kurzfristigen Netto-Finanzdisposition zurückzuführen. Hieraus ergab sich im Geschäftsjahr ein Einzahlungsüberschuss in Höhe von 105.002 TEUR (Vorjahr: Auszahlungsüberschuss von 104.998 TEUR). Darüber hinaus entwickelten sich die Investitionen in Sachanlagen rückläufig und betrugen im Geschäftsjahr 62.150 TEUR (Vorjahr: 114.414 TEUR). Der Mittelabfluss aus dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 376.966 TEUR (Vorjahr: 460.284 TEUR) und resultiert im Wesentlichen aus einer im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Netto-Tilgungsleistung in Höhe von 360.000 TEUR (Vorjahr: 43.000 TEUR). Im Vorjahr war der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zudem maßgeblich durch gezahlte Dividenden in Höhe von 400.000 TEUR geprägt, während in diesem Geschäftsjahr keine Ausschüttungen erfolgten. Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr damit um 110 TEUR von 166 TEUR auf 276 TEUR. 3.5 Gesamtaussagen der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Konzerns Das Geschäftsjahr 2021 war durch einen leichten Umsatzrückgang in Höhe von 45.642 TEUR gekennzeichnet. Das EBITDA hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert, von 470.527 TEUR auf 368.515 TEUR (Rückgang von 102.012 TEUR; -21,7 %). Dies ist insbesondere auf den Anstieg der Verwaltungskosten und Vertriebskosten bedingt durch erhöhte personalbezogene Aufwendungen sowie den Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge insbesondere durch die Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr zurückzuführen. Das Konzernjahresergebnis sank von 173.600 TEUR auf 156.091 TEUR in 2021 (Rückgang von 17.509 TEUR;-10,1 %). 3.6 Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente GSK Pharma Deutschland setzt Vermögensgegenstände ein, die nicht im wirtschaftlichen Eigentum des Konzerns stehen. Hierbei handelt es sich insbesondere um Gebäude für die Verwaltung und Logistik, die im Rahmen von Miet-, Pacht- und Leasingverträgen gemietet werden. Aus diesen Verträgen bestehen zukünftige Zahlungsverpflichtungen für die entsprechenden Miet- und Leasingraten. Die Erläuterungen zu den operativen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen sowie die Struktur der Restlaufzeiten der finanziellen Verpflichtungen sind im Konzernanhang beschrieben. 4. Chancen- und Risikobericht Zur Früherkennung, Bewertung und Management von Risiken ist der GSK Pharma Deutschland in das Risikomanagementsystem der GSK Gruppe integriert. Zudem berichtet GSK Pharma Deutschland regelmäßig über die Überwachung der Geschäftsrisiken an die GSK Gruppe. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Chancen- und Risikoberichts zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer Rangfolge bzw. in Kategorien geordnet, wobei größere Risiken und Chancen vor geringeren Risiken und Chancen geordnet werden. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe der möglichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele. 4.1 Risikobericht Die folgenden Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung genannt, d.h. die in der Einschätzung der Geschäftsführung bedeutendsten Risiken werden zuerst dargestellt. Qualitätsrisiken und Bezugsrisiken Bei der Qualität der pharmazeutischen Produkte legt GSK sehr hohe Maßstäbe an. Allerdings ist das Risiko eines Lieferstopps aufgrund qualitativer Probleme nie auszuschließen und kann insbesondere im Bereich Impfstoffe aufgrund der hohen Qualitätsstandards zu längeren Lieferschwierigkeiten führen. Weiterhin ist eine Kapazitätsausweitung im Impfstoffbereich aufgrund der komplexen Produktionsprozesse und hohen Sachanlageinvestitionen sehr zeitintensiv, so dass sich eine starke Erhöhung der Nachfrage kurzfristig nicht umsetzen lässt. Potenzielle Risiken auf die Lieferkette und den Zulassungsstatus der Produkte werden durch ein funktionsübergreifendes Projektteam im Konzern adressiert, damit eine ausreichende Verfügbarkeit in jedem Szenario sichergestellt ist. Wettbewerb Hinsichtlich der Wettbewerbssituation bestehen Risiken hauptsächlich in möglichen Einführungen von Generika sowie durch neue Produkteinführungen. Die genannten Ereignisse könnten die Marktanteile und Umsätze negativ beeinflussen. Das Wettbewerbsumfeld wird daher kontinuierlich beobachtet, um frühzeitig entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Daneben stellt auch der sich weiter manifestierende Preisdruck, insbesondere im Grippeimpfstoffmarkt, durch die Wettbewerber ein Risiko dar. Die Problematik der Herstellerrabatte, Festbetragsregelungen sowie der Nachweis eines Zusatznutzens mit anschließender Preisverhandlung mit der GKV haben einen wesentlichen Einfluss auf die Profitabilität der pharmazeutischen Produkte. Rechtliche Risiken Risiken, die durch Gesetze und Regelungen z.B. im Bereich Wettbewerbsrecht, Kartellrecht, Patentrecht und Umweltrecht entstehen, werden durch interne und externe Berater im Zuge des Entscheidungsprozesses auf ihre Relevanz hin untersucht und bei Notwendigkeit die entsprechenden Sicherungsmaßnahmen eingeleitet. Risiken der Informationstechnologie Aufgrund vielfältiger und komplexer IT-Systeme besteht das Risiko eines Ausfalls geschäftskritischer IT-Anwendungen, die unter Umständen die Servicequalität kritischer Geschäftsprozesse des Unternehmens beeinflussen könnten. Um diesem entgegenzutreten, sind entsprechend kritische Anwendungen und Komponenten identifiziert worden und mit Ausfallplänen und Tests abgesichert worden. Darüber hinaus ergeben sich Risiken durch e-Kriminalität, welche zum Verlust oder Diebstahl von geschäftskritischen und sensiblen Daten führen könnten. Ein umfassendes IT-Sicherheitskonzept ist hierfür erstellt worden. IT Sicherheitsmaßnahmen wie restriktive Zutritts- und Zugriffsrechte, Virenschutz, Datensicherung sowie Verschlüsselungsverfahren sind implementiert, um Datenschutz und Datensicherheit zu gewährleisten. Zur Vorbeugung solcher Risiken wurden IT-Sicherheitsrichtlinien eingeführt, trainiert und überwacht. Hierbei profitiert die Gesellschaft von den umfangreichen Sicherungs- und Schutzmaßnahmen der globalen GSK Konzern IT Organisation. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Risiken der Corona-Pandemie Die anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sind nach wie vor schwierig einzuschätzen. Aufgrund der bestehenden Pandemiepläne gab es bisher wenig bis keine Auswirkungen auf die Lieferketten und die Produktion von GSK Medikamenten und Impfstoffen. Die administrativen Tätigkeiten wurden seit Mitte März 2020 im Wesentlichen von den Mitarbeitern in ihren Home Offices durchgeführt, wobei sich Upgrades der IT-Netzwerkarchitektur und neue Arbeitsweisen bewährt haben. Auch die Außendiensttätigkeiten wurden im Zeitraum von März 2020 bis Mai 2021 überwiegend virtuell oder hybrid durchgeführt und die Akzeptanz bei den Kunden war ermutigend. Das Leben kehrt zu persönlichen Kontakten zurück und für 2022 wird kein Lockdown erwartet, auch wenn dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Sicherheit beurteilt werden kann. Im Jahr 2021 gingen die Verkäufe von Reiseimpfstoffen um etwa 20 % zurück und eine vollständige Markterholung dieses Segments wird nicht vor 2023 erwartet. Darüber hinaus wurde die Gürtelrose-Impfung auch durch das COVID-19-Massenimpfprogramm aufgrund des Kapazitätsdefizits der Hausärzte beeinträchtigt. Grund dafür ist, dass diese nicht gleichzeitig geliefert werden kann (Konkurrenz in der Hausarztpraxis). Die Auswirkungen der 3. Impfung sind bereits überwunden und die Empfehlung für eine 4. Auffrischungsimpfung gilt nur für Personen über 70 und Risikogruppen. Weitere Rechtsvorschriften im Zusammenhang mit der Pandemievorsorge für die nächste COVID-Welle, die von den Bundesregierungen erlassen werden, sind noch nicht abgeschlossen. Operationale Risiken durch Ukraine-Krise Es besteht das Risiko, dass Rohstoffpreise ansteigen und Lieferengpässe entstehen. Wir beobachten die Liefersituation in regelmäßigen funktionsbereichsübergreifenden Besprechungen. GSK sieht seit der Eskalation der Ukraine-Krise eine erhebliche Steigerung der Cyber-Angriffe und hat deshalb ein System etabliert, dass es erlaubt, einzelne Niederlassungen in ihrer Intranet-Infrastruktur sofort vom GSK Netzwerk zu isolieren. Dieses System ist Anfang 2022 etabliert worden. Weiterhin tragen Phishing-Übungen und eine geplante Krisen-Übung dazu bei, uns deutschlandweit auf diese Situation vorzubereiten. 4.2 Chancenbericht Marktchancen ergeben sich vor allem durch die Innovationsfähigkeit und die Entwicklung neuer Produkte innerhalb des Gesamtkonzerns. Dementsprechend sind die Chancen der GSK Pharma Deutschland abhängig von den Entwicklungen in anderen Gesellschaften im Konzernverbund. Im Geschäftsbereich Pharma ergeben sich Chancen insbesondere aus den seit 2014 neu eingeführten Atemwegsprodukten, bei denen eine Markterweiterung durch neue Indikationen und den verstärkten Einsatz von Biologika (Nucala) und dem Ellipta-Portfolio erwartet wird. Das Unternehmen arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Ausweitung und Verbesserung des Zugangs für Patienten und der Behandlungsergebnisse durch die Einführung neuer Indikationen für bestehende Produkte (Nucala und Benlysta) sowie an der erwarteten Markteinführung mehrerer Pipeline-Produkte (wie Daprodustat) in den nächsten Jahren. Daprodustat, das vorbehaltlich der EMA-Zulassung voraussichtlich 2023 auf den Markt kommen wird, gehört zu einer neuen Medikamentenklasse, die auf die Behandlung von Anämie bei chronischer Nierenerkrankung (CKD) abzielt und den Patienten eine attraktive Alternative zur derzeitigen Standardbehandlung bieten wird. Die COVID-19-Pandemie hat keinen Einfluss auf die Impfprogramme für Kinder. Vor allem im Privatmarkt wird eine Umsatzsteigerung für den Meningitis-Impfstoff Bexsero erwartet. Das Unternehmen verfolgt seine Strategie, das Bewusstsein für die Folgen der Krankheit und eine verbesserte Erstattungssituation zu schärfen. Da Shingrix nicht mehr unter Lieferengpässen leidet, wird es in den nächsten Jahren eine wichtige Quelle des Umsatzwachstums im Impfstoffmarkt für Erwachsene sein, vorausgesetzt, es gibt keine weiteren größeren Auswirkungen im Zusammenhang mit einem fortgesetzten COVID-19- Massenimpfungsprogramm. In der Onkologie hat die GSK Gruppe ihre Pipeline durch die Übernahme von TESARO Inc. gestärkt und die Integration des Unternehmens im Januar 2020 abgeschlossen. Im dritten Quartal 2020 wurde BLENREP als erste zugelassene Anti-BCMA-Therapie eingeführt, die das Potenzial hat, die Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Myelom zu verändern. Darüber hinaus hat GSK im April 2022 eine Vereinbarung zur Übernahme des biopharmazeutischen etablierten Unternehmens Sierra Oncology getroffen, die das kommerzielle und medizinische Know-how im Bereich Hämatologie ergänzt. 5. Prognosebericht 5.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie hat auch im Winterhalbjahr 2021/2022 die Wirtschaft stark belastet. Allerdings waren die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen nicht so stark ausgeprägt wie in den beiden vorangegangenen Pandemie-Wellen. Die Industrie konnte sich bereits im Januar 2022 von den Umsatzeinbußen des letzten Quartals 2021 erholen und mit einem kräftigen Aufschwung ins Jahr starten. 15 Allerdings erleiden die Erwartungen für das Jahr 2022 durch den Ukraine-Konflikt einen erheblichen Dämpfer. 16 Die Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt sind seit Ausbruch des Krieges am 24. Februar 2022 massiv gestiegen. Das kann zu Lieferengpässen führen und hat Auswirkungen auf die Preise für Energie sowie Lebensmittel. Zudem wurden starke Sanktionen gegen Russland verhängt, die Effekte auf den Handel und das Exportgeschäft für deutsche Unternehmen mit sich bringen. Trotz dieser Umstände sind eine starke Nachfrage und hohe Auftragslage in der Industrie festzustellen. Das ifo Institut geht in seinem Basisszenario von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts auf 3,1 % für das Jahr 2022 aus. 17 Durch die gestiegenen Rohstoffpreise und die Lieferengpässe wird mit einer Erhöhung der Inflation auf 5,1 % gerechnet. Für das kommende Jahr wird eine Verlangsamung des Anstiegs der Verbraucherpreise erwartet. 18
15 https://www.ifo.de/node/68622
Die Anzahl an Arbeitslosen wird in diesem Jahr abnehmen und die Erwerbstätigkeit leicht steigen. Allerdings hat die Flüchtlingsbewegung aus der Ukraine auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Demnach werden zunächst höhere Transferleistungen des Staates erwartet. Mittelfristig stehen dem Arbeitsmarkt allerdings mehr Fachkräfte zur Verfügung. 19 Der Verlauf des Ukraine-Konflikts birgt für das laufende Jahr Risiken und Unsicherheiten, die bei der Konjunkturprognose weiterhin für Veränderungen sorgen können. 5.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie hatte auch im Jahr 2021 massive Auswirkungen auf die Kassenlage der gesetzlichen Krankenversicherung. Demnach verzeichnete die gesetzliche Krankenversicherung mit 5,8 Mrd. Euro ihr größtes Defizit seit der Wiedervereinigung. 20 Allerdings war die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung bereits zuvor starkem Druck ausgesetzt. Demnach geht das IGES Institut von einem Defizit der GKV bis 2025 von 27,3 Mrd. Euro aus. 21 Für das Jahr 2023 erwartet die Bundesregierung ein Defizit von ca. 17 Mrd. Euro. Aufgrund dessen werden für das Jahr 2022 neue regulatorische Maßnahmen der Bundesregierung erwartet, die Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bereits ankündigte: "Wir müssen an vier Stellschrauben drehen: Effizienzreserven im Gesundheitssystem heben, Reserven bei den Krankenkassen nutzen, zusätzliche Bundeszuschüsse gewähren und die Beiträge anheben." 22 Bereits im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung wurde die Beibehaltung des Preismoratoriums sowie die Überarbeitung des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes festgehalten. Zudem soll der verhandelte Erstattungspreis ab dem siebten Monat nach Markteintritt gelten. 23 Durch den starken Finanzdruck, der auf der gesetzlichen Krankenversicherung lastet, sowie die angespannte Haushaltslage des Bundes muss mit weiteren regulatorischen Herausforderungen für die pharmazeutische Industrie gerechnet werden. Diese können Auswirkungen auf die Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit der Branche haben. Eine industriepolitische Agenda der neuen Bundesregierung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vernehmbar. Die Entwicklung der pharmazeutischen Industrie kann im Jahr 2022 nicht losgelöst von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung betrachtet werden. Dennoch wird die Entwicklungs- und Produktionsleistung deutlich weniger beeinträchtigt als in anderen Branchen. Auch in diesem Jahr wird der Bedarf an Impfstoffen nach wie vor hoch sein. 24 Die Auftragslage in der pharmazeutischen Industrie wird für dieses Jahr voraussichtlich zunehmen. 25 Es wird mit einem Umsatzanstieg von 8 % und einem Anstieg der Produktionsleistung von gut 3 % gerechnet. Dieser positive Trend hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigungsverhältnisse. Es wird mit einem Anstieg von 3 % gerechnet, sodass zum Jahresende voraussichtlich mehr als 122.000 Beschäftigte in der pharmazeutischen Industrie zu verzeichnen sind. 26
19 https://www.ifo.de/node/68622
5.3 Prognose-Ist-Vergleich
Insgesamt hat sich der Konzernumsatz wie erwartet entwickelt. Das Konzern-EBITDA entwickelte sich nicht wie prognostiziert. Wesentlich Effekte waren der Anstieg der Verwaltungskosten und Vertriebskosten bedingt durch erhöhte personalbezogene Aufwendungen sowie der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge insbesondere durch die Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr. 5.4 Künftige Entwicklungen des Konzerns Nach dem Rekordumsatz mit Grippeimpfstoffen im Jahr 2020 ging der Umsatz 2021 leicht zurück und es wird erwartet, dass sich dieses Muster 2022 fortsetzen wird. Aufgrund des Wettbewerbsumfelds könnte sich der Druck auf die Margen verstärken und der Rückgang des EBITDA wird voraussichtlich höher ausfallen als der Umsatzrückgang. Für den Produktionsstandort Marburg wird ein signifikanter Rückgang des Beitrags aus dem Diphtherie/Tetanus-Liefervertrag erwartet. Die Konditionen dieses Liefervertrages wurden im Geschäftsjahr angepasst. Infolgedessen hat die GSK Vaccines GmbH nunmehr eine weniger vorteilhafte Position, als dies zuvor der Fall war. Der rückläufige Beitrag aus dem Diphterie/Tetanus-Liefervertrag wird voraussichtlich nicht vollständig durch Lohnfertigung und andere Aktivitäten kompensiert werden können. Aufgrund der Veräußerung von Encepur/Rabipur im Jahr 2019 wird es in den nächsten Jahren zu Meilensteinzahlungen an die GSK Vaccines GmbH kommen, welche sich wiederum positiv auf das EBITDA auswirken werden. Der Umsatz des Pharmageschäfts wächst jedoch stark und der Umsatz von Shingrix als größtem Produkt dürfte sich bis 2022 mehr als verdoppeln. Insgesamt dürfte der Umsatz im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen, aber wir erwarten, dass das EBITDA im Jahr 2022 im niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich zurückgehen wird. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass es in Q4/2022 keinen harten Lockdown oder ein weiteres COVID-19 Massenimpfungsprogramm gibt, das sich negativ auf andere Erwachsenenimpfungen auswirkt.
München, den 17. Oktober 2022 GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH Die Geschäftsführung Victoria Anne Williams Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20211) Vorbemerkungen Die GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH als Muttergesellschaft mit Sitz in München ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 139982 eingetragen. Der Konzernabschluss der GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH (im Folgenden kurz "Konzernabschluss") ist entsprechend den Bestimmungen des dritten Buches des HGB aufgestellt worden. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) wurden beachtet. Der Konzernabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2) Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst neben der GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH, wie im Vorjahr, die folgenden neun inländischen Tochterunternehmen:
3) Konsolidierungsstichtag Der Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021. 4) Konsolidierungsgrundsätze Der Konzern besteht seit dem 1. Januar 2005. Die erstmalige Kapitalkonsolidierung erfolgte für alle einbezogenen Unternehmen einheitlich nach der Buchwertmethode durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes mit dem Eigenkapital. Der verbleibende Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und belief sich auf 1.260.981 TEUR. Es wird von der Möglichkeit der Fortführung der Buchwertmethode Gebrauch gemacht. Der sich zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über 20 Jahre abgeschrieben. Mit Kaufvertrag vom 2. März 2015 wurden zwei neue Gesellschaften, die GSK Vaccines GmbH, Marburg, sowie die GSK Vaccines Vertriebs GmbH, Holzkirchen, in den deutschen Teilkonzern aufgenommen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB. Das Eigenkapital der neuen Tochterunternehmen wurde mit dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzt. Der Kaufpreis wurde auf die erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden verteilt. Dies führte zur Aufdeckung stiller Reserven und stiller Lasten. Das neubewertete Nettoreinvermögen wurde mit dem Beteiligungsbuchwert des Mutterunternehmens verrechnet. Der verbleibende Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und belief sich auf 686.620 TEUR. Der sich zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über 20 Jahre abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Geschäfts- oder Firmenwerts. Diese repräsentieren insbesondere Know-how (Produktion, Produkte und Produktrechte), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Abschreibung des neu erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die Neubewertung der Vermögenswerte und Schulden der GSK Vaccines GmbH und der GSK Vaccines Vertriebs GmbH zum 02. März 2015 führte vor allem im Bereich entgeltlich erworbener Konzessionen, gewerblicher Schutzrechte und ähnlicher Rechte und Werte zur Aufdeckung stiller Reserven:
Der Marktwert der Produktrechte wurde nach der Residualwertmethode (Excess Earnings-Method) kalkuliert. Dabei wird der Barwert der ausschließlich durch den zu bewertenden immateriellen Vermögensgegenstand hervorgebrachten Cashflows ermittelt. Bei der Bestimmung der voraussichtlichen Nutzungsdauer für die Produktrechte wurde unter anderem die Dauer der Patente bzw. Lizenzen zur ausschließlichen Nutzung sowie die zu erwartende wirtschaftliche Rentabilität berücksichtigt. Laut Gutachten von Deloitte vom 12. Oktober 2015 wurde die Dauer der Nutzung für Produktrechte an Diphtherie- und Tetanusprodukten mit 21 Jahren bzw. für Produktrechte an Reiseimpfungen und sonstigen Impfstoffen mit 20 Jahren angegeben. Durch den Verkauf der Reiseimpfstoffe Rabipur/Rabavert und Encepur mit Vertrag vom 21. Oktober 2019 ergab sich im Konzern ein Abgang der immateriellen Vermögenswerte in Höhe der historischen Anschaffungskosten von 51.275 TEUR, die im Zuge der Erstkonsolidierung der Novartis-Gesellschaften in 2015 bilanziert wurden, abzüglich der kumulierten Abschreibungen bis zum Veräußerungszeitpunkt von 12.496 TEUR. Insgesamt sind dadurch Produktrechte mit einem Restbuchwert von 38.779 TEUR abgegangen. Der Liefervertrag für Diphterie- und Tetanusimpfstoffe wurde über sechs Jahre, d.h. die Restdauer des vereinbarten Vertrages, abgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden entsprechend § 303 HGB bei der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Insgesamt belaufen sich die eliminierten Forderungen und Schulden auf 1.041.720 TEUR. Die Erträge und Aufwendungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 HGB verrechnet. Die eliminierten Erträge und Aufwendungen beliefen sich auf 630.864 TEUR. Es wurden im laufenden Geschäftsjahr gemäß § 304 Abs. 2 HGB keine Zwischengewinne eliminiert, da diese im Konzernverbund nur von untergeordneter Bedeutung sind. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden grundsätzlich einheitlich nach den für die GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH angewandten Bilanzierungsgrundsätzen angesetzt und bewertet. 5) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Für den seit 2005 bestehenden Konzern sind die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten, vermindert um plan- und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände (außer dem Geschäfts- oder Firmenwert sowie den o.g. immateriellen Vermögensgegenständen) erfolgen linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren. Auf die Ausübung des Aktivierungswahlrechts für selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wird verzichtet. Bei der Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände der in 2015 in den Konzern neu aufgenommenen Gesellschaften, GSK Vaccines GmbH, Marburg, sowie die GSK Vaccines Vertriebs GmbH, Holzkirchen, wurden die beizulegenden Zeitwerte am Tage der Neubewertung angesetzt. Die Abschreibung der einzelnen Vermögensgegenstände erfolgt planmäßig über den Zeitraum der voraussichtlichen künftigen wirtschaftlichen Nutzung. Diese wurden bereits im Abschnitt 4) näher erläutert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung stellen den Überschuss aus den Anschaffungskosten der erworbenen Anteile eines Tochterunternehmens und dem anteiligen Wert des Eigenkapitals dar; sie werden linear über 20 Jahre abgeschrieben. Sofern der beizulegende Zeitwert unter dem Buchwert liegt, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung, wenn es sich um eine dauernde Wertminderung handelt. Für den bereits seit 2005 bestehenden Geschäfts- oder Firmenwert für den Pharmabereich basiert die betriebliche Nutzungsdauer auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- oder Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'Know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Für die betriebliche Nutzungsdauer des im Geschäftsjahr 2015 erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes für den Vaccines Bereich wird auf die Erläuterungen in Abschnitt 4) verwiesen. Die zum 31. Dezember 2021 durchgeführte Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts im Rahmen eines Discounted-Cash-Flow Verfahrens ergab keinen Anpassungsbedarf im Rahmen einer außerplanmäßigen Abschreibung. Berichtigt um planmäßige Abschreibungen in Höhe von 97.640 TEUR (Vorjahr: 97.640 TEUR) beträgt der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes zum 31. Dezember 2021 638.831 TEUR (Vorjahr: 736.471 TEUR). Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und - soweit gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB geboten - um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauer für Gebäude beträgt 40 Jahre, für Technische Anlagen zwischen ein und fünfzehn Jahren und für Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen ein und fünf Jahren. Einbauten in fremde Gebäude werden entsprechend der Dauer des Nutzungsrechts abgeschrieben, d.h. zwischen ein und fünfzehn Jahren. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800 EUR nicht übersteigen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nominalwert bilanziert. Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert im Falle dauernder Wertminderungen bewertet. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden unter Zugrundelegung des Niederstwertprinzips des § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB bewertet, wobei der niedrigere beizulegende Wert des Bestands durch Berücksichtigung eines pauschalen Abschlags auf die Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Marktverhältnisse ermittelt wurde. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zum Teil mit einem Festwert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen sowie einer Pauschalwertberichtigung angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden zu Nominalwerten, soweit erforderlich abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet. Liquide Mittel werden zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Fremdwährungskonten werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, gebildet. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung betrifft die Versorgungspläne für Pensionen bzw. Altersteilzeit, bei denen der beizulegende Wert des Deckungsvermögens den Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen bzw. den Erfüllungsbetrag (Erfüllungsrückstand sowie Aufstockungsbetrag) bei den Altersteilzeitrückstellungen übersteigt. Der GSK Konzern hat zur Sicherung und Erfüllung seiner Pensionsverpflichtungen sowie pensionsähnlichen Verpflichtungen Zahlungsmittel zur treuhänderischen Verwaltung an die Deutsche Treuinvest Stiftung übertragen. Diese zweckgebundenen Mittel sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Die Deutsche Treuinvest Stiftung hat dafür Anteile an einem Spezialfonds erworben. Auf gleiche Weise sichert der GSK Konzern zudem die Verpflichtungen aus Altersteilzeit und Arbeitszeitkonten, um u.a. den gesetzlichen Verpflichtungen zur Insolvenzsicherung gemäß § 8a AltTZG und § 7d SGB IV nachzukommen. Diese Regelung trifft nicht auf die alten Pläne der von Novartis erworbenen Gesellschaften GSK Vaccines GmbH, Marburg, und GSK Vaccines Vertriebs GmbH, Holzkirchen, zu. Eine Verrechnung findet nicht statt, da die Finanzierung der Altersrenten über Pensionskassen erfolgt. Es besteht kein Pensionsvermögen für diese Pläne. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Sonderposten für Investitionszuschüsse/-zulagen Investitionszuschüsse und -zulagen werden als finanzielle Zuwendungen zu einer Investition in Höhe der ungekürzten Anschaffungskosten in den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen eingestellt und ratierlich entsprechend der Nutzungsdauer oder vorgenommener außerplanmäßiger Abschreibungen der bezuschussten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aufgelöst. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt zum Bilanzstichtag 1,87 % (Basis 10-Jahresdurchschnitt) (Vorjahr: 2,30 %) bzw. 1,35 % (Basis 7-Jahresdurchschnitt) (Vorjahr: 1,60 %). Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden, je nach Vertrag, jährliche Entgeltsteigerungen von 3,0 % und Rentensteigerungen von jährlich zwischen 1,0 % und 3,0 % zugrunde gelegt. Eventuelle Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden mit 10 % bis zum Alter von 32 Jahren, 6 % zwischen dem Alter von 33 und 49 Jahren und 0 % über 49 Jahren berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Ansatz des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 43.404 TEUR (Vorjahr: 48.476 TEUR). Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übriger Gläubiger entzogen sind, sog. Deckungsvermögen, verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der dem Marktpreis zum Bilanzstichtag (Fondsvermögen) bzw. den fortgeführten Anschaffungskosten (Rückdeckungsversicherungen) entspricht. Für die Berechnung der Rückstellungsverpflichtungen aus Altersteilzeit wurde ein Abzinsungssatz gemäß der Deutschen Bundesbank entsprechend der durchschnittlichen Restlaufzeit der Verpflichtungen je Gesellschaft zugrunde gelegt. Dieser beträgt bei einer Restlaufzeit von zwei Jahren 0,41 % (Vorjahr: 0,51 %). Jährliche Entgeltsteigerungen wurden mit 3,0 % (Vorjahr: 3,0 %) berücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaften. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeit dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind, sog. Deckungsvermögen, verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der dem Marktpreis zum Bilanzstichtag (Fondsvermögen) entspricht. Die Rückstellungen für Jubiläen werden für Verpflichtungen zur Leistung von Jubiläumszuwendungen an Arbeitnehmer nach Maßgabe der Betriebszugehörigkeit und unter Berücksichtigung eines Fluktuationsabschlags gebildet. Die Bewertung erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,35 % (Vorjahr: 1,60 %) p.a. und auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Jährliche Entgeltsteigerungen wurden mit 3,0 % und eventuelle Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden mit 10 % bis zum Alter von 32 Jahren, 6 % zwischen dem Alter von 33 und 49 Jahren und 0 % über 49 Jahren berücksichtigt. Sie enthalten die bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Steuer- und Sonstige Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung von zu erwartenden Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt. Die Unterschiede werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern, der aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultiert, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Die latenten Steuern aus der Erst- und Folgekonsolidierung werden aktiviert beziehungsweise passiviert und unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Umsatzrealisierung Umsätze aus Produktlieferungen bzw. aus Dienstleistungen werden zu dem Zeitpunkt realisiert, in dem das wirtschaftliche Eigentum gemäß den vereinbarten Bedingungen übergeht bzw. die Dienstleistung erbracht ist. 6) Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten ist dem Anlagespiegel zu entnehmen, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Der Konzern besitzt folgende Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient:
Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind ausschließlich kurzfristig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 303.552 TEUR (Vorjahr: 485.351 TEUR) sind Forderungen aus Finanztransaktionen in Form von Commercial Papers in Höhe von 107.082 TEUR (Vorjahr: 201.633 TEUR) enthalten. Bei den restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen in Höhe von 109.586 TEUR (Vorjahr: 250.994 TEUR) sowie um Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 86.884 TEUR (Vorjahr: 32.724 TEUR). Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 276 TEUR (Vorjahr: 166 TEUR). Die Veränderung des Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr ist der Kapitalflussrechnung zu entnehmen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 99.052 TEUR (Vorjahr: 79.921 TEUR) bezieht sich auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Altersteilzeitrückstellungen. Im Bereich der Pensionen übersteigt das Deckungsvermögen in Höhe von 173.144 TEUR (Vorjahr: 155.073 TEUR) die Pensionsrückstellungen in Höhe von 90.578 TEUR (Vorjahr: 88.834 TEUR). Im Bereich der Altersteilzeit übersteigt das Deckungsvermögen in Höhe von 19.232 TEUR (Vorjahr: 18.251 TEUR) die Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 2.746 TEUR (Vorjahr: 4.569 TEUR). Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens im Bereich der Pensionen belaufen sich zum Stichtag auf 84.848 TEUR (Vorjahr: 90.637 TEUR). Im Bereich der Altersteilzeit belaufen sich die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens zum Stichtag auf 16.921 TEUR (Vorjahr: 16.922). Im Bereich der Pensionen wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 50.028 TEUR (Vorjahr: 11.028 TEUR) mit Zinsaufwendungen in Höhe von 17.302 TEUR (Vorjahr: 16.954 TEUR) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert und im Zinsergebnis ausgewiesen. Im Bereich der Altersteilzeit wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 2.193 TEUR (Vorjahr: 618 TEUR) mit Zinsaufwendungen in Höhe von 54 TEUR (Vorjahr: 19 TEUR) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert und im Zinsergebnis ausgewiesen. Konzerneigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem Konzerneigenkapitalspiegel zu entnehmen. Der Konzerngewinn beträgt 156.091 TEUR (Vorjahr: 173.600 TEUR). ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der Muttergesellschaft GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH schlägt vor, den Bilanzgewinn im Einzelabschluss in Höhe von 787.118 TEUR, bestehend aus dem Jahresfehlbetrag von 62.619 TEUR und dem Gewinnvortrag von 849.737 TEUR, auf neue Rechnung vorzutragen. Sonderposten für Investitionszuschüsse/-zulagen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen von 403.683 TEUR (Vorjahr: 337.185 TEUR) wurden mit dem Deckungsvermögen 246.619 TEUR (Vorjahr: 213.322 TEUR) gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die historischen Anschaffungskosten für das Deckungsvermögen belaufen sich auf 128.919 TEUR (Vorjahr: 122.840 TEUR). Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter wurden Wertguthabenvereinbarungen mit der R+V Treuhand GmbH abgeschlossen. Zur Sicherung des Wertguthabens schließt die R+V Treuhand GmbH Rückdeckungsversicherungen für die teilnehmenden Mitarbeiter bei der R+V Lebensversicherung ab. Das Wertguthaben ist zweckgebunden und insolvenzgesichert und wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten werden mit dem Wertguthaben verrechnet. Rückstellungspflichtige Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter in Höhe von 26.593 TEUR wurden mit als Deckungsvermögen klassifiziertem Wertguthaben in Höhe von 26.593 TEUR verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Darlehens- und Steuerzinsen, Erlösminderungen sowie Personal- und Restrukturierungskosten. Verbindlichkeiten
* Bei den erhaltenen Anzahlungen handelt es sich
um Daueranzahlungen ohne bestimmbare Laufzeit.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von 37.716 TEUR (Vorjahr: 1.066 TEUR) sowie Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 550.442 TEUR (Vorjahr: 845.308 TEUR) enthalten. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Latente Steuern Die ausgewiesenen latenten Steuern resultieren vollständig aus Konsolidierungsvorgängen. Der Steuersatz beträgt 31,4 % (Vorjahr: 31,4 %). Aktive latente Steuern aus den Einzelabschlüssen der konsolidierten Unternehmen, die im Wesentlichen aus den sonstigen Vermögensgegenständen, den Rückstellungen für Pensionen, den sonstigen Rückstellungen sowie den ausschüttungsgleichen Erträgen der Deckungsvermögen resultieren, wurden mit passiven latenten Steuern aus den Bewertungsunterschieden des Sachanlagevermögens sowie der Deckungsvermögen verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen wurden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. 7) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von 1.593.857 TEUR (Vorjahr: 1.639.499 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen:
In den Umsatzerlösen sind, wie im Vorjahr, keine außergewöhnlichen Erträge enthalten. Der Materialaufwand entfällt auf:
Der Personalaufwand entfällt auf:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 15.206 TEUR (Vorjahr: 41.934 TEUR) enthalten; sie betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen. Daneben sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Wechselkursgewinne in Höhe von 133 TEUR (Vorjahr: 185 TEUR) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von 50.000 TEUR (Vorjahr: 50.000 TEUR) aus der Veräußerung der Impfstoffe Rabipur/Rabavert und Encepur an die Bavarian Nordic A/S mit Vertrag vom 21. Oktober 2019. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 8.120 TEUR (Vorjahr: 823 TEUR) enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Abgangsverluste aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens. Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Wechselkursverluste in Höhe von 173 TEUR (Vorjahr: 380 TEUR). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 84.163 TEUR (Vorjahr: 110.492 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus inländischer Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 88.276 TEUR (Vorjahr: 118.690 TEUR), gemindert um einen latenten Steuerertrag in Höhe von 4.113 TEUR (Vorjahr : 8.198 TEUR) zusammen. Aus den periodenfremden Steuern resultiert ein Ertrag in Höhe von 12.812 TEUR (Vorjahr: 6.363 TEUR). Konzernjahresergebnis Der Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 beläuft sich auf 156.091 TEUR (Vorjahr: Konzernjahresüberschuss 173.600 TEUR). 8) Nachtragsbericht Seit dem 24.02.2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs stellen ein wertbegründendes Ereignis dar und haben daher keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag. Aufgrund der sich stetig und rasant ändernden Lage können die Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten des Konzerns zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich ermittelt oder quantifiziert werden. 9) Sonstige Angaben Gesellschafter der GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH sind Setfirst Ltd., Brentford/Großbritannien (89,98 %), und GlaxoSmithKline Holdings (One) Ltd., Greenford, Großbritannien (10,02 %). Die GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH wird in den Konzernabschluss der GlaxoSmithKline plc., London, Großbritannien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der GlaxoSmithKline plc. ist unter www.gsk.com einsehbar. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Jean-Bernard Simeon, München, Geschäftsführer GSK-Gruppe Deutschland (bis zum 18. März 2022) Victoria Anne Williams, London, United Kingdom, Senior Vice President and General Manager Germany Pharma Europe (seit dem 18. März 2022) Abschlussprüfung Die als Aufwand erfassten Honorare beliefen sich für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften auf 229 TEUR (Vorjahr: 174 TEUR). Davon entfallen 229 TEUR auf Abschlussprüfungsleistungen. Anteile an Investmentvermögen Zum 31. Dezember 2021 werden folgende Anteile an inländischen Sondervermögen im Sinne des § 1 Abs. 10 KAGB gehalten:
2021 wurden keine Ausschüttungen vorgenommen. Sämtliche Anteile dienen ausschließlich zur Deckung der Pensionsverpflichtungen sowie vergleichbarer langfristig fälliger Verpflichtungen. Die hier aufgeführten Fondsanteile werden als Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB zum Zeitwert bewertet und saldiert mit den entsprechenden Verpflichtungen als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Die Investmentanteile sind in Form eines Mischfonds angelegt, der in Rentenpapiere und Aktien investiert. Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen und außerbilanziellen Verpflichtungen betragen 70.948 TEUR und entfallen auf:
Darüber hinaus bestehen Bürgschaftsverpflichtungen in Höhe von 4.270 TEUR (Vorjahr: 2.571) TEUR), die Mietkautionen betreffen. Von einer Inanspruchnahme wird nicht ausgegangen, da bislang keinerlei Aktivitäten vorliegen, diese in Anspruch zu nehmen. Zum Bilanzstichtag besteht eine Avalkreditlinie in Höhe von 20.000 TEUR (Vorjahr: 20.000 TEUR). Davon sind 2.184 TEUR für die oben genannten Bürgschaftsverpflichtungen in Anspruch genommen. Die Leasingvereinbarungen dienen der Sicherung der Liquidität sowie der Generierung von Wettbewerbsvorteilen durch längere Zahlungsziele. Nachteile aus den Leasingvereinbarungen resultieren aus höheren Gesamtkosten, da die Leasingraten insgesamt die Kosten eines fremdfinanzierten Kaufes des Leasing-Gutes übersteigen. Zudem hat der Leasingnehmer die laufenden Kosten wie Versicherungen, Reparaturen und Instandhaltungen zu übernehmen. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Altersversorgung oder gegenüber verbundenen Unternehmen. Anzahl der Beschäftigten Die ermittelte Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich Beschäftigten beträgt:
Offenlegung Die folgenden Tochtergesellschaften sind von der Pflicht zur Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses inklusive des Lageberichts für das Jahr 2021 gem. § 264 Abs. 3 HGB sowie § 264b HGB befreit.
1 ) Unbeschränkt haftender Gesellschafter
einer Personengesellschaft
Die GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH wird den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht bei dem Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch einreichen. Geschäftsführerbezüge Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 314 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Den Geschäftsführern wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Die für die ehemalige Geschäftsführung gebildete Pensionsrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2021 6.743 TEUR (Vorjahr: 6.686 TEUR). Die Bezüge dieses Personenkreises beliefen sich auf 484 TEUR (Vorjahr: 470 TEUR). Konzernzugehörigkeit GlaxoSmithKline plc., London/Vereinigtes Königreich, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist abrufbar im Internet unter: https://www.gsk.com/media/7462/annual-report-2021.pdf.
München, den 17. Oktober 2022 GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH Die Geschäftsführung Victoria Anne Williams Konzernanlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH, München, für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 17. Oktober 2022 Deloitte
GmbH
Robert Aumann, Wirtschaftsprüfer Maria Eiblmeier, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der GlaxoSmithKline Beteiligungs GmbH zum 31. Dezember 2021 wurde am 17. Oktober 2022 festgestellt. Der Konzernabschluss wurde mit selbigen Gesellschafterbeschluss gebilligt. |
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