ABALON AN- & VERKAUF UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Spark seit 20.4.2011 | Prokura |
Rainer Guth seit 20.4.2011 | Prokura |
Stefan Seidler seit 18.6.2008 | Geschäftsführer |
Bernd Hänsel seit 20.1.2006 | Prokura |
Daniel Tusch seit 7.7.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
THOSCA Holz GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
SCA Hygiene Products GmbH | 33.34% |
| 16.66% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
THOSCA Holz GmbHHösbachJahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und Lagebericht 2010Lagebericht1. Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf Der Jahresbeginn 2010 war geprägt durch einen außergewöhnlich schneereichen und lang anhaltenden Winter. Die Holzversorgung sämtlicher Holzverbraucher geriet im ersten Quartal in eine Schieflage. Die Sägeindustrie produzierte auf relativ niedrigem Niveau. In der Folge war die angebotene Hackschnitzelmenge relativ gering. Die Preise dagegen stiegen weiter an. Im Laufe des Februar kam es in Rheinland Pfalz erneut zu einem Sturmereignis von eher regionaler Bedeutung. Nur das in der Folge dieses Sturmes die Rohholzpreise ganz anders als in den Vorjahren weiter anstiegen. Im zweiten und dritten Quartal entspannte sich die Holzversorgungssituation der meisten Unternehmen zunehmend. Ein Überschuss an Rohstoff wie in früheren Jahren stellte sich jedoch nicht ein. In der Sägeindustrie kam es zu vorübergehenden Stilllegungen und Restrukturierungsmaßnahmen. 3 Großstandorte wechselten den Eigentümer. Eine Produktionsanlage wurde in Deutschland abgebaut und in Südschweden wieder errichtet. In fast allen Sortimenten kam es quartalsweise zu weiteren Preissteigerungen. Die Buchenindustrieholzpreise erreichten im 4ten Quartal sogar einen Spitzenwert von 50€/FMO ab Wald und übertrafen damit regional sogar die Brennholzpreise. Die konstant hohe Nachfrage nach Brennholz kann in einigen Regionen nicht mehr hinreichend befriedigt werden. Die Volumeneinschränkungen im gesamten Geschäft blieben mit 8 % vergleichsweise moderat. Das externe Holzhandelsgeschäft konnte mengenmäßig um 25% gesteigert werden. Die Kundenbeziehungen, die größtenteils auf langjährigen Verbindungen beruhen, konnten gepflegt und ausgebaut werden. Im Geschäftsfeld Bioenergie konnte weiter entwickelt und der Kundenstamm erweitert werden. Das gesamte Holzvolumen der Gesellschaft lag mit 1.616 TFM um 134 TFM unter dem des Vorjahres. 2. Lage der Gesellschaft Die nahezu quartalsweise gestiegenen Holzpreise führten trotz Reduktion der Volumina zu einem Anstieg des Nettoumsatzes um 12% auf 92.775 T€. Daran hatte das externe Geschäft einen Anteil von ca. 39 %. Das Ergebnis der Gesellschaft vor Abschreibungen, Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis und Steuern erreichte 1.698 T€ (Vorjahr: 117 T€). Gründe hierfür waren die relativ niedrige Fixkostensituation bei gesteigertem Handelsvolumen. Die hohe Nachfrage insbesondere bei Sägeholz aber auch bei Industrieholzsortimenten trug zu einer deutlichen Erhöhung der Margen bei. Der Anstieg des EBIT liegt insbesondere in rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von -3.041 T€ sowie rückläufigen Personalaufwendungen in Höhe von -738 T€ begründet. Der infolge der gestiegenen Einkaufspreise rückläufige Rohertrag in Höhe von -2.198 T€ wird hierdurch überkompensiert. Die Holzbeschaffung für die SCA Laakirchen AG wurde auch im abgelaufenen Jahr erfolgreich durchgeführt. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist unverändert solide. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 16.398 T€ auf 17.382 T€ erhöht. Die Liquiditätsposition beträgt T€ 4.494 (Vorjahr: T€ 4.869). Die Eigenkapitalquote beträgt 37,9 % (Vorjahr 31,7). Die Gesellschaft betreibt ein Cash Pooling mit ihrer Tochtergesellschaft. Am 31.12.2010 waren 33 (Vorjahr 31) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, davon 2 Auszubildende. 3. Risiken Die Bestände haben sich marktbedingt im Laufe des Jahres 2010 auf 3,3 Mio. € erhöht (Vorjahr: 1,0 Mio. €). Als Ergebnis unserer Inventur waren keine Bestandsabwertungen erforderlich. Die Bestände sind durchweg werthaltig. 77 % des Bestandeswertes entfallen auf Laub- und Nadelindustrieholzsortimente, 23 % auf Stamm- und Schleifholzsortimente. Außergewöhnliche Marktrisiken aus dem laufenden operativen Geschäft sind momentan nicht erkennbar. M-real Hallein wird die in 2010 begonnen Investitionen in den Holzplatz und in die Zellstofffabrik 2011 zu Ende führen. Die Zellstoffproduktion am Standort könnte eine zusätzliche Perspektive bekommen. Untersuchungen hierzu laufen bereits. Die Versorgung durch unsere Tochtergesellschaft THOSCA Holz Hallein GmbH spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Mit einer gewissen Sorge verfolgen wir die Angebotsverknappung auf den Rundholzmärkten durch Bestrebungen des öffentlichen Waldbesitzes, Flächen unter Schutz zu stellen und damit aus der Nutzung zu nehmen. Bei gleichbleibend hoher Nachfrage der Holzverbraucher werden wir unsere Einkaufsaktivitäten durch weitere Vorwärtsintegration in Form von Selbstwerbungen stärken. Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. 4. Vorausschau und Chancen 2011 Das Jahr 2011 steht unter dem Einfluss der wirtschaftlichen Erholung der Zellstoff- und Papierindustrie. Im Bereich der Sägeindustrie und der Holzwerkstoffindustrie könnte es zu weiteren Restrukturierungsmaßnahmen kommen. Allein im ersten Halbjahr 2011 werden 2 Standorte der Pfleiderer Gruppe in Deutschland abgestellt. Aus diesem Grund wird THOSCA Holz ein besonderes Augenmerk auf Debitorencontrolling und entsprechenden Versicherungsschutz der Kunden legen. Zusätzliche Impulse werden die Holzmärkte von der weiter steigenden Energieholznachfrage erhalten. Diese Chancen wird das Unternehmen nutzen und hat dafür durch seine gewachsenen Einkaufsverbindungen und regional deutlich verstärkte Personalstruktur gute Voraussetzungen. Versorgungsengpässe wie im ersten Quartal 2010 konnten bislang vermieden werden. Die Handels- und Selbstwerbungstätigkeiten der Gesellschaft werden hohes Augenmaß im operativen Geschäft erfordern, bleiben aber nach wie vor wichtig, um die langfristigen Versorgungsinteressen der Eigentümerwerke abzusichern. In 2010 wurden die Verhandlungen für eine weitreichende Zusammenarbeit mit der juwi AG, Wörstadt weitergeführt. Wir gehen davon aus, dass die Verträge für das gemeinsame Joint Venture zwischen THOSCA Holz und juwi zur Rohstoffbeschaffung für die neuen Standorte noch im ersten Halbjahr 2011 unterschrieben werden. Diese Tochterfirma wird die Exklusivversorgung aller juwi - Standorte übernehmen. THOSCA Holz hat dabei die Aufgabe, die Sägenebenprodukte für die Pelletproduktion sowie benötigte Waldholzmengen für Pelletproduktionsanlagen und Biomasseheizkraftwerke exklusiv zu beschaffen. Für 2011 ist die Inbetriebnahme von 3 Anlagen geplant. Für die Folgejahre sind weitere Standorte dieses Kooperationspartners vorgesehen. Die Jahre 2011 und 2012 werden bei einer konjunkturellen Stabilisierung geprägt sein durch eine steigende Nachfrage insbesondere aus dem energetischen Bereich. Wir rechnen mit einer weiterhin positiven Entwicklung der Umsatzerlöse und der Ertragslage.
Hösbach, 11. April 2011 Stefan Seidler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ANGABENAuf Grund der Verschmelzung der Holz Logistik NORD GmbH mit der THOSCA Holz GmbH zum 01.11.2009 sind die Geschäftsjahre 2010 und 2009 nicht unmittelbar vergleichbar. Sämtliche Vergleiche von Kennzahlen sind deshalb unter diesem Aspekt einzuordnen und zu bewerten. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010 erfolgte erstmals unter Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB. Die erstmalige Anwendung dieser Vorschriften erfolgte nach Maßgabe des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (Artikel 66 f. EGHGB). Die aus der erstmaligen Anwendung der geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften zum 1. Januar 2010 resultierenden Ergebnisauswirkungen sind gem. Artikel 67 Abs. 7 EGHGB in der Gewinn- und Verlustrechnung im außerordentlichen Ergebnis angegeben. Abgesehen davon sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert geblieben. Gemäß des Wahlrechts des Artikel 67 Abs. 8 EGHGB wurde die Anpassung der Vorjahreszahlen an die geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften unterlassen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind durchweg an den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (neue Fassung) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB wurden einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefaßt und im Anhang gesondert ausgewiesen. BILANZERLÄUTERUNGENAKTIVA (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Hier handelt es sich vorwiegend um die Anschaffungskosten für Geo-Mail, das für die Nutzung in SAP R/3 in 2006 aktiviert wurde und planmäßig in vier Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben wird. Der in 2003 erworbene Kundenstamm der SCA Holz Nord GmbH wurde planmäßig über die geschätzte Nutzungsdauer in fünf Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. (2) Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten - abnutzbare Gegenstände vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die abnutzbaren Anlagegüter werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 150 € werden direkt im Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten ab 150 € bis 410 € werden aktiviert und im Anschaffungsjahr abgeschrieben. Die in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 gebildeten Sammelposten für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € werden beibehalten und unverändert über 5 Jahre abgeschrieben. (3) Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt und betreffen die THOSCA Holz Hallein GmbH, die sich zu 100 % im Besitz der THOSCA Holz GmbH, Hösbach befindet. Der Jahresüberschuss 2010 betrug T€ 589 (Vorjahr T€ 280). Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt T€ 1.374 (Vorjahr T€ 1.065). Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 einschließlich der kumulierten Abschreibungen verweisen wir auf den Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang). (4) Vorräte
Die Handelswaren werden zu fortgeschriebenen, teils zu tatsächlichen Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlusstag bewertet. Soweit erforderlich, erfolgten individuelle Absetzungen. Die fertigen Erzeugnisse sind mit den notwendigen Materialeinzelkosten sowie den Fertigungseinzel- und Gemeinkosten aktiviert. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt, erkennbare Ausfallrisiken bei nicht besicherten Forderungen werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % der Forderungen gebildet worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert eine Restlaufzeit unter 1 Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter betreffen Lieferungen und Leistungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Metsäliitto Osuuskunta, Finnland, eine Tochtergesellschaft des Gesellschafters Metsäliitto, sind nicht enthalten (Vorjahr T€ 83). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vornehmlich Steuervorauszahlungen und -erstattungsansprüche in Höhe von T€ 87 (Vorjahr T€ 52), Darlehen an Dritte in Höhe von T€ 30 (Vorjahr T€ 35) sowie debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 38 (Vorjahr T€ 20). Die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände beträgt unter 1 Jahr. (6) Latente Steuer Im Geschäftsjahr 2010 wurde erstmalig vom Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuerforderungen gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Aktivierung der latenten Steuern erfolgte nach dem bilanzorientierten Temporary-Konzept mit einem Steuersatz von 27,843 % und beruht auf Differenzen zwischen der handels- und steuerrechtlichen Bilanzierung von Pensions- und sonstigen Personalrückstellungen. Die Erträge aus der erstmaligen Aktivierung zum 01.01.2010 (T€ 135) sind nach Maßgabe des Artikel 67 Abs. 6 S. 1 EGHGB unmittelbar mit den Gewinnrücklagen verrechnet worden. Des Weiteren werden Erträge und Aufwendungen aus der Bilanzierung latenter Steuern als Steueraufwand bzw. -ertrag erfasst. Die aktiven latenten Steuern sowie die Ausschüttungssperre über die Gewinnrücklagen gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB zum 31.12.2010 betragen jeweils T€ 105. PASSIVA(7) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 2.000. Die Geschäftsanteile liegen zu
Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
(8) Rückstellungen
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2010 erfolgt nach § 253 Abs. 2 Satz 2 und Satz 4 HGB unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,15%, einer erwarteten Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 3,25 % sowie der Beitragsbemessungsgrenzen der gesetzlichen Rentenversicherung von 2,50 % und einer angenommenen Rentendynamik von 2,00 % alle drei Jahre. Die Berücksichtigung biometrischer Faktoren erfolgte gemäß der Richttafeln R 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen ist die Methode der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode) zur Anwendung gekommen. Aus der Anpassung der Pensionsverpflichtungen an die nach BilMoG geänderten Vorschriften ergibt sich zum 01.01.2010 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 417 im Vergleich zur alten Fassung des HGB. Dieser wurde unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB im Geschäftsjahr 2010 zu 1/ 15 angesammelt. Entsprechend sind im Geschäftsjahr 2010 aus der Umstellung der Pensions-Rückstellungen außerordentliche Aufwendungen gemäß Artikel 67 Abs. 7 EGHGB in Höhe von ca. T€ 28 entstanden. Zum 31.12.2010 verbleibt demgemäß eine Deckungslücke aus der BilMoG-Umstellung in Höhe von T€ 388. Die vollständige Erfassung des Umstellungsbetrags erfolgt bis spätestens zum 31.12.2024 mit jeweils mindestens 1/ 15 je Geschäftsjahr. In den Steuerrückstellungen sind noch nicht endgültig festgesetzte Steuernachzahlungen aus einer im Geschäftsjahr 2010 erfolgten Betriebsprüfung betreffend den Veranlagungszeitraum 2005 bis 2008 i.H.v. T€ 47 enthalten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen i.H.v. T€ 979 (Vorjahr T€ 799) Personalrückstellungen und i.H.v. T€ 59 (Vorjahr T€ 80) ausstehende Rechnungen.. Langfristige Rückstellungen für Altersteilzeit, Jubiläums- und Hinterbliebenenverpflichtungen sind jeweils unter Berücksichtigung von Gehalts- und Rentensteigerungen einschließlich von Karrieretrends ermittelt und mit einen fristenkongruenten Marktzins diskontiert worden. Aus den zum 01.01.2010 nach HGB n.F. ermittelten Verpflichtungen ergibt sich ein Unterschiedsbetrag i.H.v. insgesamt T€ 21, der gemäß Artikel 67 Abs. 7 EGHGB als außerordentlicher Aufwand erfasst worden ist. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. (9) Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen T€ 3.521 (Vorjahr T€ 4.033) auf Cash-Pool Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Zum 31.12.2010 bestehen keine Fremdwährungsverbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschaftern werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(10) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse stammen im Wesentlichen aus dem Handel mit Holz und verteilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
(11) Sonstige betriebliche Erträge Als größte Einzelposten sind hierunter Erträge aus Kostenweiterbelastungen und -erstattungen i.H.v. T€ 443 (Vorjahr T€ 528), der Auflösung von Wertberichtigung auf Forderungen i.H.v. T€ 125 (Vorjahr T€ 3) sowie der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. T€ 16 (Vorjahr T€ 16) enthalten. Insgesamt sind T€ 19 (Vorjahr T€ 29) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungskursdifferenzen i.H.v. T€ 1 (Vorjahr T€ 6) enthalten. (12) Materialaufwand
(13) Personalaufwand
Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 30 Angestellte (Vorjahr 34). (14) Abschreibungen
(15) Sonstige betriebliche Aufwendungen Als größter Einzelposten sind Frachten in Höhe von T€ 14.487 (Vorjahr 17.414) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Als weitere größere Einzelposten sind hierunter IT-Serviceaufwendungen i.H.v. T€ 230 (Vorjahr T€ 395), Aufwendungen für Werbung und Repräsentation i.H.v. T€ 200 (Vorjahr T€ 44), Kfz-Kosten i.H.v. T€ 212 (Vorjahr T€ 185) sowie Reisekosten i.H.v. T€ 115 (Vorjahr T€ 91) enthalten. Anderen Geschäftsjahren sind T€ 21 (Vorjahr T€ 11) zuzuordnen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen i.H.v. T€ 5 (Vorjahr T€ 8) enthalten. (16) Finanzergebnis
(17) Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2010 i.H.v. T€ 49 betreffen Aufwendungen aus der erstmaligen Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden nach den durch BilMoG geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften zum 01.01.2010. Der Ausweis als außordentlicher Aufwand erfolgt in Übereinstimmung mit Artikel 67 Abs. 7 EGHGB. Im Vorjahr resultierten außerordentliche Aufwendungen i.H.v. T€ 695 aus dem Verlust aus der Verschmelzung der Holz Logistik NORD GmbH auf die Thosca Holz GmbH. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steueraufwendungen aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern i.H.v. T€ 30 (Vorjahr T€ 0) enthalten. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen aus selbstschuldnerischen Bürgschaften. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 263 (Vorjahr T€ 200). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Prüferhonorare Das in 2010 als Aufwand erfasste Honorar der Abschlussprüfer, der PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München beträgt T€ 27 und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen. Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft THOSCA Holz GmbH wird als Gemeinschaftsunternehmen (50 %) quotal in den Konzernabschluss der SCA Hygiene Products SE (SCA SE vormals SCA Hygiene Products AG), München, einbezogen. Der Konzernabschluss der SCA SE wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. THOSCA Holz GmbH, Hösbach Die SCA SE wird ihrerseits in den Konzernabschluß der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm, einbezogen. Es besteht keine steuerliche Organschaft zur SCA SE.
Hösbach, den 11. April 2011 Die Geschäftsführung der THOSCA Holz GmbH Stefan Seidler Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der THOSCA Holz GmbH, Hösbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 11. April 2011 PricewaterhouseCoopers
Alexander Winter, Wirtschaftsprüfer ppa. Thomas Gillitzer, Wirtschaftsprüfer |
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