Mauser + Co. GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Secker seit 5.9.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Georg MauserMauser + Co. GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mauser Produktion GmbHDitzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGFÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Anhang 2023der Mauser Produktion GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Mauser Produktion GmbH hat ihren Sitz in Ditzingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter 766352. Die Erstellung des Jahresabschluss der Mauser Produktion GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023 erfolgte nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Ergänzend hierzu waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahmen der Unternehmensfortführung aufgestellt. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen werden die Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB teilweise beansprucht. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die bisher bei der Erstellung des Jahresabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig, abgehend abgeschrieben. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen, einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder zu niedrigen Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellkosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse werden retrograd ermittelt, so dass sie Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen und angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten umfassen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellkosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und ein angemessener Gewinnabschlag vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsbereich, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben wurden berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäfts- und partiell das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Gemäß § 274 HGB wird eine saldierte Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handels- und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Im Falle des Überhangs bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern wird dieser entsprechend dem Wahlrecht nach § 264 Abs. 1 S.2 HGB nicht angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sofern erforderlich, werden Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Entsprechend erwartete Kostensteigerungen über die Laufzeit der Rückstellungen sind hierbei berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 12,4 (Vorjahr: TEUR 23,0). Der Betrag der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 112,5) und stammt aus der umsatzsteuerlichen Organschaft (Mitzugehörigkeit zu: sonstige Vermögensgegenstände, Forderungen ggü. Gesellschaftern) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den Personalbereich, für Gewährleistungen, sowie Kosten der Aufbewahrungspflicht und ausstehende Eingangsrechnungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel (§ 285 Nr. 2 HGB)
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 31) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 16) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Verbindlichkeiten aus der Vorratsbeschaffung sind durch Eigentumsvorbehalte, die Verbindlichkeiten gegenüber Banken und den verbundenen Unternehmen sind durch Sicherungsübereignung der Maschinen abgesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Grundstücks- und Werkzeugmietverträgen, aus Fahrradleasing, aus der Bestellung von Gegenständen des Anlagevermögens, sowie aus Materialabnahmeverträgen von in Summe TEUR 1.260. Im Geschäftsjahr 2024 werden Beträge in Höhe von TEUR 1.240 fällig. Darüberhinausgehende Geschäfte bestehen nicht. Zweck der finanziellen Maßnahmen sind die Schonung der Liquidität zwecks Vorratsbeschaffung, sowie die Vermeidung von Zinsaufwand. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwendungen In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 11) enthalten. Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0,3 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 33) enthalten. Sonstige Angaben Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es bestehen keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorare des Abschlussprüfers Auf die Angabe der Honorare für den Abschlussprüfer wurde gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind und über die zu berichten wäre, ergaben sich nicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin vor den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.333.851,40 bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 193.954,39 und dem Gewinnvortrag über EUR 1.139.897,01 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ditzingen, 13. Mai 2024 Mauser Produktion GmbH Oliver Secker Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Mauser Produktion GmbH, Ditzingen1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1. Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der Mauser Produktion GmbH umfasst die Be- und Verarbeitung von Metallen und sonstigen Werkstoffen, insbesondere unter Einbeziehung lasertechnischer Verfahren sowie Montagetätigkeiten. Die Mauser Produktion GmbH ist im Wesentlichen ein Produktionsdienstleister/Lohnfertiger für ihren Gesellschafter. 1.2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der Sachverständigenrat erwartete in seinem Jahresgutachten 2023/2024 vom 8.11.2023, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4% zurückgeht. Lt. statistischem Bundesamt lag das bereinigte BIP um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht um 0,1 bis max. 03% erholt. Dieser sieht das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Im Jahr 2024 dürfte sich die Weltkonjunktur wieder etwas aufhellen. Für die Jahre 2023 und 2024 ist damit zu rechnen, dass das globale BIP um 2,7% bzw. 2,2% wachsen wird, weniger als im Durchschnitt der 2010er- Jahre. Das endgültige globale BIP für das Jahr 2023 fiel mit 3,2% deutlich besser aus. Das reale Wachstum des Produktionspotenzials von Deutschland ist in den letzten 5 Jahren auf deutlich unter 1,0% gefallen. Der Sachverständigenrat erwartet in den kommenden 10 Jahren lediglich knapp 0,4% pro Jahr, wenn nicht gegengesteuert wird. Dämpfende Effekte auf das Potenzialwachstum entfaltet insbesondere die absehbare Verknappung des Arbeitsvolumens. Die nun durchschlagende Zunahme von Personen, die das Rentenalter erreichen, wird voraussichtlich nicht ausreichend durch steigende Erwerbsquoten und Zuwanderung ausgeglichen werden. Die langfristige Ausweitung des Produktionspotenzials ist aber vor dem Hintergrund der anstehenden Transformationsaufgaben in den Bereichen Digitalisierung und Dekarbonisierung besonders wichtig und herausfordernd zugleich. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7% gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 3,7% im Dezember 2023. Die Kerninflation (ohne die Preisentwicklung von Lebensmitteln und des Energiesektors) bleibt im Jahr 2023 mit 5,1% jedoch weiterhin deutlich erhöht. Hier spielen die im Vergleich zu den Warenpreisen verzögerten Preissteigerungen bei Dienstleistungen und die zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten eine wesentliche Rolle. Der Sachverständigenrat prognostiziert eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,4% für das Jahr 2024. (Quelle: Sachverständigenrat Jahresbericht 2023/24, destatis.de) 1.3. Branchenspezifische Entwicklung Die Herstellung von Metallerzeugnissen ist eine wichtige Zulieferindustrie für weitere Branchen des produzierenden Gewerbes. Die Metall- und Elektroindustrie (M+E) ist im beschleunigten Abschwung. Das Auftragsvolumen lag von Januar bis November 5,8% unter dem Vorjahreszeitraum. Die Neuaufträge waren im November weiter rückläufig. Produktion, Absatz und Umsatz sind nach den Nachholeffekten zum Jahresanfang ebenfalls abwärtsgerichtet. Zusätzlich zum schwachen Inlandsgeschäft sind die Erlöse sowohl in der Eurozone als auch von außerhalb Europas rückläufig. Angesichts von Kostensteigerungen, Strukturwandel und (geo-)politischen Unsicherheiten drohen sich die Prognosen für 2024 zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland deutlich schwächer zu entwickeln, als zum Teil noch prognostiziert. (Quelle: gesamtmetall.de/branche/me-zahlen/aktuelle-daten) 2. Geschäftsentwicklung der Mauser Produktion GmbH 2.1.Geschäftsverlauf und Ertragslage Der Anstieg im Rohertrag im Jahr 2023 um Euro 0,3 Mio. (+5%) ergibt sich aus einem sehr starken ersten Halbjahr durch Aufholeffekte. Durch eine bessere Teileverfügbarkeit haben Kunden ihre hohen Auftragsbestände deutlich abgebaut. Weiter haben im Jahresverlauf gesunkene Preise von Rohmaterialien den Rohertrag positiv beeinflusst. Durch die global schwach laufende Konjunktur ist der Auftragsbestand gerade bei Kunden im Maschinenbau im 2. Halbjahr 2023 deutlich rückläufig. Dennoch wurde versucht, den Personalbestand zu Lasten der Anzahl der Leiharbeiter weitmöglichst beizubehalten, um auf einen stärkeren Auftragseingang für das 2. Halbjahr 2024 vorbereitet zu sein. Die Personalkosten sind 2023 entsprechend angestiegen. Im Jahr 2023 wurde wiederum keine Kurzarbeit in Anspruch genommen. Der allgemeine Anstieg der Energiepreise hat sich im Jahr 2023 aufgrund von mittelfristigen Jahreslieferverträgen nicht signifikant auf die Kosten niedergeschlagen. 2.2. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Euro 0,9 Mio. in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betreffen überwiegend Neuinvestitionen in Maschinen und Betriebsausstattung. 2.3. Forschung und Entwicklung Gegenstand der Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verfahrens- und Lösungsentwicklung mit konsequenter und kontinuierlicher Ausrichtung an die Marktbedürfnisse. Einer der wichtigsten Eckpfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. 2.4. Personal- und Sozialwesen Es ist anhaltend schwierig, qualifizierte Fachkräfte am Arbeitsmarkt zu finden, weshalb es sich die Gesellschaft zum Ziel gemacht hat, qualifizierten Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu fördern. Zudem werden Produktionsschwankungen durch den flexiblen Einsatz von externen Arbeitskräften abgefangen. 2.5. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat im Geschäftsjahr um Euro 0,1 Mio. auf Euro 6,5 Mio. zugenommen. Dies ist insbesondere auf die Investitionen im Geschäftsjahr zurückzuführen. Die Steuerrückstellungen sind aufgrund eines im Vergleich zum Vorjahr ähnlich hohen Ergebnisse auf Vorjahresniveau. Die sonstigen Rückstellungen sind durch den Auslauf von Sicherungsgeschäften im Rohstoffbereich um Euro 0,2 Mio. gesunken. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Euro 0,4 Mio. spiegelt den Finanzbedarf aus der geschäftlichen Tätigkeit und der Veränderung im Working Capital wider. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch die Finanzierung von Neuinvestitionen erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen stichtagsbedingt mit Euro 0,4 Mio. über dem Vorjahresniveau (Euro 0,1 Mio.). Die Kapitalstruktur des Unternehmens weist eine Eigenkapitalquote von 46% auf (Vorjahr: 44%) und eine Fremdkapitalquote von 54% (Vorjahr: 56%) auf. Aus Sicht der Geschäftsführung ist die Eigenkapitalquote zufriedenstellend für ein Unternehmen in dieser Struktur. Durch die Einbindung in das Finanzmanagementsystems des Gesellschafters stehen jederzeit die für den Betrieb des Unternehmens notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung. Der Cashflow (vereinfacht ermittelt aus Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen, abzgl. Investitionen sowie Veränderung der Rückstellungen und Bankverbindlichkeiten) hat sich trotz der sehr hohen Investitionen von -0,3 Mio. EUR im Vorjahr auf -0,2 Mio. EUR in 2023 leicht verbessert. 2.6. Gesamtaussage der Geschäftsführung Die Geschäftsführung ist zufrieden mit der Entwicklung der Umsatz- und Ertragsentwicklung, da die Planungen in schwierigem Marktumfeld weitestgehend erreicht wurden. Aufgrund der unerwartet stark gestiegenen Zinssätze sind auch die Zinsaufwendungen gestiegen, weshalb der Jahresergebnis nicht gesteigert werden konnte. 3. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 3.1. Risikobericht Mit dem seitens des Unternehmens durchgeführten Risikomanagement werden bestehende und drohende Risiken frühzeitig erfasst und analysiert. Kern des Risikomanagementsystems ist ein umfassendes Planungs- und Berichtswesen, um die ganzheitliche Erfassung von Risiken sicherzustellen. Das Risikomanagementsystem zur zeitnahen Erkennung und systematischen Erfassung von Chancen und Risiken besteht in der regelmäßigen Auswertung der betrieblichen Daten- insbesondere in Form der erstellten monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen und einer regelmäßigen Finanzplanung und laufenden Überwachung der Einhaltung der Zielvorgabe durch die Geschäftsführung und den Gesellschafter. Zusätzlich erhöhen Markt- und Wettbewerbsanalysen die Risikotransparenz. Durch das Risikomanagementsystem wird erreicht, dass alle Verantwortungsträger in die Analyse und Beurteilung der Risiken sowie die Erarbeitung und Umsetzung von Gegenmaßnahmen eingebunden sind. Der kontrollierte Umgang mit Risiken soll ferner dazu beitragen, bestehende Chancen konsequent zu nutzen und den Unternehmenswert entsprechend weiter zu steigern. Marktrisiken Das Unternehmen generiert seine Umsätze fast ausschließlich als Lohnfertiger für den Gesellschafter und ist damit von der Auftragsentwicklung beim Gesellschafter abhängig. Die Produkte finden Einsatz bei Kunden der Industrie, im wesentlichen Maschinenbau, aber auch der Pharmabranche. Die Umsätze werden ausschließlich in Deutschland erzielt. Die Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Zukaufteilen haben sich nach Auslaufen der Corona Pandemie und trotz anhaltender (geo-)politischer Anspannungen normalisiert. Das Preisniveau von Rohmaterialien hat sich über den Verlauf des Jahres wieder normalisiert, während das Preisniveau von Zukaufteilen weiterhin auf hohem Niveau verblieb. Die noch im 1. Halbjahr 2023 hohen Preise bei Material und Zukaufteilen konnten weitgehendst weitergereicht werden. Wie auch die sich im weiteren Verlauf reduzierten Preise. Der Anfang des Jahres sehr hohe Auftragsbestand und Auftragseingang hat sich bis Mitte des Jahres auf ein normales Niveau eingependelt, nachdem die Kunden durch eine bessere Teileverfügbarkeit in der Lieferkette ihre eigenen Rückstände abbauen konnten. Der starke Auftragsrückgang im Maschinenbau macht sich auch im Auftragseingang gerade im 4. Quartal 2023 bemerkbar. Die Marktunsicherheiten sind deshalb nach wie vor hoch. Das Unternehmen rechnet mit einer volatilen Kundennachfrage und sinkenden Umsätzen für das Geschäftsjahr 2024, auf die mit geeigneten Maßnahmen, u.a. Anpassung des Personalstamms reagiert werden wird. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände wird dieses Risiko als wesentlich erachtet. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund bestehender vertraglicher Vereinbarungen mit dem Lohnfertigungskunden schlagen sich die Effekte aus Marktunsicherheiten nur bedingt auf das Ergebnis des Unternehmens nieder, solange die derzeitige Auftragslage weiter gehalten werden kann. Aufgrund der Marktunsicherheit sowie möglicherweise wieder auftretenden Beschaffungsrisiken kann sich die Ertragslage deutlich verschlechtern. Sofern dann eingeleitete Kostensenkungsmaßnahmen erst zeitlich verzögert greifen, kann sich der Liquiditätsbedarf deutlich erhöhen. Unter Berücksichtigung dieser Umstände wird das finanzwirtschaftliche Risiko als wesentlich erachtet, weshalb die Entwicklung der Märkte genau beobachtet und so früh als möglich reagiert wird. Durch die Einbindung in das Finanzmanagementsystems des Gesellschafters kann das Unternehmen jederzeit auf die benötigten Geldmittel zugreifen. Beschaffungsrisiken Im Falle eines Ausfalls einer der Lieferanten oder durch unterbrochene Lieferketten besteht das Risiko, dass gewisse Rohstoffe und Produktmaterialien nicht verfügbar sind und sich die Preise kurzfristig stark ändern können. Unter Berücksichtigung dieser Umstände wird das Beschaffungsrisiko als wesentlich betrachtet. Zur Minimierung der Beschaffungsrisiken sichert das Unternehmen einen Großteil des Jahresbedarfs an Rohstoffen über jährliche Einkaufskontrakte hinsichtlich Preis und Menge ab. Weiterhin werden für gewisse Rohstoffe und Produktmaterialien Mindestlagermengen gehalten, so dass bei einer Unterbrechung von Lieferketten die Produktion für einen gewissen Zeitraum aufrechterhalten werden kann. Auch wenn das verbleibende Risiko von Preissteigerungen größtenteils über bestehende vertragliche Vereinbarung weitergegeben werden kann, wird diesem Risiko durch Prozessoptimierungen im Einkaufs- und Fertigungsbereich entgegengewirkt. Das Risiko, dass sich durch einen wiederholt starken Anstieg der Energiepreise wie in der Vergangenheit die Fertigungskosten deutlich erhöhen, wird geringer eingeschätzt als die Auswirkungen einer Unterbrechung der Energiebelieferung, die sich erheblich auf das Unternehmen auswirken würde. Das Risiko erheblicher Strompreissteigerung vermindert die eigene PV-Anlage sowie der Abschluss von Stromlieferverträgen zu teils festen, teils variablen Preisen. Ferner begrenzt der gesetzliche Strompreisdeckel das Preisrisiko weiter. Sofern es zu keiner Unterbrechung in der Strombelieferung kommt, wird das Risiko als überschaubar betrachtet. Dem Preis als auch Belieferungsrisiko bei Gas ist bzw. wird durch die Umstellung auf Flüssiggas begegnet, weshalb auch dieses Risiko als überschaubar angesehen wird. Produktion Betriebsunterbrechungsrisiken in der Produktion hat das Unternehmen definiert und entsprechende Maßnahmen vorgesehen. Kritische Produktionsprozesse wurden untersucht und bewertet. Sach- und Feuerschäden, Betriebsunterbrechungen sowie Betriebshaftpflichtrisiken sind versichert. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände wird dieses Risiko als überschaubar betrachtet. Cyber Risiko Der hohe Grad an Automatisierung und Digitalisierung des Unternehmens bedeutet, dass das Unternehmen durch den Ausfall von IT-Systemen bzw. Datenbeständen erheblich betroffen sein könnte. Diesem Risiko wird mit einem umfassenden Sicherheitskonzept, welches regelmäßigen Updates, Firewalls, Spiegelung von Daten, externen Sicherungen und Tests begegnet wird. Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände wird dieses Risiko als überschaubar angesehen. Bestandsgefährdende Risiken Die Corona-Pandemie und die Krise im Maschinenbau hatten in Vorjahren erhebliche Einflüsse auf die Risikolage des Unternehmens. Im Umgang mit den Auswirkungen dieser Krisen auf das Unternehmen wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, mit dem das Unternehmen in der Lage ist, kurzfristig auf schwierige Krisen reagieren zu können. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 3.2. Chancenbericht Chancen bietet zum einen das Bestreben, die Fertigungsaufträge zu optimieren und durch größtmögliche Flexibilität auf unerwartete Situationen zu reagieren. Der gute Ausbildungsstand der Mitarbeiter und die Einsatzbereitschaft und Identifikation mit dem Unternehmen sowie die Investitionsbereitschaft zum anderen bilden die Basis für eine positive Zukunft des Unternehmens. Chancen ergeben sich auch aufgrund unserer Fertigungskapazitäten und -möglichkeiten durch den modernen Maschinenpark mit zunehmender Automatisierung. Hierdurch kann das Unternehmen dem Lohnfertigerkunden die gewünschten Lösungen anbieten. Weiterhin sieht die Geschäftsführung Chancen in der konsequenten Digitalisierung der Prozesskette. Gerade bei indirekten Prozessen wird ein großes Verbesserungspotenzial gesehen. 3.3. Prognosebericht/Ausblick Die im Prognosebericht getroffenen Aussagen basieren auf der von der Geschäftsführung verabschiedeten operativen Planung. Grundlage dieser Planung sind die von dem Unternehmen gesetzten Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zur Branchenentwicklung. Nach dem Sachverständigenrat (Jahresgutachten 2023/2024) dürfte die Inflationsrate im Jahr 2024 noch etwas auf 2,6% zurückgehen. Das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts wird auf nur noch 0,7% geschätzt. Die Schätzungen variieren jedoch deutlicher als in Vorjahren. Deutschland hat durch unterschiedliche Maßnahmen die bisherige starke Abhängigkeit von russischem Erdgas reduziert. Die Energiekosten stabilisieren sich, bleiben jedoch im internationalen Vergleich auf hohem Niveau. Ein sinkender Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe dürfte hingegen wachstumshemmend wirken. Die sukzessive Überwälzung der angestiegenen Energiepreise auf die Verbraucher belastet auch im Jahr 2024 den privaten Konsum deutlich. Die von der Regierung geplanten Entlastungspakete für Haushalte und Unternehmen stabilisieren die Kaufkraft beziehungsweise den Arbeitsmarkt nur bedingt. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass sich die privaten Haushalte entsparen werden, was den Rückgang der realen Konsumausgaben dämpfen würde. Die Aussichten für die Weltwirtschaft für das Jahr 2024 haben sich trotz vorhergesagter weiterer Reduzierung der Inflation und den (geo-)politischen Unsicherheiten nicht aufgehellt, sondern sind weiterhin eingetrübt. Der Internationale Währungsfonds erwartet für 2024 einen Anstieg des globalen Wachstums von nur noch 2,9 Prozent. Die vier führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechneten im Dezember 2023 damit, dass die deutsche Wirtschaft nur gering wächst. In ihrer gemeinsamen Konjunkturprognose erwarten sie für 2024 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent, während die Bundesregierung im Oktober 2023 ein Wachstum von 1,5 Prozent vorhersieht. Im April 2024 wurde Prognose der Regierung auf 0,3% angepasst. Gegenüber dem Vorjahr bleibt die Risikolage durch die nach wie vor herrschende Unsicherheit aus den Auswirkungen der Inflation, der Energiepreissteigerung und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine konstant. Der im vierten Quartal 2023 aufgekommene Nah-Ost-Konflikt hat bisher zu keiner spürbaren Auswirkungen für das Unternehmen geführt. Insgesamt wird die Risikolage seitens der Geschäftsführung jedoch nach wie vor als beherrschbar angesehen. Das Jahr 2024 hat mit einem verhaltenen Auftragseingang und einem für den Jahresbeginn eher dem in vergangenen Jahren üblichen Rohergebnis begonnen. Durch den Abschluss von Jahresvereinbarungen ist die Materialverfügbarkeit und das Materialpreisniveau für die wichtigsten Bereiche abgesichert. Vor dem Hintergrund der prognostizierten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen und dem weiterhin einigermaßen zufriedenstellenden Auftragsbestand prognostiziert die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 wieder ein Rohergebnis und Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023, wenn sich die Geschäftslage, wie erwartet, im zweiten Halbjahr wieder erholt. Mit Personal- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen bereitet sich das Unternehmen allerdings darauf vor, dass der Aufschwung doch erst im kommenden Jahr spürbar wird. Die Mauser Produktion GmbH plant auch, abhängig von der weiteren Entwicklung der Wirtschaft, weiterhin in neue Produktionsmaschinen zu investieren, um das Ziel der Produktivitäts- und Kapazitätserweiterung zu erreichen und um die Produktionsabläufe weiter zu automatisieren. Dieser Lagebericht enthält zukunftsorientierte Aussagen und Informationen, die auf den heute bekannten wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen und den Erwartungen der Geschäftsführung beruhen. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens liegen, bestimmen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Die tatsächlichen Ergebnisse können dadurch wesentlich von den Erwartungen abweichen.
Ditzingen, am 13. Mai 2024 Mauser Produktion GmbH Oliver Secker, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Mauser Produktion GmbH, Ditzingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mauser Produktion GmbH, Ditzingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mauser Produktion GmbH, Ditzingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ludwigsburg, den 15.05.2024 Jahnke & Hofmann GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andreas Hofmann, Wirtschaftsprüfer |
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