E D E Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. KG Lager und Transport Wuppertal
Selbe AdresseGüterbeförderung im Straßenverkehr
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frederik Sebastian Diergarten seit 27.12.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 9.80% | |
K*** G**** | 9.80% |
| 5.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FT-Holding GmbHWuppertalKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
Registerdaten Amtsgericht Wuppertal,
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| Mio. EUR |
Ist 2018
Mio. EUR |
Veränderung Ist 2018 zu Ist 2017
Mio. EUR |
% |
Veränderung Budget 2018 zu Ist 2017
% |
| Stahl | 1. 215 | 165 | 15,7% | -0,1% |
| Haustechnik | 1. 432 | 61 | 4,4% | 4, 3% |
| GB I: Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge Maschinen | 596 | 15 | 2,6% | 4,5% |
| GB II: Befestigungstechnik, Bauelemente, Bau- und Möbelbeschläge,Sicherheitstechnik | 1.279 | 8 | 0,6% | 1,2% |
| GB III: Elektrowerkzeuge, Baugeräte, Betriebseinrichtungen, Schweißtechnik | 954 | 13 | 1,4% | -1,1% |
| GB IV: Arbeitsschutz, Technischer Handel, Werkstattmaterial | 697 | 41 | 6.3% | 4,3% |
| DIY, Gartentechnik.sonstiges | 175 | 3 | 1,7% | 63,3% |
| Gesamt | 6.348 | 306 | 5,1% | 3,7% |
Abbildung 1 : Handelsvolumen nach Warengruppen
Das Stahlgeschäft in der E/D/E Gruppe hat sich auch 2018 positiv entwickelt. Obwohl Effekte aus dem Zugang neuer Mitglieder weniger stark ins Gewicht fielen als im Vorjahr, legte das Handelsvolumen 2018 um 15,7 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro zu. Der Zuwachs ist sowohl mengen- als auch preisbasiert und wird getragen von einer weiterhin freundlichen Baukonjunktur.
Der E/D/E Geschäftsbereich Haustechnik mit den Händlergruppierungen WUPPER-RING, VGH International und mah wuchs um 61 Millionen Euro (+ 4.4 Prozent) zum Vorjahr und verzeichnete 2018 ein Gesamtvolumen von mehr als 1,43 Milliarden Euro. Nach den überproportionalen Zuwächsen des Vorjahres entwickelte sich der WUPPER-RING mit einem Plus von 0,5 Prozent 2018 weiterhin positiv.
Die übrigen Warenbereiche wie Werkzeuge, Baubeschläge, Arbeitsschutz etc. konnten ebenfalls positive Akzente setzen. Das Handelsvolumen in den im Geschäftsbereich 1 zusammengefassten Sortimenten Werkzeuge und Maschinen entwickelte sich in einem insgesamt freundlichen konjunkturellen Umfeld mit einem Zuwachs von 15 Millionen Euro auf 596 Millionen Euro positiv (+ 2,6 Prozent). Insbesonderedas starke Lagergeschäft trug zur positiven Entwicklung bei. Der Umsatz legte 2018 um 7,8 Prozent zu.
Der baunahe Geschäftsbereich II schloss das abgelaufene Geschäftsjahr beim Handelsvolumen mit einem moderaten Wachstum von 0,6 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro ab. Wachstumstreiber sind die Befestigungstechnik (+ 5,3 Prozent) und die Bauelemente (+ 2,8 Prozent) gefolgt von ebenfalls guten Ergebnissen bei Möbelbeschlägen(+ 2,5 Prozent).
Getrieben von einer positiven Nachfrage im Bau und einer gut ausgeprägten Investitionsneigung der Industrie wuchsen die Produktsortimente im Geschäftsbereich III um 1,4 Prozent zum Vorjahr. Dies entspricht einem Plus von 13 Millionen und einem Handelsvolumen von 954 Millionen Euro. Treiber war vor allem die Schweißtechnik(+ 10,3 Prozent), gefolgt von Baugeräten (+ 4,5 Prozent) und Betriebseinrichtungen(+ 3,6 Prozent).
Sowohl die Sparte Arbeitsschutz als auch der Technische Handel trugen prozentual gleichermaßen zu einem dynamischen Wachstum im Geschäftsbereich IV bei. Realisiert wurde ein Handelsvolumen von 697 Millionen Euro, was einem Plus von 41 Millionen Euro (+ 6,3 Prozent) entspricht. Das relativ zur Branche stärkere Wachstum ist insbesondere in Zuwächsen der großen und spezialisierten Handelspartner begründet. In beiden Produktsegmentenentwickelte sich das Lagergeschäft positiv und bestätigt die Aktivitäten der Fachbereiche bei der Optimierung der Sortimente
Im einzelhandels- und baumarktlastigen Bereich DIY, Gartentechnik und Sonstiges stieg das Handelsvolumen in 2018 auf 175 Millionen Euro (plus 1,7 Prozent).
Insgesamt zeigt sich eine ausgewogene Struktur des Handelsvolumens der Warenbereiche, sodass keine übermäßige Abhängigkeit von der Entwicklung eines einzelnen Bereiches besteht und dahingehend eine solide Differenzierung gegeben ist.
| E / D / E Gruppe | Entwicklung des Handelsvolumens in % Ist 2018 zu Ist 2017 | Budget 2018 zu Ist 2017 |
| Lager | 5,0% | 6,2% |
| Zentralregulierung / Reihengeschäft | 5,1% | 3,6% |
| Gesamtes Handelsvolumen | 5,1 % | 3,7% |
Abbildung 2: Handelsvolumen nach Geschäftsarten
Das Handelsvolumen in der Geschäftsart Lager hat sich um 5,0 Prozent erhöht. In der Geschäftsart Zentralregulierung/Reihengeschäft betrug das Wachstum 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ambitionierte Budgetziel wurde in 2018 insgesamt übertroffen.
Das Geschäft im Ausland verzeci hnete 2018 ein sehr gutes Wachstum. Das im Ausland realisierte Handelsvolumen der E/D/E Gruppe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 45 Millionen von 1,32 auf 1,36 Milliarden Euro (+ 3,4 Prozent). Dies ist deswegen besonders erfreulich, da der Abgang eines großen belgischen Partners damit mehr als kompensiert wurde. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet auch die hohe Attraktivität der E/D/E Handelsmarken in Europa wie zum Beispiel FORMATplus und FORUMplus im Werkzeug-Bereichoder E-COLL bei den chemisch-technischen Produkten. 2018 kletterte deren Umsatz in Europa um 7,7 Prozent. Positiv auf das Wachstum wirkten sich auch Zuwächse bei Lieferanten und Mitgliedern aus: In der Zentralregulierung gewann die E/D/E Gruppe unter anderem mit den Partnern in Frankreich und Spanien über 40 neue Lieferanten hinzu. Weiterhin stießen elf direkte nicht deutsche Mitglieder neu zum Verbund sowie weitere vier über internationale Kooperationspartne.r
Der Konzernjahresüberschuss beträgt für das Berichtsjahr 14,4 Millionen Euro (Vorjahr: 14,5 Millionen Euro) und liegt damit leicht unterhalb der Erwartungen.
Der Brutto-Cashflow 2018 auf Konzernebene beträgt 28,9 Millionen Euro nach 28,1 Millionen Euro im Vorjahr. Er zeigt und stärkt die Finanzkraft und Investitionsfähigkeit der E/D/E Gruppe. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31.12.2018 beträgt 44,0 Prozent (Vorjahr: 42,9 Prozent). Saldiert man die aufgrund der Delkrederezusage übernommenen Lieferantenverbindlichkeiten mit den korrespondierenden Kundenforderungen, ergibt sich ein Eigenkapital, das zum Betrachtungszeitpunkt des aktuellen Abschlusses 72,8 Prozent der Bilanzsumme beträgt.
Der Unternehmenswert der E/D/E Gruppe wird neben den finanziellen Kennzahlen maßgebilch durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen des Unternehmens zu Arbeitnehmern und Mitgliedern sowie gesellschaftliche Belange.
Im Geschäftsbereich Personal wurde das SAP Recruitment Tool eingeführt und damit die administrativen Prozesse weiter optimiert. Dieses professionelle Bewerbermanagement gewährleistet einen zeitgemäßen Bewerbungsprozess, in einem Arbeitsmarkt, der aus demografischen Gründen nicht einfacher wird. Neben der Rekrutierung neuer Mitarbeiter für die bestehenden und im Rahmen des EVOLUTION Prozesses definierten neuen Aufgabenfelder fokussiert sich die E/D/E Gruppe auf die Qualifikation des bestehenden Personals. Dafür wird das bestehendesWeiterbildungsangebot konsequent ausgebaut, insbesondere E-Learning. Weiterhin investiert die E/D/E Gruppe im Rahmen ihres Gesundheitsmanagements in ein umfassendes After-Werk Programm. Die Mitarbeiterzahl der E/D/E Gruppe ist zum 31. Dezember 2018 auf 1.136 gewachsen.
Im Jahr 2018 nahmen 25 neue Handelspartner die Zusammenarbeit mit der E/D/E Gruppe auf, insbesondere auch in der Haustechniksparte. Mit 23 Zugängen überwiegt hier der PVH Bereich, zwei Unternehmen aus dem Einzelhandel schlossen sich dem E/D/E an. Demgegenüber stehen 32 Abgänge (22 im PVH, zehn im Einzelhandel, hauptsächlich begründet durch Geschäftsaufgaben oder lnsolvenzen. Damit gehören dem Verbund Ende 2018 1.207 Mitgliedsunternehmen an, davon 965 aus dem PVH und 242 aus dem Einzelhandel. Insgesamt setzt sich der Konzentrationsprozess in der Branche weiter fort. Diese Entwicklung bildet das E/0/E ab. Dort wächst die Zahl der Unternehmen mit einem abgerechneten Volumen von mehr als 10 Millionen Euro seit Jahren kontinuierlich an.
Die Förderung der berufsbegleitenden Weiterbildung im PVH ist ein gemeinsames Ziel der E/D/E Gruppe und der E/O/E Stiftung. Damit tragen Sie zur Stärkung und Existenzsicherung der Partner im Wettbewerb bei. 2018 förderte die E/O/E Stiftung eine Reihe von Lehrgängen, etwa Technische/r Fachkaufmann/trau für Beschlagtechnik oder Technische/r Fachkaufmann/traufür Werkzeuge und Maschinen.
Die E/D/E Gruppe und die E/D/E Stiftung engagieren sich zudem für pädagogische und kulturelle Projekte sowie für soziale und karitative Einrichtungen in der Region Wuppertal. Die Mitarbeiter der E/D/E Gruppe engagieren sich vielfach ehrenamtlich und übernehmen Verantwortung: Im Rahmen der jährlich stattfindenden Weihnachts-Wunschsternaktion für knapp 200 Kinder der evangelischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe erfüllen sie die Weihnachtswünsche benachteiligter Kinder und stimmen sich mit einer gemeinsamen Feier auf Weihnachten ein. Die beiden unterstützten Organisationen sind die Kinder- und Jugendwohngruppen der Stadt Wuppertal {KIJU) sowie die Einrichtungen der Diakonie Wuppertal - Kinder - Jugend - Familie.
Die E/D/E Stiftung ist eine von drei Gründungsgesellschaften und bis heute aktiver Förderer der Junior Uni Wuppertal, einer in Deutschland einzigartigen Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche. Pro Semester werden dort rund 3000 Kinder und Jugendliche aller Schichten altersgerecht an das Forschen und Lernen sowie an ihre Begabungen herangeführt.
Die Bilanzsumme der E/D/E Gruppe zum 31. Dezember 2018 beträgt 888,9 Millionen Euro. Sie liegt damit um 0,8 Prozent über dem Vorjahreswert (881,8 Millionen Euro).
Auf der Aktivseite spiegelt sich der Anstieg der Bilanzsumme maßgeblich im Umlaufvermögen wider. So ist das Umlaufvermögen um 15,4 Millionen Euro oder 2,0 Prozent auf 783,8 Millionen Euro (Vorjahr: 768,4 Millionen Euro) angestiegen. Der Wert des Anlagevermögens liegt mit 104,3 Millionen Euro um 7,7 Millionen Euro oder 6,9 Prozent unter dem Vorjahreswert (112,0 Millionen Euro).
Die überwiegend auf Wertpapiere entfallenden Finanzanlagen werden zum Bilanzstichtag mit dem beizulegenden Wert angesetzt.
Die Vorräte liegen mit 54,2 Millionen Euro leicht über dem Niveau des Vorjahrs (53,0 Millionen Euro).
Der stichtags- und damit zahlungsbedingte Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen folgt auch der Entwicklung des Handelsvolumens am Jahresende 2018 und ist um 56,1 Millionen Euro oder 11,3 Prozent auf 551,8 Millionen Euro zum Bilanzstichtag angestiegen (Vorjahr: 495,7 Millionen Euro). Im Rahmen des Debitoren- und Kreditorenmanagements kommt in diesem Zusammenhang eine mit vorsichtigem Ansatz bewertete Risikovorsorge zur Anwendung. Der Wert setzt sich größtenteils aus Buchforderungen an Mitgliedsfirmen sowie Darlehen und Wechseln zusammen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einem Wert von 10,8 Millionen Euro enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen in Verbindung mit dem Auslandsgeschäft.
Der Bestand an flüssigen Mitteln ist zum Bilanzstichtag stichtagsbedingt auf 167,1 Millionen Euro gesunken, nach 205,7 Millionen Euro im Vorjahr.
Auf der Passivseite entfällt der Anstieg der Bilanzsumme überwiegend auf das Eigenkapital und die Rückstellungen, die den Rückgang der Verbindlichkeiten überkompensieren.
Die Gewinnrücklagen wurden gemäß der seit Jahren konsequent verfolgten Unternehmenspolitik der Innenfinanzierung erneut deutlich um 12,6 Millionen Euro aufgestockt. Das konsolidierte Eigenkapital der E/D/E Gruppe erreicht damit einen Wert von 391,5 Millionen Euro (Vorjahr: 378,1 Millionen Euro) und entspricht den Erwartungen.
Den Rückstellungen für Pensionen liegen die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde. Die Ermittlung der Rückstellungshöhe basiert auf dem modifizierten Teilwertverfahren unter Anwendung eines Zinssatzes von 3,21 Prozent.
In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 92,9 Millionen Euro sind im Wesentlichen Boni und sonstige Rückvergütungen enthalten, die 2019 zur Ausschüttung an die Mitgliedsunternehmen gelangen.
Die überwiegend langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum 31. Dezember 2018 13,8 Millionen Euro und betreffen im Wesentlichen Fremdwährungsdarlehen im Zusammenhang mit der e + h Services AG.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zeigen einen stichtags- und zahlungsbedingten Rückgang um 3,7 Millionen Euro oder 1,0 Prozent auf 350,9 Millionen Euro (Vorjahr: 354,6 Millionen Euro).
Finanzlage
Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse eines zentralregulierenden Einkaufsverbundes sind im Besonderen zwei Kernaspekte von maßgeblicher Bedeutung. Zum einen ist der Cashflow ein wichtiger Faktor bei der Bewertung der Finanzkraft. Der Brutto Cashflow 2018 auf Konzernebene beträgt 28,9 Millionen Euro nach 28,1 Millionen Euro im Vorjahr. Er zeigt und stärkt die Finanzkraft und Investitionsfähigkeit der E/D/E Gruppe.
Zum anderen ist die Fähigkeit ausschlaggeben, die übernommenen Zahlungsverpflichtungen und Haftungszusagen jederzeit unzweifelhaft und vollumfänglich erfüllen zu können. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31.12.2018 beträgt 44,0 Prozent (Vorjahr: 42,9 Prozent). Saldiert man die aufgrund der Delkrederezusage übernommenen Lieferantenverbindlichkeiten mit den korrespondierenden Kundenforderungen, ergibt sich ein Eigenkapita,l das zum Betrachtungszeitpunkt des aktuellen Abschlusses 72,8 Prozent der Bilanzsumme beträgt.
Die E/D /E Gruppe konnte im Berichtsjahr ausnahmslos und vollumfänglich den gestellten finanziellen Anforderungen aus den Handelsgeschäften gerecht werden. Alle Zahlungsverpflichtungen wurden grundsätzlich in erster Kondition und unter Einsatz von Eigenmitteln erfüllt. Für den kurzfristigen Bedarfsfall standen darüber hinaus Kreditlinien der Hausbanken in ausreichendem Umfang zur Verfügung.
Der Umfang der Neuinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenständebeläuft sich auf 0,8 Millionen Euro. Es handelt sich hierbei um die Anschaffung von Software. Die Neuzugänge im Sachanlagevermögen betreffen neben den üblichen Ersatzbeschaffungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung die Erweiterung der logistischen Fördertechnik sowie insbesondere den Kauf einer Immobilie, welche bisher im Rahmen einer Leasingkonstruktion unter den sonstigen Ausleihungen ausgewiesen war. Das Abschreibungsvolumen auf das immaterielle und auf das Sachanlagevermögen in Höhe von 11,7 Millionen Euro bewegt sich planmäßig.
Ertragslage
Die Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung ist grundsätzlich gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Die handelsrechtlichen Umsatzerlöse in der Berichtsperiode betragen 649,9 Millionen Euro. Bezogen auf den Vorjahreswert (662,4 Millionen Euro) entspricht dies einem Rückgang um 12,5 Millionen Euro oder 1,9 Prozent.
Im Bereich des Streckengeschäfts/ der Zentralregulierung beziffern sich die handelsrechtlichen Umsatzerlöse im Jahr 2018 auf insgesamt 574,9 Millionen Euro. Die durch den Abgang eines großen belgischen Partners verursachten Rückgänge im Streckengeschäft konnten nicht vollständig kompensiert werden. Insgesamt war in diesem Bereich ein Rückgang in Höhe von 3,9 Millionen Euro oder 0,7 Prozent (Vorjahr: 578,8 Millionen Euro) auszuweisen. Im Lagergeschäft konnten die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr auch infolge der Ausweitung des Lagersortiments um 14,6 Millionen Euro oder 5,0 Prozent auf 307,5 Millionen Euro (Vorjahr: 292,9 Millionen Euro) gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der sonstigen Erlöse sowie der Erlösschmälerungen ergeben sich dann die in der handelsrechtlichen Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung ausgewiesenen Umsätze.
Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Erträgen von 7,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 5,1 Millionen Euro resultiert überwiegend aus einem Vorjahreseffekt. Im Vorjahr war ein Eingang von in Vorjahren abgewerteten Forderungen enthalten.
Der Materialaufwand ist um 15,2 Millionen Euro oder 3,0 Prozent auf 497,5 Millionen Euro (Vorjahr: 512,7 Millionen Euro) gesunken.
Der Personalaufwand im Jahr 2018 beträgt 68,2 Millionen Euro und liegt damit um 1,6 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (66,6 Millionen Euro). Höhere Zuführungen zu Pensionsrückstellungen, planmäßige Anpassungen der Löhne und Gehälter an die tarifliche Steigerung sowie zusätzliche Investitionen für die Stärkung der Fachbereiche waren die wesentlichen Ursachen für den Anstieg.
Die Abschreibungen entwickeln sich planmäßig und sind von 12,0 Millionen Euro auf 11,7 Millionen Euro zurückgegangen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 55,7 Millionen Euro um insgesamt 0,9 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (54,8 Millionen Euro). Höhere Logistikkosten sowie höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Strategie- und Organisationsentwicklungsprozess EVOLUTION trugen zu diesem Anstieg bei.
Das betriebliche Ergebnis 2018 liegt mit 22,2 Millionen Euro unterhalb des Vorjahreswerts von 23,3 Millionen Euro.
Das Finanzergebnis liegt mit 2,5 Millionen Euro im Jahr 2018 um 0,5 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert und wird maßgeblich durch das aktuelle Zinsumfeld bestimmt.
Der Konzernjahresüberschuss beträgt für das Berichtsjahr 14,4 Millionen Euro (Vorjahr: 14,5 Millionen Euro).
Aus dem Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von 13,3 Millionen Euro wurden insgesamt 11,9 Millionen Euro in die Gewinnrücklagen des Mutterunternehmens eingestellt. Diese Dotierung entspricht erneut einer Thesaurierungsquote von rund 90 Prozent und unterstreicht die Bedeutung der Innenfinanzierung als Element der Unternehmensstrategie.
Die Bundesregierung erwartet für 2019 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent. Damit wurden die Erwartungen an das Bruttoinlandsprodukt (BIP) deutlich gesenkt. In der Herbstprognose war die Bundesregierung noch von 1,8 Prozent Wachstum ausgegangen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen in Ihren Schätzungen das BIP-Wachstum in einer Bandbreite von 1,1 bis 1,7 Prozent (Stand: Dezember 2018). Die Weltbank prognostiziert für 2019 ein weltweites Wachstum von 2,9 Prozent. Das konjunkturelle Umfeld trübt sich ein. Daneben bleiben geopolitische Risiken sowie Unsicherheit mit Blick auf den Brexit und die Entwicklung in den USA bestehen. Vor diesem Hintergrund plant die E/D/E Gruppe für das Jahr 2019 mit einem Handelsvolumenplus von 4,6 Prozent oder 294 Millionen auf 6,64 Milliarden Euro (Zentralregulierung plus 4,6 Prozent/ 277 Millionen, Lager plus 5,6 Prozent / 17 Millionen Euro). Damit wird der eingeschlagene Wachstumspfad fortgesetzt. Beim Ergebnis vor Steuern erwarten wir einen Betrag über Vorjahresniveau. Unsere Strategie der Innenfinanzierung durch eine hohe Thesaurierungsquote soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Wir rechnen daher mit einem Eigenkapital zum 31. Dezember 2019 in Höhe von rd. 405 Millionen Euro.
In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres erzielten wir mit 1.040 Millionen Euro ein Handelsvolumen nahe des Zielkorridors. Die drei umsatzstärksten Geschäftsbereiche waren der Geschäftsbereich II (241 Millionen Euro), der Geschäftsbereich Haustechnik (222 Millionen Euro) und der Geschäftsbereich Stahl (199 Millionen Euro).
4.1 Chancenbericht
Unter Chancen verstehen wir positive Abweichungen von den im Prognosebericht geäußerten Erwartungen an das wirtschaftliche Umfeld sowie die Lage der E/D/E Gruppe.
Die Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds kann im Jahr 2019 die Erwartungen übertreffen. So kann die Stabilisierung der Eurozone schneller vorangehen als von den Wirtschaftsforschungsinstituten unterstellt. Dies könnte sich positiv auf das von uns regulierte Handelsvolumen und damit korrespondierend auf unsere Ertragslage auswirken.
Die Wahrung strategischer Chancen, resultierend aus dem Ausbau der Geschäftstätigkeit in Europa, ist in den Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung der Gruppe im Jahr 2019 berücksichtigt. Dennoch kann die tatsächliche Entwicklung noch positiver ausfallen, sofern die Effekte aus einzelnen Maßnahmen die Erwartungen übertreffen sollten. Auch können im Jahresverlauf etwa in Form von strategischen Partnerschaften neue strategische Chancen auftreten, die nicht Bestandteil der Planung sind.
Die E/D/E Gruppe verfügt über ein konzernweites Risikomanagementsystem, das alle Unternehmensbereiche einschließlich der Konzerngesellschaften umfasst. Die seit Jahren erfolgreich implementierten Instrumente des Risikomanagementsystems und internen Kontrollsystems wurden zeitgerecht eingesetzt. Sie erfüllen die Verpflichtung der Geschäftsführung, ein Risikoüberwachungssystem einzusetzen, mit dem diejenigen Risiken frühzeitig erkannt werden, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können.
Im Rahmen der bestehenden Risikomanagement-Richtlinien werden in einem Standardprozess einzelne Risikofaktoren identifiziert. Die nachfolgende Klassifizierung erlaubt es, wirksame Gegenmaßnahmen zur Abschirmung zu entwickeln. Im Berichtsjahr wurde den Richtlinien folgend erneut eine systematische und sorgfältige lnventarisierung, Kategorisierung und Neubewertung aller erkennbaren Risiken durchgeführt. Bestehende und neue Risikopositionen wurden jeweils auf Einzelfallbasis einer Due Diligence unterzogen, die die zu erwartende Eintrittswahrscheinlichkeit und die mögliche Schadenshöhe bewertet. Die Ergebnisse wurden in einem umfangreichen Risikoportfolio zusammengefasst und an die Führungskräfte bzw. Riskowner kommuniziert.
Alle Bereiche der E/D/E Gruppe sind in einen strukturierten Prozess der Strategieentwicklung, der operativen Planung und der Budgetierung eingebunden. Hierbei kommt ein umfassender Bottom-up-Ansatz zur Anwendung, in dessen Rahmen die Planansätze systematisch von den erwarteten Marktentwicklungen unter Berücksichtigung der strategischen Zielsetzungen und der verabschiedeten Maßnahmenpläne abgeleitet werden. Auf dieser Grundlage werden jeweils unter der Vorgabe eines konkreten Ziel- und Handlungsrahmens für die operative Führung konkrete Umsatz-, Ertrags- und Aufwandsplanungen einschließlich Finanz- und Bilanzplanung aufgestellt.
Die unterjährige Überwachung erfolgt durch ein operatives Berichtssystem mit täglichen, monatlichen und quartalsmäßigen Meldungen. Diese wird durch eine intensive Regelkommunikation ergänzt, in die alle Führungsebenen einbezogen sind. Neben der reinen Kontrolle, das heißt des Abgleichs von Soll- und Ist-Werten, werden im Rahmen des Controllings erkennbare Abweichungen unverzüglich analysiert und entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung entwickelt. Die Ergebnisauswirkungen werden in Szenario Rechnungen nachgehalten.
Die E/D/E Gruppe ist neben den allgemeinen systematischen Risiken aus der konjunkturellen und wettbewerbsbedingten Marktentwicklung im Besonderen den spezifischen Risiken ausgesetzt, die dem Geschäftsmodell eines Zentralregulierers mit Übernahme des Delkredere zugrunde liegen. Zu den wesentlichen Risiken gehören das Kontrahentenrisiko gegenüber unseren Mitgliedern sowie Liquiditätsrisiken. Dem gegenüber ist die Diversifikation durch Betätigung in unterschiedlichen Geschäftsfeldern und unterschiedlichen Sortimenten mit ausgewogenen Sortimentsstrukturen als ein entscheidender Faktor zur Vermeidung von Risikokonzentrationen zu werten.
Das erreichte Handelsvolumen der E/D/E Gruppe im Geschäftsjahr 2018 zeigt, dass die Mitgliedsfirmen sich im Wettbewerb gut behauptet haben. Das Debitorenrisiko wird vor dem Hintergrund des implementierten marktnahen Monitorings insgesamt für überschaubar und beherrschbar angesehen.
Zur Gewährleistung einer zeitnahen Überwachung und zur Beurteilung der Kreditrisiken wird darüber hinaus ein IT-gestütztes Managementinformationssystem eingesetzt, das kurzfristig eine Verschlechterung im Zahlungsverhalten einzelner Debitoren anzeigt. Einzelne Großrisiken werden einem kontinuierlichen und intensiven Monitoring unterzogen. Risiken aus dem Auslandsgeschäft werden durch gesonderte Sicherungsmaßnahmen kontrolliert.
Unter Anwendung einer auf die vorhandenen, werthaltigen Sicherungsinstrumente abgestellten Ausfallrechnung werden im Falle eines verschlechterten Zahlungsverhaltens sowohl Rechnungswesen als auch Bonität des Debitors umgehend einer Due Diligence unterzogen. Diese wird regelmäßig um ein persönliches Gespräch ergänzt.
An dieser Stelle ergänzt das 2006 eingeführte E/D/E-Rating die beschriebenen Maßnahmen und leistet einen nachhaltig positiven Beitrag zum Kreditrisikomanagement. Im Einklang mit den Bestimmungen des Kreditwesengesetzes (KWG) lassen wir uns die wirtschaftlichen Verhältnisse durch Vorlage der Jahresabschlüsse unserer Mitglieder offenlegen. Darauf basierend bewerten wir die Kreditrisiken im Debitorenbereich anhand eines Ratingsystem.s Das Verfahren wird im Rahmen einer kontinuierlichen Fortentwicklung stetig verfeinert und erweitert. Aufgrund der vorhandenen Rating-Daten ist die E/D/E Gruppe in der Lage, aussagekräftige, auf die einzelnen Branchen zugeschnittene Betriebsvergleiche zu erstellen.
Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der E/D/E Gruppe sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die E/D/E Gruppe finanziert sich zu einem großen Teil über Eigenkapital. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit beiden Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vereinbart.
Die Geschäftsführung der FT-Holding GmbH beurteilt die wirtschaftliche Lage der E/D/E Gruppe zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts positiv. Der Konzern ist mit seinem Leistungsportfolio und seinem Finanzprofil gut im Markt aufgestellt. In den ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres 2019 lag die Geschäftsentwicklung im Rahmen der Erwartungen.
Die E/0/E Gruppe hat in den vergangenen Jahren gute Ergebnisse erzielt, stets vorsichtig bilanziert und konservativ finanziert, das Eigenkapital systematisch gestärkt und das Controlling zur strategischen und operativen Steuerung des Unternehmens professionell aufgebaut. Die Unabhängigkeit in der Refinanzierung ist bewahrt geblieben, die Liquidität ist ausgezeichnet und die Wettbewerbsfähigkeit ist dank leistungsstarker Teams gegeben. Die E/D/E Gruppe genießt darüber hinaus in hohem Maße das Vertrauen seiner Partner - sowohl im Mitgliederkreis als auch bei den Vertragslieferanten.
Den eigenen Anspruch nach Abkoppelung von der allgemeinen Marktentwicklung will die E/D/E Gruppe weiterhin aufrechterhalten. Die Investitionsplanung und die Personalpolitik sind auf diese Zielsetzung ausgerichtet und die beschlossene Wachstumsstrategie hat unverändert Gültigkeit.
Wuppertal 8. März 2019
Dr. Eugen Trautwein
Dr. Andreas Trautwein
Aktiva
|
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 8.237 | 12.828 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 6.370 | 6.730 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 244 | 13 |
| 14.851 | 19.571 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 50.400 | 43.402 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 4.400 | 6.050 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.116 | 3.550 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.309 | 0 |
| 60.225 | 53.001 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 346 | 346 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 1.094 | 1.071 |
| 3. Sonstige Beteiligungen | 2.289 | 2.271 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 25.445 | 26.831 |
| 5. Sonstige Ausleihungen | 24 | 8.926 |
| 29.198 | 39.444 | |
| 104.274 | 112.017 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Hilfs- und Betriebsstoffe | 524 | 524 |
| 2. Unfertige Leistungen | 423 | 82 |
| 3. Waren | 53.212 | 52.436 |
| 54.159 | 53.042 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 551.764 | 495.676 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 5 | 0 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein . Beteiligungsverhältnis besteht | 49 | 56 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 10.773 | 13.158 |
| 562.591 | 508.890 | |
| III. Wertpapiere | ||
| Sonstige Wertpapiere | 0 | 794 |
| 0 | 794 | |
| IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 167.061 | 205.696 |
| 783.811 | 768.423 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 836 | 1.316 |
| 888.921 | 881.755 | |
|
Passiva |
||
| 31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 630 | 630 |
| II. Kapitalrücklage | 264.262 | 264.262 |
| III. Gewinnrücklagen | 96.315 | 84.296 |
| Andere Gewinnrücklagen | ||
| IV. Währungsumrechnungsdifferenz | -1.614 | -2.216 |
| V. Bilanzgewinn | 1.370 | 1.447 |
| VI. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile | 30.534 | 29.720 |
| 391.497 | 378.139 | |
| B. Fonds für allgemeine Bankrisiken | 24 | 24 |
| C. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 24.349 | 21.863 |
| 2. Steuerrückstellungen | 1.093 | 1.005 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 92.886 | 82.971 |
| 118.329 | 105.839 | |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 13.839 | 27.263 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 350.864 | 354.558 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.527 | 1.745 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 6.765 | 8.378 |
| davon aus Steuern: T€ 1.663 (VJ: T€ 1.781) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 20 (VJ: T€ 0) | ||
| 372.995 | 391.943 | |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 647 | 1.002 |
| F. Passive latente Steuern | 5.430 | 4.808 |
| 888.921 | 881.755 |
| T€ | T€ | |
| 1. Umsatzerlöse | 649.924 | 662.396 |
| 2. Andere aktivierte Eigenleistungen | 341 | 0 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 5.124 | 7.018 |
| davon aus der Währungsumrechnung T€ 797 (VJ T€ 1.626) | ||
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 489.703 | 501.222 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 7.828 | 11.484 |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 56.254 | 55.806 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 11.973 | 10.777 |
| davon für Altersversorgung T€ 1.380 (VJ T€ 519) | ||
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 11.729 | 12.008 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 55.718 | 54.826 |
| davon aus der Währungsumrechnung T€ 1.281 (VJ T€ 737) | ||
| Betriebsergebnis | 22.183 | 23.291 |
| 8. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 95 | 39 |
| 9. Erträge aus sonstigen Beteiligungen | 4 | 5 |
| 10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 40 | 2 |
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 4.593 | 5.337 |
| davon aus Auf- und Abzinsungen T€ 29 (VJ T€ 67) | ||
| 12. Aufwendungen für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0 | 1 |
| 13. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 286 | 289 |
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.899 | 2.019 |
| davon an verbundene Unternehmen: T€ 14 (VJ: T€ 0) | ||
| davon aus Auf- und Abzinsungen: T€ 806 (VJ T€ 768) | ||
| Finanzergebnis | 2.547 | 3.073 |
| 15. Ergebnis vor Steuern | 24.731 | 26.364 |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 9.873 | 11.277 |
| 17. Ergebnis nach Steuern | 14.858 | 15.087 |
| 18. Sonstige Steuern | 276 | 373 |
| 19. Aufwand aus Garantiedividenden | 158 | 183 |
| 20. Konzernjahresüberschuss | 14.424 | 14.531 |
| 21. Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis | 408 | 913 |
| 22. Konzerngewinn | 14.016 | 13.618 |
| 23. Einstellung/Veränderung Gewinnrücklagen | -12.646 | -12.171 |
| 24. Konzernbilanzgewinn | 1.370 | 1.447 |
A. Allgemeine Angaben
Der Konzernabschluss der FT-Holding GmbH, Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal, HRB 24540) zum 31. Dezember 2018 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Aufstellung erfolgt in Tausend Euro und unter teilweiser Ergebnisverwendung. Die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss des Unternehmens wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Gemäß § 264 Abs. 3 bzw. 264 b HGB verzichten wir bei allen unseren Tochtergesellschaften auf die Bekanntmachung des Jahresabschlusses dieser Gesellschaften im Bundesanzeiger.
In den Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft FT-Holding GmbH insgesamt 39 Gesellschaften einbezogen.
Im Geschäftsjahr 2018 wurde die PVH FUTURE LAB GmbH mit Sitz in Deutschland neu gegründet und erstmals in den Konsolidierungskreis im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. Darüber hinaus wurden weitere Anteile an der E D E Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Lager und Transport Wuppertal, Wuppertal, in Höhe von 1,1% erworben.
Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 sind neben der Muttergesellschaft folgende 39 Gesellschaften enthalten:
| Direkte Beteiligungen Name und Sitz der Gesellschaft |
Anteil am Kapital
% |
| Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH | 94,4 |
| Indirekte Beteiligungen Name und Sitz der Gesellschaft |
Anteil am Kapital
% |
| ETRIS Bank GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| KitchenTec GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| EURO-DIY GmbH & Co. KG, Wuppertal | 70,0 |
| EURO-DIY Verwaltungsgesellschaft mbH, Wuppertal | 100,0 |
| EJV GmbH, Wuppertal | 53,8 |
| Fritz Ramberg GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| Heinrich Fritze GmbH & Co., Wuppertal | 100,0 |
| IMATEC GmbH Werkzeuge und Maschinen , Wuppertal | 100,0 |
| E D E Beteiligungsgesellschaft mbH, Wuppertal | 100,0 |
| E D E Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Lager und Transport Wuppertal, Wuppertal | 76,5 |
| E.D.E. Wuppereisen GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| Profi Portal AG, Wuppertal | 100,0 |
| EDE digital ventures Beteiligungsgesellschaft mbH. Wuppertal | 100,0 |
| E/D/E TradeNet GmbH & Co. KG, Wuppertal | 100,0 |
| Tarxter Technologies Verwaltungs GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| Tarxter Technologies GmbH & Co. KG, Wuppertal | 100,0 |
| Toolineo Verwaltungs GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| Toolineo GmbH & Co. KG, Wuppertal | 100,0 |
| Die Mittelstandsprofis - MP Verwaltungs-GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| Die Mittelstandsprofis - MP GmbH & Co. KG, Wuppertal | 100,0 |
| eDC Haustechnik-Daten Verwaltungs-GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| eDC Haustechnik-Daten GmbH& Co. KG, Wuppertal | 100,0 |
| ESH Euro Stahl-Handel Verwaltungs-GmbH, Wuppertal | 100,0 |
| ESH Euro Stahl-Handel GmbH & Co. KG, Wuppertal | 100,0 |
| PVH FUTURE LAB GmbH, Wuppertal | 51,0 |
| E/D/E Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler in Österreich GmbH, Salzburg | 100,0 |
| EDE International AG, Zürich | 100,0 |
| Delcredit Espana SA, Madrid | 71,0 |
| Delcredit France SAS., Paris | 74,9 |
| ZEDEV Einkauf und Service AG, Zürich | 51,0 |
| e + h Services AG, Däniken | 100,0 |
| E/D/E Beteiligungsverwaltungsgesellschaft mbH, Salzburg | 100,0 |
| Indirekte Beteiligungen | Anteil am Kapital % |
| Name und Sitz der Gesellschaft | |
| Assoziierte Unternehmen | |
| EBH Euro Beschlag-Handel AG, Wuppertal | 46,3 |
| DIYpartner GmbH, Dortmund | 40,0 |
| CECOFERSA Central de Compras y Servicios Profesionales S.A., Madrid | 25,1 |
| Euro-Craft S.A.R.L, Paris | 20,0 |
| Anteilmäßig einbezogene Unternehmen | |
| EHH EURO HAUSTECHNIK-HANDELGmbH, Wuppertal | 50,0 |
| MAB Mittelstands-Allianz Baugeräte GmbH, Wuppertal | 50,0 |
Die gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB geforderten Angaben zu Unternehmen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden, sind wie folgt:
| Name und Sitz der Gesellschaft |
Anteil am Kapital
% |
Eigenkapital zum 31.12.2018
T€ |
Jahresergebnis 2018
T€ |
| Z. Zentrale für Einkauf und Transfer GmbH, Wuppertal 1) | 100,0 | 561 | 62 |
| EPG Trading (Shanghai) Co, Ltd, Shanghai 1) | 53,8 | 748 | 48 |
1) Anteile werden mittelbar gehalten
Durch das neue in den Konsolidierungskreis einbezogene Unternehmen ist die Vergleichbarkeit mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 nicht eingeschränkt, da die Auswirkungen dieses neu einbezogenen Unternehmens auf Bilanz- und GuV-Posten nicht wesentlich sind.
Durch das neue in den Konsolidierungskreis einbezogene Unternehmen ist die Vergleichbarkeit mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 nicht eingeschränkt, da die Auswirkungen dieser Veränderungen auf Bilanz- und GuV-Posten nicht wesentlich sind.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbe, die vor dem 1. Januar 2010 erfolgten, wird unverändert nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F., § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F.) vorgenommen. Dabei werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt verrechnet.
Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbe ab dem 1. Januar 2010 erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (Erwerbsmethode).
Die Kapitalkonsolidierung des Konzerns Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH erfolgte zum Einbringungsstichtag in die FT-Holding GmbH zum 04.10.2012 unter Anwendung der Neubewertungsmethode. Der im Rahmen der Erstkonsolidierung ermittelte passive Unterschiedsbetrag von € 264,3 Mio. war technischer Natur und wurde in die Kapitalrücklage eingestellt.
Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet.
Aufwendungen und Erträge zwischen Konzerngesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet.
Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände sowie Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren.
C. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:
Der Einzelabschluss der Mutter und die der Tochtergesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste wurden berücksichtigt. Ebenso wurden Risiken berücksichtigt, die zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt wurden. Dem Realisationsprinzip folgend sind nur Gewinne, die bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, erfasst.
Ein im Geschäftsjahr 2015 entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Diese Einschätzung der Nutzungsdauer basiert auf Analysen der langfristigen Beziehungen mit Mitgliedern und Lieferanten.
Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Planmäßige Abschreibungen erfolgen i.d.R. linear. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst.
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die langfristigen Ausleihungen sind zum Nennwert bilanziert.
Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden unter Anwendung der Buchwertmethode "at equity" bilanziert. Eine Anpassung der Jahresabschlüsse an die konzerneinheitlichen Bewertungsmethoden findet nicht statt.
Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Von der Anwendung des Bewertungsvereinfachungsverfahren bei Hilfs- u. Betriebsstoffen nach§ 240 Abs. 3 HGB wird Gebrauch gemacht.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, unter Abzug gebotener Wertberichtigungen, angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos werden Pauschalwertberichtigungen auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.
Die zum 31.12. des Vorjahres noch unter den Wertpapieren des Umlaufvermögens ausgewiesenen Posten wurden in die Finanzanlagen umgegliedert.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.
Aus dem Abschluss der ETRIS Bank GmbH ist die Position "Fonds für allgemeine Bankrisiken" übernommen worden.
Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem modifizierten Teilwertverfahren (MTV) berechnet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. Dabei dürfen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst werden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Berechnung der Pensions verpflichtungen liegen die Wahrscheinlichkeitswerte nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit den zu erwartenden Erfüllungsbeträgen bewertet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.
Ein zum 31.12. des Vorjahres noch unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesener Posten in Höhe von T€ 712 wurde in die passiven latenten Steuern umgegliedert.
Die auf fremde Währung lautenden Abschlüsse werden gemäß der Vorschrift des § 308 a HGB in Euro umgerechnet. Dabei werden die Bilanzposten - mit Ausnahme des Eigenkapitals - mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag, die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit Monatsdurchschnittskursen und die Posten des Eigenkapitals (ohne das Jahresergebnis) mit historischen Kursen umgerechnet. Die sich aus den Wechselkursänderungen ergebenen Umrechnungsdifferenzen werden im Konzerneigenkapital unter dem Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.
1. Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt.
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:
| Forderungen gegen Beteiligungs unternehmen enthalten: |
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 36 | 56 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten: | ||
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.527 | 1.745 |
| Sonstige Verbindlichkeiten enthalten: | ||
| - Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 1.285 | 1.338 |
Von den Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
|
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
|
| sonstige Vermögensgegenstände | 1.870 | 1.766 |
Im Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende antizipative Beträge größeren Umfangs enthalten:
|
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
|
| Zinsabgrenzung | 125 | 120 |
| sonstige Vermögensgegenstände | 1.870 | 1.766 |
In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:
|
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
|
| Verpflichtung aus Bonifikationen | 80.349 | 71.730 |
| Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich | 3.796 | 3.453 |
| Risiken aus Schadensfällen und Rechts streitigkeiten | 325 | 345 |
Der restliche Betrag entfällt auf allgemeine Geschäftsrisiken.
Pensionsrückstellungen:
Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB sind Rückdeckungsversicherungsansprüche mit dem Erfüllungsbetrag dieser Verpflichtung saldiert worden. Der resultierende Passivüberhang wurde unter dem Posten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen.
|
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
|
| Eriüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen | 24.870 | 22.404 |
| Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens | -520 | -541 |
| Saldo | 24.350 | 21.863 |
Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines etwaig vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschuss beteiligung).
Im Personalaufwand verrechnete Beträge:
|
2018
T€ |
2017
T€ |
|
| Aufwand/Ertrag langfristiger Personalrückstellungen | -1.654 | -546 |
| Aufwand aus der Veränderung | ||
| Deckungsvermögen | 51 | 51 |
| Personalaufwand/-ertrag | -1.603 | -495 |
Im Finanzergebnis verrechnete Beträge:
|
2018
T€ |
2017
T€ |
|
| Erträge aus Deckungsvermögen | 30 | 30 |
| Zinsaufwand aus Abzinsung | -812 | -830 |
| Zinsaufwand | -782 | -800 |
Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
| Zinssatz 31.12.2018 | |
| (10-Jahres-Durchschnitt) | 3,21% |
| Rentenanpassung | 2,00% p.a. |
| bei garantierter Rentendynamik | 1.00% p a |
| Fluktuation | Keine |
| Zugrunde liegende Sterbetafeln | Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck |
Da die Pensionszusagen unabhängig von der Gehaltsentwicklung sind, wurde eine langfristige Gehaltsentwicklung nicht berücksichtigt.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren stellt sich wie folgt dar:
|
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
|
| Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB | 4.407 | 3.731 |
Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit:
|
31.12.2018 bis zu einem Jahr
T€ |
zwischen einem und fünf Jahren
T€ |
mehr als fünf Jahren
T€ |
|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 470 | 13.369 | 0 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 350.864 | 0 | 0 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.527,0 | 0 | 0 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 6.403,0 | 362 | 0 |
| 31.12.2017 | |||
|
bis zu einem Jahr
T€ |
zwischen einem und fünf Jahren
T€ |
mehr als fünf Jahren
T€ |
|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.526 | 17.215 | 7.522 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 354.558 | 0 | 0 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.745 | 0 | 0 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 7.976 | 402 | 0 |
Daneben bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Aufgrund der von unseren Kunden an die Vertragslieferanten bis zum 31. Dezember 2018 erteilten, aber noch nicht berechneten Aufträge bestanden zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus der Zentralregulierung mit Delkredereübernahme in nicht bezifferbarer, allerdings den gewöhnlichen Geschäftsumfang nicht übersteigender Höhe. Auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit sowie der Prognose der künftigen Entwicklung wird unter Berücksichtigung der Erkenntnisse am Bilanzstichtag nicht mit einer Inanspruchnahme zu Lasten der Gesellschaft gerechnet.
In den Handelsbilanzen I bzw. II der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wird gemäß§ 274 Abs. 1 S.2 HGB auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Von der gemäß§ 274 Abs. 1 S. 2 i.V.m. §§ 298 und 300 Abs. II HGB bestehenden Möglichkeit, dieses Wahlrecht im Konzernabschluss abweichend auszuüben, wird kein Gebrauch gemacht. Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden nach Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:
| Aktive latente Steueransprüche |
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
| Finanzanlagen | 90 | 59 |
| Sonstige Aktiva | 1 | 3 |
| Pensionsrückstellungen | 3.736 | 3.006 |
| Sonstige Rückstellungen | 393 | 641 |
| Summe | 4.220 | 3.709 |
| Passive latente Steueransprüche | ||
| Sachanlagen | 261 | 268 |
| Sonstige Rückstellungen | 0 | 0 |
| Summe | 261 | 268 |
| Aktiver latenter Steuerüberhang | 3.959 | 3.441 |
| Nicht angesetzte latente Steuern | -3.959 | -3.441 |
| Bilanzausweis | 0 | 0 |
Die passiven latenten Steuern nach § 306 HGB resultieren aus den Sachanlagen und dem Vorratsvermögen.
Angabe nach § 314 Abs. 1 Nr. 22 HGB
|
31.12.2018
T€ |
31.12.2017
T€ |
Veränderung
T€ |
|
| Passive latente Steuern nach § 306 HGB | 5.430 | 4.808 | 622 |
| Der Bewertung wird ein Steuersatz von 32,9% für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und | |||
| Gewerbesteuer zugrunde gelegt. |
II. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Verteilung der Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern kann wie folgt dargestellt werden:
|
2018
T€ |
2017
T€ |
|
| Erlöse aus Zentralregulierung und Reihengeschäften | 574.906 | 578.845 |
| Erlöse aus Lagergeschäften | 307.528 | 292.893 |
| Sonstige Erlöse | 28.087 | 28.841 |
| abzüglich Erlösschmälerungen | -260.597 | -238.183 |
| Umsatzerlöse | 649.924 | 662.396 |
In 2018 wurden 21,5% des Umsatzes in insgesamt 24 Ländern außerhalb Deutschlands getätigt.
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind - soweit nicht vorstehend erläutert - folgende wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:
| Periodenfremde Erträge |
2018
T€ |
2017
T€ |
| - aus der Auflösung von Rückstellungen | 1.156 | 960 |
In den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind T€ 286 als außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens enthalten.
E. Sonstige Angaben
Im Wesentlichen bestehen T€ 10.649 finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag mit einer Laufzeit bis Ende 2024.
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
| 2018 | 2017 | |
| Angestellte | 810 | 855 |
| Gewerbliche | 286 | 218 |
| Auszubildende | 48 | 54 |
Bei den anteilmäßig einbezogenen Gesellschaften waren keine Mitarbeiter beschäftigt.
Für die erbrachten Dienstleitungen des Konzernabschlussprüfers sind Honorare in Höhe von T€ 422 als Aufwand im Geschäftsjahr angefallen. Davon entfallen T€ 418 auf Abschlussprüfungsleistungen und T€ 4 auf andere Bestätigungsleistungen.
Zum Bilanzstichtag liegen folgende Geschäfte mit Finanzinstrumenten und Derivaten vor:
Zur Absicherung des Cashflow-Risikos, das aus Schwankungen künftiger Zinszahlungen im Zusammenhang mit variabel verzinslichen Anteilen der bestehenden Investitionsdarlehen erwächst, wurden Payer-Zinsswaps abgeschlossen, durch die die den Darlehen zugrunde liegenden variablen Zinssätze wirtschaftlich betrachtet in feste Zinssätze umgewandelt werden. Da die Änderung des Zahlungsstromes aus dem Grundgeschäft mit der Änderung des Zahlungsstromes aus dem jeweiligen Zinsswap kompensiert wird, werden die Zinsswaps und die Darlehen zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst, so dass diese Geschäfte vollumfänglich bilanzunwirksam sind.
| BilanzunwirksameGeschäfte |
Nominalwert
T€ |
Abgesichertes Risiko
T€ |
Gesichertes Risiko | Bewertungseinheit |
Gesichertes Volumen
T€ |
| Zinsswaps | 8.876 | -74 | Zinsrisiken | Micro-Hedge | 8.876 |
Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Zinskontrakte errechnen sich durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows auf Basis der geltenden Marktzinsen für die Restlaufzeit der Verträge.
Die Gesellschaft setzt betragsgleiche Devisenterminkontrakte ein, um sich gegen bestehende Währungsrisiken aus Fremdwährungsverbindlichkeiten abzusichern. Diese Geschäfte betreffen ausschließlich Lieferantenbeziehungen welche auf US-Dollar Basis abgerechnet werden. Es handelt sich bei diesen Derivaten um Finanztitel, die ausschließlich außerhalb der Börse zwischen der E/D/E GmbH und Kreditinstituten abgewickelt werden (so genannte Over-the counter-Produkte (OTC-Produkte). Da die bestehenden Fremdwährungsverbindlichkeiten durch betrags- und laufzeitkongruente Devisenterminkontrakte abgesichert werden, besteht eine wirksame Sicherungsbeziehung zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft im Rahmen einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB. Die Marktwerte der einzelnen Geschäfte wurden durch die jeweiligen Kontrahenten (Kreditinstitute) ohne Angabe der Bewertungsverfahren zur Verfügung gestellt.
| Bilanzunwirksame Geschäfte |
Nominalwert
T€ |
Gesichertes Risiko | Bewertungseinheit |
Gesichertes Volumen
T€ |
| Devisentermingeschäfte | 1.433 | Währungsrisiko | Micro-Hedge | 1.433 |
Die Gesellschaft verwendet zur Risikoabsicherung ausschließlich Micro-Hedges, bei denen das aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierende Risiko mittels eines einzelnen Sicherungsinstruments abgesichert wird. Alle Finanzderivate sowie die zugrunde liegenden Grundgeschäfte unterliegen einer regelmäßigen internen Kontrolle und Bewertung. Der Abschluss derivativer Finanzinstrumente ist auf die wirtschaftliche Absicherung des operativen Geschäfts begrenzt.
Geschäftsführer der FT-Holding GmbH sind: Dr. Eugen Trautwein, Dr. Andreas Trautwein
Wuppertal, den 08. März 2019
Dr. Eugen Trautwein
Dr. Andreas Trautwein
Der Konzernabschluss wurde auf der Gesellschafterversammlung zur Kenntnis genommen.
Entwicklung des Anlagevermögens 2018
| Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|
Stand zum 01.01.2018
T€ |
Fremdwährungseffekte
T€ |
Zugänge
T€ |
Abgänge
T€ |
Umbuchungen
T€ |
Stand zum 31.12.2018
T€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 47.447 | 191 | 535 | 0 | 1 | 48.175 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 8.241 | 317 | 0 | 0 | 0 | 8.558 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 13 | 0 | 244 | -13 | 0 | 244 |
| 55.701 | 508 | 779 | -13 | 0 | 56.976 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 80.738 | 0 | 637 | 0 | 8.911 | 90.286 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 19.703 | 0 | 0 | 0 | 0 | 19.703 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 42.196 | 372 | 2.348 | -718 | -1 | 44.197 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 1.309 | 0 | 0 | 1.309 |
| 142 .638 | 372 | 4.294 | -718 | 8.910 | 155.496 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Untemehmen | 346 | 0 | 0 | 0 | 0 | 346 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Untemehmen | 1.071 | 0 | 146 | -124 | 0 | 1.094 |
| 3. Sonstige Beteiligungen | 3.074 | 8 | 0 | 0 | 10 | 3.092 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 27.009 | 0 | 0 | -1.896 | 784 | 25.898 |
| 5. Sonstige Ausleihungen | 8.926 | 0 | 23 | -13 | -8.911 | 24 |
| 40.425 | 8 | 169 | -2.033 | -8.117 | 30.453 | |
| Anlagevermögen insgesamt | 239 | 889 | 5.242 | -2.763 | 794 | 242.925 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
|
Stand zum 01.01.2018
T€ |
Fremdwährungseffekte
T€ |
Zugänge
T€ |
Abgänge
T€ |
Zschreibungen
T€ |
Stand zum 31.12.2018
T€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 34.619 | 189 | 5129 | 0 | 0 | 39938 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.511 | 73 | 603 | 0 | 0 | 2.187 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 36.130 | 262 | 5.732 | 0 | 0 | 2.187 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 37.337 | 0 | 2.549 | 0 | 0 | 39.886 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 13.654 | 0 | 1.650 | 0 | 0 | 15.304 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 38.646 | 343 | 1.797 | -705 | 0 | 40.081 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 89.636 | 343 | 5.997 | -705 | 0 | 95.271 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Untemehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Untemehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Beteiligungen | 802 | 0 | 0 | 0 | 0 | 802 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 178 | 0 | 286 | 0 | -12 | 453 |
| 5. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 981 | 0 | 286 | 0 | -12 | 1.255 | |
| Anlagevermögen insgesamt | 126.747 | 606 | 12.015 | -705 | -12 | 138.652 |
| Buchwerte | ||
|
31.12.2018
T€ |
Vorjahr
T€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 8.237 | 12.828 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 6.370 | 6.730 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 244 | 13 |
| 14.851 | 19.571 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 50.400 | 43.402 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 4.400 | 6.050 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.116 | 3.550 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.309 | 0 |
| 60.225 | 53 .001 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Untemehmen | 346 | 346 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Untemehmen | 1.094 | 1.071 |
| 3. Sonstige Beteiligungen | 2.289 | 2.271 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 25.445 | 26.831 |
| 5. Sonstige Ausleihungen | 24 | 8.926 |
| 29.198 | 39.444 | |
| Anlagevermögen insgesamt | 104.274 | 112.017 |
| lfd. Nr. |
2018
T€ |
2017
T€ |
| 1 Konz.emjahresüberschuss | 14.424 | 14.531 |
| 2 +/- Abschreibungen/Zuschretbungen auf Gegenständes des Anlagevermögens | 12.003 | 12.186 |
| 3 +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 12.396 | 6.919 |
| 4 +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 1.226 | 959 |
| 5 -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte | -604 | 984 |
| 6 -/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus L1efenmgen und Leistungen | -57.001 | -35.295 |
| 7 -/+ Zunahme/Abnahme der sonstigen Aktiva | 1.790 | 4.716 |
| 8 -{+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -4.080 | 13.191 |
| 9 -/+ Abnahme/Zunahme der sonstigen Passiva | -1.938 | -3.453 |
| 10 -{+ GewinnNerlust aus dem Abgang von Vermögensgegensti3nden des Anlagevermdgens | -7 | -9 |
| 11 +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge | -2.694 | -3.318 |
| 12 Sonstige Beteiligungserträge | -100 | -39 |
| 13 +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag | 9.873 | 11.277 |
| 14 Ertragsteuerzahlungen | -9.572 | -11.277 |
| 15 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -24.283 | 11.371 |
| 16 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | 13 | 29 |
| 17 Auszahlungen für Investitionen 1n das immatenelle Anlagevermögen | -779 | -2.244 |
| 18 + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 20 | 0 |
| 19 Auszahlungen für !nvest,tionen in das Sachanlageverm6gen | -3.844 | -1.683 |
| 20 + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finananlagevermögens | 1.912 | 254 |
| 21 Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -23 | -27.082 |
| 22 Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | -176 | -166 |
| 23 + Erhaltene Zinsen | 4.593 | 5.308 |
| 24 Erhaltene Dividenden | 74 | 39 |
| 25 Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 1.790 | -25.545 |
| 26 Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | -13.653 | -5.809 |
| 27 Gezahlte Zinsen | -1.111 | -1.212 |
| 28 Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -1.447 | -1.568 |
| 29 Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter | -290 | -266 |
| 30 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -16.502 | -8.855 |
| 31 Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -38.995 | -23.029 |
| 32 +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -447 | -134 |
| 33 Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 12 | 0 |
| 34 + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 206.491 | 229.654 |
| 35 Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 167.061 | 206.491 |
| 31 12 2018 | 31 12 2017 | |
| T€ | T€ | |
| Sonstige Wertpapiere | 0 | 794 |
| Kassenbestand. Guthaben be, Kreditinstituten und Schecks | 167.061 | 205.697 |
| 167.061 | 206.491 |
|
Mutterunternehmen Gezeichnetes Kapital
T€ |
Kapitalrücklage
T€ |
andere Gewinnrücklagen
T€ |
|
| Stand 31.12.2016 | 630 | 264.262 | 72.785 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 0 | 0 | 12.171 |
| Ausschüttungen | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | -660 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2017 | 630 | 264.262 | 84.296 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 0 | 0 | 12.646 |
| Ausschüttungen | 0 | 0 | |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | -626 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 0 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2018 | 630 | 264.262 | 96.315 |
|
Rücklagen
T€ |
Währungsumrechnungs- differenz
T€ |
Konzernbilanzgewinn, der dem Mutterunternehmen
zuzurechnen ist
T€ |
|
| Stand 31.12.2016 | 337.046 | -889 | 1.568 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 12.171 | -12.171 | |
| Ausschüttungen | 0 | 0 | -1.568 |
| Währungsumrechnung | 0 | -1.327 | 0 |
| Übrige Veränderungen | -660 | 0 | 0 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 0 | 0 | 13.618 |
| Stand 31.12.2017 | 348.558 | -2.216 | 1.447 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 12646 | 0 | -12646 |
| Ausschüttungen | 0 | 0 | -1.447 |
| Währungsumrechnung | 0 | 602 | 0 |
| Übrige Veränderungen | -626 | 0 | 0 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 0 | 0 | 14.016 |
| Stand 31.12.2018 | 360.577 | -1.614 | 1.370 |
|
Eigenkapital des Mutterunternehmens
T€ |
Nicht beherrschende Anteile Nicht beherrschende
Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus
Währungsumrechnung und Jahresergebnis
T€ |
Auf nicht beherrschende Anteile entfallene
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
T€ |
|
| Stand 31.12.2016 | 338.355 | 28.087 | 11 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttungen | -1.568 | -133 | 0 |
| Währungsumrechnung | -1.327 | 0 | -128 |
| Übrige Veränderungen | -660 | 981 | -11 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 13.618 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2017 | 348.419 | 28.935 | -128 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttungen | -1.447 | -132 | 0 |
| Währungsumrechnung | 602 | 0 | 76 |
| Übrige Veränderungen | -626 | 1.247 | 128 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 14.016 | 0 | 0 |
| Stand 31.12.2018 | 360.963 | 30.050 | 76 |
|
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende
Gewinne/Verlust e
T€ |
Nicht heherrschende Anteile
T€ |
Konzerneigenkapital
T€ |
|
| Stand 31.12.2016 | 476 | 28.574 | 366.929 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttungen | 0 | -133 | -1.700 |
| Währungsumrechnung | 0 | -128 | -1.455 |
| Übrige Veränderungen | -476 | 494 | -166 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 913 | 913 | 14.531 |
| Stand 31.12.2017 | 913 | 29.720 | 378.139 |
| Einstellung in/ Entnahme aus Rücklagen | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttungen | 0 | -132 | -1.579 |
| Währungsumrechnung | 0 | 76 | 677 |
| Übrige Veränderungen | -913 | 462 | -164 |
| Konzern-Jahresüberschuss | 408 | 408 | 14.424 |
| Stand 31.12.2018 | 408 | 30.534 | 391.497 |
An die FT-Holding GmbH, Wuppertal
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der FT-Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FT-Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und die sie ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
· vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage
für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.
· holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.
· beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, 8. März 2019
AWADO
Deutsche Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Christian Buschfort, Wirtschaftsprüfer
Michael Grimme, Wirtschaftsprüfer
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