Krüger GmbH & Co. Kommanditgesellschaft
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Oliver Mössner seit 12.8.2025 | Prokura |
Carsten Stefan Buck seit 2.4.2025 | Prokura |
Rüdiger Franz Baumgardt seit 26.11.2024 | Prokura |
Birgitt Weigmann seit 22.7.2024 | Prokura |
Andrea van Elst seit 18.1.2024 | Prokura |
Ludwig Kersten seit 4.5.2023 | Prokura |
Vanessa Scott seit 27.3.2023 | Geschäftsführer |
Alexander Dort seit 11.5.2020 | Prokura |
Marcel Dominic Stamm seit 13.5.2019 | Prokura |
Martin Dr. Fröhlich seit 6.9.2016 | Prokura |
Philipp Maaß seit 19.2.2014 | Prokura |
Serge Alexandre Ambrosini seit 27.4.2012 | Prokura |
Marc Krüger seit 5.1.2011 | Geschäftsführer |
Guido Andreas Dr. Colsman seit 18.12.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K-fee System GmbHBergisch GladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. Grundlagen des UnternehmensHaupttätigkeiten der K-fee System GmbH sind die Produktion und der Vertrieb von Produkten im Rahmen eines Kaffee-Kapselsystems, welches weltweit unter der eigenen Systemmarke "K-fee System" vertrieben wird. Dieses in sich geschlossene System besteht aus Kaffee-Brühmaschinen sowie den dazugehörigen Kapseln, mit denen sich Getränke wie Kaffee, Kaffeegetränke mit Milch, Trinkschokolade, Tee und andere Heißgetränke wie beispielsweise Chai Latte zubereiten lassen. Die K-fee System GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der Krüger-Gruppe. Das Unternehmen beliefert Kunden im In- und Ausland, die in der Regel in ihren jeweiligen Märkten zu den führenden Kaffee-Markenherstellern zählen oder im Einzelhandel tätig sind. Sämtliche Kapseln werden am Standort der Gesellschaft in Bergisch Gladbach hergestellt, dem Stammsitz der Krüger-Gruppe. II. Wirtschaftsbericht1. Wirtschaftliches UmfeldSowohl der Ifo-Geschäftsklimaindex (von 100,0 auf 95,9) als auch der GfK-Konsumklimaindex (von 10,3 auf 9,7) sind im Jahresverlauf 2019 deutlich gesunken. Der Heißgetränkemarkt fiel mit gleicher Tendenz mengenmäßig um 1,2 % auf 9.700 Mio Liter (i. Vj. 9.820 Mio Liter) und wertmäßig um 3,2 % auf EUR 4.210 Mio (i. Vj. EUR 4.350 Mio). Bei einem mengenmäßig um 0,6 % gestiegenen und wertmäßig um 4,7 % gefallenen Röstkaffeekonsum in Deutschland gab es bei den Absatzmengen zwischen den einzelnen Segmenten neue Tendenzen. In der Menge stieg das Segment Espresso-Bohnen um +2,7 %, während die Segmente Kapseln, Pads und Filterkaffee mengenmäßig um 0,5 %, 0,4 % bzw. 1,9 % fielen. Diese Tendenz war auch bei den Umsätzen zu erkennen. Das Segment Espresso-Bohnen stieg um 3,1 %, während die Segmente Kapseln, Pads und Filterkaffee um 1,5 %, 0,2 % bzw. 1,4 % fielen. Im Bereich der mit dem "Nespresso"-System (Nestle) kompatiblen Kapseln sind mittlerweile zahlreiche Unternehmen aktiv geworden, wobei die Anbieter von großen Kaffeeproduzenten und Lebensmitteleinzelhändlern bis zu kleinen Nischenanbietern reichen. Das Segment der eigenständigen, in sich geschlossenen Systeme wie "Dolce Gusto" (Nestle), "Tassimo" (Mondelez) oder "Cafissimo" (Tchibo) hingegen wird überwiegend von großen, weltweit agierenden Konzernen geprägt. Zu den geschlossenen Systemen zählt auch das "K-fee System". Ferner zeichnete sich das deutsche Kapselsegment durch eine hohe Subventionierung der Kaffee-Kapselmaschinen auf dem Markt durch die verschiedenen Anbieter aus. Dies erfolgt durch niedrige Verkaufspreise oder durch zusätzliche Gratispakete zugehöriger Kaffee-Kapseln. Die Kaffeepreise waren im gesamten Berichtsjahr äußerst volatil. Der Preis von fiel von Jahresbeginn bis Juni, stieg im Sommer wieder kurzfristig an und erreichte im Oktober mit USD 98,50 je 100 Pfund für Arabica an der NYSE seinen Tiefstand. Anschließend stieg der Preis bis Mitte Dezember auf seinen Höchstwert von USD 143,50. Allein der Anstieg von Oktober bis Dezember betrug knapp 46 %, langfristige Tendenzen waren nicht erkennbar. 2. Geschäftsverlauf 2019Ausgangspunkt des Geschäftsmodells der K-fee System GmbH ist auch weiterhin die Einschätzung, dass in Zukunft ein wachsender Teil des weltweiten Kaffeekonsums auf Kapselsysteme entfallen wird. Im Berichtsjahr hat sich die Dynamik der Vorjahre weiter abgeschwächt. Trotzdem gehen wir weiterhin davon aus, dass der klassische Filterkaffee auch zugunsten der Kaffee-Kapselsysteme an Bedeutung verlieren wird. Es gelang der Gesellschaft, sich in diesem Markt mit einem eigenen Produktportfolio zu etablieren und durch den Vertrieb eines Dolce Gusto Adapters den Markt für K-fee Kapseln zu erweitern. Zudem wird künftig die Kompatibilität der K-fee Kapseln mit einem anderen führenden System vermarktet. Darüber hinaus wird der Geschäftsbereich der Schwestergesellschaft GCS German Capsule Solution GmbH ausgebaut. Diese wiederum greift für deren Produktion auf die benötigten Ressourcen der K-fee System GmbH zurück, was gemäß einer geschlossenen Vereinbarung entsprechend vergütet wird. Die Betriebsleistung blieb mit TEUR 82.172 leicht unter dem Vorjahr. Die prognostizierte Umsatzsteigerung konnte nicht erreicht werden. Der Umsatz mit Kaffeemaschinen konnte gegenüber dem Vorjahr sowohl prozentual als auch absolut gesteigert werden, ebenso konnte mit einem höheren Inlandsumsatz die Einbußen im Ausland nahezu kompensiert werden. Das Ergebnis blieb mit einem Jahresüberschuss von TEUR 5.883 (i. Vj. TEUR 6.305) knapp unter Vorjahr, die Ergebnisprognose wurde jedoch nicht erreicht. Der Umsatz lag unter dem Vorjahr, eine Steigerung gab es aber beim Maschinenumsatz. Ferner wurden im Berichtsjahr weitere Maßnahmen zur Steigerung der Kaffee- und Produktionsqualität durchgeführt. Die Verarbeitungsprozessoptimierung wird auch in den kommenden Jahren vorangetrieben. Insgesamt kann die wirtschaftliche Entwicklung dennoch weiter als zufriedenstellend beurteilt werden. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Geschäft mit Kaffee-Kapselmaschinen wieder angezogen hat, während das Kapsel-Segment in einem derzeit leicht fallenden Markt unter dem Vorjahr lag. Es zeigte sich jedoch, dass dieser Weg nicht ohne ein erhebliches Investitionsprogramm und ohne Ausweitung der Kooperationspartnerschaften zur nachhaltigen Positionierung erfolgreich weiter beschritten werden kann. 3. Lage der Gesellschaft3.1 ErtragslageDie folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatzerlöse und Jahresüberschuss die für die interne Steuerung der Gesellschaft verwendeten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren darstellen. Bei einem gefallenen Umsatz inklusive Bestandsveränderungen von TEUR 79.609 (i. Vj. TEUR 81.908) und einem leicht gestiegenen Materialaufwand von TEUR 35.941 (i. Vj. TEUR 34.952) sank das Ergebnis vor Ertragsteuern auf TEUR 10.335 (i. Vj. TEUR 10.765) und der Jahresüberschuss auf TEUR 5.823 (i. Vj. TEUR 6.305). Der höhere Materialaufwand ist insbesondere auf den Umsatzanstieg im Bereich der Kapselmaschinen zurückzuführen; außerdem wurde das Ergebnis erneut durch Abschreibung auf Beteiligungen beeinträchtigt. Die weitere Ausweitung der geschäftlichen Aktivitäten sowie die Bereitstellung von Personal für die GCS German Capsule Solution GmbH führte in 2019 zu einem höheren Personalbestand mit einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 178 (i. Vj. 173) und dadurch bedingt erhöhte sich der Personalaufwand auf TEUR 11.004 (i. Vj. TEUR 10.123). Die Verwaltungsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht auf TEUR 5.787 (i. Vj. TEUR 6.714) deutlich, was durch eine Kostensenkung in allen Bereichen zurückzuführen ist. Die Vertriebsaufwendungen sind wiederum durch erhöhte Marketingaktivitäten gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.928 (i. Vj. TEUR 4.160) gestiegen. Trotz Anstieg der Gewährleistungen durch höhere Maschinenverkäufe hat insbesondere ein geringeres Maschinenleasing zu gesunkenen Betriebs- und sonstigen Aufwendungen von TEUR 6.681 (i. Vj. TEUR 7.879) geführt. Das unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten abgeleitete Betriebsergebnis lag mit TEUR 13.035 (i. Vj. TEUR 14.189) deutlich unter dem Vorjahr. Das Zinsergebnis war mit einem Aufwand von TEUR 600 (i. Vj. TEUR 818) gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert, was unter anderem auf die Tilgung des externen Bankdarlehens zurückzuführen ist. Das neutrale Ergebnis fiel mit TEUR -2.217 (i. Vj. TEUR -2.660) positiver aus als im Vorjahr und wurde analog dem Vorjahr ausschließlich durch eine Beteiligungsbuchwertabschreibung bestimmt. 3.2 FinanzlageDie Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig um TEUR 4.240 getilgt, auch die Finanzierung über verbundene Unternehmen wurde um TEUR 1.804 reduziert. Die erwirtschafteten liquiden Mittel der Gesellschaft wurden in Form eines Darlehens in Höhe von TEUR 8.000 an ein verbundenes Unternehmen ausgegeben. 3.3 VermögenslageDie Bilanzsumme lag am Ende des Berichtsjahres mit TEUR 81.419 (i. Vj. TEUR 77.236) über dem Niveau der Vorjahresbilanz. Auf der Aktivseite fiel der Wert des Anlagevermögens auf TEUR 52.833 (i. Vj. TEUR 57.836), was sowohl auf reguläre Abschreibungen als auch auf die weitere Abschreibung auf Beteiligungen zurückzuführen ist. Das Umlaufvermögen hat sich insbesondere durch einen deutlichen Anstieg der Forderungen im Verbundbereich auf TEUR 28.509 (i. Vj. TEUR 19.399) erhöht. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital in Höhe des zur Thesaurierung vorgesehenen Jahresergebnisses auf TEUR 50.623 (i. Vj. TEUR 44.800). Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung der neuen Produktionsstätte haben sich deutlich durch Tilgung auf TEUR 16.051 (i. Vj. TEUR 20.292) verringert. Die Eigenkapitalquote konnte durch das erhöhte Eigenkapital und trotz erhöhter Bilanzsumme mit 62,2 % (i. Vj. 58,0 %) erneut verbessert werden. 3.4 Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenIm Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren spielen in erster Linie qualitäts- und nachhaltigkeitsbezogene Aspekte eine Rolle. Ein wesentlicher Indikator für die Produktqualität ist die Zahl der Verbraucherreklamationen im In- und Ausland. Aufgrund der erst kurzen Historie des Unternehmens werden noch Erfahrungswerte gesammelt, um verlässliche Vergleichsdaten für eine jährliche Varianzanalyse zu generieren. Bei den Reklamationen lag der Schwerpunkt der Reduktions- und Vermeidungsbemühungen im Bereich der Produktsicherheit, wobei nach physikalischen (z. B. Fremdkörperkontamination), chemischen (z. B. Allergene) und mikrobiologischen Gefahren unterschieden wird. Im Bereich der Kapseln wurde im Berichtsjahr in allen drei Kategorien das Ziel von jeweils null kritischen Reklamationen erreicht. Zertifizierungen gemäß IFS-, BRC- sowie zahlreiche kundenspezifische Qualitäts-, Ethik- und Nachhaltigkeitsstandards sind notwendige Grundvoraussetzungen, insbesondere im Handelsmarkengeschäft. Die entsprechenden Audits werden immer häufiger auch ohne Voranmeldung durchgeführt, sodass die Einhaltung der Vorgaben zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein muss. Im Berichtsjahr konnten sämtliche Zertifizierungen erfolgreich und auf höchstem Niveau bestätigt werden. Das Ziel, keine kritischen Abweichungen bei Audits attestiert zu bekommen, wurde auch im Berichtsjahr wieder erreicht. 3.5 GesamtaussageDas Jahr 2019 war durch gesunkene Umsätze, bei einem einerseits gesteigerten Anteil an Kapselmaschinen jedoch bei einem insgesamt leicht sinkenden operativen Ergebnis, gekennzeichnet. Das Geschäft mit Kaffee-Kapseln blieb im laufenden Jahr stabil, der Herstellungsprozess wurde in diesem Zeitraum erweitert und optimiert. Ein zukünftiges, signifikantes Wachstum hängt von der Ausweitung der Geschäftsfelder sowie weiterer Kooperationspartnerschaften zur nachhaltigen Positionierung des Systems im Markt ab. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. PrognoseberichtVor dem Hintergrund des weiterhin erwarteten, weltweiten Wachstums bei Kapselprodukten im Vergleich zu anderen Kaffeeprodukten sowie eines eher stagnierenden Trends im deutschen Markt wird für 2020 auf vorsichtiger Basis eine Konsolidierung und Stabilisierung des Umsatzes angestrebt. Die Absatzentwicklung spiegelt die neue Vertriebsstrategie sowie den Ausbau unserer Geschäftstätigkeit in neuen Vertriebsregionen, bedingt durch neue Absatzmärkte bestehender und neuer Kunden, wider. Eventuelle Auswirkungen des Corona-Virus auf die Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 sind nicht vorhersehbar. Der Schwerpunkt wird in 2020 in der Intensivierung der bestehenden Kundenbeziehungen und im Ausbau der bestehenden Geschäftsfelder mit im Kaffeemarkt regional führenden Partnern liegen. Dabei sind unterschiedliche Geschäftsmodelle wie die Lizensierung bekannter Kaffeemarken sowie ein regionaler neuer Markteintritt geplant. Ferner wird die Schwestergesellschaft GCS German Capsule Solution GmbH beim Ausbau weiterer Geschäftsfelder weiterhin unterstützt und die vorhandene Expertise gewinnbringend eingesetzt. Gleiches gilt auch für die Ertragslage, die in 2020 gegenüber dem Berichtsjahr unverändert auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2019 liegen. Bei der Vermögens- und Finanzlage wird für 2020 nicht mit signifikanten Änderungen gerechnet, da die Investitionen größtenteils bereits in den Vorjahren getätigt wurden. Durch die zu erwartende Thesaurierung des erwirtschafteten Ergebnisses werden sich die finanziellen Leistungsindikatoren weiterhin moderat verbessern. Im Bereich Forschung und Entwicklung wird mit unseren Partnern hinsichtlich der Kaffee- und Tee-Brühmaschinen im Home-Segment kontinuierlich an innovativen neuen Konzepten gearbeitet, um den Kaffeegewohnheiten der Konsumenten noch mehr entgegenzukommen. Als Ergebnis wird K-fee System GmbH auch in 2020 Innovationen im Bereich der Kapselmaschinen am Markt vorstellen können. In einer auf Kapselprodukte spezialisierten F&E-Einheit werden in eigenen Entwicklungseinrichtungen ständig neue Heißgetränkerezepturen in enger Zusammenarbeit mit unseren in- und ausländischen Kunden bzw. Distributionspartnern entwickelt. Ferner wird die Entwicklung nachhaltiger Kapseln vorangetrieben, da der Umweltaspekt in der öffentlichen Diskussion immer relevanter wird. 2. RisikoberichtDie Gesellschaft betreibt ihr Risikomanagementsystem im Rahmen des Risikomanagements der Krüger-Gruppe. Hierzu gehören ein laufendes, monatliches Berichts- und ControllingSystem zur Überwachung der betrieblichen und finanziellen Kennzahlen, ein umfassendes Versicherungspaket sowie eine Überwachung, Vermeidung und gegebenenfalls Absicherung offener Positionen, insbesondere in den Bereichen Rohstoffe und Währungen. Im Versicherungsbereich werden vor allem die potenziell existenzgefährdenden Risiken soweit möglich abgedeckt, wobei die Prämien unter anderem durch Selbstbehalte in vertretbaren Grenzen gehalten werden. Alle anderen Absicherungsinstrumente wie beispielsweise Devisen- oder Warentermingeschäfte werden grundsätzlich nur zur Gegendeckung konkreter operativer Geschäfte eingesetzt. Im Rahmen des Risikomanagements werden die Führungskräfte systematisch zu ihren Risikoeinschätzungen befragt. Nachfolgend sind die Risiken für die Gesellschaft absteigend ihrer Bedeutung für die Gesellschaft angegeben:
Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken bestehen und künftige, den Fortbestand gefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. 3. ChancenberichtEine Besonderheit des K-fee-Systems besteht in seiner Qualität und Vielfältigkeit. Durch den hohen Pumpendruck kann es klassischen Espresso mit feinporiger Crema auf höchstem Niveau zubereiten, gleichzeitig aber aus einem einzigen Kapselformat auch einen aromatischen crema-freien Filterkaffee erzeugen, wie ihn u. a. die amerikanischen und nordeuropäischen Verbraucher schätzen. Zudem können zusammen mit dem Konzernunternehmen Milchwerke "Mittelelbe" GmbH weitere Varianten der qualitativ hochwertigen Milchkapseln sowie mit der Krüger GmbH & Co. Kommanditgesellschaft weitere Getränkekapseln im Kakao- und Teebereich entwickelt werden. In Kombination mit den bereits vorhandenen oder neu entwickelten Kaffeemischungen können so immer neue Produktvarianten auf den Markt gebracht werden. Es liegt ein ganzes Sortiment unterschiedlicher hochwertiger Kaffeemischungen (insbesondere bei Espresso-Varianten) und Kaffee-Milch-Mischungen in Kapselform vor, die wir entsprechend den Kundenwünschen laufend weiter verbessern und innovativ ergänzen. Auch bei anderen Heißgetränkevarianten können die schon vorhandenen Kompetenzen im Konzernverbund und bei exklusiven Vertragspartnern gewinnbringend eingesetzt werden. Durch die Erweiterung des Kapselsortiments auch auf andere Heißgetränke wird das K-fee-Kapselsystem für die Nutzer vielfältiger einsetzbar und somit attraktiver. Über die Schwestergesellschaft GCS German Capsule Solution GmbH kann das bestehende Kapselsortiment auch im Bereich der Me-too-Kapseln produziert und angeboten werden. Hierzu greift die GCS auf die Infrastruktur und das Knowhow der K-fee System GmbH zurück. Dieser Bereich wird 2020 noch auf weitere Bereiche ausgebaut. Dank an die Mitarbeiter und KundenWir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut mit großem Engagement eingesetzt haben. Wir danken auch unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen.
Bergisch Gladbach, den 20. März 2020 Marc Krüger Dr. Guido Colsman Günter Empl Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der K-fee System GmbH, Bergisch Gladbach, zum 31. Dezember 2019 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bergisch Gladbach und ist beim Amtsgericht in Köln unter HRB 67985 eingetragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Mit Verschmelzungsvertrag vom 31. Oktober 2019 und Eintragung ins Handelsregister am 11. November 2019 ist die K System Procurement and Export GmbH, Begisch Gladbach, rückwirkend zum 1. Oktober 2019 auf die K-fee System GmbH, Bergisch Gladbach verschmolzen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. AnlagevermögenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) von drei bis fünfzehn Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und -soweit abnutzbar -um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer vermindert. Nachaktivierungen auf bereits bestehende Anlagen sowie gebraucht erworbene Anlagen und Maschinen werden grundsätzlich über sieben Jahre abgeschrieben. Neue Maschinen werden grundsätzlich über zehn Jahre abgeschrieben. Bewegliche abnutzbare Anlagegüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten mehr als EUR 250,00 (bis 31. Dezember 2017 EUR 150,00) aber nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen, werden seit dem 1. Januar 2008 in einen wirtschaftsjahresbezogenen Sammelposten eingestellt. Dieser Sammelposten wird im Jahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufgelöst. Außerplanmäßige Abschreibungen werden -soweit notwendig -vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. UmlaufvermögenDie Bewertung der Vorräte an Roh-, Hilfs - und Betriebsstoffen sowie Handelswaren erfolgt mit den durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. den letzten Anschaffungskosten bzw. Wiederbeschaffungspreisen unter Beachtung des Niederwertprinzips. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Fertige und unfertige Erzeugnisse sowie Handelswaren, deren Erlöse nicht kostendeckend sind, sind verlustfrei mit den aus den zukünftig erzielbaren Erlösen abgeleiteten Werten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen in Fremdwährung werden am Entstehungstag zum Tageskurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Kursgewinne nicht angesetzt. Risiken werden durch Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen basiert auf einem Abschlag von 1,0 %. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Ein aktiver Überhang wird nicht angesetzt. Rückstellungen und VerbindlichkeitenDie Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend der Restlaufzeit abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Entstehungstag zum Tageskurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Kursgewinne nicht angesetzt. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens stellt sich wie in dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dar. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind -wie im Vorjahr -innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 9.001 (i. Vj. TEUR 9.168) aus Lieferungen und Leistungen. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Gewährleistungen zu Kaffeemaschinen in Höhe von TEUR 677 (i. Vj. TEUR 749) sowie noch ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 170 (i. Vj. TEUR 23). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind nachfolgend im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr resultieren mit TEUR 478 (i. Vj. TEUR 2.158) aus Lieferungen und Leistungen. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Verbindlichkeiten aus dem konzernweiten Cash-Pooling (TEUR 124; i. Vj. TEUR 250). Zu den Sicherheiten wird auch auf die Angaben zu den Haftungsverhältnissen verwiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 16.051 durch eine Buchgrundschuld mit dinglicher Zwangsvollstreckungsklausel und persönlicher Zwangsvollstreckungsklausel auf dem Betriebsgrundstück gesichert. Latente SteuernAktive latente Steuern entstehen aus Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz, die im Wesentlichen aus einer unterschiedlichen Abzinsung von Rückstellungen resultieren. Entsprechend der Wahlrechtsausübung erfolgt kein Ansatz des aktiven Überhangs latenter Steuern. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von rund 32 % für Gewerbe- und Körperschaftsteuer. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft hat verschiedene Sale-and-lease-back-Geschäfte für Produktionsanlagen abgeschlossen. Aus diesen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt TEUR 3.140 bis zum Ende der Laufzeit, davon TEUR 1.228 in 2020. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einer Umlage von TEUR 1.945, aus einem Untermietvertrag für Verwaltungsräume von TEUR 119 und aus einem Mietvertrag für eine Produktionshalle von TEUR 45. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Kfz-Leasing, der Anmietung von Gabelstaplern sowie weiterer Betriebsausstattung in Höhe von TEUR 229, davon TEUR 71 in 2020. Off-Balance-GeschäfteIm Rahmen von Factoring-Verträgen erfolgen revolvierende Forderungsverkäufe. Zum 31. Dezember 2019 ist der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hierdurch entsprechend dem für Finanzierungszwecke unter Berücksichtigung eines Sperrbetrages in Anspruch genommenen Betrages um TEUR 4.912 (i. Vj. TEUR 6.023) gemindert. Das Factoring erfolgt grundsätzlich mit einem Sperrbetrag in Höhe von 5,00 %. Hierzu sind zum 31. Dezember 2019 TEUR 299 unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die revolvierenden Forderungsverkäufe stellen eine günstige Finanzierungsform dar und führen zu einer Verkürzung der Bilanzsumme. Derivative Finanzinstrumente und BewertungseinheitenIm Jahr 2019 wurden keine Währungsgeschäfte abgeschlossen und es befanden sich auch keine Derivate im Bestand der Gesellschaft. HaftungsverhältnisseEs besteht eine Mithaftung der K-fee System GmbH und weiterer verbundener Unternehmen im Rahmen eines in 2018 abgeschlossenen Konsortialkreditvertrages. Dieser Konsortialkreditvertrag hat ein anfängliches Maximalvolumen von EUR 300 Mio und wird von der Konzernfinanzierungsgesellschaft Krüger Finance International BVBA, Vilvoorde/Belgien, als Kreditnehmer verwaltet. Aus dem Konsortialkreditvertrag sind zum Bilanzstichtag Kreditmittel von EUR 170,7 Mio in Anspruch genommen, von denen EUR 0,124 Mio an die K-fee System GmbH als Kreditnehmer der Krüger Finance International weitergeleitet sind. Einem Kunden gegebene Garantiezusagen sind vertraglich auf einen Höchstbetrag von insgesamt USD 30 Mio im folgenden Jahr begrenzt. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen wird angesichts der gemäß den Unternehmensplanungen der verbundenen Unternehmen zu erwartenden künftigen Cashflows bzw. angesichts der eingegangenen Zusagen als gering eingeschätzt. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse nach Absatzgebieten
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus weiterberechneten Kosten in Höhe von TEUR 818 (i. Vj. TEUR 519), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.491 (i. Vj. TEUR 1) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 123 (i. Vj. TEUR 65). Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Aufwendungen aus Garantieverpflichtungen von TEUR 351 (i. Vj. TEUR 178), sonstige periodenfremde Aufwendungen von TEUR 177 (i. Vj. TEUR 244) sowie Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen von TEUR 483 enthalten. Im Geschäftsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung von TEUR 2.217 auf den Beteiligungsbuchwert der K System Procurement and Export GmbH, Bergisch Gladbach, vorgenommen. Zudem fielen im Rahmen der Verschmelzung mit der K System Procurement and Export GmbH, Bergisch Gladbach, Aufwendungen in Höhe von TEUR 56 an. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten TEUR 0 (i. Vj. TEUR 27) aus der Aufzinsung von Rückstellungen. E. Sonstige AngabenDie Anzahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
AbschlussprüferhonorarAngaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers entfallen aufgrund der betreffenden Angaben im Konzernabschluss der Krüger GmbH & Co. Kommanditgesellschaft. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag haben sich bisher keine Ereignisse von besonderer Bedeutung zugetragen. Bezüge der GeschäftsführungDie Geschäftsführer erhalten keine direkten Bezüge von der K-fee System GmbH. In 2019 wurden Geschäftsführerumlagen von der Krüger GmbH & Co. Kommanditgesellschaft in Höhe von TEUR 672 in Rechnung gestellt. Mitglieder der GeschäftsführungHerr Marc Krüger, Bergisch Gladbach, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer der Krüger Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bergisch Gladbach Herr Dr. Guido Colsman, Bergisch Gladbach, Diplom-Ingenieur, Geschäftsführer der Krüger Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bergisch Gladbach Herr Günter Empl, Bergisch Gladbach, Diplom-Ingenieur, Geschäftsführer der GCS German Capsule Solution GmbH, Bergisch Gladbach ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2019 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. KonzernzugehörigkeitDie Gesellschaft gehört zum Konzern der Krüger GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bergisch Gladbach, die als oberstes Mutterunternehmen den befreienden Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die K-fee System GmbH und die mit ihr verbundenen Unternehmen werden in den Konzernabschluss der Krüger GmbH & Co. Kommanditgesellschaft einbezogen. Dieser wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Bergisch Gladbach, den 20. März 2020 K-fee System GmbH Geschäftsführung Marc Krüger Dr. Guido Colsman Günter Empl Entwicklung
des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
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1.1.2019
EUR |
Zugänge aus Verschmelzung
EUR |
Zugänge des Geschäftsjahres
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
31.12.2019
EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 558.101,23 | 136.625,00 | 33.110,73 | 0,00 | 0,00 | 727.836,96 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 472.353,80 | 1.391.280,00 | 900.500,00 | 472.353,80 | 0,00 | 2.291.780,00 |
| 1.030.455,03 | 1.527.905,00 | 933.610,73 | 472.353,80 | 0,00 | 3.019.616,96 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 34.627.553,07 | 0,00 | 124.731,20 | 0,00 | 0,00 | 34.752.284,27 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 34.915.532,89 | 0,00 | 298.923,75 | 927.957,16 | 48.012,90 | 34.334.512,38 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.895.741,73 | 0,00 | 68.937,55 | 7.382,78 | 0,00 | 1.957.296,50 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 57.979,41 | 1.894.280,00 | 912.800,00 | 9.966,51 | -48.012,90 | 2.807.080,00 |
| 71.496.807,10 | 1.894.280,00 | 1.405.392,50 | 945.306,45 | 0,00 | 73.851.173,15 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.882.406,50 | 0,00 | 0,00 | 4.882.406,50 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 2.831.817,66 | 0,00 | 0,00 | 2.831.817,66 | 0,00 | 0,00 |
| 7.714.224,16 | 0,00 | 0,00 | 7.714.224,16 | 0,00 | 0,00 | |
| 80.241.486,29 | 3.422.185,00 | 2.339.003,23 | 9.131.884,41 | 0,00 | 76.870.790,11 | |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|
1.1.2019
EUR |
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
31.12.2019
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 416.434,23 | 142.238,73 | 0,00 | 0,00 | 558.672,96 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 416.434,23 | 142.238,73 | 0,00 | 0,00 | 558.672,96 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.588.030,95 | 993.427,20 | 0,00 | 0,00 | 4.581.458,15 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 14.616.309,89 | 3.492.497,65 | 494.747,16 | 0,00 | 17.614.060,38 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.119.133,73 | 170.445,55 | 6.384,78 | 0,00 | 1.283.194,50 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 19.323.474,57 | 4.656.370,40 | 501.131,94 | 0,00 | 23.478.713,03 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.665.635,50 | 2.216.771,00 | 4.882.406,50 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.665.635,50 | 2.216.771,00 | 4.882.406,50 | 0,00 | 0,00 | |
| 22.405.544,30 | 7.015.380,13 | 5.383.538,44 | 0,00 | 24.037.385,99 | |
| Buchwerte | ||
|
31.12.2019
EUR |
31.12.2018
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 169.164,00 | 141.667,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 2.291.780,00 | 472.353,80 |
| 2.460.944,00 | 614.020,80 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 30.170.826,12 | 31.039.522,12 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 16.720.452,00 | 20.299.223,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 674.102,00 | 776.608,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.807.080,00 | 57.979,41 |
| 50.372.460,12 | 52.173.332,53 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 2.216.771,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 2.831.817,66 |
| 0,00 | 5.048.588,66 | |
| 52.833.404,12 | 57.835.941,99 | |
An die K-fee System GmbH, Bergisch Gladbach
Wir haben den Jahresabschluss der K-fee System GmbH, Bergisch Gladbach -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K-fee System GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
| ― |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. |
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher -beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 20. März 2020
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