SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH

Am Börstig 5, 96052 Bamberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 90
Vorher
Glaskontor GmbH
Eingetragen
21.12.1949
Branche
Großhandel mit FlachglasHerstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen GlaswarenGroßhandel mit keramischen Erzeugnissen und Glaswaren
Gegenstand
Der Handel sowie die Be- und Verarbeitung von Flachglas aller Art sowie branchenverwandten Artikeln und von den in diese Branche fallenden Kunststoffen, ferner der Handel mit sämtlichen Sperrhölzern, Türen, Spanplatten, Kunststoffplatten und ähnlichen Artikeln, außerdem der Handel und die Verarbeitung von Glasbausteinen sowie die Herstellung von Glasoberlichten.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Daniel Houben
seit 15.11.2023
Prokura
Matthias Bach
seit 15.11.2023
Prokura
Guido Hans Plum
seit 5.1.2023
Geschäftsführer
Thomas Weller
seit 19.7.2022
Prokura
Georg Maier
seit 8.10.2021
Prokura
Michel Stiel
seit 18.8.2020
Prokura
Thomas Schnabel
seit 28.2.2018
Geschäftsführer
Jürgen Ogurek
seit 16.5.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
5.000.000 DM
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH

Bamberg

Jahresabschluss zum 31.12.2019

An die SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH, Bamberg

1 Prüfungsauftrag

In der Gesellschafterversammlung am 7. Juli 2019 der SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH, Bamberg, -im Folgenden auch kurz "Isolierglas-Center" oder "Gesellschaft" genannt sind wir zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 gewählt worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns demzufolge den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht zu prüfen.

Dem Auftrag liegen die als Anlage 4 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Unsere Haftung richtet sich nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen. Im Verhältnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend.

2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH, Bamberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH, Bamberg -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher -beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 17. April 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wengenroth, Wirtschaftsprüferin

gez. Colditz, Wirtschaftsprüferin

3 Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter

Folgende Kernaussagen des Lageberichts sind aus unserer Sicht hervorzuheben:

Der Gesamtumsatz (vor Erlösschmälerungen) sank gegenüber dem Vorjahr von TEUR 90.097 auf TEUR 82.630. Die Erlösschmälerungen stiegen von TEUR 3.987 auf TEUR 4.190. Der Umsatzrückgang ist mit EUR -5,8 Mio auf die BU Solar zurückzuführen.

Das operative Betriebsergebnis (HGB, Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verschlechterte sich von TEUR 4.221 auf TEUR 876.

Für die einzelnen BUs stellt sich die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wie folgt dar:

Die Umsatzerlöse nach Erlösschmälerungen (HGB) für die BU WFM (Standorte Bamberg, Uhsmannsdorf) sind insgesamt um TEUR 1.311 auf TEUR 40.390 gestiegen. Die Vorjahresprognose eines moderat ansteigenden Umsatzes wurde für die bestehenden Standorte nicht voll erreicht, da der Umsatz lediglich um 3,4 % wuchs Grund hierfür ist die entgegen der ursprünglichen Annahme geringere Kundennachfrage. Das operative IFRS-Ergebnis für beide Bereiche gemeinsam beträgt TEUR 842 (i. Vj. TEUR 3.075). Somit wurde die Vorjahresprogose eines moderaten Rückgangs verfehlt.

Im Solargeschäft wurden Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen in Höhe von TEUR 7.975 (i. Vj. TEUR 9.145) erzielt, was einem Rückgang von 14,7 % gegenüber dem Jahr 2018 entspricht. Die Vorjahresprognose eines deutlichen rückgängigen Umsatzes (vor Erlösschmälerung) traf somit wie erwartet ein. Der Umsatz im Gewächshausmarkt betrug im Geschäftsjahr 2019 vor Erlösschmälerungen TEUR 12.175 (i. Vj. TEUR 17.151). Die Vorjahresprognose eines moderaten Umsatzanstiegs (vor Erlösschmälerung) über Vorjahresniveau konnte nicht erreicht werden. Das operative IFRS-Ergebnis für beide Bereiche gemeinsam beträgt TEUR 842 (i. Vj. TEUR 3.075). Somit wurde die Vorjahresprogose eines moderaten Rückgangs verfehlt.

Der Umsatz (vor Erlösschmälerungen) liegt in 2019 bei TEUR 18.841 gegenüber TEUR 20.988 in 2018. Die Prognose, dass der Umsatz vor Erlösschmälerungen sinken wird, hat sich damit bestätigt. Das operative IFRS-Ergebnis beträgt TEUR 1.217 (i. Vj. TEUR 2.179). Die Prognose eines moderaten Rückgangs wurde mit -34 % verfehlt.

Die Bilanzsumme stieg um TEUR 2.822 auf TEUR 35.363, was im Wesentlichen auf gestiegene Forderungen gegen verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2019 beträgt TEUR 20.231 (i. Vj. TEUR 19.554). Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 60,1 % auf 57,2 % gesunken.

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Coronavirus-Epidemie). Die Geschäftsführung hat ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung in 2020 gegenüber der Planung aus November 2019 in Bezug auf die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen angepasst. Die Gesellschaft geht von einer lang anhaltenden Epidemie bis Ende Juli 2020 aus und erwartet daher Produktionseinschränkungen. Aufgrund der hohen Unsicherheit der Entwicklung der Epidemie ist die Prognosefähigkeit stark eingeschränkt. Die Gesellschaft erwartet für 2020 hieraus insgesamt für alle Business-Units einen Umsatzrückgang (vor Erlösschmälerung) sowie einen Rückgang des operativen IFRS-Ergebnis gegenüber dem Vorjahr. Das HGB Ergebnisses vor Steuern und Zinsen für die Gesellschaft wird ebenfalls rückläufig gegenüber dem Vorjahr erwartet. Sollte die Epidemie noch länger als erwartet andauern, wird der Umsatz- und Ergebnisrückgang noch höher als erwartet ausfallen. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

Wir stellen aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse fest, dass der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Zu den wirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Grundlagen der Gesellschaft verweisen wir auf die Anlagen 2 und 3.

4 Durchführung der Prüfung

4.1 Gegenstand der Prüfung

Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH, Bamberg, für das zum 31. Dezember 2019 endende Geschäftsjahr geprüft.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil über den Jahresabschluss und den Lagebericht abzugeben.

Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder den Lagebericht ergeben.

Gemäß § 317 Abs. 4a HGB hat sich eine Abschlussprüfung nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand der Gesellschaft oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann.

4.2 Art und Umfang der Prüfungsdurchführung

Die Grundzüge unseres prüferischen Vorgehens haben wir bereits im Abschnitt Wiedergabe des Bestätigungsvermerks (vgl. Abschnitt 2 in diesem Bericht) dargestellt. Zusätzlich geben wir folgende Informationen zu unserem Prüfungsansatz und unserer Prüfungsdurchführung:

Phase I: Entwicklung einer an den Geschäftsrisiken ausgerichteten Prüfungsstrategie

Erlangung von Geschäftsverständnis und Kenntnis der Rechnungslegungssysteme sowie des internen Kontrollsystems

Festlegung von Prüfungsschwerpunkten auf Basis unserer Risikoeinschätzung:

Bestand und Werthaltigkeit der Vorräte

Bestand und Werthaltigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Vollständigkeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Periodenabgrenzung in der Umsatzrealisierung

Vollständigkeit und Bewertung der Gewährleistungsrückstellungen und Rückstellungen für Abfindungen

Prüfung der prognostischen Angaben im Lagebericht

Festlegung der Prüfungsstrategie und des zeitlichen Ablaufs der Prüfung

Auswahl des Prüfungsteams und Planung des Einsatzes von Spezialisten

Phase II: Auswahl und Durchführung kontrollbasierter Prüfungshandlungen A

Auswahl kontrollbasierter Prüfungshandlungen aufgrund von Risikoeinschätzung und Kenntnis der Geschäftsprozesse und Systeme

Beurteilung der Ausgestaltung sowie der Wirksamkeit der ausgewählten rechnungslegungsbezogenen Kontrollmaßnahmen

Phase III: Einzelfallprüfungen und analytische Prüfungen von Abschlussposten A

Durchführung analytischer Prüfungen von Abschlussposten

Einzelfallprüfungen in Stichproben und Beurteilung von Einzelsachverhalten unter Berücksichtigung der ausgeübten Bilanzierungswahlrechte und Ermessensspielräume, u. a.

Einholen von Rechtsanwaltsbestätigungen und Bestätigungen der Kreditinstitute

Verwendung der Ergebnisse aus versicherungsmathematischen Gutachten unabhängiger Sachverständiger

Einholen von Saldenbestätigungen der Kunden und Lieferanten auf Basis einer repräsentativen bzw. bewussten Auswahl

Prüfung der Angaben im Anhang und Beurteilung des Lageberichts

Phase IV: Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse und Berichterstattung A

Bildung des Prüfungsurteils auf Basis der Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse

Berichterstattung in Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk

Detaillierte mündliche Erläuterungen der Prüfungsergebnisse gegenüber dem Management

Die Gesellschaft hat Teile ihrer Rechnungslegung in das verbundene Unternehmen Compagnie de Saint-Gobain, Zweigniederlassung Deutschland, Aachen, ausgelagert. Bei der Beurteilung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems der SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH, Bamberg, haben wir die Ergebnisse aus unserer Prüfung der ausgelagerten Kontrollaktivitäten, soweit diese die Beurteilung des Kreditoren-, Debitoren- und Hauptbuchbereiches des Finanzbuchhaltungsbereichs betreffen, verwertet.

Wir haben die Prüfung (mit Unterbrechungen) in den Monaten Oktober 2019 bis April 2020 bis zum 17. April 2020 durchgeführt. Im Oktober und November 2019 haben wir eine Vorprüfung vorgenommen.

Alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden. Die gesetzlichen Vertreter haben uns die Vollständigkeit der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts schriftlich bestätigt.

5 Feststellungen zur Rechnungslegung

5.1 Buchführung und zugehörige Unterlagen

Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsmäßig geführt. Die Belegfunktion ist erfüllt. Die Buchführung und die zugehörigen Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften.

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir festgestellt, dass die von der Gesellschaft getroffenen Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der verarbeiteten rechnungslegungsrelevanten Daten zu gewährleisten.

5.2 Jahresabschluss

Der uns zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 ist ordnungsmäßig aus den Büchern und den zugehörigen Unterlagen der Gesellschaft entwickelt worden. Die Eröffnungsbilanzwerte wurden ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss übernommen. Die deutschen gesetzlichen Vorschriften zu Ansatz, Ausweis und Bewertung sind in allen wesentlichen Belangen beachtet worden.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind in allen wesentlichen Belangen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Der Anhang enthält alle vorgeschriebenen Angaben.

5.3 Lagebericht

Der Lagebericht der gesetzlichen Vertreter entspricht in allen wesentlichen Belangen den deutschen gesetzlichen Vorschriften.

6 Stellungnahme zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

6.1 Erläuterungen zur Gesamtaussage

Die angewendeten Bewertungsmethoden für die Posten des Jahresabschlusses entsprechen in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind im Anhang der Gesellschaft (vgl. Anlage 1.3 (1)) beschrieben.

Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte haben bei folgenden Posten des Jahresabschlusses wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft:

Latente Steuern

Im Geschäftsjahr 2019 (auch in 2018) wurden bei der Gesellschaft aktive latente Steuern ermittelt, welche im Wesentlichen aus den aktiven latenten Steuern für den Verlustvortrag resultieren. Die übrigen aktiven latenten Steuern resultieren aus Abweichungen für die Verbindlichkeiten für den Pensionssicherungsverein, Rückstellung für Jubiläum und Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen.

Bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern wurde der durchschnittliche Steuersatz von 30,7 % angewandt. Die Gesellschaft hat in Übereinstimmung mit § 274Abs. 1 HGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die aktiven latenten Steuern nicht zu aktivieren.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2019 betragen TEUR 3.125 (i. Vj. TEUR 3.036) und wurden unter Verwendung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde ein Diskontierungszinssatz von 2,70 % (i. Vj. 3,20 %) verwendet. Darüber hinaus wurde zum 31. Dezember 2019 eine Gehaltsdynamik von unverändert 2,10 % sowie eine Rentendynamik von 1,00 % (i.°Vj. 1,00 % bis 1,40 %) unterstellt. Die Fluktuation wurde mit 3 % wie im Vorjahr angenommen.

Rückstellungen für Altersversorgung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst worden. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 381.839 (i. Vj. EUR 444.169).

Sonderposten mit Rücklageanteil und für Investitionszuschüsse

Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit entsprechend § 273 HGB a.F. Sonderposten mit Rücklageanteil für die Fälle gebildet, in denen das Steuerrecht die Anerkennung des Wertansatzes bei der steuerlichen Gewinnermittlung davon abhängig macht, dass der Sonderposten in der Handelsbilanz gebildet ist. Es handelt sich hierbei um Rücklagen gemäß § 6b EStG und § 52 Abs. 16 EStG. Die Rücklagen gemäß § 6b EStG (TEUR 107 zum 31. Dezember 2019) resultieren aus der Veräußerung eines Grundstücks im Jahr 2006. Die vor 2009 gebildeten Sonderposten werden entsprechend den Abschreibungen der damit verbundenen Zugänge im Anlagevermögen aufgelöst.

Soweit im Jahresabschluss für das letzte vor dem 1. Januar 2010 beginnende Geschäftsjahr Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 247 Abs. 3, § 273 HGB a. F. in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung gebildet waren, erlaubt Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB deren Beibehaltung. Die Gesellschaft hat die in vor dem 1. Januar 2010 beginnenden Geschäftsjahren nach § 273 HGB a. F. gebildeten Sonderposten mit Rücklageanteil beibehalten. Im Umstellungszeitpunkt belief sich der Sonderposten mit Rücklageanteil auf einen Betrag in Höhe von TEUR 203. Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde im Jahr 2012 übertragen und hat das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von TEUR 91 (i. Vj. TEUR 44) positiv beeinflusst.

Die Gesellschaft hat in Vorjahren Investitionszuschüsse der Sächsischen Aufbaubank erhalten. In Übereinstimmung mit der Stellungnahme des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) HFA 1/1984 hat die Gesellschaft von dem handelsbilanziellen Wahlrecht Gebrauch gemacht, für die Investitionszuschüsse einen Sonderposten auf der Passivseite zu bilden und diesen über die Nutzungsdauer der korrespondierenden Vermögensgegenstände aufzulösen. Die Auflösung dieses Sonderpostens hat das Jahresergebnis im Jahr 2019 mit TEUR 22 (i. Vj. TEUR 31) positiv beeinflusst. Der Buchwert belief sich zum 31. Dezember auf insgesamt TEUR 28 (i. Vj. TEUR 45).

In Abhängigkeit von Lagerdauer und qualitativen Merkmalen wurden Abschläge bzw. Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen im Sinne von § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen. Aus der verlustfreien Bewertung der fertigen Erzeugnisse anhand der retrograden Methode (ausgehend vom Verkaufspreis abzüglich Vertriebs- und Transportkosten) ergab sich eine Abwertung von TEUR 280 (i. Vj. TEUR 120). Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert auf Basis von Gängigkeitsbetrachtungen oder dem Niederstwerttest waren in Höhe von TEUR 401 (i. Vj. TEUR 879) erforderlich.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die Einzelwertberichtigungen betragen zum 31. Dezember 2019 TEUR 49 (i. Vj. TEUR 178). Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 49 (i. Vj. TEUR 90) gebildet.

Die Gewährleistungsrückstellungen wurden wie im Vorjahr für jeden einzeln bekannten Fall mit kaufmännischer Vorsicht geschätzt und beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 480 (i. Vj. TEUR 587). Für weitere eventuelle Risiken, die noch nicht bekannt sind, wurden pauschale Rückstellungen in Höhe von TEUR 91 (i. Vj. TEUR 78) gebildet, die sich an den Umsatzerlösen und den tatsächlichen Gutschriften für Garantiefälle in der Vergangenheit orientieren.

Folgende sachverhaltsgestaltende Maßnahme mit wesentlichen Auswirkungen auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses der Gesellschaft wurde durchgeführt:

Im Berichtsjahr 2019 war das Ergebnis nach Steuern durch Konzernumlagen der alleinigen Gesellschafterin SAINT-GOBAIN DEUTSCHE GLAS GmbH, Stolberg, sowie weiterer Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 3.835 (i. Vj. TEUR 4.292) belastet. Wie bereits im Vorjahr erfolgten Umlagen für Verwaltungskosten, EDV-Kosten, Forschungsaufwendungen sowie Management Fees.

6.2 Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

In Gesamtwürdigung der zuvor beschriebenen Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltenden Maßnahme sind wir der Überzeugung, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

7 Schlussbemerkungen

Dieser Prüfungsbericht wurde nach den Grundsätzen des IDW Prüfungsstandards 450 n.F. erstellt.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Der Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt 2 wiedergegeben.

 

Köln, den 17. April 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wengenroth, Wirtschaftsprüferin

Colditz, Wirtschaftsprüferin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und Lagebericht

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

Anhang 31.12.2019
Euro
31.12.2018
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1 347.887,00 208.857,00
ll. Sachanlagen 1 15.844.074,70 16.150.469,97
16.191.961,70 16.359.326,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2 8.194.130,61 8.873.661,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3, 4 10.891.706,03 7.264.670,41
Ill. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 10.212,12 16.709,44
19.096.048,76 16.155.041,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 74.719,69 26.015,16
74.719,69 26.015,16
35.362.730,15 32.540.383,76

PASSIVA

Anhang 31.12.2019
Euro
31.12.2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.556.459,41 2.556.459,41
II. Kapitalrücklage 18.372.307,51 18.372.307,51
III. Verlustvortrag -1.374.307,15 -5.064.772,60
IV. Jahresüberschuss 676.459,02 3.690.465,45
20.230.918,79 19.554.459,77
B. Sonderposten 134.419,00 164.986,00
C. Rückstellungen 5 6.216.759,17 6.486.413,54
D. Verbindlichkeiten 6, 4 8.780.633,19 6.334.524,45
35.362.730,15 32.540.383,76
Haftungsverhältnisse 0,00 0,00
-davon aus Mietbürgschaft 0,00 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar - 31. Dezember 2019

Anhang 2019
Euro
2018
Euro
1. Umsatzerlöse 8 78.440.676,45 86.110.377,79
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 18.663,35 8.391.599,22
3. Sonstige betriebliche Erträge 13 1.610.175,16 1.567.075,83
4. Materialaufwand 9 -48.976.942,91 -61.265.927,50
5. Personalaufwand 10 -15.093.924,22 -14.473.244,30
6. Abschreibungen 11 -2.258.396,75 -2.414.216,45
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13b -12.864.264,27 -13.694.249,68
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12 467,10 821,52
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12 -108.688,52 -110.188,25
10. Steuern von Einkommen + vom Ertrag 14 0,00 -330.247,00
11. Ergebnis nach Steuern 767.765,39 3.781.801,18
12. Sonstige Steuern 14 -91.306,37 -91.335,73
13. Jahresüberschuss 676.459,02 3.690.465,45
Verlustvortrag VJ -1.374.307,15 -5.064.772,60
Bilanzverlust -697.848,13 -1.374.307,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Registergericht: Handelsregister B des Amtsgerichts Bamberg Nummer HRB 90

(1) Angabe der auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

31.12.2019

Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

SAINT-GOBAIN Glassolution Isolierglas-Center GmbH, Bamberg, hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und der Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegüter werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung entsprechender Nebenkosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die planmäßige Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt in Anlehnung an die aktuell steuerlich zulässigen Höchstsätze. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Die planmäßige Abschreibung der Sachanlagenzugänge im Geschäftsjahr 2019 erfolgte linear. Bei dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungen bei den unbeweglichen und beweglichen Sachanlagen werden im Anschaffungsjahr wie bisher gemäß der Regel "pro rata temporis" ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden zum Zeitpunkt der Anschaffung direkt in den Aufwand gebucht. Anlagegüter, deren Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 liegt, werden im Jahr des Zugangs aktiviert und über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Steuerliche Sonderabschreibungen gemäß § 254 HGB a. F. i. V.m.§ 4 Fördergebietsgesetz wurden in den Vorjahren genutzt und werden, soweit sie die nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelten planmäßigen Abschreibungen überschreiten, unter den Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 4 Fördergebietsgesetz ausgewiesen. Der Sonderposten mit Rücklageanteil wird in dem Maße aufgelöst, wie die steuerlichen Mehrabschreibungen durch handelsrechtliche Abschreibungen ersetzt werden bzw. bei Anlagegütern mit einer Nutzungsdauer von mehr als zehn Jahren zeitanteilig nach Ablauf von fünf Jahren, spätestens bei Ausscheiden des Vermögensgegenstandes aus dem Unternehmen.

Investitionszuschüsse, denen getätigte Investitionen zugrunde liegen, werden in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt, welcher über die Nutzungsdauer der betreffenden Anlagegüter erfolgswirksam aufgelöst wird.

Investitionszulagen werden jeweils im Jahr der Beantragung in voller Höhe erfolgswirksam vereinnahmt.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zum letzten Einstandspreis bzw. zum niedrigeren Wert am Bilanzstichtag. In Abhängigkeit von Lagerdauer und qualitativen Merkmalen wurden Abschläge bzw. Wertberichtigungen vorgenommen. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen Material- und Lohnkosten einschließlich Gemeinkostenzuschläge sowie andere Fertigungsnebenkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit auf die Fertigung entfallend. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Wertberichtigungen angesetzt.

Im Jahresabschluss werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls oder mit dem niedrigeren beziehungsweise bei Verbindlichkeiten mit dem höheren Stichtagskurs angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet.

Aktive / Passive latente Steuern

Im Geschäftsjahr 2019 konnten bei der Gesellschaft aktive latente Steuern ermittelt werden, welche im Wesentlichen aus den aktiven latenten Steuern für den Verlustvortrag resultieren. Die übrigen aktiven latenten Steuern resultieren aus Abweichungen für die Verbindlichkeiten für Pensionssicherungsverein, Rückstellung für Jubiläum, Rückstellung für Versorgungszusagen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten nach § 4e Abs. 3 EStG.

Bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern wurde der durchschnittliche Steuersatz von 30,7 % angewandt. Die Gesellschaft hat in Übereinstimmung mit § 274 Abs. 1 HGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die aktiven latenten Steuern nicht zu aktivieren.

(1a) Angabe der auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

31.12.2019

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt DM 5.000.000,00 (= EUR 2.556.459,41). Es ist noch nicht auf Euro umgestellt. Der Verlustvortrag beträgt EUR 1.374.307,15 (i.Vj. EUR 5.064.772,60). Der Jahresüberschuss von EUR 676.459,02 verringert den Verlustvortrag auf EUR 697.848,13.

Sonderposten

Soweit im Jahresabschluss für das letzte vor dem 1. Januar 2010 beginnende Geschäftsjahr Sonderposten mit Rücklageanteil nach § 247 Abs. 3, § 273 HGB a.F., in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung gebildet waren, erlaubt Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB deren Beibehaltung. Die Gesellschaft hat die in vor dem 1. Januar 2010 beginnenden Geschäftsjahren nach § 273 HGB a.F. gebildeten Sonderposten mit Rücklageanteil beibehalten. Diese werden über die Nutzungsdauer der betreffenden Vermögensgegenstände aufgelöst.

Rückstellungen

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mittels der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie der Fluktuationswahrscheinlichkeit ermittelt. Als biometrische Grundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde ein Rechnungszinssatz von 2,70 % (i.Vj. 3,20 %) verwendet.

Folgende Annahmen wurden der Bewertung zugrunde gelegt:

Anwartschaftstrend(z.B. Gehalt) 2,1% (unverändert)

Beitragsbemessungsgrenzen-Trend 2,1% (unverändert)

Rententrend 1,0 % (i. Vj. 1,0-1,4 %)

Fluktuation 3,0 % (unverändert)

Rückstellungen für Altersversorgung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschn. Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst worden.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 381.839,00 (i. Vj. EUR 444.169,00)

Die Jubiläumsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinssatz von 1,96 % (i.Vj. 2,32 %) sowie unter Berücksichtigung folgender Annahmen berechnet:

Anwartschaftstrend (z.B. Gehalt) 2,1 % (unverändert)

Beitragsbemessungsgrenzen-Trend 2,1 %(unverändert)

Fluktuation 3,0 % (unverändert)

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge aus Währungsumrechnung betragen EUR 13.143,05 (i. Vj. EUR4.920,52).

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Verluste aus Währungsumrechnung betragen EUR 3.027,38 (i. Vj. EUR 3.683,84).

Anlagenspiegel

Ursprungswerte 01.01.2019
EURO
Zugänge
EURO
Umbuchungen
EURO
Abgänge
EURO
Ursprungswerte 31.12.2019
EURO
Kumul. Abschr. 01.01.2019
EURO
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögenswerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 488.432,99 73.693,61 141.730,41 500,00 703.357,01 279.575,99
Sachanlagen
Immobilien 31.672.908,61 77.171,39 5.976,04 0,00 31.756.056,04 25.985.317,65
Maschinen 36.660.914,47 1.147.498,79 1.025.534,52 452.052,77 38.381.895,01 28.573.764,47
Betriebsausstattung 6.069.979,42 75.513,95 63.450,04 50.965,82 6.157.977,59 4.930.941,42
Anlagen im Bau 1.236.691,01 757.053,74 -1.236.691,01 0,00 757.053,74 0,00
75.640.493,51 2.057.237,87 -141.730,41 503.018,59 77.052.982,38 59.490.023,54
Total 76.128.926,50 2.130.931,48 0,00 503.518,59 77.756.339,39 59.769.599,53
Abschreibungen Abgänge
EURO
Abschreibungen 2019
EURO
Kumul. Abschr. 31.12.2019
EURO
Stand am 31.12.2019
EURO
Stand am 31.12.2018
EURO
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögenswerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 500,00 76.394,02 356.470,01 347.887,00 208.857,00
Sachanlagen
Immobilien 0,00 434.767,43 26.420.085,08 5.335.970,96 5.687.590,96
Maschinen 412.152,77 1.494.985,31 29.656.597,01 8.725.298,00 8.087.150,00
Betriebsausstattung 50.965,82 252.249,99 5.132.225,59 1.025.752,00 1.139.038,00
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 757.053,74 1.236.691,01
463.118,59 2.182.002,73 61.208.907,68 15.844.074,70 16.150.469,97
Total 463.618,59 2.258.396,75 61.565.377,69 16.191.961,70 16.359.326,97

(2) Vorräte

31.12.2019
Euro
31.12.2018
Euro
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.279.945,86 3.978.140,38
Unfertige Erzeugnisse 140.144,99 137.351,68
Fertige Erzeugnisse und Waren 4.774.039,76 4.758.169,72
8.194.130,61 8.873.661,78

(3) Forderungsspiegel

31.12.2019

Restlaufzeit
< 1 Jahr
Euro
>1 Jahr
Euro
Insgesamt
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.957.683,96 0,00 1.957.683,96
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.844.869,37 0,00 7.844.869,37
Sonstige Vermögensgegenstände 1.085.623,21 3.529,49 1.089.152,70
10.888.176,54 3.529,49 10.891.706,03

(3) Forderungsspiegel

31.12.2018

Restlaufzeit
< 1 Jahr
Euro
>1 Jahr
Euro
Insgesamt
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.095.399,32 0,00 2.095.399,32
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.933.094,28 0,00 3.933.094,28
Sonstige Vermögensgegenstände 1.232.897,42 3.279,39 1.236.176,81
7.261.391,02 3.279,39 7.264.670,41

(4) Mitzugehörigkeit zu anderen Posten 31.12.2019

Bilanzposten Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Euro
Forderungen gegen Gesellschafter
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.844.869,37 0,00 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 1.734.203,33 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 2.645.352,02 0,00 0,00
7.844.869,37 4.379.555,35 0,00 0,00
Bilanzposten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00

(4) Mitzugehörigkeit zu anderen Posten 31.12.2018

Bilanzposten Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Euro
Forderungen gegen Gesellschafter
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.096.702,60 0,00 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 2.836.391,68 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 1.239.159,63 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00
3.933.094,28 1.239.159,63 0,00 0,00
Bilanzposten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00

Sonderposten

Sonderposten mit Rücklageanteil/ gesetzliche Vorschrift Stand 01.01.2019
Euro
Zuführung
Euro
Auflösung
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2019
Euro
Wertberichtigung zum Anlagevermögen gem.
§ 6b Abs. 1 EStG 119.600,00 78.048,00 90.926,00 106.722,00
Sonderposten für Investitionszuschüsse
Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur 45.386,00 4.214,00 21.903,00 27.697,00
Sonderposten gesamt 164.986,00 82.262,00 112.829,00 0,00 134.419,00

Der Ausweis der Erträge aus der Auflösung der Sonderposten erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Erträgen.

(5) Rückstellungen

31.12.2019
Euro
31.12.2018
Euro
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.125.092,00 3.036.440,00
Steuerrückstellungen 356.128,00 356.128,00
Sonstige Rückstellungen 2.735.539,17 3.093.845,54
6.216.759,17 6.486.413,54

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (TEUR 1.137), Gewährleistungen (TEUR 572) noch ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 575) und übrige sonstige Rückstellungen (TEUR 451).

(6) Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2019

Restlaufzeit
unter 1 Jahr
Euro
1-5 Jahre
Euro
über 5 Jahre
Euro
Insgesamt
Euro
Verbindlichkeiten
-erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
-aus Lieferungen und Leistungen 2.990.366,61 0,00 0,00 2.990.366,61
-gegenüber verbundenen Unternehmen 4.379.555,35 0,00 0,00 4.379.555,35
davon gegenüber Gesellschafter 0,00 Euro (i.Vj. 0,00 EUR)
Sonstige Verbindlichkeiten
- Steuern 935.796,47 0,00 0,00 935.796,47
-im Rahmen der sozialen Sicherheit 902,00 902,00 0,00 1.804,00
- übrige 442.672,76 30.438,00 0,00 473.110,76
Sonstige Verbindlichkeiten insgesamt 1.379.371,23 31.340,00 0,00 1.410.711,23
Verbindlichkeiten insgesamt 8.749.293,19 31.340,00 0,00 8.780.633,19

(6) Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2018

Restlaufzeit
unter 1 Jahr
Euro
1-5 Jahre
Euro
über 5 Jahre
Euro
Insgesamt
Euro
Verbindlichkeiten
-erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
-aus Lieferungen und Leistungen 3.689.540,00 0,00 0,00 3.689.540,00
-gegenüber verbundenen Unternehmen 1.239.159,63 0,00 0,00 1.239.159,63
davon gegenüber Gesellschafter 0,00 Euro
Sonstige Verbindlichkeiten
- Steuern 923.132,27 0,00 0,00 923.132,27
-im Rahmen der sozialen Sicherheit 889,00 1.778,00 0,00 2.667,00
- übrige 449.587,55 30.438,00 0,00 480.025,55
Sonstige Verbindlichkeiten insgesamt 1.373.608,82 32.216,00 0,00 1.405.824,82
Verbindlichkeiten insgesamt 6.302.308,45 32.216,00 0,00 6.334.524,45

(8) Aufgliederung der Umsätze nach Tätigkeitsbereichen

Produktgruppe 2019
TEuro
2018
TEuro
Veränderung
TEuro
Isolierglas 40.390 39.079 1.311
Photovoltaik Glas 20.260 26.043 -5.783
SWS NL Uhsmannsdorf 17.791 20.988 -3.197
Gesamt 78.441 86.110 -7.669

(9) Materialaufwand

01.01.-31.12.2019
Euro
01.01.-31.12.2018
Euro
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe * 47.415.319,73 59.219.869,62
und für bezogene Leistungen 1.561.623,18 2.046.057,88
48.976.942,91 61.265.927,50

* Ausweis der Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse im Geschäftsjahr korrigiert;

(10) Personalaufwand

01.01.-31.12.2019
Euro
01.01.-31.12.2018
Euro
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 12.354.782,46 11.926.530,29
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.739.141,76 2.546.714,01
15.093.924,22 14.473.244,30
-davon für Altersversorgung (209.882,00) (174.467,00)
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Anzahl Anzahl
Angestellte 89 88
Gewerbliche Arbeitnehmer 237 242
Arbeitnehmer gesamt 326 330

(11) Abschreibungen

01.01.-31.12.2019
Euro
01.01.-31.12.2018
Euro
Abschreibungen
- planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.258.396,75 2.383.536,45
-außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,00 30.680,00
2.258.396,75 2.414.216,45

(12) Zinsen

01.01.-31.12.2019
Euro
01.01.-31.12.2018
Euro
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 108.688,52 110.188,25
-davon an verbundene Unternehmen 12.505,02 6.822,25
-davon aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen (Pensionen) 96.146,00 103.291,00
Zinserträge -467,10 -821,52
-davon aus verbundenen Unternehmen -267,10 -20,28
108.221,42 109.366,73

(13) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind

01.01.-31.12.2019
Euro
01.01.-31.12.2018
Euro
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 767.441,95 675.587,21
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 5.000,00 0,00
Verschiedene Erträge - Vorjahre 268.994,40 204.856,97
Umsatzbonus von Lieferanten - Vorjahre 88.389,41 260.776,96
Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 112.829,00 75.141,00
Erträge aus Schadenersatzleistungen von Versicherungen für Gewährleistungsfälle 28.218,92 7.257,91
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen, ausgebuchten Kundenguthaben und Auflösung Pauschalwertberichtigung 45.522,75 99.778,00
1.316.396,43 1.323.398,05

(13b) Sonstige betriebliche Aufwendungen sowie Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind

01.01.-31.12.2019
Euro
01.01.-31.12.2018
Euro
Zuführung zur Einzelwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.454,59 25.947,96
Pauschalwertberichtigung 0,00 0,00
Ausbuchung von Forderungen 255,74 405,22
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 0,00
Verschiedene allgemeine Aufwendungen - Vorjahre 279.199,25 210.827,27
288.909,58 237.180,45

(14) Steuern

01.01.-31.12.2019
Euro
01.01.-31.12.2018
Euro
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 330.247,00
Sonstige Steuern 91.306,37 91.335,73
91.306,37 421.582,73

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus der Bilanz und den Haftungsverhältnissen hervorgehen

31.12.2019
Euro
davon ggü. verbundenen Unternehmen
Euro
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 1) 3.449.217,90 2.136.101,30
1) Davon fällig:
in 2020 1.179.215,60 Euro
2021 bis 2025 2.270.002,30 Euro 3.449.217,90 2.136.101,30
31.12.2018
Euro
davon ggü. verbundenen Unternehmen
Euro
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 1) 4.156.294,23 2.919.540,94
1) Davon fällig:
in 2019 1.176.063,94 Euro
2020 bis 2024 2.980.230,29 Euro 4.156.294,23 2.919.540,94

(19) Mitglieder des Geschaftsführungsorgans

31.12.2019

Name

Andreas Geith, Kienberg

Lionel Bisch, Crespieres / Frankreich

Thomas Schnabel, Rothenburg

Marian Mehlhose, Frensdorf

Dr. Michiel Vanhoutte, Aachen

Die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans waren hauptberuflich als Geschäftsführer bei der Gesellschaft tätig.

Es wurden Geschäftsführerbezüge von TEUR 907 gezahlt.

Sonstige Angaben und Nachtragsbericht

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar entfällt auf die Abschlussprüfung mit TEUR 37 und auf andere Bestätigungsleistungen TEUR 4,8.

Name und Sitz des Mutterunternehmens, das den Konzernabschluss für den kleinsten bzw. größten Kreis von Unternehmen aufstellt Compagnie de Saint-Gobain S.A. Courbevoie
Ort der Offenlegung Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre 64, rue du 8 mai 1945 92025 Nanterre Cedex RCS Nanterre B 542 039 532

Der Konzernabschluss der Compagnie de Saint-Gobain S.A. wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

Nachtragsbericht

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die operative Geschäftstätigkeit wird durch Covid-19 im ersten Quartal 2020 beeinflusst und die Gesellschaft erwartet einen negativen Einfluss auf den Jahresabschluss 2020 hieraus. Als wertbegründendes Ereignis nach dem Stichtag 31. Dezember 2019 wurde die Epidemie mit ihren Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 nicht berücksichtigt. Die tatsächlichen Auswirkungen für das Geschäftsjahr 2020 sind derzeit noch nicht abzusehen und variieren je nach Dauer und Intensität der Epidemie. Zum heutigen Datum hat das Management der Gesellschaft keine Kenntnis über wesentliche Unsicherheiten, die die Annahme der Unternehmensfortführung in Frage stellen. Wirverweisen auf unsere Erläuterungen im Prognosebericht im Lagebericht.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Berichtsjahr eingetreten sind und Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, lagen nichtvor.

Der Geschäftsführung sind darüber hinaus derzeit keine weiteren Risiken bekannt.

 

Bamberg, den 9. April 2020

Die Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft gliedert sich in die Business Units (BUs) Window Frame Maker (WFM), Solar und Swisspacer. Die BUs WFM und Solar sind auf dem Gebiet der Glasbearbeitung und -Verarbeitung tätig. Die BU Solar gliedert sich in den Bereich Gewächshaus und den Bereich Solar.

Die BU Swisspacer befasst sich mit der Extrusion von Kunststoffelementen.

Die Gesellschaft übte ihre Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr an den Standorten Bamberg (Isolierglas), Uhsmannsdorf (Isolierglas und Swisspacer) und Mannheim (Solar und Greenhouse) aus.

Die Saint-Gobain Glassolutions Isolierglas-Center GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH, Stolberg.

Die Forschung und Entwicklung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen in den dafür eingerichteten Zentren der SAINT-GOBAIN-Gruppe, die Aufwendungen hierfür sind Bestandteil der Umlage der Muttergesellschaft.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen konjunkturellen Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2019 preisbereinigt um 0,6 Prozent gestiegen. 1

Im Jahr2019 sind die Bauinvestitionen um 3,8 Prozent gestiegen.

1 https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2020.html

1.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage der Gesellschaft

Das Jahr 2019 wurde durch den Umsatzrückgang in der BU Solar beeinflusst.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Der Gesamtumsatz (vor Erlösschmälerungen) sank gegenüber dem Vorjahr von TEUR 90.097 auf TEUR 82.630. Die Erlösschmälerungen stiegen von TEUR 3.987 auf TEUR 4.190. Der Umsatzrückgang ist mit EUR -5,8 Mio auf die BU Solar zurückzuführen.

Das operative Betriebsergebnis (HGB, Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verschlechterte sich von TEUR 4.221 auf TEUR 876. Dies ist zurückzuführen auf verschiedene nachfolgend erläuterte Einflüsse.

Die Personalaufwendungen sind um TEUR 621 auf TEUR 15.094 gestiegen bei gleichzeitig rückläufigen Mitarbeiterzahlen.

Der Materialaufwand sank um TEUR 6.109 auf TEUR 55.157 im Zusammenhang mit der Umsatzerlösentwicklung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.610 (i. Vj. TEUR1.567) beinhalten hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 767 (i. Vj. TEUR 676), Erträge aus Umsatzboni von Lieferanten TEUR 88 (i.Vj. TEUR 261) sowie Erträge aus Ökosteuererstattungen TEUR 197 (i. Vj. TEUR 208).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von TEUR 13.694 auf TEUR 12.864. Dies ist im Wesentlichen auf die Verminderung der allgemeinen Verwaltungskosten und -umlagen zurückzuführen.

Für die einzelnen BUs stellt sich die Umsatz- und Ergebnisentwicklung wie folgt dar:

BU Window Frame Maker

Die Umsatzerlöse nach Erlösschmälerungen (HGB) für die BU WFM (Standorte Bamberg, Uhsmannsdorf) sind insgesamt um TEUR 1.311 auf TEUR 40.390 gestiegen.

Die Vorjahresprognose eines moderat ansteigenden Umsatzes wurde für die bestehenden Standorte nicht voll erreicht, da der Umsatz lediglich um 3,4% wuchs. Grund hierfür ist die entgegen der ursprünglichen Annahme geringere Kundennachfrage.

Die Vorjahresprognose einer moderaten Steigerung des operativen IFRS-Ergebnisses (2.055 TEUR, i.Vj. 1.651 TEUR) wurde erreicht.

Einen positiven Einfluss auf das Betriebsergebnis hatten insbesondere Kosteneinsparungen aus der Umstrukturierung innerhalb der BU, die sich in rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-298 TEUR) zeigen. Gegenläufig wurde das HGB-Ergebnis im Wesentlichen durch gestiegene Personalkosten (+686 TEUR) aufgrund Tariferhöhungen und dem Umsatzrückgang beeinflusst.

BU Solar

Bereich Solar

Nach dem Verstreichen der Anti-Dumping Zölle auf Solarmodule im August 2018 leidet die europäische Photovoltaikindustrie unter dem Import von billigen chinesischen Modulen. Im Solarglasmarkt hat dies 2019 zu weiteren Mengenreduzierungen im Vergleich zum Vorjahr geführt, was sich auch im Rückgang unserer Verkaufsmengen zeigt.

Im Solargeschäft wurden Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen in Höhe von TEUR 7.975 (i. Vj. TEUR 9.145) erzielt, was einem Rückgang von 14,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2018 entspricht. Die Vorjahresprognose eines deutlichen rückgängigen Umsatzes (vor Erlösschmälerung) traf somit wie erwartet ein. Gründe hierfür sind u.a. weiter gesunkene Aktivitäten mit mehreren Großkunden.

Neue Geschäftsbeziehungen im sehr hochwertigen und innovativen BIPV (Building Integrated Photovoltaic) Markt konnten allerdings weiter aufgebaut werden. Dadurch konnten die Durchschnittspreise im Solargeschäft im Jahresdurchschnitt um 6,9 % gesteigert werden.

Bereich Gewächshaus/Greenhouse Markt

Der Umsatz im Gewächshausmarkt betrug im Geschäftsjahr 2019 vor Erlösschmälerungen TEUR 12.175 (2018 TEUR 17.151). Die Vorjahresprognose eines moderaten Umsatzanstiegs (vor Erlösschmälerung) über Vorjahresniveau konnte nicht erreicht werden.

Gründe hierfür sind u.a. die Verschiebung mehrerer großer erwarteter Gewächshausprojekte und der erhöhte Wettbewerb im Gewächshausmarkt nach dem Zusammenbruch des Solarmarktes. Unsere Durchschnittspreise lagen in 2019 9,8% unter Vorjahresniveau.

Das operative IFRS-Ergebnis für beide Bereiche gemeinsam beträgt TEUR 842 (i. Vj TEUR 3.075). Somit wurde die Vorjahresprogose eines moderaten Rückgangs verfehlt.

BU Swisspacer

Der Umsatz (vor Erlösschmälerungen) liegt in 2019 bei TEUR 18.841 gegenüber TEUR 20.988 in 2018. Die Prognose, dass der Umsatz vor Erlösschmälerungen sinken wird, hat sich damit bestätigt. Dies ist wie im Vorjahr zum einen durch eine weitere Verlagerung im Verkauf der Spacer bedingt. Im Vorjahr wurde bereits unterjährig damit begonnen, die Spacer an die Swisspacer Gesellschaft in Großbritannien durch die Schwestergesellschaft in Polen zu verkaufen. In 2019 gibt es nun fast gar keinen Umsatz mehr mit der Swisspacer Gesellschaft in UK.

Zum anderen waren in 2019 aber auch einige andere Märkte wie beispielsweise der Markt in Frankreich rückläufig in Bezug auf den Umsatz. Von den insgesamt (Standorte Schweiz, Uhsmannsdorf und Gliwice) in 2019 an Kunden außerhalb der Business Unit Swisspacer verkauften ca. 103,6 Mio. Laufmeter Swisspacer Abstandhalter (i.Vj. 103,1 Mio) wurden 23,16 Mio. Laufmeter (i.Vj. 31.8 Mio) am Standort Uhsmannsdorf produziert und 36,64 Mio. Laufmeter (i.Vj. 36.8 Mio) in Uhsmannsdorf an diese Kunden verrechnet. Darüber hinaus wurden weitere 3,7 Mio. Laufmeter (i.Vj. 11,4 Mio) innerhalb der Business Unit über Transferpreise an Swisspacer in der Schweiz, Polen und Großbritannien verrechnet, sodass sich insgesamt eine fakturierte Laufmeter-Menge von knapp 40,32 Mio. Laufmeter (i. Vj. 48,3 Mio) für den Standort Uhsmannsdorf ergibt.

Das operative IFRS-Ergebnis beträgt 1.217 TEUR (i.Vj.. 2.179 TEUR). Die Prognose eines moderaten Rückgangs wurde mit -34% verfehlt.

1.3 Beschaffungspolitik

Um den hohen Qualitätsanforderungen bei angemessenen Materialkosten gerecht werden zu können, bezieht die Gesellschaft ihre Produkte überwiegend von Konzernunternehmen und von Gesellschaften, mit denen über die Holding -teilweise europaweite - Einkaufsverträge abgeschlossen wurden (z.B. Strom und Anlagen).

Die Bereitstellung des benötigten Finanzbedarfs erfolgte unverändert über das Saint-Gobain-Geldpoolkonto.

1.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die betriebswirtschaftliche Steuerung der Gesellschaft erfolgt auf Ebene der Business Units nach IFRS-Vorschriften und wird durch das lokale Management im Wesentlichen auf Basis von Umsatz vor Erlösschmälerungen und operativem Ergebnis nach IFRS (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) beurteilt. Das operative IFRS Ergebnis für die Gesellschaft unterscheidet sich vom HGB Ergebnis vor Steuern und Zinsen im Bereich der Abschreibung auf das Anlagevermögen, der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie durch den Ausweis von Restrukturierungsaufwendungen.

Zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung verweisen wir auf unsere Darstellungen unter 1.2.

1.5 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme stieg um TEUR 2.822 auf TEUR 35.363, was im Wesentlichen auf gestiegene Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist.

Das Anlagevermögen sank um TEUR 167 auf TEUR 16.192.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 2.941 auf TEUR 19.096.

Dabei sanken die Vorräte um TEUR 680 auf TEUR 8.194.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um TEUR 3.627 auf TEUR 10.892.

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2019 beträgt TEUR 20.231 (i. Vj. TEUR 19.554). Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 60,1 % auf 57,2% gesunken.

Die Rückstellungen vermindern sich nur unwesentlich um TEUR 270 auf TEUR 6.216.

Die Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 2.446 auf TEUR 8.781, was im Wesentlichen aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist.

Die Gesellschaft finanziert sich innerhalb des Saint-Gobain Konzerns.

1.6 Außerbilanzielle Verpflichtungen

Den größten Posten bilden die Miete für das Gebäude der Sparte Swisspacer in Quizdorf sowie die Leasingverträge für Pkws. Der Rest setzt sich zusammen aus diversen Mieten für Telefonanlagen, Multifunktionsgeräten im IT-Bereich sowie anderen kleinen Mieten und Leasinggebühren.

1.7 Investitionen

Die Investitionen betrugen insgesamt TEUR 2.131 und teilen sich auf die BUs wie folgt auf:

In der BU WFM wurden TEUR 1.372 im Wesentlichen in Erweiterung und Modernisierung investiert.

Im Berichtszeitraum wurden in Summe TEUR 475 in den Standort Swisspacer Uhsmannsdorf investiert -im Wesentlichen im Bereich Maschinen.

Am Standort Mannheim wurden TEUR 284 in Maschinen und Anlagen im Bau investiert.

1.8 Unsere Mitarbeiter

Am 31. Dezember 2019 beschäftigten wir insgesamt 324 (i. Vj. 419) Mitarbeiter, davon 234 (i. Vj. 290) gewerbliche Mitarbeiter und 90 (i. Vj. 115) Angestellte sowie zusätzlich 15 (i. Vj. 14) Auszubildende.

BU WFM

Am 31. Dezember 2019 beschäftigten wir insgesamt 229 (i. Vj. 238) Mitarbeiter, davon 170 (i. Vj. 163) gewerbliche Mitarbeiter und 59 (i. Vj. 57) Angestellte. Des Weiteren beschäftigten wir 15 (i. Vj. 18) Auszubildende.

BU Solar

Am 31. Dezember 2019 waren insgesamt 54 (i. Vj. 64) Mitarbeiter beschäftigt, davon 14 (i. Vj. 14) Angestellte und 40 (i. Vj. 50) gewerbliche Mitarbeiter.

BU Swisspacer

Zum 31. Dezember 2019 waren bei Swisspacer in Uhsmannsdorf 41 (i. Vj. 43) Mitarbeiter beschäftigt, davon 17 (i. Vj. 17) Angestellte sowie 24 (i. Vj. 26) gewerbliche Mitarbeiter.

2. Aus- und Weiterbildung

Es befanden sich zum Jahresende 15 Mitarbeiter in einer gewerblichen oder kaufmännischen Ausbildung.

Außerdem werden auch in 2020 durch die zentrale Organisations- und Personalentwicklung sowie durch lokale Bedarfsermittlungen Weiterbildungsmaßnahmen angeboten. Ziel ist es, die Kompetenzen im fachlichen, sozialen und methodischen Bereich zu verbessern, die Arbeitseffizienz zu steigern und die nachhaltige Entwicklung unserer Mitarbeiter abzusichern.

3. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens

Für die einzelnen BUs wurden für das Jahr 2019 Prognosen mit einer positiven Geschäftsentwicklung abgegeben. Dies ist aufgrund von guten Entwicklungen vor allem im 1. Quartal des Jahres 2019 und einer stabilen Entwicklung in den Bereichen Greenhouse und Swisspacer eingetreten. Die Entwicklung in 2019 war in Linie mit den Erwartungen für das Jahr 2019. Mit der Geschäftsentwicklung sind wir zufrieden.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagement

Die Gesellschaft ist eingebunden in das umfassende Risikomanagementsystem der SAINT-GOBAIN-Gruppe. Bestandteile sind umfangreiche und etablierte Planungs-, Genehmigungs-, Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme. Ziel ist es, sowohl strategische als auch geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu beherrschen. Es ist dokumentiert und wird regelmäßig durch die interne Revision auf Angemessenheit, Funktionsfähigkeit und Effizienz geprüft.

2. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Coronavirus-Epidemie). Die Geschäftsführung hat ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung in 2020 gegenüber der Planung aus November 2019 in Bezug auf die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen angepasst. Wir gehen von einer lang anhaltenden Epidemie bis Ende Juli 2020 aus und erwarten daher Produktionseinschränkungen. Aufgrund der hohen Unsicherheit der Entwicklung der Epidemie ist die Prognosefähigkeit stark eingeschränkt.

Wir erwarten für 2020 hieraus insgesamt für alle Business-Units einen Umsatzrückgang (vor Erlösschmälerung) sowie einen Rückgang des operativen IFRS-Ergebnis gegenüber dem Vorjahr. Das HGB Ergebnisses vor Steuern und Zinsen für die Gesellschaft wird ebenfalls rückläufig gegenüber dem Vorjahr erwartet. Sollte die Epidemie noch länger als erwartet andauern, wird der Umsatz- und Ergebnisrückgang noch höher als erwartet ausfallen. Das Risiko wird als mittel eingeschätzt.

Da die folgenden Planungen und Erwartungen zukunftsbezogene Aussagen sind, weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

Die Reihenfolge der dargestellten Risiken entspricht der Wichtigkeit dieser für die Gesellschaft.

Laut Schätzung des Sachverständigenrats vom 30. März 2020 wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft gegenüber 2019 zwischen rd. 3% und 5% sinken wird. Der DAX ist seit Jahresbeginn um rd. 25% eingebrochen. 2

Auch die Baukonjunktur wird mit leicht negativen Effekten rechnen müssen. Da die Bauwirtschaft aber über ein gutes Auftragspolster verfügt, nur im geringen Maße exportanhängig ist und im Immobilienmarkt eher langfristige Überlegungen eine Rolle spielen, rechnen wir mit einer besseren Entwicklung als in der restlichen deutschen Wirtschaft

Wie hoch das tatsächliche Wachstum für das für uns relevante Baugewerbe sein wird und wie sich die weiterhin betriebene Niedrigzinspolitik und das Förderungsniveau für energetische Sanierung auswirkt, bleibt abzuwarten.

Die Gesellschaft wird auch zukünftig strategische und operative Planungen und Maßnahmen ergreifen, um angemessen auf die sich verändernden Marktsituationen reagieren zu können.

2 https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/sondergutachten-2020.html

Unternehmensintern sind Maßnahmen eingeleitet, um die beeinflussbaren Kosten weiter zu optimieren. Das Ziel ist, die Strukturkosten auf wettbewerbsfähigem Niveau zu halten und geplante Mengensteigerungen in der bestehenden Struktur abhandeln zu können.

Auf die Gefahr von Forderungsausfällen durch Insolvenzen von Kunden reagiert unsere Gesellschaft mit dem Forderungsmanagement. Dies hat auch im Berichtsjahr zu einer sehr niedrigen Quote von Forderungsausfällen geführt.

BU Window Frame Maker

Der Anteil von hochwertigen Wärme- und Sonnenschutz-Isoliergläsern in unserem Markt wird unserer Einschätzung nach auch in den kommenden Jahren steigen, nicht zuletzt aufgrund des vom Gesetzgeber umgesetzten Zwangs zur ökologischen Bauweise.

Trotzdem besteht unserer Einschätzung nach im Bereich der Isoliergläser weiterhin ein starker Preisdruck, der nicht zuletzt durch Importe von Isoliergläsern und kompletten Fenstereinheiten aus Zentral-/Osteuropa, hier speziell aus Polen, getrieben wird. 3

Moderate Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung sehen wir im Hinblick auf das nächste Geschäftsjahr darin, dass aus Steigerungen der Einkaufspreise, ein schwer kompensierbarer Preisdruck resultieren könnte, mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft. Weiterhin sind wir auf einem Markt mit vielen Mitbewerbern tätig, so dass durch den Verdrängungswettbewerb auch ein moderater Preisdruck entstehen kann. Daneben ist der bereits erwähnte Wettbewerbsdruck aus Zentral-/Osteuropa auf uns und vor allem unsere Kunden zu spüren.

Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung sehen wir in Service und Beratung "vor Ort" durch unseren Vertrieb und Kundendienst. Weiterhin werden wir dem Wettbewerb mit Innovationen, Zuverlässigkeit und Qualität begegnen.

3 https://www.glaswelt.de/suche?query=preisdruck&sites_tech=gw

BU Solar-Bereich Solarmarkt

Die Entwicklung der installierten Photovoltaikleistung in Europa wird für 2020 allgemein sehr positiv eingeschätzt. Der Branchenverband Solarpower Europe erwartet, dass die Neuinstallationen 2020 um 26 Prozent auf 21 Gigawatt steigen werden.

Leider ist wieder zu erwarten, dass zuerst asiatische Modulanbieter von diesem Wachstum profitieren. Darüber hinaus entscheidet die Europäische Kommission im zweiten Quartal 2020 über eine Verlängerung der Anti-Dumping und Anti-Subsidy Zölle auf chinesisches Solarglas. Eine eventuelle Aufhebung könnte in Europa zu stärkerem Wettbewerb und weiterem Preisdruck führen.

Die Umsätze in innovativen Marktnischen (z.B. BIPV) werden 2020 die Umsatzreduzierung im klassischen PV Geschäft noch nicht ausgleichen können.

Bereich Greenhouse Markt

Die in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzte Strategie, in den Gewächshausmarkt zu liefern, wird auch für 2020 weiterverfolgt. Unsere Pipeline zeigt eine starke Wiederherstellung des Marktes der hochwertigen und erzeugungsoptimierten Gewächshäuser in den Niederlanden und den angrenzenden Ländern im Vergleich zu 2019, sowie ein wachsendes Interesse für diese Produkte in Ländern außerhalb Europas (z.T. auch Entwicklungsländer).

Die wesentlichen Risiken im Gewächshausgeschäft liegen im Preisverfall durch starken Wettbewerb aus dem Osten und in der starken Abhängigkeit des Gewächshausmarktes vom Solarmarkt. Die reduzierte Nachfrage nach Glas im Solarmarkt kann weiter zu erhöhter Konkurrenz im Gewächshausmarkt führen.

BU Swisspacer

Der Produktionsstandort Swisspacer Uhsmannsdorf wird kurzfristig seine Kapazitäten in Uhsmannsdorf nicht mehr in Form von neuen Linien weiter ausbauen. Allerdings wird in eine technologische Weiterentwicklung der bestehenden Linien investiert, wodurch eine höhere Ausbringung je Linie erreicht werden soll, was unterm Strich zu einer Kapazitätssteigerung führen wird.

Die aktuelle Marktsituation für Kunststoff-Abstandhalterprofile wird aufgrund der global aufkommenden Energieeinsparverordnungen und des zunehmenden Bewusstseins der Verbraucher, Energie einzusparen, weiterhin als sehr gut eingestuft, wobei durch den Eintritt vieler Konkurrenten in den Markt die Wettbewerbssituation härter geworden ist. Daher arbeitet Swisspacer auch weiterhin an der Entwicklung neuer Produkte. Das Wachstum wird weiterhin als positiv eingeschätzt und mit einer hohen Auslastung der Kapazität gerechnet. Für 2020 rechnen wir aufgrund des steigenden Konkurrenzdrucks weiterhin mit leicht sinkenden Durchschnittspreisen.

Im Zuge der positiven generellen Marktentwicklung wird der Wettbewerb in Bezug auf neue Produkte und auch neue Hersteller von "warme Kante"-Abstandhalterprofilen auch weiterhin zunehmen. Wir denken aber, mit der derzeitigen Produktpalette in diesem Wettbewerb noch immer gut aufgestellt zu sein.

 

Bamberg, den 9.4.2020

Die Geschäftsführung

Wirtschaftliche Grundlagen

Die Gesellschaft ist an drei Standorten tätig.

Die Gesellschaft betreibt auf eigenem Grund und Boden Am Börstig 5 in Bamberg die Be- und Verarbeitung von Flachglas aller Art sowie den Handel mit Glas und branchenverwandten Artikeln. Die Gesellschaft betreibt weiterhin auf gemietetem Grund und Boden in Mannheim (von 2011 bis zum 31. Dezember 2013 auch am Standort in Köln-Porz) die Produktion von Photovoltaik-Glas. Im Geschäftsjahr 2008 hat die Gesellschaft an der Betriebsstätte in Uhsmannsdorf die Produktion von Profilen für Glas (Abstandhalter) aufgenommen.

Der Grundbesitz der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:

Fläche qm Buchwert
TEUR
Bamberg, Am Börstig 5 49.897 3.228

Die uns vorgelegten Grundbuchauszüge datieren aus dem Jahr 2015. Nach Auskunft der Gesellschaft ergaben sich danach keine wesentlichen Veränderungen.

Auf dem Grundstück Am Börstig 5 in Bamberg sind Grundschulden in Höhe von insgesamt DM 20 Mio (EUR 10,2 Mio) zugunsten der Deutsche BankAG eingetragen. Die Darlehen wurden planmäßig getilgt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft sowie die Buchführung erfolgt seit dem 1. Januar 2009 durch ein Shared Service Center der Konzernmutter Compagnie de Saint-Gobain Zweigniederlassung Deutschland, Aachen.

Finanzierung

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über den Cash-Pool der SAINT-GOBAIN-Gruppe. Seit dem 1. Mai 2010 wird im Rahmen einer konzerninternen Umstrukturierung des Finanzpools die SAINT-GOBAIN Benelux SA, Brüssel/Belgien, als neuer Poolbetreiber eingesetzt. Der Pool dient der Optimierung des kurzfristigen Geldbedarfs der SAINT-GOBAIN Gesellschaften. Sämtliche Pool-Mitglieder ermitteln täglich den Stand ihrer liquiden Mittel und stellen dem Pool ihre Überschüsse zur Verfügung bzw. erhalten vom Pool benötigte Mittel.

Gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Firma

SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH

Sitz

Bamberg

Gesellschaftsvertrag

Es gilt der Gesellschaftsvertrag vom 11. November 1981 mit Ergänzung vom 9. Juni 1983 (§ 3 Abs. 2 Stammkapital) und Firmenänderung (§ 1 Abs. 1) vom 26. August 2014.

Handelsregister

Amtsgericht Bamberg HR B 90; der letzte uns vorliegende Handelsregisterauszug datiert vom 4. Februar 2020.

Die Gesellschaft hat uns gegenüber erklärt, dass sich danach keine eintragungspflichtigen Sachverhalte mehr ergeben haben.

Gegenstand

Gegenstand des Unternehmens sind der Handel sowie die Be- und Verarbeitung von Flachglas aller Art sowie von branchenverwandten Artikeln und von den in diese Branche fallenden Kunststoffen, ferner der Handel mit sämtlichen Sperrhölzern, Türen, Spanplatten, Kunststoffplatten und ähnlichen Artikeln, außerdem der Handel und die Verarbeitung von Glasbausteinen sowie die Herstellung von Glasoberlichten.

Geschäftsjahr

Kalenderjahr

Stammkapital

DM 5.000.000,00 (entspricht EUR 2.556.459,41).

Das Stammkapital ist noch nicht auf Euro umgestellt.

Kapitalverhältnisse

Das Stammkapital wird zu 100 % von der SAINT-GOBAIN DEUTSCHE GLAS GmbH, Stolberg, gehalten.

Vorjahresabschluss

In der Gesellschafterversammlung am 7. Juli 2019 ist

(1) der von der Geschäftsführung aufgestellte, von uns geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 nebst Lagebericht vorgelegt und der Jahresabschluss festgestellt worden;

(2) beschlossen worden, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.690.465,45 abzüglich des Verlustvortrages von EUR 5.064.772,60 auf neue Rechnung vorzutragen;

(3) der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung erteilt worden.

Offenlegung

Der Vorjahresabschluss wurde am 21. August 2019 im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Größe der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Verbundene Unternehmen

Die SAINT-GOBAIN Glassolutions Isolierglas-Center GmbH, Bamberg, ist ein verbundenes Unternehmen zu allen zum Konzernverbund der Compagnie de Saint-Gobain S.A., Courbevoie/Frankreich, gehörenden Unternehmen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Compagnie de Saint-Gobain S.A., Courbevoie/ Frankreich, einbezogen.

Geschäftsführung

Dr. Michiel Vanhoutte, Aachen

Andreas Geith, Kienberg

Lionel Bisch, Crespieres/Frankreich

Thomas Schnabel, Rothenburg

Marian Mehlhose, Frensdorf

Prokuristen

Jürgen Ogurek, Gundelsheim

Steuerliche Verhältnisse

Die Gesellschaft wird unter der Steuernummer 207/115/80132 beim Finanzamt Bamberg geführt. Die letzte steuerliche Außenprüfung hat den Zeitraum 2006 bis 2008 umfasst und ergab keine Beanstandungen. Zur SAINT-GOBAIN DEUTSCHE GLAS GmbH, Stolberg, besteht seit dem 1. Januar 2003 umsatzsteuerliche Organschaft.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.