Zweite JCI Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Schwestka seit 8.1.2025 | Prokura |
Frank Peter Schieser seit 16.8.2023 | Geschäftsführer |
Richard Lek seit 14.7.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Tyco International Holding S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tyco Holding GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023E. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Tyco Holding GmbH, Ratingen, für das zum 30. September 2023 endende Geschäftsjahr in der diesem Bericht beigefügten Fassung den in Anlage 5 am 29. August 2024 unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers wie folgt erteilt: " An die Tyco Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tyco Holding GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tyco Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Wuppertal, den 29. August 2024 Breidenbach
und PartG mbB
Knöller, Wirtschaftsprüfer Wendlandt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023I. Allgemeine Angaben Die Tyco Holding GmbH mit Sitz in Ratingen ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Nummer 66166 eingetragen. Gegenstand der Tyco Holding GmbH, Ratingen, ist die Gründung, der Erwerb, das Halten, das Verwalten und die Veräußerung von anderen Unternehmen. Darüber hinaus gehört zum Gegenstand des Unternehmens die Übernahme von Management-Funktionen sowie zentralisierter Verwaltungsfunktionen. Der Jahresabschluss der Tyco Holding GmbH wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes erstellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 30. September des Folgejahres. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Mit Datum vom 18.08.2021 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag und ein Beherrschungsvertrag mit der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH geschlossen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauern liegen bei "Software" bei fünf und bei "anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" zwischen drei und dreizehn Jahren. Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschreibungen werden gebucht, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft eingestuft wird. Dies ist der Fall, wenn objektive Hinweise, insbesondere Ereignisse oder veränderte Umstände, auf eine signifikante oder längere anhaltende Wertminderung hindeuten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nennwerten bzw. Anschaffungskosten aktiviert. Im Einzelfall sind für erkennbare Ausfallrisiken Einzelwertberichtigungen gebildet worden. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag und ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der projizierten Einmalbetragsmethode (sog. "Projected-Unit-Credit-Methode", PUC-Methode) ermittelt. Dabei ist eine jährliche Rentenanpassung mit 2,2% berücksichtigt worden. Als Rechnungszins wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins). Dieser beträgt 1,81% (Vorjahr: 1,76%). Dabei wurde nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) der Verpflichtungen von 15 Jahren unterstellt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 159. In dieser Höhe ist der Bilanzgewinn ausschüttungsgesperrt. Effekte aus der Änderung von Abzinsungssätzen werden im Zinsergebnis unter den Zinserträgen/-aufwendungen ausgewiesen. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach der projizierten Einmalbetragsmethode (sog. "Projected-Unit-Credit-Methode", PUC-Methode). Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags wurden für Jubiläumsverpflichtungen Kostensteigerungen von 2,6% sowie von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte fristadäquate Zinssätze von jährlich 1,66 % (Vorjahr: 1,38 %) (Stand: September 2023) berücksichtigt. Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen unterstellt zudem einen standardisierten Fluktuationsabschlag (Vorjahr: 6,0%). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden bei den Jubiläumsverpflichtungen die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Sonstige langfristige Personalrückstellungen wurden gemäß ihrer tatsächlichen Laufzeit abgezinst. Hierbei kamen Zinssätze von 1,01% (Vorjahr: 0,36%) bis 1,66% (Vorjahr: 0,51%) zur Anwendung. Rückstellungen für Stock Options an Mitarbeiter sind mit dem Unterschiedsbetrag zwischen aktuellem Aktienkurs zum Bilanzstichtag und dem zugesagten Basiskurs bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Einbuchungsdatum umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Der Beteiligungsbesitz der Gesellschaft ist wie folgt:
Das Ergebnis der Tyco Fire & Security Deutschland GmbH wurde in voller Höhe an die Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH abgeführt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 42.711 (Vorjahr: TEUR 41.171) resultieren mit TEUR 41.846 (Vorjahr: TEUR 0) aus Cash Pool. Im Vorjahr resultierten TEUR 35.000 aus Darlehensforderungen. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH in Höhe von TEUR 41.867. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) über DM 2.630.700 (EUR 1.345.056) ist noch nicht auf Euro umgestellt. 4. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage enthält ausschließlich Beträge im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. 5. Gewinnrücklage Die Gewinnrücklage enthält ausschließlich Beträge aus der erfolgsneutralen Auflösung von Rückstellungen im Rahmen der Änderung der Bewertungsvorschriften des HGB nach BilMOG. 6. Steuerrückstellungen Mit Datum vom 18.08.2021 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag und ein Beherrschungsvertrag mit der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH geschlossen. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen TEUR 2.066 (Vorjahr: TEUR 2.416) und Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 110). 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.663 (Vorjahr: TEUR 11.209) resultieren mit TEUR 767 (Vorjahr: TEUR 2.503) aus Darlehen, aus der Gewinnübernahme aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 1.476 sowie im Übrigen wie im Vorjahr aus dem Leistungsverkehr. Das Darlehen hat folgende Fälligkeit:
Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.537 (Vorjahr: TEUR 5.670). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse von TEUR 10.301 (Vorjahr: TEUR 13.993) werden ausschließlich im Inland und in der Europäischen Union erzielt. Die Gesellschaft erzielt konzerninterne Umsätze aus Weiterbelastungen mit Aufschlag sowie aus Mietkostenweiterbelastungen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 17.093 (Vorjahr: TEUR 3.982). In den sonstigen betriebliche Erträge sind konzerninterne Erträge enthalten, im Wesentlichen für die Servicegebühren. Personalaufwand Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 7.768 (Vorjahr: TEUR 7.902). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 13.235 (Vorjahr: TEUR 2.639). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr im Wesentlichen Miet- und Leasingaufwendungen und konzerninterne Aufwendungen enthalten, im Wesentlichen für die Verwaltungsvergütung. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 596) aus Kfz-Leasingverträgen sowie Mietverträgen für Gebäude. 2. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft unterliegt vertraglich der gesamtschuldnerischen Mithaftung für den Saldo auf dem Cash-Pool-Konto, das von der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, geführt wird. Das bei der Deutsche Bank AG geführte Cash-Pool-Konto weist zum Bilanzstichtag zwar insgesamt einen negativen Saldo aus, eine Inanspruchnahme ist jedoch aufgrund des bestehenden Guthabens bei anderen Kreditinstituten derzeit unwahrscheinlich. 3. Geschäftsführung Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführern im abgelaufenen Geschäftsjahr waren:
4. Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 49 Angestellte (Vorjahr: 54 Angestellte) beschäftigt. 5. Konzernzugehörigkeit Zum Bilanzstichtag wurden sämtliche Anteile an der Gesellschaft von der der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen gehalten. Der Abschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls International plc, Cork/Irland einbezogen, die als oberste Muttergesellschaft den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Er ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird unter der Registernummer CIK 0000 833 4444 bei der SEC in Washington/USA hinterlegt. Gemäß § 293 HGB ist die Tyco Holding GmbH von der Pflicht, einen Konzernabschluss zu erstellen, befreit. 6. Ergebnisverwendung Der im Berichtsjahr vor Abführung erzielte Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.476.347,06 wurde im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Tyco Fire & Security Holding GmbH, Ratingen, abgeführt.
Ratingen, den 8. August 2024 Tyco Holding GmbH, Ratingen Die Geschäftsführung Peter Schieser Richard Lek
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 20231. Gegenstand des Unternehmens Die Tyco Holding GmbH fungiert als internationale Führungsgesellschaft der Division Fire & Security des JCI-Konzerns. Vorrangiger Unternehmensgegenstand ist das Halten und Verwalten von Beteiligungen sowie die Erbringung von allgemeinen Verwaltungsdienstleistungen für Konzerngesellschaften. Mit Datum vom 18.08.2021 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag und ein Beherrschungsvertrag mit der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH geschlossen. 2. Branchenentwicklung Die Tyco Holding GmbH ist selbst nicht operativ am Markt tätig. Die von der Gesellschaft betreuten Konzerngesellschaften sind im Bereich Feuerschutz und Sicherheit in Europa tätig. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als umfassender Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung ist gegenüber dem Vorjahr preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3% gesunken 1. Ausschlaggebend für das negative Wachstum vom BIP sind die niedrige Investitionsneigung, anhaltende Energiekrise und eine geschwächte Weltwirtschaft. Die Inflationsrate gemessen als Veränderung zum Vorjahresmonat lag im September 2023 bei +4,5% 2. Konjunkturelles Umfeld der Konzerngruppe Das konjunkturelle Umfeld des Geschäftsjahrs 2022/2023 war geprägt durch die starken Preisanstiege, insbesondere bei den Energiepreisen und einem unsicheren Marktumfeld. Gleichzeitig macht sich der Fachkräftemangel im Sicherheits- und Brandschutzbereich bemerkbar.
1
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157047/umfrage/entwicklung-des-bip-in-deutschland/
3. Wirtschaftliche Lage a) Ertragslage Eigene wirtschaftliche Tätigkeit (Betrieb des Shared Service Centers): Der für die eigene wirtschaftliche Tätigkeit der Holding wesentliche finanzielle Leistungsindikator ist das operative Ergebnis aus der Erbringung von Dienstleistungen an Konzernunternehmen. Das operative Ergebnis berechnet sich aus dem Jahresergebnis ohne Berücksichtigung von Aufwendungen bzw. Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen sowie ohne Berücksichtigung des Zinsergebnisses. Die Gesellschaft erzielt konzerninterne Umsätze aus Weiterbelastungen mit Aufschlag sowie aus Mietkostenweiterbelastungen in Höhe von TEUR 10.301 (Vorjahr: TEUR 13.993). Demgegenüber steht der Materialaufwand für die konzerninternen Weiterbelastungen sowie Mietkosten in Höhe von TEUR 5.952 (Vorjahr: TEUR 6.967). Für das Geschäftsjahr 2022/2023 ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 215 (Vorjahr: TEUR 332). Das Finanzergebnis der Gesellschaft beträgt TEUR 1.261 (Vorjahr: TEUR -609). Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags wird der Gewinn von TEUR 1.476 (Vorjahr: Verlust von TEUR -302) an die Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH abgeführt. Gesamtaussage über die Geschäftsentwicklung Die Tyco Holding GmbH erbringt Verwaltungsleistungen im Rahmen der Shared Services für Johnson Controls Feuerschutz und Sicherheit Continental Europe und ist im Vergleich zu den betreuten Konzerngesellschaften keinem Marktwettbewerb ausgesetzt. Die Konzernweiterbelastungen werden zum Teil mit einem Mark-up von 5% versehen, was zu einer stabilen Marge führt. Zu der Umsatz- und Ergebnisentwicklung verweisen wir auf den folgenden Punkt "Ergebnisentwicklung". Ergebnisentwicklung Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist mit TEUR 215 (Vorjahr: TEUR 332) immer noch positiv, aber im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -117 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um TEUR 13.112 auf TEUR 17.093 (Vorjahr: TEUR 3.982). Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Rückgang des Personalaufwands um TEUR 44 auf TEUR 7.768 (Vorjahr: TEUR 7.812). Der Rückgang des Personalbestands um 8 auf 49 Mitarbeiter ist in erster Linie für diesen Kostenrückgang verantwortlich. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 10.596 auf TEUR 13.235 (Vorjahr: TEUR 2.639) ist durch konzerninterne Aufwendungen, im Wesentlichen für die Verwaltungsvergütung, bedingt. Parallel zum Umsatz sank der Materialaufwand um TEUR 1.014 auf TEUR 5.952 (Vorjahr: TEUR 6.967). Das Finanzergebnis entwickelte sich wie folgt:
b) Vermögenslage Die um TEUR 1.400 erhöhten Aktiva der Tyco Holding GmbH zum 30. September 2023 (TEUR 169.395), setzen sich im Wesentlichen zusammen aus dem Finanzanlagevermögen mit 74% (Vorjahr 75%) und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 25% (Vorjahr 25%) der Bilanzsumme. Das Finanzanlagevermögen ist unverändert zum Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um TEUR 1.540 auf TEUR 42.711 (Vorjahr: TEUR 41.171) erhöht. Sie beinhalten hauptsächlich Forderungen aus dem Cash Pool. Das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 24). Zum 30. September 2023 verfügt die Gesellschaft über ein unverändertes Eigenkapital zum Vorjahr (TEUR 145.093) aufgrund der Ergebnisabführung von TEUR 1.476 und weist damit eine Eigenkapitalquote in Höhe von 86% (Vorjahr: 86%) aus. Die Passiva der Bilanz wird neben dem Eigenkapital durch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 12.663 (Vorjahr: TEUR 11.209) und Pensionsrückstellungen von TEUR 9.102 (Vorjahr: TEUR 8.655) bestimmt. Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 767 (Vorjahr: langfristigen Darlehensverbindlichkeiten TEUR 2.503). Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 1.453 resultiert aus einer Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 1.476. c) Finanzlage Der Cash-Pool der Tyco Holding GmbH wird durch der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, durchgeführt.
4. Risikomanagementsystem Das Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Kontroll- und Managementsysteme zu begrenzen. Im Folgenden erläutern wir in einer Aufstellung alle für den Konzern identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die aus heutiger Sicht die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Tyco Holding GmbH und über das Ergebnis ihrer Tochtergesellschaft beeinflusst. An den Risiken und Chancen aus verbundenen Unternehmen partizipiert die Tyco Holding GmbH grundsätzlich entsprechend ihrer jeweiligen Anteilsquote.
Liquiditäts-, Ausfall, Währungs- und Zinsrisiko Liquidität wird den Konzerngesellschaften über den Cash-Pool mit der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH zur Verfügung gestellt. Das in den Vorjahren in mittlerem Umfang bestehende Währungsrisiko ist nach dem Wechsel der Währung in der Tochtergesellschaft entfallen. Die Tochtergesellschaft hatte größere Darlehen und Geldguthaben auf US-Dollar Basis gehalten, die auf die Währung EUR umgestellt wurden. Zinsänderungsrisiken bestehen im Wesentlichen nur im Rahmen von Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Risiken aus Anteilen an verbundenen Unternehmen Alle verbundenen Unternehmen unterliegen einem kontinuierlichen Überwachungsprozess, um sie bei Bedarf zeitnah zu unterstützen und deren Profitabilität sicherzustellen. Alle JCI-Gesellschaften verfügen über ein effektives Risikomanagement. Ziel ist die Früherkennung, Vermeidung und Minimalisierung jeglicher Risiken. Risiken und Chancen aus der Ergebnisentwicklung zu dem jährlichen Planungsprozess werden im Rahmen der monatlichen US-GAAP Abschlüsse erkannt und analysiert. Die Gesellschaft ist selbst nicht operativ tätig. Jedoch können die Kosten bei den Shared Service Partnern im Umfang schwanken. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung In ihrer Funktion als Holdinggesellschaft ist die Tyco Holding GmbH mittelbar den geschäftlichen Chancen und Risiken ihrer Beteiligungen ausgesetzt. Des Weiteren stellt sie als Shared Service Center Leistungen im Rahmen Central Europe und EMEA (Europe, West, Osteuropa und Afrika) für die JCI-Gesellschaften zur Verfügung. Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation Hinsichtlich der in diesem Lagebericht erläuterten Risiken und der Überprüfung der Gesamtrisikolage wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Risiken identifiziert, die zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowohl für die Gesellschaft selbst als auch für die Tochterunternehmen führen könnten. 5. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung des eigenen Geschäftes Die Entwicklung der Tyco Holding GmbH ist weiterhin stark geprägt durch die Auswirkungen von Lieferengpässen, gestiegenen Energiekosten, Unsicherheiten in Folge des Ukrainekrieges und der Inflation auf die Gesellschaften, für die wir unseren Service erbringen. Auf dieser Basis erwartet die Tyco Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz in einer Bandbreite von Mio. EUR 8,0 bis 10,0 Mio. EUR (IST Mio. EUR 10) bei einem Jahresüberschluss vor Gewinnabführung von 0 EUR (IST TEUR 1.476).
Ratingen, den 8. August 2024 Tyco Holding GmbH, Ratingen Die Geschäftsführung Peter Schieser Richard Lek |
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