Pfaudler Normag Systems GmbH

Auf dem Steine 4, 98693 Ilmenau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 509536
Vorher
NORMAG Labor- und Prozesstechnik GmbH
Eingetragen
5.2.2003
Branche
Herstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen GlaswarenHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasHerstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.
Gegenstand
die industrielle Herstellung und Bearbeitung sowie der Handel und der Vertrieb von Laborglas und Erzeugnissen aus anderen Werkstoffen, Laborgeräten, Produkten der Mess- und Regeltechnik und prozesstechnisch ausgestatteten Komponenten und Anlagen sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen und Rechtsgeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Seelgen
seit 29.8.2024
Prokura
Daniel Griebel
seit 22.1.2021
Prokura
Martin Kuchorz
seit 4.10.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GMM International S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Pfaudler GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pfaudler Normag Systems GmbH

Ilmenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Pfaudler Normag Systems GmbH stellt Laborglas, Erzeugnisse aus anderen Werkstoffen, Laborgeräten, Produkte der Mess- und Regeltechnik, sowie prozesstechnisch ausgestattete Komponenten und Anlagen her und vertreibt diese.

Für folgende Bereiche werden korrosionsfeste Komponenten und Anlagen produziert und/oder vertrieben:

Destillation

Reaktion

Verdampfung

Stoffaustausch

Wärmeübergang

Filtration

Kristallisation

Extraktion

Absorption.

Des Weiteren ist die Pfaudler Normag Systems GmbH seit Beginn des Geschäftsjahres 2018/2019 verstärkt in dem Engineering- und Anlagenbaugeschäft aktiv. Ein spezieller Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Bereich Säurerückkonzentrierung/Säurereinigung.

Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen an den Standorten Ilmenau (Hauptsitz, Vertrieb, Glasbläserei und Glasapparatebau) und Hofheim (Engineering und Vertrieb).

Alleinige Gesellschafterin der Pfaudler Normag Systems GmbH ist die Pfaudler GmbH mit Sitz in Waghäusel, Deutschland. Die Pfaudler GmbH ist ihrerseits eine deutsche Tochtergesellschaft der internationalen GMM Pfaudler Gruppe, einem international ausgerichteten Anbieter von wirtschaftlichen Lösungen für die Prozesstechnik in der chemischen, pharmazeutischen, Lebensmittel-, Biotechnologie- und Biokraftstoffindustrie.

Die Pfaudler Normag Systems GmbH wird im Wesentlichen mit folgenden Kennzahlen gesteuert:

Auftragseingang

Umsatz

EBITDA.

Diese Kennzahlen orientieren sich an Zielgrößen, die vom Mutterkonzern GMM International S.à r.l. für die einzelnen Gesellschaften festgelegt werden; sie werden über das interne Berichtswesen regelmäßig gemessen und überprüft. Planabweichungen werden durch das Management analysiert und im Falle von Abweichungen werden Maßnahmen zur Erreichung der Zielgrößen vereinbart.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Sowohl die weltweite Chemie- und Pharmaindustrie als auch die Weltwirtschaft allgemein sind seit Februar 2022 vom Krieg in der Ukraine betroffen. Besondere Auswirkungen hat der Krieg auf die Inflation, Rohmaterialkosten, Energiepreise, Warenlieferketten und Investitionsentscheidungen von Kunden. Derzeit sind die Auswirkungen dieser Entwicklungen allerdings für die Pfaudler GmbH weiterhin beherrschbar. Der Wegfall von Aufträgen aus Russland und der Ukraine konnten im Geschäftsjahr durch Aufträge aus anderen Ländern kompensiert werden.

Weiterhin sind auch die Folgen der COVID-19-Pandemie spürbar. In den letzten Jahren hat die chemische und pharmazeutische Industrie bedeutende neue Kapitalinvestitionen von Industrieländern in Länder mit starkem Wirtschaftswachstum (z.B. Asien) verlagert. Aufgrund der Erfahrungen der COVID-19-Pandemie gibt es Anzeichen, dass die chemische und pharmazeutische Industrie beabsichtigt bzw. bereits damit begonnen hat, neue Kapitalinvestitionen wieder verstärkt in Europa bzw. Nordamerika zu tätigen. Die Pandemie hat die Anfälligkeit der weltweiten Lieferketten sowie die Abhängigkeit von China und teilweise Indien aufgezeigt, so dass Investitionen in die traditionellen Märkte zum Zwecke der Risikominimierung getätigt werden.

Darüber hinaus wird erwartet, dass die Spezialchemikalien in Europa aufgrund einer soliden Grundlage in Forschung & Entwicklung und High-End-Anwendungen in der europäischen Kunststoffverarbeitungs-, Fertigungs- und Automobilindustrie weiterhin stark bleiben.

Gemäß dem World Chemistry Report Juni 2024 ist die Produktion der weltweiten Chemie- und Pharmaindustrie im Zeitraum Januar bis April 2024 um 1,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. In Westeuropa ging die Produktion überdurchschnittlich stark um 8,1 % zurück wohingegen in Deutschland in diesem Zeitraum die Produktion um 1,3 % gestiegen ist.

Wir glauben, dass das Produkt- und Leistungsangebot sowie die Kompetenzen der Pfaudler GmbH die Voraussetzungen für ein zukünftiges profitables Wachstum bieten. Wir sehen Verbesserungen durch Optimierungsmaßnahmen des Pfaudler Fertigungsstandorts in Deutschland und erwarten auf dieser Basis weitere Verbesserungen im kommenden Geschäftsjahr.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Pfaudler Normag Systems GmbH erreichte im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz von Mio. EUR 13,6 (Vorjahr: Mio. EUR 11,7) mit deutschen und internationalen Kunden, insbesondere in den Bereichen der chemischen und pharmazeutischen Forschung und Industrie.

Die Gesellschaft konzentriert sich mit ihren Kernaktivitäten auf das Engineering, die Produktion und den Verkauf von korrosionsfesten Komponenten hauptsächlich aus Borosilikatglas 3.3 und Anlagen sowie auf damit verbundene Leistungen.

Das Ergebnis der Gesellschaft im Geschäftsjahr war entgegen den Vorjahren nicht mehr durch die COVID-19-Pandemie belastet. Terminierte Lieferungen als auch Inbetriebnahmen wurden pandemiebedingt nicht mehr verschoben. Das Geschäftsjahr, das am 31. März 2024 endete, schloss die Pfaudler Normag Systems GmbH insgesamt mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung an den Gesellschafter von Mio. EUR 0,1 ab (Vorjahr: Mio. EUR -0,8).

Das Geschäftsjahr 2023/2024 endete für die Pfaudler Normag Systems GmbH mit einem Auftragsbestand mit Kunden außerhalb der Pfaudler Gruppe von Mio. EUR 33,6 (Vorjahr: Mio. EUR 29,8) und liegt damit etwa 13,1 % über dem des Vorjahres. Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus den erfolgreichen Vertriebsaktivitäten im Bereich Säurerückkonzentrierung/Säurereinigung und im Komponenten- sowie Laboranlagenbereich.

2.3 Strategische Maßnahmen

Die Pfaudler Normag Systems GmbH konzentriert sich zukünftig weiterhin auf Geschäfte im Bereich korrosionsbeständiger Technologien, Systeme und Dienstleistungen als Kernelemente für Wachstum und Geschäftsentwicklung.

Ergänzend zu den bisherigen Geschäftsfeldern kann die Pfaudler Normag Systems GmbH seit dem Geschäftsjahr 2018/2019 auch Prozesse, basierend auf eigenen technischen Verfahren und Know-how, speziell im Bereich der Säure- und Lösungsmittelbehandlung, anbieten.

2.4 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Gesellschaft insgesamt TEUR 71 investiert (Vorjahr: TEUR 148). Schwerpunkte der Investitionen waren Erneuerungen im Bereich der Maschinen, Werkzeuge und sonstiger Betriebsausstattung.

2.5 Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsaktivitäten der Gesellschaft betreffen kontinuierliche Weiterentwicklungen der Angebote mit dem Ziel der Effizienzverbesserung und Leistungssteigerung und umfassen verschiedene Produktverbesserungen. Es gab im Geschäftsjahr keine Entwicklungsprojekte, die wegen besonderer Größenordnung oder besonderer Bedeutung hervorzuheben sind.

3. Darstellung der Geschäftslage

3.2 Ertragslage

Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen des aktuellen und vorangegangenen Geschäftsjahres ergibt sich nach Zusammenfassungen und Verrechnungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, die nachfolgende Ertragsübersicht.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/2024 beliefen sich auf TEUR 13.621 und stiegen um 16,7 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die gute Entwicklung im Bereich der Säure- und Lösungsmittelbehandlung und die Akquisition einzelner Großaufträge zurückzuführen.

Die Herstellungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr mit TEUR 10.284 über denen des Vorjahres (Vorjahr: TEUR 9.306). Das Bruttoergebnis vom Umsatz ist hierbei deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres ausgefallen, da im Geschäftsjahr vermehrt Projekte mit guten Margen abgeschlossen wurden. Dies half der Gesellschaft das Bruttoergebnis vom Umsatz deutlich zu steigern auf TEUR 3.336 (Vorjahr: TEUR 2.366).

Die generierten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/2024 und die damit in Verbindung stehenden Aufwendungen führten zu einem Gewinn vor Abführung an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR -845). Das EBITDA stieg auf TEUR 247 (Vorjahr: TEUR -649).

Das Jahresergebnis wird an die Pfaudler GmbH im Rahmen des am 31. Juli 2018 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags abgeführt.

3.3 Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die im Geschäftsjahr 2023/2024 getätigten Investitionen betrugen TEUR 71 und die Abschreibungen im Gegenzug TEUR 159.

Der Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegt mit TEUR 6.438 deutlich über dem Vorjahresbetrag von TEUR 4.958. Der Bestand der fertigen Erzeugnisse und Waren ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 279 auf TEUR 568 gestiegen. Die beschriebenen Veränderungen sind vorwiegend auf den signifikanten Fortschritt im Bereich der Säure- und Lösungsmittelbehandlung zu sehen. Im Übrigen handelt es sich um übliche produktions- und absatzbedingte Schwankungen.

Der Bestand der unfertigen Erzeugnisse ist aufgrund eines zunehmenden Auftragsbestands um TEUR 7.365 auf TEUR 12.913 gestiegen. Korrespondierend dazu stiegen auch die erhaltenen Anzahlungen aus Bestellungen von TEUR 10.795 auf TEUR 14.415. Der Anstieg resultiert aus der anhaltend sehr guten Auftragseingangslage der Gesellschaft.

Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt um TEUR 773 gegenüber dem Vorjahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Pfaudler Gruppe stiegen vor allem im Zuge der Ausweitung der Leistungsbeziehungen. Die Forderungen gegen den Gesellschafter sanken hingegen durch den nicht mehr notwendigen Verlustausgleich im Vergleich zum Vorjahr.

Die flüssigen Mittel per Ende des Geschäftsjahres sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.337 auf nun TEUR 2.699 gestiegen. Die Entwicklung steht im Einklange mit den gesunkenen Forderungen aus Lieferung und Leistungen sowie dem Anstieg der erhaltenen Anzahlungen.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten auf TEUR 8.188 (Vorjahr: TEUR 7.227) beruht hauptsächlich auf dem wachsenden Umfang der Geschäftstätigkeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich planmäßig um TEUR 33 verringert.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 73 gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der personalbezogenen Rückstellungen zurückzuführen.

Das zum 31. März 2024 ausgewiesene Eigenkapital entspricht dem Eigenkapital des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote beträgt 18,7 % (Vorjahr: 20,2 %).

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikomanagement

Unternehmerisches Handeln in den Bereichen langfristiger Fertigung und Engineering geht zwangsläufig mit Verlustrisiken, aber auch mit Gewinnchancen einher. Um den sich ergebenden Risiken zu begegnen und die sich bietenden Chancen zu nutzen, beobachten wir kontinuierlich die Branche und das konjunkturelle Umfeld. Die laufenden Projekte werden regelmäßig auf sich abzeichnende Wagnisse überprüft, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Auf dieser Basis werden die aktuelle Unternehmenslage sowie die erwarteten Entwicklungen an die Geschäftsleitung und an die Konzernmutter kommuniziert. Für erkennbare Risiken, deren Eintritt einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnte, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Gegenmaßnahmen ergriffen bzw. angemessene bilanzielle Vorsorge getroffen. Ergänzend haben wir in einem sinnvollen Umfang betriebliche Versicherungen abgeschlossen.

4.2 Absatzbereich

Die Pfaudler Normag Systems GmbH ist der Konjunktur und wechselnden Investitionsneigungen des Marktes ausgesetzt. Insbesondere ist die Geschäftsentwicklung der Pfaudler Normag Systems GmbH abhängig von der Investitionstätigkeit in- und ausländischer Abnehmer von Prozesstechnologie. Zu den Risiken im Absatzbereich zählen konjunkturelle Schwankungen sowie die Abhängigkeit von wichtigen Kunden der Pharma- und Chemieindustrie.

Risiken liegen auch im Erreichen der vertraglich vereinbarten technischen und terminlichen Vorgaben für unsere Produkte und Leistungen. Die hohe Wettbewerbsintensität speziell im europäischen Marktumfeld ist als ein wesentlicher Risikofaktor festzustellen.

Risikobegrenzende Effekte ergeben sich aus unserer seit Jahren bewährten technischen und technologischen Kompetenz und der erworbenen Reputation im Markt. Eine weitere Risikobegrenzung können wir über das Kostenmanagement, durch flexible Erweiterung unserer Produktpalette sowie durch Planungs- und Beratungsleistungen und - damit verbunden - durch eine bessere Kundenbetreuung erreichen.

Chancen für die künftige Positionierung im Markt können sich für die Gesellschaft aus der Erweiterung des Produktprogramms und der Leistungen ergeben.

4.3 Beschaffungsbereich

Ein Hauptrisiko im Beschaffungsbereich besteht in der termin- und qualitätsgerechten Verfügbarkeit von Rohmaterialien und Subunternehmerleistungen auf marktfähigem Preisniveau. Weiterhin ist ein Risiko von unerwarteten Liefer- und Leistungsengpässen beziehungsweise Preissteigerungen, insbesondere bei Spezialteilen, zu beachten. Wir begegnen diesen Risiken durch Beobachtung der entsprechenden Beschaffungsmärkte, Ausnutzung von Preisschwankungen, durch terminliche und mengenmäßige Überwachung der Bestellmengen sowie durch Abstimmung mit Kundenaufträgen.

4.4 Operative Risiken

Die Vielfalt der Aufträge im Anlagenbau bedingt ein umfassendes Fach- und Fertigungswissen. Dieser Anforderung tragen wir durch Integration von IT-Anwendungen in die Geschäfts- und Fertigungsprozesse, durch Mitarbeiterschulungen und durch sinnvolle betriebliche Versicherungen Rechnung. Bei der Auftragsplanung wird auf eine effektive und effiziente Auslastung der vorhandenen maschinellen und personellen Kapazitäten geachtet. Durch regelmäßige Besprechungen der auftragsverantwortlichen Mitarbeiter wird die Einsatzplanung an die jeweilige Auftragslage angepasst.

4.5 Finanzielle Risiken und Ausfallrisiken

Im Bereich der Anlagenfertigung ist die Pfaudler Normag Systems GmbH aufgrund internationaler Lieferanten- und Kundenbeziehungen zwangsläufig finanziellen Risiken ausgesetzt. Um das Wechselkursrisiko zu begrenzen, decken wir unseren Materialbedarf nach Möglichkeit in Euro. Unsere Leistungen fakturieren wir - sofern möglich - ebenfalls weitgehend in Euro. Ausfallrisiken begegnen wir durch vertraglich vereinbarte Zahlungspläne. Daneben verfolgt Pfaudler Normag Systems GmbH ein Forderungsmanagement bestehend aus einer Bonitätseinschätzung sowie einem konsequenten Mahnwesen. Die Zahlungsfähigkeit wird über eine laufende Liquiditätsplanung überwacht.

4.6 Krieg in der Ukraine/Sanktionen gegenüber Russland

Am 24. Februar 2022 startete Russland eine Invasion in die Ukraine, die sich zum Krieg entwickelte. Insbesondere die europäische Wirtschaft ist seitdem durch diesen Krieg beeinflusst. Dadurch steigen Rohmaterial- und Energiepreise und beeinflussen die Wirtschaftsentwicklung. Eine Einschätzung zur weiteren Entwicklung und ihrer Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft sowie die Pharma- und Chemieindustrie kann derzeit schlecht gegeben werden, da weitere Dauer und mögliche Eskalationen schlecht abschätzbar sind. Aktuell ist ein größerer Vertrag über den Bau einer Säurerückkonzentrierungsanlage für einen russischen Endkunden ausgesetzt.

4.7 Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikosituation

Die Entwicklung wesentlicher Chancen und Risiken wird regelmäßig verfolgt. Gegenwärtig sind keine Risiken abschätzbar, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Die einzelnen Risikofaktoren haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der weltwirtschaftspolitischen Situation verändert. Derzeit nicht abschließend zu würdigende Risikofaktoren stellt die Entwicklung des Krieges in der Ukraine dar. Sollte sich eine globale Verschlechterung der Entwicklung ergeben, könnten sich daraus auch Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft ergeben. Angesichts der getroffenen Vorkehrungen und unserer Stellung im Markt sind wir davon jedoch überzeugt, die bestehenden Risiken beherrschen und die daraus resultierenden Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können. Die Chancen im Zusammenhang mit der Markt- und Branchenentwicklung möchte die Gesellschaft durch die Erweiterung der Geschäftsaktivität und der Erweiterung des Produktprogramms und der Leistungen nutzen.

5. Prognosebericht

Das für das Geschäftsjahr 2023/24 erwartete Umsatzniveau konnte erreicht und leicht übertroffen werden. Die wesentlichen Unterschiede zu den Vorjahren resultieren aus der Normalisierung der Gesamtlage in Folge der COVID-19-Pandemie.

Der Auftragsbestand am Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 liegt über dem Bestand des letzten Jahres, vor allem durch Auftragseingänge im Bereich komplexer Anlagen und stabiler Nachfrage im Bereich der Komponenten und verstärkter Nachfrage bei Laboranlagen. Auf der Grundlage erweiterter Marktaktivitäten im Bereich der Säure- und Lösungsmittelbehandlung sind wir für eine weiter positive Entwicklung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024/2025 optimistisch.

Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Situation sowie den politischen Unsicherheiten ist eine Einschätzung der zukünftigen Marktentwicklung insgesamt schwierig. Wir rechnen mit einer weiterhin hohen Wettbewerbsintensität, die weitere Maßnahmen zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung notwendig machen wird.

Das für die Pfaudler Normag Systems GmbH definierte Ziel ist eine stetige Optimierung aller Unternehmensbereiche in Bezug auf Effizienz, Kostenmanagement und Flexibilität. Weiterentwicklungen, um den Anforderungen unserer Kunden noch besser entsprechen zu können, werden kontinuierlich im Markt eingeführt. Die Investitionen in unsere Standorte werden wir an das Geschäftsumfeld anpassen.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024/2025 eine stetig steigende Entwicklung der Auftragseingänge sowie eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse sowie des operativen Ergebnisses.

 

Ilmenau, den 29. Juli 2024

Keith Bundil, Geschäftsführer

Martin Kuchorz, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.03.2024

31.03.2023

EUR

EUR

EUR

A.

Anlagevermögen

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen

204,27

4.603,64

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke und Bauten

487.775,05

519.629,00

2.

Technische Anlagen und Maschinen

93.676,49

101.660,60

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

279.914,38

323.641,94

861.365,92

944.931,54

861.570,19

949.535,18

B.

Umlaufvermögen

I.

Vorräte

1.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

6.438.217,12

4.957.613,57

2.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

12.912.959,30

5.548.344,98

3.

Fertige Erzeugnisse und Waren

567.987,13

289.254,26

4.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

-14.414.652,44

-10.795.212,81

5.504.511,11

0,00

5.

Geleistete Anzahlungen

193.956,24

4.780.557,65

5.698.467,35

4.780.557,65

II.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

1.497.639,70

2.230.738,92

2.

Forderungen gegen Gesellschafter

17.451,85

847.360,34

3.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

699.108,71

228.785,02

4.

Sonstige Vermögensgegenstände

34.636,89

316.357,28

2.248.837,15

3.623.241,56

III.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

2.698.813,41

1.336.961,52

10.646.117,91

9.740.760,73

C.

Rechnungsabgrenzungsposten

151.581,11

81.860,98

11.659.269,21

10.772.156,89

Passiva

31.03.2024

31.03.2023

EUR

EUR

A.

Eigenkapital

I.

Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II.

Gewinnvortrag

2.154.398,33

2.154.788,64

2.179.398,33

2.179.788,64

B.

Rückstellungen

1.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

14.832,82

16.355,59

2.

Sonstige Rückstellungen

1.277.048,92

1.348.956,80

1.291.881,74

1.365.312,39

C.

Verbindlichkeiten

1.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

28.078,43

61.009,86

2.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

0,00

2.535.072,63

3.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

7.642.854,34

3.703.430,12

4.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

87.009,36

267.206,60

5.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

377.458,50

244.598,39

6.

Sonstige Verbindlichkeiten

52.588,51

415.738,26

davon aus Steuern: EUR 0,00

(Vorjahr: TEUR 16)

8.187.989,14

7.227.055,86

11.659.269,21

10.772.156,89

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

2023/2024

2022/2023

EUR

EUR

1.

Umsatzerlöse

13.620.687,57

11.672.775,49

2.

Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse

erbrachten Leistungen

-10.284.406,19

-9.306.315,32

3.

Bruttoergebnis vom Umsatz

3.336.281,38

2.366.460,17

4.

Vertriebskosten

-1.965.182,13

-1.716.114,57

5.

Allgemeine Verwaltungskosten

-1.208.186,49

-1.456.348,58

6.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

-69.941,76

-18.382,88

7.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-12.571,41

-20.619,52

davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00

(Vorjahr: EUR 862,36)

8.

Ergebnis nach Steuern

80.399,59

-845.005,38

9.

Aufgrund von Gewinnabführungsveträgen abgeführte Gewinne (Vorjahr: Erträge aus Verlustübernahme)

-80.399,59

845.005,38

10.

Jahresergebnis

0,00

0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Pfaudler Normag Systems GmbH hat ihren Sitz in Ilmenau und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter HRB 509536 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Pfaudler Normag Systems GmbH, Ilmenau, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden teilweise in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen werden linear bei Gebäuden über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren vorgenommen.

Bei technischen Anlagen und Maschinen werden Abschreibungen unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 5 bis 16 Jahren vorgenommen.

Andere Anlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 14 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt auf Basis der angefallenen Herstellungskosten; die Gewinnrealisierung erfolgt nach Projektabnahme.

Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt.

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt und als Anlagenspiegel bezeichnet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände beträgt nicht mehr als ein Jahr.

Gesamtbetrag

Restlaufzeiten

bis 1 Jahr

über 1 Jahr

Vorjahr

Vorjahr

Vorjahr

EUR

TEUR

EUR

TEUR

EUR

TEUR

Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen

1.497.639,70

2.231

1.497.639,70

2.231

0,00

0

Forderungen gegen Gesellschafter

17.451,85

847

17.451,85

847

0,00

0

Forderungen gegen verbundene
Unternehmen

699.108,71

229

699.108,71

229

0,00

0

Sonstige Vermögensgegenstände

34.636,89

316

34.636,89

316

0,00

0

Summe

2.248.837,15

3.623

2.248.837,15

3.623

0,00

0

Die Forderungen gegen den Gesellschafter resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr bestanden Forderungen in Höhe von TEUR 847. Diese setzten sich vorwiegend auf Forderungen aus der Verlustübernahme (TEUR 845) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2) zusammen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Der Ausschüttungssperre unterliegende Beträge

Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 1.253,00 und resultiert aus dem Unterschiedsbetrag aus der Berechnung der Rückstellungen für Altersvorsorge mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben bzw. zehn Jahren.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren zur Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) angewandt.

Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:

31.03.2024

Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel und unter Berücksichtigung

des 10-Jahres-Durchschnittes)

1,82

%

erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen

0,00

%

erwartete Rentensteigerung

0,00

%

zugrunde gelegte Sterbetafel

HEUBECK 2018G

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. März 2024 TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 13).

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert, die bei der R+V Versicherung, Wiesbaden, im Rahmen eines Contractual Trust Agreement treuhänderisch angelegt sind. Die Vermögensgegenstände wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den ihnen zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Das Deckungsvermögen weist einen Betrag in Höhe von TEUR 194 auf.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

31.03.2024

TEUR

Pensionsverpflichtung zum Erfüllungsbetrag

209

Deckungsvermögen zum beizulegenden Wert

194

Bilanzausweis

15

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

TEUR

Personalbezogene Rückstellungen

1.022

Ausstehende Rechnungen

124

Abschluss & Prüfung

61

Gewährleistung

60

Sonstige Rückstellung mit unerheblichem Umfang

10

1.277

Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Gesamtbetrag

Restlaufzeiten

bis 1 Jahr

Vorjahr

Vorjahr

EUR

TEUR

EUR

TEUR

Verbindlichkeiten

gegenüber Kredit-

instituten

28.078,43

61

23.341,97

34

Erhaltene

Anzahlungen auf

Bestellungen

0,00

2.535

0,00

2.535

Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und

Leistungen

7.642.854,34

3.703

7.642.854,34

3.703

Verbindlichkeiten

gegenüber

Gesellschafter

87.009,36

267

87.009,36

267

Verbindlichkeiten

gegenüber verbun-
denen Unternehmen

377.458,50

245

377.458,50

245

Sonstige Verbindlichkeiten

52.588,51

416

52.588,51

416

Summe

8.187.989,14

7.227

8.183.252,68

7.200

Restlaufzeiten

über 1 Jahr

davon über 5 Jahre

Vorjahr

Vorjahr

EUR

TEUR

EUR

TEUR

Verbindlichkeiten

gegenüber Kredit-

instituten

4.736,46

27

0

0

Erhaltene

Anzahlungen auf

Bestellungen

0

0

0

0

Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und

Leistungen

0

0

0

0

Verbindlichkeiten

gegenüber

Gesellschafter

0

0

0

0

Verbindlichkeiten

gegenüber verbun-

denen Unternehmen

0

0

0

0

Sonstige Verbindlichkeiten

0

0

0

0

Summe

4.736,46

27

0

0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer erstrangingen Grundschuld zugunsten des Kreditgebers besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern setzten sich aus Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 0) sowie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 267) zusammen.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Forderungsverluste welche TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 0) betragen und Aufwendungen für Skontoaufwand welche sich auf TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 20) belaufen, enthalten.

Finanzergebnis

Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 21) enthalten Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellungen sowie der Änderungen des Diskontierungssatzes in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 4).

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 80 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Pfaudler GmbH abgeführt.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen bestehen im Rahmen von Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 298 mit einer Laufzeit bis 2028.

Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:

Herr Keith Bundil

ausgeübter Beruf:

Vertriebsgeschäftsführer

Geschäftsführer:

Herr Martin Kuchorz

ausgeübter Beruf:

Vertriebsgeschäftsführer

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft macht von der Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 84 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

2023/2024

2022/23

Gewerblich

33

32

Angestellte

45

46

Geringfügige

6

5

84

83

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 50.

Mindestbesteuerungsgesetz

Aufgrund der bestehenden Organschaft mit der Pfaudler GmbH ist kein Effekt aus dem am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Mindestbesteuerungsgesetzes in der Pfaudler Normag Systems GmbH als Organgesellschaft gegeben. Auch auf Ebene des Organträgers Pfaudler GmbH ist nach interner Prüfung kein zusätzlicher Effekt aus dem Mindestbesteuerungsgesetz zu erwarten.


Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der GMM International S.à r.l., einer Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Das oberste Mutterunternehmen und beherrschende Unternehmen der Gesellschaft ist GMM Pfaudler Limited, ein in Indien gegründetes Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Der Konzernabschluss wird auf der Internetseite www.gmmpfaudler.com via Investors veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

Ilmenau, den 29. Juli 2024

Keith Bundil, Geschäftsführer

Martin Kuchorz, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

Bruttobuchwerte

Stand am

Stand am

01.04.2023

Zugänge

31.03.2024

EUR

EUR

EUR

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen

47.237,05

668,50

47.905,55

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke und Bauten

890.359,08

0,00

890.359,08

2.

Technische Anlagen und Maschinen

390.669,83

41.666,15

432.335,98

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

1.069.524,94

28.729,56

1.098.254,50

2.350.553,85

70.395,71

2.420.949,56

2.397.790,90

71.064,21

2.468.855,11

kumulierte Abschreibungen

Stand am

Stand am

01.04.2023

Zugänge

31.03.2024

EUR

EUR

EUR

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen

42.633,41

5.067,87

47.701,28

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke und Bauten

370.730,08

31.853,95

402.584,03

2.

Technische Anlagen und Maschinen

289.009,23

49.650,26

338.659,49

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

745.883,00

72.457,12

818.340,12

1.405.622,31

153.961,33

1.559.583,64

1.448.255,72

159.029,20

1.607.284,92

Nettobuchwerte

Stand am

Stand am

31.03.2024

31.03.2023

EUR

EUR

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen

204,27

4.603,64

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke und Bauten

487.775,05

519.629,00

2.

Technische Anlagen und Maschinen

93.676,49

101.660,60

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

279.914,38

323.641,94

861.365,92

944.931,54

861.570,19

949.535,18

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pfaudler Normag Systems GmbH, Ilmenau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pfaudler Normag Systems GmbH, Ilmenau - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfaudler Normag Systems GmbH, Ilmenau, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund- sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 29. Juli 2024

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Sauer, Wirtschaftsprüfer

Mandy Leipold, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde am 1. August 2024 festgestellt.

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