Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 28348
Eingetragen
10.11.2004
Branche
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Gilster
seit 6.10.2020
Geschäftsführer
Robert Dr. Weigl
seit 6.10.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Philipp ZöllerInfectopharm Arzneimittel und Consilium GmbH+1
52.00%
Dr. Anna Maria GilsterInfectopharm Arzneimittel und Consilium GmbH+1
48.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paul W. Beyvers GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

A.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Paul W. Beyvers GmbH wurde am 01.01.1988 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2019 nicht verändert.

Die Geschäftstätigkeit der Paul W. Beyvers GmbH umfasst Herstellung, Prüfung, Abfüllung und Konfektionierung von flüssigen und halbfesten Darreichungsformen der Kosmetik und Arzneimittel.

Die Strategie der Paul W. Beyvers GmbH bezieht sich auf:

Ausbau der Marktanteile

separierte Geschäftsbereiche

leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeiter

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Wir haben Maßnahmen eingeleitet, um Produktionsausfälle möglichst zu verhindern bzw. sie in ihren negativen Auswirkungen zu begrenzen.

A.2 Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Aufwärtsbewegung hielt im abgelaufenen Wirtschaftsjahr weiter an.

Träger des Wachstums war vor allem die Inlandsnachfrage.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr gekennzeichnet von steigenden Einstandspreisen für Rohstoffe. Aufgrund der Marktdichte konnten selbige jedoch weiterhin nicht gänzlich an den Verbraucher weiter gegeben werden.

Die Geschäftsentwicklung der Paul W. Beyvers GmbH war insgesamt jedoch noch zufriedenstellend.

Das Ergebnis wurde durch folgende ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst:

steigende Rohstoffpreise

niedrige Verkaufspreise

Trotz der nach wie vor schwierigen Wettbewerbssituation in unserer Branche können wir einen Überschuss in Höhe von EUR 3.169.597 vor Steuern als Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit vorlegen.

Für 2020 wird mit einem sinkendem Ergebnis gerechnet.

B. Darstellung der Erfolgs-, Liquidität- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Paul W. Beyvers GmbH lag im Geschäftsjahr 2019 leicht unter unseren Erwartungen:

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen von EUR 19.704.698 um 2,63 % auf EUR 20.223.545.

Die Entwicklung der Absatzmengen war durch einen leichten Aufwärtstrend gekennzeichnet.

Die Auftragslage kann insgesamt als positiv bezeichnet werden.

Wir haben ein Jahresergebnis von EUR 3.194.502 vor Ertragsteuern erzielt.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten gestiegen.

Diese Steigerung resultiert insbesondere aus der personellen Zunahme der Belegschaft.

Auf Grund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt.

Die leicht anziehenden Rohstoffpreise konnten, wie bereits in den Vorjahren, nicht in vollem Umfang über die Verkaufspreise weitergeben werden.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen.

Mit dem Ausbau unserer Lagerhaltung konnten wir die erforderliche Kontinuität der Fertigung sichern und uns gegenüber wechselnden Verhältnissen an den Beschaffungsmärkten weitgehend unabhängig machen.

In dem Berichtsjahr sanken die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen gegenüber dem Vorjahr um 2,83% auf EUR 3.769.938.

Kennzahlen zur Erfolgslage:

Analysezeitraum Jahr 2019
Währung Euro
Analyseart Absolutwert
Vergleichszeitraum  
Währung  
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.233.113
Umsatzerlöse 20.223.545
Umsatzrendite  
(Umsatzrendite I in %) 11,04
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.233.113
Eigenkapital 33.116.229
Eigenkapitalrendite in % 6,74
Cashflow 3.073.709
Eigenkapital 33.116.229
Eigenkapitalrendite in %  
bezogen auf den Cashflow 9,28
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.233.113
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.515
Bilanzsumme 34.804.346
Gesamtkapitalrendite in % 6,42
Personalaufwand 4.272.020
Gesamtleistung 20.223.545
Personalaufwandsquote in % 21,12
Materialaufwand 9.757.653
Gesamtleistung 20.223.545
Materialaufwandsquote in % 48,25
Abschreibungen 849.505
Gesamtleistung 20.223.545
Abschreibungsquote in % 4,20

2. Liquiditätslage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr weiterhin sehr gut.

Sie ist minimal gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden.

Gegenüber dem Vorjahr konnten wir einen um EUR 670.350 verminderten Cashflow von EUR 3.073.709 erwirtschaften.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Unsere Finanzierung erfolgte gänzlich aus Eigenmitteln.

Kennzahlen zur Finanzlage:

Analysezeitraum Jahr 2019
Währung Euro
Analyseart Absolutwert
Vergleichszeitraum  
Währung  
Cashflow  
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.233.113
+ Abschreibungen (auf immat. VGdAV und SAV + VGdUV) 849.505
+ Erhöhung Pensionsrückstellungen 0
- Verminderung Pensionsrückstellungen 8.909
Cashflow 3.073.709
Nettoverschuldung in Jahren  
bezogen auf den Cashflow  
Nettoverschuldung -18.359.318
Cashflow 3.073.709
Nettoverschuldung in Jahren  
bezogen auf den Cashflow -5,97
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.791.322
x Anzahl Tage 360
Umsatzerlöse 20.223.545
Laufzeit der Forderungen  
aus LuL in Tagen 31,89
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 105.351
x Anzahl Tage 360
Materialaufwand 9.757.653
Laufzeit der Verbindlichkeiten  
aus LuL in Tagen 3,89

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Paul W. Beyvers GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 34.804.346. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2018 (EUR 32.320.971) um 7,68 % erhöht.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2019 EUR 3.769.938,13.

Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Kennzahlen zur Vermögenslage:

Analysezeitraum Jahr 2019
Währung Euro
Analyseart Absolutwert
Vergleichszeitraum  
Währung  
KENNZAHLEN ZUR VERMÖGENSLAGE  
Eigenkapital 33.116.229
Bilanzsumme 34.804.346
Eigenkapitalquote in % 95,15
Rückstellungen 1.000.315
Bilanzsumme 34.804.346
Rückstellungsquote in % 2,87
Verbindlichkeiten 687.802
Bilanzsumme 34.804.346
Verbindlichkeitenquote in % 1,98
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 105.351
Bilanzsumme 34.804.346
Verbindlichkeitenquote LuL in % 0,30
Anlagevermögen 9.010.192
Bilanzsumme 34.804.346
Anlagenintensität in % 25,89

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Für das laufende Geschäftsjahr sind gesunkene Umsatzerlöse zu verzeichnen.

Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis.

Es ist davon auszugehen, dass das Ergebnis des Berichtsjahres 2019 nicht erreicht werden kann.

Unsere Kapazitäten waren in den ersten 10 Monaten des laufenden Jahres 2020 fast ausgelastet.

Wir rechnen auch in den nächsten Monaten mit einer gleichbleibenden Beschäftigung.

Für die kommenden 2 Jahre haben wir Investitionen mit einem Umfang von insgesamt ca. EUR 2.000.000 geplant.

Bis Ende dieses Jahres erwarten wir einen weiteren Anstieg des Personals um ca. einen Mitarbeiter.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Paul W. Beyvers GmbH.

In den kommenden zwei Jahren wird jeweils ein Umsatz von EUR 18.500.000 erwartet.

Die Ergebnise werden unter den Werten von 2019 erwartet.

Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschriebenen sind, bieten dem Unternehmen auch hervorragende Chancen, wie zum Beispiel:.

- Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

- Produktrisiken

- Investitionsrisiken

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- sinkenden Rohstoffpreisen

- belebender Konjunktur

- der Erschließung neuer Absatzmärkte

- einer stabilen finanziellen Situation

- neuen innovativen Produkten

- hoher Produktqualität

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

D. Risikobericht

1. Risikomanagementziele und -methoden

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Paul W. Beyvers GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

- die Risikosteuerung und

- das Risikocontrolling

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- der Einsatz zuverlässiger Software

- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

- Maßnahmen zur Funktionstrennung

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln.

Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützten die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

3. Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt insbesondere von folgenden Produktrisiken ab:

- Hohe Umsatzgenerierung durch kleine Produktgruppen

- Verschlechterung der Qualität des Materials

- Fehlen innovativer Produkte

- geringer Deckungsbeitrag der Produkte

- erhöhte Ausschussquoten

Personalrisiken

Die Paul W. Beyvers GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale sind:

- langfristige Vermögensverluste

- langfristige Verluste der Ertragsquellen

- Verschärfung der Wettbewerbssituation

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind:

- sich verschärfende gesetzliche Auflagen hinsichtlich der Fertigung

- Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften

E. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems

Die im Bereich der Rechnungslegung eingesetzten EDV-Systeme sind durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen gegen unbefugte Zugriffe geschützt.

Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird, soweit möglich, Standardsoftware eingesetzt.

Erhaltene oder weitergegebene Buchhaltungsdaten werden laufend auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft.

Bei allen rechnungslegungsrelevanten Prozessen wird durchgängig das Vier-Augen-Prinzip angewendet.

Erläuterung der wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess stellt sicher, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell stets richtig erfasst, aufbereitet und gewürdigt sowie in die Rechnungslegung übernommen werden.

Die geeignete personelle Ausstattung, die Verwendung von adäquater Software sowie klare gesetzliche und unternehmensinterne Vorgaben stellen die Grundlage für einen ordnungsgemäßen, einheitlichen und kontinuierlichen Rechnungslegungsprozess dar.

Im Einzelnen wird so erreicht, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften der Satzung sowie internen Richtlinien erfasst, verarbeitet und dokumentiert sowie zeitnah und korrekt buchhalterisch erfasst werden.

Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Vermögensgegenstände und Schulden zutreffend angesetzt, ausgewiesen und bewertet sowie verlässliche Informationen vollständig und zeitnah bereitgestellt werden.

F. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, wird nachfolgend berichtet:

Mit Datum vom 01.10.2020 hat sich ein Wechsel auf Ebene der Gesellschafter ergeben.

In diesem Kontext, erfolgte auch eine Neubestellung der Geschäftsführung.

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 9.010.190,84 13.728.157,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 95.023,00 132.091,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 95.023,00 132.091,00
II. Sachanlagen 8.915.167,84 8.263.984,60
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.656.414,24 6.037.924,74
2. technische Anlagen und Maschinen 493.484,50 606.048,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 863.491,00 1.055.473,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.901.778,10 564.538,86
III. Finanzanlagen 0,00 5.332.082,09
1. sonstige Finanzanlagen 0,00 5.332.082,09
B. Umlaufvermögen 25.781.975,28 18.539.890,88
I. Vorräte 3.769.938,13 3.879.760,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.964.602,54 1.704.849,66
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.964.602,54 1.704.849,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.047.434,61 12.955.281,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.179,19 52.921,19
Bilanzsumme, Summe Aktiva 34.804.345,31 32.320.969,76

Passiva

   
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 33.116.229,68 30.767.920,06
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 30.857.550,99 27.915.711,09
III. Jahresüberschuss 2.233.114,10 2.826.644,38
B. Rückstellungen 1.000.314,99 1.010.790,99
C. Verbindlichkeiten 687.800,64 542.258,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 304.439,99 261.959,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 304.439,99 261.959,98
2. sonstige Verbindlichkeiten 383.360,65 280.298,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 383.360,65 280.298,73
Bilanzsumme, Summe Passiva 34.804.345,31 32.320.969,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 10.493.063,90 10.796.212,56
2. Personalaufwand 4.272.019,40 4.013.883,54
a) Löhne und Gehälter 3.578.167,49 3.318.447,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 693.851,91 695.435,63
davon für Altersversorgung 27.645,60 131.750,62
3. Abschreibungen 849.504,59 822.895,82
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 849.504,59 822.895,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.218.863,23 1.911.060,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51.107,05 46.922,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.515,00 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 961.388,80 1.252.065,67
8. Ergebnis nach Steuern 2.239.879,93 2.843.230,26
9. sonstige Steuern 6.765,83 16.585,88
10. Jahresüberschuss 2.233.114,10 2.826.644,38

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 249 Abs. 1 S. 1 HGB i.v.m. §§ § 253 Abs. 1 Satz 2 und 246 Abs. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 757.376,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung, wurden die Richtlinien des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) für die unmittelbaren Versorgungsverpflichtungen angewandt.

Als Bewertungsmethode wurde hierbei die PUC-Methode angewandt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 2,7100 %
Rententrend 0,0000 %
Fluktuation 0,0000 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,0000 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln

Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs.6 HGB

Erfüllungsbetrag 10-Jahresdurchschnittszinssatz Erfüllungsbetrag 7-Jahresdurch- Schnittszinssatz Unterschiedsbetrag In EUR (§253 Abs. 6 HGB)
Aktive Anwärter Ausgesch. Anwärter 757.376 798.284 40.908
Rentner      
Insgesamt 757.376 798.284 40.908
Rechnungszinssatz 2,7100 % p.a. 1,9700 % p.a.  

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 687.800 (Vorjahr: EUR 542.259).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 84,00
Angestellte 9,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 95,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 87,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Detlef Karlowski

Weitere Geschäftsführer: Mabel Elisabeth Karlowski

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern bestehen nicht.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.233.114,10

Auf neue Rechnung werden EUR 2.233.114,10 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin 30.12.2020

Gez. Michael Gilster

Anlagespiegel

Zugänge
Abgänge-
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
EUR Umbuchungen
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 223.543,91 16.386,55  
Immaterielle Vermögensgegenstände      
  223.543,91 16.386,55  
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.300.019,92    
technische Anlagen und Maschinen 6.217.740,51 58.378,68  
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.618.036,02 51.615,36  
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 564.538,86 1.337.239,24  
Sachanlagen      
  21.700.335,31 1.447.233,28  
Finanzanlagen      
Wertpapiere des Anlagevermögens 5.332.082,09 987.589,15  
    6.319.671,24-  
Finanzanlagen      
  5.332.082,09 987.589,15  
    6.319.671,24-  
  27.255.961,31 2.451.208,98  
kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen Zuschreibungen-
31.12.2019 vom 01.01.2019 bis 31.12.2019
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 223.543,91 144.907,46   53.454,55
Immaterielle Vermögensgegenstände        
  223.543,91 144.907,46   53.454,55
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.300.019,92 5.643.605,68   381.510,50
technische Anlagen und Maschinen 6.217.740,51 5.782.634,69   170.942,18
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.618.036,02 2.806.160,38   243.597,36
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 564.538,86   0,00  
Sachanlagen        
  21.700.335,31 14.232.400,75   796.050,04
Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 5.332.082,09   0,00  
Finanzanlagen        
  5.332.082,09      
  27.255.961,31 14.377.308,21   849.504,59
Buchwert
31.12.2019
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 223.543,91     95.023,00
Immaterielle Vermögensgegenstände        
  223.543,91     95.023,00
Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.300.019,92     5.656.414,24
technische Anlagen und Maschinen 6.217.740,51     493.484,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.618.036,02     863.491,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 564.538,86   1.901.778,10  
Sachanlagen        
  21.700.335,31     8.915.167,84
Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 5.332.082,09   0,00  
Finanzanlagen        
  5.332.082,09 0,00    
  27.255.961,31     9.010.190,84
Buchwert
31.12.2018
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 223.543,91   132.091,00
Immaterielle Vermögensgegenstände      
  223.543,91   132.091,00
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.300.019,92   6.037.924,74
technische Anlagen und Maschinen 6.217.740,51   606.048,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.618.036,02   1.055.473,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 564.538,86   564.538,86
Sachanlagen      
  21.700.335,31   8.263.984,60
Finanzanlagen      
Wertpapiere des Anlagevermögens 5.332.082,09   5.332.082,09
Finanzanlagen      
  5.332.082,09 5.332.082,09  
  27.255.961,31   13.728.157,69
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände  
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 223.543,91
Immaterielle Vermögensgegenstände  
  223.543,91
Sachanlagen  
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.300.019,92
technische Anlagen und Maschinen 6.217.740,51
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.618.036,02
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 564.538,86
Sachanlagen  
  21.700.335,31
Finanzanlagen  
Wertpapiere des Anlagevermögens 5.332.082,09
Finanzanlagen  
  5.332.082,09
  27.255.961,31

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Paul W. Beyvers GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paul W. Beyvers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paul W. Beyvers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. [Beschreibung des Prüfungsurteils zum Lagebericht]

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 06. April 2021

Hannelore Auerswald GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hannelore Auerswald, Wirtschaftsprüfer

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