DLA Digital Leaders Advisory GmbH
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Schriefer seit 26.2.2008 | Prokura |
Ralph Broschinski seit 26.2.2008 | Prokura |
Bertel Dr. Karnarski seit 26.2.2008 | Prokura |
Uwe Rodestock seit 26.2.2008 | Prokura |
Rudolf Pfriender seit 12.10.2007 | Vorstandsmitglied |
Karl-Heinz Reck seit 12.10.2007 | Vorstandsmitglied |
Frank Heiligmann seit 12.10.2007 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
viadico AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2010 Der deutsche Lebensversicherungsmarkt ist nach wie vor geprägt von einer hohen Dynamik und von den Auswirkungen der Finanzmarktkrise. Die zurückgehende Bedeutung der staatlichen Altersvorsorge im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung führt dazu, dass der privaten und betrieblichen Altersversorgung bei der Sicherung von Alterseinkünften ein immer höherer Stellenwert zukommt. Zusätzlich stellt das weiterhin niedrige Zinsniveau die Versicherungsgesellschaften vor neue Produktherausforderungen. In diesem Zusammenhang sehen sich die Versicherungsunternehmen mit der Notwendigkeit zu immer kürzeren Innovationszyklen für die vom Markt geforderten neuen Produkte konfrontiert. Hinzu kommen gesetzgeberische Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise sowie auch Anforderungen aus MaRisk und Solvency II. Der Margen- und Wettbewerbsdruck erhöht sich weiter, auf breiter Front sinken die Beitragseinnahmen, insbesondere in der Lebensversicherung. Nicht zuletzt aufgrund dieser Entwicklungen kommt es im Versicherungsmarkt auch weiterhin zu Fusionen und Optimierungen der Geschäftsprozesse. Versicherer investieren darüber hinaus erheblich in Kundenorientierung und Vertrieb sowie in Teilschritten in die Erneuerung bzw. Renovierung ihrer IT- und Anwendungslandschaften. Die Industrialisierung mit flexibler IT-Unterstützung stellt eine wesentliche strategische Bedeutung für die entsprechenden Unternehmen dar. Wir sind mit im Durchschnitt sinkenden Tagessätzen bei tendenziell steigenden Akquisitionskosten konfrontiert. Darüber hinaus hält der Trend zum Cherry-Picking in Form der Einführung von standardisierten Einkaufsprozessen an, d. h. pauschale Teamleistungen bzw. juniore Beratungsleistungen sind derzeit nur schwer platzierbar. Der Umsatz lag mit 9,53 Mio. EUR um ca. 870 T€ unter dem Umsatz des Vorjahres. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückzuführen. Zum einem war eine zurückhaltende Haltung bei der Beauftragung externer Beratungsleistungen aufgrund der Auswirkungen der Finanzmarktkrise vorhanden. Zum anderen war die Vertriebsleistung im ersten Halbjahr nicht zufriedenstellend. Im August 2010 wurden deshalb auf Vorstandsebene die Verantwortlichkeiten im Vertriebsbereich neu geordnet, was mit dem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds verbunden war. Diese beiden Faktoren führten auch dazu, dass eine erhöhte Fluktuation zu verzeichnen war. Eine Ersetzung der ausgeschiedenen Mitarbeiter hat aufgrund der nicht zufriedenstellenden Auslastung nicht stattgefunden. Die Neuordnung des Vertriebs hat sich schon im zweiten Halbjahr positiv bemerkbar gemacht, die Auslastungsquote konnte signifikant gesteigert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 306 T€ und ist gegenüber 2009 um ca. 315 T€ deutlich geringer als im Vorjahr ausgefallen. Ursachen sind im operativen Bereich steigende Personalkosten bei leicht sinkenden Tagessätzen und nicht zufriedenstellende Auslastungsquoten. Positiv hat sich eine Verschlankung des Verwaltungsbereichs ausgewirkt. Außerhalb der operativen Einflüsse ergab sich eine Sonderbelastung durch das Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds. Ohne diese Sonderbelastung hätte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit das Vorjahresniveau erreicht. Die viadico AG bietet der Versicherungsbranche ein vielseitiges Leistungsangebot mit umfangreichen Kapazitäten an qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitern für diese immer komplexer werdenden Fragestellungen. Durch zielgerichtetes Wachstum wollen wir unsere Positionierung als leistungsstarker Anbieter für umsetzungsorientierte Beratung weiter ausbauen. Der Erfahrungshintergrund unserer Mitarbeiter liegt schwerpunktmäßig in der umsetzungsorientierten aktuariellen Beratung, in der Gestaltung von Geschäftsprozessen, insbesondere deren Integration in die bestehenden Anwendungslandschaften, sowie in der Entwicklung und Einführung komplexer Anwendungssysteme, insbesondere zur Bestandsverwaltung in der Lebensversicherung. viadico entwickelt keine eigenen Anwendungssysteme und vertreibt auch keine derartigen Systeme. Wir beraten in jeder Hinsicht neutral und unabhängig und wählen für die gegebene Situation den jeweils best geeigneten Beratungsansatz. II. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sind stabil. Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt 54,2 % und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Eigenkapitalrendite in Höhe von 8,2 % liegt deutlich über dem Kapitalmarkzins für langfristige Anlagen. Die Anlage der liquiden Mittel erfolgt in der Regel kurzfristig. Die Finanzverbindlichkeiten sind ebenfalls kurzfristig. Die liquiden Mittel betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 3,30 Mio. €. Die Liquiditätslage ist sehr gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Aufgrund der Verpfändung von Rückdeckungsversicherungen für drei aktive und einen ehemaligen Mitarbeiter wurden nach BilMoG eine Verrechnung des Aktivwerts dieser Rückdeckungsversicherungen mit den Pensionsrückstellungen vorgenommen, was zu einer Bilanzverkürzung führte. Eine konsequent vorsichtige Ausschüttungspolitik trägt zur Stärkung der Finanz- und Vermögenslage bei. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach mehrjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. II. Risikobericht Das Finanzmanagement soll viadico in die Lage versetzen, jederzeit über die notwendigen Mittel zu verfügen, um im operativen Geschäft hinsichtlich Volatilität des Auftragseingangs, Schwankungen im Zahlungsverhalten der Kunden und Investitionsbedarf handlungsfähig zu sein. Dabei müssen alle wesentlichen Risiken, denen viadico potenziell ausgesetzt ist, frühzeitig erkannt werden und die notwendigen Spielräume für geeignete Abwehrmaßnahmen vorgesehen sein. Im Rahmen des Liquiditätsmanagements wird darauf geachtet, dass laufend ausreichend verfügbare flüssige Mittel und angemessene Liquiditätsreserven zur freien Verfügung stehen. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr keinen Fremdwährungsrisiken ausgesetzt, da 100 % des Umsatzes im Euroraum erbracht wurden. Die Risiken für viadico liegen in der produktiven Auslastung der Mitarbeiter, dem immer noch leicht steigenden Einkommensniveau der Mitarbeiter sowie dem Management der für das Wachstum notwendigen Personalrekrutierungen. Die nach wie vor sehr starke Recruitingaktivität durch Mitbewerber und Unternehmen in unserer Zielbranche birgt zusätzlich das Risiko einer erhöhten Fluktuation. Um die Gewinnung von hochklassigen Beratern in ausreichender Zahl zu erreichen, wird der Personalakquiseprozess kontinuierlich vom Management gesteuert und mit entsprechender Priorität behandelt. Risiken aus Softwareproduktentwicklungen sind praktisch auszuschließen. Zahlungs-/Adressausfallrisiken sind de facto weiterhin sehr gering, da unsere Kunden nahezu ausschließlich Versicherungen sind. Durch die kontinuierliche Überwachung des Zahlungsverhaltens unserer Kunden kam es in der Vergangenheit zu keinen Forderungsausfällen, mögliche Änderungen im Zahlungsverhalten unserer Kunden sind nicht zu erkennen. Währungsrisiken sind nicht vorhanden, da außerhalb der EURO-Zone keine größeren Projekte geplant sind. Liquiditätsrisiken und Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen eines monatlichen Forecasts sichtbar. Aufgrund des hohen Liquiditätsstandes sowie vorhandener Kreditlinien unserer Hausbanken können Schwankungen flexibel ausgeglichen werden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. III. Prognosebericht Die Gesellschaft plant für 2011 einen Umsatz von ca. 10,6 Mio. EUR bei einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 600 TEUR. Der Fokus liegt auf dem Ausbau der Gesellschaft hinsichtlich qualifizierter Mitarbeiter. Besonders wichtig ist die Verzahnung und Koordination der Vertriebsleistung mit dem Management und Ausbau des Mitarbeiterstamms. In unserem Zielmarkt gehen wir für 2011 von einer anspruchsvollen Entwicklung aus, da die Finanzkrise größtenteils überwunden ist und die zurückhaltende Beauftragung externer Beratungsunterstützung abnehmen wird. Hochklassige, mit hohen Margen behaftete und imagebildende Beratungsprojekte stehen im Vordergrund. Unternehmensgröße wird zunehmend zum Erfolgsfaktor, da Versicherungen ebenfalls zunehmend ihren Einkauf auf große, rundum leistungsfähige Partner bündeln, die in der Lage sind, auch größere Projekte mit Mitarbeitern ausstatten zu können. Wir setzen auf qualitativ hochwertiges organisches Wachstum, prüfen aber auch zukünftig, ob passende Partner oder Akquisitionskandidaten vorhanden sind, die unser Beratungsportfolio gezielt ergänzen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDie ordentliche Hauptversammlung vom 23. Mai 2011 hat beschlossen, den Bilanzgewinn der viadico AG aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 in Höhe von EUR 1.289.808,11 wie folgt zu verwenden: EUR 250.000,00 Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,00 je dividendenberechtigter Stückaktie und EUR 1.039.908,11 Gewinnvortrag. AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 VIII 2 EGHGB nicht angepasst. Bei den Pensionsrückstellungen ergab sich auf Grund der geänderten Bewertung zum 01.01.2010 eine Überdeckung in Höhe von TEUR 27. Beim Übergang auf die Rechnungslegung nach BilMoG wurde von dem Beibehaltungswahlrecht des Art. 66 I EGHGB Gebrauch gemacht. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen linear oder degressiv, die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt regelmäßig 3 bis 13 Jahre. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden als Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten unter Anwendung des Niederstwertprinzips bilanziert. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. §§ 256a II HGB (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB) bewertet. III. Angaben zur Bilanz Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 52 (i.Vj. TEUR 58) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Zum 31.12.2010 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 27, die auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern entfallen. Der Gewinnvortrag beträgt TEUR 1.159 (i.Vj. TEUR 836). Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf Grundlage der "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Forderungen aus Rückdeckungsansprüchen in Höhe von TEUR 562 wurden verpfändet und dienen ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersversorgung. Gem. § 246 Abs. 2 HGB wurde dieser Betrag mit den für diese Verpflichtungen gebildeten Pensionsrückstellungen verrechnet. Die damit in Zusammenhang stehenden Erträge in Höhe von TEUR 39 wurden mit den Zinsaufwendungen aus den Pensionsrückstellungen verrechnet. Eine Über- oder Unterdeckung zum 31.12.2010 besteht nicht. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub und Überstunden für Mitarbeiter und variable Vergütungen für Mitarbeiter und Vorstand, berechnete, noch zu erbringende Leistungen, Berufsgenossenschaft- und IHK-Beiträge, Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie Aufsichtsratsvergütungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären in Höhe von TEUR 297 (i.V.: TEUR 7), davon gegenüber einem ausgeschiedenem Vorstand in Höhe von TEUR 295 (i.V.: TEUR 0) sowie TEUR 2 (i.V.: TEUR 5) gegenüber Vorständen. Es handelt sich um kurzfristige Verbindlichkeiten aus einer Abfindungszahlung sowie noch nicht erstatteten Reisekosten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 202 (i.V.: TEUR 177) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 7 (i.V.: TEUR 6) enthalten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Ertragsteuern belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB: Die Gesellschaft hat eine Mietbürgschaft in Höhe von TEUR 15 abgegeben. Zum 31. Dezember 2010 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen für die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 330. Bei den Verpflichtungen aus Leasingverträgen handelt es sich um geleaste Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie PKW. Die Grundmietzeit der Verträge beträgt zwischen 36 und 48 Monaten. VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Mitglieder des Vorstandes Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr 2010 waren:
Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Bezüge der aktiven Vorstandsmitglieder und eines im Geschäftsjahr ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf TEUR 1.303 (einschließlich Abfindungszahlung an ausgeschiedenen Vorstand) (i.V.: TEUR 1.260). 2. Mitglieder des Aufsichtsrats Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2010 waren:
Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf TEUR 27 (i.V.: TEUR 33). 3. Arbeitnehmeranzahl Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 67 (Vorjahr: 63) Arbeitnehmer beschäftigt.
München, den 3. März 2011 Prof. Dr. Manfred Feilmeier, Vorstandsvorsitzender Rudolf Pfriender, Stv. Vorstandsvorsitzender Frank Heiligmann, Vorstand Karl-Heinz Reck, Vorstand Anlagespiegel
*) Gemäß § 246 Abs. 2 HGB werden Rückdeckungsansprüche, die verpfändet wurden und ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersversorgungen dienen, mit den für diese Verpflichtungen gebildeten Pensionsrückstellungen verrechnet. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands im Geschäftsjahr 2010 laufend überwacht, beratend begleitet und die nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben und Befugnisse zur Beratung und Überwachung des Vorstandes uneingeschränkt wahrgenommen. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die aktuelle Lage des Unternehmens und die Unternehmensplanung. Die Kaupp, Beyer Coll. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für die viadico AG zum 31. Dezember 2010 nach den HGB-Grundsätzen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Wir stimmen den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu und haben den vom Vorstand aufgestellten Abschluss für das Geschäftsjahr 2010 gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung an.
München, März 2011 Für den Aufsichtsrat Dr. Hans Jäger , Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2011 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der viadico AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 11. März 2011 Kaupp,
Beyer & Coll. GmbH
Pia Beyer, Wirtschaftsprüfer |
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