Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 232772
Eingetragen
14.11.2001
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Der Rohstoffhandel, der Im- und Export von Rohstoffen, weiter Recycling von Elektroschrott, die Trockenlegung von Altautos, der Schrott- und Metallhandel, Abschleppdienst, der An- und Verkauf von Pkw sowie Autovermietung, überhaupt der Handel mit Waren, soweit rechtlich erlaubnisfrei. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszwecks dienlich sein können.

Historie

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Management

NameRolle
Özlem Garenfeld
seit 18.4.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALU-KAT GmbH

Bruchsal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Unser Geschäft

Die Alu-Kat GmbH wurde im September 2001 gegründet und hat ihren Firmensitz in Untergrombach bei Bruchsal und damit im Zentrum von Europa, was unternehmensstrategisch von Bedeutung ist. Die gemietete Immobilie hat rund 13.900 qm Gesamtfläche, davon 5.800 qm überbaut (Hallen und Bürogebäude) und 8.100 qm Freifläche.

Die Alu-Kat GmbH präsentiert sich als der Partner zum Thema Metall-Recycling.

Der Hauptgeschäftszweig der Alu-Kat GmbH ist die Umarbeitung von Fahrzeugkatalysatoren. Diese werden geschnitten, zerkleinert und zu Keramikstaub weiterverarbeitet. Dank moderner Prozesstechnik wird daraus eine homogene Probe aus dem Keramikstaub gezogen. Homogen bedeutet, dass die Probe die gleiche Beschaffenheit wie das gesamte Material aufweist. Die Probe wird anschließend in unserem hauseigenen, QM-zertifizierten Labor analysiert. Sie bildet die Grundlage für die exakte Wertbestimmung der Katalysatoren. Die während des Recyclingprozesses entstehenden Sonderabfälle werden fachgerecht entsorgt. Die Hauptbestandteile des daraus gewonnenen Materials sind hauptsächlich die Edelmetalle Platin (Pt), Palladium (Pd) und Rhodium (Rh).

Ein weiterer wachsender Geschäftszweig ist das Aufarbeiten/Recycling von Kabeln. Hieraus wird vor allem das Metall Kupfer (Cu) gewonnen. Abgerundet werden die Geschäftsbereiche der Alu-Kat GmbH durch den Ankauf und die Verwertung von Batterien, Leiterplatten, sowie weiterer Edel- und Nichtedelmetalle.

Der Personalbestand zum Ende des Berichtszeitraums betrug 41.

2. Ertragslage

Im laufenden Geschäftsjahr hat sich die Marge leicht verschlechtert von 15,63% auf 14,28%, so dass ein betrieblicher Rohertrag in Höhe von rd. 6.500 T€ erwirtschaftet wurde.

Während die Personalkosten etwa in Vorjahreshöhe gehalten werden konnten haben sich die sonstigen betrieblichen Kosten um ca. 39,7 % erhöht. Dies ist insbesondere auf stark erhöhte Kosten der Abfallbeseitigung zurückzuführen. Zusätzlich entstand ein einmaliger Aufwand aus Forderungsverlusten in Höhe von ca. 1.168 T€. Im Ergebnis wurde deshalb im Geschäftsjahr 2011 ein negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 2.100 T€ erzielt.

3. Finanzlage

Zur Abwicklung der operativen Geschäftstätigkeit ist ein hoher Liquiditätsbedarf notwendig. Der Warenankauf erfolgt nicht mit Zahlungszielen, sondern wird in der Regel Zug um Zug abgewickelt. Die tatsächliche Rückgewinnung und die finale Abrechnung der Scheideanstalten benötigt teilweise mehrere Monate und bindet entsprechend Kapital. Der Warenbestand zum 31.12.2011 konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert werden. Die Liquidität 2. Grades hat im Vergleich zum Vorjahr um 18,64% abgenommen und beträgt in 2011 42,96%.

4. Vermögenslage

Das Anlagevermögen (ohne die sonstigen Ausleihungen/Genossenschaftsanteile) hat sich bilanziell um rund 124 T€ vermindert. Abschreibungen von ca. 520 T€ stehen Zugänge von 426 T€ gegenüber. Diese beinhalten im Wesentlichen eine sogenannte Kupferrückgewinnungsanlage ("Nass-Trenn-Verfahren"). Dadurch wird ein bereits bestehender Geschäftsbereich spezialisiert.

Im Forderungsbereich wurden, wie bereits oben erwähnt, umfangreiche Berichtigungen vorgenommen.

5. Nachtragsbericht

Wesentliche Änderungen sind nicht zu berichten.

6. Risikobericht

Neben den geschäftstypischen Risiken bestehen Risiken Steuerforderungen des Fiskus, hinsichtlich derer ein Rechtsstreit beim zuständigen Finanzgericht anhängig ist. Es liegt eine bilanzielle Überschuldung vor. Aufgrund der von der Unternehmensberatungsgesellschaft SICNUM erteilten Fortführungsprognose liegt kein Insolvenzgrund nach § 19 InsO vor.

Die Rückstellungen wurden nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet.

Der Mietvertrag der Immobilie hat sich durch Ausübung der Option seitens des Unternehmens verlängert und läuft nunmehr bis 09/2017 aus.

7. Prognosebericht

Noch zu Beginn des Jahres zeichnete sich eine positive Entwicklung ab. Diese wurde aber durch den Preisverfall seit Beginn der EURO-Krise und die bereits erwähnten Auflagen der Sonderagentur für Abfallverbringung nicht nur gebremst, sondern ins Gegenteil verkehrt. Die Hausbank hat daraufhin darauf gedrängt, dass durch eine Unternehmensberatungsgesellschaft eine Fortführungsprognose erstellt wird. Nach deren Ergebnis wird das Unternehmen bei weiterer konsequenter Umsetzung der überwiegend bereits eingeleiteten Maßnahmen ab 2013 wieder positive Ergebnisse erwirtschaften.

8. Forschung und Entwicklung

Wesentliche Entwicklungen des Geschäftsjahrs 2011 und geplante Entwicklungen für 2012/13:

Im Jahr 2011 wurde die bereits bestehende Kabeltrenn-Anlage um den Bereich Nass-Trenn-Anlage erweitert. Eine bereits bewährte Technik wurde hier für die Rückgewinnung von Kupfer aus Resten der Kabelanlage weiterentwickelt und zur Produktionsreife geführt. Im Frühjahr 2012 wurde die entsprechende Genehmigung nach dem BImSchG erteilt.

Für die Folgejahre sind weitere Feinjustierungen zur Kabelanlage geplant. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Separierung der kleinsten Kupferteilchen gelegt, da hier der größtmögliche Rohertrag erwirtschaftet werden kann. Dieses Kupfer wird sehr stark von der Pharmaindustrie nachgefragt.

 

Bruchsal, im Dezember 2012

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 1.799.312,95 2.917.599,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.416,00 24.313,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 18.416,00 24.313,00
II. Sachanlagen 1.498.249,79 1.616.006,76
1. technische Anlagen und Maschinen 631.723,03 477.581,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 866.526,76 1.138.425,76
III. Finanzanlagen 282.647,16 1.277.279,49
1. sonstige Finanzanlagen 282.647,16 1.277.279,49
B. Umlaufvermögen 3.222.118,57 3.347.918,73
I. Vorräte 666.176,18 1.432.795,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.814.296,89 1.653.941,60
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.814.296,89 1.653.941,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.400,00 108,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 741.645,50 261.181,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.137,50
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 970.202,07 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.991.633,59 6.266.655,48

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 0,00 1.112.497,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzverlust 995.202,07 -1.087.497,00
davon Gewinnvortrag 1.087.497,00 335.238,94
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 970.202,07 0,00
B. Rückstellungen 1.783.938,51 1.994.613,08
C. Verbindlichkeiten 4.207.695,08 3.159.545,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.657.297,64 2.156.428,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.657.297,64 156.428,85
2. sonstige Verbindlichkeiten 550.397,44 1.003.116,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 504.792,82 957.511,93
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.991.633,59 6.266.655,48

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 6.412.654,05 7.546.452,08
2. Personalaufwand 2.123.809,15 2.032.860,07
a) Löhne und Gehälter 1.733.944,71 1.706.300,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 389.864,44 326.559,38
davon für Altersversorgung 23.382,75 34.619,57
3. Abschreibungen 588.750,90 604.916,69
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 519.560,00 604.916,69
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 69.190,90 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.692.277,03 4.011.249,98
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128.716,21 131.114,16
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 236.957,83 218.091,15
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.100.424,65 810.448,35
8. außerordentliche Erträge 35.723,68 2.565,00
9. außerordentliche Aufwendungen 11.328,10 53.203,90
10. außerordentliches Ergebnis 24.395,58 -50.638,90
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0,00
12. sonstige Steuern 6.670,00 7.551,39
13. Jahresfehlbetrag 2.082.699,07 -752.258,06

Ergebnisverwendung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
13. Jahresfehlbetrag 2.082.699,07 -752.258,06
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.087.497,00 335.238,94
15. Bilanzverlust 995.202,07 -1.087.497,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 01. Januar bis zum 31. Dezember.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilMoG aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen aufgrund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 276 und 288 HGB wird teilweise in Anspruch genommen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, werden insgesamt im Anhang ausgewiesen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die Bewertungsmethoden sowie die Darstellung des Jahresabschlusses sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden.

1. Anlagevermögen

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wie auch die immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und auf der Grundlage der erwarteten Nutzungsdauer linear angeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 150,- aber nicht mehr als Euro 1.000,- wurde ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben

2. Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Material- und Fertigungskosten bilanziert, in denen auch angemessene Teile der Gemeinkosten berücksichtigt sind. Notwendige Abwertungen werden anhand von Reichweitenbetrachtungen vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wird ebenso wie der Grundsatz der verlustfreien Bewertung beachtet.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Allen risikobehaftete Posten wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen bestanden nicht.

Beim Umlaufvermögen wurden bis zur Bilanzerstellung bekanntgewordene negative Veränderungen durch Abschreibung berücksichtigt. Im Geschäftsjahr wurden auf Sonstige Ausleihungen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

4. Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Rückstellung mit einer Laufzeit von größer als einem Jahr werden auf den Bilanzstichtag abgezinst. Es werden die gemäß Rückstellungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekanntgegebenen Abzinsungszinssätze verwendet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffende noch nicht veranlagten Steuern.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresüberschusses.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zur Aktivseite

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres gliedern sich wie folgt:

    2011   2010
EDV-Software 11.819,48 4.760,92
Technische Anlagen und Maschinen 126.162,99 87.977,23
Andere Anlagen 10.121,00 8.359,00
PKW 21.858,06 65.164,34
LKW 38.584,00 53.042,00
Sonstige Transportmittel 52.176,40 85.981,31
Betriebsausstattung 185.925,34 204.001,91
Geschäftsausstattung 12.344,00 16.510,14
Büroeinrichtung 30.540,02 36.235,90
Werkzeuge 3.447,00 9.009,00
Einbauten 651,00 3.956,64
Geringwertige Wirtschaftsgüter 3.335,71 7.267,75
Sammelposten 21.741,00 21.741,55
Sonstige BGA 834,00 919,00

Wesentliche Investitionen im Geschäftsjahr wurden im Bereich der Technischen Anlagen und Maschinen getätigt.

Vorräte

Durch das im Berichtsjahr deutlich reduzierte Geschäftsvolumen fand eine Reduktion der Vorräte statt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den ausgewiesenen Forderung haben eine Laufzeit von größer als ein Jahr: Euro 347.264,02 (VJ: Euro 340.454,92)

Von den ausgewiesenen Forderung sind Forderungen gegenüber Gesellschafter (Verrechnungskonto) Euro 347.264,02 (VJ: Euro 340.454,92)

Im Geschäftsjahr bestanden keine Fremdwährungsforderungen.

Die flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten.

Angaben zur Passivseite

Eigenkapital

Das gezeichnete Stammkapital beträgt Euro 25.000,00 (VJ: Euro 25.000,00).

Der Bilanzverlust beinhaltet einen Gewinnvortrag von EUR 335.238,94 (Vj.: EUR 335.238,94).

Rückstellungen

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2011
TEuro
Stand zum 31.12.2010
TEuro
Veränderung
in TEuro
Sonstige Rückstellungen 1.783,9 1.994,6 210,7  
Rückstellung für Personalkosten 99,2 92,6 6,6
Rückstellung für Rechts- und Beratungskosten 50,0 0,0 50,0  
Abschluss- und Prüfungskosten 44,0 22,0 22,0
Rückstellung für Risiko Darlehen 0,0 200,0 -200,0
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 250,7 340,0 -89,3
sonstige Rückstellungen 1.340,0 1.340,0 0,0

Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die zu erwartende Inanspruchnahme durch die Finanzverwaltung.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen die üblichen Abgrenzungen. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 26.832,23 (Vj.: EUR 41.478,56).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung enthalten von EUR 23.382,75 (Vj.: EUR 34.619,57).

Die Forderungsverluste betragen im Geschäftsjahr TEUR 1.168,24 Diese betreffen im Wesentlichen die Wertkorrekturen der Sonstigen Ausleihungen.

Die außerordentlichen Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 35,72.

Die außerordentlichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 11,33

Sonstige Angaben

Geschäftsführerin der Gesellschaft ist Frau Özlem Garenfeld, Bruchsal. Die Geschäftsführerin ist berechtigt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Sie ist von § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet.

Die Sonstige finanziellen Verpflichtungen belaufen sich bis zu Ihrer jeweiligen Endfälligkeit auf insgesamt 1,86 Mio Euro. Davon entfallen 1,29 Mio Euro auf Raumkosten.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 und § 268 HGB bestanden nicht.

Im Jahresdurchschnitt wurden im Berichtsjahr 41 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Jahresergebnis wird mit den Vorträgen verrechnet und im Übrigen auf neue Rechnung vorgetragen.

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2011 - 31.12.2011

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 347.264,02 EUR. Der Betrag der sonstigen Finanzanlagen gegenüber Gesellschaftern beträgt 282.647,16 EUR.

1.1.2010 - 31.12.2010

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 340.454,92 EUR. Der Betrag der sonstigen Finanzanlagen gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.277.279,49 EUR.

Aufnahme Unterschiedsbetrag (Damnum/Disagio) in aktive Rechnungsabgrenzungsposten

1.1.2011 - 31.12.2011

Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 0,00 EUR.

1.1.2010 - 31.12.2010

Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 1.137,50 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2011 - 31.12.2011

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR.

1.1.2010 - 31.12.2010

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 4.341,00 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk

"Ich habe den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALU-KAT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Mit Ausnahme des im nachfolgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses habe ich meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Die Höhe der Rückstellungen aufgrund zu erwartender Steuerrückforderungen kann nicht hinreichend beurteilt werden, da zur Zeit diesbezüglich mehrere Verfahren bei Gerichten anhängig sind. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-. Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht im Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Weinheim, 15.12.2012

Dr. Dietmar May Wirtschaftsprüfer

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