Wilhelm Hummel Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heike Hummel seit 19.6.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Heike HummelVerwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft Hummel & Hummel mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Handelsagentur Staudenmaier GmbHLotteJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Handelsagentur Staudenmaier GmbH ist im Rohpapiergeschäft (Einkauf und Verkauf von Standard- und Spezialpapieren) international tätig. Die Agentur hat sich auf den weltweiten Handel mit den Partieposten der europäischen Papierfabriken spezialisiert. Organisiert wird der Einkauf von Papier-Sonderposten (Restposten, Überproduktionen und Nebenbahnen) insbesondere Wellpappen-Rohpapiere, Druckpapiere und Spezialpapiere bei namhaften Herstellern. Der Vertrieb dieser Produkte erfolgt global. Es werden Überproduktionen und Saisonmengen als auch Anfertigungsware vermarktet. Das Angebot umfasst Rohpapiere in den unterschiedlichsten Qualitäten und Abmessungen. Die Akquise und der Vertrieb erfolgen durch branchenkundige Agenten und Vertriebsmitarbeiter. Für die Vorratshaltung und damit ständige Lieferbereitschaft wird ein Logistikzentrum in Belgien vorgehalten. An diesem Standort wird mit ausgesuchten und kompetenten Logistikdienstleistern zusammengearbeitet. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2024 nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich herabgesetzt (0,7 Prozentpunkte) und für das Jahr 2025 leicht angehoben (0,2 Prozentpunkte). Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3 % zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar 2024 mit 2,5 % den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. (Quelle: Ifo Institut) Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Destatis) Die deutsche Papier- und Zellstoffindustrie hat im vergangenen Jahr 2023 einen deutlichen Rückgang bei Produktion und Absatz hinnehmen müssen. Den Verbandsangaben zufolge ging die Produktion insgesamt um rund 14 % auf 18,6 Mio. t zurück. Sie sank damit auf den niedrigsten Wert der vergangenen 20 Jahre. Auch Verpackungspapiere und -karton hatten beim Absatz mit einem klaren Rückgang (-7,2 %) zu kämpfen. Unter dem Strich fiel laut Mitteilung der Branchenumsatz um 27 % auf 15,5 Mrd. €. Diese überproportionale Reduzierung wertet der Verband als Indiz für empfindliche Preisnachlässe zu Lasten der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen. (Quelle: EUWID 10.2024) 2.2 Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Vorgaben des aufgestellten Budgets übertroffen. Der Deckungsbeitrag stellt sich weiterhin stabil dar. Nach den Preisrückgängen im Jahresverlauf 2023 sehen auch die Hersteller von Recyclingpapieren die Notwendigkeit, Margen zu verbessern. Bestehende Kundenkontakte (Papier-Verarbeiter und Papier-Händler) wurden intensiviert und es konnten wiederum Neukunden weltweit akquiriert werden. Die sehr guten Kontakte zur europäischen Papierindustrie ermöglichten es uns, wie gewohnt, über ausreichende Papiermengen aller Qualitäten zu verfügen und bereitzustellen. Die Lagermengen gingen jedoch deutlich zurück. Auch zu Beginn des neuen Jahres konnten Mengen an Wellpappenrohpapieren und Anfertigungsware der Papierindustrie gesichert werden. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Roh- und Betriebsergebnis. 2.3 Lage des Unternehmens Der Rückblick auf das Geschäftsjahr 2023 fällt für die Handelsagentur Staudenmaier GmbH insgesamt wieder positiv aus. Es ist weiterhin gewährleistet, dass durch die vorhandenen und neuen Kontakte zu bedeutenden Papierherstellern und Logistikern das Produktangebot marktgerecht ausgebaut und angepasst und die Warenbeschaffung und Warenverteilung vollumfänglich und kompetent dargestellt werden kann. 2.3.1 Ertragslage Das Rohergebnis liegt bei sinkenden Umsatzerlösen bei T€ 8.412 (Vorjahr: T€ 10.408) und entspricht damit den Planwert. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhten sich die Eigenmittel um T€ 754 auf T€ 7.093. Die Eigenmittelquote beträgt 70,4 % (Vorjahr: 61,4 %). Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 vor dem Hintergrund der Herausforderungen des Preisverfalls zufriedenstellend verlaufen. Das Betriebsergebnis sank aufgrund der gefallenen Papierpreise und beträgt T€ 1.114 (Vorjahr: T€ 2.399) und entspricht damit der Planung. 2.3.2 Finanzlage Insgesamt betrachtet sind die Vermögens- und Kapitalstrukturen unserer Gesellschaft geordnet. Wir verfügen über dem Geschäftsumfang angemessene Eigenmittel. Die Kreditlinien stehen permanent und ausreichend zur Verfügung, so dass jederzeit die Zahlungsfähigkeit gegeben ist. Im Geschäftsjahr hat sich ein Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 1.576 (Vorjahr: T€ 1.602) ergeben. 2.3.2.1 Kapitalstruktur Die Fremdmittel (ohne Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) sind zum Bilanzstichtag um T€ 1.002 auf T€ 2.982 gesunken. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 993. 2.3.2.2 Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 4) getätigt. 2.3.2.3 Liquidität Zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes standen jederzeit ausreichend Kontokorrentmittel der Hausbanken zur Verfügung. Die Finanzierung des Unternehmens ist sichergestellt. Kurzfristige Verbindlichkeiten außer Euribor-Darlehen bestehen lediglich bei der Gesellschafterin des Unternehmens und den Lieferanten. 2.3.3 Vermögenslage Das Anlagevermögen der Gesellschaft entspricht nahezu dem Vorjahreswert und es ist fristenkongruent finanziert. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen auf insgesamt T€ 10.072 (Vorjahr: T€ 10.321). Der Warenbestand hat sich um T€ 26 auf T€ 1.853 gemindert. Das Wertberichtigungsvolumen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Einzel- und Pauschalwertberichtigung) wurde entsprechend angepasst. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Der Verband weist darauf hin, dass der Einbruch des vergangenen Jahres und der schwache Start im Jahr 2024 vielen Unternehmen an die Substanz geht, zumal die Mengenentwicklung schon 2022 rückläufig war. Hohe Energie-, Rohstoff- und Transportkosten sowie eine zunehmende Planungsunsicherheit durch kurzfristige politische Kurswechsel belasten die Branche auch im laufenden Jahr. Das wiege schwer, da die Papierindustrie eine wichtige Rolle für eine auf nachwachsenden Rohstoffen basierende, industrielle Kreislaufwirtschaft einnimmt. Papier und Pappe sind Indikatoren für die Konjunkturentwicklung. Die Rückgänge bei den beiden großen Bereichen Druck und Verpackung zeigen deutlich die gegenwärtige Wirtschaftsschwäche und die schwierigen Marktbedingungen am Standort Deutschland. Unsere Wettbewerbsfähigkeit leidet unter der starken Verteuerung der Energiekosten. Es wurde wie gewohnt vorsichtig bzw. konservativ geplant und budgetiert. Bezogen auf unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren wird nun für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlich verringertes Roh- sowie Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr erwartet. 3.2 Chancenbericht Der Handelsagentur Staudenmaier kommen die vorhandenen und neuen Kontakte zugute und garantieren auch im Jahr 2024 ausbaufähige Chancen und Möglichkeiten. Zudem ist die Handelsagentur Staudenmaier GmbH wegen der vorhandenen Flexibilität bezüglich der Warenbeschaffung, der Zusammenarbeit mit bedeutenden Logistikern und den namhaften europäischen Papierfabriken sowie dem breit aufgestellten Produktangebot international ein verlässlicher Partner sowohl für die weiterverarbeitende Papierindustrie als auch für Papierhändler. Chancen sehen wir weiterhin im Ausbau des Papier- und Kartonmarktes in Europa und in Asien. Aufgrund der weiterhin regen Ordertätigkeit bei unseren zahlreichen Stammkunden und bei den Neukunden auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres vermögen wir mehr Chancen als Risiken zu erkennen. 3.3 Risikobericht Für die weitere Unternehmensentwicklung sind Risiken im Unternehmensumfeld erkennbar. Die sinkenden Rohstoff- und Kraftstoffpreise sowie der Krieg in der Ukraine wird sich auch auf unser Unternehmensumfeld auswirken. Die enge Zusammenarbeit mit einem bedeutenden Warenkreditversicherer sowie der Zahlungsabwicklung cash against documents (C/D bzw. CAD = Zahlung gegen Dokumente) garantieren eine Begrenzung des Risikos zur Sicherung unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die permanente Überprüfung aller offenen Forderungen im Rahmen eines aktiven und permanenten Mahnwesens deckt jederzeit Zahlungsverzögerungen frühzeitig auf und überfällige Positionen werden konsequent angegangen. Inkassoverfolgungen werden zeitnah durch ein Tochterunternehmen des Warenkreditversicherers sowie unter Einschaltung einer Rechtsanwaltskanzlei initiiert. Zu Beginn des Jahres 2024 setzte sich die Situation in der Industrie fort. Auftragseingänge, Exporterwartungen und Geschäftsklima sinken jedoch bis zuletzt, sodass die Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe und in den industrienahen Dienstleistungsbereichen sowie die Exporte die Konjunktur im ersten Quartal spürbar sinken dürften. In den anderen Dienstleistungsbereichen ist die Wertschöpfung nach wie vor maßgeblich durch die sinkenden Rohstoffpreise sowie den Krieg in der Ukraine geprägt. Alle Geschäftsgänge und Geschäftsvorfälle werden zudem durch regelmäßige interne Revisionen und Reporting laufend geprüft, überwacht und optimiert. Für erkennbare Ausfall- und Bonitätsrisiken wurden bei den Vermögenswerten entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Lotte, den 8. April 2024 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lotte und ist beim Amtsgericht Steinfurt im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 11983 mit der Firma Handelsagentur Staudenmaier GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip oder der Anschaffungskostenrestriktion. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden unabhängig vom Realisationsprinzip und der Anschaffungskostenrestriktion mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden, der von der Bundesbank veröffentlicht wurde. Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip. 3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
4 Restlaufzeit der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 Die Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag insgesamt € 2.403.504,51 (Vorjahr: € 3.460.981,30). Sämtliche in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen € 26.204,42 (Vorjahr: € 30.216,21) gegenüber verbundenen Unternehmen. 5 Sonstige Angaben 5.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
5.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an: Frau Heike Hummel, Betriebswirtin. Die Geschäftsführerin ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 5.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Für den Mietvertrag gilt die gesetzliche Kündigungsfrist. Die maximale Restlaufzeit der Leasingverträge beträgt drei Jahre.
Lotte, den 8. April 2024 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 17. April 2024 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 10. April 2024 erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Handelsagentur Staudenmaier GmbH, Lotte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Handelsagentur Staudenmaier GmbH, Lotte, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Handelsagentur Staudenmaier GmbH, Lotte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 10. April 2024 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Matthias Upmeier, Wirtschaftsprüfer Marco Schrameyer, Wirtschaftsprüfer |
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