Profiform Möbelfronten GmbHLiquidiert

33415 Verl, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 3039
Vorher
Profiform Möbelfronten Beteiligungs GmbH
Eingetragen
9.9.1993
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von KüchenmöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen Objektmöbeln
Gegenstand
Erstellung und der Vertrieb von Fronten für die Möbelindustrie.

Historie

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Management

NameRolle
Achim Eikmeyer
seit 30.3.2011
Prokura
Frank Castrup
seit 24.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

33739 Bielefeld
51.000 €
28.33%
33415 Verl
51.000 €
28.33%
94148 Kirchham
51.000 €
28.33%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Profiform Möbelfronten GmbH

Verl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Lagebericht

A. Darstellung des Unternehmens

Unternehmensgegenstand der Profiform Möbelfronten GmbH ist die Herstellung und der Vertrieb von profilierten, mit Folie oder Acryl beschichteten Möbelfronten, Möbelteilen und Tischplatten für die Möbel- und Caravanindustrie und das Tischlerhandwerk.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Deutschland ist in der Rezession. Zentrale Ursache dafür ist die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft. Die konjunkturelle Abkühlung wurde durch die Krise auf den Finanzmärkten erheblich verstärkt. Nachdem die Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivitäten seit dem Frühjahr 2008 zunächst noch eine Entspannung zuvor überlasteter Kapazitäten darstellte, markiert das Schlussquartal 2008 den Übergang von einer Über- zu einer Unterauslastung der gesamtwirtschaftlichen Produktionsmöglichkeiten. Für 2009 erwartet das DIW Berlin einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um etwas mehr als ein Prozent. 2008 konnte noch ein Plus von 1,6 % erreicht werden. Einen solch großen Einbruch hat es bisher in der Bundesrepublik noch nicht gegeben. 2010 ist infolge der allmählichen Erholung der Weltwirtschaft ein Anstieg in gleicher Größenordnung möglich. Trotz des deutlichen Rückgangs der gesamtwirtschaftlichen Aktivität wird die Arbeitslosigkeit 2009 nur moderat zunehmen; sie dürfte im Durchschnitt des Jahres um gut 200.000 höher liegen als 2008.

Im Zuge der weiteren konjunkturellen Entwicklung werden sich die Wachstumsbeiträge von den Exporten und den Unternehmensinvestitionen zunehmend auf den privaten Verbrauch verlagern, der durch die rückläufigen Teuerungsraten gestützt wird. Während die Preissteigerung 2008 im Durchschnitt bei 2,6 Prozent lag, wird sie in den Jahren 2009 und 2010 auf Raten von gut einem Prozent sinken. Stützend wirkt sich in erster Linie der deutliche Rückgang von Energie- und anderen Rohstoffpreisen aus, was die private Konsumnachfrage stützen wird. Der private Verbrauch profitiert auch davon, dass dessen wichtigste Bestimmungsgröße, die real verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte, 2009 erstmals wieder zulegen werden. Die bereits für 2008 erwartete Erholung konnte sich aufgrund der massiven Preissteigerungen nicht einstellen. Die deutliche Eintrübung des konjunkturellen Umfeldes und die damit verbundene Verunsicherung der privaten Haushalte dürfte die Sparquote eher steigen lassen, sodass der bereits recht hohe Vorjahreswert von knapp 11,3 Prozent 2009 geringfügig übertroffen wird. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung 2010 dürfte die Sparneigung dann etwas nachgeben. Vor diesem Hintergrund ist mit einem Anstieg des preisbereinigten privaten Verbrauchs um 0,4 Prozent 2009 und um weitere 1,0 Prozent 2010 zu rechnen. Damit trägt der private Verbrauch zur Stabilisierung der konjunkturellen Entwicklung bei.

Branchenentwicklung

Der Umsatz der gesamten deutschen Holzindustrie ging im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent zurück. Insgesamt wurden bei den Unternehmen ab 50 Beschäftigten Waren im Wert von € 31,2 Mrd. umgesetzt, gegenüber € 31,8 Mrd. im Jahr 2007.

Laut Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer der Spitzenverbände der Deutschen Holz- und Möbelindustrie, konnte sich die Möbelindustrie als größte Sparte der Holzindustrie dank eines guten Jahresstarts mit einem Umsatzplus in Höhe von 1,6 Prozent auf € 15,9 Mrd. von dieser Negativentwicklung absetzen. Die Büromöbelindustrie erzielte dabei ein Plus von 14,0 Prozent, die Küchenmöbelindustrie von 2,3 Prozent und die Wohnmöbelhersteller verbuchten einen Umsatzanstieg von 3,4 Prozent. Die Polstermöbelindustrie lag mit minus 9,0 Prozent deutlich im negativen Bereich.

Zur Prognose 2009 nahm er wie folgt Stellung "Natürlich fällt auch uns angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten im Markt ein durch Fakten hinterlegter Ausblick auf das Jahr 2009 derzeit schwer. Dennoch bauen wir konsequent auf unsere Stärken wie Qualität, Design und Preiswürdigkeit und glauben an unsere Chancen in der Krise. So gehen wir davon aus, im Jahr 2009 eine "schwarze Null" zu schreiben und der schwierigen Konjunktur trotzen zu können. Aber es gibt noch einen weiteren gewichtigen Grund für unseren Optimismus. Der Mensch ist gern im eigenen Zuhause - gerade in Krisenzeiten. Dieses Phänomen nennen die Trendforscher "Homing". "Homing" schafft Identität, "Homing" ist die Gegenkraft unserer Möglichkeitsgesellschaften."

Entwicklung der Profiform Möbelfronten GmbH

Die Monate Januar bis September 2008 zeigten eine leichte Erhöhung der Umsätze gegen den Vorjahreszeitraum. Ab Mitte Oktober 2008 konnten die Vorjahresumsätze durch den sich langsam ankündigenden Konjunktureinbruch nicht mehr erreicht werden. Der Einzelmonat Dezember zeigte sich umsatzseitig als einer der schlechtesten Monate seit vielen Jahren. Die Hauptkundenbranchen Küche, Bad- und Wohnmöbel reduzierten zum Jahresende deutlich ihre Bestände an Vorprodukten. Zusätzlich wurden die "Weihnachtsferien" teilweise erheblich ausgeweitet.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Der Bruttoumsatz des Jahres 2008 lag mit € 14.483.155 um 1,3 % über dem des Kalenderjahres 2007.

Kennzahlen

Werte in Euro GJ 2007 GJ 2008 Veränd. 2008/2007
Bruttokundenumsatz € 14.303.340 € 14.483.155 +1,3 %
Verkaufte Stück 1.720.868 St. 1.700.304 St. -0,01 %
Ø Verkaufspreis € 8,31 € 8,52 +2,5 %
Ø Personal      
Geschäftsführung 1,0 MA 1,0 MA  
Angestellte 12,4 MA 13,1 MA  
Gewerbliche 111,5 MA 111,4 MA  
Fremdpersonal 2,4 MA 8,1 MA  
GESAMTPERSONAL 127,3 MA 133,6 MA +4,9 %
Anzahl aktive Kunden 300 Kunden 296 Kunden  
Investitionen in Sachanlagen € 194.349 € 130.787 -32,7 %
Abschreibungen auf Sachanlagen € 223.848 € 199.038 -11,1 %

Finanzierung

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen werden in der Regel durch Eigenmittel, Leasing oder Herstellerfinanzierung finanziert.

Die Eigenkapitalquote beträgt 10,1 %.

Qualitätsmanagement, Umweltschutz, Investitionen

Im Geschäftsjahr 2008 haben wir massiv mit Qualitätsproblemen zu kämpfen gehabt. Insbesondere die neuen Produkte, die bereits ca. 15 % des Umsatzes ausgemacht haben, verursachten erhebliche Anlaufprobleme. Die Ausschussquote stieg von 3,6 % im Jahr 2007 auf 5,0 %.

Die Investitionen hatten 2008 keinen besonderen Schwerpunkt.

C. Ausblick auf künftige Entwicklung sowie wesentliche Chancen und Risiken

Ausblick für 2009

Für das Geschäftsjahr 2009 planen wir einen Umsatz von ca. T€ 12.000 mit einem positiven Ergebnis. Die optimistische Erwartungshaltung der deutschen Möbelindustrie können wir nicht bestätigen. Wir halten einen Rückgang von ca. 15 % für wahrscheinlich.

Folgende Schwerpunkte haben wir für das Geschäftsjahr 2009 festgelegt:

I. Reduzierung des Gesamtausschusses

Die Erreichung unserer alten Kennzahlen <4,0 % ist oberstes Ziel unseres Unternehmens. Aus diesem Grund haben wir zahlreiche Projekte ins Leben gerufen:

» Gründung eines Arbeitskreises QW Team

» Schulung jedes Mitarbeiters unseres Unternehmens

» Überarbeitung unseres Prämiensystems mit Schwerpunkt Qualität

II. Allgemeine Produktivitätssteigerung

Genereller Schwerpunkt der Produktion ist die Fokussierung auf das zentrale Thema Produktivitätssteigerung. Angestrebtes Ziel ist eine Produktivitätssteigerung in Höhe von 5 %. Bei sinkenden Umsätzen bedeutet das leider einen erheblichen Abbau von Arbeitsplätzen. Dieser Abbau ist bereits größtenteils erfolgt.

III. Reduzierung Krankenstand

Auch der Krankenstand 2008 lag deutlich über dem des Vorjahres. In Zusammenarbeit mit der AOK Gütersloh und der IG Metall haben wir einen Arbeitskreis gegründet um die Ursachen hierfür festzustellen und um geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Gestartet wird mit einer "Bewegungsergonomischen Arbeitsplatzanalyse in Verbindung mit einer Befragung zur Arbeitssituation".

Wesentliche Chancen und Risiken

Die geschäftlichen Aktivitäten der Profiform Möbelfronten GmbH sind naturgemäß mit einer Vielzahl von Risiken behaftet, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Wir wollen mit Risiken verantwortungsvoll umgehen und gleichzeitig sich ergebende Chancen nutzen. Folgende bedeutende Geschäftsrisiken haben wir identifiziert:

Allgemeine Marktrisiken

Die stark schwankende Binnenkonjunktur kann unsere Absatz- und Ertragschancen negativ beeinflussen.

• Kundenstruktur

Die Profiform Möbelfronten GmbH hat im Geschäftsjahr 2008 40 neue Kunden gewinnen können. Somit sind wir von unserer Kundenstruktur her relativ breit aufgestellt. Es gibt einzelne Großkunden, von denen keiner mehr als 15 % des Jahresumsatzes stellt. Ein plötzliches Wegbrechen eines dieser Kunden würde nicht unerhebliche Turbulenzen verursachen, könnte allerdings abgefangen werden; ein Wegfall durch Insolvenz würde die Existenz der Profiform Möbelfronten GmbH bedrohen.

• Preisrisiken

Auf der Beschaffungsseite haben wir auch im Jahr 2008 z. T. deutliche Preissteigerungen akzeptieren müssen. Diese Preissteigerungen konnten aufgrund des Wettbewerbdruckes nur zum Teil an unsere Kunden weitergeben werden. Im ersten Quartal 2009 konnten wir erhebliche Preisreduzierungen bei allen Materialien umsetzen.

• Liquiditätsrisiken

Es besteht grundsätzlich ein erhebliches Risiko für unser Unternehmen, falls größere Forderungspositionen notleidend bzw. ausfallen würden. Diese Risikolage hat sich Anfang 2009 durch die steigende Anzahl an Unternehmensinsolvenzen - speziell auch im Bereich der Möbelhersteller - nicht entspannt. Inwieweit sich diese Entwicklung fortsetzen wird, ist ungewiss. Unsere Forderungen sind deshalb zur Sicherung unseres Unternehmens i. d. R. über eine Warenkreditversicherung versichert. Bei Neukunden wird regelmäßig vor Geschäftsabschluss die Bonität geprüft. Darüber hinaus versuchen wir durch ein straffes Mahnwesen dem Risiko entgegenzuwirken.

 

Verl, den 24. März 2009

Frank Castrup, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen 887.787,58 963.955,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.063,00 43.978,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 4.545,00
II. Sachanlagen 851.724,58 919.977,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 509.898,00 601.549,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.825,58 318.427,40
B. Umlaufvermögen 1.669.740,00 2.252.329,54
I. Vorräte 1.345.616,65 1.546.555,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 323.519,88 703.442,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 603,47 2.331,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 151.300,00 23.470,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.708.827,58 3.239.754,94

Passiva

  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital 213.339,05 213.328,49
I. gezeichnetes Kapital 180.000,00 180.000,00
II. Kapitalrücklage 329.706,15 329.706,15
III. Verlustvortrag 296.377,66 311.489,32
IV. Jahresüberschuss 10,56 15.111,66
B. Rückstellungen 107.600,00 100.000,00
C. Verbindlichkeiten 2.387.888,53 2.926.426,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 855.398,87 961.540,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 58.500,00 300.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.708.827,58 3.239.754,94

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1.1.2007 - 31.12.2007
EUR
1. Rohergebnis 6.779.853,16 6.999.729,22
2. Personalaufwand 4.386.417,63 4.319.226,31
a) Löhne und Gehälter 3.600.124,23 3.521.328,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 786.293,40 797.897,89
davon für Altersversorgung 5.428,42 5.384,95
3. Abschreibungen 211.953,44 223.847,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 211.953,44 223.847,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.277.718,30 2.313.298,72
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5,34 1,32
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 144.453,57 126.758,26
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -240.684,44 16.599,41
8. außerordentliche Erträge 241.500,00 0,00
9. außerordentliches Ergebnis 241.500,00 0,00
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -870,00 -304,00
11. sonstige Steuern 1.675,00 1.791,75
12. Jahresüberschuss 10,56 15.111,66

Ergebnisverwendung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Über die Ergebnisverwendung werden keine Angaben gemacht, weil sich hieraus die Gewinnanteile von natürlichen Personen, die Gesellschafter sind, feststellen lassen (§ 325 Abs. 1 Satz 4 HGB).

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr - wie bereits in den Vorjahren - nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Für die eingesetzten Werkzeuge, die über einen längeren Zeitraum einen relativ gleichen Bestand aufweisen, wurde auf Basis der Einkaufspreise unter Berücksichtigung einer Leistungsabschreibung der bisherige Wert von € 294.681,40 auf € 317.561,58 erhöht.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3,0 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Das Anlagevermögen der Firma Profiform Möbelfronten GmbH hat sich im Geschäftsjahr entsprechend der Einzeldarstellung entwickelt. Die historischen Anschaffungskosten und Abschreibungen der Rechtsvorgängerin Profiform Möbelfronten GmbH & Co. wurden fortgeführt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt T€ 2.309. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt T€ 59. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen von Maschinen, Warenbeständen und Forderungen gesichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Raumkosten, Kosten der Warenabgabe, Repapraturen und Instandhaltungen sowie Fremdpersonal und Leasing.

V. Sonstige Angaben

Zum 31. Dezember 2008 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing in Höhe von T€ 691. Aufgrund eines Pachtverzichtes mit Besserungsschein der Verpächterin der Betriebsimmobilien besteht eine aufschiebend bedingte Verbindlichkeit in Höhe von € 295.000,00, die aus zukünftigen Jahresüberschüssen zu bedienen ist.

Im Geschäftsjahresdurchschnitt sind folgende Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und ohne Auszubildende) beschäftigt worden (die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB):

Kaufmännische Angestellte: 14

Gewerbliche Arbeitnehmer: 112

Fremdpersonal: 8

Im Geschäftsjahr 2008 erfolgte die Geschäftsführung des Unternehmens durch den Geschäftsführer, Herrn Frank Castrup, Bielefeld.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung.

 

Verl, den 24. März 2009

Frank Castrup, Geschäftsführer

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2008 Zugänge Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2008 Buchwert 31.12.2008 Abschreibungen Geschäftsjahr
 
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Geschäfts- oder Firmenwert 65.332,37 0,00 0,00 65.331,37 1,00 4.544,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 203.228,85 5.000,00 0,00 172.165,85 36.063,00 12.915,00
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstückgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.807,42 0,00 0,00 9.806,42 1,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 3.772.136,71 94.111,47 2,00 3.356.348,18 509.898,00 185.760,47
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 715.448,94 36.676,15 0,00 410.299,51 341.825,58 13.277,97
Summe Sachanlagen 4.497.393,07 130.787,62 2,00 3.776.454,11 851.724,58 199.038,44
Summe Anlagevermögen 4.700.621,92 135.787,62 2,00 3.948.619,96 887.787,58 211.953,44

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß §§ 326, 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch.

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Profiform Möbelfronten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Bielefeld, den 29. März 2009

Thomas Pollmann, Wirtschaftsprüfer

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