CobiNet Fernmelde- und Datennetzkomponenten GmbH

Robert-Bosch-Straße 33, 68542 Heddesheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 432107
Vorher
Cobi Net Fernmelde- und Datennetzkomponenten GmbH
Eingetragen
6.4.1995
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung und Produktion sowie der Handel mit Medizinprodukten und Komponenten für Fernmelde- und Datennetze, elektroakustische-, Brandmelde- und Einbruchmeldeanlagen sowie Anlagen der Mess-, Steuer- und Regeltechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Schuh
seit 2.11.2016
Geschäftsführer
Uwe König
seit 25.4.2014
Geschäftsführer
Kornelius Krey
seit 17.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

90.08% identifiziert9.92% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
90.08%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kornelius Krey
69469 Hohen-sachsen
113.500 €
90.08%
CobiNet Fernmelde- und Datennetzkomponenten GmbH
Germany
12.500 €
9.92%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CobiNet Fernmelde- und Datennetzkomponenten GmbH

Heddesheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

1 Grundlagen des Unternehmens

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Fernmelde- und Datennetzkomponenten und -systemen. Wesentliche Umsätze werden dabei vor allem in den Bereichen Verbindungstechnik, Kabelkonfektion und Schranksysteme erzielt.

2 Entwicklung des Marktes im Ganzen

Im Jahr 2023 stiegen die Umsätze der Elektro- und Digitalindustrie um 6 % gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum in 2023 ist in erster Linie der Steigerung der Erzeugerpreise in Höhe von 5,8 % geschuldet. Das entspricht fast genau der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Inflation in Höhe von 6,0 % im Jahresdurchschnitt.

Im Konjunkturbarometer Juli 2024 des ZVEI geht dieser davon aus, dass im Mai 2024 bereits ein Rückgang des Umsatzes von 7,2 % gegenüber dem Vorjahr erreicht ist. Die Auftragseingänge im Inland liegen sogar 14,5 % hinter dem Vorjahr.

3 Entwicklung im Geschäftsfeld

Sowohl in der Telekommunikation als auch in der Datennetzwerktechnik sind Übertragungstechnologien, die auf Kupfer basieren, in der Auslaufphase. Im Bereich der Telekommunikation kann man sogar von einem schnellen "Aussterben" sprechen. In 2023 gab es hierbei eine interessante Entwicklung. Während die Deutsche Telekom AG ihre Kunden-Anschlüsse sogar um 100.000 Stück ausbaute, verloren deren Wettbewerber 500.000 Kunden. Die Entwicklung der Anschlusszahlen bei der Telekom korreliert dabei nicht mit der benötigten "Hardware", da die Netze große Reserven aufweisen. Das Gros der Anschlüsse wurde somit rein softwaremäßig geschaltet. Dadurch musste lediglich ein kleiner Bruchteil des Netzes durch Investitionen ausgebaut werden.

Anders dagegen die Entwicklung der Breitbandnetze. Allein die Deutsche Telekom AG verlegte in 2023 mehr als 2,5 Mio Glasfaseranschlüsse (Quelle: Netze-Bilanz 2023, Deutsche Telekom). Damit ist die Telekom weiterhin der größte Anbieter mit 14,9 Mio Breitbandanschlüssen. Die Wettbewerber investieren dabei mit 8,7 Mrd. € fast doppelt so viel wie die Deutsche Telekom AG, die im Jahr 2023 einen Marktanteil von 44,3 % erreichte.

4 Forschung und Entwicklung

CobiNet entwickelt ständig neue Produkte. Ein Teil dieser Produkte wird für kundenspezifische Projekte benötigt und ist deshalb genau auf deren Bedürfnisse und die eingesetzte Technik abgestimmt. Ein anderer Bereich betrifft Produkte, die dem gesamten Markt neue Funktionalitäten oder Verbesserungen zur Verfügung stellen. Diese gelangen unter der Marke "CobiNet" oder als OEM Produkt in den Markt.

Wann immer möglich, werden Neuentwicklungen durch Patente abgesichert. Vierzig veröffentliche Patentanmeldungen sichern diese Ansprüche ab.

5 Geschäftsverlauf

Die Fehler 2022 im Bereich der Disposition, wodurch es zu überhöhten Lagerbeständen aufgrund verfrühter Beschaffungen kam, konnten in 2023 wieder normalisiert werden (s. Kapitel 6.3 ). Dabei unterstützte die gute Lieferfähigkeit, aufgrund der hohen Lagerbestände, den Abverkauf, der um 12,4 % gesteigert werden konnte. Dabei ist ca. die Hälfte dieses Wachstums, auf die Inflation und die damit verbundenen Preissteigerungen zurückzuführen.

Wie bereits im Vorjahr erweisen sich die Investitionen in neue Produkte, die der technologischen Entwicklung (Glasfaser- statt Kupferkabel) Rechnung tragen, inner- und auch außerhalb der klassischen Großkunden erfolgreich. Bei Netzbetreibern im städtischen Umfeld und Stammkunden konnten Rahmenverträge mit mehreren Jahren Laufzeit gewonnen werden. Dies führte zu einer deutlichen Entwicklung der Produkte für den Markt Fiber-to-the-Home (FttH).

Nach 7 Monaten Regelbetrieb mit einem neuen ERP konnte auch in 2023 noch nicht von einem routinierten Betrieb ausgegangen werden. Häufige Datenanpassungen, tiefergehende Schulungen und weitere Anpassungen waren nötig. Zudem liefen die Aktivitäten zur Integration des rumänischen Tochterunternehmens in die Abläufe des ERPs. Dies umfasste vor allem Schulungen der rumänischen Kollegen durch die Key-User des deutschen Standortes aber auch den Aufbau der IT-Infrastuktur wie auch die lokalen Anpassungen der rumänischen Finanzbuchhaltung. Dies konnte mit dem Go-Live im November weitestgehend abgeschlossen werden.

Trotz des nicht einfachen Umfelds ist es dennoch aufgrund des Mehrumsatzes gelungen ein deutlich besseres Betriebsergebnis zu realisieren (siehe Kapitel 6.2 ). Die Prognosen wurden damit erreicht.

Die Geschäftsführung ist mit der Erreichung der Ziele und insbesondere dem Engagement der Mitarbeiter sowie dem Gesamtverlauf im Geschäftsjahr zufrieden. Die hohe Inflation und die damit verbundenen Kostenerhöhungen konnten in den Markt weitergegeben werden. Die Leistungsträger konnten die Mehrfachbelastung durch die ERP-Einführung in Rumänien erfolgreich abschließen und somit die organisatorischen Voraussetzungen für ein gruppenweites Wachstum weiter stärken und ausbauen.

6 Lage

6.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Gesellschaft werden das Rohergebnis und das Betriebsergebnis herangezogen.

6.2 Ertrags- und Finanzlage

Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 903 bzw. 14,0 % verbessert. Die CobiNet konnte zum größten Teil die gestiegenen Kosten an den Markt weitergeben. Die Materialaufwandsquote verringerte sich lediglich um 0,6 %-Punkte, was eher auf den Produktmix als die Preisentwicklung zurückzuführen war.

Der Personalaufwand stieg um 6,7 %. Dies ist einer Aufstockung des Personals geschuldet, die notwendig war, um den anstehenden Generationenwechsel zu realisieren und die benötigten Ressourcen für die Abwicklung des gestiegenen Auftragsvolumens bereit zu stellen.

Trotz eines um 4,3 % gestiegenen betrieblichen Aufwands, der zu großen Teilen durch verstärkte Aufwendungen in Entwicklung, Werbung und Personalgewinnung verursacht war, konnte ein Betriebsergebnis von TEUR 926 (Vorjahr: TEUR 290) realisiert werden. Die Gesellschaft erzielte dementsprechend einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 688 (Vorjahr: TEUR 208).

6.3 Liquidität, Vermögen und Investitionen

Dispositionsfehler bei der Einführung von abas im Vorjahr und die damit verbundenen erhöhten Vorräte konnten im laufenden Geschäftsjahr teilweise abgebaut werden. Der Vorratsbestand verringerte sich um 19,8% (TEUR 1.255) gegenüber 2022. Es fanden im üblichen Umfang Bewertungskorrekturen und teilweise Abschreibungen des Umlaufvermögens statt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände verringerten sich um 15,5 % (TEUR 306).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 157, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich ebenfalls um TEUR 373.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen weiterhin nicht.

Investitionen flossen in Neuprodukte im Bereich FttH (Glasfaser) und die weltweit erste werkzeuglos zu beschaltende Datennetzwerkbuchse RJ45-TL.

Am Standort wurde größtenteils in die Elektro-Mobilität und Modernisierung der IT-Ausstattung der Mitarbeiter investiert.

6.4 Branchenspezifische Risiken

Kostensteigerungen bei Kunststoffen, Kupfer, Feinblechen und Personal sowie weiterhin steigende Transportkosten führen in Summe zu der hohen Inflationsrate. Da diese jedoch alle Teilnehmer im Markt gleichermaßen trifft, waren auch Preiserhöhungen in adäquatem Umfang umsetzbar. Hiervon ist die CobiNet GmbH nicht im Besonderen betroffen.

CobiNet ist darüber hinaus den üblichen volkswirtschaftlichen Risiken unterworfen, allerdings nicht in besonderem Maße exponiert.

6.5 Risikomanagement

Die generelle, strategische Risikobewertung der CobiNet GmbH erfolgt mittels einer RMEA-Matrix (Risiko-Möglichkeit-Einfluss-Analyse). Alle Geschäftsprozesse werden regelmäßig dieser Risikobewertung unterzogen. Die implementierte RMEA-Logik identifiziert Prozesse, aus denen ggf. Handlungsbedarf abzuleiten ist.

Kunden- und interne Audits sind eine weitere Quelle des Risikomanagements. Die Rückmeldungen werden gemäß der im Qualitätsmanagement nach ISO 9001 verbindlich festgelegten Standards bewertet, umgesetzt und die Umsetzung hinsichtlich Wirksamkeit überprüft.

Zusätzlich werden unterjährig, rollierend die Ergebnis- und Kosten-Risiken betrachtet, die Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres bewertet und mit Maßnahmen hinterlegt.

Risiken, die aus dem Tagesgeschäft entstehen, werden im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Managementbewertung zeitnah in Maßnahmenpläne überführt. Dies betrifft beispielsweise Markt-, Projekt- oder Zahlungsausfallrisiken.

Produktrisiken werden separat beleuchtet. Die Risikobewertung fließt in das Produktdesign und alle mit dem Produkt im Zusammenhang stehenden Fertigungsprozesse ein.

6.6 Ertragsorientierte Risiken

Die ertragsorientierten Risiken der CobiNet GmbH haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Der auf Basis interner Analysen abgeleitete Risiko-Index hat sich in Summe nur um 2,8 % erhöht und somit nur geringfügig erhöht.

Das Hauptrisiko der CobiNet GmbH besteht weiterhin im Verlust von Kundenforderungen, die jedoch durch Absicherung über Kreditversicherer auf einen überschaubaren Eigenteil reduziert werden. Forderungsausfälle sind somit über Kreditversicherer weiterhin abgesichert.

Dem Verlust von Großkunden oder Mitarbeitern wurde durch die Akquisition neuer Großkunden bzw. Aufstockung und zusätzlicher Qualifizierung von Personal begegnet.

Währungsrisiken sind nur bedingt beeinflussbar und werden durch zeitnahe Reaktion und möglichst ausbalancierte Einkaufs- und Verkaufsvolumina in der jeweiligen Fremdwährung minimiert.

Beide Tochtergesellschaften konnten im Geschäftsjahr erneut positive Ergebnisse ausweisen.

Risiken auf die Umsatzerwartung und damit auf die Ertragslage bestehen neben der schwierig einzuschätzenden Inflation aufgrund von Entscheidungen im Umfeld des Wohnungsbaus sowie der Förderung und den Kapazitäten im Glasfaserausbau.

Der Bau von Immobilien hat großen Einfluss auf die Bedarfe der Datennetzwerktechnik und somit auf mehr als die Hälfte der Produkte, die CobiNet vertreibt. Der Wegfall von Bauförderungen im Geschäftsjahr, die Unsicherheiten im Bereich der Heiz-Technik und vor allem gestiegene Kreditzinsen dämpfen die Erwartungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung. So spricht die Hessische/Niedersächsische Allgemeine bereits von einem "Kollaps in der Baubranche". Die Auswirkungen werden jedoch aufgrund des Auftrags-Überhangs erst für 2024 erwartet.

Die Transportwege von China nach Europa sind ferner durch Huthi-Rebellen und den Ukraine-Krieg selbst und die damit verbundenen Sanktionen weiterhin zusätzlich mit höheren Kosten oder längeren Laufzeit belastet bzw. teilweise nicht mehr möglich.

Ansonsten ist die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr unverändert und CobiNet nicht exponiert betroffen. Umsatz- und damit Ertragsrisiken durch einzelne Kunden sind in der Planung für das Geschäftsjahr 2024 angemessen berücksichtigt.

In den von CobiNet bedienten Märkten und Kunden sind darüber hinaus zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts keine weiteren Risiken identifizierbar, die nachhaltig Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft hätten.

6.7 Finanzwirtschaftliche Risiken

Die erhöhten Vorräte, welche die Liquidität des Vorjahres belasteten, wurden im laufenden Jahr größtenteils abgebaut. Somit ist die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation von CobiNet weiterhin nicht gefährdet und Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

Die Absicherung der Forderungsrisiken und Kundenvorauszahlungen bei Großprojekten erfordert kein zusätzliches Risikomanagement für Zahlungsausfälle. Dieses Vorgehen wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder konsequent durchgeführt.

6.8 Chancenbericht

Durch langfristige Verträge, im Produktsegment FttH und Netzwerkschränke sowie im Export stellen sich die Chancen der Gesellschaft positiv dar. Die Personalinvestitionen in den vertrieblichen Ausbau dieser Marktsegmente zeigen ihre Wirkung. Es konnten neue Großkunden gewonnen werden, deren Projekte auch in die nächsten Jahre reichen.

7 Ausblick

Die Umsatzerlöse waren für 2024 auf gleichem Niveau geplant wie im Vorjahr. Mehrere altersbedingte Personalabgänge im Vertrieb mussten ersetzt werden. Die Neubesetzungen und Einarbeitungen wurden als Risiko bewertet und führten zu einer daran angepassten Vertriebsplanung für das Jahr 2024. Allerdings führten Fehlein-schätzungen eines Großkunden dazu, dass zum Zeitpunkt der Berichtserstellung seine Lagerreichweite deutlich erhöht ist und bei CobiNet lediglich 10 % der geplanten Umsätze für dieses Produkt aus dem Breitbandausbau erreicht werden. Auch wenn bereits neue Bestellungen eingegangen sind, werden diese erst 2025 zu Umsatzerlösen führen. Alle anderen Produkte und Geschäftsfelder entwickeln sich wie geplant.

Verlagerungen von Fremdbeschaffung auf Eigenfertigung und Produktionsverlagerungen zu unserem rumänischen Tochterunternehmen konnten das Rohergebnis verbessern. Hierzu trägt auch eine positive Kupferpreisentwicklung bei, die aber voraussichtlich nicht bis zum Jahresende anhalten wird.

Wir gehen davon aus, dass sich die Quote des Rohergebnisses leicht verbessern wird. Gerade genug, um die steigenden Personalkosten und gestiegenen Kosten durch die Inflation zu kompensieren. Da keine ungeplanten Sondereinflüsse auf der Kostenseite, jedoch gleichzeitig ein geringerer Umsatz als geplant erwartet werden, wird sich das Betriebsergebnis voraussichtlich gegenüber dem Vorjahr deutlich vermindern. Dieser Einfluss wird jedoch für die Gesellschaft nicht wesentlich sein.

Mit den getätigten Investitionen in Personal und Digitalisierung der Geschäftsprozesse sind wichtige Voraussetzungen für ein stabiles Wachstum und eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Kunden, Lieferanten und den Tochter-Gesellschaften geschaffen.

Tiefgehende Kostensenkungsmaßnahmen sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant, aber auch nicht ausgeschlossen. Der Geschäftsverlauf ist durch die politisch unsichere Lage, welche insbesondere die Baubranche schwer einschätzbar macht, volatil. Eine Verbesserung der allgemeinen Marktlage ist derzeit nicht erkennbar (siehe Kapitel 2 ).

Wir sind jedoch zuversichtlich, dass aufgrund der soliden Liquiditätslage keine Bestandsgefährdung des Unternehmens entstehen wird.

8 Gesamtaussage

Die Risikopolitik des Gesellschafters und der Geschäftsführung ist konservativ. Die Bewertung identifizierter Risiken orientiert sich konsequent an dieser Grundeinstellung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Risiken mit geschäftsbedrohendem Charakter identifiziert.

Der Risiko- und Chancenbericht bezieht sich auf die Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes.?

9 Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Heddesheim, den 06.11.2024

Cornelius Krey                                  Uwe König                                 Wolfgang Schuh Geschäftsführender                           Geschäftsführer                          Geschäftsführer Gesellschafter

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 324.348,00 453.961,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.038.883,87 2.104.315,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 194.155,00 253.039,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.618,00 139.366,00
Summe Sachanlagen 2.342.656,87 2.496.720,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 297.575,53 297.575,53
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 865.000,00 866.978,75
Summe Finanzanlagen 1.162.575,53 1.164.554,28
Summe Anlagevermögen 3.829.580,40 4.115.236,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.099.267,17 6.354.289,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 494.375,10 599.052,74
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.664.644,51 1.971.731,65
III. Wertpapiere 1.002.167,51 0,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.089.138,89 973.657,22
Summe Umlaufvermögen 8.855.218,08 9.299.678,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.491,31 33.677,05
D. Bilanzsumme Aktiva 12.781.289,79 13.448.591,45

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 113.500,00 113.500,00
II. Kapitalrücklage 1.191.856,00 1.191.856,00
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 8.916.899,34 8.228.482,76
Summe Eigenkapital 10.222.255,34 9.533.838,76
B. Rückstellungen 549.817,66 485.426,20
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.148.577,34 1.522.434,55
Summe Verbindlichkeiten 2.005.216,79 3.429.326,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.000,00 0,00
E. Bilanzsumme Passiva 12.781.289,79 13.448.591,45

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 7.358.329,37 6.455.479,36
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -3.714.912,04 -3.495.108,96
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -695.811,99 -640.054,49
- davon für Altersversorgung: -17.206,97 (Vj: 19.011,30)
Summe Personalaufwand -4.410.724,03 -4.135.163,45
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -351.676,16 -362.019,50
Summe Abschreibungen -351.676,16 -362.019,50
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.669.981,05 -1.668.269,57
- davon aus der Währungsumrechnung: -90.654,52 (Vj: -179.185,46)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.270,63 5.545,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: 3.211,25 (Vj: 2.595,00)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -33,55 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -17,25 -250,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -225.892,26 -71.466,73
9. Ergebnis nach Steuern 703.275,70 223.855,11
10. Sonstige Steuern -14.859,12 -15.741,02
11. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 688.416,58 208.114,09

Anhang für Offenlegungszwecke

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der CobiNet Fernmelde- und Datennetzkomponenten GmbH, Heddesheim (Amtsgericht Mannheim, HRB 432107) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG und den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) und den Lagebericht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer bewertet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Möglichen Risiken im Beteiligungsansatz wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Beträge in Fremdwährungen sind zum historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Ningbo Kebo Tongxin Jishu Youcian Gonsi mit Sitz in Ningbo, China. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31. Dezember 2023 T€ 3.286 das Jahresergebnis 2023 T€ 153.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 99,9958 % an der Cobinet SRL mit Sitz in Albesti, Rumänien. Die Gründung erfolgte zum 29. Dezember 2019. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31. Dezember 2023 T€ 451, das Jahresergebnis 2022 T€ 510.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Sämtliche Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Wertpapiere

Es handelt sich um Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von T€ 1.002 (Vorjahr T€ -), die nur zur kurzfristigen Liquiditätssicherung gehalten werden. Die Bewertung erfolgt nach dem strengen Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Eigenkapital

Das Stammkapital ist mit dem gezeichneten Kapital von € 126.000,00 abzüglich eines eigenen Anteils in Höhe von € 12.500,00 mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 8.228.482,76 (Vorjahr: € 8.020.368,67).

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Summe Verbindlichkeiten € 2.005.216,79 € 2.005.216,79
31.12.2022 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr

davon Restlaufzeit über 5 Jahre

Summe Verbindlichkeiten € 3.429.326,49 € 3.429.326,49

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind insgesamt T€ 457 (Vorjahr: T€ 614) durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Im Berichtsjahr wurde die Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 500 zurückgeführt.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.149 (Vorjahr: T€ 1.522) ausgewiesen.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Diese Position beinhaltet eine im Jahr 2023 erfolgte Gutschrift für ein Leasingfahrzeug. Der Ertrag in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ -) ist den Folgejahren zuzuordnen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Im Geschäftsjahr 2023 waren keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen oder Erträge zu verzeichnen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt rund T€ 236,5.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

Angestellte

44

Gewerbliche Arbeitnehmer 26

Mitglieder der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr waren als Geschäftsführer bestellt:


Krey, Cornelius (Dipl.-Ingenieur)
König, Uwe (Dipl.-Ingenieur (FH))
Schuh, Wolfgang (Dipl.-Wirtsch.-Ing.)

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Haftungsverhältnisse

Gegenüber einem Lieferanten besteht eine Bürgschaft für Warenlieferungen an die rumänische Tochtergesellschaft CobiNet SRL. Zum Bilanzstichtag waren hier nur unwesentliche Beträge besichert.

Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft erachten wir als gering, da die Finanzierung der CobiNet SRL aus dem laufenden Geschäft sichergestellt wird.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Weitere Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben könnten, sind nicht eingetreten.

 

Heddesheim, den 06.11.2024

__________________ __________________ __________________


C. Krey                     U. König                     W. Schuh
Geschäftsführer         Geschäftsführer           Geschäftsführer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023 EUR
Zugänge EUR
Abgänge EUR
Stand 31.12.2023 EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 662.751,89 8.650,00 4.192,55 667.209,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.701.697,26 3.148,74 0,00 2.704.846,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 730.225,20 0,00 40.389,37 689.835,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.051.710,00 56.339,42 327.866,78 780.182,64
Summe Sachanlagen 4.483.632,46 59.488,16 368.256,15 4.174.864,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 297.575,53 0,00 0,00 297.575,53
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 866.978,75 616,25 2.595,00 865.000,00
Summe Finanzanlagen 1.164.554,28 616,25 2.595,00 1.162.575,53
Summe Anlagevermögen 6.310.938,63 68.754,41 375.043,70 6.004.649,34

Abschreibungen

Stand 01.01.2023 EUR
Abschreibungen Berichtsjahr EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen EUR
Stand 31.12.2023 EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 208.790,89 138.259,00 4.188,55 342.861,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 597.381,39 68.580,74 0,00 665.962,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 477.186,20 58.870,00 40.375,37 495.680,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 912.344,00 85.966,42 327.745,78 670.564,64
Summe Sachanlagen 1.986.911,59 213.417,16 368.121,15 1.832.207,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.195.702,48 351.676,16 372.309,70 2.175.068,94

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023 EUR
Buchwert 31.12.2022 EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 324.348,00 453.961,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.038.883,87 2.104.315,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 194.155,00 253.039,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.618,00 139.366,00
Summe Sachanlagen 2.342.656,87 2.496.720,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 297.575,53 297.575,53
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 865.000,00 866.978,75
Summe Finanzanlagen 1.162.575,53 1.164.554,28
Summe Anlagevermögen 3.829.580,40 4.115.236,15

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CobiNet Fernmelde- und Datennetzkomponenten GmbH, Heddesheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CobiNet Fernmelde- und Datennetzkomponenten GmbH, Heddesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CobiNet Fernmelde- und Datennetzkomponenten GmbH, Heddesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 7. November 2024


FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

(Dr. Alexander Wünsche)             (Stefan Krieger)
Wirtschaftsprüfer                         Wirtschaftsprüfer"

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 29. November 2024 festgestellt.

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