Fruchthof Nagel GmbH
Otto-Renner-Straße 11, 89231 Neu-Ulm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carlota Löffler seit 30.4.2026 | Prokura |
Stephan Alexander Kopp seit 2.2.2023 | Prokura |
Daniel Brenneise seit 2.2.2023 | Geschäftsführer |
Stephan Westphal seit 2.2.2023 | Geschäftsführer |
Michael Wolf seit 28.3.2011 | Prokura |
Claus- Martin Löffler seit 19.5.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fruchthof Nagel GmbHNeu-UlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Fruchthof Nagel GmbH ist ein Dienstleister für Obst, Gemüse, Convenience und Frische. Im Unternehmen bestehen die Geschäftsfelder Warenhandel, Veredelung und Logistikdienstleistungen. Wir unterhalten drei Standorte. Unter dem Geschäftsfeld Veredelung führen wir unsere Bananenreifereien und unsere Aktivitäten im Bereich Verpacken, Schneiden und Waschen von frischem Obst und Gemüse. Den Warenhandel haben wir auf "Frisches Obst und Gemüse" fokussiert. Als Logistikdienstleister führen wir Transporte und Einlagerungen (Warehousing) für unsere Kunden durch. Es wird keine Forschung und Entwicklung betrieben. II. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie auch in den Vorjahren zeigte sich im Jahr 2023 im deutschen Lebensmittelhandel (LEH) ein unverändert hoher Wettbewerbsdruck. Die Anforderungen der Verbraucher an Produktsicherheit und Nachhaltigkeit sind nach wie vor überdurchschnittlich hoch. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate für 2023 fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. Im Jahresverlauf zeigte sich zudem von März bis Dezember 2023 bei der Energie insgesamt eine Entspannung bei der Preisentwicklung: Die monatlichen Teuerungsraten für die Energie fielen deutlich geringer aus als zu Jahresbeginn, im Oktober und November 2023 wurde sogar eine rückläufige Preisentwicklung ausgewiesen. Das Ergebnis für das Jahr 2023 resultiert jedoch im Wesentlichen aus dem Vergleich mit dem hohen Preisniveau im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2023 erhöhten sich die Preise für Haushaltsenergie um 14,0 %, unter anderem kostete Erdgas 14,7 % und Strom 12,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Hingegen verbilligte sich unter den Haushaltsenergieprodukten leichtes Heizöl im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 deutlich um 22,2 %. Auch Kraftstoffe wurden im Jahresdurchschnitt günstiger (-5,8 %). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2023 bei +6,0 % gelegen. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar für die Verbraucherinnen und Verbraucher um 12,4 %. Bereits 2022 hatte die Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln mit +13,4 % deutlich über der Gesamtteuerung gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren fast alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen betroffen. Besonders stark verteuerten sich beispielsweise Brot und Getreideerzeugnisse (+16,4 %), Molkereiprodukte und Eier sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (jeweils: +15,7 %). Auch andere Nahrungsmittelgruppen wie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+14,7 %) oder Gemüse (+13,3 %) wurden 2023 gegenüber 2022 überdurchschnittlich teurer. Im Jahresdurchschnitt 2023 verbilligten sich hingegen Speisefette und Speiseöle (-3,5 %, darunter Butter: -17,8 %). Die Jahresteuerungsrate ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln lag 2023 bei +5,1 %, nach +3,8 % im Jahr 2022 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr damit verstärkt. Diese Kenngröße verdeutlicht auch, dass die Teuerung in anderen Güterbereichen im Jahresdurchschnitt 2023 ebenfalls hoch war. Waren insgesamt verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 um 7,3 %. Die Preise für Verbrauchsgüter erhöhten sich um +8,8 %, unter anderem wurden neben den Nahrungsmitteln (+12,4 %) auch alkoholfreie Getränke (+10,5 %) sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren (+8,5 %) merklich teurer. Gebrauchsgüter verteuerten sich 2023 um 4,8 %, auch hier wurden für einige Güter deutliche Preiserhöhungen ermittelt, zum Beispiel für Möbel und Leuchten (+6,9 %) oder für Fahrzeuge (+6,3 %). Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,4 % unterdurchschnittlich. Die für diese Entwicklung bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich im Jahresdurchschnitt um 2,0 %. Unter dem Jahresdurchschnitt für 2023 lag auch die Preisentwicklung im öffentlichen Personennahverkehr, hier wirkte sich insbesondere die Einführung des Deutschlandtickets aus. Die Preise für den kombinierten Verkehr erhöhten sich 2023 um 2,5 % gegenüber 2022. Bei einigen Dienstleistungen stiegen die Preise deutlich stärker, unter anderem für Pauschalreisen (+9,1 %), für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+8,4 %) oder Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+8,1 %). Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind 2023 jahresdurchschnittlich deutlich gestiegen. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 191.000 auf 2.609.000 Menschen. Die Unterbeschäftigung, die z.B. Personen in Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, nahm gegenüber 2022 um 264.000 auf 3.449.000 zu. Dabei beruhen die Anstiege besonders auf der schwachen Wirtschaftsentwicklung, wodurch es für Arbeitslose schwieriger war, eine neue Stelle zu finden. Der Arbeitsmarkt wurde auch 2023 durch den Einsatz von Kurzarbeit gestützt, die Inanspruchnahme hat aber im Vergleich zu den von der Corona-Krise stark beeinträchtigten Jahren 2020 und 2021 deutlich, aber auch im Vergleich zu 2022 abgenommen. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit schätzt die jahresdurchschnittliche Kurzarbeiterzahl (inklusive Saisonkurzarbeitergeld und Transferkurzarbeitergeld) 2023 insgesamt auf rund 220.000, nach 426.000 im Jahr 2022. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Erwerbstätigkeit (nach dem Inlandskonzept) im Jahresdurchschnitt 2023 um 333.000 auf 45,93 Millionen an. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit von Juni 2022 auf Juni 2023 um 264.000 auf 34,71 Millionen zugenommen. Der Anstieg fällt damit deutlich geringer aus als im Vorjahr und geht ausschließlich auf ein Plus bei der Beschäftigung von Ausländern zurück. Auch die geringfügig entlohnte Beschäftigung wies einen Zuwachs auf. Sie ist im Juni 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 250.000 auf 7,61 Millionen gestiegen. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern wurde bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2022 spürbar schwächer. Dieser Trend setzte sich 2023 fort. Dennoch ist der Kräftebedarf im langjährigen Vergleich weiterhin hoch. Mit einem jahresdurchschnittlichen Bestand von 761.000 gemeldeten Arbeitsstellen lag die Arbeitskräftenachfrage 2023 um 84.000 niedriger als im Jahr 2022. Auch die Stellenzugänge, die ein besserer Indikator für die aktuelle Einstellungsbereitschaft der Betriebe sind, gingen aufgrund der schwachen Konjunktur zurück. In Summe wurden 2023 mit 1.633.000 Stellen 251.000 weniger gemeldet als 2022. III. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 verlief für die Fruchthof Nagel GmbH trotz aller Schwierigkeiten des noch immer andauernden Ukrainekriegs und der damit einhergehenden massiven Preisschwankungen und -steigerungen sowie den Nachwirkungen der Corona-Krise zufriedenstellend. Der Umsatz sank im Jahr 2023 auf 97,4 Mio. € gegenüber 189,6 Mio. € im Vorjahr, da wir seit März 2022 für unsere Hauptkunden mittlerweile hauptsächlich als Dienstleister für Warenhandel, Logistik und Veredelung agieren und wir zu einem wesentlichen Teil nur noch unsere Dienstleistung anstatt der Ware zuzüglich der Dienstleistung fakturieren, wie dies bis einschl. Februar 2022 der Fall war. Diese Umstellung erfolgte unterjährig im März 2022. Als weitere Folge der Änderung ging insbesondere der Materialaufwand von 162,7 Mio. € in 2022 auf 62,9 Mio. € in 2023 zurück. Per Saldo hat sich der Rohertrag dadurch um 7,5 Mio. € erhöht. Bei einer Gesamtbetrachtung ist festzuhalten, dass wir unsere prognostizierten Ziele im Wesentlichen erreicht haben. Die Reifereien sind nach wie vor ausgelastet und arbeiten kostendeckend. Der wesentliche Faktor für diese positive Entwicklung ist darin zu sehen, dass die Geschäfte mit unseren Hauptkunden intensiviert werden konnten. Des Weiteren konnten erneut neue Großkunden akquiriert werden. Wir bauen unsere Position im süddeutschen Raum kontinuierlich aus. Die Logistikdienstleistungen sowie der Bereich Waschen, Schneiden und Verpacken arbeiten ebenfalls kostendeckend. Das operative Ergebnis (Umsatzerlöse ./. Materialaufwand ./. Personalaufwand) stieg trotz eines um 92,2 Mio. € niedrigeren Umsatzes um 1,4 Mio. €. Es hat sich von 14,3 Mio. € auf 15,7 Mio. € erhöht. Ursächlich hierfür waren die in Summe gesunkenen Material- und Personalaufwendungen. Das um 266 T€ höhere Beteiligungsergebnis und die um 213 T€ gestiegenen Zinserträge haben zu einem gegenüber dem Vorjahr um 479 T€ höheren Finanzergebnis geführt. In Summe haben diese Veränderungen und die als Konsequenz um 1.450 T€ höhere Steuerbelastung zu einem Anstieg des Jahresüberschusses um 786 T€ auf 3,1 Mio. € geführt. IV. Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft ist wie in der Vergangenheit auch in diesem Geschäftsjahr positiv zu beurteilen. Investitionen in immaterielle und materielle Anlagegüter wurden in Höhe von 483,7 T€ getätigt. Das immaterielle Anlagevermögen sowie das Sachanlagevermögen haben sich per Saldo um 126,0 T€ verringert. Das Vorratsvermögen hat mit 237,9 T€ und einem Anteil von 0,6 % am Gesamtvermögen eine untergeordnete Bedeutung für die Vermögenslage. Dieser niedrige Anteil ist ein Indiz für die hohe Umschlagshäufigkeit unserer Waren. Von wesentlicher Bedeutung für die Vermögenslage der Gesellschaft sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die liquiden Mittel, die zusammen insgesamt etwa 79,5 % der Bilanzsumme betragen. Auf der Passivseite der Bilanz sind neben dem Eigenkapital die Rückstellungen mit 11,6% (Vj.: 13,1%) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 19,0% (Vj.: 17,3%) von herausragender Bedeutung. Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr von 5.323,0 T€ um 429,7 T€ oder 8,1% auf 4.893,3 T€ gesunken. Die Minderung verteilt sich auf die einzelnen Posten der sonstigen Rückstellungen, wobei auf die Rückstellungen im Personalbereich der größte Teil des Rückgangs entfällt. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen stichtagsbezogen in absoluten Zahlen von 1,9 Mio € auf 3,6 Mio € an. Das Eigenkapital verringerte sich in absoluten Zahlen von 26,5 Mio. € im Vorjahr auf 25,7 Mio. €. Aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme sowie der tatsächlichen Minderung hat sich der relative Anteil des Eigenkapitals von 65,1% auf 60,8% verringert. Die Bilanzsumme stieg um 1.398,7 T€ auf insgesamt 42.171,9 T€ an. Zu dieser Zunahme haben die zum Bilanzstichtag höheren Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die höheren flüssigen Mittel und sonstigen Verbindlichkeiten wesentlich beigetragen. 2. Finanzlage Die finanzielle Lage des Unternehmens ist auch im Jahr 2023 gut. Bei unseren langjährigen Lieferantenverbindungen sind wir als solventer und zuverlässiger Partner bekannt, der seine Zahlungsverpflichtungen innerhalb der vereinbarten Fristen erfüllt. Die Kreditwürdigkeit bei Banken liegt nach wie vor weit über dem Durchschnitt. Sämtliche Investitionen des laufenden Geschäftsjahres in das Anlagevermögen wurden mit Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 60,8 % bezogen auf die Bilanzsumme. Somit sind neben dem Anlagevermögen auch Teile des Umlaufvermögens mit Eigenkapital finanziert. Der erwirtschaftete Cash-Flow versetzt uns in die Lage, sämtliche finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem größten Teil der Kunden. Das Unternehmen verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle stellen Ausnahmen dar. 3. Ertragslage Unsere Umsatzerlöse werden produktbedingt ausschließlich im regionalen Umfeld unserer Standorte sowie in Euro erzielt. Eine Aufgliederung nach Produkten, Regionen oder Währungen ist wenig zielführend und unterbleibt daher. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe und für bezogene Waren verringerten sich von EUR 131,9 Mio. auf EUR 32,4 Mio. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen verringerten sich von EUR 30,7 Mio. auf EUR 30,6 Mio. Der gesamte Materialaufwand hat sich bezogen auf die Umsatzerlöse von 85,8% im Jahr 2022 auf 64,6% im Jahr 2023 verringert. Der Rohertrag, definiert als Umsatzerlöse minus Materialaufwand, stieg gegenüber dem Vorjahr um 27,9% bzw. EUR 7,5 Mio. an. Diese Veränderung beruht maßgeblich auf der Verschiebung der Geschäftstätigkeit weg vom Handel und hin zur Dienstleistung. Der Personalaufwand ist um 48,4% angestiegen und erhöhte sich von EUR 12,7 Mio. auf EUR 18,8 Mio. Neben der Umstellung des Geschäftsmodells des Hauptkunden hat hierzu maßgeblich die Tatsache beigetragen, dass mehr eigenes Personal statt Leiharbeiter eingesetzt wird. Wie auch in den Vorjahren belasten hohe Energie-, Treibstoff- und Mautkosten unser Unternehmen in hohem Maße. Hinzu kommen erhebliche zusätzliche Belastungen durch eine personalintensivere Bearbeitung der Aufträge. Das Beteiligungsergebnis hat sich aufgrund gestiegener Ergebnisse der Beteiligungsunternehmen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 239 um TEUR 266 auf TEUR 505 erhöht. Die Umsatzrendite (Jahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) veränderte sich von 1,2% auf 3,2%. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die ausschlaggebenden finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse, Materialaufwand einschließlich der bezogenen Leistungen und Personalkosten. Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Auftragsbestand, Umsatz/Tag sowie das Verhältnis der Material- und Personalaufwendungen zu den Umsatzerlösen heran. Zu den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen die gute und langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten. Wir sind bemüht, unseren Kundenstamm stetig zu erweitern. Unser Maßstab für die Messung der Zielerreichung sind die Anzahl der Kunden sowie die Reklamationsquote. Daneben haben in unserem Unternehmen Arbeitnehmerbelange einen hohen Stellenwert. Die Entwicklung der Mitarbeiterfluktuation sowie der Betriebszugehörigkeit stellen für uns wesentliche Kennzahlen für die Beurteilung der Mitarbeiterzufriedenheit dar. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als solide ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist befriedigend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Stabilität unseres Unternehmens sehen wir uns für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. In der konsequenten Fortsetzung unserer qualitätsorientierten Geschäftspolitik sehen wir den wesentlichen Faktor, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen zu können. V. Zweigniederlassungen / Betriebsstätten Das Unternehmen unterhält neben der Zentrale in Neu-Ulm unselbständige Betriebsstätten in Ilsfeld und Worms. Die getroffenen Aussagen betreffen alle drei Betriebe gleichermaßen, sodass auf die einzelnen Standorte nicht gesondert eingegangen wird. Die Betriebe sind nach den Standards IFS Wholesale Version 2, QS und BIO sowie Bioland zertifiziert. Die erforderlichen Audits wurden auch im Wirtschaftsjahr 2023 in allen unseren Betrieben erfolgreich durchgeführt. VI. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung 1. Prognosebericht Der Wettbewerbsdruck wird weiter anhalten. Dies und die massiven Preissteigerungen haben eine nachhaltige Wirkung auf das Preisniveau und die Roherträge. In der Geschäftspolitik sind keine weiteren Änderungen geplant. Unsere für die Erfolgsmessung zugrunde gelegten finanziellen Leistungsindikatoren werden wie bisher angewandt. Wegen der nur noch eingeschränkten Aussagekraft der Wareneinsatzquote achten wir verstärkt auf das Verhältnis von Umsatzerlösen zu Personalaufwand. Wegen der niedrigeren Umsatzerlöse hat der relative Anteil der Personalaufwendungen oder der bezogenen Leistungen bezogen auf die Umsatzerlöse deutlich zugenommen. Im Bereich des reinen Warengeschäfts erwarten wir für 2024 gesteigerte Umsatzerlöse. Im Warengeschäft erwarten wir eine stabile bis leicht steigende Materialaufwandsquote. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ergeben sich nach unserer Einschätzung keine wesentlichen Veränderungen. Wir erwarten daher wie auch im Vorjahr eine Auslastung unserer Kapazitäten. Unsere Roherträge erwarten wir auf stabilem Niveau. Wir versuchen, unsere Roherträge durch gezielte Einkaufspolitik, strenge Kostendisziplin, konsequente Mitarbeiterqualifizierung, striktes Qualitätsmanagement sowie intensive Kundenbetreuung und Kundenbindung zu stabilisieren. Investitionen werden im erforderlichen Umfang vorgenommen. Veränderungen der Belegschaft erfolgen in Abhängigkeit von der Entwicklung des operativen Geschäfts. Grundlage zur Erreichung unserer Ziele sehen wir in der weiterhin guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Großkunden, die wir auch in 2024 weiter ausbauen. Eventuelle Nachwirkungen der Corona-Krise sowie des Kriegs in der Ukraine können nicht zuverlässig prognostiziert werden. Der Krieg in der Ukraine und die politischen Reaktionen sowie Maßnahmen können Risiken bergen. Diese sind heute nicht absehbar. Trotz des immer noch anhaltenden Kriegs in der Ukraine blicken wir der Geschäftsentwicklung weiterhin optimistisch entgegen und erwarten für 2024 ein positives Jahresergebnis sowie eine stabile Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage. 2. Chancen- und Risikobericht Obst und Gemüse zählen zu den Grundnahrungsmitteln. Deren grundsätzliche Bedeutung wird auch in Zukunft bestehen bleiben. Der Gesundheitstrend in den Medien ist nach wie vor ungebrochen. In diesem Trend zu einer gesünderen Ernährung sind Chancen zu sehen. Allerdings nimmt der Konsum von Convenience-Produkten stetig zu. Unsere Unternehmensstruktur bietet die Chance, diese Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen. Wir bauen dieses Angebot stetig aus. Bei unserer gesamten Dienstleistungspalette stehen die Sicherheit für unsere Kunden, der schonende Umgang mit den Ressourcen, die Einhaltung von Sozial- und Produktstandards sowie nachhaltiges Wirtschaften an oberster Stelle. Es ist ein Anliegen unseres Hauses, mit diesen sensiblen Bereichen sorgfältig und gewissenhaft umzugehen. Unsere bereits hohen Hygiene-Standards haben wir im Hinblick auf die Ausbreitung des Corona-Virus angepasst und nochmals verschärft. Mit diesen Maßnahmen beabsichtigen wir, die aus vergleichbaren Ereignissen resultierenden Risiken auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das von uns auf dem neuesten Stand gehaltene hausinterne Qualitätsmanagement wird durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen nach neuesten Erkenntnissen ständig weiter ausgebaut und verbessert. Unsere Mitarbeiter werden laufend im Qualitätsmanagement geschult, um den stetig ansteigenden Anforderungen und Wünschen unserer Kunden gerecht zu werden. Bei der Beschaffung von Obst und Gemüse bestehen in der Regel keine Probleme, die benötigten Waren in den erforderlichen Mengen und Qualitäten zu beschaffen. Lediglich saisonale Ereignisse wie z. B. Unwetterkatastrophen spielen bei der Beschaffung eine Rolle und beeinträchtigen oftmals die Verfügbarkeit der Mengen und somit der Preise. Den bestehenden Beschaffungs- und Preisrisiken werden wir auch zukünftig durch proaktives Handeln begegnen. Risiken, die aus der Verfügbarkeit von ausreichendem und qualifiziertem Personal resultieren, treten wir durch eine marktgerechte Entlohnung sowie durch die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen entgegen. Aufgrund der weiterhin schwierigen politischen Lage, vor allem dem Krieg in der Ukraine, sowie des von der Coronapandemie geprägten Umfelds sind zuverlässige prognostische Aussagen kaum zu treffen. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen wieder verstärken oder sich der Krieg ausweiten und sollte sich dadurch die Konjunktur weiter abschwächen, oder sollte das öffentliche Leben wieder heruntergefahren werden, kann dies negative Auswirkungen auf die Nachfrage haben. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Wir halten diese Risiken für beherrschbar. VII. Berichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Unsere Risikomanagementziele und -methoden sind an den Bedürfnissen des operativen Geschäfts ausgerichtet. Die jederzeitige Sicherung der Verfügbarkeit und Absetzbarkeit unserer Waren - unter Erreichung unserer finanziellen Vorgaben - steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Ein wesentlicher Faktor, der dazu führt, dass wir nur dem Preisänderungsrisiko unserer Waren und nicht auch noch einem zusätzlichen Währungsrisiko ausgesetzt sind, ist darin zu sehen, dass sämtliche Geschäfte in Euro abgewickelt werden. Unsere Finanzströme sind erheblich von den Zahlungsflüssen von Debitoren und Kreditoren gekennzeichnet. Aufgrund unserer branchenbedingt hohen Umschlagshäufigkeit der Vorräte haben wir keine erwähnenswerten Risiken im Vorratsbestand, wie es beispielsweise bei einem Produktionsunternehmen der Fall ist. Es werden keine Sicherungsgeschäfte (z. B. Warenterminkontrakte) geschlossen. Ebenso werden keinerlei Finanzinnovationen (z. B. Futures, Optionen, Swaps) eingesetzt. Preisänderungsrisiken im Warengeschäft bestehen nur in einem überschaubaren Rahmen und werden aus unserer Sicht effektiv gemanagt. Unsere Kundenstruktur sowie das seit Jahren bewährte Liquiditätsmanagement unseres Unternehmens führen dazu, dass Liquiditätsrisiken gering sind und geschäftsübliche Zahlungsstromschwankungen abgepuffert werden können. Forschung und Entwicklung Aufgrund unserer Unternehmensstruktur und der Geschäftstätigkeit ist der Bereich Forschung und Entwicklung nicht existent bzw. von untergeordneter Bedeutung. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der kontinuierlichen Optimierung der betrieblichen Abläufe, der eingesetzten Technologien, der Qualitätssicherung, sowie der ständigen Marktbeobachtung hinsichtlich etwaiger Neuerungen sowie der Kostenüberwachung. Als entscheidenden Wettbewerbsvorteil für unser Haus sehen wir die hohe Flexibilität unseres mittelständischen Familienunternehmens.
Neu-Ulm, den 25. Juli 2024 Claus-Martin Löffler Daniel Brenneise Stephan Westphal 1 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses1. DarstellungsstetigkeitBeibehaltung der Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen sowie des Ausweises Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen sowie der Gewinn- und Verlustrechnungen wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. 2. Vergleichbarkeit mit dem VorjahrDie Zahlen des Geschäftsjahres sind unmittelbar mit denen des Vorjahres vergleichbar. 3. MitzugehörigkeitsvermerkeEinzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden - sofern vorhanden - unter einem gesonderten Posten ausgewiesen. Es ist auch der Ausweis als Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oder als sonstige Vermögensgegenstände bzw. sonstige Verbindlichkeiten möglich. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. BilanzierungsmethodenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, erstellt. Die Vorschrift des § 42 GmbHG wurde beachtet. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Im Geschäftsjahr wurden zum Vorjahr keine Änderungen in der Darstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen. 2. Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend den Nutzungsdauern linear abgeschrieben. Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Für die im Geschäftsjahr neu angeschafften Vermögensgegenstände wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Die technischen Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear und degressiv abgeschrieben. Für die im Geschäftsjahr neu angeschafften Vermögensgegenstände wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die Vermögensgegenstände der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear und degressiv über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die im Geschäftsjahr neu angeschafften Vermögensgegenstände wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von unter EUR 800,00 werden unter Inanspruchnahme der steuerrechtlichen Bewertungsfreiheit gem. § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von im Einzelfall über EUR 250,00 und unter EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs unter Berücksichtigung der Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren zu jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Sofern die Gründe für den Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert entfallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen bis maximal die Anschaffungskosten erreicht sind. Der Zugang bei den Beteiligungen beruht auf dem Übergang des anteiligen Eigenkapitals der Fruchthof Stauda Verwaltungs GmbH auf die Fruchthof Meißen Verwaltungs GmbH aufgrund der erfolgten Verschmelzung. Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten. Eine von den Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der einzelnen Bilanzpositionen des Anlagevermögens enthält der beigefügte Anlagenspiegel. ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023Fruchthof Nagel GmbHOtto-Renner-Str. 11, 89231 Neu-Ulm
Die Vorräte, wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren, sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei der Bewertung wurde der Grundsatz der verlustfreien Bewertung beachtet. Für einen Teil der Vorräte (Paletten) wurde ein Festwert angesetzt. Dieser wird entsprechend der gesetzlichen Vorgaben in regelmäßigen Abständen überprüft. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erfolgte der Ansatz zum Nominalwert. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie betreffen Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Steuerrückstellungen waren keine zu bilden. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag dotiert. Die Verbindlichkeiten, wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten, sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen am Bilanzstichtag nicht. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens gibt der Anlagespiegel wieder. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Alle Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 2.512) eine Laufzeit von über einem Jahr. Ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) hat eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von TEUR 1.769 enthalten. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Vorauszahlungen für Aufwendungen, die nachfolgende Geschäftsjahre betreffen. 4. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt. Es wird zum Nennwert ausgewiesen. Die Kapitalrücklage wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB gebildet und ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. 5. Rückstellungen Bei den Einzelbeträgen der sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Gewährleistungen, im Personalbereich (Urlaub, Überstunden, Tantiemen) und Kosten für die Archivierung von Buchhaltungsunterlagen. Weitere Rückstellungen wurden im geschäftsüblichen Umfang für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. 6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen ausschließlich geschäftsübliche Sicherheiten (z. B. Eigentumsvorbehalt). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 2.795 enthalten. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von über einem Jahr bzw. von über fünf Jahren bestehen, wie im Vorjahr auch, nicht. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für unbewegliches und bewegliches Anlagevermögen belaufen sich auf netto TEUR 6.579. Die Verträge haben Laufzeiten zwischen 2 und 12 Jahren bzw. sind die Verträge auf unbestimmte Zeit geschlossen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Eine geographische Untergliederung der Umsatzerlöse ist entbehrlich, da die Produkte und Dienstleistungen ausschließlich regional angeboten werden. Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB nach Tätigkeitsgebieten unterbleibt gemäß § 286 Abs. 2 HGB. 2. Abschreibungen Es wird auf die Ausführungen im Anlagenspiegel verwiesen. 3. außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sind nicht angefallen. 4. latente Steuern Für temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den sonstigen Rückstellungen werden latente Steuern mit einem Steuersatz für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag von 30% ermittelt. Aufgrund des Überhangs aktiver latenter Steuern wird in Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keine Aktivierung vorgenommen. E. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Folgende Mitarbeiter waren im Jahresdurchschnitt beschäftigt:
2. Organmitglieder Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr: - Herr Claus-Martin Löffler, Fruchtkaufmann Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. Oktober 2022 wurden Herr Daniel Brenneise, Kaufmann, und Herr Stephan Westphal, Kaufmann, mit Wirkung zum 1. Januar 2023 zu weiteren Geschäftsführern bestellt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 2. Februar 2023. Prokura Herrn Stephan Westphal und Herrn Michael Wolf war im Geschäftsjahr Prokura erteilt. Beiden ist Gesamtprokura in der Weise erteilt, dass sie berechtigt sind, die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem weiteren Prokuristen zu vertreten. Mit dem Zeitpunkt der Bestellung als Geschäftsführer endete die Herrn Stephan Westphal erteilte Prokura. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wurde Herrn Stephan Kopp Einzelprokura erteilt. 3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 29. Neben den Abschlussprüfungsleistungen werden keine weiteren Leistungen erbracht. 5. Unternehmensverbindungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Unternehmensverbindungen:
6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der Krieg in der Ukraine und die bestehende Inflation haben auch nach dem 31.12.2023 partiell einen negativen Einfluss auf die allgemeine Preisentwicklung und den Geschäftsverlauf in Form erhöhter Aufwendungen. Für weitergehende Informationen verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht. Ansonsten haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 3.115 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neu-Ulm, 25. Juli 2024 Claus-Martin Löffler, Geschäftsführer Daniel Brenneise, Geschäftsführer Stephan Westphal, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fruchthof Nagel GmbH, Neu-Ulm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fruchthof Nagel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fruchthof Nagel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, den 25. Juli 2024 BNHS
GmbH
Mathis Neumann, Wirtschaftsprüfer Bernhard Höfer, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Insbesondere weisen wir auf § 328 HGB hin. |
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