Bon Gelati Übach-Palenberg Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Hartjen seit 6.6.2024 | Prokura |
Michael Molsberger seit 6.6.2024 | Prokura |
Olaf Richtscheid seit 31.1.2024 | Prokura |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sindra KGÜbach-PalenbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024Vermerk "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sindra KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Sindra KG, Übach-Palenberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 29. Februar 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sindra KG für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den für Unternehmen i. S. d. § 11 PublG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PublG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Heilbronn, 29. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Holzmann, Wirtschaftsprüfer Klimpke, Wirtschaftsprüfer Inhalt Konzernbilanz zum 29. Februar 2024 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 Konzernanhang Erläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Erläuterungen zur Konzernbilanz Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Kreis der einbezogenen Unternehmen Konzernlagebericht Grundlagen des Konzerns Geschäftsentwicklung Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen Chancen- und Risikobericht Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Prognosebericht Konzernbilanz zum 29. Februar 2024Aktivseite
Passivseite
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024
KonzernanhangErläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Allgemeine Hinweise Der Konzernabschluss der Sindra KG, Übach-Palenberg (Amtsgericht Aachen, HRA Nr. 7518) zum 29. Februar 2024, zur Schwarz Produktion gehörig, wurde nach den Vorschriften des PublG aufgestellt. Der Kreis der einbezogenen Unternehmen einschließlich der Veränderung zum Vorjahr sowie der Hinweis auf die Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften sind ab S. 13 dargestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Die Posten sind im Konzernanhang gesondert erläutert. Die für die einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben wurden ebenfalls in den Konzernanhang übernommen. Die Angaben im Konzernanhang erfolgen in T€. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden in der Regel über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Durch die angewandten Bewertungsverfahren wurde die Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips sichergestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken bilanziert. Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem Zinssatz von 1,8% abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuern gem. § 274 HGB wurden temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen sowie werthaltige steuerliche Zins- und Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen wurden mit einem Steuersatz von 16,5% bewertet. Die sich im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen sowie den Rückstellungen ergebenden latenten Steuern wurden verrechnet. Ein verbleibender Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des gesetzlichen Wahlrechts nicht angesetzt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Auf eine Zwischenergebniseliminierung wurde gem. § 304 Abs. 2 HGB verzichtet. Auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden latente Steuern gem. § 306 HGB gebildet. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen wurden mit einem Steuersatz von 30,0% bewertet und verrechnet. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen
Die Zugänge im Sachanlagevermögen betreffen im Wesentlichen den Neubau eines Produktionswerks. In den laufenden Abschreibungen des Geschäftsjahres sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 20.217 (Vorjahr T€ 97) enthalten, die im Wesentlichen das immaterielle Vermögen aus Unternehmenserwerben betreffen. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von T€ 21.944 (Vorjahr T€ 14.278) enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen und im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Steuern betreffen. Aktive latente Steuern In diesem Posten werden aktive latente Steuern gem. § 306 HGB (T€ 1.956) ausgewiesen, die mit entsprechenden passiven latenten Steuern (T€ 173) verrechnet wurden. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiter und Soziales sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten
* Ausschließlich sonstige
Verbindlichkeiten betreffend.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte (T€ 202.035) sowie durch Sicherungsübereignung (T€ 81.392) besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Sicherheiten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden abgezinst ausgewiesen und betragen T€ 8.128. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 10.219 (Vorjahr T€ 1.648) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von T€ 1.425.835 (Vorjahr T€ 1.261.365) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 2.496 (Vorjahr T€ 2.922). Personalaufwand
Durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer:
Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von T€ 1.276 (Vorjahr T€ 604) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind periodenfremde Zinsen aus Steuern in Höhe von T€ 31 (Vorjahr T€ 3) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten beinhaltet periodenfremde Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 4.043 (Vorjahr T€ -1.178). Sonstige Angaben Honorare des Konzernabschlussprüfers Die Honorare des Konzernabschlussprüfers für im Geschäftsjahr erbrachte Leistungen betrugen:
Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Kreis der einbezogenen Unternehmen Einbezogen wurden alle Gesellschaften, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden konnte. Der Kreis der einbezogenen Unternehmen zum 29. Februar 2024 ist im Folgenden tabellarisch dargestellt. Die mit 1 gekennzeichneten Gesellschaften wurden erstmalig einbezogen. Die mit 2 gekennzeichneten Gesellschaften nehmen die Erleichterungen des § 5 Abs. 6 PublG i.V.m. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Die mit 3 gekennzeichneten Gesellschaften nehmen die Erleichterungen des § 264 Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 HGB in Anspruch.
Übach-Palenberg, 28. Mai 2024 My-Stiftung Olaf Richtscheid,Vorstand Dr. Jens Rudolph, Vorstand PVG Geschäftsführungs-KG Hermann-Josef Hoffmann, Geschäftsführer der PVG Geschäftsführungs - und Verwaltungs-GmbH (phG) Kreis der einbezogenen Unternehmen
KonzernlageberichtGrundlagen des Konzerns Geschäftstätigkeit Der Konzern stellt Schokolade, Nüsse, Trockenfrüchte, Backwaren, Eis, Kaffee und Teigwaren her. Darstellung Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1 Der Euro-Raum verzeichnete beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Anstieg um 0,5% und lag damit deutlich unter der Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Energiekrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Verwerfungen führten zwar nicht zu einem Rückgang des BIP, jedoch hat die Wirtschaftsleistung im Währungsgebiet kaum mehr als stagniert. Der Anstieg der Verbraucherpreise beläuft sich im Euro-Raum auf 5,5% und ist im Wesentlichen durch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten getrieben. Angesichts der weiterhin erhöhten Inflation hat die Europäische Zentralbank den im Vorjahr begonnenen Kurs der schrittweisen Erhöhung des Leitzinses im Jahr 2023 fortgesetzt. Der private Konsum expandierte vor dem Hintergrund sinkender Realeinkommen lediglich um 0,6%. Die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen im Umfeld höherer Realzinsen ebenfalls nur verhalten um 1,4%. Die Erwerbslosenquote ging um 0,2 Prozentpunkte auf 6,5% zurück. Das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft ein schwieriges Jahr. Die Konjunktur wurde in allen Bereichen durch ein anhaltend hohes Preisniveau gedämpft. Zusätzlich belasteten ungünstige Finanzierungsbedingungen infolge steigender Zinsen und eine nachlassende Nachfrage aus dem In- und Ausland die Wirtschaft. Während das preisbereinigte BIP im Vorjahr noch um 1,9% gewachsen ist, ist im Jahr 2023 ein Rückgang um 0,3% zu verzeichnen. Die privaten Konsumausgaben gingen um 0,7% gegenüber dem Vorjahr zurück, was im Wesentlichen durch die hohen Verbraucherpreise und den dadurch verursachten Reallohn- und Kaufkraftverlusten bedingt ist. Erstmals seit zwei Jahrzehnten nahmen die staatlichen Konsumausgaben ab. Preisbereinigt sanken sie um 1,7%. Der Rückgang des Staatskonsums dürfte vorwiegend auf das Wegfallen coronabezogener Aufwendungen zurückzuführen sein. Die Bauinvestitionen sind infolge der hohen Baupreise sowie der deutlich gestiegenen Finanzierungskosten um 2,7% gesunken. Die Entwicklung des Außenbeitrags hat sich mit einem geringen Wachstumsbeitrag positiv auf das BIP ausgewirkt. Im Detail nahmen die Importe um 3,4% gegenüber dem Vorjahr ab, die Exporte gingen um 2,2% zurück. Im Jahr 2023 stieg die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7%. Zum zweiten Mal in Folge ist die Verbraucherpreisinflation mit 5,9% (Vorjahr 6,9%) sowie Energiepreisinflation mit 5,3% (Vorjahr 29,7%) im Wesentlichen aufgrund der Kriegs- und Krisensituationen (Ukraine-Krieg, Energiekrise und Lieferengpässe) gestiegen. In diesem Zusammenhang waren Nahrungsmittel insgesamt um 12,4% teurer. Die deutsche Süßwarenindustrie blickt im Jahr 2023 auf eine Erhöhung der Produktionsmenge sowie auf ein inflationsbedingtes Umsatzplus zurück. Begleitet wurde dies von weiterhin drastischen Kostensteigerungen bei den Rohstoffen sowie einer Flut an neuen bürokratischen Anforderungen. Die Produktion der insgesamt in Deutschland hergestellten Süßwaren stieg mengenmäßig um 2,2% auf rd. 4,3 Mio. t und wertmäßig um 13,3% auf rd. 16,1 Mrd. €. Nach wie vor ist der Konkurrenzdruck im nationalen Wettbewerb angespannt. Die stark gestiegenen Energie-, Logistik- und Rohstoffkosten belasten die Ertragslage vieler der über 200 industriellen Herstellern von Süßwaren und Knabberartikeln in Deutschland. Darüber hinaus wirken sich auch standortbedingte Belastungen wie z.B. die Arbeitskosten, Arbeitskräftemangel, Steuern, Bürokratiebelastungen oder ansteigende Kosten für Verpackung und CO 2 -Bepreisung negativ auf die Ertragslage aus. Hinzu kommen die Unsicherheiten bei der Rohstoffbeschaffung, verbunden mit weiteren massiven Kostensteigerungen auf den Rohstoffmärkten, wie z.B. für Zucker, Kakaobutter, Kakao oder Stärke. Die Qualität von Süßwaren "Made in Germany" wird im Ausland weiterhin sehr geschätzt. Mengenmäßig sank der Export von Süßwaren und Knabberartikeln im Jahr 2023 leicht um 1,0% auf ca. 2,5 Mio. t. Der Exportumsatz stieg kräftig um 14,2% auf rd. 12,2 Mrd. €. Der Exportanteil liegt weiterhin über 60%, so dass mehr als jede zweite produzierte Tonne Süßwaren in den Export geht. Geschäftsentwicklung Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.646.411 auf T€ 1.949.577 gestiegen, was einer Zunahme um T€ 303.166 entspricht. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem ganzjährigen Betrieb eines im Vorjahr fertiggestellten Produktionswerks, der erstmaligen ganzjährigen Einbeziehung eines im Vorjahr erworbenen Unternehmens sowie aus gestiegenen Absatzmengen und inflationsbedingten Preissteigerungen in den Bestandswerken.
Nach dem deutlichen Aufbau der Bestände im Vorjahr (T€ 57.727) aufgrund der Inbetriebnahme eines neuen Produktionswerks erfolgte im Geschäftsjahr ein Bestandsabbau um T€ -14.032 infolge gestiegener Absatzmengen. Der Materialaufwand ist im Wesentlichen aufgrund des ganzjährigen Betriebs eines im Vorjahr fertiggestellten Produktionswerks sowie der erstmaligen ganzjährigen Einbeziehung eines im Vorjahr erworbenen Unternehmens von T€ 1.264.287 auf T€ 1.428.331 gestiegen. Zudem wirkten sich Preis- und Produktionsmengensteigerungen erhöhend aus. Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 26.434 auf T€ 162.385. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter aus der Ausweitung der Geschäftstätigkeit sowie auf tarifliche Lohn- und Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Der Anstieg bei den sonstigen Aufwendungen abzüglich Erträge um T€ 18.681 auf T€ 196.741 resultiert im Wesentlichen aus dem ganzjährigen Betrieb eines im Vorjahr fertiggestellten Produktionswerks, der erstmaligen ganzjährigen Einbeziehung eines im Vorjahr erworbenen Unternehmens sowie aus gestiegenen Energie- und IT-Kosten. Dem Anstieg wirkten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen entgegen. Die Zunahme der Abschreibungen um T€ 22.063 auf T€ 110.460 ist im Wesentlichen auf die außerplanmäßige Abschreibung von immateriellem Vermögen aus Unternehmenserwerben zurückzuführen. Die Zinsaufwendungen abzüglich Zinserträge erhöhten sich um T€ 14.107 auf T€ 25.078, im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs des allgemeinen Zinsniveaus. Die Zunahme der Ertragsteuern resultiert im Wesentlichen aus der erstmaligen ganzjährigen Einbeziehung eines im Vorjahr erworbenen Unternehmens. Ergebnisentwicklung Das EBIT liegt im Wesentlichen aufgrund der erstmaligen ganzjährigen Einbeziehung eines im Vorjahr erworbenen Unternehmens sowie des ganzjährigen Betriebs eines im Vorjahr fertiggestellten Produktionswerks mit T€ 37.628 leicht über Vorjahresniveau. Gegenläufig wirkte sich die außerplanmäßige Abschreibung von immateriellem Vermögen auf Unternehmenserwerbe aus. Die Umsatzrendite bezogen auf das EBIT ist von 2,3% auf 1,9% gesunken. Das Konzernjahresergebnis verminderte sich aufgrund eines um T€ 14.107 rückläufigen Zinsergebnisses sowie gestiegener Ertragssteuern im Vergleich zum Vorjahr von T€ 23.022 auf T€ -414. Vermögenslage Das Gesamtvermögen des Konzerns gliedert sich wie folgt und liegt mit T€ 1.083.266 unter Vorjahresniveau.
Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt T€ 77.088. Wesentlich waren dabei Investitionen in den Neubau eines Produktionswerks. Die Abnahme des Anlagevermögens resultiert aus den planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres.
Im Geschäftsjahr 2023 wird das Anlagevermögen mit 23,5% durch Eigenkapital gedeckt. Unter Einbeziehung des lang- und mittelfristigen Fremdkapitals ergibt sich eine Anlagendeckung in Höhe von 74,6%.
Das Umlaufvermögen verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 70.513, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Finanzlage Der Konzern weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von T€ 170.694 aus. Die Eigenkapitalquote stieg von 15,2% auf 15,8%.
Das lang- und mittelfristige Fremdkapital hat sich im Wesentlichen aufgrund geänderter Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 36.443 vermindert. Der Rückgang des kurzfristigen Fremdkapitals um T€ 58.684 resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus sonstigen Darlehen gegenüber Unternehmen der Schwarz Produktion sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Konzern war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Plan-Ist-Vergleich Im Vorjahr wurde von einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse ausgegangen. Diese konnten um T€ 303.166 auf T€ 1.949.577 gesteigert werden und liegen damit im Plan. Im Rahmen der Lageberichterstattung 2022 wurde für das Geschäftsjahr 2023 von einem Konzernjahresüberschuss deutlich unter Vorjahresniveau ausgegangen. Das tatsächliche Konzernjahresergebnis von T€ -414 liegt damit im Plan. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Umsätze sind im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr um T€ 303.166 auf T€ 1.949.577 gestiegen, im Wesentlichen aufgrund des ganzjährigen Betriebs eines im Vorjahr fertiggestellten Produktionswerks, der erstmaligen ganzjährigen Einbeziehung eines im Vorjahr erworbenen Unternehmens sowie aufgrund von gestiegenen Absatzmengen und inflationsbedingten Preissteigerungen in den Bestandswerken. Das EBIT liegt im Wesentlichen aufgrund der erstmaligen ganzjährigen Einbeziehung eines im Vorjahr erworbenen Unternehmens sowie des ganzjährigen Betriebs eines im Vorjahr fertiggestellten Produktionswerks mit T€ 37.628 leicht über Vorjahresniveau. Gegenläufig wirkte sich die außerplanmäßige Abschreibung von immateriellem Vermögen auf Unternehmenserwerbe aus. Das Konzernjahresergebnis verminderte sich aufgrund eines um T€ 14.107 rückläufigen Zinsergebnisses sowie gestiegener Ertragssteuern im Vergleich zum Vorjahr von T€ 23.022 auf T€ -414. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen "Wir übernehmen in unserem täglichen Handeln ökonomische, soziale und ökologische Verantwortung". Gemäß diesem Grundsatz setzt sich der Konzern kontinuierlich dafür ein, Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt und Mitarbeiter zu verbessern. Sortiment Im Rahmen unserer Sortimentsgestaltung übernehmen wir aktiv Verantwortung für Mensch und Natur. Bei der Herstellung unserer Produkte setzt der Konzern auf Nachhaltigkeit. Dabei achten wir bei der Auswahl unserer Rohstoffe darauf, dass diese ressourcenschonend produziert wurden. Mitarbeiter Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind einer unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren. Daher betreibt der Konzern kontinuierliche Personalentwicklungsmaßnahmen sowie eine vorausschauende Personalpolitik. Im Geschäftsjahr 2023 waren im Konzern durchschnittlich 2.472 Mitarbeiter beschäftigt. Chancen- und Risikobericht Branchenbezogene Chancen und Risiken Besondere Markt- und Ausfallrisiken können durch geopolitische Spannungen entstehen. Auf den Beschaffungsmärkten besteht das Risiko steigender Preise für produktionsnotwendige Rohstoffe. Markt- und Ausfallrisiken auf der Beschaffungsseite werden laufend beobachtet, mögliche Anpassungsszenarien diskutiert und entsprechende Maßnahmen bei Bedarf umgesetzt. Durch die enge Kundenbindung können Absatzabweichungen umgehend festgestellt und Produktionskapazitäten angepasst werden. Zusätzliche Absatzrisiken könnten sich aus Qualitätsmängeln der Produkte ergeben. Dem begegnen wir durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach International Featured Standards. Risiken aus gesellschaftlichen oder politischen Veränderungen werden umfänglich beobachtet und bewertet, um ggf. mit entsprechenden Maßnahmen frühzeitig reagieren zu können. Im Fokus stehen mögliche Auswirkungen geopolitischer Spannungen. Tendenzen einer Verschiebung des Verbraucherverhaltens hin zu nachhaltigen Produkten begegnen wir durch Anpassung unserer Produktpalette hin zu Rainforest Alliance- und Fairtrade-zertifizierten Sorten mit ressourcenschonend produziertem Kakao und Kaffee sowie durch die Unterstützung der "Roundtable on Sustainable Palm Oil" Initiative. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Die Liquidität des Konzerns wird kontinuierlich beobachtet, um Chancen und Risiken daraus frühzeitig zu erkennen. Über den erwirtschafteten Cash-Flow sowie bestehende Kreditlinien wird die Liquiditätsversorgung sichergestellt. Aufgrund kurzfristiger Zinsbindungen beeinflusst das veränderte Zinsniveau das Ergebnis. Die weitere Zinsentwicklung wird kontinuierlich analysiert. Wechselkursänderungen wirken sich auf Zahlungsüberschüsse und Ergebnisse nicht aus, da ausschließlich in Euro fakturiert wird. Personalchancen und -risiken Bedingt durch die demografische Entwicklung und den immer intensiveren Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, können sich Engpässe bei der Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter ergeben. Ein attraktives Arbeitsumfeld sowie regelmäßige Weiterbildungen schaffen Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für die berufliche als auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter und tragen somit zu einer langfristigen Bindung an das Unternehmen bei. Rechtliche und steuerliche Risiken Rechtliche Risiken resultieren vor allem aus arbeits- und zivilrechtlichen sowie aus kartell- oder patentrechtlichen Verfahren. Für diese Risiken wurden, sofern die Verpflichtungen hinreichend konkretisiert sind, Rückstellungen gebildet. Steuerliche Risiken werden regelmäßig geprüft und bei hinreichender Konkretisierung durch eine angemessene Risikovorsorge berücksichtigt. Die Produktionsstandorte des Konzerns werden derzeit teilweise von den Belastungen der KWKG-Umlage sowie der Offshore-Netzumlage nach der besonderen Ausgleichsregelung befreit. Wir haben ein Energiemanagement-System (nach DIN ISO 50001:2018) eingerichtet, um unseren Energiebedarf bestmöglich zu überwachen und zu optimieren. Informationstechnische Risiken Die Anforderungen unserer Geschäftsprozesse an die Informationstechnologie steigen kontinuierlich, unter anderem durch zunehmende regulatorische Anforderungen. Hieraus resultieren unterschiedliche Risiken, z.B. hinsichtlich der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Informationen. Modernste Sicherheitstechnologien werden zum Schutz unserer Systeme und Daten eingesetzt. Darüber hinaus wurden Vorkehrungen getroffen, um Ausfallzeiten unserer Systeme auf ein Minimum zu verkürzen. Beurteilung der Gesamtrisiken Auf den obersten Verantwortungs- und Entscheidungsinstanzen werden wesentliche Chancen und Risiken diskutiert und grundsätzliche Entscheidungen zur Risikovermeidung bzw. Risikoreduzierung getroffen, die durch die operativen Ebenen umgesetzt und durch die interne Revision überwacht werden. Aus derzeitiger Sicht ergeben sich keine erkennbaren Risiken, die eine direkte Auswirkung auf den Fortbestand und die Liquidität des Konzerns haben. Grundlegende Änderungen der Risikolage werden derzeit nicht erwartet. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Konzerns dient der Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der externen Rechnungslegung, indem mögliche Risiken, die zu einem fehlerhaften Abschluss führen können, erkannt und minimiert werden. Das interne Kontrollsystem unterteilt sich dabei in vorgelagerte Steuerungskontrollen, Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungsbzw. Konsolidierungsprozesses sowie in unabhängige Kontrollen durch interne bzw. externe Revisoren. Kontrollen im Rahmen des Steuerungsprozesses Kern der Kontrollen sind die konzernweit gültigen Bilanzierungsrichtlinien. Diese werden jährlich überarbeitet, mit dem Konzernabschlussprüfer abgestimmt und den Tochterunternehmen vorgestellt. Innerhalb dieser Richtlinien werden konzernweite Mindestvorgaben zur Durchführung von rechnungslegungsbezogenen Kontrollen definiert, die von den jeweiligen Tochterunternehmen zu berücksichtigen sind. Weiterhin wird zur Planung und Steuerung der Abschlusserstellung ein zentraler Terminplan definiert. Dabei werden die Erstellungs- und Prüfungszeiträume mit den Tochterunternehmen und dem Abschlussprüfer im Vorfeld abgestimmt. Die Termineinhaltung wird zentral überwacht, so dass jederzeit eine Statusverfolgung der Abschlusserstellung sichergestellt ist. Um die Sicherheit der Informationstechnik zu gewährleisten, sind Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen definiert, die zentral verwaltet werden. Durch die zentrale Vergabe von Berechtigungen wird sichergestellt, dass die Nutzer nur auf die Systeminformationen Zugriff haben, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- und Konsolidierungsprozesses Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen erfolgt in SAP ERP-Systemen. Haupt- und Nebenbuchhaltungen, wie zum Beispiel die Anlagen- oder Materialbuchhaltung, sind organisatorisch getrennt. Durch die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen in Verbindung mit definierten Genehmigungsprozessen wird das Vier-Augen-Prinzip bei allen wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Prozessen gewährleistet. Die originäre Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt in einem zentralen SAP-Konsolidierungssystem (SEM-BCS). Die Datenbereitstellung aus den SAP ERP-Systemen erfolgt durch automatisierte Datenflüsse ohne Möglichkeit manueller Eingriffe. Im SAP SEM-BCS werden auf allen Ebenen des Erstellungsprozesses umfangreiche Prüf- und Validierungsroutinen durchgeführt. Darüber hinaus werden die einzelnen Konsolidierungsschritte sowohl systemtechnischen als auch manuellen Kontrollen unterzogen, die in einem SAP basierten Risiko- und Kontrollsystem hinterlegt sind. Diese Kontrollen werden jährlich überarbeitet und stehen dem Abschlussprüfer zur Verfügung. Weiterhin werden Analysen des Konzernabschlusses erstellt und Veränderungen einzelner Posten im Vergleich zum Vorjahr auf Plausibilität geprüft. Kontrollen durch interne Revision und externe Prüfung In Abstimmung mit den Vorständen entwickelt die Interne Revision einen jährlichen Prüfungsplan, der rollierend die wesentlichen Führungs- und Geschäftsprozesse beinhaltet. Darin enthalten ist die Prüfung des Abschlusserstellungsprozesses dahingehend, ob die konzernweit vorgegebenen Mindestvorgaben an Kontrollen durchgeführt und die Bilanzierungsrichtlinien angewendet wurden. Der Konzernabschlussprüfer der Sindra KG prüft die wesentlichen Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen daraufhin, ob die anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften eingehalten wurden und bestätigt schriftlich deren vollständige Anwendung. Danach prüft der Konzernabschlussprüfer den Konzernabschluss der Sindra KG und erteilt den Bestätigungsvermerk. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2 Für die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum wird von einer langsamen Belebung ausgegangen. Im Jahresverlauf wird die konjunkturelle Dynamik allmählich zunehmen. Vor allem der private Konsum wird von wieder steigenden Reallöhnen Impulse erhalten. Anregend sollte sich auch die Auslandsnachfrage im Prognosezeitraum auswirken. Darüber hinaus wird eine Belebung der Investitionen durch sinkende Finanzierungskosten erwartet. Insgesamt wird für das Jahr 2024 im Euro-Raum ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7% prognostiziert. Die Arbeitslosenquote dürfte konstant bei 6,5% bleiben. Weiterhin dürften die Energiepreise den allgemeinen Preisauftrieb dämpfen, so dass die Inflationsrate weiter zurückgeht. Durchschnittlich wird sie im Laufe des Jahres voraussichtlich bei 2,4% liegen. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deuten derzeit auf keine wesentliche Trendwende hin, so dass die Wirtschaftsleistung in 2024 lediglich um 0,1% zunehmen sollte. Das schwache Wachstum wird vor allem durch die privaten Konsumausgaben gestützt, die um 0,9% steigen sollten. Bei den Bauinvestitionen wird hingegen ein Rückgang um 2,2% prognostiziert. Beim Außenbeitrag wird wiederum ein gering positiver Beitrag auf das BIP durch den Rückgang der Exporte um 1,0% und der Importe um 1,2% erwartet. Im Jahr 2024 wird von einer steigenden Arbeitslosenquote infolge der konjunkturellen Schwäche und dem damit verbundenen verlangsamten Beschäftigungsaufbau um 0,1 Prozentpunkte auf 5,8% ausgegangen. Die Verbraucherpreise dürften um 2,3% steigen. Entwicklung des Konzerns Die weiterhin vorhandene Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Inflation und der Zinsen können Auswirkungen auf die Entwicklung des Konzerns haben. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 unterliegt aus diesen Gründen unvorhersehbaren Faktoren, die die aktuelle Prognose beeinflussen können. Der Konzern wird auch im neuen Geschäftsjahr weiter in den Ausbau der laufenden Geschäftstätigkeit investieren. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet der Konzern einen leichten Umsatzrückgang sowie ein Konzernjahresergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau.
Übach-Palenberg, 28. Mai 2024 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Speiseeis
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Dauerbackwaren
Beteiligungsgesellschaften
Kokerei
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen