LAMILUX Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Karl Knecht seit 2.6.2026 | Prokura |
Thomas Dr. Denner seit 4.7.2025 | Prokura |
Sophia Dr. Strunz seit 3.1.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Gollwitzer seit 2.4.2024 | Prokura |
Niklas Braun seit 12.7.2021 | Prokura |
Jan Seemann seit 1.4.2020 | Prokura |
Jan Wurth seit 1.4.2020 | Prokura |
Michael Wagner seit 1.4.2020 | Prokura |
Alexander Dr. Strunz seit 10.1.2019 | Geschäftsführer |
Johanna Strunz seit 10.1.2019 | Geschäftsführer |
David Plaedrich seit 4.4.2011 | Prokura |
Norbert Schug seit 4.4.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 73.91% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinrich Strunz GmbHRehauJahresabschluss zum 31. Dezember 2010LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010HEINRICH STRUNZ GMBH, REHAU1. Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 HGB 1.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs Allgemeine Lage der Kunststoffindustrie Das Geschäftsfeld der Heinrich Strunz GmbH erstreckt sich auf den Bereich der Kunststoffverarbeitung. Die Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie im Bereich Platten und Folien konnten im Jahre 2010 einen Umsatzzuwachs von 11,7 % erreichen, die der Hersteller von Baubedarfsartikeln aus Kunststoff einen Zuwachs von 9,1 % (Hauptverband der Deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige e.V.). 1.2 Geschäftsverlauf der Heinrich Strunz GmbH 2010 1.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsätze stiegen 2010 und erreichten insgesamt T€ 113.227 nach T€ 83.773 im Jahre 2009. Dies entspricht einer Erhöhung von T€ 29.454 und somit einem Umsatzplus von 35,2 %. Die Umsatzzuwächse waren hauptsächlich im Auslandsgeschäft. 2010 entfielen die Umsätze zu 44,4 % auf das Inland und zu 55,6 % auf das Ausland. Während dort der Umsatz um 63,6% gestiegen ist, betrug der Zuwachs im Inland 11,0 %.
1.2.2 Beschaffung Die benötigten Materialien und Dienstleistungen werden europaweit bezogen. Die Sicherung der Qualität erfolgt aufgrund eines Qualitätsmanagementsystems, welches nach ISO 9001 zertifiziert ist. Die Schlüsselmaterialien werden von verschiedenen Herstellern bezogen. 1.2.3 Finanzierungsmaßnahmen Hierzu verweisen wir auf unsere Ausführungen zur Finanzlage. 1.2.4 Personalentwicklung Die Heinrich Strunz GmbH beschäftigte im Jahresschnitt 2010 394 Mitarbeiter. Die Zahl der Auszubildenden betrug 50, was einer Quote von 12,69 % der Mitarbeiter entspricht. Der Gesundheits- und Arbeitsschutz wird verantwortlich von einem Arbeitsschutzbeauftragten wahrgenommen, der regelmäßig Einweisungen und Belehrungen durchführt und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften überprüft. 1.2.5 Umweltschutz Die Einhaltung der maßgebenden Umweltvorschriften wird laufend durch den zuständigen Umweltbeauftragten überprüft. 1.3 Darstellung der Lage 1.3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Heinrich Strunz GmbH erhöhte sich mit T€ 33.957 gegenüber T€ 28.014 im Vorjahr. Auf der Aktivseite entfällt die Bilanzsumme zu 100% auf Finanzanlagen, Umlaufvermögen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten, da das Anlagevermögen in der Firma Heinrich Strunz GmbH & Co Besitz-KG bilanziert wird. Dabei stiegen die Vorräte um T€ 3.978, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um T€ 1.136. Forderungen im Verbundbereich wurden um T€ 3.401 erhöht. Die liquiden Mittel in Form von Bankguthaben und Schecks sanken um T€ 2.552, die Rechnungsabgrenzungsposten um T€ 20. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das wirtschaftliche Eigenkapital (Eigenkapital lt. Bilanz zuzüglich Genussrechtskapital) um die Rücklagen aufgrund BilMoG Umstellung und den Jahresüberschuss i.H.v. T€ 3.431. Das langfristige Fremdkapital wurde um 21,6% gesenkt, da sich die Pensionsrückstellungen aufgrund neuer Ausweisvorschriften um T€ 110 reduzierten. Die Rückstellungen wurden um T€ 2.858 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden um T€ 555 erhöht, die kurzfristigen Verbindlichkeiten im Verbundbereich entstanden erstmals mit T€ 48 und die sonstigen Verbindlichkeiten wurden um T€ 834 reduziert, so dass das kurzfristige Fremdkapital insgesamt um 23,6 % erhöht wurde. Die Eigenkapitalquote liegt bei 58,2 % (Vorjahr 58,4 %) und die Fremdkapitalquote bei 41,8 % (Vorjahr 41,6 %). Das Working Capital (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital) liegt bei T€ 20.025 (Vorjahr T€ 16.684). 1.3.2 Finanzlage Die Kapitalflussrechnung zeigt folgende Entwicklung des Finanzmittelfonds zum 31.12.2010: Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit reduzierte den Finanzmittelfond in Höhe von 2.552 T€. Grundsätzlich konnte die Gesellschaft jederzeit allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen und alle Skontierungsmöglichkeiten nutzen. 1.3.3 Ertragslage Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von T€ 4.849 unterteilt sich in folgende Einzelbereiche:
Die Rentabilität entwickelte sich wie folgt:
Bei der Betriebsleistung konnte eine Steigerung von T€ 32.617 erreicht werden (= 39,1 % gegenüber dem Vorjahr 2009). Durch den gesteigerten Umsatz ist der zur Lieferfähigkeit notwendige Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um T€ 1.960 erhöht worden. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um T€ 195. Die Materialeinsatzquote erhöhte sich im Verhältnis zur Betriebsleistung von 55,1 % im Jahre 2009 auf jetzt 56,8 %. Die Personalaufwandsquote sank dagegen von 18,3 % auf nun 14,8 %. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass trotz gesunkenem Umsatz in 2009 die Stammbelegschaft auch durch vorübergehende Kurzarbeit in einzelnen Betriebsteilen gehalten wurde, um bei den erwarteten wieder steigenden Umsätzen ab 2010 auf das vorhandene Know-how zurückgreifen zu können. Durch den dann eingetretenen Umsatzzuwachs in 2010 wurde in etwa wieder das Niveau von 2008 von 14,5 % erreicht. Der Verwaltungsaufwand musste in 2010 um T€ 1.138 erhöht werden, lag aber mit einem Anteil von 7,3% unter der Vorjahresquote von 8,8 %. Die Vertriebsaufwendungen stiegen in 2010 um T€ 3.257 entsprachen aber der Quote des Vorjahres von 10,0 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 4.570 erhöht und liegen mit einer Quote von 7,5 % über der Vorjahresquote von 4,9 %. Zwar reduzierten sich die Fremdleistungen Wartungen um 277 T€ und die Leasingaufwendungen um T€ 84, allerdings erhöhten sich im Gegenzug die Fremdinstandhaltungen um T€ 773, die Umweltschutzkosten um 110 T€ und die Kosten für Materialprüfung und Prüfungszeugnisse um T€ 84. Ebenso erhöhten sich die Zuführung zu Rückstellungen um T€ 750, die Kursverluste um T€ 966, die Einstellungen in Wertberichtigungen um T€ 434 und die Zuführung zu Rückstellungen Garantieansprüche um T€ 946. Zudem wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus Devisentermingeschäften von T€ 729 und Rückstellungen für Verluste aus Zinsswaps von T€ 119 eingestellt. Somit verbesserte sich das Betriebsergebnis 2010 um T€ 1.829 gegenüber dem Vorjahr. Ebenso verbesserte sich das Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr um T€ 124. Das neutrale Ergebnis reduzierte sich von T€ 1.221 im Vorjahr auf T€ 596 im Jahre 2010. Die größten Veränderungen ergaben sich bei folgenden Positionen:
Die ertragsabhängigen Steuern entwickelten sich linear zur Veränderung der jeweiligen Geschäftsbereiche. Nominal erhöhte sich der Jahresüberschuss von T€ 2.643 auf nun T€ 3.282. Fazit: Aus dem aktuellen Geschäftsverlauf erwarten wir für 2011 weiter steigende Umsätze und eine gute Ertragslage. Daher ist aus gegenwärtiger Sicht kein Liquiditätsengpass zu erwarten. Auch im kommenden Jahr wird daher eine zufrieden stellende Liquiditätssituation das Unternehmen in die Lage versetzen, allen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten, Personal und Kapitalgebern nachzukommen. 1.4 Risiken und Chancen Im Rahmen der Geschäftstätigkeit im In- und Ausland ist die Heinrich Strunz GmbH mit möglichen Risiken konfrontiert. Grundsätzlich werden unternehmerische Risiken nur dann bewusst eingegangen, wenn gute Chancen zur Weiterentwicklung und Wertsteigerung des Unternehmens und die damit verbundenen Risiken in ihren Auswirkungen beherrschbar bleiben. Die aus unserer Sicht wichtigsten Risikofelder, die im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit berührt werden, stellen sich wie folgt dar: 1.4.1 Unternehmensrisiko Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten oder geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich und nachhaltig zu beeinträchtigen, sind derzeit nicht erkennbar. 1.4.2 Gesamtwirtschaftliche Einflüsse Konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kernmärkten können das Geschäft insofern beeinflussen, dass mit einer einhergehenden Veränderung der Kapazitätsauslastung sowohl Risiken als auch Chancen bei Umsatz und Unternehmensergebnis auftreten können. In den rechtlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen, sowie der prognostizierten Entwicklung der Kapitalmärkte, sind derzeit auch keine wesentlichen Risiken erkennbar, die uns direkt betreffen. 1.4.3 Risiken aus der Betriebstätigkeit Mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle sind durch entsprechende Versicherungsverträge wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Mögliche Forderungsausfälle sind durch Kreditversicherungen abgedeckt. Für Gewährleistungsansprüche sind ausreichend Rückstellungen gebildet. 1.4.4 Produktions- und Beschaffungsrisiken Im Produktionsbereich haben wir die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ausfalls unserer Anlagen durch kontinuierliche auch präventive Instandhaltung, Brandschutz- und andere Vorsorgemaßnahmen weitestgehend reduziert. Für Großschäden und Betriebsunterbrechungen sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Die Heinrich Strunz GmbH bedient sich bei der Beschaffung der benötigten Materialien einer Vielzahl von Lieferanten. Bei der Lieferantenauswahl wird im Hinblick auf Beschaffungsrisiken neben der Lieferqualität und -treue auch die Marktstellung und wirtschaftliche Position des Lieferanten mit bewertet. Bei den Materialien, die das überwiegende Gros des Einkaufsvolumens stellen, ist die Anzahl der Lieferanten am Markt begrenzt, da unterschiedliche Verfahrenstechniken bei der Herstellung der benötigten Ausgangsprodukte zur Anwendung kommen. Dies bedeutet, dass einige Lieferanten eine sehr große Bedeutung im Bezug auf Beschaffungssicherheit und Produktion haben. Es besteht zwar keine vollständige Abhängigkeit von einem Hauptlieferanten und im Eskalationsfall kann auf andere Lieferanten ausgewichen werden. Dennoch können bei wichtigen Rohmaterialien Lieferverzögerungen, Lieferausfälle, Qualitätsmängel oder andere durch die Heinrich Strunz GmbH nicht beeinflussbare Ereignisse vorübergehend zu Produktionsstörungen führen und die Ertragslage negativ beeinflussen. 1.4.5 Informationstechnische Risiken Durch verschiedene Maßnahmen in Bezug auf Anwendungen, Organisation, Systeme, Netzwerke und Mitarbeiter schützt sich das Unternehmen gegen einen unberechtigten Datenzugriff oder Datenmissbrauch durch Dritte. Zum Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität kommen technische Schutzmaßnahmen zum Einsatz, z.B. Firewallsysteme, Virenscanner, Zugangs- und Zugriffskontrollen auf Anwendungs- und Betriebssystemebene. 1.4.6 Finanztechnische Risiken Aufgrund der hohen Eigenkapitalausstattung bestehen keine nennenswerten Risiken aus der Finanzierung. Durch vorgehaltene Betriebsmittellinien bei unseren Geschäftsbanken stellen wir für den Bedarfsfall die Liquidität sicher. Die Sicherung der Zins- und Währungsrisiken werden durch derivative Finanzinstrumente in Form von Swaps und Devisentermingeschäften erreicht. 1.4.7 Rechtliche und steuerrechtliche Risiken Es sind keine wesentlichen rechtlichen oder steuerlichen Risiken erkennbar, die nicht im Rahmen von bilanzieller Vorsorge abgedeckt sind. 1.4.8 sonstige Risiken Über die oben genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine sonstigen Risiken bekannt oder erkennbar. 1.4.9 Chancen Die Unternehmensleitung ist bereit unternehmerische Risiken einzugehen, sofern durch die damit eingeleiteten Geschäftsaktivitäten und den daraus resultierenden zusätzlichen Ertragschancen eine Steigerung des Unternehmenswertes zu erwarten ist. Für die kommenden Jahre sehen wir im Bereich Export Chancen, in den bereits erschlossenen Märkten und Kundenkreisen weiteres Potential zur nachhaltigen Erhöhung der Ertragskraft zu gewinnen. Eine weitere Chance wird in der Erweiterung des bestehenden Produktprogrammes gesehen, um als Anbieter am Markt präsent zu sein und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. 1.5 Prognosebericht Die im Prognosebericht über die voraussichtliche Entwicklung in den nächsten zwei Geschäftsjahren enthaltenen Aussagen stellen Einschätzungen dar, die das Management auf Basis aller ihm zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen hat. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Sowohl im Inland als auch im Ausland sehen wir in den kommenden Jahren wieder Zuwächse beim Umsatz. Der Bereich Export wird zukünftig weiterhin als Wachstumsbereich für das Unternehmen eine große Rolle spielen. In den kommenden Jahren sehen wir in den 2010 erschlossenen Märkten und Kundenkreisen weiteres Potential zur nachhaltigen Erhöhung der Ertragskraft. Parallel zur Ausweitung der Marktaktivitäten wird das bestehende Produktprogramm erweitert, um als Anbieter am Markt präsent zu sein bzw. um die Wettbewerbsfähigkeit an diesem Punkt zu erhöhen. Die Personalaufwendungen und der sonstige betriebliche Aufwand werden sich nach jetziger Einschätzung hauptsächlich bei den ausbringungs- und umsatzabhängigen Positionen (Fertigungslöhne, Fracht, Verpackung, Energie, etc.) analog zum Umsatz verändern. Im Übrigen ist für 2011 keine wesentliche Änderung zu erwarten. Alles in allem erwarten wir aus heutiger Sicht für das aktuelle Jahr einen der Umsatzsteigerung entsprechenden Ergebnisverlauf. Auch für 2012 erwarten wir weiterhin steigende Umsätze und Erträge. 2. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 2.1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Heinrich Strunz GmbH von besonderer Bedeutung wären, sind nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Rehau, im März 2011 gez. Geschäftsleitung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010HEINRICH STRUNZ GMBH, REHAUAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010HEINRICH STRUNZ GMBH, REHAU
A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes vom 25.05.2009 (BilMoG) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. 2. Vergleichbarkeit mit Vorjahr in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Die Anwendung der neuen Rechnungslegungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ab 2010 ermöglicht nur eine eingeschränkte Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr. Eine Anpassung der Vorjahresbeträge wurde gemäß Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht vorgenommen. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wird nicht ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2010 wurde die vollständige Zuführung vorgenommen. 1.2 Bewertungsmethoden Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Die fertigen Erzeugnisse des Konsignationslagers USA wurden ohne Zölle und Transportkosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen / Währungsumrechnung sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. EIGENKAPITAL Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projekt-Unit-Credit-Methode bewertet. Angesetzt wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB der Erfüllungsbetrag abzüglich des Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2 HGB. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2005 G (Klaus Heubeck) verwendet. Es wurde ein Zinssatz von 5,15% zugrunde gelegt. Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vorangegangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben werden. VERBINDLICHKEITEN Genussrechtskapital, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet, sofern die Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden bei den Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt ihres Entstehens zum historischen Umrechnungskurs mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird das Realisationsprinzip des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB zum Ausweisverbot von noch nicht realisierten Gewinnen nicht angewendet. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Bilanzposten Finanzanlagen ist im vorhergehenden Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 8.227.233,86) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 522.990,67 enthalten. 2.2 Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von insgesamt EUR 20.126.241,19 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 14.498,71 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 2.3 Erläuterung der antizipativen Aktiva In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 14.498,71 enthalten und betreffen Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen. 2.4 Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 7.704.243,19. 2.5 Einstellungen in andere Gewinnrücklagen: Im Geschäftsjahr 2010 wurden BilMoG-Anpassungen i.H.v. EUR 148.543,67 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. 3. Rückstellungen 3.1 Gesonderte Angabe einer Rückstellung für latente Steuern In den Steuerrückstellungen wurden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert dargestellt. Aufgrund eines Überhangs der aktiven latenten Steuern wurden keine weiteren aktiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgewiesen. Die Unterschiede aus Handelsbilanz und Steuerbilanz setzen sich bezüglich passiven latenten Steuern wie folgt zusammen: Währungsforderungen i.H.v. EUR 20.604,73, Rückstellung für Garantieverpflichtung i.H.v. EUR 27.440,00, Rückstellung für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen i.H.v. EUR 21.686,00 und Währungsverbindlichkeiten i.H.v. EUR 1.201,35. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Prozentsatz i.H.v. 27% zugrunde gelegt. 3.2 Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
3.3 Angaben bei zulässiger Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Rückdeckungsversicherungen gesichert und dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung. Die Rückdeckungsversicherungen sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Nach den Bestimmungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde erstmals eine Verrechung im Geschäftsjahr vorgenommen. Die Erfüllungsbeträge der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen betragen TEUR 545, die beizulegenden Werte der Rückdeckungsversicherungen TEUR 145. Das entspricht einem Nettorückstellungswert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 400. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen belaufen sich auf TEUR 145. 4. Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Es bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.631.973,95, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (EUR 179.937,42), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 2.147.940,42), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 48.009,02) sowie sonstige Verbindlichkeiten (EUR 1.256.087,09). Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse 1.1 nach Tätigkeitsbereichen
1.2 nach geographisch bestimmten Märkten
2. Periodenfremdes Ergebnis 2.1 Periodenfremde Erträge Die periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
2.2 Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
3. Außerordentliches Ergebnis Im außerordentlichen Ergebnis sind BilMoG-Umstellungseffekte enthalten. Durch die Umstellung auf BilMoG ist ein Ertrag in Höhe von 35.031,- EUR und ein Aufwand in Höhe von 7.145,- EUR entstanden. Es handelt sich um Effekte bei der Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen, der Bewertung der sonstigen Rückstellungen sowie der kurzfristigen Währungsforderungen und Währungsverbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs. 4. Umfang, in dem die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf das außerordentlche Ergebnis entfallen Die BilMoG-Anpassungen sind ohne ertragsteuerliche Auswirkungen, so dass die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entfallen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Gründe der Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme: Die Haftungsverhältnisse bestehen ausschließlich gegenüber der Muttergesellschaft Heinrich Strunz GmbH & Co. Besitz-KG. Nach unseren Erkenntnissen können dort alle Verpflichtungen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. 2. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, soweit dies für die Beurteilung der Finanzlage notwendig ist. 2.1 Art der Geschäfte Forderungsverkäufe 2.2 Zweck der Geschäfte Verbesserung der Liquidität, Verringerung der Zuflusszeiträume bei Forderungen. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 6.637 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
5. Gesellschaftsorgane 5.1 Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Dr. Heinrich Strunz (Vorsitzender der Geschäftsleitung) Frau Dr. Dorothee Strunz (Geschäftsführerin für Organisation, Personal und Recht) 5.2. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 6. Gewinnverwendungsvorschlag Die gesetzlichen Vertreter werden der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2010 ausgewiesenen Jahresüberschuss von EUR 3.282.113,56 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Konzernzugehörigkeit 7.1 Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt:
7.2 Angabe von Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft des größten Konsolidierungskreises und des Mutterunternehmens des kleinsten Konsolidierungskreises sowie des Orts der Hinterlegung des Konzernabschlusses Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Heinrich Strunz GmbH & Co Besitz-KG, Rehau, als Mutterunternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss der Konzerngesellschaft Heinrich Strunz GmbH & Co Besitz-KG, Rehau, wird beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 8. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angaben unterbleiben, da diese im Anhang des Konzernabschlusses zum 31.12.2010 der Heinrich Strunz GmbH & Co Besitz-KG enthalten sind. F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB Heinrich Strunz GmbH, Rehau Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010
Rehau, 15. Juni 2011 Herr Dr. Heinrich Strunz, Geschäftsführer Frau Dr. Dorothee Strunz, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heinrich Strunz GmbH, Rehau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hof, den 15. Juni 2011 Dr.
Bernd Rödl & Partner GmbH
Kraus, Wirtschaftsprüfer Woeschka, Wirtschaftsprüfer |
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