L'Osteria West GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kent Stephan Hahne seit 17.3.2025 | Prokura |
Steven Farooq Sarwar seit 22.3.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 63.31% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 36.69% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KSH 2 Systemgastronomie GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. Grundlagen des Konzerns Die KSH 2 Systemgastronomie GmbH mit Sitz in Bonn ist die Betreiberin der Restaurants der Marke "THE ASH". Das American Steak House zelebriert Essen und Trinken als gemeinsames Erlebnis und bringt dafür erstklassige Steaks, Burger & mehr mit coolen Drinks zusammen. Aktuell betreibt die Gesellschaft 11 Restaurants der Marke. Diese befinden sich an den Standorten in Köln (2 Restaurants), Troisdorf-Spich, Essen, Bochum, Oberhausen, Aachen, Düsseldorf, Dortmund, Frankfurt und Bremen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Im Jahr 2021 wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 2,9 %. Noch im Vorjahr ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands nach dem 10. Jahr Wirtschaftswachstum in Folge erstmals wieder deutlich zurück. Grund hierfür waren die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft. Zuvor war das BIP aufgrund der weltweiten Auswirkung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 zurückgegangen. Die Anzahl der Erwerbstätigen ist im Vergleich zum Vorjahr um 378.000 gestiegen. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgegangen. Sie lag Ende 2021 bei 5,1 %. Ende 2021 waren 45,11 Mio. Menschen erwerbstätig. Branchenentwicklung Der Umsatz im Gastgewerbe ist laut dem DEHOGA Dachverband im gesamten Jahr 2021 nominal um 0,1 % (real -2,2 %) gestiegen. Im vierten Quartal stieg der Umsatz im Gastgewerbe nominal um 64,1 % (real 61,5 %) im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag der Umsatz im Gastgewerbe 2021 bei -40,3 % (real -36,4 %). Laut dem Statistischem Bundesamt (Destatis) waren die von den coronabedingten Einschränkungen geprägten Jahre 2020 und 2021 damit die umsatzschwächsten im Gastgewerbe seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Im November 2021 lag die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten wieder über einer Million (1.019.200), das entspricht einem Anstieg von 2,2 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu 2019 ist dies immer noch ein Rückgang um 6,9 %. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2021 wurde trotz des anhaltenden Lockdowns bis Mitte Mai ein Umsatz in Höhe von T € 21.426 erzielt. Aus staatlichen Hilfsprogrammen für die Monate Januar bis Juni 2021 wurden T € 2.482 als sonstiger betrieblicher Ertrag erfasst und im Geschäftsjahr 2021 ausgezahlt. Das EBITDA beträgt T € 2.693, der Jahresfehlbetrag liegt bei T € 478. Die Umsatzerlöse haben sich mit +20,3 % gegenüber 2020 und -4,7 % gegenüber 2019 deutlich besser entwickelt als der Branchendurchschnitt. Die Vorjahresprognose in Höhe von T € 25.600 konnte jedoch, insbesondere wegen der ab November 2021 eingeführten 2G+ Regelung und dem damit weggebrochenen Weihnachtsgeschäft, nicht erreicht werden. Gleiches gilt für das prognostizierte EBITDA in Höhe von T € 4.500. Zwei neue Restaurants wurden im Rahmen der Wachstumsstrategie im Geschäftsjahr 2021 für die Marke The ASH eröffnet. Die wirtschaftliche Entwicklung der KSH 2 Systemgastronomie im abgelaufenen Geschäftsjahr ist trotz der anfänglich anhaltenden Corona-Krise sowie der durch die zwei Neueröffnungen entstandenen Vorlaufkosten positiv zu bewerten. Durch verschiedene Projekte, die zum Teil bereits in den Vorjahren begonnen wurden und neu gestartete Projekte, auf die im Weiteren eingegangen wird, konnten wir unserer Vorreiterrolle weiter gerecht werden und im Bereich der Markengastronomie wahrgenommen werden. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahr 2021 war durch den weiterhin anhaltenden 2. Lockdown der Corona-Pandemie bis Mitte Mai geprägt. Aufgrund der behördlich angeordneten Schließungen während des zweiten Lockdowns und dem damit verbundenen Wegfall der Geschäftsgrundlage hat sich gezeigt, dass unser bereits eingeschlagener Weg der Digitalisierung in Form unserer eignen App sowie des eigenen Webshops der richtige war. Das bereits Gelernte und Gelebte wurde kurzerhand fortgeführt und ausgebaut. Um unseren Gästen weiterhin zur Verfügung zu stehen und um die gewohnte Qualität unserer Speisen im Delivery-Geschäft weiterhin gewährleisten zu können, wurde unser bereits bestehender Fuhrpark von 19 markengebrandeten Delivery-Fahrzeugen kurzfristig um weitere Mietfahrzeuge erweitert. Hierdurch konnten wir eine zeitnahe Belieferung auch bei höchstem Bestellaufkommen jederzeit gewährleisten. Aufgrund der bereits im Vorjahr getroffenen Maßnahmen in Sachen Weiterentwicklung der eigenen App, des Webshops und dem damit verbundenen Delivery und Curb Side Pick UP-Geschäft konnten weiterhin konstante Umsätze während des Lockdowns innerhalb der ersten 5 ½ Monate des Geschäftsjahres generiert werden. Auch der sich zwischen dem ersten und zweiten Lockdown abgezeichnete Umsatzzuwachs im Jahr 2020 hat sich nach dem Ende des zweiten Lockdowns fortgeführt. Im Juni 2021 konnten wir einen Umsatzzuwachs von plus 20 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Aufgrund der im November eingeführten 2G+ Regelung konnten wir die guten Umsatzzuwächse der Vormonate jedoch nicht halten. Nach der Devise "Hol Dir das The ASH Feeling in die eignen vier Wände" wurde auch während des zweiten Lockdowns der BUTCHER SHOP weiter entwickelt und eingeführt. Hier gaben wir unseren Gästen die Möglichkeit, unsere exklusive Rohware wie Fleisch und Saucen zu kaufen. Der Butcher & Retail Shop wird auch im nächsten Jahr als weiterer Businesszweig ausgebaut. Einer der größten Herkules-Aufgaben nach dem 2. Lockdown war es, neue Mitarbeiter zu finden, diese einzuarbeiten und zu motivieren. Dies ist uns mehr als gelungen. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres ist die um die Neueröffnungen bereinigte Anzahl der Mitarbeiter um 120 gestiegen. a) Marketing/Business Development Die Hauptaufgabenschwerpunkte im Bereich Marketing lagen im Berichtsjahr im Relaunch der Internetseite sowie in der Optimierung des Webshops. Zusätzlich wurde in 2021 mit Hilfe des Programmes Mailjet das Newsletter-Marketing neu aufgestellt. Auch im Bereich SEA und SEO haben wir weitere Optimierungen vorgenommen. Neben der verbesserten generischen Auffindbarkeit unserer Seiten können wir nun eine bessere und zielgenauere Steuerung von Google Adwords vornehmen. Zusätzlich wurde auch der Bereich Rezessionsmanagement weiter optimiert. Derzeit befinden wir uns in der Testphase eines neuen CRM-Moduls sowie eines Projektmanagement-Tools. Des Weiteren ist der Bereich Corporate Affairs bei uns wieder mehr in den Fokus gerückt. Der im Geschäftsjahr 2020 neu geschaffene Bereich Business Development wurde im Geschäftsjahr 2021 weiter ausgebaut. Die im letzten Jahr begonnenen Kooperationsgespräche mit Amazon (Amazon Locker) und Ionity wurden alle in Form von Verträgen abgeschlossen. Neben der Einführung des neuen Kassensystems Lightspeed in allen The ASH Restaurants stehen wir ebenfalls kurz vor der Implementierung von MarketMan (Warenwirtschaft sowie Inventur) in allen The ASH Restaurants. Zusätzlich befinden wir uns in der Implementierungsphase der e-learning Plattform Motimate sowie der Einführung unseres Loyalty Programms. b) Qualitätssicherung Auch im Geschäftsjahr 2021 wurden die Aktivitäten in dem Bereich weiter vorangetrieben. Neben der bereits bestehenden Qualitätskontrolle durch das Zertifizierungs- und Testunternehmen SGS Fresenius, die Mystery Tester durch die Firma ISC-CX sowie der internen Kontrollen haben wir uns wieder einer Zertifizierung im Bereich "Hygiene- und Infektionsmanagement" vom TÜV Rheinland unterzogen. Die Basis hierfür bietet die EU-Leitlinie für die schrittweise Wiederaufnahme touristischer Dienstleistungen und für Gesundheitsprotokolle im Gastgewerbe -COVID -19 sowie die Leitlinien für das COVID-19-Management im Gastgewerbe der WHO. Aktuell führen wir gerade einen Piloten zusammen mit der Firma Rational in Sachen digitalem HACCP Tool ein. Weiterhin ist die Einführung des Connected Cooking der Firma Rational geplant. c) Beschaffung Der im letzten Jahr bereits eingeschlagene Weg mit unserem Fleischlieferanten, der MH Meat, wurde im Jahr 2021 stetig weiterverfolgt. Neben der weiteren Optimierung der Einkaufspreise durch den Abruf von Großkontingenten direkt über die Importeure erfolgte auch die Implementierung von irischer Dry Aged Ware aus Freilandhaltung ohne Antibiotika. Die zeichnet sich durch volle Grasfütterung über die eigenen Wiesen der Bauern (John Stone) aus. Die Burger Patty im The ASH sind aus 100 % deutschem Rindfleisch hergestellt. Nachhaltigkeit und Stabilisierung der Lieferketten spielen für uns eine große Rolle. So stammen unsere Backwaren aus Deutschland und Österreich oder der Schweiz. Unser Lachs stammt aus nachhaltiger Aquakultur, die Garnelen sind argentinischer Wildfang und unser Thunfisch ist MSC zertifiziert. Auch bei der Herstellung der Saucen und unseren Dressings sowie Ketchup und Mayonnaise (alles nach eigener Rezeptur) achten wir auf Nachhaltigkeit. So werden unsere fleischbasierten Saucen zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen wie Fleisch, Knochen und Gemüse ohne Zusatzstoffe und Palmfett hergestellt. Aufgrund der Produktanwendung des Autoklavierens sind diese mindestens 6 bis 12 Monate haltbar, was zur Vermeidung von Rohabfall führt. Auch unsere Dressings werden aus regionaler Ware frei von Konservierungsstoffen und zuckerreduziert hergestellt. Für das Jahr 2022 stehen die Erweiterung der vegetarischen und veganen Speisen auf der Tagesordnung. Ebenfalls arbeiten wir gerade an einer Kooperation mit Redefine Meat ("Steak" aus dem 3D Drucker). Konzeptübergreifend arbeiten wir gerade an einer Mehrweglösung für unser Außerhausgeschäft. Aktuell laufen Gespräche mit dem Start-up SPRK.global, um mit Hilfe von KI die Lebensmittelverschwendung sowie den CO 2-Fußabdruck zu senken. d) Rechnungswesen Auch der im Vorjahr eingeschlagene Weg der Prozessoptimierung und Digitalisierung wurde im Geschäftsjahr 2021 weiterverfolgt. Neben der Einführung von Datev und Bomito (Back Office Management) wurde unser bereits im Vorjahr eingeführtes integriertes Planungstool (Business Planner) weiterhin ausgebaut. Weitere Einstellungen und Automatisierungen des Berichtswesens werden auch in diesem Jahr weiter vorgenommen. Weiterhin nutzen wir seit 2021 das Programm Invoicefetcher, um Rechnungen aus diversen Onlineportalen automatisch in Bomito einspielen zu lassen. Die im Vorjahr geführten Gespräche zur Einführung von Nesto und Sell & Pick haben Früchte getragen. Beide Systeme wurden erfolgreich im Berichtsjahr eingeführt. e) Investitionen Der Schwerpunkt der Investitionen lag im letzten Jahr auch weiterhin im Bereich der Neueröffnungen und der Digitalisierung. f) Personal- und Sozialbereich Die sicherlich größte Herausforderung nach Ende des zweiten Lockdowns im Jahr 2021 war die Akquisition neuer Mitarbeiter. Aufgrund der Vielzahl staatlicher Einschränkungen und der damit verbundenen Einschränkungen der Mitarbeiter war das Vertrauen in die Gastronomie als Arbeitgeber stark erschüttert. Durch unsere starke Marktposition und unsere permanente Präsenz auch während der Lockdowns haben wir es geschafft, uns einen Ruf als sicherer Arbeitgeber zu erarbeiten. Dies hat dazu geführt, dass wir im Berichtsjahr ca. 235 Mitarbeiter neu eingestellt haben. Auch im Bereich der eigenen Schulungsakademie hat die Corona-Krise in diesem Jahr ihre Spuren hinterlassen. Leider konnte sie auch in diesem Jahr nicht so stark frequentiert werden wie im Jahr 2019. Wir gehen davon aus, dass die Resonanz im kommenden Jahr wieder sehr positiv sein wird. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten werden wir zukünftig vermehrt auf eine hybride Lösung setzen. Den theoretischen Teil werden wir weitestgehend über e-learnings abbilden. Das Servicetraining wird indessen direkt in unseren Restaurants stattfinden. 3. Lage 3.1 Vermögenlage Die Struktur des Vermögens stellt sich zum Abschlussstichtag wie folgt dar: Die Bilanzsumme ist im Vergleich zu 2020 von T € 19.137 auf T € 22.405 gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen beträgt 77 % (Vorjahr 70 %). Der Anstieg ist auf die Neueröffnung der Restaurants zurückzuführen. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von T € 5.199 beträgt 23 % (Vorjahr: 30 %). Der Bestand an Vorräten bewegt sich mit 2 % branchenüblich auf einem sehr niedrigen Niveau, da laufend frische Lebensmittel bei einer hohen Umschlagshäufigkeit vorgehalten werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind insbesondere aufgrund der Auszahlung der bereits im Vorjahr bilanzierten Corona-Hilfen gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Forderungen gegen Zahlungsdienstleister (T € 434) sowie Geschäftsausstattung, die an Leasinggeber veräußert wird (T € 343). Die Flüssigen Mittel haben um T € 644 zugenommen. Insgesamt ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote unter Einbeziehung des Mezzaninen Kapital ((Eigenkapital + Verbindlichkeiten aus stiller Beteiligung) / Bilanzsumme) von 25 % (Vorjahr 32 %). Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr um T € 440 gesunken und beinhalten insbesondere Rückstellungen für Versorgungs- und Energiekosten (T € 72), Mieten einschließlich Nebenkosten (T € 383), Personal (T € 111) sowie ausstehende Rechnungen (T € 134). Die Bankverbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um T € 967 erhöht, was auf die Finanzierung der neuen Restaurants zurückzuführen ist. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 27 % (Vorjahr: 27 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T € 672 angestiegen. Dies ist insbesondere in der Expansionstätigkeit im Geschäftsjahr 2021 begründet. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um T € 1.092 ist hauptsächlich auf Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten (T € 770) sowie Umsatzsteuer (T € 1.013) zurückzuführen. 3.2 Finanzlage Auch während des zweiten Lockdowns wurden alle staatlichen Unterstützungsmaßnahmen beantragt. Die liquiden Mittel sind im Geschäftsjahr um T € 644 gestiegen. Aufgrund des äußerst niedrigen Zinsniveaus wird auf Zinssicherungsgeschäfte aktuell verzichtet. Die Marktentwicklung wird regelmäßig beobachtet, so dass bei Bedarf Zinssicherungsmaßnahmen umgesetzt werden können. Aufgrund der langjährigen Erfahrung des Managements wird das Risiko gering eingeschätzt. Die außerbilanziellen sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T € 5.311 auf T € 30.189 erhöht. Ursächlich hierfür sind hauptsächlich die langfristigen Mietverpflichtungen für die beiden neuen Restaurants in Köln und Bremen. 3.3 Ertragslage Die erfolgreiche Wachstumsstrategie führt zu Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von T € 21.426. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten die Überbrückungshilfe III in Höhe von T € 2.482. Der Materialaufwand beträgt T € 6.168. Die Materialaufwandsquote beträgt somit 29 % (Vorjahr: 31 %). Das Rohergebnis beträgt unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2021 T € 18.308 und liegt somit um 18 % höher als im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote liegt bei 41 % (Vorjahr: 45 %). Die Abschreibungen betragen T € 2.543. Der Anstieg der Abschreibungen resultiert unter anderem aus der erstmaligen Abschreibung auf aktivierte Geschäftsausstattung der neu eröffneten Restaurants. Die Abschreibungen betragen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen 12 % (Vorjahr: 14 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T € 6.849 enthalten im Wesentlichen Miet-, Leasingund Lizenzaufwendungen. Das Zinsergebnis beträgt T € 628. Das Jahresergebnis liegt bei -T € 478. Insgesamt hat sich das Unternehmen trotz der im ersten Halbjahr anhaltenden Corona-Krise gut entwickelt, wenngleich dieser Zeitraum natürlich zu einer Ertragsdelle geführt hat. Das Geschäftsjahr 2021 ist unter diesen Voraussetzungen als erfolgreich zu bezeichnen. 3.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung des Unternehmens dienen der Gesellschaft die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBITDA. Der Umsatz beziffert sich im Geschäftsjahr 2021 auf T € 21.426. Das EBITDA (Ergebnis nach Steuern Erträge aus der Zuführung latenter Steuern + Steuern vom Einkommen und Ertrag + Zinsaufwendungen / Zinserträge + Abschreibungen) beträgt T € 2.693. Als nicht finanziellen Leistungsindikator überwachen wir für die Steuerung der Gesellschaft die Entwicklung der Anzahl der Restaurants. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Das Risikomanagementsystem wird eigenständig geführt. Auf den obersten Verantwortungsund Entscheidungsinstanzen werden wesentliche Chancen und Risiken diskutiert und grundsätzliche Entscheidungen zur Risikovermeidung bzw. Risikoreduzierung getroffen. Aus dem Risikomanagement leitet die KSH 2 Systemgastronomie GmbH folgende wesentliche Risiken ab: a) Reputationsrisiken Es ist möglich, dass in einzelnen Restaurants die zentralen Qualitätsvorgaben und die Qualitätssicherungsprozesse nicht eingehalten werden. Daraus ergeben sich gegebenenfalls Qualitäts- oder Hygienemängel, die behördliche Untersuchungen sowie negative Berichterstattungen in Presse/sozialen Medien und letztlich massive Reputationsschäden nach sich ziehen und damit die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen können. Um diesem Risiko begegnen zu können, werden unterjährig mehrfach und unangemeldet interne Prüfungen von Qualitäts-, Verfahrens- und Hygienestandards sowie Prüfungen unabhängiger Dritter durchgeführt. b) Preisrisiken Preissteigerungen mussten in einigen Bereichen hingenommen werden. Jedoch konnten diese aufgrund weiterer Einkaufsoptimierung aufgefangen werden. Durch weitere Mengendegressionen konnten die Preise auch für die Zukunft gesichert werden. c) IT-Risiken Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit setzen wir in vielen Bereichen IT-gestützte Systeme und Prozesse ein (u.a. elektronische Kassensysteme, Supply Chain Management, Systeme für Finance & Controlling). Probleme mit diesen Systemen können insbesondere zu Verzögerungen und Ineffizienzen in den operativen Geschäftsabläufen führen. Um die entsprechenden Risiken zu minimieren, werden alle relevanten IT-Systeme fortlaufend überwacht und kontinuierlich weiterentwickelt. d) Corona-Pandemie / Liquiditätslage Wie in den Ausführungen zum Geschäftsverlauf dargestellt, haben Corona-bedingte Einschränkungen (2G+ Regelung etc.) bedeutende Auswirkungen auf die Ertragslage des abgelaufenen Geschäftsjahres gehabt. Auch die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres blieben nicht ohne Auswirkungen auf die Umsatzerlöse, so dass für die Gesellschaft Überbrückungshilfe IV beantragt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass es aufgrund einer neuen Corona-Welle im Herbst/Winter wieder zu Einschränkungen kommen wird. Zugleich schätzen wir jedoch aufgrund der Erfahrungen, die wir im Umgang mit der Pandemie gemacht haben, als auch aufgrund des aktuellen Umgangs mit der Pandemie, das Risiko erheblicher negativer Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft als gering ein. Die aktuelle Liquiditätslage ist aufgrund der Cashflows aus den Restaurants stabil. Unter Berücksichtigung der uns gewährten Kreditlinien besteht aktuell eine ausreichende Liquiditätsreserve, die sich auch planmäßig im Laufe des Geschäftsjahres 2022 aufgrund der sich weiter verbessernden Ertragslage, auch unter Einbezug der geplanten Neueröffnungen, erhöhen wird. Durch ständige Liquiditätskontrollen können wir Risiken schnell erkennen und die Liquiditätsplanung in kurzer Zeit anpassen. Zusätzliche wesentliche Risiken, die die Entwicklung der Gesellschaft oder deren Fortbestand gefährden, sind derzeit nicht zu erkennen. 2. Chancenbericht Um unseren Gästen im The ASH auch während der Sommerzeit ein adäquates Speiseangebot anbieten zu können, haben wir speziell hierfür eine Lunchkarte mit leichten Speisen entwickelt. Auch unsere Hauptkarte haben wir erneut auf den Prüfstand gestellt und den aktuellen Trends im Bereich Fleischersatzprodukte angepasst. Aufgrund der zweijährigen Corona-Krise und dem damit verbundenen weiteren Rückgang des Retailgeschäftes sowie einiger Insolvenzen wurden uns bereits vermehrt sehr gut frequentierte Lagen zu deutlich günstigeren Konditionen angeboten. Im Zuge dessen haben wir bereits viele unterschiedliche potenzielle Standorte besichtigt und befinden uns mit einigen Vermietern in Sondierungsgesprächen. Auch das zum 01.07.2022 auslaufende Mietmoratorium aus dem 1. Lockdown könnte sich zum Ende des Jahres hin noch bemerkbar machen. Die Einschätzungen der Chancen hat sich seit dem Abschlussstichtag nicht verändert. Die Gesellschaft sieht sich insgesamt gut aufgestellt, um in den kommenden Jahren ihr bestehendes Potenzial am Markt weiter nutzen zu können und ihre Marktstellung weiter ausbauen zu können. 3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens / Prognosebericht Das erste und zweite Quartal 2022 waren durch den russisch-ukrainischen Krieg sowie die vorübergehende Zunahme der Rohstoffpreise und Lieferengpässe geprägt. Das ifo Institut ging in seiner letzten Konjunkturprognose noch von einer Entspannung ab Jahresmitte aus. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland würde danach im Jahr 2022 zwischen 2,2 % und 3,1 % liegen. Die EU-Kommission hat jedoch im Mai ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland auf nur noch 1,6 % korrigiert. Die aktuell gute Arbeitsmarktlage sorgt jedoch dafür, dass der private Konsum in Deutschland voraussichtlich eine wichtige konjunkturelle Stütze bleibt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist die Arbeitslosenquote im Mai erneut gesunken und liegt bei 4,9 %. Prognosen gehen davon aus, dass die Gastronomie davon im Jahr 2022 profitieren kann. Wie die jüngst veröffentliche Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) ergab, zieht die Nachfrage im Gastgewerbe nach dem Wegfall der Corona-Auflagen wieder deutlich an. Dies spiegelt sich auch im Bereich der Kurzarbeit wider. Im Gastgewerbe sank die Zahl von 196.000 auf 90.000 und somit von 18,4 % auf 8,5 % der Beschäftigten. Die Privatnachfrage erholt sich schneller als die Geschäftsnachfrage. Nach den Verzichtserfahrungen der letzten Jahre steigt der Restaurant- Konsum. Die Gastronomiebranche erwartet daher für das Jahr 2022 einen Anstieg der Besucherzahlen sowie der Umsatzerlöse. Neben dem allgemeinen Wirtschaftswachstum spielen weiterhin die Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung und Vernetzung für die Gastronomie eine große Rolle. Online Bezahlund Ordermöglichkeiten werden die Gastronomiebranche in den nächsten Jahren aufgrund des immer wichtigeren Stellenwertes beeinflussen. Auch die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Umweltbewusstsein rücken bei uns immer weiter in den Fokus und liegen uns sehr am Herzen. Neben den bereits im Bereich Beschaffung erwähnten Themen steht die zukünftige Umrüstung unserer Lieferflotte auf E-Mobilität auf unserer Agenda. Unsere Verpackungen im Bereich Pick Up und Delivery sind bereits jetzt schon zu 95 % frei von Kunststoff. Auch für die Zukunft sehen wir uns gut aufgestellt. Die von uns betriebene Marke The ASH hat sich weiterhin am Markt etablieren können. Dies spiegelt sich in der deutlich gestiegenen Anzahl an individuell gestalteten Firmenevents wider. Auch durch den weiteren flächendeckenden Ausbau unserer Marke The ASH, wird sich die Bekanntheit stetig steigern. Ferner werden wir das Profile unserer Marke weiter stärken, um hier die Abgrenzung zu anderen Mitbewerbern zu erhöhen. Die Arbeit im Rahmen des Storytellings wird weiterentwickelt. Die bestehende Wachstumsstrategie wird auch im Jahr 2022 weiter voranschreiten. Es werden plangemäß in diesem Jahr 2 weitere Restaurants der Marke The ASH (To Go) eröffnet. Wir werden das Jahr, unter Berücksichtigung der aktuell vorliegenden Erkenntnisse deutlich über Vorjahresniveau abschließen können. Dies gilt sowohl für den erwarteten Umsatz als auch für das EBITDA und das Jahresergebnis. Hierdurch werden wir in die Lage versetzt, unsere Entschuldung weiter voranzutreiben, um damit unseren Cashflow zu erhöhen. Dies ist insbesondere der guten Positionierung sowie der schnellen Transformation unserer Marke zu verdanken. Es hat sich gezeigt, dass die Branche immer professioneller geworden ist. Dies spiegelt sich darin wider, dass die Filialisierung zugenommen hat. Aufgrund der Hygienestandards spürt die Markengastronomie einen gestiegenen Zuspruch. Nach derzeitigen Erkenntnissen gehen wir nicht davon aus, dass es im Herbst, wie im Jahr 2021, zu weiteren Restriktionen kommen wird. Die Menschen haben gelernt mit der Situation umzugehen und zu leben. Wir gehen daher nach dem heutigen Stand von einer Normalisierung des Geschäftes aus. Auf Grundlage der von uns erwarteten Situation, der vorgenommenen Preiserhöhungen sowie der Neueröffnungen gehen wir für das Geschäftsjahr 2022 von einem Umsatz in Höhe von rd. T € 35.000 und einem EBITDA in Höhe von rd. T € 4.900 aus. Auch in den folgenden Jahren werden wir unseren Weg konsequent weiterverfolgen. Wir wollen unseren Gästen stets ein sehr guter Gastgeber sein, unabhängig davon mit welchen Wünschen unser Gast an uns herantritt.
Bonn, den 24. Juni 2022 gez. Kataneh Shakouhi, Geschäftsführerin gez. Tyler Hahne, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021KSH 2 Systemgastronomie GmbH, Bonn1. Angaben zur Gesellschaft Die KSH 2 Systemgastronomie GmbH, mit Sitz in Bonn, ist im Handelsregister B des Amtsgericht Bonn unter der Nummer HRB 21222 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der KSH 2 Systemgastronomie GmbH, Bonn, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Das Gliederungsschema der Bilanz wurde nach § 265 Abs. 5 HGB auf der Passivseite unter der Oberposition C. Verbindlichkeiten um den Posten "Verbindlichkeiten aus stiller Beteiligung" ergänzt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich, unverändert zum Vorjahr, wie folgt dar: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonti aktiviert und, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Planmäßige Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR werden in einen Sammelposten eingestellt und jährlich mit 1/5 abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet. Die liquiden Mittel sind zum Nominalbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden dahingehend geändert, dass aufgrund einer einheitlichen Bilanzierung innerhalb des Konzerns das Vorratsvermögen nicht mehr in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie in fertige Erzeugnisse und Waren untergliedert wird, sondern vollständig unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen wird. 4. Erläuterungen zur Bilanz Der erworbene Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, da die Geschäftsführung von einer stabilen Kundenbindung sowie einer Verwertbarkeit des Konzepts über diesen Zeitraum ausgeht. Das erworbene Mietrecht wird bis zum Ende der Grundlaufzeit des Mietvertrages des Restaurants "THEASH Köln" über 15 Jahre abgeschrieben. Anlagespiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem folgenden Anlagespiegel ersichtlich. Beteiligungen Die Gesellschaft hält 50 % des gezeichneten Kapitals der MH Meat GmbH mit Sitz in Leverkusen. Zum 31.12.2020 (letzter vorliegender Jahresabschluss) weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von 369 T € sowie einen Jahresüberschuss in Höhe von 329 T € aus. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von 68 T € (Vorjahr: 99 T €) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (111 T €), Versorgungs- und Energiekosten (72 T €), Mieten (284 T €), Nebenkosten (99 T €) sowie Kosten für ausstehende Rechnungen (134 T €). Verbindlichkeiten Angaben zu den Restlaufzeiten sowie zur Besicherung der Verbindlichkeiten finden sich im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel. Die Einlage des stillen Gesellschafters erfolgte im August 2019 und wird mit 7,0 % p.a. verzinst. Zur Verbesserung der Darstellung der Vermögens- und Finanzlage wurde die Einlage unter den Verbindlichkeiten als gesonderter Posten gemäß § 265 Abs. 5 HGB mit der Bezeichnung "Verbindlichkeiten aus stiller Beteiligung" ausgewiesen. Die stille Gesellschaft endet am 31.12.2025. Verbindlichkeitenspiegel:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 2.000 T € durch Sicherungsübereignung des Anlagevermögens THE ASH Frankfurt abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt der Lieferanten gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 4.017 T € (Vorjahr: 3.483 T €) die Gesellschafterin. Sonstige finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen langfristige Miet- und Pachtverträge sowie PKW-Leasing und betragen insgesamt 30.189 T €. Hierin sind Verträge mit einer Laufzeit von bis zu 23 Jahren enthalten. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zu außergewöhnlichen Ertrags-/Aufwandsposten Corona-Hilfen in Höhe von 2.482 T€ sowie Ausbuchungen von Verbindlichkeiten in Höhe von 261 T€ wurden als sonstige betriebliche Ertäge erfasst. Erstattungen der Arbeitsagentur für Sozialversicherung im Rahmen von Kurzarbeitergeld in Höhe von 527 T € wurden als Kürzung der Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung erfasst. Einmalige Aufwendungen aus der Eröffnung der Restaurants in Höhe von 120 T € sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. 6. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 480 Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon waren 250 Mitarbeiter in einer Vollzeit und 230 Mitarbeiter in einer Teilzeitbeschäftigung. Geschäftsführung Zu alleinvertretungsberechtigen Geschäftsführer sind/waren bestellt: Herr Kent Hahne, Geschäftsführer der Apeiron Restaurant & Retail Management GmbH, Königswinter (bis 7. Juli 2021) Frau Kataneh Shakouhi, Gesamtgeschäftsführerin, Essen (ab 7. Juli 2021) Herr Tyler Hahne, Gesamtgeschäftsführer, Köln (ab 12. Juli 2021) Sie sind/waren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Konzernabschluss § 285 Nr. 14 HGB: Die Gesellschaft wird in Konzernabschluss der Hahne Family Holding GmbH, Bonn (HRB 19575, Amtsgericht Bonn), einbezogen. Offenlegungen erfolgen im elektronischen Bundesanzeiger. § 285 Nr. 14a HGB: Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Apeiron Restaurant & Retail Management GmbH, Bonn (HRB 25758, Amtsgericht Bonn), einbezogen. Offenlegungen erfolgen im elektronischenBundesanzeiger. Inanspruchnahme von Ausnahmeregelungen und Erleichterungen Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen nach § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch.
Bonn, den 24. Juni 2022 Die Geschäftsführung gez. Kataneh Shakouhi gez. Tyler Hahne AnlagespiegelAnlagenspiegel zum 31.12.2021
sonstige Berichtsbestandteile
Bonn, den 30.06.2022 gez. Tyler Hahne Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.11.2022 festgestellt. E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung 68. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 4) der KSH 2 Systemgastronomie GmbH, Bonn, unter dem Datum vom 24. Juni 2022 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KSH 2 Systemgastronomie GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KSH 2 Systemgastronomie GmbH, Bonn, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KSH 2 Systemgastronomie GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 24. Juni 2022 Gottschalk,
Becker & Partner
gez. Prof. Dr. Gottschalk, Wirtschaftsprüfer gez. Ansel, Wirtschaftsprüfer |
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