Crea Medical GmbHLiquidiert

47804 Krefeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 8934
Eingetragen
15.8.2003
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
der Einkauf und Verkauf (Handel) medizinischer, diagnostischer, OTC-fähiger Produkte sowie Hygiene- und ähnliche Produkte.

Historie

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Management

NameRolle
Axel Knittel
seit 12.4.2016
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Crea Medical GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 102.570,00 116.220,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 102.323,00 115.830,00
II. Sachanlagen 247,00 390,00
B. Umlaufvermögen 26.245,45 32.081,80
I. Vorräte 19.522,61 24.277,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.587,38 7.733,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 135,46 70,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.954,50 45,21
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 249.922,77 225.628,98
Bilanzsumme, Summe Aktiva 383.692,72 373.975,99

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 250.628,98 240.140,85
III. Jahresfehlbetrag 24.293,79 10.488,13
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 249.922,77 225.628,98
B. Rückstellungen 1.100,00 2.020,28
C. Verbindlichkeiten 382.592,72 371.955,71
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 306.862,07 296.225,06
Bilanzsumme, Summe Passiva 383.692,72 373.975,99

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die
 Crea Medical GmbH
 Krefeld

wurde am 24. Juli  2003 mit Sitz in Krefeld gegründet und nahm ihre operative Geschäftstätigkeit am 1.August  2003 auf. Die Gesellschaft wurde am 10. August   2003 unter HRB 8934 in das Handelsregister beim Amtsgericht Krefeld eingetragen.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft und somit gemäß § 316 HGB nicht prüfungspflichtig.

Der Jahresabschluß wurde gemäß den HGB-Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.



II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher
    Maßnahmen


Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluß der Crea Medical GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Obwohl in dem Jahresabschluß noch nicht sämtliche Bilanzpositionen angefallen sind, sind dies im einzelnen die folgenden Grundsätze und Methoden:


1. Anlagevermögen § 253 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 HGB

Die unter dem Anlagevermögen ausgewiesenen Posten sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen, wobei folgende Nutzungsdauer unterstellt
wird:

Geschäfts- oder Firmenwert                                              15 Jahre (§ 285 Nr. 13 HGB)
Betriebs- und Geschäftsausstattung                              4- 5 Jahre
Fuhrpark 6 Jahre
EDV-Software                                                                     3 Jahre

Gemäß § 243 Abs. 1 Satz 4 HGB gilt der entgeltlich erworbene Firmenwert als zeitlich begrenzt abnutzbarer Vermögensgegenstand. Dieser ist gemäß § 253 Abs. 3 HGB planmäßig abzuschreiben. Dabei ist die individuelle betriebliche Nutzungsdauer, wie sie sich im Zeitpunkt der Aktivierung voraussehen lässt, zugrunde zu legen. Nach § 253 Abs. 5 HGB besteht für eine vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung ein Wertaufholungsverbot.


2. Vorräte § 253 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 4 HGB

Die Bestände an Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips
bewertet. Es erfolgen angemessene Abschläge für veraltete und nichtgängige Bestände.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände § 253 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 4 HGB

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt.


4. Rechnungsabgrenzungsposten § 250 HGB

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlußstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.


5. Rückstellungen § 249 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen dienen zur Abdeckung ungewisser Verbindlichkeiten und erkennbarer Risiken
und werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 Hgb mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen  Erfüllungsbetrag bewertet.

Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen.


6. Verbindlichkeiten § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.


Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB

Der Jahresabschluss kann auch auf fremde Währung lautende Sachverhalte enthalten.

Gemäß § 256 a HGB sind auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umzurechnen.



III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung


1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf Blatt 3 in Übereinstimmung mit
§ 268 Abs. 2 HGB dargestellt.

Die Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sind mit dem Datev-Programm Anlag einzeln im Anlagenverzeichnis erfasst.

2. Fertige Erzeugnisse und Waren

 31.12.2010 31.12.2009
  Euro Euro


 Waren  19.522,61 24.277,77

   19.522,61 24.277,77

Diese Bilanzposition ist dokumentiert mit einer Bestandsliste über die zum Jahresende erfolgte Bestandsaufnahme und -bewertung.


3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

 31.12.2010 31.12.2009
  Euro Euro

 6.587,38 7.733,33



4. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten

  31.12.2010 31.12.2009
  Euro Euro

  135,46 70,70

Die hier ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten stimmen mit den Salden der Kontoauszüge zum 31. Dezember überein.


5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten



  31.12.2010 31.12.2009
  Euro Euro

  4.954,50 45,21

Es handelt sich hierbei um Ausgaben für Kfz.-Versicherung vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.


6. Rückstellungen

 31.12.2010 31.12.2009
  Euro Euro
 1.100,00 2.020,28


7. Verbindlichkeiten § 285 Nr. 1 a HGB

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten setzt sich wie folgt zusammen:

  R e s t l a u f z e i t

Verbindlichkeiten bis zu 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
 
 Gesamt 306.862,07 Euro 75.730,65 Euro 0,00 Euro


8. Haftungsverhältnisse § 251 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 1 b HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

a) Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:

aus Bürgschaften,
Wechsel- und Scheckbürgschaften 0,00 Euro



b) sonstige finanzielle Verpflichtungen
 gemäß § 285 Nr. 1 b HGB:  19.884,95 Euro 
      Art und Form der Sicherheit: Bürgschaft des Gesellschafters. 
 



Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung

 31.12.2010 31.12.2009
  Euro Euro

Für die Geschäftsjahre 2009
und 2010 ergeben sich ein

 Jahresfehlbetrag von -24.293,79 -10.488,13

Unter Berücksichtigung des

Vortrags von -250.628,98 -240.140,85

und den beschlossenen

 Gewinnausschüttungen 0,00 0,00

beträgt der Bilanzverlust
zum 31. Dezember 2010 -274.922,77 -250.628,98

Nach Berücksichtigung des

Gezeichneten Kapitals von 25.000,00 25.000,00

beträgt das Eigenkapital
zum 31. Dezember 2010 -249.922,77 -225.628,98



Es  liegt eine vom Gesellschafter unterzeichnete Rangrücktrittserklärung für Verbindlichkeiten gegenüber diesem  Gesellschafter  in Höhe von Insgesamt Euro 265.850,00 vor.

  

Sonstige Pflichtangaben § 285 HGB


1. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane § 285 Nr. 10 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster
Geschäftsführer: Axel Knittel, Tönisvorst

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäss § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.




2. Angaben über Unternehmensbeziehungen § 285 Nr. 11 HGB

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen bestehen nicht.

3. Angaben über die planmäßige Abschreibung des entgeltlich erworbenen Firmenwerts § 285 Nr. 13 
    HGB

Der bisherige Abschreibungsplan wird beibehalten (IDW ERS HFA 28 Tz. 28-30).



Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

"Der Bilanzverlust in Höhe von Euro -274.922,77 wird auf neue  Rechnung vorgetragen."

Krefeld, den 10. Juni  2011



Axel   K n i t t e l
Geschäftsführer
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2011 festgestellt.

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