OP GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Manfred Osterholt seit 14.10.2010 | Geschäftsführer |
Peter Pölling seit 29.1.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Office Partner GmbHGescherJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Entwicklung des Anlagevermögens 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben, Registergericht und Handelsregisternummer Die Gesellschaft ist unter der Firma Office Partner GmbH mit Sitz in Gescher beim Amtsgericht Coesfeld unter der Handelsregisternummer HRB 4426 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB aufgestellt. Die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Anlehnung an die gesetzlichen Bestimmungen der §§ 266 ff. sowie 275 HGB gegliedert. Soweit erforderlich wurde die Bezeichnung der Bilanzpositionen an die Rechtsform der Office Partner GmbH angepasst. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. In Anlehnung an die steuerlichen Vorgaben werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 im Einzelfall im Jahr des Zugangs zu 100 % abgeschrieben. Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Insgesamt wurden die Vorräte verlustfrei bewertet. Erhaltene Auszahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert übernommen. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 ist im Anschluss an die Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 3) dargestellt. Im Anlagevermögen wurden bei dem Posten Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Zuschüsse in Höhe von T€ 30 anschaffungskostenmindernd berücksichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter; es werden mit T€ 3.318 (Vorjahr: T€ 1.883) Bonusgutschriften abgegrenzt. Latente Steuern Aufgrund von Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den sonstigen Rückstellungen resultieren aktive latente Steuern. Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde auf einen Ausweis in der Bilanz zum 31.12.2022 verzichtet. Die Bewertung erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30 % (Körperschafts- und Gewerbesteuer). Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von T€ 410, für den Personalbereich von T€ 274 und Rückstellungen für Widerrufe von T€ 115 sowie für Abschluss- und Prüfungskosten von T€ 100 enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund des erstmaligen Einbezugs in den Konzernabschluss der Hans R. Schmid Holding AG, Offenburg, erstmalig Verbindlichkeiten gegenüber nun verbunden Unternehmen in Höhe von T€ 118 ausgewiesen. Diese wurden im Vorjahr noch unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gezeigt (T€ 149). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich branchenüblich gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zudem in Höhe von T€ 700 besichert durch Sicherungsübereignung der finanzierten IT, Hardware/Server etc. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gliederung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Umsatzerlöse Der Umsatz lässt sich nach Inland (T€ 204.533) und nach Ausland (T€ 8.270) sowie nach folgenden Tätigkeitsbereichen untergliedern:
V. Sonstige Angaben Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von rund T€ 1.780. Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Berichtsjahr beträgt T€ 144 und entfällt mit T€ 83 auf Abschlussprüfungsleistungen, mit T€ 12,5 auf Steuerberatungsleistungen sowie mit T€ 48,5 auf sonstige Beratungsleistungen. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 160 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, davon 9 geringfügig Beschäftigte. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Peter Pölling, Coesfeld Sven Osterholt, Coesfeld Andreas von dem Berge, Gescher (bis Oktober 2022) Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 770. Die Office Partner GmbH, Gescher, war bis Mai 2022 alleinige Komplementärin der OP GmbH & Co. KG, Gescher. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, der OP GmbH & Co. KG, Gescher, einbezogen, der beim Unternehmensregister veröffentlicht wird (Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen). Zudem wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Hans R. Schmid Holding AG einbezogen, der beim Unternehmensregister veröffentlicht wird (Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen). Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Laut Satzung sind 10 % des Jahresüberschusses in Höhe von T€ 4.155 in die satzungsmäßigen Gewinnrücklagen einzustellen. Der danach verbleibende Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.739 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Gescher, den 3. Mai 2023 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlage des Unternehmens Wir sind ein inhabergeführtes Unternehmen und seit über 25 Jahren im Bereich des E-Commerce und IT-Fachhandels tätig. Unser Vertriebsschwerpunkt liegt im Bereich IT-Hardware. Folgende Bereiche werden von uns fokussiert:
Unsere Beschaffungs- und Absatzmärkte liegen primär in Deutschland, wobei wir eine Internationalisierungsstrategie verfolgen. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktmischung erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Die Firmenzentrale ist im westfälischen Gescher ansässig. Seit Februar 2019 ist weiterhin ein Außenlager in Osnabrück bezogen, das von einer Spedition als Dienstleister betrieben wird. Seit Ende 2022 ist ein zusätzlicher Bürostandort in Münster bezogen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich trotz der Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der damit einhergehenden Energiekrise, Materialknappheit und steigenden Inflation im Berichtsjahr 2022 leicht erholt. Dies kennzeichnet sich durch ein moderates Wirtschaftswachstum, welches preisbereinigt im Durchschnitt 1,8 % über dem Bruttoinlandsprodukt des Vorjahres lag (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Verbraucherstimmung ist geprägt durch die anhaltende Krise eher pessimistisch. Lag der ifo Geschäftsklimaindex im Dezember 2021 saisonbereinigt noch bei 94,8 %, konnte bis Dezember 2022 ein deutlicher Rückgang auf 88,6 % verzeichnet werden (Quelle: ifo INSTITUT). Insbesondere hohe Energiepreise und drohende Gasknappheit belasteten die Konjunktur, die hohe Inflation wirkte sich zunehmend negativ auf das Konsumentenverhalten aus. Die Entwicklungen spiegeln sich auch in der Branche für IT, Hardware und Software wider. Der Digitalverband Bitkom verzeichnet für das Jahr 2022 für den Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) in Deutschland ein Wachstum in Höhe von lediglich 4,6 % auf 187,9 Milliarden Euro. Für das Jahr 2023 wird mit einem Wachstum von 4,2 % erneut nur eine moderate Verbesserung erwartet. Die Informationstechnologie (ausschließlich Unterhaltungselektronik, Telekommunikations-Dienste und Telekommunikations-Endgeräte) wächst dabei im Jahr 2022 um 6,6 % auf 118,9 Milliarden Euro. Am stärksten wächst der Software-Bereich mit einem Plus von 9,4 % auf 35,5 Milliarden Euro vor dem Bereich der IT-Dienstleistungen mit 5,5 % und dem Hardware-Bereich mit 5,4 %. In der Telekommunikation ist in den Bereichen der Telekommunikations-Infrastruktur, Telekommunikations-Endgeräte und der Telekommunikations-Endgeräte ein Wachstum von 7,3 %, 1,8 % bzw. 0,3 % zu verzeichnen. Für 2023 wird ein weiterhin starkes Wachstum des Software-Bereichs mit 9,3 % erwartet, während auch die Bereiche der Hardware und IT-Dienstleistungen weiter mit 5,3 % und 4,7 % steigen. Moderates Wachstum wird weiterhin in den Bereichen Telekommunikations-Infrastruktur (2,5 %) und Telekommunikations-Endgeräten (2,3 %) sowie Telekommunikationsdiensten erwartet (Quelle: Bitkom). Nichtsdestotrotz war ein deutlicher Einbruch der PC- und Notebook-Verkäufe im vierten Quartal 2022 zu verzeichnen. Während der Corona-Pandemie haben viel potenzielle Kunden bereits PCs und Notebooks erworben, es besteht ein geringerer Bedarf. Außerdem resultiert die geringere Nachfrage aus der Wirtschaftsrezession sowie der damit einhergehenden hohen Inflation (Quelle: heise online). Marktforscher stimmen jedoch weiterhin darin überein, dass sich der IT-Markt in einem der größten Umbrüche seiner Geschichte befindet. Laut dem Analystenhaus Gartner erleben wir eine Zeit der "exponentiellen Veränderung" und der "digitalen Disruption". Das IT-Marktforschungshaus International Data Corporation (IDC) beschreibt diesen Wandel als den Übergang von der "zweiten" auf die "dritte Plattform". Dieser Übergang ist unter anderem gekennzeichnet durch die Zentralisierung von IT-Kapazitäten (Cloud Computing), die Vernetzung von Geräten über das Internet (Internet of Things), die dadurch exponentiell steigende Menge und Vielfalt von Daten (Big Data) und die zunehmende Nutzung von IT-Ressourcen über mobile Endgeräte. Aus Sicht der Office Partner GmbH ist die aktuelle Geschäftsentwicklung trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Lage insgesamt als günstig zu beurteilen. So konnte das Geschäftsjahr 2022 mit einem deutlich positiven Ergebnis sowie einem deutlichen Umsatzwachstum abgeschlossen werden, auch wenn die Prognosen für das Geschäftsjahr 2022 nicht vollumfänglich erreicht werden konnten. 2. Lage a. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Office Partner GmbH beläuft sich zum 31.12.2022 auf T€ 64.236 gegenüber T€ 57.274 im Vorjahr. Der Eigenkapitalanteil beträgt dabei 29,8 % nach 26,1 % in 2021; absolut ist das Eigenkapital bedingt durch den Jahresüberschuss 2022 von T€ 4.209 auf T€ 19.133 gestiegen. Auf der Aktivseite dominiert das Umlaufvermögen mit 95,5 % die Bilanzsumme. Der Anstieg der Bilanzsumme um T€ 6.962 ist insbesondere bedingt durch das Vorratsvermögen, das um T€ 13.705 gestiegen ist. Gegenläufig wirkt der Rückgang der liquiden Mittel um T€ 7.494. Zum 31.12.2022 wird das Vorratsvermögen mit T€ 48.009 nach T€ 34.304 zum 31.12.2021 ausgewiesen. Das Umlaufvermögen ist insgesamt verlustfrei bewertet. Auf der Passivseite ist zum einen ein Anstieg des Eigenkapitals um T€ 4.209 zu verzeichnen. Dieser ausschließlich aus dem Jahresüberschuss i.H.v. T€ 4.155 (Vorjahr: T€ 6.458). Das Eigenkapital beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 19.133 nach T€ 14.978 im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Wesentlichen aufgrund der Inanspruchnahme eines Kontokorrentdarlehens um T€ 1.428 auf T€ 2.328 angestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf T€ 2.730 gegenüber T€ 491 im Vorjahr. Der Anstieg resultiert aus einem Darlehen der OP GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 2.850. Das kurzfristige Fremdkapital beträgt damit insgesamt T€ 44.603 nach T€ 41.596 im Vorjahr. Der Anteil des kurzfristigen Kapitals an der Bilanzsumme bewegt sich mit 69,4 % in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 72,7 %). In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wird ein Darlehen in Höhe von T€ 1.000 ausgewiesen, welches zum Stichtag mit T€ 700 (Vorjahr: T€ 900) valutiert. b. Finanzlage Die Finanzlage der Office Partner GmbH ist im Verhältnis zu anderen Mitbewerbern weiterhin überdurchschnittlich gut. Die Kreditmittel betrugen zum Jahresende T€ 2.328 nach T€ 900 im Vorjahr, was in Relation zur Bilanzsumme einer Quote von 3,6 % entspricht. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft flüssige Mittel in Höhe von T€ 521 nach T€ 8.105 im Berichtsjahr 2021 in ihrer Bilanz aus. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von T€ 0 auf T€ 1.628 erhöht. Die Verringerung der kurzfristigen Finanzmittel um insgesamt T€ 9.123 entfällt auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit - T€ 8.105 und den Cashflows aus der Investitionstätigkeit mit -T€ 788 und der Finanzierungstätigkeit mit - T€ 230. Zum Jahresende und aktuell bestehen ausreichende Barmittel wie auch Kreditlinien zur temporären Finanzierung der Geschäftstätigkeit. Die Office Partner GmbH war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. c. Ertragslage Die Office Partner GmbH verfolgt einen konsequenten und organischen Wachstumskurs mit dem Ziel, die Marktposition und Kundenbindung in den vertretenen Gebieten zu festigen und weiter auszubauen. Im Geschäftsjahr 2022 konnte der Umsatz weiter um T€ 23.674 (Vorjahr: T€ 48.217) auf T€ 212.803 gesteigert werden. Der umsatzstärkste Bereich ist weiterhin der Bereich PC & Zubehör mit 62,3 % des Gesamtumsatzes. Die übrigen Bereiche (z.B. Drucker & Multifunktionsgeräte, Apple-Geräte, Server & Netzwerk) folgen mit deutlichem Abstand in der Umsatzhöhe. Der Materialeinsatz ist deutlich um 16,8 % auf T€ 187.430 gestiegen. Das Betriebsergebnis 2022 liegt mit T€ 6.123 unter dem Vorjahreswert in Höhe von T€ 9.415. Letztlich hat die Office Partner GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Verrechnung des Finanz- und Beteiligungsergebnisses sowie der Steuern einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.155 nach T€ 6.458 im Vorjahr erwirtschaftet. Insgesamt ist die Office Partner GmbH gemessen an dem Leistungsindikator Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Die Erwartung von einem Anstieg um 20,0 % konnte jedoch aufgrund der wirtschaftlichen Situation nicht ganz erfüllt werden. Insbesondere steigende Einkaufspreise führten zur Nichterreichung der Prognosen bei den Leistungsindikatoren EBIT und Jahresüberschuss. Trotz der volatilen wirtschaftlichen Verhältnisse konnte jedoch ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verzeichnet werden. d. Finanzielle Leistungsindikatoren Die aus unserer Sicht wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind - wie bereits vorstehend ausgeführt - insbesondere der Umsatz, der Jahresüberschuss wie auch das EBIT. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage konnte der Umsatz erneut gesteigert werden, der Jahresüberschuss sowie das EBIT sind stabil, auch wenn die im Vorjahr angestrebte Prognose nicht vollumfänglich erreicht werden konnte. Seit Gründung konnte die Gesellschaft jedoch durchgängig positive Jahresergebnisse ausweisen. Die um T€ 6.962 deutlich gestiegene Bilanzsumme und eine Eigenkapitalquote von trotzdem 29,8 % sind Ausdruck der Bestandsfestigkeit unseres Unternehmens, die Zeichen unserer soliden Geschäftspolitik ist. III. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, Umwelt- und Arbeitnehmerbelange 1. Organisation und Personal Die Office Partner GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 160 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Der Anstieg zum Vorjahr (124 Mitarbeiter:innen) resultiert insbesondere aus Einstellungen in den Bereichen Entwicklung, Produktmanagement, Vertrieb und Marketing. Soweit erforderlich, werden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt, um den Anforderungen des Marktes und der Kunden auch in Zukunft gerecht werden zu können. Das gute Betriebsklima, der den Fähigkeiten entsprechende Einsatz und das eigenverantwortliche Handeln stärken die Motivation und Unternehmensbindung und stellen einen wesentlichen zukünftigen Erfolgsgaranten dar. Coronabedingt haben wir seit März 2020 unser Bürokonzept geändert auf ein nun hybrides Konzept mit wahlweise Homeoffice oder Präsenz. Im Jahr 2022 wurde dieses um ein Shared-Desk Konzept am neuen Bürostandort Münster erweitert. 2. Umwelt Bei Bezug und Versand unserer Produkte achten wir auf größtmögliche Umweltverträglichkeit, um insbesondere die Belastung mit dem klimaschädlichen CO 2 -Gas so gering wie möglich zu halten. Auch zukünftig werden wir unsere Prozesse - insbesondere in Bezug auf den Versand unserer Produkte - auch vor dem Hintergrund der Umweltverträglichkeit verbessern und Prozessoptimierungen auch unter diesem Aspekt bewerten und ggf. umsetzen. 3. Auszeichnungen Im Jahr 2022 wurde die Office Partner GmbH durch erfolgreiche Partnerschaften mit Herstellern und insbesondere durch starkes Umsatzwachstum als Aruba EMEA e-Commerce Partner of the Year (2022) ausgezeichnet. Außerdem erhielt die Gesellschaft durch den Hersteller Jabra den Preis für "Herausragende Leistung im Bereich Umsatzentwicklung sowie erfolgreiche Umsetzung kreativer Marketingkampagnen". IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Veränderungen des IT-Marktes und die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft eröffnen der Office Partner GmbH Chancen und Wachstumspotentiale. Inwieweit wir in der Lage sein werden, in den Vertriebsschwerpunkten mit dem Markt oder stärker als der Markt zu wachsen, hängt unter anderem von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen der Hersteller, von der Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern und von der Ausrichtung und der Diversifikation des Vertriebs ab. Auch der Konjunkturverlauf und das Geschäftsklima werden die Geschäftsentwicklung beeinflussen. Die Office Partner GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr - wie auch bereits im Vorjahr - weiter im operativen Geschäft wachsen. Das Wachstum im Berichtsjahr ist auf die weitere Diversifizierung des Produktportfolios, neue Herstellervereinbarungen, mehr Vertriebsaktivitäten sowie strategischen Einkauf zurückzuführen. Vor allem haben auch die neuen Warengruppen Netzwerk & Server, Mobile sowie Zubehör zur Entwicklung beigetragen. Auch in 2023 bietet der sehr attraktive E-Commerce-Markt Chancen für weiteres Wachstum. Insbesondere durch die bereits erläuterte weitere Diversifikation des Produktportfolios sowie neue Partnerschaften mit Herstellern können wir unseren Stammkunden kontinuierlich neue und verbesserte Services anbieten. Der hohe Qualitätsstandard wird durch die erneute ISO9001 Zertifizierung belegt. Der Ausbau des Produktportfolios verspricht weiteres Wachstumspotential. Vor diesem Hintergrund erwarten wir - vorsichtig geschätzt - ein Umsatzwachstum in Höhe von mindestens 10,0 % gegenüber 2022. Diese Einschätzung fußt u. a. auf folgenden Entwicklungen: Printus als Partner Mit dem Erwerb von 70% der Anteile an der Office-Partner Unternehmensgruppe durch die Printus-Gruppe hat die Gesellschaft den Grundstein für stetiges Wachstum in den kommenden Jahren gelegt. Durch den Zugang zu den bestehenden Printus-Kunden in Deutschland, Österreich und Belgien sowie die Möglichkeiten der Erschließung neuer Kundengruppen aus dem öffentlichen Sektor entstehen enorme Umsatzpotentiale. Diese werden weiter forciert durch die umfangreiche Produkterweiterung um die Produkte der Printus-Gruppe rund um Büromaterial und -möbel. Durch die von Printus betriebenen Online-Shops und Kataloge öffnen sich für Office Partner zudem neue Vertriebskanäle mit enormem Wachstumspotential. Erweiterung des Produktportfolios Durch den Ausbau der vorhandenen Bereiche sowie der Einführung der neuen Warengruppen Netzwerk, Mobile und Zubehör, konnten weitere Umsatzpotenziale genutzt werden. Insbesondere aufgrund des über 25-jährigen Bestehens und der großen Kundenbreite ist es uns gelungen, auch margenschwierige Bereiche wie Notebooks und PCs profitabel zu vermarkten. Es wurden unter anderem bestehende Partnerschaften mit den Herstellern Dell, Lenovo, HP, Acer sowie weiteren laufend forciert und deutlich ausgebaut. Des Weiteren wurden viele neue Herstellervereinbarungen mit Herstellern wie z.B. Microsoft und Apple vereinbart. Zwischenzeitlich kümmern sich verschiedene Teams von über 40 Produktmanager:innen/ Einkäufer:innen zentral um die Planung und Beschaffung sowie weitere Diversifizierung unserer Unternehmensgruppe. Auch in 2023 verstärken wir weiter unser Team, nicht zuletzt, da wir unsere Diversifikationsstrategie und damit verbunden unsere Produktportfolioerweiterung vorantreiben. Ein Schwerpunkt der Portfolioerweiterung liegt in der Aufnahme weiterer Warengruppen und dem Fokus auf B2B und B2C. Einführung einer B2C-Marke Im Jahr 2021 wurde mit PLAYOX eine B2C-Marke und ein neuer Online-Shop im Bereich "Gaming" und "Consumer Products" eingeführt. Der Fokus liegt insbesondere auf dem direkten Verkauf von IT-Ausstattung und Gaming Produkten sowie Komponenten an Endkunden. Der Produktbereich konnte auch im Jahr 2022 weiter ausgebaut und im Markt gefestigt werden. In Zukunft soll das Produktportfolio im B2C-Bereich über die Marke weiter deutlich ausgebaut werden. Lagererweiterung Im Jahr 2022 wurde die Logistikfläche am Standort Gescher um 2.500 qm erweitert. Auch für 2023 ist eine zusätzliche Erweiterung der Logistikfläche am Standort Gescher um weitere 2.500 qm geplant. Durch unser Lager in Gescher, das Lager in Osnabrück wie auch durch die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister am Außenlager in Osnabrück sind wir auch in den kommenden Jahren in der Lage, deutlich höhere Volumina zu verarbeiten. Dies erfordert zwar einen weiteren Liquiditätsbedarf verbunden mit höheren Warenbeständen, führt jedoch auch dazu, das angepeilte Wachstum zu realisieren sowie das Portfolio weiter auszubauen zu können. Büroerweiterung Um das Wachstum weiter zu forcieren und den dadurch entstehenden Mitarbeiterbedarf zu decken, hatten wir uns bereits im November 2019 für den Ausbau weiterer Büroflächen an unserem Hauptsitz in Gescher entschieden und die Arbeiten im Januar 2020 abgeschlossen. In den zusätzlich angemieteten Räumlichkeiten am Hauptsitz wurden weitere Büro- & Meetingräume sowie Sozialräume geschaffen. Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten im Jahr 2022 beträgt 160 und spiegelt unseren konsequenten Wachstumskurs wie auch dessen Ansprüche wider. Ende 2022 wurde mit der Anmietung von Büroflächen am Mittelhafen in Münster ein neuer zusätzlicher Standort bezogen. Mit einem digitalen Shared-Desk Büro in einem modernen Bürogebäude wird der Personalradius deutlich erweitert und der Grundstein für die Akquise von weiterem qualifizierten Personal u.a. in den Bereichen Entwicklung, Produktmanagement, Sales, Key Account, Vertriebsinnendienst, Marketing, Tender Desk, Content Creator und eCommerce Spezialisten gelegt. Der Standort Münster bietet insbesondere durch seine hohe Attraktivität und als "Universtäts-Stadt" großes Potential für weiteres Mitarbeiterwachstum und damit einhergehendes Umsatzwachstum. An dem neuen Standort können bis zu 100 neue Arbeitsplätze entstehen. Neben diesen Chancen sieht sich die Office Partner GmbH auch folgenden Risiken ausgesetzt: Währungs- und Zinsrisiken ist die Office Partner GmbH nicht ausgesetzt. Dem Risiko der Finanzierung des Lageraufbaus wird durch einen ausreichenden Cash-Flow aus dem laufendem Geschäft sowie entsprechenden Kreditlinien begegnet. Daneben erwachsen Risiken im Bereich der Personalgewinnung und -entwicklung. Diesen Risiken wird durch die Schaffung eines attraktiven Arbeitsplatzes mit individuellen Vergütungsvereinbarungen Rechnung getragen. Ferner erwachsen aufgrund des Geschäftsmodells Risiken aus nationalen und internationalen datenrechtlichen Vorgaben. Die Gesellschaft reagiert hierauf durch die Implementierung eines darauf bezogenen Internen Kontrollsystems, Schulung der betroffenen Mitarbeiter:innen sowie die konsequente Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mit der externen Überprüfung durch die BITKOM. Weiterhin war das Jahr 2022 durch die Wirtschaftsrezession und die damit einhergehende hohe Inflation geprägt. Aus diesen Gründen sowie der Tatsache, dass viele potenzielle Kunden bereits während der Corona-Pandemie neue Hardware erworben haben und hier kein weiterer Bedarf besteht, ist die Nachfrage nach Produkten deutlich rückläufig. Dies bedingt ebenfalls einen Einbruch der Preise. Durch die weitere starke Diversifizierung des Produktportfolios, konnten wir jedoch weiter Umsatzpotenziale ausschöpfen und stetig wachsen. Insbesondere die neuen Warengruppen Netzwerk, Mobile sowie Zubehör haben für weiteres Umsatzachstum gesorgt. Der Ukraine-Krieg führt aus heutiger Sicht weiterhin zu kaum abschätzbaren Folgen für die Weltwirtschaft wie auch das Geschäftsumfeld der Office Partner GmbH. Die Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizieren, dass nicht nur die kurzfristige Konjunkturentwicklung, sondern auch die mittelfristigen Aussichten für Wachstum und Wohlstand betroffen sind. Inwiefern von dieser Krise beispielsweise auch Lieferketten betroffen sind, die das Geschäftsumfeld der Office Partner GmbH betreffen, lässt sich derzeit nicht absehen. Festhalten lässt sich aber, dass die Office Partner GmbH sowohl in der Vergangenheit als auch gegenwärtig keine wesentlichen Absatzaktivitäten in den betroffenen Regionen unterhalten hat. Ansonsten bewegen sich die wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken im Bereich des allgemeinen Unternehmerrisikos. Ungewöhnliche oder außerordentliche Risiken, insbesondere bestandsgefährdende Risiken sowie Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar. Die zuvor beschriebenen Risiken haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Trotz des stetigen Umsatzwachstums konnten die in 2021 für 2022 erwartete Entwicklung für die Gesellschaft nicht erreicht werden. Bedingt ist die Entwicklung insbesondere durch die Auswirkungen des Angriffskriegs auf die Ukraine und die damit einhergehende Energiekrise, Materialknappheit und steigende Inflation. Vor dem Hintergrund der weiterverfolgten, klaren Wachstumsstrategie bestehend aus den Komponenten Produkterweiterung, Neue Services und Internationalisierung wird für 2023 jedoch weiterhin ein deutliches Wachstum bei den wesentlichen Kenngrößen Umsatz, Jahresüberschuss und EBIT erwartet, welche mindestens 10,0 % über dem Niveau des Jahres 2022 liegen werden.
Gescher, den 3. Mai 2023 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Office Partner GmbH, Gescher Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Office Partner GmbH, Gescher, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Office Partner GmbH, Gescher, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 3. Mai 2023 DR.
VON DER HARDT & PARTNER mbB
Dr. Andreas Hadamitzky, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 der Office Partner GmbH, Gescher, wurde am 13. Juli 2023 festgestellt. |
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