Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 176669
Vorher
Freshdesk Technologies GmbH
Eingetragen
11.5.2016
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
das Erstellen, die Entwicklung, Verbesserung, Herstellung, Vermarktung, Verteilung, Lizensierung, Einrichtung, Änderung sowie der Verleih, Verkauf, Import und Export von Software und Programmen jeglicher Art einschließlich (ohne darauf beschränkt zu sein) solcher im Zusammenhang mit elektronischer Datenverarbeitung, (Mini-, Mikro-, Super-)Computern, Mikroprozessoren, Schaltern, Großrechnern, Telekommunikationsund Netzwerkgeräten sowie zur Automatisierung von Prozessen in Büros und Fabriken; die Vornahme jeglicher Rechtsgeschäfte im Zusammenhang mit Software-Entwicklung für jegliche Industrie-/Geschäftszweige und für alle Arten von Computern, Mikroprozessoren, Anwendungen, Produkten, Geräten einschließlich Design und Umsetzung von Hardund Software inner- und außerhalb Deutschlands; das Design, der Betrieb und die Wartung von Webseiten und der Betrieb von Service Centern für und das Anbieten von jegliche/n IT-Services.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pamela Anne Sergeeff
seit 7.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Freshworks Technologies Holding CorporationUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Freshworks Technologies Holding Corporation
United States
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Freshworks GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Freshworks GmbH (die "Gesellschaft") ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin (Charlottenburg) unter HRB 176669. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Freshworks Inc., USA ("die Muttergesellschaft").

Im Geschäftsjahr gab es keine Zweigniederlassungen oder Betriebsstätten. Das Unternehmen betreibt im Rahmen seiner Aktivitäten keine Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

Die Gesellschaft erbringt Vertriebs- und Marketingdienstleistungen für ihre Muttergesellschaft, und die Umsatzerlöse werden auf Kostenaufschlagsbasis erfasst. Die Muttergesellschaft ist die operative Gesellschaft, die Unternehmen jeder Größe mit modernen SaaS-Produkten wie Freshdesk (Customer Experience), Freshservice (IT-Service-Management), Freshsales und Freshmarketer (Vertriebs- und Marketing-Automatisierungslösungen) und Freshchat (Messaging/Chat) unterstützt. Die Gesellschaft ist eine regionale Einheit, und aus diesem Grund ist die Geschäftsführung der Ansicht, dass eine Analyse unter Verwendung von Leistungskennzahlen für die Gesellschaft nicht notwendig oder angemessen ist, um die Entwicklung, Leistung oder Lage der Gesellschaft zu verstehen. Die Ergebnisse der Gesellschaft fließen in die Leistungskennzahlen der Muttergesellschaft, als oberstes beherrschendes Unternehmen ein.

Geschäftsverlauf und -lage

a) Ertragslage

Der Anstieg des Personalaufwands um 0,7 Mio. EUR oder 6 % für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr im Vergleich zum Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022 resultiert aus jährlichen Vergütungsanpassungen kompensiert durch eine geringe Mitarbeiterzahl.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1 Mio. EUR oder 26 % für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr im Vergleich zum Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022 ist vorrangig auf externe Personalkosten zurückzuführen (Anstieg um 0,7 Mio. EUR).

Die Umsatzerlöse werden nach einem Cost-Plus-Modell erfasst, der Anstieg der Aufwendungen führte für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr zu einem zusätzlichen Umsatz von 1,7 Mio. EUR bzw. 10 % im Vergleich zum am 31. Dezember 2022 endenden Jahr.

Insgesamt bleibt die Gesellschaft profitabel, wobei der Umsatz durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit gesteigert wird.

b) Vermögenslage

• Die Gesellschaft erwirtschaftet angemessene Finanzmittel aus der mit der Muttergesellschaft abgeschlossenen Service Vereinbarung und ist der Ansicht, dass die generierten Mittel ausreichen werden, um ihre operativen und Investitionsverpflichtungen nachzukommen.

• Insgesamt erhöhten sich das Vermögen und das Kapital im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 geringfügig um 0,7 Mio. EUR:

o Der Anstieg der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf einen Anstieg des Finanzmittelbestands um 1,7 Mio. EUR zurückzuführe Gegenläufig wurden die Forderungen gegen die Gesellschafterin aus dem Intercompany Service Agreement um 0,5 Mio EUR abgebaut.

o Dem Rückgang der Verbindlichkeiten steht eine Erhöhung des Eigenkapitals der Gesellschaft aufgrund des Gewinns für 2023 in Höhe von 1 Mio. EUR gegenüber.

• Außerbilanzielle Verpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bestehen im Wesentlichen für Büromietverträge.

III. Wesentliche Risiken und Unsicherheiten

Unser Geschäft ist zahlreichen Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt, und die Richtlinien für das Management dieser Risiken werden in der Muttergesellschaft umgesetzt und gelten für die Gesellschaft. Einige dieser Risiken, die sich nachteilig auf unser Geschäft und unsere Betriebsergebnisse auswirken könnten, einschließlich:

• Wir müssen hochqualifiziertes Personal gewinnen und halten, um unser Geschäftsmodell umzusetzen. Der Wettbewerb um Vertriebs- und Supportpersonal ist intensiv. Wenn wir ein gewachsenes Unternehmen werden, werden unsere Rekrutierungsbemühungen möglicherweise schwieriger. Die Anreize zur Gewinnung, Bindung und Motivation von Mitarbeitern, die durch unsere Aktienprämien oder andere Vergütungsvereinbarungen geschaffen werden, sind möglicherweise nicht mehr so effektiv wie in der Vergangenheit.

• Eine entscheidende Komponente unseres Erfolgs ist unsere Kultur. Wir haben viel Zeit und Ressourcen in den Aufbau unseres Teams investiert und dabei gemeinsame Werte und ein Engagement für Vielfalt und Inklusion betont. Während wir die Infrastruktur weiterentwickeln, um unser Wachstum zu unterstützen, müssen wir unsere Kultur bei einer größeren Anzahl von Mitarbeitern aufrechterhalten, die in verschiedenen geografischen Regionen verstreut sind, einschließlich derjenigen, die außerhalb einer Büroumgebung aus der Ferne arbeiten. Jedes Versäumnis, unsere Kultur zu bewahren, könnte sich negativ auf unseren zukünftigen Erfolg auswirken, einschließlich unserer Fähigkeit, Mitarbeiter zu halten und zu rekrutieren.

• Unsere Geschäftstätigkeit kann uns potenziell nachteiligen steuerlichen Konsequenzen unterwerfen. Die Verrechnungspreispolitik berücksichtigt die Funktionen, Risiken und Vermögenswerte der Konzerngesellschaften, die mit konzerninternen Transaktionen verbunden sind. Die Höhe der Steuern, die wir zahlen, kann von der Anwendung der Steuergesetze der Gerichtsbarkeiten, Geschäftsaktivitäten, Änderungen der Steuersätze, neuen oder überarbeiteten Steuergesetzen oder Auslegungen bestehender Steuergesetze und -richtlinien sowie von unserer Fähigkeit abhängen, unser Geschäft in einer Weise zu betreiben, die mit unserer Unternehmensstruktur und unseren konzerninternen Vereinbarungen vereinbar ist. Die Steuerbehörden der Jurisdiktionen, in denen wir tätig sind, können unsere Methoden zur Preisgestaltung von konzerninternen Transaktionen gemäß unseren konzerninternen Vereinbarungen in Frage stellen oder mit unseren Feststellungen zu den Erträgen und Aufwendungen, die bestimmten Rechtsordnungen zuzurechnen sind, nicht einverstanden sein. Sollte es zu einer solchen Anfechtung oder Meinungsverschiedenheit kommen und unsere Position nicht aufrechterhalten werden, könnten wir aufgefordert werden, zusätzliche Steuern, Zinsen und Strafen zu zahlen, was zu einmaligen Steuerbelastungen, höheren effektiven Steuersätzen, geringeren Cashflows und einer geringeren Gesamtrentabilität unserer Geschäftstätigkeit führen könnte.

• Datenschutzgesetze erheben unterschiedliche und potenziell widersprüchliche Verpflichtungen in Bezug auf die Verarbeitung personenbezogener Daten auf oder verlangen, dass Kundendaten in einem bestimmten Gebiet gespeichert werden.

• Wir unterliegen regulatorischen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Unsicherheiten. Diese Unsicherheiten und die Nichteinhaltung und Änderungen solcher Gesetze können sich nachteilig auf unser Geschäft, unsere Betriebsergebnisse und unsere Finanzlage auswirken.

Ausblick

Basierend auf der Finanzprognose der Konzerngesellschaft für 2024 wird erwartet, dass der Personalaufwand der Gesellschaft aufgrund jährlicher Vergütungsanpassungen etwa um 6 % bis 8 % und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um etwa 25 % bis 30 % steigen werden. Aufgrund des bestehenden Intercompany Service Agreements werden deshalb in 2023 sowohl die Umsatzerlöse als auch der Gewinn im Vergleich zum Berichtsjahr 2022 ansteigen. Wir betonen, dass dieser Ausblick auf unseren aktuellen Erwartungen, Schätzungen und Prognosen über unsere Gesellschaft basiert, einschließlich unserer Finanzprognose und makroökonomischer Unsicherheiten, den Einschätzungen des Managements und bestimmter Annahmen des Konzerns, die sich alle ändern können.

Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Freshworks Inc., einem börsennotierten US-Unternehmen, das gemäß dem Securities Exchange Act von 1934 in der jeweils gültigen Fassung regelmäßige Berichte bei der U.S. Securities and Exchange Commission einreicht. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat keine separate Strategie, Ziele, Aussichten oder Geschäftsmodelle für die Gesellschaft vorgelegt, da diese Informationen im Rahmen des Jahresberichts von Freshworks Inc. auf Formular 10-K/Ergebnisveröffentlichung für das am 31. Dezember 2023 endende Jahr veröffentlicht wurden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 306.106,00 436.013,97
I. Sachanlagen 306.106,00 436.013,97
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 306.106,00 373.491,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 62.522,97
B. Umlaufvermögen 6.032.294,74 5.089.424,40
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.957.457,87 2.681.120,93
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.586.003,57 2.235.126,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 371.454,30 445.994,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 72.750,72 66.138,22
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.074.836,87 2.408.303,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 125.572,61 216.209,67
Summe Aktiva 6.463.973,35 5.741.648,04

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.285.072,99 3.278.105,03
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 2.978.105,03 2.108.947,95
IV. Jahresüberschuss 1.006.967,96 869.157,08
B. Rückstellungen 1.429.742,34 1.809.903,69
C. Verbindlichkeiten 749.158,02 653.639,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 136.439,90 135.478,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 136.439,90 135.478,96
2. sonstige Verbindlichkeiten 612.718,12 518.160,36
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 533.855,26 413.720,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 78.862,86 104.440,00
Summe Passiva 6.463.973,35 5.741.648,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.788.148,80 17.019.914,26
2. Personalaufwand 12.742.457,66 12.028.461,78
a) Löhne und Gehälter 11.164.127,60 10.775.797,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.578.330,06 1.252.664,72
davon für Altersversorgung 753,20 0,00
3. Abschreibungen 208.804,61 184.754,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 208.804,61 184.754,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.468.442,64 3.550.769,06
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.360,45 9.808,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.768,55 2.652,23
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 221,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 419.200,48 389.202,74
8. Ergebnis nach Steuern 1.007.011,96 869.157,08
9. sonstige Steuern 44,00
10. Jahresüberschuss 1.006.967,96 869.157,08

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Freshworks GmbH (im Folgenden kurz: "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Berlin und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 176669 B eingetragen.

Der Jahresabschluss der Freshworks GmbH, Berlin, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.

Sie ist nach den Größenordnungskriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgte vor Verwendung des Jahresergebnisses. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen, mit Ausnahme der nachstehend erläuterten Ausweisänderung, mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben,wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag ausgewiesenbzw. zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Abweichend zum Vorjahr wurden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber anderen Konzerngesellschaften in der Bilanz als Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gesondert ausgewiesen, um dem Sinn und Zweck und der Transparenzfunktion der handelsrechtlichen Bilanzgliederung (§ 266 HGB) zu entsprechen. Im Vorjahresabschluss erfolgte der Ausweis als Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter sowie unter den sonstigen Vermögensgegenständen bzw. sonstigen Verbindlichkeiten, weil die Definition von verbundenen Unternehmen in § 271 Abs. 2 HGB mit dem Bezug auf die Regelung der §§ 290ff. HGB am Wortlaut orientiert interpretiert wurde und die ausländische Muttergesellschaft nicht nach §§ 290ff. HGB verpflichtet ist einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Ausweis der Vorjahreszahlen wurde zur besseren Vergleichbarkeit entsprechend angepasst.

Die liquiden Mittel sind mit den Nominalbeträgen angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, welche Aufwendungen für einen bestimmbaren Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag eingestellt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Die Gliederung und Veränderungen des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen i.H.v. EUR 36.778,57 (Vorjahr: EUR 148.559,64) sonstige Forderungen und i.H.V. EUR 1.549.225,00 (Vorjahr: EUR 2.086.567,21) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Von den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen bestehen EUR 1.549.225,00 (Vorjahr: EUR 2.086.567,21) gegen Gesellschafter.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 72.750,72 (Vorjahr: EUR 66.138,22) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Übrigen haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (EUR 1.079.102,17; Vorjahr: EUR 1.229.543,89) und beanspruchte Leistungen von Dienstleistern (EUR 135.316,35; Vorjahr: EUR 306.193,68) gebildet.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren sind in den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 78.862,86 (Vorjahr: EUR 104.440,00) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen i.H.v. EUR 56.086,35 (Vorjahr: EUR 77.348,46) sonstige Verbindlichkeiten und i.H.v. EUR 80.353,55 (Vorjahr: EUR 58.130,50) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen EUR 134.101,08 (Vorjahr: EUR 58.130,50) gegenüber Gesellschaftern.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von EUR 1.553.162,89 (Vorjahr: EUR 814.024,01), Marketing in Höhe von EUR 944.933,94 (Vorjahr: EUR 977.061,91) und Mieten in Höhe von EUR 496.772,91 (Vorjahr: EUR 422.472,18).

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, aus Wechsel- oder Scheckbürgschaften, aus Gewährleistungsverträgen und weitere Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus einem befristeten Mietvertrag bestehen Verpflichtungen i.H.v. TEUR 1.413 bis zum 31. Januar 2027. Darüber hinaus bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen außerhalb der Bilanz, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen, über die hier zu berichten wäre, wurden nicht abgeschlossen.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 112 Arbeitnehmer (i.V. 117). Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Pamela Anne Sergeeff und Herrn André Weideck geführt. Frau Pamela Anne Sergeeff ist hauptberuflich als Chief Legal Officer & General Counsel der Freshworks Inc., Lewes/USA, tätig. Herr André Weideck übt seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Freshworks GmbH hauptberuflich aus.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Sinne des § 285 Nr. 9 HGB unterbleiben in Ausübung des Wahlrechtes des § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernverhältnisse

Die Freshworks GmbH ist ein Konzernunternehmen der Freshworks Inc., Lewes/USA, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Freshworks Inc., Lewes/USA, einbezogen.

Der Konzernabschluss zum 31.12.2023 der Freshworks Inc. wird über die Homepage der United States Securities and Exchange Commission (SEC) veröffentlicht und kann unter Commission File Number 001-40806 eingesehen werden.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

Berlin, den 06.12.2024

Freshworks GmbH, Berlin

André Weideck, Geschäftsführer

Pamela Anne Sergeeff, Geschäftsführerin

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anlage zum Anhang

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.235.581,23 78.896,64 0,00 62.522,97 1.377.000,84
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 62.522,97 0,00 0,00 -62.522,97 0,00
Summe Sachanlagen 1.298.104,20 78.896,64 0,00 0,00 1.377.000,84
Summe Anlagevermögen 1.298.104,20 78.896,64 0,00 0,00 1.377.000,84
Abschreibungen Buchwert
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 01.01.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 862.090,23 208.804,61 0,00 1.070.894,84 373.491,00 306.106,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 62.522,97 0,00
Summe Sachanlagen 862.090,23 208.804,61 0,00 1.070.894,84 436.013,97 306.106,00
Summe Anlagevermögen 862.090,23 208.804,61 0,00 1.070.894,84 436.013,97 306.106,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde unter Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB aufgestellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Freshworks GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Freshworks GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Freshworks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in

Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Offenbach am Main, den 23. Dezember 2024

Reitbauer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Boris O. Reitbauer, Wirtschaftsprüfer

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