Zweite IV Project UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Baris Sahingöz seit 2.1.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WBZ Nord GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23WBZ Nord GmbH1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell und Gegenstand des Unternehmens Die Tätigkeiten unserer Gesellschaft erstreckten sich im Geschäftsjahr 2022/2023, wie auch in den Vorjahren, überwiegend auf den Direktimport von mediterranen Lebensmitteln und Produktion mit Eigenmarken für den deutschen Markt im Wesentlichen aus dem Europäischen und türkischen Raum. Unsere Aufgabe besteht darin, Ware direkt aus dem Ursprungsland zu beschaffen und dem Großhandel und Lebensmitteleinzelhandel und anderen Vertriebslinien bedarfsgerecht zu liefern Im Vordergrund stand dabei unser Bestreben, Produzenten und Erzeuger mit ausreichendem Warenangebot für das Unternehmen zu gewinnen sowie eine nachhaltige und zukunftssichere Kundenstruktur weiter aufzubauen, diese zu vertiefen, zu verbessern und zu festigen. Wichtig dabei ist unser permanentes Bestreben, das Vertrauen bei Produzenten und Kunden nachhaltig zu festigen, um ein stabiles Wachstum unserer Gesellschaft zu sichern, langfristig zu stärken und zukunftssicher auszubauen. 1.2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche 1.2.1. Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2022/2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Im Jahr 2022 stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preis- und kalenderbereinigt um 2,0 % gegenüber dem Vorjahr (VJ: + 2,9 %). Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine und als Folge davon von verschärften Material- und Lieferengpässen sowie von massiv steigenden Preisen insbesondere für Energie und Nahrungsmittel, von dem sich weiter fortsetzendem Fachkräftemangel sowie von der andauernden, wenn auch im Jahresverlauf nachlassenden Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten und das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, um 0,7 % steigern. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. 1.2.2. Branche Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen 2022 aufgrund von Nachholeffekten im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr preisbereinigt um 4,9 % im Vergleich zum Vorjahr (VJ: + 0,4 %) und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben auch die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Eine zusätzliche Belastung für die Branche bereitete die territoriale Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine. Als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine haben eine große Zahl westlicher Staaten scharfe Wirtschaftssanktionen gegen Russland eingeführt. Auswirkungen dieser Sanktionen betrafen somit auch unsere Branche. Die Auswirkungen spiegelten sich im Wesentlichen bei der Verteuerung der Rohstoffe und bei der extremen Erhöhung der Energiekosten aus (z.B. Schifffahrt, Inlandsfrachten). Der Trend, dass die deutschen und ethnischen Verbraucher im europäischen Vergleich nach wie vor nur einen geringen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, führt sich auch in diesem Jahr fort. Es zeigt sich jedoch, dass eine gewisse Zahlungsbereitschaft für hochwertige Produkte bei zunehmender Qualitätsorientierung vorhanden ist. Lebensmittel müssen schmecken und das Angebot ist heute hochwertig, sicher, nachhaltig und vielfältig. Gesundheit und Nachhaltigkeit sind wichtige Trends bei den Verbrauchern. Die Einkaufsgewohnheiten verschieben sich mit der zunehmenden Alterung und demografischem Wandel der Bevölkerung und des geänderten Zusammenspiels von Familie und Beruf sowie mit steigendem Gesundheits- und Umweltbewusstsein. Unsere Flexibilität und eigener hoher Qualitätsstandard sichern unseren Unternehmenserfolg. Die Einhaltung der hohen Anforderungen bezüglich Zertifizierung und Nachhaltigkeit runden eine effiziente Beschaffung ab. Eventuelle Risiken, welche sich naturgemäß aus dem Geschäft ergeben, wie z.B. Wetterauswirkungen oder Veränderungen, können durch langjährige Zusammenarbeit mit einer Vielfalt von Produzenten und Exporteuren weitestgehend kontrolliert werden. 1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 37,3 Mio. erzielt, was gegenüber dem Vorjahr einem deutlichen Anstieg in Höhe von EUR 11,1 Mio. (42,6 %) sowie einer Erreichung des im Vorjahr von der Geschäftsführung intern erwarteten bzw. prognostizierten Umsatzes entspricht. 1.4 Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 16 (Vorjahr = TEUR 0,4) und betrafen im Wesentlichen Investitionen in den weiteren Ausbau der Produktpalette, der Eigenmarken und den Internetauftritt. Die Abschreibungen betrugen TEUR 0,5 (Vorjahr = TEUR 0,4). 1.5 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Es wurden keine Bankdarlehen aufgenommen. Bestehende Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute am Vorjahresbilanzstichtag konnten vollständig zurück geführt werden. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt. 1.6 Personal- und Sozialbereich Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 4 MitarbeiterInnen zur Belegschaft (Köpfe). Die Geschäftsführung besteht aus einer Person. Darüber hinaus gibt es am Bilanzstichtag eine Prokuristin. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z.B. Unfallschutz, Berufsunfälle u.ä. gab es im Geschäftsjahr 2022/23 keine Vorkommnisse. 1.7 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Frau Nimet Sahingöz wurde unmittelbar nach Ablauf des Geschäftsjahres mit Wirkung zum 1.7.2023 zur Geschäftsführerin bestellt, die zuvor bestehende Prokura ist zugleich erloschen. Herr Baris Sahingöz ist aus der unmittelbaren Geschäftsführung in die Stellung eines Prokuristen (Einzelprokura) gewechselt. Die Eintragungen im Handelsregister sind am 12.07.2023 erfolgt. 2. Darstellung der Lage Insgesamt ist es der WBZ im Geschäftsjahr 2022/23 gelungen, die gesetzten Ziele zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung zu erreichen. 2.1 Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist von EUR 6,5 Mio. auf EUR 6,7 Mio. gestiegen. Gewinnausschüttungen wurden nicht getätigt. Die Eigenkapitalquote stieg auf 70,9 % (Vorjahr: 48,2 %). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme stieg von 0,0 % auf 0,2 %, die Stichtagsliquidität hat sich von TEUR 691 auf TEUR 1.604 erhöht. Für sämtliche erkennbaren Risiken und Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen im Jahresabschluss gebildet. 2.2 Finanzlage Die Finanzierung ergibt sich aus dem Eigenkapital und überwiegend aus Leistungs- und Lieferungsverbindlichkeiten. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt gesichert, es mussten keine externen Darlehen aufgenommen werden. 2.3 Ertragslage Die relevanten finanzwirtschaftlichen Zielgrößen sind die Entwicklung der Umsatzerlöse, welche unmittelbar mit verkauften Gesamtvolumen sowie die Überwachung der Kostenpositionen im Zusammenhang stehen. Wesentliche Kennzahlen in der Erfolgsanalyse sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis. Ursächlich für diese Umsatzentwicklung sind insbesondere erhöhte Preise und Absatzmengen im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Bei einem um 42,6 % gestiegenen Umsatz ist die Rohmarge (Umsatz minus Aufwand für bezogene Lieferungen und Leistungen) um EUR 1,2 Mio. auf EUR 3,1 Mio. gestiegen (+ 61,0 % zum Vorjahr). Zusammen mit den gegenüber dem Vorjahr lediglich um TEUR 160 gestiegenen Aufwendungen (Personalaufwand, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen) führte dies unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge sowie der Steuern zu einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: TEUR 991 Gewinn). Unsere Ertragslage stellt sich als stabil dar. 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die nachfolgenden Chancen und Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgeführt. Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben im Frühjahr ihre Prognose für den Anstieg der Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr auf 0,3 % angehoben. Im Herbst hatten sie noch mit einem Rückgang um 0,4 % gerechnet. Die Inflationsrate soll sich demnach von 6,9 % im Jahr 2022 auf 6,0 % reduzieren. Der IWF hingegen prognostiziert für Deutschlang einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % für das Gesamtjahr 2023, dessen Ursache sich jedoch hauptsächlich im weniger relevanten Bereich der Industrie befindet. Erst für 2024 wird mit einer Erholung gerechnet. Darüber hinaus werden die Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2023 laut einer Prognose von Allianz Trade vormals Euler Hermes in Deutschland um 22 % gegenüber dem Vorjahr ansteigen. Die WBZ begegnet dem mittels eines aktiven Debitorenmanagements. Die Neukundenaufnahme wird nach mathematischen Kennzahlen und finanziellen Leistungsindikatoren getroffen. Es wird bevorzugt mit bonitätsstarken Unternehmen Geschäftsbeziehungen zu unterhalten. Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote werden derzeit keine Finanzierungs- und Zinsrisiken gesehen. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem deutlich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Der Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundene Preissteigerung in allen Bereichen hat derzeitig keinerlei Folgen für unsere Umsatzentwicklung bislang gehabt. Unsere professionelle wie hafennahe Aufstellung als Importeur und unsere intensive Bindung zu unseren Kunden wird uns auch künftig gute Absätze sichern. Alle bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Maßnahmen und Vorkehrungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Sofern der Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht neben der grundsätzlich zunehmenden Volatilität und Unsicherheit in allen wirtschaftlich relevanten Bereichen eine grundsätzliche Unsicherheit für Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. 4. Prognosebericht Die Branche für mediterrane Lebensmittel wird durch ein stetiges Umsatzwachstum gekennzeichnet sein, durch die Migration genauer der Einwanderung von Menschen aus dem Vorderen Orient. Zusätzlich kommen sich verändernde Essgewohnheiten hinzu, die unmittelbare Folgen für die Gesellschaft haben. Als Unternehmen sind wir von einer konstant hohen Nachfrage an unseren Produkten betroffen. Dieses Vertrauen und die Neugier nach mediterran und orientalisch scheint derzeit, insbesondere in Deutschland immer mehr zu wachsen. Für das Geschäftsjahr 2023/24 wird mit einer weiteren moderaten Umsatzsteigerung geplant. Insgesamt rechnen wir bei proportional wachsenden Aufwendungen mit gleichbleibenden bis leicht steigenden Jahresergebnissen. Unsere positive Entwicklung ist ferner auf langfristige Lieferantenverträge und auf gute Einkaufskonditionen zurückzuführen. Eine Erweiterung des Produktportfolios Molkereiprodukte mit der Ausweitung der Produktion in anderen EU-Ländern, neben Bulgarien auch in Rumänien, zu kooperieren, ist geplant. Die WBZ Nord GmbH stellt sich gegen den negativen Markttrend und beweist ein erfolgreiches Geschäftsjahr in einem herausfordernden Marktumfeld. Dieses ist nicht zuletzt auf ein adäquate Finanz und Einkaufsmanagement zurückzuführen. 5. Nachtragsbericht Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich über die bereits erwähnten Ereignisse hinaus nicht ergeben.
Hamburg, Oktober 2023 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die WBZ Nord GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (Reg. Nr. 121065 B). Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Aussagefähigkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, auch im Anhang aufgeführt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/Erläuterungen zur Bilanz und zur GuV Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang). Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Umlaufvermögen Soweit in den Vorräten Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren enthalten sind, werden diese mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei werden die tatsächlichen Anschaffungskosten oder Durchschnittspreise ausgewiesen. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen in die Bewertung. Forderungen sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden falls erforderlich abgeschrieben. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden zu Nominalwerten angesetzt. Fremdwährungsguthaben werden unter Beachtung des § 256a II HGB in Euro umgerechnet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Das Stammkapitals beträgt 2.000.000,00 EUR und ist zum Nominalwert ausgewiesen. Es ist vollständig eingezahlt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Derartige Rückstellungen lagen am Bilanzstichtag nicht vor. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, -soweit erforderlich- abgezinst. Eine Abzinsung erfolgte am Bilanzstichtag mangels vorliegen längerfristiger Rückstellungen nicht. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Finanzbuchhaltung, Prüfung JA, Steuererklärungen, Offenlegung 8,6 TEUR (Vorjahr: 1,6 TEUR) Die Steuerrückstellungen setzen sich aus Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuern des Geschäftsjahre zusammen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. Auf die weitere Darstellung in der Anlage zum Anhang (Verbindlichkeitenspiegel) wird verwiesen. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen periodenfremde Erträge enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Durchschnittlich waren 3 Arbeitnehmer beschäftigt. Außerbilanzielle Geschäfte, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Es bestehen in der Gesellschaft keine außerbilanziellen Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB, über die berichtet werden müsste. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie berichtspflichtige Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Gesamtbezüge Bezüglich der Angaben der Gehälter der Geschäftsführung wird auf die Schutzklausel 286 HGB verwiesen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Organe Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Herr Bariş Şahingöz, Hamburg. Nachrichtlich wird darauf verwiesen, dass Frau Nimet Sahingöz seit dem 12.07.2023 (Eintragung Handelsregister) die Geschäfte der Gesellschaft führt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Hamburg, 16.10.2023 gez. Nimet Sahingöz, Geschäftsführerin sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WBZ Nord GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WBZ Nord GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WBZ Nord GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 14.02.2024 Biester
Audit GmbH
gez. Ralf Biester, Wirtschaftsprüfer |
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