Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 8111
Vorher
NANOGATE Vermögensverwaltung GmbHVogler GmbHNanogate Vogler Systems GmbHNanogate NRW GmbH
Eingetragen
26.6.2014
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Die Produktion, Vertrieb und Durchführung von Dienstleistungen und Lohnarbeit sowie Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Lackierung industriell hergestellter Produkte und deren Montage sowie ferner die Entwicklung, Herstellung und Vermietung von Werkzeugen, Anlagen und Geräten auf den vorgenannten Gebieten.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Bayer
seit 24.3.2022
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NGT Neunkirchen GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nanogate Vogler Systems GmbH

Lüdenscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   10.418.427,45   11.064.119,10
davon Geschäfts- oder Firmenwert EUR 5.720.441,00 (Vj. EUR 6.322.593,00)        
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.599.110,00   950.877,00  
2. technische Anlagen und Maschinen 3.064.243,00   3.381.408,00  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 537.440,00   528.230,00  
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.544.211,98 7.745.004,98 5.351,48 4.865.866,48
III. Finanzanlagen   1,00   1,00
    18.163.433,43   15.929.986,58
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte 4.333.118,80   5.484.917,33  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.464.649,94   1.467.658,62  
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 109.736,57 (Vj. EUR 239.163,71)        
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.961.931,64 8.759.700,38 1.088.319,18 8.040.895,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten   23.080,06   13.715,36
    26.946.213,87   23.984.597,07

Passiva

       
      31.12.2018 31.12.2017
      EUR EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage     18.772.382,60 18.772.382,60
III. Bilanzgewinn     892.353,32 892.353,32
      19.689.735,92 19.689.735,92
B. Rückstellungen     546.467,11 825.537,89
C. Verbindlichkeiten     6.710.010,84 3.469.323,26
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 849.670,00 (Vj. EUR 1.181.810,00)        
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 900.375,27 (Vj. EUR 549.768,47)        
      26.946.213,87 23.984.597,07

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   13.369.899,65   13.420.173,24
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -5.095.934,27   -4.483.977,16  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -994.166,91   -852.885,31  
davon für Altersversorgung EUR 10.415,78 (Vj. EUR 6.643,09)   -6.090.101,18   -5.336.862,47
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -1.646.846,85   -1.652.546,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   -5.795.961,99   -6.190.415,71
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   51,50   2.988,97
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen   -   -99.999,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -34.463,51   -100.556,97
davon an verbundene Unternehmen EUR 13.419,02 (Vj. EUR 8.868,78)        
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   1,30   -59.400,49
9. Ergebnis nach Ertragsteuern   -197.421,08   -16.619,40
10. sonstige Steuern   -38.968,53   -32.668,02
11. Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme   -236.389,61   -49.287,42
12. auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommene Verluste   236.389,61   49.287,42
13. Jahresergebnis   -   -
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   892.353,32   892.353,32
15. Bilanzgewinn   892.353,32   892.353,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

1. Allgemeine Angaben

Die Nanogate Vogler Systems GmbH hat ihren Sitz in Lüdenscheid und ist beim Amtsgericht Iserlohn unter der Registernummer HRB 8111 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

2. Erläuterung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

a. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden, soweit diese einer Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer planmäßigen Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren abgeschrieben. Die Bilanzierung der Marke "Vogler" erfolgt mit einer unbegrenzten Nutzungsdauer; eine jährliche Abschreibung des Markenrechts entfällt. Jährlich wird eine Überprüfung der Werthaltigkeit des Markenrechts vorgenommen. Im Falle einer Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung des Bilanzansatzes.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird mit den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Nutzungsdauer beträgt 14 Jahre. Die Einschätzung der Nutzungsdauer beruht auf die langjährige Branchenerfahrung der Geschäftsleitung.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die angesetzten Nutzungsdauern liegen zwischen ein und 20 Jahren. Die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten höchstens EUR 800,00 betragen, werden in voller Höhe im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Die aktivierten Eigenleistungen im Bereich des Sachanlagevermögens werden zu Herstellungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen über einen Zeitraum von zehn Jahren gemindert. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten (Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung) auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Zinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen werden vorgenommen, sofern objektive Hinweise auf eine nachhaltige Wertminderung vorliegen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips und des Prinzips der verlustfreien Bewertung. Gemäß den Konzernbilanzrichtlinien erfolgt die Ermittlung der Herstellungskosten ausgehend von den direkt zurechenbaren Kosten (Material- und Fertigungseinzelkosten), die um angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, erhöht werden. Ferner wurden angemessene Verwaltungsgemeinkosten mit einbezogen. Zinsen werden soweit durch die Fertigung veranlasst in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag (1 %) berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten bilanziert.

Im Geschäftsjahr 2018 ergaben sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags keine aktiven bzw. passiven latenten Steuern. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft erfolgt die Bilanzierung latenter Steuern ausschließlich auf Ebene des Organträgers.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sämtliche Rückstellungen wurden mit Ausnahme der Gewährleistungs-Rückstellung mittels Einzelbewertung bewertet. Bei der Rückstellungsbildung sind künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Weiter wurden Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

b. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ist im Folgenden dargestellt:

Immaterielle Vermögensgegenstände

in Euro Geschäfts- oder Firmenwert Übrige Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten      
Stand 1.1.2018 8.996.428,67 4.861.322,16 13.857.750,83
Zugänge - 63.147,59 63.147,59
Stand 31.12.2018 8.996.428,67 4.924.469,75 13.920.898,42
Abschreibungen      
Stand 1.1.2018 2.673.835,67 119.796,061 2.793.631,73
Abschreibungen des Geschäftsjahres 602.152,00 106.687,24 708.839,24
Stand 31.12.2018 3.275.987,67 226.483,301 3.502.470,97
Buchwert 31.12.2017 6.322.593,00 4.741.526,10 11.064.119,10
Buchwert 31.12.2018 5.720.441,00 4.697.986,45 10.418.427,45

Sachanlagen

in Euro Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken technische Anlagen und Maschinen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten          
Stand 1.1.2018 1.527.604,85 4.974.815,65 860.252,91 5.351,48 7.368.024,89
Zugänge 875.389,99 242.174,68 155.374,46 2.544.211,98 3.817.151,11
Umbuchungen 5.351,48 - - -5.351,48 -
Abgänge - - -15.060,05 - -15.060,05
Stand 31.12.2018 2.408.346,32 5.216.990,33 1.000.567,32 2.544.211,98 11.170.115,95
Abschreibungen          
Stand 1.1.2018 576.727,85 1.593.407,65 332.022,91 - 2.502.158,41
Abschreibungen des Geschäftsjahres 232.508,47 559.339,68 146.159,46 - 938.007,61
Abgänge - - -15.055,05 - -15.055,05
Stand 31.12.2018 809.236,32 2.152.747,33 463.127,32 - 3.425.110,97
Buchwert 31.12.2017 950.877,00 3.381.408,00 528.230,00 5.351,48 4.865.866,48
Buchwert 31.12.2018 1.599.110,00 3.064.243,00 537.440,00 2.544.211,98 7.745.004,98

Finanzanlagen

in Euro Gesamt 
Anschaffungs- und Herstellungskosten  
Stand 1.1.2018 100.000,00
Zugänge -
Stand 31.12.2018 100.000,00
Abschreibungen  
Stand 1.1.2018 99.999,00
Abschreibungen des Geschäftsjahres -
Stand 31.12.2018 99.999,00
Buchwert 31.12.2017 1,00
Buchwert 31.12.2018 1,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 99 aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 11 aus sonstigen Forderungen. Diese beinhalten zugleich Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 67.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum 31. Dezember 2018 auf TEUR 25 festgesetzt. Bei den Kapitalrücklagen handelt es sich ausschließlich um Kapitalrücklagen im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Verbindlichkeiten

Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr aber unter 5 Jahren (Vj.) Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren Durch Pfandrechte u. ä. Rechte gesichert
Art der Verbindlichkeit (Vj.) TEUR (Vj.) TEUR TEUR (Vj.) TEUR (Vj.) TEUR
Verbindlichkeiten gesamt 6.710 6.005 565 140 850
  (3.469) (2.619) (579) (271) (1.182)
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 850 145 565 140 850
  (1.182) (332) (579) (271) (1.182)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 900 900 - - -
  (550) (550) (-) (-) (-)

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Sicherungsübereignungen von Maschinen sowie durch eine Bürgschaftserklärung gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 145, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 253 und aus einer Darlehensverbindlichkeit i. H. v. TEUR 502.

c. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aktivierte Eigenleistung

Im Geschäftsjahr wurden erstmalig die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen bilanziert. Dies führt zu einem Ertrag in Höhe von TEUR 289.

3. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Zum 31. Dezember 2018 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 6.801. Diese bestehen im Wesentlichen aus Immobilienmiet- und -pachtverpflichtungen. Weitere Verpflichtungen bestehen für den Erwerb von Vorratsvermögen und für Fremdleistungen in Höhe von TEUR 5.130.

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt nach § 285 Nr. 7 HGB

2018 2017
gewerbliche Mitarbeiter 116 99
Angestellte 28 29
  144 128

Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 und 10 HGB

Michael Jung, Riegelsberg, hauptberuflich Vorstand der Nanogate SE, Quierschied-Göttelborn (bis 31.01.2018 sowie ab 21.01.2019);

Johannes Hof, Lüdenscheid, hauptberuflich Geschäftsführer der Nanogate Vogler Systems GmbH (bis 01.02.2019);

Bernd Vankerkom, Gummersbach, hauptberuflich Geschäftsführer der Nanogate Vogler Systems GmbH (ab 31.01.2018).

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Aufsichtsrat nach § 285 Nr. 10 HGB

Ralf M. Zastrau, Saarbrücken, hauptberuflich Vorsitzender des Vorstandes der Nanogate SE, Quierschied-Göttelborn (Vorsitzender);

Ingo Vogler, Schalksmühle, Unternehmer (stellvertretender Vorsitzender);

Hartmut Gottschild, Aalen-Waiblingen, Unternehmensberater.

Für das Geschäftsjahr 2018 wurden Bezüge in Höhe von TEUR 11 an den Aufsichtsrat gewährt.

Konzernverhältnisse nach § 285 Nr. 14 und Nr. 14a HGB

Die Nanogate Vogler Systems GmbH, Lüdenscheid, gilt als verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB und ist in den Konzernkreis der Nanogate SE, Quierschied-Göttelborn, die für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss erstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt. Die Nanogate Industrial Systems GmbH, Quierschied-Göttelborn, ist Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen.

Haftungsverhältnisse, § 285 Nr. 27 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 7 HGB

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Verbindlichkeiten aus Garantien 84,7 Mio. EUR (Vj. 31,3 Mio. EUR)
davon für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen 84,7 Mio. EUR (Vj. 31,3 Mio. EUR)

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung bzgl. der Verbindlichkeiten aus Factoring Beziehungen der Nanogate Goletz Systems GmbH und der Nanogate PD Systems GmbH. Die genaue Höhe dieses Risikos ist nicht bezifferbar.

Ein Risiko der Inanspruchnahme besteht derzeit nicht, da die Verbindlichkeiten sowohl bei der Gesellschaft als auch bei den Verbundgesellschaften laufend bedient wurden.

Ergebnisverwendungsvorschlag nach § 285 Nr. 34 HGB

Aufgrund der vertraglichen Verlustübernahme von TEUR 236 durch die Nanogate Industrial Systems GmbH, Quierschied-Göttelborn, ergibt sich ein ausgeglichenes Ergebnis.

 

Lüdenscheid, den 15. Februar 2019

Nanogate Vogler Systems GmbH

Die Geschäftsführung

Bernd Vankerkom

Michael Jung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2018 der Nanogate Vogler Systems GmbH (kurz "NVS"), Lüdenscheid, war umsatzseitig das beste Jahr der Firmengeschichte. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr 2018 gegenüber 2017 um 2,2 Mio. EUR bzw. 7,33 % auf 31,5 Mio. EUR. Mit dem Geschäftsbereich Automotive konnte NVS 26,0 Mio. EUR Umsatz erzielen. Dieser Umsatz liegt über dem Niveau von 2017. Des Weiteren haben die Geschäftsbereiche Elektroindustrie und "Weiße Ware" zum Umsatzanstieg beigetragen.

NVS hat sich seit dem ersten Auftrag als Direkt- und Entwicklungslieferant des Volkswagenkonzerns im Jahr 2015 im OEM Geschäft etabliert. In 2019 ist SOP eines großen Auftrags für AUDI (Umsatz größer 3 Mio. EUR/Jahr). Auch der Einstieg als Direktlieferant bei BMW ist gelungen und in 2019 läuft ein großes Projekt (Umsatz größer 5 Mio. EUR/Jahr) an. Um den steigenden Anforderungen des OEM Geschäfts der Automobilindustrie gerecht zu werden, baut NVS seine Vertriebs- und Projektmanagementkompetenz kontinuierlich weiter aus. Ebenfalls wurde die Entscheidung getroffen, die Produktions- und Lagerfläche zu erweitern. Hierzu wurde an dem vorhanden Produktionsgebäude zweigeschossig angebaut. Dies bringt eine zusätzliche Kapazität von rund 5.000 qm. Der Einzug in die neuen Räumlichkeiten erfolgte im 3. Quartal 2018.

Bedingt durch die Transformation des Geschäftsmodells in Richtung Systemlieferant bzw. Baugruppenlieferant wird der Anteil von Zukaufteilen stetig größer. Dies spiegelt sich in einer sinkenden Rohertragsmarge wieder. Weiterhin besteht bei NVS, bedingt durch Neuanläufe, den Umzug in die neue Halle und dem Aufbau einer neuen Beschichtungsanlage eine gewisse Komplexität in den Bereichen Produktion, Logistik und Projektmanagement.

Ertrag 2018

Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 ein EBITDA in Höhe von 1,4 Mio. EUR und ein EBIT von - 0,2 Mio. EUR.

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von TEUR - 34 ergibt sich ein Jahresergebnis vor Verlustübernahme von rd. TEUR - 236.

2. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2018 wird eine Bilanzsumme in Höhe von 26,9 Mio. EUR ausgewiesen.

Hierbei entfallen 18,1 Mio. EUR bzw. rd. 67 % auf das Anlagevermögen, das von den immateriellen Vermögensgegenständen (10,4 Mio. EUR) dominiert wird. Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert sowie das Markenrecht "Nanogate Vogler Systems".

Die Investitionen des Berichtsjahres in Höhe von rd. 3,9 Mio. EUR betreffen im Wesentlichen den Bereich "Bauten auf fremden Grundstücken" sowie "Anlagen im Bau", dabei handelt es sich um diverse Mietereinbauten (z. B. Treppenhaus, Industriebodenbeschichtung und Elektroinstallation) sowie eine neue Lackieranlage. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen entfällt mit 4,3 Mio. EUR (16,1 % der Bilanzsumme) auf die Vorräte, mit 3,0 Mio. EUR (11,0 %) auf flüssige Mittel sowie mit 1,1 Mio. EUR auf sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungen (4,2 %).

Zum Bilanzstichtag wird ein Eigenkapital in Höhe von 19,7 Mio. EUR ausgewiesen; die Eigenkapitalquote beträgt rd. 73 %.

Das Fremdkapital (einschließlich Rückstellungen) beträgt 7,3 Mio. EUR. Hierbei entfallen 3,0 Mio. EUR auf die Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie 0,9 Mio. EUR auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein positiver Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von rd. 5,6 Mio. EUR erwirtschaftet, der vor allem aus der Abnahme des Vorratsvermögens und der Liefer- und Leistungsforderungen sowie der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen resultiert.

Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Kredit in Höhe von 0,5 Mio. EUR aufgenommen und bestehende Kredite wurden mit 0,3 Mio. EUR getilgt.

Zum 31. Dezember 2018 bestanden Kontokorrentguthaben bei Kreditinstituten in Höhe von rd. 3,0 Mio. EUR.

Ertragslage

Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 werden Umsatzerlöse in Höhe von 31,5 Mio. EUR ausgewiesen. Die Betriebsleistung lag bei 31,1 Mio. EUR. Es ergaben sich eine Materialaufwandsquote in Höhe von 58,3 % und eine Personalaufwandsquote von 19,6 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 18,6 % der Betriebsleistung.

Finanzielle Leistungsindikatoren

01.01.-31.12.2018
Umsatz in TEUR 31.483
Rohertrag in TEUR 13.370
Rohertragsmarge in % (zur Betriebsleistung) 42,9
EBITDA in TEUR 1.445
EBIT in TEUR -202
Mitarbeiterproduktivität in EUR/Stunde 32
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in TEUR 5.605

3. Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2018 erfolgten in bestehende Anlagen zur Steigerung der Produktivität, in eine neue Beschichtungsanlage und in die Erweiterung der Produktionsfläche.

Die Investitionen betrugen in 2018 3,9 Mio. EUR; die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres belief sich auf 1,6 Mio. EUR.

4. Produktentwicklung

Im Geschäftsjahr 2018 wurden keine neuen Entwicklungen durchgeführt.

5. Entwicklung im Personalbereich

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte NVS 144 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mitglieder der Geschäftsführung und Auszubildende wurden nicht berücksichtigt.

Die Qualifikation der Belegschaft wird durch Weiterbildungsmaßnahmen kontinuierlich verbessert.

6. Chancen und Risiken

Risiko-Management-System

Die Chancen- und Risikosteuerung von NVS ist wegen des starken Preis- und Kostendrucks und der hohen Qualitätsanforderungen in der Automobilindustrie insbesondere auf die Erreichung bzw. Absicherung eines nachhaltig profitablen Wachstums von NVS ausgerichtet. Frühzeitige Reaktionen auf die Veränderung von betrieblichen und marktrelevanten Kennzahlen sind hierbei erforderlich.

Im Jahr 2015 hat NVS ein Risikomanagement System (RIMIKS) eingeführt, welches NVS dabei unterstützt ordnungsgemäße Betriebsabläufe sicher zu stellen, finanzielle Verluste zu vermeiden und gesetzliche Vorschriften einzuhalten. Das System ermöglicht eine systematische Abbildung der wesentlichen Risiken in Bezug auf die finanzielle Berichterstattung. Zusätzlich gibt es ein monatliches Managementreporting, welches alle wichtigen finanzwirtschaftlichen Bereiche detailliert abdeckt. Abgerundet wird dieser Prozess durch ein kontinuierlich weiter optimiertes Kennzahlencockpit, welches bei NVS einen hohen Stellenwert einnimmt. Das System wurde 2012 eingeführt und umfasst Kennzahlen aus den wichtigsten Bereichen (Finanzen, Personal, Produktion, QS und Logistik). Werden neue Risiken bekannt und/oder finden Veränderungen im Markt statt wird das Cockpit den Gegebenheiten angepasst.

Mit Hilfe der Liquiditätsplanung erfolgt eine detaillierte Überwachung der Zahlungsströme. Diese gibt jederzeit Einblick in die aktuelle Finanzsituation. Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in den Geschäftsjahren zuvor. Die Kapitalstruktur ist unverändert gut. Maßgeblichen Anteil daran hat die Konsolidierungspolitik von NVS, welche die erwirtschafteten Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen lässt. Die mittel- und langfristige Finanzierung sehen wir anhand der zuvor geschilderten Fakten und durch entsprechende Darlehens- und Finanzierungsvereinbarungen mit den kreditgebenden Banken als gesichert an. Darüber hinaus besteht bei der Konzernmutter ausreichend Liquidität, die zur Finanzierung der Konzerntöchter verwendet werden kann.

Ein EDV-gestütztes Forderungsmanagement und die Überprüfung von Neukunden hinsichtlich ihrer Zahlungsfähigkeit wirken Zahlungsausfällen entgegen. Des Weiteren ist unser Finanzmanagement darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Inanspruchnahme von Skontobeträgen zu begleichen.

Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Im Marktsegment Automobil, Exterieur und Interieur, besteht weiterhin eine hohe Nachfrage nach hochwertigen Oberflächen auf Basis von Kunststoffteilen. Dies gilt im Besonderen für den Bereich der Hochglanzoberflächen. Mit der Möglichkeit kratzfesten UV-Lack zu applizieren konnte NVS sich Wettbewerbsvorteile sichern und die Kompetenz für empfindliche und hochwertige Oberflächen weiter ausbauen. Mit dem Anbau an das bestehende Produktionsgebäude stehen NVS zusätzlich neue Möglichkeiten zur Verfügung den Bereich der Montage weiter auszubauen, generell neue Kapazitäten zu schaffen und die Prozesse effizient zu gestalten. Durch die Gruppenstrategie − das Systemgeschäft mit dem OEMs der Automobilindustrie nachhaltig zu etablieren − erhöht sich die Abhängigkeit von dieser Branche bzw. vom Volumengeschäft. Durch neue Positionierung und adaptierte Strukturen kann NVS zukünftige Erfolgspotenziale schaffen. Ebenfalls von Vorteil ist, dass NVS eher in die teuren Derivate als in die Volumenmodelle liefert. Diese unterliegen tendenziell geringeren Schwankungen, was die Umsatz- und Ergebnisplanung erleichtert.

Das Marktsegment Elektroindustrie entwickelt sich konstant gut. NVS hat einen guten Auftragsbestand bzw. eine solide Geschäftsbeziehung zu einem langjährigen großen Kunden.

Durch stetige Optimierung der internen Prozesse und die kontinuierliche Verbesserung der Beschichtungs- und Fertigungsprozesse können auch zukünftig die bestehenden Kundenanforderungen erfüllt und neue Marktsegmente erschlossen werden.

Risiken können zukünftig dadurch entstehen, dass die Kratzfestlackierung durch die Verwendung von Kunststoff hinterspritzter Folie oder Inmould-Coating substituiert wird. Aktuell wird es nur bei kleineren Bauteilen eingesetzt und findet seine Anwendungsgrenzen in der Komplexität der Bauteile. Risiken bestehen ebenfalls darin, dass einige Kunden aus Kostengründen zukünftig eigene Beschichtungskapazitäten aufbauen werden. Dem wird durch ständige Kosten- und Prozessoptimierungen bzw. einer ständigen Pflege der Kunden- Lieferantenbeziehungen entgegengewirkt.

Qualitätsrisiken

Durch die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 und des jährlichen Überwachungsaudits wird über die reine Qualitätssicherung der Produkte hinaus gewährleistet, dass die Prozesse innerhalb des Unternehmens eindeutig bestimmt sind und auch angewandt werden. Durch regelmäßig stattfindende interne Audits werden die Abläufe einer ständigen Kontrolle unterzogen und weiter verbessert. Zusätzlich dienen Kundenaudits dazu die Qualität und die Prozesse permanent zu reflektieren und zu verbessern. Um den Anforderungen des OEM Geschäfts in der Automobilindustrie gerecht zu werden, hat NVS mit den Vorbereitungen für die Zertifizierung nach IATF 16949 begonnen. Die Zertifizierung findet im zweiten Halbjahr 2019 statt.

Neben dem Qualitätsmanagement ist ein umfassendes Umweltmanagement (DIN EN ISO 14001:2015) Bestandteil der Unternehmensstrategie. Ziel ist es, Risiken für die Umwelt frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zur Risikovermeidung zu ergreifen. Dabei orientiert sich NVS an den gesetzlichen Standards. NVS versteht Umweltschutz als ganzheitlichen Ansatz, der die gesamten innerbetrieblichen Prozesse und die Interaktion mit unseren Lieferanten und Kunden umfasst. Des Weiteren ist ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2011 fest integriert.

Chancen und Risiken im Beschaffungsbereich

Trotz relativ hohem Materialanteil ist das Kostenrisiko als gering einzustufen. Dies ist darin begründet, dass die Kosten über die Laufzeit der jeweiligen Projekte fixiert sind. In 2019 erwarten wir keine gravierenden Veränderungen, da die wichtigsten Materialien und Primärenergien durch Verträge preislich abgesichert sind.

Chancen und Risiken im Personalbereich

Ähnlich wie im Vorjahr wurde 2018 verstärkt an fünf Tagen − montags bis freitags − zwei- und dreischichtig gearbeitet. Bedingt durch die Errichtung einer neuen Beschichtungsanlage und dem Umzug in den Anbau wurde temporär am Wochenende gearbeitet bzw. Überstunden gemacht. NVS hat es durch die Einführung eines neuen Schichtmodells im 4. Quartal geschafft die Arbeitsbelastung zu senken und die Schichtarbeits- und Überstundenzuschläge zu reduzieren. Auch im Jahr 2018 wurde die Qualität der geleisteten Arbeit durch diverse Schulungen weiter verbessert.

Die Motivation und die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter bestimmen die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens. In einem wöchentlich stattfindenden Termin mit der Führungsebene werden sämtliche unternehmensrelevante Themen besprochen. Die anschließende Informationsweitergabe durch die Abteilungsleiter an die jeweiligen Bereiche garantiert Transparenz und erhöht die Motivation der Mitarbeiter. Um nachhaltig einen hohen Standard zu garantieren, werden regelmäßig Mitarbeitergespräche geführt. Mit Schlüsselpersonen im Unternehmen bestehen längere Kündigungsfristen.

7. Prognosebericht

Auf Grund der guten Auftragslage im Bereich der Automobilindustrie erwartet die Geschäftsführung für 2019 weiterhin eine gute Auslastung der vorhandenen Produktionsanlagen. Für das Geschäftsjahr 2019 wird für das Basisgeschäft (Automobilindustrie) ein steigender Umsatz erwartet. Der Bereich "Elektroindustrie" wird sich im Geschäftsjahr 2019 weiter auf hohem Niveau bewegen. Im Bereich der "Weißen Ware" ist der Auftrag mit einem namhaften Hersteller zum Ende des Jahres 2018 ausgelaufen. Für 2019 wird ein deutlich positives Ergebnis über dem Niveau des Vorjahres erwartet.

Aus der allgemeinen nationalen und internationalen wirtschaftlichen Prognose für das Geschäftsjahr 2019 bestehen für NVS keine wirtschaftlichen Risiken.

Die Personalstruktur ist so aufgebaut, dass bei Umsatzeinbrüchen eine entsprechende Personalreduzierung und die damit verbundene Kostenreduzierung erfolgen können.

 

Lüdenscheid den 15. Februar 2019

Nanogate Vogler Systems GmbH

Bernd Vankerkom

Michael Jung

Vorstehende zur Offenlegung bestimmte Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung nebst Anhang und Lagebericht der Nanogate Vogler Systems GmbH, Lüdenscheid, zum 31. Dezember 2018 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Nanogate Vogler Systems GmbH, Lüdenscheid

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nanogate Vogler Systems GmbH, Lüdenscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nanogate Vogler Systems GmbH, Lüdenscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 15. Februar 2019

CM Treuhandgesellschaft Regensburg mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Mehltretter, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Aufgrund der vertraglichen Ergebnisübernahme von TEUR - 236 durch die Nanogate Industrial Systems GmbH ergibt sich ein ausgeglichenes Ergebnis.

Die Gesellschafterversammlung der Nanogate Vogler Systems GmbH, Lüdenscheid, hat am 13.05.2019 beschlossen, den vororganschaftlichen Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung der Nanogate Vogler Systems GmbH, Lüdenscheid, hat am 13.05.2019 den Jahresabschluss der Nanogate Vogler Systems GmbH, Lüdenscheid, zum 31.12.2018 festgestellt.

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