Fischer Information Technology Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carl Felix Pfeffer seit 2.6.2016 | Vorstandsmitglied |
Rainer Börsig seit 2.6.2016 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fischer Information Technology AGRadolfzell am BodenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020BilanzAktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2020der Fischer Information Technology AGInhalt Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angaben zur Bilanz Sonstige Angaben Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Dies gilt auch für die immateriellen Vorräte (vgl. § 255 Abs. 2 a i.V.m. Abs. 2 HGB). Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 52.334,00 EUR. Aufgrund der Saldierungspflicht mit dem Deckungsvermögen erfolgt der Bilanzausweis unter dem gesonderten Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" (vgl. § 266 Abs. 2 HGB).
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 Jahre festgelegt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 13.680,00 EUR (Vorjahr: 12.450,00 EUR). Entwicklung der Kapitalrücklagen Das aus der Kapitalerhöhung erzielte Agio von 801.750,00 EUR wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Wirtschaftliches Eigenkapital Das wirtschaftliche Eigenkapital des Unternehmens beträgt 727.682,91 EUR. Es setzt sich zusammen aus Einlagen und Nachrangdarlehen in Höhe von 1,9 Mio. EUR. Diese Verbindlichkeiten stellen wirtschaftliches Eigenkapital dar. Nach Abzug des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags in Höhe von 1.172.317,09 EUR ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital in Höhe von 727.682,91 EUR. Die Einlagen und Nachrangdarlehen sind unter der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" bilanziert. Pensionsrückstellungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.988,00 EUR. Ausschüttungssperre Der aus der Änderung des Rechnungszinssatzes (Durchschnittsbildung über 10 statt 7 Jahre) resultierende Gewinn in Höhe von 4.988,00 EUR unterliegt der Ausschüttungssperre gem. 253 Abs. 6 HGB. Gem. § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich eine Ausschüttungssperre i. H. v. 2.418,00 EUR aus dem Aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung sowie i. H. v. 820.213,00 EUR aus der Aktivierung von selbst geschaffenene immateriellen Vermögensgegenständen. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Auftragsgemäß ist als Bewertungsverfahren die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck 2018 G, mit einem Rechnungszinsfuß von 2,30 % jährlich (Stand: Dezember 2020). Dieser Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Abzinsungssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren. Das Gutachten wurde durch den Debeka Lebensversicherungsverein a.G. erstellt. Zum 31. Dezember 2020 wurde ein Erfüllungsbetrag von 52.334,00 EUR ermittelt. Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten werden folgende Werte ermittelt:
Als Personalaufwand wurden folgende Position berücksichtigt:
Desweiteren wurden folgende Zinsaufwendungen berücksichtigt:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die Posten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel nach Restlaufzeit sowie nach Art und Höhe der Besicherung aufgegliedert.
Wirtschaftliches Eigenkapital Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten 1,9 Mio. EUR langfristige Verbindlichkeiten (> 5 Jahren). Es handelt sich hierbei um Einlagen und Nachrangdarlehen. Diese Verbindlichkeiten sind als wirtschaftliches Eigenkapital zu qualifizieren, so dass das wirtschaftliche Eigenkapital nach Saldierung mit dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Summe 727.682,91 EUR beträgt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 179.013,90 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 76,00. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Vorstand: Carl Pfeffer Aufsichtsrat: Vorsitzende des Aufsichtsrats: Prof. Sissi Closs Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Ing. Thomas Trümper Mitglied des Aufsichtsrats: Dr. Walter Fischer verstorben am 31.12.2020 sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Radolfzell-Stahringen, den 31.03.2021 Carl Pfeffer, Vorstand Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.05.2021 festgestellt. |
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