Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 13358
Eingetragen
7.10.2003
Branche
Messe-, Kongress- und Business-Event-VeranstalterErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtKonzertveranstalter
Gegenstand
Die medientechnische Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Art sowie der Vertrieb von Veranstaltungs- und/oder Medientechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Peter Breuer
seit 17.5.2005
Geschäftsführer
Jesko Purmann
seit 17.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NASTEC GmbH
Germany
25.050 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AMBION GmbH

Kaufungen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Ambion GmbH ist ein international tätiges Vermiet- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Veranstaltungstechnik.

Basierend auf einem umfangreichen Materialpark (ca. 70.000 Mietkomponenten) und einem hochqualifizierten Team, plant und realisiert Ambion für seine Kunden die medientechnische Ausstattung für Corporate Events, Kongresse, Produktpräsentationen, Aktionärs HV, Konzerte und Messeauftritte.

Weiterhin bietet die Ambion GmbH ein Geschäftsmodell zur technischen Unterstützung von Locations an (Kongresszentren, Tagungsstätten etc.), welches auf enger Kooperation mit beidseitigem Synergieeffekt beruht.

Seit 2020 betreibt Ambion unter dem Namen Better Now Studios zeitweise an mehreren Standorten teils fest, teils ortsveränderlich in Deutschland Studios für die Umsetzung digitaler Veranstaltungsformate.

2. Forschung und Entwicklung

Die Ambion GmbH betreibt unter der Marke AMBRAIN die Entwicklung von Sonderkonstruktionen und Produktkleinserien. Die Produkte werden vorwiegend für den Eigengebrauch bzw. als Alleinstellungsmerkmal entwickelt. Nur ein geringer Teil ist für den Verkauf vorgesehen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen orientiert sich wesentlich an der Gesamtwirtschaftslage deutscher Unternehmen. Speziell die Bereiche Produktpräsentationen und Corporate Event hängen stark vom wirtschaftlichen Stimmungsbild ab.

Die Bereiche Sport, Artist & Touring und Pharma-Kongresse hingegen sind i.d.R. weitgehend resistent gegen o.g. Einflüsse.

Ebenfalls kontinuierlich ist das Segment von "Pflichtveranstaltungen", wie z.B. Betriebsversammlungen, Hauptversammlungen, etc. In allen Bereichen ist in den vergangenen Jahren eine zunehmende Kurzfristigkeit festzustellen. (Anfrage, Angebotsabgabe, Vergabe, Detailplanung, Durchführung).

Branchenbezogen ist ein steigendes Maß an gesetzlichen Vorgaben, Vorschriften und Regulierungen zu verzeichnen, was perspektivisch zu höheren Kosten (bei allen Marktteilnehmern) führen wird.

2. Geschäftsverlauf

Obwohl die Pandemie faktisch überwunden war, galt Anfang des Jahres noch die im Oktober 2022 erlassene "Oktober - Ostern" Regel, die den Kommunen kurzfristige Eingriffe in das Veranstaltungsgeschehen ermöglichte. Dieser Sachverhalt hat für ein deutliches Maß an Planungsunsicherheit im Markt geführt, sodass viele zunächst für Q1 angedachte Veranstaltungen (vor allem Jahreskickoffs) nicht umgesetzt wurden. Gleichzeitig wurden diese Einschränkungen nicht durch Förderungen kompensiert.

Q1 fiel mit ca. 3,8 Mio. € Umsatz entsprechend schwach aus.

Q2 lag mit ca. 7,6 Mio. € Umsatz auf einem guten Niveau, wenngleich die Nachfrageverteilung ungünstig war und es zu extremen Ballungszeiträumen im Mai kam.

Q3 lag mit ca. 7,2 Mio. € Umsatz ebenfalls auf gutem Niveau. Die Nachfrage konzentrierte sich stark auf September.

Q4 fiel mit ca. 5,9 Mio. € deutlich hinter die Erwartungen. Während der Oktober noch gut nachgefragt war, blieb der November ca. 1 Mio. € unterhalb der Erwartung.

In der Gesamtschau ist festzustellen, dass die Nachfrageverteilung etwas besser als 2022 ausfiel, im Detail aber immer noch zu punktuell erfolgt. Durch das gebremste erste Quartal und den unerwartet schwachen November konnte das volle Potential nicht ausgeschöpft werden.

Insgesamt konnte ein Umsatz i.H.v. ca. 24,5 Mio. € erreicht werden, der bislang höchste Umsatzwert überhaupt. Die inhomogene Auslastungsverteilung führte zu höheren Kosten, als es eine ausgeglichenere Nachfrage ergeben hätte. So ergibt sich trotz des hohen Umsatzes ein operatives Minus von etwa 0,5 Mio. €.

Durch (geschäftsübliche) Abverkäufe von Altgeräten aus Anlagevermögen konnte das negative Betriebsergebnis kompensiert werden, so dass ein Jahresüberschuss von ca. 116 T€ nach Steuern verblieb.

3. Lage

Die Gesamtleistung der Gesellschaft konnte gegenüber 2022 um 3.881 TEUR (+ 18,2%) auf 25.236 TEUR gesteigert werden.

Der Personalaufwand (11.191,2 TEUR) hat einen Anteil von 44,3% an der Gesamtleistung und verminderte sich gegenüber dem Vorjahr (46,7%) um 2,4 Prozentpunkte.

Bei den Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (1.277,2 TEUR) handelt es sich ausschließlich um planmäßige Abschreibungen. Diese sind gegenüber dem Vorjahr um 213,0 TEUR (./. 14,3%) gesunken.

Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich auf 259,1 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr (+ 614,7 TEUR) eine Reduzierung um 355,6 TEUR.

Das Finanzergebnis (./. 47,0 TEUR) stieg gegenüber dem Vorjahr (./. 54,0 TEUR) um 7,0 TEUR (+ 13,0%).

Der Jahresüberschuss des Jahres 2023 beträgt 115,7 TEUR. Gegenüber dem Vorjahresüberschuss 2022 (+ 367,1 TEUR) ist dies eine Veränderung um ./. 251,4 TEUR.

Der Anlagendeckungsgrad A beträgt 104,6%; d.h. langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt.

Die Eigenkapitalquote stieg von 32,3% auf 37,1% (+ 4,8 Prozentpunkte).

Das Fremdkapital zum Bilanzstichtag besteht aus langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2.341,9 TEUR), erhaltenen Anzahlungen aus Bestellungen (378,0 TEUR), kurzfristigen Verbindlichkeiten in Form von nach dem Stichtag 31.12. für das Berichtsjahr noch eingegangenen Waren- und Kosten- Rechnungen in Höhe von 747,2 TEUR, sowie sonstige Verbindlichkeiten in Form von kurzfristigen Darlehen, Lohn- und Umsatzsteuern, die Sozialabgaben und die sich aus dem Vorjahresabschluss ergebenden Ertrags- und Gewerbesteuern i. H. v. 875,6 TEUR.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Liquiditätslage ist gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Die Liquidität 2. Grades (99,9%) sank gegenüber dem Vorjahr (140,9%) um 41,0 Prozentpunkte.

Die Umsatzrentabilität I verminderte sich von +1,7% auf + 0,5% (./. 1,2 Prozentpunkte).

Der Brutto-Cash-Flow von 1.453,7 sank gegenüber dem Vorjahr (2.065,2 TEUR) um 611,5 TEUR (./. 29,6%)

Die Cash-Flow-Rentabilität veränderte sich von 9,7% auf 5,9% (./. 3,8 Prozentpunkte).

Die Gesamtkapitalrentabilität liegt bei 3,0% (i. V. +4,0%).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-Flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Umsatzrendite und Cash-Flow sanken gegenüber dem Vorjahr und wurden durch die coronabedingten Nachfrageschwankungen beeinflusst.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

2024 begann mit deutlich besseren Vorzeichen.

Die EM 24 hat uns in der Jahresmitte umfänglich beschäftigt.

Gleichzeitig hat dieses Großevent andere Veranstaltungsformate verdrängt, so dass es nicht zu einem Nachfrageanstieg insgesamt kam.

Durch die fortschreitende Wirtschaftskrise, speziell im Automotive Sektor, sind weitreichende Einschnitte in der Eventlandschaft zu erkennen. Ebenfalls bedeutet das abrupte Ende der Koalition ein gewisses Maß an Unsicherheit, was sich ungünstig auf die Eventbranche auswirkt. Es ist davon auszugehen, dass 2024 mit einem schwachen Ergebnis endet.

Es ist zu hoffen, dass die Neuwahlen im Februar 2025 eine zügige Regierungsbildung mit sich bringen, so dass es zumindest in diesem Bereich schnell zu einer gewissen Klarheit kommt.

Positiv bewerten wir, dass erstmals seit dem Coronastartjahr 2020 für das Frühjahr 2025 Kickoff-Formate nachgefragt werden. Ein Veranstaltungsformat, welches vor der Krise üblich war und für fünf Jahre nahezu inexistent war.

Wir stehen im intensiven Austausch mit unseren Kunden, um möglichst früh Trends erkennen zu können. Unser Augenmerk liegt daher auf der kontinuierlichen Anpassung unserer Prozesse, um den Unsicherheiten des Marktes und der Nachfrage zu begegnen. Allen voran geht es dabei um ein Höchstmaß an Aktions- und Reaktionsgeschwindigkeit, verbunden mit der Möglichkeit kurzfristiger Skalierung nach oben, wie unten.

Im absoluten Fokus steht die Veränderung, bzw. Verstetigung der Auslastungsverteilung.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Nur wenige Veranstaltungsformate sind verpflichtend und somit unabdingbar durchzuführen. Häufig können Veranstaltungen anlassbezogen abgesagt oder "gespart" werden. Bedingt durch die Abfolge und Überlagerung von Krisen (Corona, Ukraine Krieg, Energiekriese, Inflation, Nah-Ost Konflikt, Haushaltsunsicherheiten in Deutschland...) befindet sich unsere Branche nach wie vor in schwer vorhersehbaren Zeiten.

Bislang gab es immer Wirtschaftsbereiche, die erfolgreich arbeiten konnten und somit eine deutliche Nachfrage produzierten und wir gehen davon aus, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Sicherlich ist aufgrund der bundesdeutschen Haushaltslage nicht von neu aufgelegten Hilfsprogrammen auszugehen, die unmittelbar für unsere Branche wirksam werden.

Unsere Branche spürt Einschnitte unmittelbar, da der Beauftragungshorizont für Dienstleister in der Veranstaltungsbranche regelmäßig nur wenige Wochen beträgt. Dementgegen steht aber auch der Positiveffekt, dass wenn die Nachfrage aufflammt, unmittelbar umgesetzt werden kann.

Generelle ertragsorientierte Risiken

Bei den von der Ambion GmbH durchgeführten Projekten handelt es sich größtenteils um Einzelprojekte, die einer kurzfristigen Beauftragung unterliegen. Ca. 20-25% des Jahresumsatzes entstehen durch wiederkehrende oder frühzeitig beauftragte Projekte.

Bei längeren Phasen von Überkapazitäten von Marktbegleitern ist eine Ertragsreduktion die Folge.

Bedingt durch geringe Markteintrittsbarrieren (gesetzliche Vorgaben zur Gründung eines Veranstaltungstechnik Unternehmens), können schnell neue Marktteilnehmer auftauchen.

Um die benannten Risiken zu reduzieren, verfolgt die Ambion GmbH eine aktive Kundenbindung, basierend auf festen Ansprechpartnern und innovativen technischen Lösungen. Ein deutlicher Fokus liegt auf der Gewinnung weiterer Locations und dem Erarbeiten von Rahmenverträgen sowie der Erweiterung des Leistungsspektrums.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung ermöglicht dem Unternehmen kurzfristig auf Engpässe zu reagieren.

Es sind wirtschaftlich vernünftige Kontokorrentlinien mit allen Hausbanken vereinbart. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta i.d.R. nicht.?

2. Chancenbericht

Die Ambion GmbH wird als eine der verlässlichsten und kompetentesten deutschen Vollproduktionsfirmen im Bereich Veranstaltungstechnik gesehen. Eine umfängliche technische Expertise, umfassender Service in allen relevanten technischen Disziplinen kombiniert mit einem sehr großen Stamm an festangestellten Mitarbeitenden, ermöglicht es, auch kurzfristig komplexe Projektanforderungen umzusetzen.

Durch die Krisen der vergangenen Jahre haben viele Fachkräfte die Branche verlassen. Dieser Umstand der Ressourcenverknappung führt in Phasen hoher Nachfrage zu einer Stabilisierung, bzw. zu einem Anstieg der Marktpreise und der Margen. Durch die gute Position als Arbeitgebermarke konnte Ambion den Mitarbeiterstamm kontinuierlich ausbauen. Speziell die personelle Leistungsfähigkeit ist und bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor für die kommenden Jahre.

Strengere Regularien bei der Auftragsvergabe könnten den Kreis der Bieter reduzieren. Ambion verfügt mittlerweile über mehrere Zertifikate zur Einhaltung von Branchenstandards (u.a. TÜV / DPVT, Drive SAQ5) und baut diesen Weg stetig aus.

Generelle Wettbewerbsvorteile liegen in der dezentralen, kundennahen Aufstellung sowie in der Betreuung einer wachsenden Zahl von Veranstaltungslocations, wodurch eine große Kundenbasis akquiriert werden kann und ein frühzeitigeres Erkennen von Hoch- oder Niedrigphasen möglich ist.

Während sich Marktbegleiter auf spezielle Themengebiete fokussieren (z.B. Messe oder Automotive) und häufig Abhängigkeiten einzelner Kundenkreise eingehen, sind wir bestrebt unsere bereits breite Aufstellung noch zu erweitern. Dies bedeutet, möglichst viele Kunden aus unterschiedlichen Branchen mit den unterschiedlichsten Projektgrößen umfänglich zu bedienen. Damit verbunden ist allerdings eine etwas aufwändigere und somit teurere Unternehmensstruktur.

Die Ambion GmbH wird im Markt als Dienstleister mit sehr hohem Qualitäts- und Innovationsniveau gesehen und richtet ihre Akquisetätigkeit demzufolge in Bereiche, welche diese Merkmale erfordern. Untermauert wird dies durch stetige Investition in Personal sowie neue Technologien und die Entwicklung von Sonderlösungen, welche nur bei der Ambion GmbH erhältlich sind.

Neben dem kontinuierlichen Basisgeschäft werden permanent Chancen und Optionen in verwandten Themenfeldern geprüft.

3. Gesamtaussage

Nach wie vor ist das Geschäftsfeld als krisengestört und in stetiger Veränderung zu betrachten. Wann, bzw. ob eine Stabilisierung des Marktes eintritt, ist nicht zu beurteilen.

Dennoch gelingt es Ambion durch intensive Adaption an das Marktumfeld und permanente interne Weiterentwicklung, seine Position im Markt zu behaupten und zu stabilisieren.

Den üblichen Marktrisiken begegnet die Ambion GmbH durch eine breite Kundenbasis mit enger Bindung und einem großen Leistungsspektrum. Gleichzeitig gibt es keine "übermächtigen Kunden", mit zu hohem Umsatzanteil (i.d.R. liegt der Umsatz einzelner, starker Kunden bei max. 10% des Jahresumsatzes).

Die Ambion GmbH arbeitet kontinuierlich an der Idee, ein möglichst sicheres, planbares Geschäftsmodell innerhalb eines volatilen Umfelds zu realisieren. Dies liegt auch darin begründet, dass es sich um ein inhabergeführtes Unternehmen handelt.

Bedingt durch die kurzen Reaktions- und Vorlaufzeiten ist eine permanente Überwachung der in der Angebotsphase befindlichen Projekte nötig. Um dies zu gewährleisten, wird ein spezielles Forecastmodell genutzt, welches kontinuierlich weiterentwickelt wird.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Wertpapiere.

Grundsätzlich verfügt die Gesellschaft über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bislang von untergeordneter Bedeutung. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden i.d.R. innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel, Kontokorrent- und Lieferantenkredite.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird fortlaufend ein Liquiditätsplan geführt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken werden regelmäßige Bonitätsprüfungen der Kunden vorgenommen. Ab einer gewissen Projektgröße werden Zahlpläne mit Teilzahlungen vereinbart.

Weiterhin verfügt das Unternehmen über ein adäquates Forderungsmanagement.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben der Zentrale in Kaufungen, Filialen in Hamburg, Berlin und Oberursel. Hinzu kommt die kontinuierliche Betreuung von insgesamt 5 Locations in Berlin.

 

Kaufungen, den 12. Dezember 2024

gez. Jesko Purmann

gez. Peter Breuer

gez. Christian Sommer

Die Geschäftsführer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.661,00 22.659,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 124.144,00 142.907,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.416.952,90 2.263.240,90
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 345.623,97 0,00
Summe Sachanlagen 2.886.720,87 2.406.147,90
Summe Anlagevermögen 2.898.381,87 2.428.806,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 549.393,39 304.338,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 5.899,04 (Vj: 8.349,04)
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.856,00 17.928,38
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.958.619,76 1.648.292,85
III. Wertpapiere 649.228,36 570.205,69
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.776.756,33 4.065.300,46
Summe Umlaufvermögen 4.933.997,84 6.588.137,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.318,83 689,12
D. Aktive latente Steuern 17.333,86 20.679,47
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 283.143,86 0,00
F. Bilanzsumme Aktiva 8.176.176,26 9.038.312,82

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.050,00 25.050,00
II. Gewinnrücklagen 46.192,00 46.192,00
III. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 2.961.308,70 2.845.634,49
Summe Eigenkapital 3.032.550,70 2.916.876,49
B. Rückstellungen 800.927,92 731.502,61
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.341.931,29 2.923.717,92
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.609,99 27.085,44
Summe Verbindlichkeiten 4.342.697,64 5.389.933,72
D. Bilanzsumme Passiva 8.176.176,26 9.038.312,82

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 18.657.350,16 17.163.970,68
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -9.646.555,17 -8.233.918,18
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.544.609,09 -1.738.005,23
- davon für Altersversorgung: 265.699,22 (Vj: -62.951,24)
Summe Personalaufwand -11.191.164,26 -9.971.923,41
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.277.176,59 -1.490.155,77
Summe Abschreibungen -1.277.176,59 -1.490.155,77
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.929.865,70 -5.087.232,60
5. Ordentliches Betriebsergebnis 259.143,61 614.658,90
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.243,58 1.587,41
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -4.688,51
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -60.199,50 -50.942,25
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: -15.331,00 (Vj: -14.135,00)
9. Finanzergebnis -46.955,92 -54.043,35
10. Ergebnis vor Steuern 212.187,69 560.615,55
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -85.346,10 -185.154,15
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: -3.345,61 (Vj: -29.590,31)
12. Ergebnis nach Steuern 126.841,59 375.461,40
13. Sonstige Steuern -11.167,38 -8.331,21
14. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 115.674,21 367.130,19
15. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.845.634,49 2.478.504,30
16. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 2.961.308,70 2.845.634,49

Anhang für Offenlegungszwecke

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die AMBION GmbH hat ihren Sitz in Kaufungen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter HRB 13358 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der AMBION GmbH, Kaufungen, für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des deutschen Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), - insbesondere den ergänzenden Vorschriften des zweiten Abschnittes für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) - einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Von größenabhängigen Erleichterungen wurde nur im Rahmen der Anhangserstellung (§ 288 Abs. 2 HGB) Gebrauch gemacht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und; sofern abnutzbar, vermindert um ausschließlich planmäßige Abschreibungen über seine erwartete Nutzungsdauer angesetzt. Die Aktivierung der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Abweichend davon werden seit 2019 aus Vereinfachungsgründen die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als EUR 250,00 und kleiner-gleich EUR 1.000,00 in einem Sammelposten einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear mit einem Fünftel der Anschaffungskosten abgeschrieben. Die Auswirkungen dieser Bewertungsänderung sind für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung.

Die Vorräte werden in Höhe ihrer Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Wertberichtigungen gemäß § 253 Abs. 4 HGB auf einen niedrigeren Börsen- oder Marktwert bzw. beizulegenden Wert werden zur Wahrung des strengen Niederstwertprinzips in notwendigem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 283,1 ergibt sich wie folgt:

Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Teilwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Heubeck. Die Bewertung erfolgt unter Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre bei einer unterstellten Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 % sowie eines Rententrends von 0,0 %.

Für sämtliche Pensionsverpflichtungen sind Rückdeckungsverpflichtungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 716,5 wurden deshalb mit dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 999,6 verrechnet.

Der nach § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 6.374. Für diesen Betrag besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

Passiva

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessener Höhe gebildet. Der Ansatz erfolgt mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet gemäß § 275 HGB das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

Angaben zu den Posten der Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum ist in einem gesonderten "Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023" auf der letzten Seite der Anlage III dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 20,3 (Vorjahr: TEUR 21,5) ausgewiesen.

Wertpapiere

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Kasse, Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der ausgewiesene aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen digitale Nutzungsrechte.

Aktive latente Steuern

Der Ausweis betrifft aktive latente Steuern unterschiedlicher Wertansätze im Anlagevermögen sowie der Pensions- und Aufbewahrungsrückstellung. Als Steuersatz wurden 30,0 % zu Grunde gelegt.

Passiva

Eigenkapital

Das ausgewiesene Eigenkapital setzt sich aus dem Gezeichneten Kapital (TEUR 25,0), den Gewinnrücklagen (TEUR 46,2), Gewinnvortrag (TEUR 2.845,7) und dem Jahresüberschuss (TEUR 115,7) zusammen.

Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 17,3 betrifft Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die Rückstellung für Personalkosten (TEUR 653,0), Jahresabschlusskosten (TEUR 19,0), Gewährleistung (TEUR 4,6) und Aufbewahrung (TEUR 14,9).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit > 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.341.931,29 805.711,72 1.536.219,57 0,00
(2.923.717,92) (781.673,78) (2.142.044,14) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.609,99 10.609,99 0,00 0,00
(27.085,44) (27.085,44) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.990.156,36 1.702.475,73 287.680,63 0,00
(2.439.130,36) (2.354.955,13) (84.175,23) (0,00)
4.342.697,64 2.518.797,44 1.823.900,20 0,00
(5.389.933,72) (3.163.714,35) (2.226.219,37) (0,00)

Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

In der Bilanz nicht enthaltene Geschäfte von wesentlicher Bedeutung für die Finanzlage des Unternehmens sind Miet- und Leasinggeschäfte, die dem Zweck dienen, ausreichend Liquidität für betriebsnotwendige (Ersatz-) Investitionen zu beschaffen und Verbindlichkeiten zu tilgen.

V. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens

Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen gem. § 253 Abs. 4 HGB in Höhe von TEUR 0,0 vorgenommen.

Verrechnete Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit Planvermögen i. S. v. § 246 Abs. 2 HGB

Im Geschäftsjahr wurde Planvermögen mit Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Die hierauf entfallenden Zinsaufwendungen und Zinserträge waren daher in Höhe von EUR 15.331 ebenfalls zu verrechnen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer 2023, Gewerbesteuer 2023 sowie Aufwendungen und Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern.

VI. Sonstige Angaben

Als Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft:

Herr Dipl. Oec. Peter Breuer, Kassel

Herr Dipl. Oec. Jesko Purmann, Kassel

Herr Dipl. Ing. (FH) Christian Sommer, Kassel

Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer): Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Satz 1 Nr. 9 HGB.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 259 (i. V. 245).

Aufgliederung nach Gruppen:

Angestellte 72
Gewerbliche Arbeitnehmer 185
Aushilfen 2

Angabe des Gesamthonorars für den Abschlussprüfer:

Auf die Angabe gem. § 285 Nr. 17 HGB wird an dieser Stelle verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kaufungen, den 12. Dezember 2024

gez. Peter Breuer

gez. Jesko Purmann

gez. Christian Sommer

Die Geschäftsführer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 388.883,47 0,00 0,00 388.883,47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 297.176,91 0,00 0,00 297.176,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.898.530,98 1.425.922,59 666.230,01 8.658.223,56
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 345.623,97 0,00 345.623,97
Summe Sachanlagen 8.203.147,45 1.771.546,56 666.230,01 9.308.464,00
Summe Anlagevermögen 8.592.030,92 1.771.546,56 666.230,01 9.697.347,47

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 366.224,47 10.998,00 0,00 377.222,47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 154.269,91 18.763,00 0,00 173.032,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.635.290,08 1.247.415,59 641.435,01 6.241.270,66
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.796.999,55 1.266.178,59 641.435,01 6.421.743,13
Summe Anlagevermögen 6.163.224,02 1.277.176,59 641.435,01 6.798.965,60

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.661,00 22.659,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 124.144,00 142.907,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.416.952,90 2.263.240,90
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 345.623,97 0,00
Summe Sachanlagen 2.886.720,87 2.406.147,90
Summe Anlagevermögen 2.898.381,87 2.428.806,90

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die AMBION GmbH, Kaufungen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AMBION GmbH, Kaufungen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMBION GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 31. Januar 2025

Strecker Berger + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Marco Schumacher, Wirtschaftsprüfer

Torben Teichmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der AMBION GmbH, Kaufungen, wurde am 13.03.2025 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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