Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 100026
Vorher
ELEKTROMA-Elektromontagen Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Eingetragen
26.4.1967
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Ausführung und Wartung von elektrotechnischen Anlagen jeder Art, der Einzelhandel mit Elektrogeräten und Elektromaterial und die Arbeitnehmerüberlassung für den Bereich Elektrotechnik. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienlich sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen und diese wirtschaftlich beraten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Albert
seit 17.4.2019
Prokura
Tanja Manka
seit 29.5.2006
Prokura
Lutz Reimann
seit 29.5.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
52.70%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

elektroma GmbH

Hameln

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

ELEKTROMA GMBH, HAMELN LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die elektroma GmbH wurde am 22. April 1967 gegründet und hat Ihren Sitz in Hameln. Das Leistungsspektrum der elektroma GmbH umfasst die Planung, Montage und Wartung sowie den Service im Bereich Elektro-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik, Solarstromtechnik und Kältetechnik/Klimatechnik, Wärmepumpentechnik und Ladesäulentechnik für E-Mobilität.

Überwiegend werden Neu- und Umbaumaßnahmen im Bereich gewerblicher und öffentlicher Bauprojekte abgewickelt. Auch kleine und mittlere Aufträge privater und gewerblicher Auftraggeber werden bedient.

2. Forschung und Entwicklung/Zweigniederlassung

Es gibt in unserem Unternehmen keine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung. Wir unterhalten keine Zweigniederlassungen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaft deutlich verhaltener, obwohl die enormen Belastungen durch hohe Energiepreise gegenüber dem Vorjahr spürbar nachließen. Trotzdem blieb der Industriesektor massiv unter Druck und schrumpfte im Gesamtjahr deutlich. Der private Konsum stagnierte über weite Strecken angesichts weiterhin hoher, wenn auch rückläufiger Inflationsraten und steigender Zinsen. Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt mit 5,4 % nach wie vor deutlich über dem Notenbankziel von rund 2 %, sodass auch die Europäische Zentralbank an ihrem Kurs der geldpolitischen Straffung festhielt; der Leitzins stieg im Jahresverlauf um weitere 200 Basispunkte auf 4,5 %. Nachdem die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr, auch dank Aufholeffekten nach der Pandemie und nachlassender Lieferkettenstörungen, noch ein kleines Wachstum verzeichnen konnte, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,5 %.

Die Preise für Öl und Gas gingen im Vergleich zu den Rekordniveaus des Vorjahres deutlich zurück, waren aber nach wie vor sehr volatil. Der Ölpreis fiel zum Jahresende unter die Marke von 80 USD je Barrel und lag damit fast 9% unter dem Niveau am Vorjahresende, im Jahresdurchschnitt lag der Preis rund 17 % unter dem Vorjahr. Auch der europäische Gaspreis gab spürbar nach. Zum Jahresende lag der Preis mit rund 32 € je Barrel fast 60% niedriger als zum Jahresende 2022, blieb damit aber weiterhin über den Niveaus vor der Pandemie und dem Ukraine-Krieg. Auch die Preise für industrielle Rohstoffe gaben im Jahresverlauf tendenziell nach und lagen zuletzt knapp 3% niedriger als am Vorjahresende.

Laut Medieninformation des Bundesinnungsverbandes der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke konnte die Branche im Jahr 2023 trotz der zunehmend schwierigen Situation im Bausektor ihren Umsatz um 7,9% auf insgesamt 87,8 Milliarden Euro steigern. Zwar geht ein Teil der von den erzielten Umsatzsteigerungen auf inflationsbedingte Preiserhöhungen zurück, die Analyse der Umsatzentwicklung zeigt aber auch, dass die Elektro-Handwerke von der mit Energiewende und Digitalisierung einhergehenden Elektrifizierung profitieren und Einbrüche im Neubau-Bereich erfolgreich durch Sanierungen kompensieren konnten.

II. Geschäftsverlauf

Nach einem mäßig guten Vorjahr ist die Geschäftsentwicklung der elektroma GmbH trotz der vorstehend beschriebenen Herausforderungen der branchenbezogenen Rahmenbedingungen positiv verlaufen. So ist das Ergebnis vor Steuern um T€ 1.118 auf T€ 1.751 gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei T€ 1.189 und damit T€ 771 über dem Vorjahr.

III. Lage

1. Ertragslage

Die nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Geschäftsjahr 2023 ein Rohergebnis von T€ 11.769 (Vorjahr T€ 10.084) und damit einen Anstieg um 16,7 % aus.

Die betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtszeitraum im Bereich Personal um T€ 627 bzw. 7,9 % gestiegen. Grund dafür waren überwiegend tarifliche Lohn- und Gehaltsanpassungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich leicht auf T€ 1.330. Das EBIT verbesserte sich auf T€ 1.678 (Vorjahr T€ 622).

Der Ertragsteueraufwand betrug T€ 540 (Vorjahr T€ 191). Nach Abzug des Steueraufwands wies die elektroma im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis von T€ 1.189 (Vorjahr T€ 418) aus.

2. Finanzlage

a) Kapitalstruktur

Zu Art, Struktur, Fälligkeit und Sicherheiten der Verbindlichkeiten verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang. Darlehen gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

b) Investitionen

Ersatzinvestitionen werden regelmäßig vorgenommen. Die Gesamtausgaben für Investitionen, die im Anlagespiegel dargestellt sind, betrugen im Jahr 2023 T€ 531, davon entfallen T€ 271 auf einen Batteriespeicher und T€ 144 auf Bürocontainer.

c) Liquidität

Die Finanzierung des üblichen Geschäfts konnte aus eigenen Mitteln getätigt werden. Die Liquidität war das ganze Jahr über gut. Es mussten keine Kredite in Anspruch genommen werden. Auch für die geplanten Investitionen ist die Finanzierung aus eigenen Mitteln vorgesehen.

Es wurde ein operativer Cashflow in Höhe von T€ 1.857 (Vorjahr T€ 206) erwirtschaftet. Im Vorjahresvergleich sind die liquiden Mittel um T€ 1.272 gestiegen.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.282 auf T€ 10.373 erhöht.

Das Anlagevermögen stieg überwiegend durch Investition saldiert mit Abschreibungen im abgeschlossenen Geschäftsjahr um T€ 277.

Das Vorratsvermögen verringerte sich um T€ 99. Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich insbesondere die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 124 verringert.

Die Eigenkapitalquote beträgt 68,8 % (Vorjahr 68,2 %). Sie trägt zu einer guten und sicheren Positionierung des Unternehmens im Markt bei.

Das Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) ist um T€ 343 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

4. Gesamtbewertung des Geschäftsjahres 2023

Das Jahresergebnis erhöhte sich deutlich um T€ 771. Nach einem mäßig guten Vorjahr haben sich in 2023 die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen verbessert. Diese Entwicklung zeigt, dass das auf Stabilität und Nachhaltigkeit angelegte Geschäftsmodell der elektroma tragfähig ist.

Die getätigten Investitionen sind zukunftsweisend und stärken die Marktposition der elektroma GmbH mittel- und langfristig.

C. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Beschaffungschancen und -risiken

Auf der Beschaffungsseite sind wir vor allem den schwankenden Rohstoffpreisen (Kupfer, Stahl, Öl) ausgesetzt. Durch intensive Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten begrenzen wir diese Risiken. Als Chance verstehen wir die intensive Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern.

Geschäftschancen und -risiken

Das großvolumige Projektgeschäft birgt durch einen oftmals extern gestörten Bauablauf, die langen Bauzeiten und das damit verbundenen Einkaufsrisiko ein erhöhtes Risiko.

Die Veränderungen im Energiemarkt sehen wir als Chance. Die Nachfrage im Bereich der Solarstromanlagen wie auch im Bereich der Wärmepumpen war steigend. Auch steigende Strom- und Gaspreise und gesetzliche Regelungen zum Energiesparen und zum Technologiewechsel wirken marktfördernd. Schnelle Änderungen in den politischen Rahmenbedingungen zur Energiewende sowie schnelle Technologieänderung bergen Risiken.

Operative Chancen und Risiken

Unser operativer Erfolg hängt im Wesentlichen vom erfolgreichen Projektmanagement ab. Wichtige Elemente auf dem Weg zu einer noch besseren Auftragsabwicklung ist das Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 sowie die gezielte Personalentwicklung auf allen Hierarchieebenen.

Personalchancen und -risiken

Die Qualität unserer Leistung hängt entscheidend von der Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter ab. Ziel unserer Personalpolitik ist es, den Bestand an Mitarbeitern durch permanente interne wie externe Aus- und Weiterbildung zu sichern, eigenes Fach und Führungspersonal auszubilden und zusätzlich Fach- und Führungspersonal zu gewinnen. Die Beschaffung von zusätzlichem Fachpersonal gestaltet sich schwieriger. Wir setzen auf eine gute eigene interne Ausbildung.

Finanzchancen und -risiken

Der Ausfall von Kundenforderungen stellt auf Grund des breit gefächerten Kundenstammes ein überschaubares Risiko dar. Das Restrisiko begrenzen wir im Bedarfsfall durch Bonitätsprüfungen und Vorauszahlungen.

Risiken aus dem Krieg in der Ukraine

Das Jahr 2023 hat gezeigt, dass kriegerische Konflikte bedeutsame Auswirkungen bzw. Unsicherheiten auf die konjunkturelle Entwicklung und prognostische Angaben haben können. Je nach Verlauf des Krieges in der Ukraine können sich Risiken für die Realwirtschaft ergeben, z.B. hinsichtlich Lieferketten, Energiekosten, Kreditversorgung und Cybersicherheit.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das ifo Institut berichtet Anfang März 2024, die deutsche Wirtschaft sei wie gelähmt. Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Im laufenden Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich um 0,7 Prozentpunkte herabgesetzt und für das Jahr 2025 leicht um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein.

Erfreulicherweise hat das ifo Institut die eigenen Prognosen am 24.04.2024 über das erwartete Wachstum 2024 leicht um 0,1 % auf insgesamt 0,3% angehoben. Das erwartete Wachstum für 2025 korrigiert das Institut nun auf 1,0 %.

Branchenausblick

Die im Februar 2024 durchgeführte ZVEH-Konjunkturumfrage berichtet dank weiterhin solider Auftragspolster und steigender Umsätze von vergleichsweise guter Stimmung in den e-handwerklichen Betrieben und dies trotz der angespannten konjunkturellen Lage in der deutschen Gesamtwirtschaft.

Die aktuelle ZVEH-Frühjahrskonjunkturumfrage zeigt aber auch erste Eintrübungen: Der Anteil der Betriebe mit offenen Stellen ist leicht rückläufig. Zudem gehen weniger Betriebe von einer Verbesserung der Geschäftssituation aus. Obwohl die Krise im Neubau-Bereich anhält, zeigen sich die Elektro-Handwerke weiter resilient.

So sind die Umsätze im Bereich elektro-handwerklicher Tätigkeiten in den vergangenen sechs Monaten bei 42,2 % der befragten Betriebe gestiegen (Herbst 2023: 45,6 %). Lediglich 14,5 % vermeldeten gesunkene Umsätze (Herbst 2023: 13,2 %). Auch wenn die Umsatzsteigerungen zum Teil auf die Inflation zurückzuführen sind, zeigen die Zuwächse sowie auch der mit 75,7 Punkten noch immer hohe Geschäftsklimaindex (Herbst 2023: 80,0 Punkte): Die Dienstleistungen der Elektro-Handwerke erfreuen sich trotz Bau-Krise und schwächelnder Konjunktur hoher Nachfrage. Das gilt insbesondere für Dienstleistungen in Bereichen der sogenannten Zukunftstechnologien: Gegenüber der im Oktober 2023 durchgeführten ZVEH-Herbstkonjunkturumfrage wuchsen die Umsatzanteile vor allem bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen und Speichern. Auch ein Blick auf die Auftragsvorläufe zeigt: Die elektro-handwerklichen Unternehmen sind weiterhin gut ausgelastet. 54,6 % von ihnen verfügen über Auftragspolster von mehr als zwei Monaten (Herbst: 53,3 %); die durchschnittliche Vorlaufzeit liegt bei 15,2 Wochen. Erkennbar ist aber auch, dass die Zahl der Betriebe mit Vorläufen von bis zu einem Monat zugenommen hat (Frühjahr 2024: 26,8 % / Herbst 2023: 22,3 %). Dass die Suche nach Fachkräften für die Betriebe weiterhin eine große Herausforderung darstellt, zeigt auch die Tatsache, dass immer noch 57,5 % der befragten Unternehmen offene Stellen melden. Bezogen auf die kommenden sechs Monate gehen rund 62 % der Umfrage-Teilnehmer von einer gleichbleibenden und 28 % von einer zunehmenden Mitarbeiterzahl aus. Die hohe Bereitschaft, neue Mitarbeiter einzustellen, zeigt, dass trotz sich eintrübender Stimmung der Großteil der Betriebe Fachkräfte benötigt. Zurückgehende Märkte wie beispielsweise der Neubau können bisher weiterhin, zumindest zum Teil, durch andere Geschäftsfelder kompensiert werden.

Quelle: Zentralverband der Deutschen Elektro und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)

Ausblick des Unternehmens

Nach zwei Jahren Pandemie und einem Jahr des russisch-ukrainischen Krieges sind wir im Elektrohandwerk gut aufgestellt, als systemrelevant eingestuft und erfreulich krisenfest. Gleichwohl sind die Erwartungen an die zukünftige Geschäftsentwicklung geprägt von weiteren Unwägbarkeiten. Besonders die Auswirkungen von geopolitischen Krisen sind schwer einschätzbar.

Die elektroma GmbH bereitet sich auf eine längere Phase der politischen und konjunkturellen Änderungen vor. Die Unternehmensleitung prüft die Situation sehr sorgfältig und ergreift alle angemessenen Maßnahmen, um Mitarbeiter, Kunden und Partner zu sichern und die Auswirkungen auf das operative Geschäft und die Finanzen zu begrenzen. Das breite Leistungsspektrum, die frühe Integration von neuen Techniken, der Aufbau neuer Leistungsbereiche und der hohe Stammkundenanteil in allen Kundengruppen trägt zur sicheren und nachhaltigen Entwicklung der elektroma GmbH bei.

Unser Ziel ist es, den wachsenden Markt Energieeffizienz und regenerative Energien mit all unseren Sparten kompetent bedienen zu können und profitabel auszubauen. Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter halten wir für den Schlüssel zum Erfolg. Wirtschaftliche Stabilität und die gute Marktpositionierung des Unternehmens tragen zur Zielerreichung bei. Unsere Mitarbeiter und unsere Stammkunden stehen im Mittelpunkt unserer Handlungen.

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr eine gute regionale Konjunktur. Im Bereich der Industriekunden erwarten wir eine konstante gute Nachfrage. Im Bereich der öffentlichen Aufträge erwarten wir einen stärkeren Zulauf. Der Bereich der gewerblichen Solarstromanlagen mit Batterien, E-Mobilität und Energiemanagement wird ebenso zunehmen. In der Privatkundschaft gehen wir für den Bereich Solartechnik, E-Mobilität und Wärmepumpen von einer steigenden Nachfrage aus.

Kundenorientierung, Mitarbeiterorientierung, gezielte Personalgewinnung, gut qualifiziertes Personal, eine gezielte Personalentwicklung, regelmäßiges Projektcontrolling, eine Kostenstellenrechnung, aktuelles technisches Wissen und die entsprechende Ausrüstung bringen das Unternehmen in eine gesicherte und zukunftsorientierte Marktposition.

Die Pflege von Lieferantenbeziehungen ermöglicht einen frühen Einblick in technische Neuerungen und liefert wichtige Informationen über die Beschaffungsmarktentwicklung. Der Materialbeschaffungsmarkt wird unsicherer.

Die aktuelle Auftragslage ist gut. Für 2024 rechnen wir mit einem leicht steigenden Umsatz. Vorbehaltlich der Auswirkungen geopolitischer Krisen erwarten wir eine gleichbleibend gute Ertragslage.

 

Hameln, 26. April 2024

gez. Lutz Reimann, Geschäftsführer

elektroma GmbH

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ELEKTROMA GMBH, HAMELN

A K T I V A

31.12.2023 
31.12.2022 
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.734.113,80 2.456.567,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.064,50 26.596,50
II. Sachanlagen 2.491.415,58 2.200.179,82
III. Finanzanlagen 196.633,72 229.791,27
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.638.661,77 6.634.364,86
I. Vorräte 721.180,66 820.374,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.177.917,50 2.345.821,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.739.563,61 3.468.168,70
10.372.775,57 9.090.932,45

P A S S I V A

31.12.2023 
31.12.2022 
A. EIGENKAPITAL 7.142.453,30 6.203.747,78
I. Ausgegebenes Kapital 900.000,00 900.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.053.450,00 4.885.450,00
III. Gewinnvortrag 297,78 35,67
IV. Jahresüberschuss 1.188.705,52 418.262,11
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.979.600,00 1.644.700,00
C. VERBINDLICHKEITEN 1.250.722,27 1.242.484,67
10.372.775,57 9.090.932,45

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 
2022 
1. Rohergebnis 11.769.188,05 10.084.568,27
2. Personalaufwand 8.541.033,26 7.914.122,41
a) Löhne und Gehälter 7.068.719,54 6.445.040,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.472.313,72 1.469.081,74
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 219.937,29 226.467,59
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.329.954,95 1.321.875,62
5. Erträge aus Beteiligungen 80.182,78 18.720,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.779,39 2.423,04
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.754,00 10.008,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 540.371,54 191.110,92
9. Ergebnis nach Steuern 1.211.099,18 442.126,77
10. Sonstige Steuern 22.393,66 23.864,66
11. Jahresüberschuss 1.188.705,52 418.262,11

ELEKTROMA GMBH, HAMELN ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Firma elektroma GmbH hat ihren Sitz in Hameln und wird beim Amtsgericht Hannover unter der Handelsregisternummer HRB 100026 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den geltenden Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Wir sind eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Klarheit der Darstellung wurden Davon-Vermerke nicht in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angegeben, sondern im Anhang gesondert erläutert.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Sie wurden planmäßig linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Sie wurden teils linear, teils degressiv abgeschrieben. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis zu € 800 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen wurden die Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften zu Anschaffungskosten bewertet. Die Rückkaufswerte aus Lebensversicherungen wurden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit dem gleitenden Durchschnittspreis unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips ermittelt.

Die unfertigen Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Bei der Bewertung wurden neben den Einzelkosten ein angemessener Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlag berücksichtigt. Außerdem wurde der Werteverzehr des der Fertigung dienenden Anlagevermögens einbezogen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen werden grundsätzlich zu ihrem Nominalbetrag angesetzt. Unverzinsliche und niedrigverzinsliche Forderungen werden mit dem Barwert bilanziert. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird erkennbaren Risiken durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden nur gebildet, soweit der abzugrenzende Einzelposten € 800 übersteigt.

Latente Steuern wurden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wurde von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwertverfahren ermittelt. Grundlagen des gutachterlich ermittelten Werts waren die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebene Rechnungszinsfuß bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz von 1,83 % der vergangenen 10 Jahre angesetzt (Vorjahr: 1,78 %). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 4.353. Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Es wurde von jährlichen Rentenerhöhungen von 1,5 % ausgegangen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beiliegenden Anlagenspiegel.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind € 10.956,25 (Vorjahr: € 50.441,96) solche gegen verbundene Unternehmen.

Die eigenen Anteile entsprechen nominell € 360.000 bzw. 28,57 v.H. des Stammkapitals.

Die anderen Gewinnrücklagen haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:

Stand 1. Januar 2023 4.885.450
Einstellungen in die Gewinnrücklagen 168.000
Stand 31. Dezember 2023 5.053.450

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von € 365.036,35 (Vorjahr: € 338.713,56) und solche aus sozialer Sicherheit in Höhe von € 2.909,21 (Vorjahr: € 16.269,01).

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften wie im Vorjahr in Höhe von € 138.911,49. Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht gerechnet wird.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 26.090,55 (Vorjahr: € 33.914,77).

Die Erträge aus Beteiligungen entfallen wie im Vorjahr vollständig auf verbundene Unternehmen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten solche aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 9.754,00 (Vorjahr: € 10.008,00).

V. ERGÄNZENDE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Es wurden Leasingverträge zur Wahrung des technischen Fortschritts abgeschlossen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Wartungs-, Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 642; davon haben T€ 302 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und T€ 340 eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren.

2. Beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter betrug:

2023
Angestellte 55
gewerbliche Arbeitnehmer 76
131

Darüber hinaus wurden in 2023 durchschnittlich 21 Auszubildende beschäftigt.

3. Bezüge und Pensionsrückstellungen ehemaliger Geschäftsführer und deren Hinterbliebene

An frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene wurden im Jahr 2023 € 12.786 gezahlt. Die Pensionsrückstellung hierfür beträgt zum 31. Dezember 2023 € 108.606.

4. Mitglieder der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr war als Geschäftsführer Herr Lutz Reimann, Hameln, kaufmännisch/tech-nischer Geschäftsführer, bestellt.

5. Anteilsbesitz

Beteiligung
Ergebnis
Eigenkapital
Gesellschaft Sitz in % T€ T€
elektroma Dessau GmbH Dessau 52,7 239 1.160
Cimander GmbH Hessisch-Oldendorf 80,0 28 306

Die Angaben beziehen sich für die elektroma Dessau GmbH auf den Jahresabschluss 2023 und für die Cimander GmbH auf den Jahresabschluss 2022.

6. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

7. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.189 ab. Der Gesellschafterversammlung wird gemäß § 11 des Gesellschaftsvertrages vorgeschlagen, 50% des Gewinns in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und den verbleibenden Betrag auszuschütten.

 

Hameln, 26. April 2024

gez. Lutz Reimann, Geschäftsführer

elektroma GmbH

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 189.054,06 0,00 0,00 0,00 189.054,06
189.054,06 0,00 0,00 0,00 189.054,06
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.638.620,43 0,00 0,00 0,00 1.638.620,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 347.302,81 0,00 0,00 0,00 347.302,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 596.652,12 0,00 0,00 0,00 596.652,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.319,50 0,00 0,00 0,00 54.319,50
2.636.894,86 0,00 0,00 0,00 2.636.894,86
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1. Beteiligungen 56.250,00 0,00 0,00 0,00 56.250,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 224.704,01 0,00 0,00 0,00 224.704,01
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.350,00 0,00 0,00 0,00 3.350,00
4. Rückkaufswerte aus Lebensversicherungen 21.977,00 0,00 0,00 0,00 21.977,00
5. Sonstige Ausleihungen 1.256,46 0,00 0,00 0,00 1.256,46
307.537,47 0,00 0,00 0,00 307.537,47
3.133.486,39 0,00 0,00 0,00 3.133.486,39
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zuführungen Auflösungen 31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.155,56 0,00 0,00 150.155,56
150.155,56 0,00 0,00 150.155,56
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.322.466,46 0,00 0,00 1.322.466,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 209.485,56 0,00 0,00 209.485,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 458.826,62 0,00 0,00 458.826,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.990.778,64 0,00 0,00 1.990.778,64
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Rückkaufswerte aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.140.934,20 0,00 0,00 2.140.934,20
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.898,50 38.898,50
38.898,50 38.898,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 316.153,97 316.153,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 137.817,25 137.817,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.825,50 137.825,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.319,50 54.319,50
646.116,22 646.116,22
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
1. Beteiligungen 56.250,00 56.250,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 224.704,01 224.704,01
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.350,00 3.350,00
4. Rückkaufswerte aus Lebensversicherungen 21.977,00 21.977,00
5. Sonstige Ausleihungen 1.256,46 1.256,46
307.537,47 307.537,47
992.552,19 992.552,19

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die elektroma GmbH, Hameln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der elektroma GmbH, Hameln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der elektroma GmbH, Hameln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hameln, 26. April 2024

Hachenberg, Pospich & Partner mbB

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Rechtsanwälte

Bethmann, Wirtschaftsprüfer

Pospich, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 10. Juni 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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