Finanzschmiede Aktiengesellschaft

Venloer Straße 538A, 50259 Pulheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 40475
Vorher
PRIVALOR Vermögens-Management Aktiengesellschaft
Eingetragen
26.1.1998
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
die Verwaltung fremden und eigenen Vermögens, die Vermittlung des Abschlusses und Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume, Wohnräume und Darlehen, sowie die Tätigkeit als Versicherungsmakler, Bauträger und Baubetreuer, als Finanzanlagenvermittler sowie sämtliche damit zusammenhängende und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

PRIVALOR Vermögens-Management Aktiengesellschaft

Pulheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

1. Wirtschaftsbericht

1.1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

1.1.1 Ergebnisentwicklung

Die PRIVALOR Vermögens-Management Aktiengesellschaft hat im Geschäftsjahr 2012 Erträge i.H.v. EUR 236.818 (Vorjahr: EUR 137.260) erzielt. Diesen standen Aufwendungen i.H.v. 171.202 (Vorjahr: EUR 141.897) gegenüber. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss i.H.v. EUR 65.616 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 4.637).

Das Geschäftsjahr 2012 verlief sehr zufriedenstellend. Trotz der Euro-Schulden-Krise entwickelten sich die Finanzmärkte insbesondere im 2. Halbjahr 2012 sehr erfreulich, was die Geschäfts- und Umsatztätigkeit im Bereich Finanzportfolioverwaltung belebte. Das auf den ersten Blick sehr gute Ergebnis konnte nur durch die Realisierung von stillen Reserven im Anlagevermögen erzielt werden. Die in den letzten Jahren stark gestiegene Nachfrage nach Realwerten war Grund für die Veräußerung von 4 TG-Plätzen und einer Eigentumswohnung im Ballungsraum Köln. Hierdurch erlangte die Liquidität des Unternehmen einen sehr komfortablen Stand. Aufgrund mangelnder Fristenkongruenz können die bestehenden Verbindlichkeiten nicht sofort getilgt werden, was rein wirtschaftlich jedoch möglich gewesen wäre.

Die Umsätze im Kernsegment bleiben weiterhin hinter den Zahlen aus 2007 - also vor der Lehman-Krise - zurück. Aus Gründen der langfristigen Kundenbindung wurden kurzfristige Vertriebsansätze insbesondere im Segment der Platzierung von Beteiligungen weiterhin unterlassen.

1.1.2 Ergebniskomponenten

Die PRIVALOR Vermögens-Management Aktiengesellschaft betätigt sich in den Geschäftsbereichen Anlage- und Abschlussvermittlung, Finanzportfolioverwaltung sowie Anlageberatung. Von den gesamten Einnahmen resultiert ein großer Teil i.H.v. EUR 93.948 (Vorjahr: EUR 95.910) aus dieser Tätigkeit.

1.1.3 Liquidität

Zur Sicherstellung der benötigten Liquidität bestehen neben dem vollständig eingezahlten Grundkapital Gewinnrücklagen der Gesellschaft. Nennenswerte Liquiditätszuflüsse hat es im Jahr 2012 durch die Veräußerung von Sachanlagevermögen gegeben. Die Mittel sind auf den Geschäftskonten (täglich verfügbar) und in Wertpapieren des Anlagebuches der Gesellschaft (börsentäglich verfügbar) angelegt.

1.1.4 Kapitalausstattung

Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 176.470 und setzt sich zusammen aus dem Grundkapital i.H.v. EUR 51.129, den Gewinnrücklagen (gesetzliche und andere Gewinnrücklagen) der Vorjahre i.H.v. EUR 48.871 sowie dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2012 i.H.v. EUR 76.471.

1.1.5 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zu diesen gehören die kontinuierliche Qualifikation des Vorstandes und die hohe Qualität der Vermögensberatung und -verwaltung.

Durch das hohe persönliche und zeitliche Engagement des Vorstandes und der Mitarbeiter konnten den vermögenden Privatkunden während des gesamten Jahres eine ausgezeichnete Betreuung geboten werden. Dies zeigte sich insbesondere daran, dass kein nennenswerter Kundenabgang zu verzeichnen war und das gesamte unter Management stehende Kundenvermögen um etwa 25% gesteigert werden konnte. Dieses Qualitätsniveau soll auch in den folgenden Jahren zum Standard und punktuell verbessert werden. Wie in den Vorjahren lagen keine Kundenbeschwerden vor.

1.2 Lage zum Bilanzstichtag

Die Provisionserträge der Gesellschaft haben sich insgesamt gleichbleibend entwickelt. Die Ergebniskomponenten haben jedoch sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu Gunsten des Kerngeschäftes der Vermögensverwaltung und -beratung verschoben. Aufgrund der Hebung stiller Reserven des Anlagevermögens konnte das Geschäftsjahr mit einem deutlich positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Im 20sten Jahr des Bestehens der Gesellschaft stellen sich Vermögens- und Finanzlage zum Bilanzstichtag sehr stabil dar.

2. Prognosebericht

2.1 Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage

Nach dem doch überraschend guten Jahr 2012 prognostizieren wir durch die weiterhin fortdauernde Euro-Krise für 2013 wieder ein schwieriges Jahr. Da relativ große Konjunkturhoffnungen im Markt sind und viele internationale Aktienindizes nahe ihren historischen Höchstständen notieren sollten eher die Abwärtsrisiken dominieren. Nach unseren Einschätzungen gehen wir für 2013 von einem ausgeglichenen Ergebnis und einer höchstens gleichbleibenden Entwicklung der Ertragslage im Kerngeschäft aus. Weitere Verkäufe von (Sach-) Anlagevermögen sind nicht geplant. Aufwendungen und Erträge für das Kerngeschäft werden in etwa im Vergleich mit 2012 konstant bleiben.

2.2 Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage

Weitere Investitionen als die im Folgenden beschriebene sind nicht geplant:

Ein Grundstücksgeschäft wurde getätigt, was zum Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt wurde.

Mit Datum vom 23.10.2012 wurde ein notarielles Angebot über den Kauf einer Eigentumswohnung in Köln abgegeben. Dieses wurde vom Verkäufer am 8.11.2012 angenommen. Es bestand ein Vorkaufsrecht für den Mieter der Wohnung. Die Mitteilung hierüber wurde vom Notar am 24.11.2012 an den Mieter versandt und ist diesem am 27.11.2012 zugegangen. Bis zum Ablauf der Frist am 27.1.2013 hatte der Mieter das Vorkaufsrecht erwartungsgemäß nicht ausgeübt. Der Kaufvertrag wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2013 abgewickelt. Zahlungen aus der Kaufpreisverpflichtung mussten bislang mangels Aufforderung durch den Notar nicht geleistet werden. Über einen wesentlichen Teil des Kaufpreises besteht eine Finanzierungszusage unserer Hausbank.

Diese Entscheidung würde nur dann revidiert, wenn sich eine extrem günstige Möglichkeiten für Kauf einer Immobilie bieten würde. Im Falle der dargestellten ausgeglichenen Ertragslage wird die Vermögenslage wahrscheinlich stabil bleiben. Die Eigenkapitalausstattung wird ebenfalls gleich bleiben. Gewinnausschüttungen sind weiterhin nicht geplant.

2.3 Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage

Abflüsse liquider Mittel, die nicht aus den Zuflüssen gedeckt werden können, sind nach den derzeitigen Planungen nicht zu erwarten. Bestehende Darlehensverbindlichkeiten werden weiterhin planmäßig bedient. Es ist geplant, zum Ende der Festschreibungszeit am 30.03.2014 das bei der Volksbank Erft bestehende Darlehen aus vorhandener Liquidität vollständig zu tilgen. Liquide Mittel werden reichlich vorhanden sein, trotzdem sind Liquiditätsabflüsse für z.B. Gewinnausschüttungen oder größere Investitionen derzeit nicht geplant. Zuflüsse werden vollständig innerhalb der Gesellschaft thesauriert, sodass von einer stabil bleibenden Finanzlage ausgegangen werden kann.

2.4 Zusammenfassende Prognose

Eine zusammenfassende Prognose für das Jahr 2013 fällt aufgrund der weiterhin unsicheren Lage an den Finanzmärkten schwer. Weiterhin werden sehr große Anstrengungen in der Gewinnung von Neukunden unternommen, die auch bereits aufgrund personeller Aufstockung erste Erfolge zeigen. Wir sind zuversichtlich, wiederum ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen zu können. Daher gehen wir von einer stabilen Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aus.

Chancen sehen wir in unseren bisherigen Aktivitäten, wie der Erweiterung der personellen Beraterbasis, aktive Akquise, gute Zuwächse an Neukunden, Imagepflege und qualitativ hochwertige Arbeit im Interesse unserer Kunden. Diese Faktoren werden sich unseres Erachtens weiterhin positiv auswirken.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2012 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft wesentlich auswirken. Auf den in Punkt 2.2 beschriebenen Sachverhalt sei an dieser Stelle nochmals verwiesen.

4. Risikobericht

4.1 Risiken aus Markt- und Umfeldbedingungen

Risiken ergeben sich aus der noch nicht vollständig gelösten internationalen Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf die Kapitalmarktentwicklung, die Realwirtschaft und Finanzdienstleistungsbranche. Die sind insbesondere:

Risiko des Rückgangs an betreutem Kundenvermögen durch Kursverluste, höhere Abgänge und sinkende Zugänge

Risiko der Verunsicherung und des Vertrauensverlustes bei Kunden mit der Folge von Kundenabgängen und weniger Neukunden, Veränderungen im Anlegerverhalten und vorsichtigere Anlageentscheidungen sowie höherem Aufwand zur Erhaltung des Kundenvertrauens.

Risiko des Rückgangs von realisierbarem Kundengeschäften durch rückläufige Transaktionszahlen und Geschäftsvolumina

Risiko der weiteren Reglementierung des Finanzdienstleistungssektors und damit des wachsenden Verwaltungsaufwands zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen

Risiko von Kostensteigerungen durch höhere Anforderungen an Qualität der Beratung, Umfang der Aufklärung, Produkt- und Strategieauswahl, Intensität der Überwachung

Risiken durch Kursverluste der Wertpapiere des Anlagebestandes

Risiken durch Wertverluste der Immobilien des Anlagebestandes

Diesen Risiken kann nur durch ständige Anpassung und Flexibilität der Geschäftsstrategie, durch Verbreiterung der Geschäftsbereiche sowie durch Ausweichen auf alternative Strategien und Produkte (ggf. auf sicherere Anlageformen) begegnet werden. Soweit dies kurzfristig zu Lasten der Ertragsfähigkeit geht, ist die langfristige Wirkung abzuwägen.

4.2 Risikomanagementziele und -methoden

Risikomanagement und Controlling erfolgen, indem das betriebswirtschaftliche Ergebnis, die liquiden Mittel und die Wertentwicklung der Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens permanent überwacht und die Auswertungen besprochen werden. Aus dem betreuten Depotbestand können die zu erwartenden Einnahmen relativ genau prognostiziert und den bekannten Ausgaben gegenüber gestellt werden. Bei Unterdeckung können aufgrund der hohen Entscheidungsflexibilität sofort Maßnahmen eingeleitet werden. Aufgrund des vergleichsweise hohen bilanziellen Sicherheitspolsters haben sich die Risiken für den Bestand der Gesellschaft im Vergleich zu den Vorjahren reduziert.

 

Pulheim, 25. März 2013

gez. Dr. Manfred Schweren

Bilanz zum 31. Dezember 2012

PRIVALOR Vermögens-Management AG, Pulheim

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Barreserve      
a) Kassenbestand   178,49 1.500,73
2. Forderungen an Kreditinstitute      
a) täglich fällig 59.923,58   35.764,84
b) andere Forderungen 6.637,54 66.561,12 16.305,96
3. Forderungen an Kunden   30.442,37 23.407,80
4. Schuldverschreibungen und andere verzinsliche Wertpapiere      
a) Anleihen und Schuldverschreibungen von anderen Emittenten   81.865,36 0,00
5. Aktien und andere nicht festv. Wertpapiere   90.308,63 0,00
6. Sachanlagen   196.402,96 291.105,90
7. Sonstige Vermögensgegenstände   2.703,42 2.936,72
8. Rechnungsabgrenzungsposten   311,74 360,30
    468.774,09 371.382,25

PASSIVA

     
    Geschäftsjahr Vorjahr
  Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
a) täglich fällig 538,75   0,00
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 105.637,71 106.176,46 117.895,61
2. Sonstige Verbindlichkeiten   7.792,01 6.466,77
3. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 1.460,00
3 a. Passive latente Steuern   28819,59 0,00
4. Rückstellungen      
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 138.395,00   125.571,00
b) Steuerrückstellungen 38,00   3.306,77
c) andere Rückstellungen 11.082,50 149.515,50 5.827,50
5. Eigenkapital      
a) gezeichnetes Kapital   51.129,19 51.129,19
b) Gewinnrücklagen      
ba) gesetzliche Rücklage 5.112,92   5.112,92
bb) andere Gewinnrücklagen 43.757,89 48.870,81 43.757,89
c) Bilanzgewinn   76.470,53 10.854,60
    468.774,09 371.382,25

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

PRIVALOR Vermögens-Management AG, Pulheim

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Zinserträge aus      
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 53,83   472,53
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 53,83 102,49
2. Zinsaufwendungen   10.861,10 12.660,91
    -10.807,27 -12.085,89
3. Provisionserträge 93.948,39   95.909,74
4. Provisionsaufwendungen 100,00 93.848,39 200,00
5. Sonstige betriebliche Erträge   142.815,78 38.100,23
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter 42.645,12   45.152,30
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 8.555,62 51.200,74 6.481,39
- darunter: für Altersversorgung Euro 8.112,49 (Euro 6.007,49)      
b) andere Verwaltungsaufwendungen   51.077,58 52.518,60
    102.278,32 104.152,29
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen   15.561,29 15.967,78
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   8.911,41 8.915,89
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapieren   4.405,53 0,00
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren   0,00 2.675,17
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   94.700,35 -4.636,71
12. Außerordentliche Aufwendungen   0,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   29.084,42 -0,20
14. Jahresüberschuss (Vorjahr: -fehlbetrag)   65.615,93 -4.636,51
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   10.854,60 15.491,11
16. Bilanzgewinn   76.470,53 10.854,60

Anhang zum 31. Dezember 2012

I. Angaben zur Form der Darstellung und zur Gliederung

Die PRIVALOR Vermögens-Management Aktiengesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i.S.d. § 1 Abs. 1a KWG und hat gem. § 340 Abs. 4 HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung von Kreditinstituten anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes, des Kreditwesengesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Abweichungen in der Form der Darstellung oder in der Gliederung sind nicht vorgekommen. Änderungen gegenüber dem Vorjahr hat es nicht gegeben.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Grundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Fremdwährungsposten sind nicht enthalten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderung erfahren.

2. Bargeldbestände und Forderungen

Der Bargeldbestand (Kassenbestand), Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Forderungsverluste sind nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, da keine erkennbaren Ausfallrisiken bestanden. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht vor genommen, da auch ein allgemeines Ausfallrisiko nicht besteht.

3. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene Sachanlagen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Herstellungskosten für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nicht angefallen.

Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem. § 253 Abs.3 HGB linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen, da außergewöhnliche Wertminderungen nicht eingetreten sind. Wertaufholungen gem. § 253 Abs. 5 HGB waren nicht vorzunehmen.

Finanzanlagen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Bei zwei Positionen sind gem. § 253 Abs. 3 HGB außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Börsenpreis vorgenommen worden.

Für in früheren Jahren angeschaffte bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150 und bis zu 1.000 EUR wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Im laufenden Geschäftsjahr angeschaffte bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 410 wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Das Anlagevermögen wird in einem Anlagenverzeichnis geführt.

4. Sonstige Vermögensgegenstände und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Verursachung der Aufwendungen gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben, die erst nach dem Stichtag als Aufwand zu erfassen sind.

5. Verbindlichkeiten und Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Höhe der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der sonstigen Verbindlichkeiten wurde gem. § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag ermittelt. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Bestellung bzw. Abtretung von Grundschulden besichert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 2 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Realisierung der Erträge gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag zugeflossene Einnahmen, die erst nach dem Stichtag als Ertrag zu erfassen sind.

6. Rückstellungen

Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Die Pensionsrückstellung wurde mit dem Wert aus dem versicherungsmathematischen Gutachten der Heubeck AG vom 3.1.2013 angesetzt.

Die Bewertung des Verpflichtungsumfangs wurde im Rahmen des § 253 Abs. 1 und 2 HGB auf Basis folgender Berechnungsgrundsätze und Rechnungsgrundlagen durchgeführt:

Bewertungsverfahren ist das Teilwertverfahren, der Rechnungszins beträgt 5,05%, die Biometrie wurde den Richttafeln 2005 G entnommen, der Rententrend wird mit 2,0% angesetzt. Lohn- und Gehaltssteigerungen werden nicht mit berücksichtigt.

Der Rechnungszins ist den von der Deutschen Bundesbank für November 2012 bekannt gegebenen Abzinsungssätzen entnommen (Restlaufzeit 15 Jahre). Beim Teilwertverfahren wird der Aufwand für den Aufbau der Pensionsrückstellung für aktive Anwärter über eine fiktive Prämie (Teilwertprämie) gleichmäßig über die Dienstzeit verteilt. Somit erfolgt die Verteilung der Mindestansammlung periodengerecht über die gesamte Dienstzeit.

Die Zuführung wegen Verzinsung ist im Finanzergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Zinsaufwendungen" enthalten. Die sonstige Zuführung ist im Personalaufwand in den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung einbezogen.

Der Zuführungsbetrag des Geschäftsjahres 2012 gliedert sich insgesamt wie folgt:

2012
EUR
Zuführung wegen Verzinsung 6.454
Sonstige Zuführung (Betriebsergebnis/Personalaufwand) 6.370
  12.824

Die Rückstellungen decken alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab.

7. Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde mit seinem Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem Grundkapital, den

Gewinnrücklagen (gesetzliche und andere Gewinnrücklagen) sowie dem Bilanzgewinn zusammen.

8. Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag bestehen temporäre Bewertungsdifferenzen zwischen einzelnen Posten in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz.

Ansatz- und Bewertungsunterschiede, die zu aktiven latenten Steuern führen, entfallen auf den Bilanzposten Pensionsrückstellung. Der Ansatz erfolgte mit einem durchschnittlichen Ertragsteuersatz von 30,525%. Von dem Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Aktivierung der aktiven latenten Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

Passive latente Steuern werden aber für eine § 6b EStG Rücklage gebildet. Diese betrifft den Verkauf von Immobilien in 2012.

III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

1. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen an Kreditinstitute
Restlaufzeit
31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
täglich fällig 59.924 35.765
bis zu 3 Monaten 6.637 16.306
über 3 Monate/bis zu 1 Jahr 0 0
über 1 Jahr/bis zu 5 Jahren 0 0
über 5 Jahre 0 0
  66.561 52.071
Forderungen an Kunden
Restlaufzeit
31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
bis zu 3 Monaten 30.442 23.408
über 3 Monate/bis zu 1 Jahr 0 0
über 1 Jahr/bis zu 5 Jahren 0 0
über 5 Jahre 0 0
  30.442 23.408
Sonstige Vermögensgegenstände
Restlaufzeit
31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
bis zu 3 Monaten 135 0
über 3 Monate/bis zu 1 Jahr 99 1.497
über 1 Jahr/bis zu 5 Jahren 2.469 1.191
über 5 Jahre 0 249
  2.703 2.937

2. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Restlaufzeit
31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
täglich fällig 539 0
bis zu 3 Monaten 3.180 3.065
über 3 Monate/bis zu 1 Jahr 9.538 538 9.195
über 1 Jahr/bis zu 5 Jahren 92.919 105.636
über 5 Jahre 0 0
  106.176 117.896
Sonstige Verbindlichkeiten
Restlaufzeit
31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
bis zu 3 Monaten 7.792 6.467
über 3 Monate/bis zu 1 Jahr 0 0
über 1 Jahr/bis zu 5 Jahren 0 0
über 5 Jahre 0 0
  7.792 6.467

3. Rückstellungen

Rückstellungen
Restlaufzeiten
31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
bis zu 3 Monaten 0 0
über 3 Monate/bis zu 1 Jahr 11.121 9.134
über 1 Jahr/bis zu 5 Jahren 0 0
über 5 Jahre 138.395 125.571
  149.516 134.705

4. Eigenkapital

Gliederung des Eigenkapitals 31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
Grundkapital 51.129 51.129
gesetzliche Rücklagen 5.113 5.113
andere Gewinnrücklagen 43.758 43.758
Bilanzgewinn 76.471 10.855
  176.471 110.855

IV. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Gliederung des Personalaufwands 31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
Löhne und Gehälter 42.645 45.152
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 8.556 6.481

Das Ergebnis wurde im Geschäftsjahr weder durch außerordentliche oder periodenfremde Erträge oder Aufwendungen beeinflusst.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen insbesondere Sachanlageverkäufe (T€ 97) und Mieterträge (T€ 30).

Die Aufgliederung der Erträge nach geographischen Märkten unterbleibt, da die Erträge ausschließlich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland erzielt werden.

V. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Bilanzgewinn zum 31.12.2012 ermittelt sich wie folgt:

EUR
Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 65.615,93
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 10.854,60
Einstellungen in die gesetzliche Rücklage 0,00
Bilanzgewinn per 31.12.2012 76.470,53

Gem. § 170 Abs. 2 AktG legt der Vorstand folgenden Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns vor:

EUR
1. Verteilung an die Aktionäre 0,00
2. Einstellungen in Gewinnrücklagen 0,00
3. Gewinnvortrag 76.470,53
4. Bilanzgewinn 76.470,53

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Vorstand

Vorstand der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2012 unverändert:

 

Dr. Manfred Schweren, Diplom-Kaufmann

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschüsse und Kredite an Vorstandsmitglieder wurden nicht gewährt.

2. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht satzungsgemäß aus drei Mitgliedern und setzte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt zusammen:

 

Theo Schweren, Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender (bis 18.06.2012)

 

Leonhard Jander, Steuerberater (Aufsichtsratsvorsitzender ab dem 15.11.2012)

 

Karl-Heinz Scholz, Steuerberater, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

 

Raphael Toussaint, Bankfachwirt (ab dem 15.11.2012)

Der Aufsichtsrat hat für das Geschäftsjahr 2012 keine Bezüge oder Vergütungen erhalten. Vorschüsse und Kredite an Aufsichtsratsmitglieder wurden nicht gewährt.

3. Personal

Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 3 Mitarbeiter (ein Vorstand, zwei geringfügig Beschäftigte) in der Gesellschaft angestellt.

4. Grundkapital und Aktien

Das satzungsmäßige Grundkapital der Gesellschaft beträgt seit ihrer Gründung unverändert DM 100.000 (EUR 51.129) und ist eingeteilt in 10.000 Stück auf den Namen lautende Stückaktien. Alle Aktien haben die gleichen Gewinnbezugs- und Stimmrechte. Genehmigtes Kapital ist in der Satzung der Gesellschaft nicht vorgesehen. Genussrechte wurden nicht ausgegeben.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012 berechnete Gesamthonorar gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers Gliederung 31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 5.250 5.250
b) andere Bestätigungsleistungen 0,00 0,00
c) Steuerberatungsleistungen 0,00 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00 0,00

6. Angaben nach RechKredV

Vorschüsse und Kredite i.S.d. § 34 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV wurden durch die Gesellschaft nicht

gewährt. Haftungsverhältnisse wurden nicht eingegangen. Es wurden keine Dienstleistungen für Dritte für Vermittlung und Verwaltung getätigt. Termingeschäfte sind nicht getätigt worden.

 

Pulheim, 25. März 2013

gez. Dr. Manfred Schweren

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der PRIVALOR Vermögens-Management Aktiengesellschaft, Pulheim-Stommeln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 in den diesem Bericht als Anlagen I und II beigefügten Fassungen den am 10. Mai 2013 in Frankfurt am Main unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PRIVALOR Vermögens-Management Aktiengesellschaft, Pulheim-Stommeln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie der Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 der PRIVALOR Vermögens-Management Aktiengesellschaft, Pulheim-Stommeln, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.

 

Frankfurt am Main, 10. Mai 2013

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. ppa. Otte, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dr. Rosenblum, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2012 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr und überwachte die Führung der Geschäfte durch den Vorstand der Gesellschaft.

Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat fortlaufend über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft, über die beabsichtigte Geschäftspolitik, wichtige Personalentscheidungen sowie grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, -strategie und der Geschäftsführung. Wesentliche Einzelheiten, insbesondere die für die Ertragslage des Finanzdienstleisters entscheidende Entwicklung am Kapitalmarkt wurden in den Sitzungen des Aufsichtsrates erörtert.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates halten zur Vorlage an die Hauptversammlung fest:

Wir haben den Jahresabschluss der PRIVALOR Vermögens-Management AG zum 31.12.2012 geprüft, ebenso den Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Jahresergebnisses. Unrichtigkeiten und Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften oder Tatsachen, die den Bestand der PRIVALOR Vermögens-Management AG gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können oder schwerwiegende Verstöße des gesetzlichen Vertreters gegen Gesetz und Satzung erkennen lassen, haben wir nicht festgestellt. Nach unserer pflichtgemäß durchgeführten Prüfung sind wir der Auffassung, dass der Jahresabschluss der PRIVALOR Vermögens-Management AG zum 31.12.2012 insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Dem Vorschlag des Vorstandes, den Jahresüberschuss 2012 von EUR 65.615,93 mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres von EUR 10.854,60 zu verrechnen und den Bilanzgewinn 2012 i.H.v. EUR 76.470,53 auf neue Rechnung vorzutragen und keine Dividende auszuschütten, stimmen wir zu.

 

Pulheim, den 16.07.2013

Leonhard Jander, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Hauptversammlung der PRIVALOR Vermögens-Management AG, Pulheim-Stommeln, hat am 16.07.2013 entschieden, den Bilanzgewinn von EUR 76.470,53 auf neue Rechnung vorzutragen. Es wird keine Dividende ausgeschüttet.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.