DIAVOLO -
Objektteam GmbH
Neudrossenfeld
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2007 bis zum 08.05.2007
Bilanz
Aktiva
|
|
8.5.2007
EUR |
31.12.2006
EUR |
| A.
Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital |
6.108,85 |
6.108,85 |
| B.
Anlagevermögen |
7,00 |
7,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2,00 |
2,00 |
| II.
Sachanlagen |
5,00 |
5,00 |
| C.
Umlaufvermögen |
25.847,29 |
161.274,27 |
| I.
Vorräte |
0,00 |
143.765,40 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
25.847,29 |
17.473,24 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
0,00 |
35,63 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
780.983,16 |
526.109,83 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
812.946,30 |
693.499,95 |
Passiva
|
|
8.5.2007
EUR |
31.12.2006
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Verlustvortrag |
551.109,83 |
281.639,23 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
254.873,33 |
269.470,60 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
780.983,16 |
526.109,83 |
| B.
Rückstellungen |
2.200,00 |
2.200,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
810.746,30 |
691.299,95 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
774.937,24 |
691.299,95 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
812.946,30 |
693.499,95 |
Anhang zum
08.05.2007
der Firma DIAVOLO - Objektteam GmbH,
Klosterplatz 18-19, 02826 Görlitz
A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Der Jahresabschluss der Firma DIAVOLO - Objektteam
GmbH i.I. wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
aufgestellt. Auf Grund fehlender Unterlagen konnte die
Bilanzkontinuität nicht gewahrt werden.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbHG zu beachten.
Die Gliederung der Bilanz entspricht den Bestimmungen
des § 266 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform
aufgestellt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft. Es wurden alle Wahlrechte zur
Vereinfachung der Darstellung bei kleinen
Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuchs angewendet.
Prüfungspflicht gem. § 316 ff. HGB besteht nicht.
Offenlegungspflicht gem. § 325 ff. HGB besteht.
Der Jahresabschluss vermittelt kein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, da sich die
Firma in Liquidation befindet.
Über das Vermögen der Gesellschaft wurde am
09.05.2007 das Insolvenzverfahren eröffnet. Herr
Rechtsanwalt Ulrich Pfeifer, Bayreuth, wurde zum
Insolvenzverwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb ist
eingestellt.
Das Unternehmen befindet sich in Liquidation. Kunden-
und Lieferantenbeziehungen bestehen nur noch im Rahmen der
Abwicklung des Insolvenzverfahrens. Eine Teilnahme am
allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr findet im Rahmen der
Verfahrensabwicklung statt.
B. BESONDERHEITEN DER FORM DES JAHRESABSCHLUSSES
Angabe und Begründung der gegenüber dem
Vorjahr abweichenden Form der Darstellung des
Jahresabschlusses
Die Posten sind mit den Vorjahreszahlen nur
eingeschränkt vergleichbar. Der Berichtszeitraum
umfasst den Zeitraum vom 01.01.2007 bis zum 08.05.2007.
C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Auf Grund der im Jahr 2007 eingetretenen Insolvenz
und der Einstellung des Geschäftsbetriebes erfolgte
die Bewertung zu Buchwerten respektive zu niedrigeren
Zeitwerten. Von den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen
gemäß § 252 Abs. 1 HGB wird insofern
abgewichen, dass nicht mehr von einer Fortführung der
Unternehmenstätigkeit auszugehen ist. Das
handelsrechtliche Vorsichtsprinzip wurde beachtet,
insbesondere das Anschaffungskosten-, Realisations- und
Imparitätsprinzip. Ebenso wurden der
Einzelbewertungsgrundsatz und das Stichtagsprinzip
beachtet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
planmäßigen Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und entsprechend den
steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten
angesetzt. Dem Lagerbestands- und Verwertungsrisiko wurde
durch Wertabschläge angemessen Rechnung getragen. In
die Herstellungskosten werden neben den direkt
zurechenbaren Kosten in erforderlichem Umfang auch
Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen
einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden hierbei
nicht angesetzt.
Forderungen sind zu Nominalbeträgen angesetzt.
Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch
Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag
angesetzt.
Soweit im Jahresabschluss Posten enthalten sind,
denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde
Währung lauten, erfolgte die Umrechnung in Euro zu dem
historischen bzw. ungünstigeren Kurs am
Bilanzstichtag.
Wegen der zum Teil nicht nachvollziehbaren
Buchhaltung und fehlender Belege war eine komplette
Aufarbeitung der Finanz- und Anlagenbuchhaltung für
den Insolvenzverwalter nicht möglich. Die Werte der
Eröffnungsbuchungen resultieren, soweit keine Daten
aus der Buchhaltung zur Verfügung standen, aus der
internen Rechnungslegung des Insolvenzverwalters.
D. ANGABEN UND ERLäUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN
DER BILANZ
Forderungen
Die hier ausgewiesenen Beträge haben
sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Verbindlichkeiten
Auf Grund der Insolvenz haben sämtliche
Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
E. SONSTIGE ANGABEN
Angaben zu den Organen der Gesellschaft
Geschäftsführer:
- Herr Marco Dörfler, Neudrossenfeld
Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte des
Unternehmens durch folgende Person geführt:
Insolvenzverwalter:
- Herr Rechtsanwalt Ulrich Pfeifer,
Bayreuth
Bayreuth, den 18.06.2009
Ulrich
Pfeifer
Rechtsanwalt
Insolvenzverwalter
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