Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 731482
Eingetragen
16.10.2009
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Planung, Konstruierung und Realisierung von Anlagen und Maschinen für den Bereich Lagerlogistik, Fördertechnik, Intralogistik, Robotertechnik und Sondermaschinen. Das Unternehmen tritt als Komplettanbieter mit hoher eigener Wertschöpfung von der Planung über die Konstruktion und Fertigung bis zur Montage und Inbetriebnahme der gesamten Anlagen und Maschinen auf. Besondere Produkte des Unternehmens sind: Förderelemente, Regalbediengeräte, Roboterzellen, Verschiebewagen, Vertikalförderer, Palettierzellen, Sondermaschinen, Software für die Lagerverwaltung und den Maschinenfluss, Leitrechnersysteme, Steuerungstechnik. Zudem betreut das Unternehmen die Anlagen (umfassendes Dienstleistungsangebot) nach Fertigstellung.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

MFI AG

Benningen am Neckar

Jahresabschluss zum 31.12.2013

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

  31. 12. 2013
EUR
31. 12. 2012
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 93.968,00 200.863,00
II. Sachanlagen 912.563,25 1.105.582,25
III. Finanzanlagen 1.000,00 1.000,00
  1.007.531,25 1.307.445,25
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 2.338.648,39 3.530.587,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.036.657,10 1.464.499,27
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.963.741,64 792.110,85
  8.339.047,13 5.787.197,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.389,97 114.412,00
  9.404.968,35 7.209.054,64

Passiva

   
  31. 12. 2013
EUR
31. 12. 2012
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
davon entfallen auf Stückaktien: EUR 300.000,00    
II. Gewinnrücklagen 2.762.599,00 2.162.599,00
III. Gewinnvortrag -1.926.363,55 -793.321,46
IV. Jahresüberschuss (Vj.: Jahresfehlbetrag) 1.003.135,74 -1.133.042,09
  2.139.371,19 536.235,45
B. Rückstellungen 3.220.002,11 897.432,87
C. Verbindlichkeiten 4.045.595,05 5.775.386,32
  9.404.968,35 7.209.054,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013

  2013
EUR
2012
EUR
1. Rohergebnis 10.803.067,06 7.782.468,56
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -5.726.480,16 -5.237.270,96
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung    
davon für Altersversorgung: EUR 77.951,43 (Vj.: EUR 65.671,91) -992.097,43 -943.554,79
  -6.718.577,59 -6.180.825,75
3. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -228.064,54 -254.028,70
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -105.194,35
  -228.064,54 -359.223,05
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.570.265,78 -2.185.810,60
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 40,50 19,10
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.323,51 19.512,38
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -255.588,49 -196.760,38
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 2.589,61 (Vj: EUR 2.491,74)    
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.047.934,67 -1.120.619,74
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -26.808,71 -1.073,13
10. Sonstige Steuern -17.990,22 -11.349,22
11. Jahresfehlbetrag (Vj.: Jahresüberschuss) 1.003.135,74 -1.133.042,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben

Die MFI AG weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Größenabhängige Erleichterungen nach den §§ 276 1; 288 II; 325 I 4; 327 Nr. 1 i.V.m. 266 I 3 und 327 Nr. 2 HGB werden von der Gesellschaft für Zwecke der Veröffentlichung des Jahresabschlusses nach § 325 HGB in Anspruch genommen.

Die Zahlen des Vorjahres sind mit den Zahlen des Berichtsjahres vergleichbar.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden im Wesentlichen ebenfalls linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB).

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist (§ 253 IV HGB).

Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung einer angemessen dotierten Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Der Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen wird mit dem Passivwert der Pensionsrückstellungen verrechnet.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Soweit der Jahresabschluss Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, sind diese mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Im Jahresabschluss sind keine langfristigen Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

3. Angaben zur Bilanz

Der aktivierte entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Forderugnen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 267.922,20 eine Restlaufzeit von über einem Jahr (Vorjahr: T€ 256).

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

• Berechnung nach dem modifizierten Teilwertverfahren

• Rechnungszins 4,89 %

• Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

Am Abschlussstichtag waren nach § 246 Abs.2 Satz 2 HGB saldierte Vermögensgegenstände und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen wie folgt ausgewiesen:

Passivierung Pensionsverpflichtung: 128.289,00 €
Aktivierung Rückdeckungsversicherung 113.838,20 €
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 14.450,80 €

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB i.V.m. § 327 I und II HGB) ergeben sich wie folgt:

  Restlaufzeit Summe
davon gesichert
T€
Art und Form der von der Gesellschaft gewährten Sicherheiten
  bis 1 Jahr
1 - 5 Jahre
> 5 Jahre
     
Verbindlichkeiten 4.045.595,05 0,00 0,00 4.045.595,05 1.477 Eigentumsvorbehalte/ Grundschulden
- davon gegenüber Kreditinstituten: 520.214,23 0,00 0,00 520.214,23    

Zum Abschlussstichtag bestanden Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.000,00.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestanden am 31.12.2013 folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Art des Verpflichtung Jahresbetrag
Gesamtbetrag
Immobilien Miet- und Pachtverträge 265.264,68 990.952,92
KfZ-Leasingverträge 235.255,80 306.025,65
EDV-Verträge 121.357,32 327.973,99
Mobilien Mietverträge 39.846,12 92,228,56
Gesamtbetrag 661.723,92 1.717.181,12

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 77.035,00 enthalten, die ein im Vorjahr abgeschlossenes Projekt betreffen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB).

In der Bilanz zum 31.12.2013 waren die oben genannten saldierten Vermögensgegenständen und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen bilanziell erfasst. Die entsprechenden Aufwendungen und Erträge wurden saldiert und wie folgt ausgewiesen:

Zinsaufwendungen Abzinsung Pensionsverpflichtung € 5.710,00
Zinserträge Aktivierung Rückdeckungsversicherung € 3.120,39
GuV-Ausweis Zinsen und ähnliche Aufwendungen € 2.589,61

5. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 116 (Vorjahr: 113) Arbeitnehmer beschäftigt . Davon waren 112 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 4 geringfügig Beschäftigte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr gehörten folgende Personen dem Vorstand an:

Herr Dipl.-Ing. Daniel Mihali, Remseck (Vorsitzender)

Herr Dipl.-Ing. Axel Rössle, Abstatt (bis 30.11.2013)

Herr Dipl.-Ing. Hans-Joachim Maier, Remseck (bis 30.11.2013)

Herr Volker Tratz, Filderstadt (bis 30.11.2013)

Den Vorständen Daniel Mihali und Axel Rössle wurde Einzelvertretungsbefugnis erteilt. Die Vorstände Hans-Joachim Maier und Volker Tratz waren jeweils nur zusammen mit einem weiteren Vorstandmitglied vertretungsbefugt.

Seit dem 01.12.2013 setzt sich der Aufsichtsrat aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Herr Heinrich Hermann Tombrägel, Oldenburg (Vorsitzender)

Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Lothar Schulze

Herr Gunter Moder, Stuttgart

Im Geschäftsjahr gehörten bis zum 30.11.2013 folgende Mitglieder dem Aufsichtsrat an:

Herr Gunter Moder, Stuttgart (Vorsitzender),

Frau Claudia Rümelin, Ludwigsburg ,

Herr Gunther Stahl, Walddorfhäslach.

Mitgliedern von Organen der Gesellschaft wurden folgende Vorschüsse und Kredite gewährt:

Personengruppe Betrag
Wesentliche Bedingungen Zinssatz
%
Tilgung lfd.Jahr
Vorstand 243.373,51 unbefristet 5,0 --
Vorstand 21.419,22 variabel 5,5 --
Vorstand 11.080,00 befristet 0,0 --

Weitere Ausleihungen, Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden nicht.

Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern von Organen der Gesellschaft wurden nicht eingegangen.

Mit Mitgliedern von Organen der Gesellschaft wurden folgende wesentliche Geschäfte getätigt:

Personengruppe Art der Geschäfte Vergütung lfd. Jahr
in €
Vorstand Anstellungsverträge Anmerkung nachstehend
Vorstand Mietverträge 120.000,00
Vorstand Darlehensverträge 12.767,25

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 300.000,00. Es ist eingeteilt in 300.000 nennwertlose Stückaktien.

Das laut Satzung vom 09.06.2009 genehmigte Kapital in Höhe von € 500.000,00 ist am 31.12.2013 ausgelaufen.

Im Rahmen der am 25.08.2010 in das Handelsregister eingetragenen Verschmelzung der MFI Prozessautomation GmbH, der MFI Systemlogistik GmbH, der MFI Robotersysteme GmbH und der MFI Service GmbH auf die MFI AG (rückwirkend auf 01.01.2010) wurden die den Wert der jeweiligen Kapitalerhöhung übersteigenden Beträge der übertragenen Vermögenswerte in die Kapitalrücklage in Höhe von € 2.162.599 eingestellt.

Im Geschäftsjahr wurden Euro 600.000,00 in die Kapitalrücklage nach § 272 II Nr. 4 HGB eingestellt.

Die weiteren Rücklagen entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:

  Betrag
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -1.926.363,55
Jahresüberschuss 1.003.135,74
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,00
Bilanzverlust zum 31.12.2013 -923.227,81

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust von € 923.227,81 (Verlustvortrag von € -1.926.363,55 abzüglich Jahresüberschuss von € 1.003.135,74) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Benningen, den 26. Februar 2014

Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens 2013

  Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 288.463,29 0,00 0,00 288.463,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 421.246,60 0,00 0,00 421.246,60
  709.709,89 0,00 0,00 709.709,89
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 716.443,60 0,00 0,00 716.443,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 73.028,32 0,00 0,00 73.028,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 804.323,05 61.733,54 117.909,99 748.146,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 133.583,00 0,00 133.583,00 0,00
  1.727.377,97 61.733,54 251.492,99 1.537.618,52
III. Finanzanlagen        
1. Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
  1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
  2.438.087,86 61.733,54 251.492,99 2.248.328,41
  Abschreibungen
Stand 1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 256.099,29 22.645,00 0,00 278.744,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 252.747,60 84.250,00 0,00 336.997,60
  508.846,89 106.895,00 0,00 615.741,89
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 1.243,35 14.916,00 0,00 16.159,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.090,32 6.094,00 0,00 38.184,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.462,05 100.159,54 117.909,99 570.711,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  621.795,72 121.169,54 117.909,99 625.055,27
III. Finanzanlagen        
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  1.130.642,61 228.064,54 117.909,99 1.240.797,16
  Buchwerte
Stand 31.12.2013
EUR
Stand 31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.719,00 32.364,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 84.249,00 168.499,00
  93.968,00 200.863,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund 700.284,25 715.200,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 34.844,00 40.938,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.435,00 215.861,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 133.583,00
  912.563,25 1.105.582,25
III. Finanzanlagen    
1. Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
  1.000,00 1.000,00
  1.007.531,25 1.307.445,25

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die MFI AG realisiert seit zwanzig Jahren Lösungen für die Intralogistik.

Die MFI AG begann ihre Geschäftstätigkeit 1994 als Partner für steuerungstechnische und EDV-technische Anlagen. Seit 1999 wurde das Produktangebot erweitert und ein komplettes Leistungsspektrum im Bereich innerbetrieblicher Logistik und automatisierter Fertigung angeboten.

Von 1999 bis 2008 trat MFI als Generalunternehmer für "schlüsselfertige" intralogistische Anlagen auf, wobei die eigene Wertschöpfung ausschließlich auf die Gewerke Steuerungstechnik, Software, Projektmanagement, Schaltschrankfertigung und Montagen begrenzt waren. Darüber hinaus wurde bereits 1999 ein Serviceteam aufgebaut zur Abwicklung des gesamten After-Sales Geschäfts. Mechanische Komponenten wie Regalbediengeräte, Fördertechnik und Sondermaschinen wurden zugekauft.

Ausgenommen davon waren Roboteranlagen, deren mechanische Greiferkonstruktionen bereits seit 2005 MFI eigene Produkte sind. Dies war der erste Schritt zur Vertiefung der Wertschöpfungskette.

Im Jahr 2008 wurde eine wesentliche strategische Richtungsentscheidung getroffen: seither werden eigene intralogistische Produkte entwickelt. Diese Maßnahme stärkte die eigene Position gegenüber bisherigen Mechaniklieferanten, die selbst auf dem Markt als Generalunternehmer aktiv wurden. Darüber hinaus lassen sich mit eigenen mechanischen Produkten aufgrund minimiertem Projektabfluss zusätzliche Renditen erzielen. Auch der Service kann mit eigenen Produkten deutlich effektiver erfolgen und eine Standardisierung zwischen eigener Mechanik und Steuerungstechnik erhöht die Effizienz.

Komponenten, die als Massenware von verschiedensten Mechanikanbietern einzukaufen sind, werden nicht selbst konstruiert. Mit eigenen elementaren Produkten wie Regalbediengeräten, Spezialgreifern, Sonderförderern ist die MFI AG unabhängig von Lieferanten solcher Produkte, die im Markt auch als Generalunternehmer im Wettbewerb agieren.

Darüber hinaus erfolgte 2008 der Eintritt in ein neues, äußerst attraktives und vom Markt der Logistikanbieter vernachlässigtes Kundensegment: Lebensmittelindustrie.

Die Lebensmittelindustrie und im Speziellen die produzierenden Unternehmen transportieren, bearbeiten und lagern "offene Ware". Diese Unternehmen sind gesetzlich zu täglichen Reinigungsprozessen verpflichtet und benötigen besondere Automatikanlagen, die hohen Hygieneanforderungen gerecht werden und im Allgemeinen aus Edelstahl gefertigt werden.

In Arnstadt, nahe Erfurt, wurde eine Produktion für Intralogistische Baugruppen aus Edelstahl aufgebaut und die mechanische Konstruktion ausgebaut. Die MFI AG bietet seither Kunden der Lebensmittelindustrie hocheffiziente Automatisierungsanlagen komplett aus einer Hand: Mechanik, Steuerung und EDV- mit annähernd 100% eigener Wertschöpfung.

Das einzigartige Leistungsangebot der MFI AG führte bereits kurzfristig zu großen Projektaufträgen bei namhaften Lebensmittelherstellern und der heute marktführenden Stellung in diesem Kundensegment.

Die dafür erweiterte mechanische Konstruktion der MFI AG arbeitete mit modernster 3-D Technologie. Seit 2011 werden auch "nicht Edelstahlprodukte" konstruiert und gebaut. Dafür wurde in 2011 am Hauptsitz der MFI AG in Benningen eine neue Montagehalle fertiggestellt, die Platz bietet für weiteres Wachstum und neue eigene Produkte.

Mit erstklassigen Produkten und dem Angebot: "Alles aus einer Hand" ist die MFI AG stark aufgestellt. Das Unternehmen verfügt heute mit ihrem technologisch führenden Produktangebot über starke Marktpositionen in verschiedenen Kundensegmenten. Viele Folgeaufträge spiegeln die Kundenzufriedenheit wider und bestärken uns darin, unseren strategischen Weg weiter zu gehen.

2. Qualitätsmanagement

Die MFI AG erkennt die Verantwortung für Qualitätssicherung, Gesundheitsschutz und Unfallverhütung sowie Umweltschutz als integralen Bestandteil ihrer Management-Funktionen an. Das Unternehmen sieht dies als primäre Verantwortung und die Umsetzung geeigneter Qualitätsstandards als Schlüssel für eine erfolgreiche Unternehmensführung.

Die Qualitätspolitik erfordert eine ständige Verbesserung der Qualitätssicherungs-Aktivitäten; das Unternehmen führt ihre Unternehmensaktivitäten deshalb nach den folgenden Grundsätzen:

· alle entsprechenden Gesetze und Vorschriften einzuhalten

· ein Konzept der ständigen Verbesserung zu verfolgen und in Sachen Qualitätsmanagement Management-Ressourcen optimal einzusetzen

· Zielsetzungen in Sachen Qualitätsmanagement (Qualitätsziele) sowie seine an diesen Zielvorgaben gemessene Leistung sowohl innerhalb der Unternehmen, als auch gegenüber dem Kunden sowie allen interessierten Parteien offen zu legen

· sicherzustellen, dass Aktivitäten sicher sind für Mitarbeiter/innen, Partnergesellschaften, Lieferanten und Subunternehmer oder sonstige Personen, mit denen es bei der Erbringung ihrer Leistungen in Kontakt steht

· eng mit ihren Kunden und Lieferanten zu kooperieren mit dem Ziel, höchste Qualitätsstandards zu erreichen

· eine zukunftsorientierte Haltung einzunehmen in Bezug auf künftige Geschäftsentscheidungen, die sich auf das Qualitätsmanagement auswirken können

· Mitarbeiter/innen in den Anforderungen und Verantwortungsbereichen des Qualitätsmanagements gründlich zu schulen.

Um das vorgenannte zu erreichen, haben wir ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 eingerichtet; die Leitlinien dieses Systems sind verbindliche Vorgaben für alle Abteilungen, Bereiche und Mitarbeiter des Unternehmens und stellen den Rahmen für unser Handeln dar.

Die hervorragende Qualität unserer Produkte und Lösungen ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Zu ihrer Sicherstellung und kontinuierlichen Verbesserung wurde das Qualitätsmanagement im Berichtsjahr weiterentwickelt.

Wesentliche Voraussetzung für ein hohes Qualitätsniveau stellen stabile und verlässliche Prozesse im gesamten Unternehmen dar. Bestätigt wurden diese Prozesse im November 2013 durch die erneut erfolgreiche Zertifizierung der MFI AG nach dem Standard ISO 9001:2008 seitens der Gesellschaft QAS International.

3. Forschung und Entwicklung

Auch im Geschäftsjahr 2013 realisierte die MFI AGmithohem Engagement an Ingenieurstätigkeiten und im Prototypenbau Neuentwicklungen im Hinblick auf projektübergreifende Synergien. In der mechanischen und steuerungstechnischen Konstruktion wurden zahlreiche neue Produkte, Maschinen und Baugruppen projektspezifisch entwickelt und bereits im Berichtsjahr in Neuanlagen eingesetzt.

Das Produktportfolio für Behälterfördertechnik wurde durch die Entwicklung von weiteren Baukastenmodulen stark erweitertet, so dass bereits bei in 2013 realisierten Projekten die Fertigungstiefe erheblich ausgebaut und weitere Zukaufkomponenten durch eigene Produkte ersetzt werden konnten:

Bei den Zahnriemenförderern wurde das Leistungsspektrum erheblich erweitert und die Edelstahl-Ausführung in der Nahrungsmittelbranche erfolgreich eingesetzt. Der Baukasten der Rollenförderer wurde ausgebaut und neue, kostengünstigere Varianten entwickelt. Im Bereich der Palettenfördertechnik erweitert seit 2013 ein Kettenförderer das MFI-Produktportfolio, der sowohl in Edelstahl als auch in Normalstahl erhältlich ist. Insbesondere in Projekten der Nahrungsmittelbranche werden diese Förderer bereits erfolgreich für Lasten von bis zu 2500 kg eingesetzt.

Das erfolgreiche Neo VA (Edelstahl-Regalbediengerät) wird seit 2013 auch in Normalstahl-Variante angeboten (Neo Stahl) und wurde bereits siebenmal ausgeliefert; erstmals auch in Verbindung mit einem doppelttief einlagernden Kombiteleskop.

Kombiteleskope wurden in der Vergangenheit u.a. auch von einem direkten Wettbewerber zugekauft. Das neu entwickelte MFI-Kombiteleskop kann auch mit zwei voneinander unabhängigen Zahnriemenförderern gebaut werden. Zudem wurden zahlreiche Verbesserungen aus der jahrelangen Erfahrung aus dem Einsatz vergleichbarer Produkte bei der Entwicklung umgesetzt. Das Konzept ist auch in Edelstahl umsetzbar, wodurch die Marktposition insbesondere in der Nahrungsmittelbranche weiter ausgebaut werden kann.

Für eine Großbäckerei entwickelte MFI im Berichtsjahr eine Anlage zum Stapeln von in einer automatischen Brötchenanlage befüllten Dielen sowie zum Entstapeln von Dielen die als Rückläufer aus den Bäckereifilialen kommen mit einer Gesamtleistung von 1800 Dielen pro Stunde.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Maschinen- und Anlagenbau, Kern der Investitionsgüterindustrie, steht als Lieferant komplexer Erzeugnisse für alle Branchen der Wirtschaft und als Bezieher technologisch anspruchsvoller Vorlieferungen im Zentrum der industriellen Leistungsfähigkeit Deutschlands.

Der Maschinenbau ist sehr stark mittelständisch geprägt. Rund 87 % der 6.227 Unternehmen haben weniger als 250 Beschäftigte (rd. 67 % weniger als 100 Beschäftigte; Branchendurchschnitt rd.171). Er ist der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland mit 984.000 Mitarbeitern Stand: Juli 2013) - 11.000 mehr als im Jahr zuvor 978.000 Mitarbeitern.

Die Branche ist mit einer Exportquote von 76,7 % (2012) stark exportorientiert. Europa ist mit einem Anteil von 53,2 % der wichtigste Markt für deutsche Maschinen. Wegen der Unsicherheit über die weitere Konjunkturentwicklung hatten sich die Kunden zu Beginn des Jahres 2013 mit Bestellungen zurückgehalten. Seit August verzeichnet die Branche aber wieder wachsende Auftragseingänge, so dass der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) für das Gesamtjahr 2013 nur einen Rückgang um 1% schätzt. Damit erwirtschaftete die Branche einen Produktionswert von 195 Milliarden Euro.

Die sogenannten Wirtschaftsweisen rechnen für 2014 in Deutschland mit einem Wachstum von 1,6 Prozent. Für 2014 erwartet der VDMA insbesondere durch einen kräftigen Anstieg von Exporten eine Wachstumsprognose von real drei Prozent für die deutschen Maschinenbauer.

Laut dem "Logistikindikator" der BVL und des Instituts für Weltwirtschaft planen Logistikunternehmer und Logistikanwender 2014 mehr zu investieren. Der Auftragseingang bei Intralogistikunternehmen lag nach Angaben des VDMA im 2. Halbjahr 2013 deutlich über dem allgemeinen VDMA-Durchschnitt.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2013 verlief erfreulich: Der Umsatz stieg im Berichtsjahr erneut und im Ergebnis wurde erfolgreich der Turnaround erreicht.

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um T€ 11.570 (78,4%) gestiegen. Unter Berücksichtigung der Bestandsverringerung an fertigen und unfertigen Erzeugnisse ergibt sich im Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von T€ 25.326. Die Gesamtleistung des Vorjahres betrug T€ 18.226. Dies entspricht einer Erhöhung um 39,0%. Die Materialeinsatzquote im Verhältnis zur Gesamtleistung verbesserte sich im Berichtsjahr leicht auf 58,8 % gegenüber 59,9% im Vorjahr. Damit hat sich das Rohergebnis um T€ 3.020 (38,8%) auf T€ 10.803 erhöht.

Die Personalkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um T€ 537 bzw. 8,7%. Allerdings war der Anstieg unterproportional zur Gesamtleistung, so dass sich die Personalkostenquote im Berichtsjahr auf 26,5% gegenüber 33,9% im Vorjahr verringerte.

Die Abschreibungen des Anlagevermögens sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 26 gesunken. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens waren im Berichtsjahr nicht vorzunehmen (Vorjahr: T€ 105).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 384. Die Erhöhung ist im Wesentlichen bedingt durch die Einführung des neuen ERP-Systems Proalpha.

Das Finanzergebnis stieg in Folge des stark angewachsenen Auftragsvolumens in Verbindung mit der gestiegenen Fremdkapitalfinanzierung um T€ -60 auf T€ -238.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.169 verbessert. Nach einem Verlust im Vorjahr (T€ -1.121 wurde im Berichtsjahr ein positives Geschäftsergebnis in Höhe von T€ 1.048 erzielt.

Nach Abzug von Steuern ergibt sich im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von T€ 1.003 (Vorjahr: T€ -1.133). Das Jahresergebnis liegt damit um T€ 2.136 über dem Vorjahr.

3. Lage

Durch Ausweitung des operativen Geschäfts und Turnaround im Ergebnis hat sich die Lage des Unternehmens deutlich verbessert:

a) Ertragslage

Der Materialaufwand in Relation zum Umsatz sank im Berichtsjahr durch verbesserte Margen der Projekte auf 57,0% (Vorjahr: 74,0%).

Die Personalintensität ist im Vergleich zum Vorjahr von 33,9% durch erhöhte Auslastung auf 26,5% gesunken.

Nach den beiden vorangegangenen Verlustjahren wurde durch verbesserte Projektmargen verbunden mit höherer Personalauslastung im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von T€ 1.286 erzielt, entsprechend einer EBIT-Marge von 5,1%.

b) Finanzlage

Durch Verzögerungen bei einzelnen Projekten ergaben sich in 2012 und 2013 teilweise Liquiditätsengpässe. Hinzu kam, dass aufgrund des größeren Geschäftsvolumens höhere Kunden- und Lieferantenanzahlungen zu einem gestiegenen Avalbedarf führte, der die Finanzierungskraft des Unternehmens überstieg. Mit Hilfe eines Finanzierungspartners wurden diese Finanzierungsengpässe überwunden.

Aufgrund der unsicheren Unternehmenssituation kürzten Banken und Bürgschaftsversicherungen im Berichtsjahr ihre Kreditlinien Der vorliegende Jahresabschluss weist einen Gewinn aus, zusätzlich wurden Euro 600.000 in die Kapitalrücklage eingestellt, so dass die Eigenkapitalquote in der Bilanz 2013 deutlich gestärkt wurde und 22,7% beträgt (gegenüber 7,4% in 2012). Auf dieser Basis wird das Unternehmen mit den Banken sowie Kautionsversicherungen Verhandlungen aufnehmen zur Ausweitung der Kreditlinien und jederzeitigen Sicherstellung der Liquidität.

c) Vermögenslage

Infolge des Jahresüberschusses und der Einstellung in die Kapitalrücklage verbesserte sich die Vermögenslage der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr.

Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 7,4% auf 22,7% erhöht. Trotz gestiegener Bilanzsumme konnte die Eigenkapitalquote mehr als verdreifacht werden.

Die Verbindlichkeiten haben sich um T€ 1.730 gegenüber dem Vorjahr vermindert. Während im Vorjahr noch Bankverbindlichkeiten (nach Abzug von Flüssigen Mitteln) in Höhe von T€ 1.025 auszuweisen waren, bestand zum Bilanzstichtag 2013 ein Guthaben bei Kreditinstituten (nach Abzug von Bankverbindlichkeiten) in Höhe von T€ 3.444.

Das Eigenkapital deckt die Langfristigen Anlagen zu 172%. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen, denen noch keine in Arbeit befindlichen Aufträge gegenüberstehen, sowie Sonstigen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 10,3% (Vorjahr: 15,6%) der Bilanzsumme. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, welchen noch keine Leistungen im Vorratsbereich gegenüber stehen, betragen zum Stichtag 16,1% (Vorjahr.: 32,6%) der Bilanzsumme.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung sind die Gesamtleistung pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und der Cash Flow.

Bei den Mitarbeitern sind Vorstand und Auszubildende mitgezählt. Die Umsatzrendite weist das EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen aus, die Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen bildet den Cash Flow.

Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter beträgt T€ 218 und ist damit um T€ 65 gestiegen. Die Umsatzrendite beträgt 4,81% gegenüber einem negativen Wert im Vorjahr. Der Cash Flow beträgt T€ 1.220 und ist damit um T€ 2.113 höher als im Vorjahr. Diese Kennzahlen zeigen alle einen Anstieg, der im Wesentlichen auf die höhere Gesamtleistung zurückzuführen ist.

Unsere wirtschaftliche Lage hat sich deshalb gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Die Automobilindustrie blickt positiv in das Jahr 2014 und die Automatisierung in der Lebensmittelbranche bietet sehr großes Wachstumspotential.

Die aktuell in Arbeit befindlichen Projekte sowie der Auftragsbestand für neue zu realisierende Projekte lässt auch für das Geschäftsjahr 2014 eine gute Auslastung in unserem Unternehmen erwarten.

Nach den starken Umsatzanstiegen der letzten beiden Jahre erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 leichteres Umsatzwachstum und ein positives Ergebnis.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld birgt nach wie vor zahlreiche Risiken. Zu nennen sind vor allem die EU-Schuldenkrise und die Rezession in Westeuropa sowie die hohe Staatsverschuldung in den USA und Japan. Nach einem schwachen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,4% in 2013 erwarten Konjunkturforscher aufgrund der anhaltenden Erholung in der Eurozone und sehr optimistischen Konjunkturerwartungen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2014 zu einem kräftigen Aufschwung ansetzt und das Bruttoinlandsprodukt um 2% zulegt.

Das Anlagenbaugeschäft wird stark von den langfristigen Investitionsplänen geprägt, zudem vergehen zwischen Auftragseingang und Umsatz in der Regel sechs bis 12 Monate. Vorübergehende Nachfrageschwankungen in einem Kundensegment können wir durch die Anwendbarkeit unserer Technologie in vielen Branchen abfedern. Zudem fördern wir mit verstärkter Repräsentanz im Ausland auch internationales Wachstum.

Wir erwarten für 2014 einen weitgehend stabilen Wechselkurs des Euro und nur mäßig anziehende Energie- und Rohstoffpreise. Die defizitäre Entwicklung der US-Zahlungsbilanz birgt jedoch das Risiko einer zunehmenden US-Dollar-Schwäche bzw. Euro-Aufwertung, die gerade die Exportchancen der deutschen Wirtschaft beeinträchtigen könnte. Eine Abwertung des US-Dollar könnte auf den Energie- und Rohstoffmärkten zu einem verstärkten Preisauftrieb führen.

Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

b) Ertragsorientierte Risiken

Dem Wettbewerb am Markt und der Konkurrenz von Anbietern in unserem Segment werden wir weiterhin durch Zuverlässigkeit, Innovationen, Erfahrung und hoher Qualität begegnen. Die Strategie mit eigenen Produkten am Markt unabhängig agieren zu können hat unsere Marktposition gestärkt und soll weiter ausgebaut werden. Damit wird nicht nur unsere eigene Wertschöpfung aus den Projekten erhöht. Wir bieten den Kunden alles aus einer Hand: als Projektverantwortlicher und Hersteller zugleich.

Da unsere Anlagen echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, erwarten wir auch zukünftig unsere Marktanteile weiter ausbauen zu können.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch die Bindung von liquiden Mitteln auf Grund der Steigerung des Geschäftsvolumens, negativer Geschäftsjahresergebnisse in 2012 und im Vorjahr sowie durch Verzögerung einzelner Großprojekte kam es zu Liquiditätsengpässen im Geschäftsjahr. Die gestiegenen geleisteten und erhaltenen Anzahlungen erforderten ein Avalvolumen, das die Finanzierungskraft des Unternehmens zeitweise überforderte. Die Engpässe wurden mit Hilfe eines Finanzierungspartners überwunden.

Aufgrund der unsicheren Unternehmenssituation kürzten Banken und Bürgschaftsversicherungen die Kreditlinien. Der vorliegende Jahresabschluss weist Gewinne und damit ein höheres Eigenkapital aus. Auf dieser Basis wird das Unternehmen mit den Hausbanken und ggf. weiteren Banken sowie Bürgschaftsversicherungen Verhandlungen aufnehmen zu einer Ausweitung der Kreditlinien und jederzeitigen Sicherstellung der Liquidität.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Lieferanten zurückgreifen. Unabhängig davon bieten wir unseren Kunden tatsächlich "alles aus einer Hand". Die in 2008 getroffene strategische Entscheidung in den Lebensmittelbereich einzusteigen und intralogistische Komponenten aus Edelstahl made by MFI in Arnstadt zu entwickeln und zu produzieren, war richtig. Wir haben mit Großprojekten hier sehr schnell eine marktführende Stellung erreicht, die wir festigen und weiter ausbauen wollen. Realisierte Referenzprojekte mit hochautomatisierten MFI Anlagen sind dafür eine gute Basis. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durch. Hier setzen wir weiter auf unser Qualitätsmanagement, das klar definierte Abläufe vorgibt, um Synergieverluste und Fehler innerhalb der Projektabläufe zu vermeiden.

Der hohe Auftragsbestand mit zahlreichen Anschluss- bzw. Erweiterungsaufträgen für unsere Anlagen bei bestehenden Kunden, bietet eine gute Grundlage für die Stärkung der Gesellschaft bei Ertrag- und Liquidität.

3. Entwicklung des Risikomanagementsystem

Das Risikomanagement der MFI AG wurde zum Ende des Berichtsjahrs weiterentwickelt, so dass im Februar 2014 ein systematisches und dokumentiertes Risikomanagementsystem mit einer Richtlinie für alle Mitarbeiter etabliert wurde.

Die Risikomanagementrichtlinie der MFI AG sensibilisiert alle Mitarbeiter für die Thematik, enthält die Risikomanagement-Grundsätze des Unternehmens, und regelt die Aufbau- und Ablauforganisation. In der Risikomanagementaufbauorganisation sind bestimmten Positionen spezielle Verantwortlichkeiten und Kompetenzen im Risikomanagementprozess zugewiesen. Die Risikoablauforganisation wurde nach Bestandsaufnahme und Bewertung der Unternehmensrisiken in einen kontinuierlichen Prozess mit regelmäßiger Aktualisierung und Bewertung der Risiken überführt und unternehmensweit etabliert.

4. Gesamtaussage des Vorstands zur Risikosituation der MFI AG

Organisatorisch hat das Unternehmen durch personelle Maßnahmen im Finanzbereich und Einführung eines professionellen Controlling auf Entwicklungen im letzten Jahr bereits reagiert. Zudem wurde mit der Einführung eines systematischen und dokumentierten Risikomanagementsystems Voraussetzungen geschaffen, um frühzeitig über sich abzeichnende Veränderungen der Risikosituationen Kenntnis zu erlangen und hierauf adäquat reagieren zu können.

Nach Einschätzung des Vorstands sind die beschriebenen Risiken beherrschbar, und der Fortbestand der MFI AG ist zum Zeitpunkt der vorliegenden Berichterstattung nicht gefährdet.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden nach Möglichkeit innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Anzahlungen der Kunden, Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Aufnahme einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns über die Bonität unserer Kunden und Lieferanten. Das Unternehmen verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement zur Vermeidung von Zahlungsausfallrisiken. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung.

Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht, da bisher sämtliche wesentlichen Geschäfte in Euro getätigt werden.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Folgende Zweigniederlassungen/Standorte werden von der Gesellschaft aktuell unterhalten:

- Arnstadt, Fertigung von Edelstahl Förderanlagen

- Dresden, Service und Vertriebsbüro

- Neubrandenburg, Vertriebsbüro

- Hildesheim, Servicebüro

 

Benningen, den 26. Februar 2014

MFI AG

Daniel Mihali, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 der MFI AG, Hirschmann-Ring 13, 71726 Benningen a.N., wurde unter der Inanspruchnahme der gesetzlichen Erleichterungen für die Offenlegung erstellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir unter dem Datum 5. März 2014 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"An die MFI AG - Benningen a.N.

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MFI AG, Hirschmann-Ring 13, 71726 Benningen a.N., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne unsere Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen des Vorstands im Lagebericht unter V.1. "Risikobericht" hin, wonach bei vorsichtiger Planung eine Ausweitung der Kreditlinien zur Realisierung des geplanten Umsatzwachstums des Unternehmens in Zusammenhang mit dem damit verbundenen größeren Vorfinanzierungsvolumen von Großprojekten erforderlich ist. Zur jederzeitigen Sicherstellung der Liquidität ist das Unternehmen auf die ausreichende Zurverfügungstellung von Liquidität bzw. ausreichenden Avalkreditrahmen durch die Hausbanken weiterhin angewiesen. Verhandlungen hierüber finden derzeit statt.

 

Tübingen, den 5. März 2014

HSP Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Leibfritz, Wirtschaftsprüfer

Angabe nach § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB

Der Jahresabschluss wurde am 14.03.2014 festgestellt.

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2013 die Geschäftsführung des Vorstands überwacht und diesen bei der Leitung des Unternehmens beraten. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten nachgekommen und hat den Aufsichtsrat über die wesentlichen Aspekte der Geschäftsentwicklung unterrichtet. Im Berichtsjahr trat der Aufsichtsrat dreimal zusammen, es nahmen jeweils alle Mitglieder des Gremiums teil.

Durch Verzögerungen bei einzelnen Projekten ergaben sich im Geschäftsjahr 2013 teilweise Liquiditätsengpässe. Hinzu kam, dass aufgrund des größeren Geschäftsvolumens höhere Kunden- und Lieferantenanzahlungen zu einem gestiegenen Avalbedarf führte, der die Finanzierungskraft des Unternehmens überstieg. Mit Hilfe eines Finanzierungspartners wurden diese Finanzierungsengpässe überwunden.

Aufgrund der unsicheren Unternehmenssituation kürzten Banken und Bürgschaftsversicherungen im Berichtsjahr ihre Kreditlinien. Der Jahresabschluss 2013 weist einen Gewinn aus, zusätzlich wurden Euro 600.000 in die Kapitalrücklage eingestellt, so dass die Eigenkapitalquote in der Bilanz 2013 deutlich gestärkt wurde und 22,7% beträgt (gegenüber 7,4% in 2012). Auf dieser Basis wird das Unternehmen mit den Banken sowie Kautionsversicherungen Verhandlungen aufnehmen zur Ausweitung der Kreditlinien und jederzeitigen Sicherstellung der Liquidität.

Die von der Hauptversammlung am 25.11.2013 zum Prüfer des Jahresabschlusses der MFI AG zum 31.12.2013 gewählte HSP Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Tübingen, hat den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013 einschließlich Lagebericht der MFI AG geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Bei der Durchführung der Prüfung hat der Abschlussprüfer keine berichtspflichtigen Tatsachen festgestellt, welche die Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden könnten. Er hält die Einschätzung der gesetzlichen Vertreter für vertretbar, dass die beschriebenen Risiken hinsichtlich der Liquiditätslage beherrschbar sind und der Fortbestand der Gesellschaft zum Zeitpunkt der vorliegenden Berichterstattung nicht gefährdet ist.

Auf der Sitzung am 14. März 2014 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der MFI AG einschließlich Lagebericht geprüft, dabei war auch der Abschlussprüfer anwesend. Es wurden keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat stimmte dem Ergebnis der Prüfung des Abschlusses zu und billigte den Jahresabschluss einschließlich Lagebericht der MFI AG. Der Jahresabschluss 2013 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für den Vortrag des Bilanzverlustes an.

Im Aufsichtsrat der MFI AG hat es im Geschäftsjahr 2013 zwei personelle Veränderungen gegeben. Zum 30.11.2013 sind Frau Claudia Rümelin und Herr Gunther Stahl aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Als Nachfolger wurden auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 30.11.2013 Herr Heinrich Hermann Tombrägel und Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Lothar Schulze gewählt.

Aus dem Vorstand der MFI AG schieden am 30.11.2013 die Herren Dipl.-Ing. Axel Rössle, Dipl.-Ing. Hans-Joachim Maier und Volker Tratz aus.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seine Anerkennung für ihr hohes Engagement und die im Geschäftsjahr 2013 erbrachten Leistungen.

 

Benningen, 14. März 2014

Für den Aufsichtsrat

Heinrich Hermann Tombrägel, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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