Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 50912
Eingetragen
17.11.2000
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
das Erbringen der Anlageberatung, der Anlage- und Abschlussvermittlung, der Finanzportfolioverwaltung, sowie das Betreiben des Eigengeschäfts im Sinne des Gesetzes zur Beaufsichtigung von Wertpapierinstituten (WpIG); die Gesellschaft ist nicht befugt, Eigentum oder Besitz am Kundengeld oder Kundenwertpapieren zu erwerben. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Unternehmensberatung sowie die Beratung und Vertriebsunterstützung im Bereich der Wertpapierdienstleistungen. Ausgeschlossen sind Steuer- und Rechtsberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Raik Hoffmann
seit 28.9.2017
Vorstandsmitglied
Thomas Seppi
seit 23.1.2006
Vorstandsmitglied
Hans Martin Wirth
seit 25.8.2004
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FPM Frankfurt Performance Management AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 3. Mai 2024

WSB Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Volkert, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023

1. Art und Umfang der Prüfung der Geschäftsführung

Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner gesetzlichen Pflichten und auf Grund regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichterstattung die Geschäftsführung des Vorstandes während des Geschäftsjahres 2023 sorgfältig überwacht. Die Berichte des Vorstandes erstreckten sich von der Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bis zur Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat hat sich vornehmlich durch mündliche Berichte des Vorstandes über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, den Geschäftsverlauf und wichtige Geschäftsvorfälle der FPM unterrichten lassen. Der Vorstand hat insbesondere Abweichungen des tatsächlichen Geschäftsverlaufs von der Planung erläutert, begründet und mit dem Aufsichtsrat diskutiert. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die für das Risikomanagement getroffenen Maßnahmen und über erkennbar gewordene geschäftliche Risiken berichtet. Darüber hinaus hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates regelmäßig von sämtlichen Mitgliedern des Vorstands über die wesentlichen Geschäftsvorfälle aus allen Geschäftsbereichen informieren lassen.

In vier Sitzungen des Aufsichtsrates wurden die Berichte des Vorstandes eingehend mit diesem diskutiert. Insbesondere wurde die Unternehmensplanung bezüglich der Finanz- und Investitionsplanung ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand beraten und überwacht. Die Überprüfung und Überwachung hat zu keinen Beanstandungen geführt. Ausschüsse des Aufsichtsrates wurden nicht gebildet.

2. Stellungnahme zum Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer gemäß § 171 Absatz 2 Satz 3 AktG

Der aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft nebst Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind durch den von der Hauptversammlung gewählten und durch den Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer WSB Revision und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde am 03. Mai 2024 ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft und der Lagebericht wurden vom Aufsichtsrat sorgfältig geprüft. Den Bericht des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Abschlussprüfer hat an der Sitzung des Aufsichtsrates bezüglich der Prüfung des Jahresabschlusses teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet. Weiterführende Fragen des Aufsichtsrates wurden durch den Abschlussprüfer zur vollständigen Zufriedenheit des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat ist mit der Prüfung des Abschlussprüfers, welcher zur Erteilung des uneingeschränkten Bestätigungsvermerkes des Jahresabschlusses 2023 der Gesellschaft geführt hat, einverstanden.

3. Erklärung zur Billigung des vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlusses gemäß § 172 AktG (Feststellung des Jahresabschlusses)

Der Aufsichtsrat billigt nach entsprechender Prüfung den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ohne weitere Einwendungen und stellt damit den Jahresabschluss in der vorgelegten Form fest. Dem Lagebericht haben wir zugestimmt; dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzverlustes schließen wir uns an.

 

Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024

Für den Aufsichtsrat

Vertreten durch den Aufsichtsratsvorsitzenden

Dr. Mathias Hanten

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

FPM Frankfurt Performance Management AG

Frankfurt am Main

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 258.545,36 1.888.537,57
b) andere Forderungen 1.535.818,14 1.794.363,50 25.594,52
2. Forderungen an Kunden 273.652,51 208.209,96
3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 4.313.236,48 5.262.378,99
4. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 4,00
5. Sachanlagen 16.807,00 20.743,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 28.172,09 103,10
7. Rechnungsabgrenzungsposten 18.977,53 23.597,04
6.445.213,11 7.429.168,18

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 38.939,13 45.070,77
2. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 311.883,00 300.950,75
3. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 70.000,00 70.000,00
eigene Anteile 3.479,00- 66.521,00 4.250,00-
b) Kapitalrücklage 65.939,48 65.939,48
c) Gewinnrücklagen
ca) andere Gewinnrücklagen 7.336.127,74 7.238.195,32
d) Bilanzverlust 1.374.197,24- 286.738,14-
6.094.390,98 7.083.146,66
6.445.213,11 7.429.168,18

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

FPM Frankfurt Performance Management AG

Frankfurt am Main

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus Kredit - und Geldmarktgeschäften 34.718,81 943,26
2. Provisionserträge 1.239.981,62 1.020.367,50
3. Sonstige betriebliche Erträge 14.928,16 57.191,02
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 753.386,20 696.301,95
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 111.524,57 864.910,77 104.819,27
- darunter: für Altersversorgung EUR 25.423,64 (EUR 25.423,64)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 539.700,62 574.371,40
1.404.611,39- 1.375.492,62-
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 22.842,16 10.563,25
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 491,63 842,02
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 949.142,51 0,00
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.087.459,10- 308.396,11-
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 21.657,97-
10. Jahresfehlbetrag 1.087.459,10 286.738,14
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 286.738,14 136.113,82-
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen
in andere Gewinnrücklagen 0,00 4.614,09
13. Ausschüttung 0,00 131.499,73
14. Bilanzverlust 1.374.197,24 286.738,14

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

FPM Frankfurt Performance Management AG

Frankfurt am Main

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die für Wertpapierinstitute geltenden Rechnungslegungsvorschriften (§§ 340ff. HGB/RechKredV) fanden im Geschäftsjahr 2023 Anwendung.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Forderungen an Kreditinstitute sowie Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennbetrag bewertet. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 273.652,51 waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses ausgeglichen.

Die Bewertung der Aktien und der anderen nicht verzinslichen Wertpapiere erfolgt mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, sofern der Marktpreis am Abschlussstichtag unterhalb der Anschaffungskosten liegt. Die Werte der Aktien und anderen nicht verzinslichen Wertpapieren betragen zum Bilanzstichtag:

Buchwerte: EUR 4.313.236,48
Kurswerte: EUR 5.812.381,80

Erworbene immaterielle Anlagewerte sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital sowie die eigenen Anteile werden zum Nennbetrag ausgewiesen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Angaben zu Investmentvermögen

Das Unternehmen hält mehr als 10 % der Investmentanteile an der FPM Funds Ladon (WKN A0HGEX) der Investmentgesellschaft FPM Funds SICAV, Luxemburg (Fondskategorie Aktienfonds Deutschland). Der Buch- und Marktwert dieser Investmentanteile lauten wie folgt (§285 Nr. 26 HGB):

Buchwert: EUR 1.913.400,00

Marktwert: EUR 1.913.400,00

Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 0,00.

Eine tägliche Rückgabe der Anteile ist möglich.

Andere Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (EUR 83.690 / Vorjahr: EUR 85.948), Rückstellungen für die Prüfung und Erstellung des Jahresabschlusses auf den 31. Dezember 2023 (EUR 91.250) / Vorjahr: EUR 91.630), Rückstellungen für die Aufsichtsratsvergütung (EUR 76.000 / Vorjahr: EUR 66.000) sowie aus Urlaubsrückstellungen (EUR 59.018 / Vorjahr: EUR 54.194) zusammen.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 38.939,13 (Vorjahr: EUR 45.070,77).

Latente Steuern

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde kein Gebrauch gemacht.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten besteht aus dem bis zum 31. März 2024 geschlossenen Mietvertrag eine Verpflichtung zur Zahlung einer jährlichen Miete in Höhe von EUR 90.840.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge und Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit Rückstellungen

Die Zinserträge betragen EUR 34.718,81 (Vorjahr: EUR 943,26). Die Zinsaufwendungen betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen EUR 1.869,00 (Vorjahr: EUR 943,00).

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Außerplanmäßige Abschreibungen

Bei den Finanzanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 949.142,51 (Vorjahr: EUR 0,00) auf den niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag vorgenommen.

Pflichtangaben nach RechKredV

Fristengliederung nach § 9 RechKredV

Restlaufzeiten bis 3 Monate

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute 632.638,64 25.594,52
Forderungen an Kunden 273.652,51 208.209,96
Summe 906.291,15 233.804,48

Restlaufzeiten mehr als 3 Monate bis 1 Jahr

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute 903.178,50 0,00
Summe 903.178,50 0,00

Angaben nach § 34 RechKredV

§ 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV

Die Erträge nach § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV werden ausschließlich im Inland erzielt.

Angaben nach § 35 RechKredV

§ 35 Abs. 1 Nr. 1 RechKredV: Börsennotierte Wertpapiere

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Aktien und andere nicht verz. Wertpapiere 4.313.236,48 5.262.378,99

§ 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV: Sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Körperschaftsteuerrückforderungen 27.622,09 3,10
Übrige sonstige Vermögensgegenstände 550,00 100,00
Summe 28.172,09 103,10

§ 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV: Sonstige Verbindlichkeiten

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.944,25 24.877,12
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 19.994,88 20.193,65
Summe 38.939,13 45.070,77

§ 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV: Sonstige betriebliche Erträge

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Erträge aus Auflösung v. Rückstellungen: sonstige 1.137,17 139,72
Erträge aus der Auflösung v. Rückstellung: AR-Vergütung 0,00 33.000,00
Periodenfremde Erträge - sonstige 936,87 6.163,19
Übrige sonstige betriebliche Erträge 12.854,12 17.888,11
Summe 14.928,16 57.191,02

§ 35 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV: Betriebs- und Geschäftsausstattung

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.807,00 20.743,00

Angaben nach den Regelungen des Aktiengesetzes

Aktienkapital und Aktiengattung

Das Grundkapital ist eingeteilt in 70.000 nennbetragslose Stückaktien zu je EUR 1 (EUR 70.000). Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 9. August 2027 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 35.000 neuen Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals bis zu insgesamt EUR 35.000 zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Eigene Aktien

Im laufenden und vorangegangenen Geschäftsjahren wurden eigene Aktien wie folgt erworben und verkauft:

Erwerb (+) / Verkauf (-) eigener Aktien AK (+) VP (-) AK pro Stück Nennbetrag vom Kapital Verrechnung (+) / Einstellung (-) mit/in der/die Gewinnrücklage Einstellung (-) Kapitalrücklage
Datum Stück EUR EUR EUR EUR EUR
01.05.2006 2.800 480.420,54 171,58 2.800,00 477.620,54 n/a
01.09.2006 -2.303 -395.145,90 171,58 -2.303,00 -392.842,90 0,00
31.10.2006 4.800 820.128,00 170,86 4.800,00 815.328,00 n/a
10.10.2007 -1.700 -544.000,00 320,00 -1.700,00 -288.881,64 253.418,36
10.04.2008 2.000 637.020,00 318,51 2.000,00 635.020,00 n/a
25.03.2009 290 74.611,20 257,28 290,00 74.321,20 n/a
15.07.2009 420 111.300,00 265,00 420,00 110.880,00 n/a
15.05.2011 30 11.534,10 384,47 30,00 11.504,10 n/a
30.05.2011 -100 -38.547,00 385,47 -100,00 -22.770,70 -15.676,30
09.11.2012 1.170 436.176,00 372,80 1.170,00 435.006,00 n/a
25.04.2017 43 5.058,52 117,64 43,00 5.015,52 n/a
02.05.2017 -4.500 -4.500,00
30.01.2018 750 171.375,00 228,50 750,00 170.625,00 n/a
07.08.2018 -2.850 -427.500,00 150,00 -2.850,00 -424.650,00 n/a
15.08.2018 -400 -60.000,00 150,00 -400,00 -59.600,00 n/a
14.04.2021 500 68.695,00 137,39 500,00 68.195,00 n/a
14.04.2021 1.500 193.500,00 129,00 1.500,00 192.000,00 n/a
14.04.2021 1.500 193.500,00 129,00 1.500,00 192.000,00 n/a
14.07.2022 300 52.083,00 173,61 300,00 51.783,00 n/a
04.04.2023 -43 -5.504,86 128,02 -43,00 -5.461,86 n/a
04.04.2023 -328 -41.990,56 128,02 -328,00 -41.662,56 n/a
04.04.2023 -400 -51.208,00 128,02 -400,00 -50.808,00 n/a
Summe 3.479 3.479,00 1.952.620,70 -15.676,30

Der Anteilerwerb erfolgte zum Zwecke der Ausgabe an die Mitarbeiter.

Der Anteil am Grundkapital beträgt 4,97%. Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von EUR 35.000.

Gesetzliche Rücklage

Auf Grund der Höhe der in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 3 HGB eingestellten Beträge wurde auf die Bildung der gesetzlichen Rücklage nach § 150 Abs. 1 AktG verzichtet (§ 150 Abs. 2 AktG in Verbindung mit § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 3 HGB).

Gewinnrücklagen

Andere Gewinnrücklagen

EUR
Stand 1. Januar 2023 7.238.195,32
Ausgabe eigener Aktien (Agio) am 4. April 2023 97.932,42
Stand 31. Dezember 2023 7.336.127,74

Sonstige Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: FPM Frankfurt Performance Management AG
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: 50912

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 5 Mitarbeiter (Vorjahr 5) beschäftigt.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Martin Wirth Aufgabengebiet: Fondsmanagement und Aktienanalyse
Thomas F. Seppi Aufgabengebiet: Organisation, Personal, Controlling
Raik Hoffmann Aufgabengebiet: Business Development, Vertrieb und Marketing

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Dr. Mathias Hanten (Rechtsanwalt, Deloitte) Funktion: Vorsitzender
Roger Höhener (Partner der ORYX Invest AG) Funktion: stv. Vorsitzender
Christof M. Schörnig (Privatier)

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die als Aufwand behandelte Vergütung für geleistete Tätigkeit der Mitglieder des Vorstandes im Berichtsjahr beträgt EUR 427.500.

Die Aufsichtsratstätigkeiten für das Geschäftsjahr 2023 werden mit EUR 36.000 vergütet. Die gesamte Aufsichtsratsvergütung für das Geschäftsjahr 2023 ist noch nicht zur Auszahlung gelangt und wird unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen.

Mitarbeiter der FPM Frankfurt Performance Management AG - Mandate nach § 340a Abs. 4 Nr. 1 HGB

Mandatsinhaber Mandatsunternehmen Mandat
Martin Wirth DNI Beteiligungen AG Aufsichtsrat
Thomas F. Seppi FPM Funds SICAV, Luxembourg Vorsitzender Verwaltungsrat

Honorar des Abschlussprüfers

Als Honorar des Abschlussprüfers wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Aufwand in Höhe von EUR 33.320 für Abschlussprüfungsleistungen sowie ein Aufwand in Höhe von EUR 5.950 für sonstige Leistungen (anteiliges Honorar für die WpHG-Prüfung der Jahre 2020 - 2023) berücksichtigt. Das gesamte Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust in Höhe von EUR 1.374.197,24 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Aktienbuchwert

Ermittlung des Aktienbuchwertes Aktienwert (je EUR 1)
EUR EUR
gezeichnetes Kapital 70.000,00
eigene Anteile -3.479,00
Kapitalrücklage 65.939,48
Gewinnrücklage 7.336.127,74
Bilanzverlust -1.374.197,24
Summe 6.094.390,98 91,62
Ermittlung der stillen Reserven der Wertpapiere des Anlagevermögens
Kurswert Aktien und nicht verzinsliche Wertpapiere des AV 5.812.381,80
abzgl. Buchwert -4.313.236,48
stille Reserven (vor Steuern) 1.499.145,32
stille Reserven 1.499.145,32
abzgl. latente Steuerbelastung 0,00
stille Reserven (nach Steuern) 1.499.145,32 22,54
Summe 114,15

Der Wert einer ausgegebenen Aktie (je EUR 1) auf Basis des buchmäßigen Eigenkapitals beträgt EUR 91,62 (net asset value). Unter Berücksichtigung der stillen Reserven in den Aktien und nicht verzinslichen Wertpapieren ergibt sich ein Wert pro ausgegebener Aktie (je EUR 1) in Höhe von EUR 114,15.

Auf Grund der sich aus der Änderung des Investmentsteuergesetzes ergebenden Wechselwirkungen in der Berechnung der latenten Steuerbelastung unterbleibt deren Berechnung.

Unterschrift des Vorstandes

 

Frankfurt,

Martin Wirth

Thomas Seppi

Raik Hoffmann

ANLAGENSPIEGEL für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

FPM Frankfurt Performance Management AG

Frankfurt am Main

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere 5.262.378,99 0,00 0,00 5.262.378,99
Immaterielle Anlagewerte 7.423,04 0,00 0,00 7.423,04
Sachanlagen 171.278,88 19.264,16 36.277,76 154.265,28
Gesamtsumme 5.441.080,91 19.264,16 36.277,76 5.424.067,31
Abschreibungen
01.01.2023 kum. Abschreibungen Abschreibungen Zuschreibungen Abgang Abschreibungen 31.12.2023 kum. Abschreibungen
EUR EUR EUR EUR EUR
Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere 0,00 949.142,51 0,00 0,00 949.142,51
Immaterielle Anlagewerte 7.419,04 0,00 0,00 0,00 7.419,04
Sachanlagen 150.535,88 22.842,16 0,00 35.919,76 137.458,28
Gesamtsumme 157.954,92 971.984,67 0,00 35.919,76 1.094.019,83
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere 4.313.236,48 5.262.378,99
Immaterielle Anlagewerte 4,00 4,00
Sachanlagen 16.807,00 20.743,00
Gesamtsumme 4.330.047,48 5.283.125,99

LAGEBERICHT 2023

Wir gliedern unseren Lagebericht wie folgt:

1.

Geschäft und Rahmenbedingungen

2.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft (Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage)

3.

Angaben zum bisherigen Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2024

4.

Risikobericht

5.

Prognosebericht (Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken)

6.

Sonstiges

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die FPM Frankfurt Performance Management AG (FPM AG) ist eine eigentümergeführte Asset-Management-Gesellschaft, beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Gegenstand der Gesellschaft ist gemäß § 2 Abs. 1 der Satzung in der Fassung vom 10. August 2022 die Erbringung von Finanzdienstleistungen in Form der Anlageberatung, der Anlage- und Abschlussvermittlung sowie der Finanzportfolioverwaltung im Sinne des WpIG. Die Gesellschaft konzentriert sich auf das Management von Investmentfonds. Die FPM AG will im Markt eine nachhaltig sichtbare Rolle im Bereich der auf deutsche Aktien fokussierten Aktienfonds einnehmen und die vorhandene Marktposition ausbauen.

Im Berichtsjahr haben keine wesentlichen Änderungen der organisatorischen oder personellen Verhältnisse stattgefunden.

Innerhalb des Aktionärskreis der Gesellschaft ergaben sich keine bedeutenden Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Der Aktionärskreis stellt sich wie folgt dar: 75,2 % der FPM Aktien werden durch drei Vorstände der FPM AG gehalten, weitere Aktionäre sind Mitarbeiter (2,9 %), zwei Aufsichtsratsmitglieder sowie 6 Privatpersonen - darunter ein ehemaliges Vorstandsmitglied - (16,9 %). Aktuell hat die Gesellschaft 5,0 % eigene Aktien im Bestand.

Die FPM AG wurde in 2023 durch die Vorstände Martin Wirth (Fondsmanagement), Thomas F. Seppi (COO) und Raik Hoffmann (Vertrieb, Marketing) geführt. Der Aufsichtsrat setzt sich aus Dr. Mathias Hanten (Vorsitzender), Roger Höhener (Stellvertreter) sowie Christof Schörnig zusammen.

Unternehmen, die von einem Vorstand der FPM AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht, gemeinsam geführt oder maßgeblich beeinflusst werden, sind:

• DWS InvAG, Aufsichtsrat (Thomas Seppi)
• FPM-Funds SICAV, Vorsitzender des Verwaltungsrates (Thomas Seppi)
• DNI Beteiligungen AG, Aufsichtsrat (Martin Wirth)
• Crocodile Capital Partners GmbH, Prokurist (Martin Wirth)

Im Jahr 2023 verzeichneten die internationalen Aktienmärkte per Saldo deutliche Gewinne. Allerdings war die Entwicklung nicht einheitlich.

Nach einem soliden Start ins Jahr ins Jahr stagnierte die Kursentwicklung im weiteren Verlauf des Jahres per Saldo. Die schwache Konjunktur, die sich bereits 2022 abgezeichnet hatte, führte zwar nicht zu den üblicherweise befürchteten Gewinneinbrüchen. Allerdings setzte sich die schwache Performance der Nebenwerte global und auch in Deutschland fort, ungeachtet der historisch gesehen sehr niedrigen Bewertung. Dagegen verzeichneten die großkapitalisierten Titel überproportionale Kursgewinne. Mit der Abschwächung der Konjunktur kam es auch zum Rückgang der zuvor deutlich gestiegenen Zinsen, was wiederum die in den letzten Jahren und immer noch sehr beliebten Qualitätstitel begünstigte. Ebenfalls ungeachtet ihrer teils hohen Bewertung. Die Inflationsrate sank ebenfalls auf breiter Front, was die Ertragskraft rohstoffnaher Titel sowie eher zyklischer Unternehmen teilweise negativ beeinflusste.

In Summe weisen die Aktienmärkte eine extreme Schlagseite auf. Die größten Aktien in allen Regionen sind die deutlichen Outperformer. Teilweise erreichen Unternehmensbewertungen Größenordnungen, die vor ein paar Jahren kaum vorstellbar waren. Ob dies tatsächlich durch die eigentliche Ertragskraft untermauert ist, wird man in ein paar Jahren sehen. Die große Masse der börsennotierten Unternehmen handelt dagegen auf Bewertungsniveaus, die man sich ebenfalls kaum vorstellen konnte, allerdings deshalb, weil sie so niedrig sind.

Für die FPM AG war 2023, ein Geschäftsjahr, in dem ein Bilanzverlust in Höhe von 1.374 TEUR entstanden ist. Im Berichtszeitraum sind die Assets under Management (AuM) im Vergleich zum Vorjahr mit positiver Performanceentwicklung von ca. 131 Mio. Euro auf ca. 142 Mio. Euro gestiegen. Die Mittelbewegungen der Luxemburger Fonds hielten sich die Waage, während der SM-Cap und Ladon ca. 2,9 Mio. Abflüsse verzeichneten, erfolgte im All-Cap ein Zufluss von ca. 3 Mio. Euro. Alle Fonds mit Ausnahme des Ladon haben mit einer positiven Performance das Jahr 2023 beendet. Die sehr negative Entwicklung des Ladon hatte mit 949 TEUR maßgeblichen Einfluss auf die Höhe des Bilanzverlustes.

Die Mitarbeiterzahl (inklusive Vorstände) belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 8 Mitarbeiter (Vorjahr: 8). In 2023 gab es keine personellen Veränderungen.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft (Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage)

Die Bilanzsumme hat sich von Mio. € 7,4 im Vorjahr auf Mio. € 6,4 reduziert. Das Eigenkapital der FPM AG ist auf Mio. € 6,1 um Mio. € 1,0 (Vorjahr Mio. € 7,1) gefallen. Damit beträgt der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme 94,6 % (Vorjahr 95,3 %).

Der Provisionsüberschuss beträgt Mio. € 1,2 (Vorjahr Mio. € 1,0). Dieser besteht im Geschäftsjahr 2023 aus vereinnahmter Management Fee und einer erfolgsbezogenen Vergütung Mio. € 0,3 (Vorjahr Mio. € 0,0). Der Bilanzverlust 2023 beläuft sich auf Mio. € 1,37 (Vorjahr: Bilanzverlust Mio. € 0,29). Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde im März 2023 aufgrund der zur Kostendeckung erforderlichen zu niedriger Höhe der Assets under Management ein EBIT von zusätzlich Minus Mio. € 0,5 prognostiziert. Berücksichtigt man das negative Ergebnis der Abschreibung auf Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere in Höhe von Mio. € 0,95, so ergibt sich ein operativer Verlust in Höhe von Mio. € 0,43. Es ist erfreulich, dass trotz einer größeren EDV-Investition (Umzug in die Cloud) der operative Bilanzverlust so geringgehalten werden konnte.

Die Vermögenssituation der FPM AG ist weiterhin sehr positiv. Es werden weiterhin hohe Anteile des Eigenkapitals in den eigenen Fonds gehalten.

Die FPM AG verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel (täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute) in Höhe von Mio. € 0,3 (Vorjahr Mio. € 1,9). Sowie andere Forderungen, u. a. Festgelder mit einer gestaffelten Fälligkeit in Höhe von Mio. €1,5 (Vorjahr Mio. € 0).

Die liquiden Mittel werden in Form von Bankguthaben bei der Deutsche Bank AG gehalten.

Somit ist die Vermögens- und Finanzlage der FPM AG weiterhin ausreichend bis gut. Ein zu erwartender Fehlbetrag im Geschäftsjahr 2024 kann aufgrund der Kapitalausstattung der Gesellschaft aufgefangen werden.

3. Angaben zum bisherigen Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2024

Seit Anfang des Jahres konnte die FPM AG in den ersten 3 Monaten sich ähnlich wie der deutsche Aktienmarkt entwickeln. Die größeren Marktgewichte konnten besser als die Small und Mid-Caps performen. Der Fonds FPM Funds Ladon hat in den ersten 3 Monaten leider weitere 22 Prozent verloren.

Die FPM AG hat am Ende des ersten Quartals (Haupttermin) keine erfolgsbezogene Vergütung in den Produkten erzielen können. Somit gibt es aktuell für 2024 keine positive Gegenposition für das negativ prognostizierte Ergebnis.

Ein wesentlicher Schwerpunkt im ersten Quartal 2024 war die Planungen von Marketingaktivitäten sowie aktive Besuche von Investoren, auch durch die verantwortlichen Fondsmanager. Ebenso die Projektierung einer Umstellung des FPM Funds Ladon von §8 zurück in §6 der Offenlegungsverordnung. Die neuen Inhalte / Anforderungen der Taxonomie und deren Auswirkung auf die bestehenden Produkte wurden analysiert.

Ebenso hat die Umsetzung der DORA, welche mit diversen Veränderungen und Vertrags Erstellungen/ -Anpassungen verbunden ist begonnen. Hier ist man im engen Austausch mit dem Fondsverband BVI.

4. Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der FPM AG hängen von verschiedenen Faktoren ab, deren Eintritt nicht immer vorhersehbar ist und nur zum Teil oder überhaupt nicht von der Gesellschaft beeinflusst werden können. Aus dieser Situation resultieren Risiken, die nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FPM AG haben könnten. Der Vorstand hat in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat folgende Risikoleitsätze festgelegt:

Unternehmerisches Handeln ist immer mit Risiken verbunden.

Wir akzeptieren nicht das Eingehen unternehmensgefährdender Risiken.

Jeder einzelne Mitarbeiter ist zu einem selbstverantwortlichen bewussten Umgang mit Risiken aufgefordert.

Nicht allein die reine Pflichterfüllung der Gesetzesbedingungen, sondern vielmehr ein pro-aktives Risikomanagement ist unser Ziel.

Risikomanagement ist auch Chancenmanagement.

Alle Vorstände sind, unabhängig von der internen Zuständigkeitsregelung, für die ordnungsgemäße Durchführung des Risikomanagements verantwortlich. Hierzu gehören nach der Risikostrategie der FPM AG insbesondere die Limitierung und die Überwachung der sich aus den Geschäften ergebenden Risiken im Rahmen eines Risikocontrollings sowie der operationalen Risiken. Die Vorstände sind verantwortlich für die Einleitung von Risikobegrenzungsmaßnahmen, der Überwachung von Fraud-Risiken und deren Nachhalten.

Die Risikomanagementziele und -methoden wurden in einem Risikohandbuch zusammengeführt. Im Ergebnis hieraus werden für die FPM AG regelmäßig die Risikotragfähigkeit und Liquiditätsrisiken gemessen sowie für die Gesellschaft Stresstests durchgeführt.

Risikomanagement ist für die FPM AG keine einmalige Aktion, sondern wird als permanenter dynamischer Prozess im Sinne eines Regelkreises innerhalb der FPM AG durchgeführt. Der Risikomanagementprozess besteht dabei aus Elementen zum systematischen Umgang mit Risiken. Dazu zählen:

Geschäftsstrategie

Risikostrategie

Risikoidentifikation/ -erkennung

Risikoanalyse und -bewertung

Risikosteuerung

Überwachung und Kontrolle

Der Vorstand der FPM AG hat folgende Risikodefinition verabschiedet:

"Risiken definieren wir nicht nur als unternehmensbestandsgefährdende, sondern auch als den Unternehmenserfolg signifikant beeinflussende Aktivitäten, Ereignisse und Entwicklungen."

Die FPM AG berücksichtigt im Rahmen ihres Risikomanagementansatzes alle für die Gesellschaft wesentlichen (auch über die Handelsgeschäftstätigkeit hinausgehende) Risiken sowie eine damit verbundene Risikokonzentration. Der Vorstand verschafft sich zur Beurteilung der Wesentlichkeit der einzelnen Risiken regelmäßig mit einer Risikoinventur einen Überblick über das Gesamtrisikoprofil. Das Gesamtrisikoprofil beinhaltet z. B. neben der grundsätzlichen Aufnahme aller innerbetrieblichen Risiken auch deren Beurteilung im Hinblick auf das Gesamtunternehmen. Auf bestandsgefährdende Risiken geht er dabei besonders ein. Adressenausfallrisiken bestehen nur gegenüber der Deutsche Bank AG in Höhe der verwalteten Kontoguthaben sowie kurzfristig in Höhe der jeweils fälligen Fee's gegenüber Universal Investment.

Risiken, die in Abhängigkeit von der Geschäftstätigkeit neben den in den MaRisk genannten Risiken noch entstehen können, wurden in das Gesamtrisikoprofil der FPM AG in das Handbuch/Kompendium "Risikomanagement" aufgenommen und in die Risikosteuerungs- und -controllingprozesse integriert.

Die Klassifizierung der Risiken erfolgt im Rahmen der Überprüfung des Risikoprofils mindestens jährlich. Die FPM AG berücksichtigt insbesondere Geschäftsrisiken, Marktrisiken, Nachhaltigkeitsrisiken, Ablaufrisiken, Liquiditätsrisiken sowie sonstige Risiken.

Die FPM AG wird sich regelmäßig mit den das Unternehmen betreffenden Nachhaltigkeitsrisiken auseinandersetzen. Wir werden alle wesentlichen Risiken identifizieren, bewerten und zukünftig überwachen, dabei werden wir Nachhaltigkeitsrisiken im Unternehmen aktiv steuern und kommunizieren. Die FPM AG wird dabei die Good-Practice-Ansätze, unter Berücksichtigung des Proportionalitätsprinzips, des durch die BaFin veröffentlichten Merkblattes zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigen. Nachhaltigkeit ist auch in der Vergangenheit kein Fremdwort für die FPM AG gewesen. Bereits seit langem agieren wir im Interesse der Umwelt, berücksichtigen Soziales wie auch Corporate Governance, sowohl in unseren Anlageprozessen als auch in unserem eigenen Tun als Gesellschaft. Dabei ist die Reputation der FPM AG stets ein wichtiger Aspekt für uns. Ausreichend nachhaltige Aktivitäten in der Außen- und Innenwahrnehmung, welche das Vertrauen unserer Vertragspartner und Mitarbeiter nach sich ziehen, spielen in unseren Entscheidungsprozessen eine wesentliche Rolle.

Weiterhin besteht das Risiko, dass die Performance unserer Produkte, insbesondere im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, nicht zufriedenstellend ausfällt. Da die konservative, qualitätsorientierte Investmentstrategie des Fondsmanagements nicht für alle Kunden die maßgebliche Kauf- bzw. Haltemotivation ist, sondern in vielen Fällen auf Positionierungen in Ranglisten geachtet wird, ist eine wettbewerbsfähige Performance sehr wichtig.

Die typischen Risiken (Preisänderungs-, Ausfall- oder Liquiditätsrisiken) aus den hauptsächlich verwendeten Finanzinstrumenten (Fondsanteile und Investmentaktien der FPM Funds, sowie Kontoguthaben) sind fester Bestandteil der regelmäßigen Risikomanagementanalysen.

Im Bereich der operationalen Risiken, Ablauf- sowie sonstigen Risiken (insbesondere regulatorischen Risiken) lag der Schwerpunkt 2023 für die FPM AG auch weiterhin auf der strukturellen und organisatorischen Verbesserung und Anpassung an die zahlreichen neuen gesetzlichen Regelungen. Zudem erfolgte die Erstellung von weiteren Arbeitsanweisungen und die Aktualisierung von Richtlinien.

Potenzielle operationelle Risiken für die FPM AG liegen in der Personalausstattung. Die FPM AG verfügt über ausreichende personelle Ressourcen im Fondsmanagement, Vertrieb und Verwaltung. Ein Ausfall von Führungskräften, insbesondere im Fondsmanagement, könnte wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die FPM AG haben.

Festzuhalten ist, dass nach die Corona-Krise die Anzahl der physischen Unternehmensbesuche in unserem Hause abgenommen hat, dagegen ist die Anzahl der digitalen Unternehmensgespräche erheblich gestiegen. Weder die Corona-Krise noch der Russlandkrieg führte zu technischen oder operativen Risiken für die FPM AG. Die FPM AG befand sich jederzeit personell, operativ, technisch und wirtschaftlich in der Lage uneingeschränkt ihren Verpflichtungen gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Eigentümern nachzukommen. Insbesondere die implementierte Risikosteuerung in Verbindung mit der Geschäftsstrategie führte zu schnellen transparenten, belastbaren Informationen.

5. Prognosebericht

Nachdem sich die Welt an Krisen aller Art anscheinend gewöhnt hat und mit ihnen umgehen kann, sehen wir den Ausblick als in Summe positiv an. In erster Linie aufgrund der niedrigen Bewertung in wesentlichen Marktsegmenten. Die Inflation könnte sich als hartnäckiger erweisen als angenommen. Zudem belegen in unseren Augen spekulative Exzesse, dass die Notenbanken möglicherweise noch nicht ausreichend restriktiv aufgestellt sind. Geopolitisch war die Lage ebenfalls schon einmal erfreulicher. Auf der anderen Seite haben sich die Volkswirtschaften global in jeder Hinsicht als fähig zur Anpassung erwiesen, so dass Untergangsszenarien heute unpassender als in der Vergangenheit sein sollten. Am Ende bestimmt das tägliche Leben der Menschen ihren Bedarf und ihre Nachfrage nach Produkten und Diensten, und diese entwickeln sich offensichtlich weniger spektakulär als dies angesichts der Medienberichte über die Probleme aller Art auf den ersten Blick zu erwarten wäre. Insofern sehen wir es als angemessen an, von einer eher langsamen, aber halbwegs stabilen Entwicklung der Volkswirtschaften auszugehen, was dementsprechend den Unternehmen erlauben wird, ihre normalen Geschäfte zu machen und was dann wiederum angesichts der niedrigen Bewertungen zu positiven Renditen für ihre Investoren führen sollte.

Der Vorstand der FPM AG ist der Ansicht, dass sich der deutsche Aktienmarkt auf einem belastbaren Niveau befindet. Und somit gehen wir trotz aller Rezessionsängste von einem deutlich besseren Jahr 2024 aus.

Mit unserer Unternehmensstrategie verfolgen wir weiterhin das Ziel, Investoren qualitativ besonders hochwertige Fondslösungen zu offerieren. Hier ist es insbesondere Aufgabe, die negative Entwicklung im Ladon zu stoppen und diesen zurück auf Erfolgsspur zu bringen.

Durch die vorhandene Kapitalausstattung ist die FPM AG auch im laufenden Geschäftsjahr 2024 in der Lage, gezielt in wirtschaftlich sinnvolle Expansionsprojekte zu investieren.

Sollte das Management für institutionelle Kunden erfolgreich verlaufen und die damit verbundenen administrativen Aufgaben betriebswirtschaftlich sinnvoll darstellbar sein, besteht für die FPM AG die Möglichkeit, institutionellen Kunden Produkte auch in der Form von Spezialfonds oder als individuelle Vermögensverwaltung anzubieten. Diese Produkte haben eine geringere Marge. Jedoch könnten sich hier für die FPM AG neue zusätzliche Marktchancen ergeben.

Für die nächsten drei Jahre erwartet die FPM AG eine positive Geschäftsentwicklung, wobei die Erträge in dieser Zeit die Kosten wahrscheinlich nicht decken werden. Die Hauptziele der FPM AG liegen in einer angemessenen Geschäftsausweitung durch den Absatz der bestehenden Produkte, Aufbau von institutionellen Produkten, vor allem aber in einer guten Performance der Produkte.

Wir erwarten auf Basis der aktuellen Asset under Management für das Geschäftsjahr 2024 ohne die nicht planbare erfolgsbezogene Vergütung ein negatives EBIT von ca. Mio. € 0,5.

Insbesondere die Kosten für Investorenbesuche, EDV-Sicherheit (DORA), Energie und Reisekosten werden wahrscheinlich höher als im abgelaufenen Jahr ausfallen.

Eine seriöse Beurteilung ist durch den Russlandkrieg in der Ukraine und den daraus folgenden wirtschaftlichen Themen kaum möglich. Im Hinblick auf diese kriegerische Auseinandersetzung betreffen fallende Börsenkurse natürlich auch die FPM Produkte, wobei nicht nur ein fallender Deckungsbeitrag negativ wäre, sondern wahrscheinlich auch die Motivation Interessierter zu neuen Investments abnehmen könnte. Da weltweit die Märkte nahe ihren Höchstständen notieren, müsste man sogar mit Abflüssen rechnen. Unter einer Annahme, dass diese Rahmenbedingungen sich nicht schnell verbessern, wird ein möglicher EBIT-Verlust höher als gerade prognostiziert ausfallen. Kalkulatorisch erhöht sich das negative EBIT bei einem zehnprozentigen Marktpreisrückgang um weitere ca. Mio. € 0,1.

In unseren Fonds bleiben wir unserer langjährigen erfolgreichen Investmentstrategie treu. Diese Kontinuität führt dazu, dass die FPM AG weiterhin nicht auf kurzfristige Marktbewegungen setzt, sondern Investments nach den bewährten Qualitätsstandards tätigt.

6. Sonstiges

Im Anhang des Jahresabschlusses der Gesellschaft finden Sie die Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG. Angaben zu Forschung und Entwicklung entfallen. Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Frankfurt, 03. April 2024

Thomas F. Seppi

Martin Wirth

Raik Hoffmann

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