Quantilient GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Raik Hoffmann seit 28.9.2017 | Vorstandsmitglied |
Thomas Seppi seit 23.1.2006 | Vorstandsmitglied |
Hans Martin Wirth seit 25.8.2004 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FPM Frankfurt Performance Management AGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 3. Mai 2024 WSB
Revision und Treuhand GmbH
Matthias Volkert, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 20231. Art und Umfang der Prüfung der Geschäftsführung Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner gesetzlichen Pflichten und auf Grund regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichterstattung die Geschäftsführung des Vorstandes während des Geschäftsjahres 2023 sorgfältig überwacht. Die Berichte des Vorstandes erstreckten sich von der Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bis zur Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat hat sich vornehmlich durch mündliche Berichte des Vorstandes über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, den Geschäftsverlauf und wichtige Geschäftsvorfälle der FPM unterrichten lassen. Der Vorstand hat insbesondere Abweichungen des tatsächlichen Geschäftsverlaufs von der Planung erläutert, begründet und mit dem Aufsichtsrat diskutiert. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die für das Risikomanagement getroffenen Maßnahmen und über erkennbar gewordene geschäftliche Risiken berichtet. Darüber hinaus hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates regelmäßig von sämtlichen Mitgliedern des Vorstands über die wesentlichen Geschäftsvorfälle aus allen Geschäftsbereichen informieren lassen. In vier Sitzungen des Aufsichtsrates wurden die Berichte des Vorstandes eingehend mit diesem diskutiert. Insbesondere wurde die Unternehmensplanung bezüglich der Finanz- und Investitionsplanung ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand beraten und überwacht. Die Überprüfung und Überwachung hat zu keinen Beanstandungen geführt. Ausschüsse des Aufsichtsrates wurden nicht gebildet. 2. Stellungnahme zum Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer gemäß § 171 Absatz 2 Satz 3 AktG Der aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft nebst Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind durch den von der Hauptversammlung gewählten und durch den Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer WSB Revision und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde am 03. Mai 2024 ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft und der Lagebericht wurden vom Aufsichtsrat sorgfältig geprüft. Den Bericht des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Abschlussprüfer hat an der Sitzung des Aufsichtsrates bezüglich der Prüfung des Jahresabschlusses teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet. Weiterführende Fragen des Aufsichtsrates wurden durch den Abschlussprüfer zur vollständigen Zufriedenheit des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat ist mit der Prüfung des Abschlussprüfers, welcher zur Erteilung des uneingeschränkten Bestätigungsvermerkes des Jahresabschlusses 2023 der Gesellschaft geführt hat, einverstanden. 3. Erklärung zur Billigung des vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlusses gemäß § 172 AktG (Feststellung des Jahresabschlusses) Der Aufsichtsrat billigt nach entsprechender Prüfung den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ohne weitere Einwendungen und stellt damit den Jahresabschluss in der vorgelegten Form fest. Dem Lagebericht haben wir zugestimmt; dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzverlustes schließen wir uns an.
Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024 Für den Aufsichtsrat Vertreten durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Mathias Hanten Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023FPM Frankfurt Performance Management AGFrankfurt am MainAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023FPM Frankfurt Performance Management AGFrankfurt am Main
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023FPM Frankfurt Performance Management AGFrankfurt am MainAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die für Wertpapierinstitute geltenden Rechnungslegungsvorschriften (§§ 340ff. HGB/RechKredV) fanden im Geschäftsjahr 2023 Anwendung. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Forderungen an Kreditinstitute sowie Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennbetrag bewertet. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 273.652,51 waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses ausgeglichen. Die Bewertung der Aktien und der anderen nicht verzinslichen Wertpapiere erfolgt mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, sofern der Marktpreis am Abschlussstichtag unterhalb der Anschaffungskosten liegt. Die Werte der Aktien und anderen nicht verzinslichen Wertpapieren betragen zum Bilanzstichtag:
Erworbene immaterielle Anlagewerte sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital sowie die eigenen Anteile werden zum Nennbetrag ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Angaben zu Investmentvermögen Das Unternehmen hält mehr als 10 % der Investmentanteile an der FPM Funds Ladon (WKN A0HGEX) der Investmentgesellschaft FPM Funds SICAV, Luxemburg (Fondskategorie Aktienfonds Deutschland). Der Buch- und Marktwert dieser Investmentanteile lauten wie folgt (§285 Nr. 26 HGB): Buchwert: EUR 1.913.400,00 Marktwert: EUR 1.913.400,00 Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 0,00. Eine tägliche Rückgabe der Anteile ist möglich. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (EUR 83.690 / Vorjahr: EUR 85.948), Rückstellungen für die Prüfung und Erstellung des Jahresabschlusses auf den 31. Dezember 2023 (EUR 91.250) / Vorjahr: EUR 91.630), Rückstellungen für die Aufsichtsratsvergütung (EUR 76.000 / Vorjahr: EUR 66.000) sowie aus Urlaubsrückstellungen (EUR 59.018 / Vorjahr: EUR 54.194) zusammen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 38.939,13 (Vorjahr: EUR 45.070,77). Latente Steuern Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde kein Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten besteht aus dem bis zum 31. März 2024 geschlossenen Mietvertrag eine Verpflichtung zur Zahlung einer jährlichen Miete in Höhe von EUR 90.840. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge und Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit Rückstellungen Die Zinserträge betragen EUR 34.718,81 (Vorjahr: EUR 943,26). Die Zinsaufwendungen betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen EUR 1.869,00 (Vorjahr: EUR 943,00). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Außerplanmäßige Abschreibungen Bei den Finanzanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 949.142,51 (Vorjahr: EUR 0,00) auf den niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag vorgenommen. Pflichtangaben nach RechKredV Fristengliederung nach § 9 RechKredV Restlaufzeiten bis 3 Monate
Restlaufzeiten mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
Angaben nach § 34 RechKredV § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV Die Erträge nach § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV werden ausschließlich im Inland erzielt. Angaben nach § 35 RechKredV § 35 Abs. 1 Nr. 1 RechKredV: Börsennotierte Wertpapiere
§ 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV: Sonstige Vermögensgegenstände
§ 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV: Sonstige Verbindlichkeiten
§ 35 Abs. 1 Nr. 4 RechKredV: Sonstige betriebliche Erträge
§ 35 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV: Betriebs- und Geschäftsausstattung
Angaben nach den Regelungen des Aktiengesetzes Aktienkapital und Aktiengattung Das Grundkapital ist eingeteilt in 70.000 nennbetragslose Stückaktien zu je EUR 1 (EUR 70.000). Die Aktien lauten auf den Inhaber. Angaben über das genehmigte Kapital Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 9. August 2027 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe von bis zu 35.000 neuen Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals bis zu insgesamt EUR 35.000 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Eigene Aktien Im laufenden und vorangegangenen Geschäftsjahren wurden eigene Aktien wie folgt erworben und verkauft:
Der Anteilerwerb erfolgte zum Zwecke der Ausgabe an die Mitarbeiter. Der Anteil am Grundkapital beträgt 4,97%. Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von EUR 35.000. Gesetzliche Rücklage Auf Grund der Höhe der in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 3 HGB eingestellten Beträge wurde auf die Bildung der gesetzlichen Rücklage nach § 150 Abs. 1 AktG verzichtet (§ 150 Abs. 2 AktG in Verbindung mit § 272 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 3 HGB). Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen
Sonstige Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 5 Mitarbeiter (Vorjahr 5) beschäftigt. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die als Aufwand behandelte Vergütung für geleistete Tätigkeit der Mitglieder des Vorstandes im Berichtsjahr beträgt EUR 427.500. Die Aufsichtsratstätigkeiten für das Geschäftsjahr 2023 werden mit EUR 36.000 vergütet. Die gesamte Aufsichtsratsvergütung für das Geschäftsjahr 2023 ist noch nicht zur Auszahlung gelangt und wird unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen. Mitarbeiter der FPM Frankfurt Performance Management AG - Mandate nach § 340a Abs. 4 Nr. 1 HGB
Honorar des Abschlussprüfers Als Honorar des Abschlussprüfers wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Aufwand in Höhe von EUR 33.320 für Abschlussprüfungsleistungen sowie ein Aufwand in Höhe von EUR 5.950 für sonstige Leistungen (anteiliges Honorar für die WpHG-Prüfung der Jahre 2020 - 2023) berücksichtigt. Das gesamte Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Bilanzverlust in Höhe von EUR 1.374.197,24 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Aktienbuchwert
Der Wert einer ausgegebenen Aktie (je EUR 1) auf Basis des buchmäßigen Eigenkapitals beträgt EUR 91,62 (net asset value). Unter Berücksichtigung der stillen Reserven in den Aktien und nicht verzinslichen Wertpapieren ergibt sich ein Wert pro ausgegebener Aktie (je EUR 1) in Höhe von EUR 114,15. Auf Grund der sich aus der Änderung des Investmentsteuergesetzes ergebenden Wechselwirkungen in der Berechnung der latenten Steuerbelastung unterbleibt deren Berechnung. Unterschrift des Vorstandes
Frankfurt, Martin Wirth Thomas Seppi Raik Hoffmann ANLAGENSPIEGEL für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023FPM Frankfurt Performance Management AGFrankfurt am Main
LAGEBERICHT 2023Wir gliedern unseren Lagebericht wie folgt:
1. Geschäft und Rahmenbedingungen Die FPM Frankfurt Performance Management AG (FPM AG) ist eine eigentümergeführte Asset-Management-Gesellschaft, beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Gegenstand der Gesellschaft ist gemäß § 2 Abs. 1 der Satzung in der Fassung vom 10. August 2022 die Erbringung von Finanzdienstleistungen in Form der Anlageberatung, der Anlage- und Abschlussvermittlung sowie der Finanzportfolioverwaltung im Sinne des WpIG. Die Gesellschaft konzentriert sich auf das Management von Investmentfonds. Die FPM AG will im Markt eine nachhaltig sichtbare Rolle im Bereich der auf deutsche Aktien fokussierten Aktienfonds einnehmen und die vorhandene Marktposition ausbauen. Im Berichtsjahr haben keine wesentlichen Änderungen der organisatorischen oder personellen Verhältnisse stattgefunden. Innerhalb des Aktionärskreis der Gesellschaft ergaben sich keine bedeutenden Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Der Aktionärskreis stellt sich wie folgt dar: 75,2 % der FPM Aktien werden durch drei Vorstände der FPM AG gehalten, weitere Aktionäre sind Mitarbeiter (2,9 %), zwei Aufsichtsratsmitglieder sowie 6 Privatpersonen - darunter ein ehemaliges Vorstandsmitglied - (16,9 %). Aktuell hat die Gesellschaft 5,0 % eigene Aktien im Bestand. Die FPM AG wurde in 2023 durch die Vorstände Martin Wirth (Fondsmanagement), Thomas F. Seppi (COO) und Raik Hoffmann (Vertrieb, Marketing) geführt. Der Aufsichtsrat setzt sich aus Dr. Mathias Hanten (Vorsitzender), Roger Höhener (Stellvertreter) sowie Christof Schörnig zusammen. Unternehmen, die von einem Vorstand der FPM AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht, gemeinsam geführt oder maßgeblich beeinflusst werden, sind:
Im Jahr 2023 verzeichneten die internationalen Aktienmärkte per Saldo deutliche Gewinne. Allerdings war die Entwicklung nicht einheitlich. Nach einem soliden Start ins Jahr ins Jahr stagnierte die Kursentwicklung im weiteren Verlauf des Jahres per Saldo. Die schwache Konjunktur, die sich bereits 2022 abgezeichnet hatte, führte zwar nicht zu den üblicherweise befürchteten Gewinneinbrüchen. Allerdings setzte sich die schwache Performance der Nebenwerte global und auch in Deutschland fort, ungeachtet der historisch gesehen sehr niedrigen Bewertung. Dagegen verzeichneten die großkapitalisierten Titel überproportionale Kursgewinne. Mit der Abschwächung der Konjunktur kam es auch zum Rückgang der zuvor deutlich gestiegenen Zinsen, was wiederum die in den letzten Jahren und immer noch sehr beliebten Qualitätstitel begünstigte. Ebenfalls ungeachtet ihrer teils hohen Bewertung. Die Inflationsrate sank ebenfalls auf breiter Front, was die Ertragskraft rohstoffnaher Titel sowie eher zyklischer Unternehmen teilweise negativ beeinflusste. In Summe weisen die Aktienmärkte eine extreme Schlagseite auf. Die größten Aktien in allen Regionen sind die deutlichen Outperformer. Teilweise erreichen Unternehmensbewertungen Größenordnungen, die vor ein paar Jahren kaum vorstellbar waren. Ob dies tatsächlich durch die eigentliche Ertragskraft untermauert ist, wird man in ein paar Jahren sehen. Die große Masse der börsennotierten Unternehmen handelt dagegen auf Bewertungsniveaus, die man sich ebenfalls kaum vorstellen konnte, allerdings deshalb, weil sie so niedrig sind. Für die FPM AG war 2023, ein Geschäftsjahr, in dem ein Bilanzverlust in Höhe von 1.374 TEUR entstanden ist. Im Berichtszeitraum sind die Assets under Management (AuM) im Vergleich zum Vorjahr mit positiver Performanceentwicklung von ca. 131 Mio. Euro auf ca. 142 Mio. Euro gestiegen. Die Mittelbewegungen der Luxemburger Fonds hielten sich die Waage, während der SM-Cap und Ladon ca. 2,9 Mio. Abflüsse verzeichneten, erfolgte im All-Cap ein Zufluss von ca. 3 Mio. Euro. Alle Fonds mit Ausnahme des Ladon haben mit einer positiven Performance das Jahr 2023 beendet. Die sehr negative Entwicklung des Ladon hatte mit 949 TEUR maßgeblichen Einfluss auf die Höhe des Bilanzverlustes. Die Mitarbeiterzahl (inklusive Vorstände) belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 8 Mitarbeiter (Vorjahr: 8). In 2023 gab es keine personellen Veränderungen. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft (Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage) Die Bilanzsumme hat sich von Mio. € 7,4 im Vorjahr auf Mio. € 6,4 reduziert. Das Eigenkapital der FPM AG ist auf Mio. € 6,1 um Mio. € 1,0 (Vorjahr Mio. € 7,1) gefallen. Damit beträgt der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme 94,6 % (Vorjahr 95,3 %). Der Provisionsüberschuss beträgt Mio. € 1,2 (Vorjahr Mio. € 1,0). Dieser besteht im Geschäftsjahr 2023 aus vereinnahmter Management Fee und einer erfolgsbezogenen Vergütung Mio. € 0,3 (Vorjahr Mio. € 0,0). Der Bilanzverlust 2023 beläuft sich auf Mio. € 1,37 (Vorjahr: Bilanzverlust Mio. € 0,29). Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde im März 2023 aufgrund der zur Kostendeckung erforderlichen zu niedriger Höhe der Assets under Management ein EBIT von zusätzlich Minus Mio. € 0,5 prognostiziert. Berücksichtigt man das negative Ergebnis der Abschreibung auf Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere in Höhe von Mio. € 0,95, so ergibt sich ein operativer Verlust in Höhe von Mio. € 0,43. Es ist erfreulich, dass trotz einer größeren EDV-Investition (Umzug in die Cloud) der operative Bilanzverlust so geringgehalten werden konnte. Die Vermögenssituation der FPM AG ist weiterhin sehr positiv. Es werden weiterhin hohe Anteile des Eigenkapitals in den eigenen Fonds gehalten. Die FPM AG verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel (täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute) in Höhe von Mio. € 0,3 (Vorjahr Mio. € 1,9). Sowie andere Forderungen, u. a. Festgelder mit einer gestaffelten Fälligkeit in Höhe von Mio. €1,5 (Vorjahr Mio. € 0). Die liquiden Mittel werden in Form von Bankguthaben bei der Deutsche Bank AG gehalten. Somit ist die Vermögens- und Finanzlage der FPM AG weiterhin ausreichend bis gut. Ein zu erwartender Fehlbetrag im Geschäftsjahr 2024 kann aufgrund der Kapitalausstattung der Gesellschaft aufgefangen werden. 3. Angaben zum bisherigen Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2024 Seit Anfang des Jahres konnte die FPM AG in den ersten 3 Monaten sich ähnlich wie der deutsche Aktienmarkt entwickeln. Die größeren Marktgewichte konnten besser als die Small und Mid-Caps performen. Der Fonds FPM Funds Ladon hat in den ersten 3 Monaten leider weitere 22 Prozent verloren. Die FPM AG hat am Ende des ersten Quartals (Haupttermin) keine erfolgsbezogene Vergütung in den Produkten erzielen können. Somit gibt es aktuell für 2024 keine positive Gegenposition für das negativ prognostizierte Ergebnis. Ein wesentlicher Schwerpunkt im ersten Quartal 2024 war die Planungen von Marketingaktivitäten sowie aktive Besuche von Investoren, auch durch die verantwortlichen Fondsmanager. Ebenso die Projektierung einer Umstellung des FPM Funds Ladon von §8 zurück in §6 der Offenlegungsverordnung. Die neuen Inhalte / Anforderungen der Taxonomie und deren Auswirkung auf die bestehenden Produkte wurden analysiert. Ebenso hat die Umsetzung der DORA, welche mit diversen Veränderungen und Vertrags Erstellungen/ -Anpassungen verbunden ist begonnen. Hier ist man im engen Austausch mit dem Fondsverband BVI. 4. Risikobericht Die Geschäftstätigkeit sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der FPM AG hängen von verschiedenen Faktoren ab, deren Eintritt nicht immer vorhersehbar ist und nur zum Teil oder überhaupt nicht von der Gesellschaft beeinflusst werden können. Aus dieser Situation resultieren Risiken, die nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FPM AG haben könnten. Der Vorstand hat in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat folgende Risikoleitsätze festgelegt:
Alle Vorstände sind, unabhängig von der internen Zuständigkeitsregelung, für die ordnungsgemäße Durchführung des Risikomanagements verantwortlich. Hierzu gehören nach der Risikostrategie der FPM AG insbesondere die Limitierung und die Überwachung der sich aus den Geschäften ergebenden Risiken im Rahmen eines Risikocontrollings sowie der operationalen Risiken. Die Vorstände sind verantwortlich für die Einleitung von Risikobegrenzungsmaßnahmen, der Überwachung von Fraud-Risiken und deren Nachhalten. Die Risikomanagementziele und -methoden wurden in einem Risikohandbuch zusammengeführt. Im Ergebnis hieraus werden für die FPM AG regelmäßig die Risikotragfähigkeit und Liquiditätsrisiken gemessen sowie für die Gesellschaft Stresstests durchgeführt. Risikomanagement ist für die FPM AG keine einmalige Aktion, sondern wird als permanenter dynamischer Prozess im Sinne eines Regelkreises innerhalb der FPM AG durchgeführt. Der Risikomanagementprozess besteht dabei aus Elementen zum systematischen Umgang mit Risiken. Dazu zählen:
Der Vorstand der FPM AG hat folgende Risikodefinition verabschiedet: "Risiken definieren wir nicht nur als unternehmensbestandsgefährdende, sondern auch als den Unternehmenserfolg signifikant beeinflussende Aktivitäten, Ereignisse und Entwicklungen." Die FPM AG berücksichtigt im Rahmen ihres Risikomanagementansatzes alle für die Gesellschaft wesentlichen (auch über die Handelsgeschäftstätigkeit hinausgehende) Risiken sowie eine damit verbundene Risikokonzentration. Der Vorstand verschafft sich zur Beurteilung der Wesentlichkeit der einzelnen Risiken regelmäßig mit einer Risikoinventur einen Überblick über das Gesamtrisikoprofil. Das Gesamtrisikoprofil beinhaltet z. B. neben der grundsätzlichen Aufnahme aller innerbetrieblichen Risiken auch deren Beurteilung im Hinblick auf das Gesamtunternehmen. Auf bestandsgefährdende Risiken geht er dabei besonders ein. Adressenausfallrisiken bestehen nur gegenüber der Deutsche Bank AG in Höhe der verwalteten Kontoguthaben sowie kurzfristig in Höhe der jeweils fälligen Fee's gegenüber Universal Investment. Risiken, die in Abhängigkeit von der Geschäftstätigkeit neben den in den MaRisk genannten Risiken noch entstehen können, wurden in das Gesamtrisikoprofil der FPM AG in das Handbuch/Kompendium "Risikomanagement" aufgenommen und in die Risikosteuerungs- und -controllingprozesse integriert. Die Klassifizierung der Risiken erfolgt im Rahmen der Überprüfung des Risikoprofils mindestens jährlich. Die FPM AG berücksichtigt insbesondere Geschäftsrisiken, Marktrisiken, Nachhaltigkeitsrisiken, Ablaufrisiken, Liquiditätsrisiken sowie sonstige Risiken. Die FPM AG wird sich regelmäßig mit den das Unternehmen betreffenden Nachhaltigkeitsrisiken auseinandersetzen. Wir werden alle wesentlichen Risiken identifizieren, bewerten und zukünftig überwachen, dabei werden wir Nachhaltigkeitsrisiken im Unternehmen aktiv steuern und kommunizieren. Die FPM AG wird dabei die Good-Practice-Ansätze, unter Berücksichtigung des Proportionalitätsprinzips, des durch die BaFin veröffentlichten Merkblattes zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigen. Nachhaltigkeit ist auch in der Vergangenheit kein Fremdwort für die FPM AG gewesen. Bereits seit langem agieren wir im Interesse der Umwelt, berücksichtigen Soziales wie auch Corporate Governance, sowohl in unseren Anlageprozessen als auch in unserem eigenen Tun als Gesellschaft. Dabei ist die Reputation der FPM AG stets ein wichtiger Aspekt für uns. Ausreichend nachhaltige Aktivitäten in der Außen- und Innenwahrnehmung, welche das Vertrauen unserer Vertragspartner und Mitarbeiter nach sich ziehen, spielen in unseren Entscheidungsprozessen eine wesentliche Rolle. Weiterhin besteht das Risiko, dass die Performance unserer Produkte, insbesondere im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, nicht zufriedenstellend ausfällt. Da die konservative, qualitätsorientierte Investmentstrategie des Fondsmanagements nicht für alle Kunden die maßgebliche Kauf- bzw. Haltemotivation ist, sondern in vielen Fällen auf Positionierungen in Ranglisten geachtet wird, ist eine wettbewerbsfähige Performance sehr wichtig. Die typischen Risiken (Preisänderungs-, Ausfall- oder Liquiditätsrisiken) aus den hauptsächlich verwendeten Finanzinstrumenten (Fondsanteile und Investmentaktien der FPM Funds, sowie Kontoguthaben) sind fester Bestandteil der regelmäßigen Risikomanagementanalysen. Im Bereich der operationalen Risiken, Ablauf- sowie sonstigen Risiken (insbesondere regulatorischen Risiken) lag der Schwerpunkt 2023 für die FPM AG auch weiterhin auf der strukturellen und organisatorischen Verbesserung und Anpassung an die zahlreichen neuen gesetzlichen Regelungen. Zudem erfolgte die Erstellung von weiteren Arbeitsanweisungen und die Aktualisierung von Richtlinien. Potenzielle operationelle Risiken für die FPM AG liegen in der Personalausstattung. Die FPM AG verfügt über ausreichende personelle Ressourcen im Fondsmanagement, Vertrieb und Verwaltung. Ein Ausfall von Führungskräften, insbesondere im Fondsmanagement, könnte wesentliche nachteilige Auswirkungen auf die FPM AG haben. Festzuhalten ist, dass nach die Corona-Krise die Anzahl der physischen Unternehmensbesuche in unserem Hause abgenommen hat, dagegen ist die Anzahl der digitalen Unternehmensgespräche erheblich gestiegen. Weder die Corona-Krise noch der Russlandkrieg führte zu technischen oder operativen Risiken für die FPM AG. Die FPM AG befand sich jederzeit personell, operativ, technisch und wirtschaftlich in der Lage uneingeschränkt ihren Verpflichtungen gegenüber Kunden, Mitarbeitern und Eigentümern nachzukommen. Insbesondere die implementierte Risikosteuerung in Verbindung mit der Geschäftsstrategie führte zu schnellen transparenten, belastbaren Informationen. 5. Prognosebericht Nachdem sich die Welt an Krisen aller Art anscheinend gewöhnt hat und mit ihnen umgehen kann, sehen wir den Ausblick als in Summe positiv an. In erster Linie aufgrund der niedrigen Bewertung in wesentlichen Marktsegmenten. Die Inflation könnte sich als hartnäckiger erweisen als angenommen. Zudem belegen in unseren Augen spekulative Exzesse, dass die Notenbanken möglicherweise noch nicht ausreichend restriktiv aufgestellt sind. Geopolitisch war die Lage ebenfalls schon einmal erfreulicher. Auf der anderen Seite haben sich die Volkswirtschaften global in jeder Hinsicht als fähig zur Anpassung erwiesen, so dass Untergangsszenarien heute unpassender als in der Vergangenheit sein sollten. Am Ende bestimmt das tägliche Leben der Menschen ihren Bedarf und ihre Nachfrage nach Produkten und Diensten, und diese entwickeln sich offensichtlich weniger spektakulär als dies angesichts der Medienberichte über die Probleme aller Art auf den ersten Blick zu erwarten wäre. Insofern sehen wir es als angemessen an, von einer eher langsamen, aber halbwegs stabilen Entwicklung der Volkswirtschaften auszugehen, was dementsprechend den Unternehmen erlauben wird, ihre normalen Geschäfte zu machen und was dann wiederum angesichts der niedrigen Bewertungen zu positiven Renditen für ihre Investoren führen sollte. Der Vorstand der FPM AG ist der Ansicht, dass sich der deutsche Aktienmarkt auf einem belastbaren Niveau befindet. Und somit gehen wir trotz aller Rezessionsängste von einem deutlich besseren Jahr 2024 aus. Mit unserer Unternehmensstrategie verfolgen wir weiterhin das Ziel, Investoren qualitativ besonders hochwertige Fondslösungen zu offerieren. Hier ist es insbesondere Aufgabe, die negative Entwicklung im Ladon zu stoppen und diesen zurück auf Erfolgsspur zu bringen. Durch die vorhandene Kapitalausstattung ist die FPM AG auch im laufenden Geschäftsjahr 2024 in der Lage, gezielt in wirtschaftlich sinnvolle Expansionsprojekte zu investieren. Sollte das Management für institutionelle Kunden erfolgreich verlaufen und die damit verbundenen administrativen Aufgaben betriebswirtschaftlich sinnvoll darstellbar sein, besteht für die FPM AG die Möglichkeit, institutionellen Kunden Produkte auch in der Form von Spezialfonds oder als individuelle Vermögensverwaltung anzubieten. Diese Produkte haben eine geringere Marge. Jedoch könnten sich hier für die FPM AG neue zusätzliche Marktchancen ergeben. Für die nächsten drei Jahre erwartet die FPM AG eine positive Geschäftsentwicklung, wobei die Erträge in dieser Zeit die Kosten wahrscheinlich nicht decken werden. Die Hauptziele der FPM AG liegen in einer angemessenen Geschäftsausweitung durch den Absatz der bestehenden Produkte, Aufbau von institutionellen Produkten, vor allem aber in einer guten Performance der Produkte. Wir erwarten auf Basis der aktuellen Asset under Management für das Geschäftsjahr 2024 ohne die nicht planbare erfolgsbezogene Vergütung ein negatives EBIT von ca. Mio. € 0,5. Insbesondere die Kosten für Investorenbesuche, EDV-Sicherheit (DORA), Energie und Reisekosten werden wahrscheinlich höher als im abgelaufenen Jahr ausfallen. Eine seriöse Beurteilung ist durch den Russlandkrieg in der Ukraine und den daraus folgenden wirtschaftlichen Themen kaum möglich. Im Hinblick auf diese kriegerische Auseinandersetzung betreffen fallende Börsenkurse natürlich auch die FPM Produkte, wobei nicht nur ein fallender Deckungsbeitrag negativ wäre, sondern wahrscheinlich auch die Motivation Interessierter zu neuen Investments abnehmen könnte. Da weltweit die Märkte nahe ihren Höchstständen notieren, müsste man sogar mit Abflüssen rechnen. Unter einer Annahme, dass diese Rahmenbedingungen sich nicht schnell verbessern, wird ein möglicher EBIT-Verlust höher als gerade prognostiziert ausfallen. Kalkulatorisch erhöht sich das negative EBIT bei einem zehnprozentigen Marktpreisrückgang um weitere ca. Mio. € 0,1. In unseren Fonds bleiben wir unserer langjährigen erfolgreichen Investmentstrategie treu. Diese Kontinuität führt dazu, dass die FPM AG weiterhin nicht auf kurzfristige Marktbewegungen setzt, sondern Investments nach den bewährten Qualitätsstandards tätigt. 6. Sonstiges Im Anhang des Jahresabschlusses der Gesellschaft finden Sie die Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG. Angaben zu Forschung und Entwicklung entfallen. Zweigniederlassungen bestehen nicht.
Frankfurt, 03. April 2024 Thomas F. Seppi Martin Wirth Raik Hoffmann |
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