Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 12095
Eingetragen
17.6.2014
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Übernahme der Geschäftsführung und persönlichen Haftung bei anderen Gesellschaften, insbesondere bei der mf GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Bogen, sowie Geflügelzerlegung und sämtliche damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Mike Friedrich
seit 17.6.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Waldemar-Scherl-Straße 14, 94369 Rain
22.500 €
90.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

mf Gruppe GmbH

Bogen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2018

Lagebericht

Präambel

Die mf Gruppe GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Straubing unter HRB 12095, war zum 30.06.2018 mit einem Stammkapital von TEUR 25 ausgestattet. Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der Geschäftsführung und persönlichen Haftung bei anderen Gesellschaften, insbesondere bei der mf GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Bogen, sowie Geflügelzerlegung und sämtliche damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Das Unternehmen besteht seit 2014 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr im Durchschnitt 452 Arbeiter beschäftigt.

Die mf Gruppe GmbH zeichnet sich durch die Erfahrung in den Bereichen Dienstleistung und Werkverträge aus. Unsere größte Herausforderung seit jener Zeit ist die Fa. Wiesenhof - Marktführer in Deutschland im Geflügelbereich.

Die Kernkompetenz der mf-Gruppe liegt in der Lebensmittelverarbeitung jeglicher Art. Für die industrielle Fleischverarbeitung ist unsere Firma mit sämtlichen Maschinentechniken ausgerüstet.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Sachverständigenrat rechnet für das Jahr 2019 für Deutschland mit einer Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 % und für 2020 mit 1,6 % .Somit hat sich die Konjunktur weiter wie in den Vorjahren positiv entwickelt.

Der Aktienmarkt zeigte sich jedoch zuletzt schwächer. Die wichtigsten Indizes unterlagen im Verlauf 2018 erheblichen Schwankungen und verloren im letzten Quartal 2018 einiges an Boden gegenüber dem Jahresbeginn.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Fleischverzehr in Deutschland ist im Jahr 2017 nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, des Thünen-Instituts und der BLE von 60,5 kg pro Kopf und Jahr auf 59,7 kg gesunken. Während der Verzehr von Rind- und Kalbfleisch sowie von Geflügelfleisch zulegte, weist der Verzehr aller anderen Fleischarten eine rückläufige Entwicklung auf.

Die Produktionsentwicklung der deutschen Fleischwarenindustrie ist in den zurückliegenden Jahren positiv verlaufen. In den letzten sechzehn Jahren legte die Produktionsmenge von 1,379 Mio. Tonnen (2002) auf 1,551 Mio. Tonnen im zurückliegenden Jahr 2018 um mehr als 170.000 Tonnen zu. Nicht eingerechnet sind Snack- und Convenienceartikel, Fertiggerichte und Schinken, die statistisch nicht erfasst werden.

Geschäftsverlauf

Lage

Ertragslage

Die Umsatzerlöse verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 2,9 auf Mio. EUR 13,2. Dies bedeutet einen Rückgang um 18,2 %. Ursache für den Rückgang ist die Schließung des Standortes in den Niederlanden.

Dieser Umsatzrückgang konnte nicht vollständig über die niedrigeren Kosten kompensiert werden.

Die Personalaufwendungen verringerten sich um 13,9 % von Mio. EUR 12,5 auf Mio. EUR 10,8. Dies bedeutet einen absoluten Rückgang von Mio. EUR 1,7.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um Mio. EUR 0,6 (20,6 %) von Mio. EUR 2,7 im Vorjahr auf Mio. EUR 2,1 im Geschäftsjahr.

Auf Grund dieser Entwicklung verringerte sich der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 151,8 (42,5 %) von TEUR 356,8 auf TEUR 205,1.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist wie im Vorjahr gut. In unserer Bilanz weisen wir flüssige Mittel in Höhe von TEUR 366,8 (Vj. TEUR 1.052,1) aus. Unsere Zahlungsphilosophie ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Liquiditätssituation kann weiterhin als gut bezeichnet werden. Alle Finanzierungen erfolgen aus dem laufenden Cash-Flow. Der Cash-Flow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibung) des Geschäftsjahres 2018 beläuft sich auf TEUR 206,9.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich um 28,7 % auf TEUR 1.935,1 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.715,5). Ursächlich dafür ist im Wesentlichen der Rückgang beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 685,3 von TEUR 1.052,1 auf TEUR 366,8.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren ebenfall rückläufig und verringerten sich um TEUR 286,4 auf TEUR 584,8.

Die sonstigen Vermögensgegenstände nahmen hingegen um TEUR 191,8 auf TEUR 976,1 zu.

Das Anlagevermögen reduzierte sich um die Abschreibungen in Höhe von TEUR 1,9 auf TEUR 4,1.

Das Eigenkapital beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 194,7 und verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 344,9 (63,9 %).

Die Rückstellungen stiegen um TEUR 38,3 auf TEUR 294,8 an.

Die Verbindlichkeiten nahmen um TEUR 473,7 auf TEUR 1.445,7 ab. Dies ist im Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, die im Geschäftsjahr TEUR 472,0 (Vj. TEUR 901,3) auswiesen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich geringfügig von TEUR 1.018,1 auf TEUR 973,6.

Prognosebericht - Ausblick

Der Fleischverbrauch in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf das niedrigste Niveau seit mehr als zwei Jahrzehnten gesunken. Wie aus vorläufigen Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervorgeht, verspeiste der Bundesbürger 2017 im Schnitt rund 59,7 Kilogramm Fleisch; das waren fast 800 Gramm weniger als ein Jahr zuvor.

Vor zehn Jahren waren im Durchschnitt noch 62,4 Kilo auf den Teller gekommen.

Einer wachsenden Beliebtheit erfreut sich hingegen seit Jahren Geflügelfleisch, das bei den Verbrauchern oft als "gesünder" angesehen wird und in der Küche leicht zuzubereiten ist. Der Verzehr lag im vergangenen Jahr bei 12,4 kg; das waren fast 1,7 kg oder 16 Prozent mehr als 2007. Die Zuwachsraten haben sich allerdings zuletzt abgeschwächt.

Dem rückläufigen Fleischverbrauch stand in den vergangenen zehn Jahren eine wachsende Fleischproduktion in Deutschland gegenüber. Diese ist, gemessen an der Bruttoeigenerzeugung, seit 2007 um fast eine Million Tonnen oder 13 Prozent auf 8,48 Mio. t gestiegen.

Einen maßgeblichen Anteil daran hatte die expandierende Geflügelfleischerzeugung, die in der vergangenen Dekade um gut ein Drittel auf 1,72 Mio. t zugelegt hat. Der Anteil des Geflügelfleischs an der gesamten Fleischproduktion ist damit von 17,0 Prozent auf 20,3 Prozent gewachsen.

Die Geschäftsleitung prognostiziert für das Geschäftsjahr 2018/2019 Umsatzerlöse in Höhe von Mio. EUR 13,5 und ein deutlich höheres Ergebnis als im Vorjahr.

Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Gesamtwirtschaftliches Risiko und Branchenrisiko

Ausschlaggebend für die Entwicklung der mf Gruppe GmbH ist die konjunkturelle Entwicklung, sowie die Entwicklung in der Lebensmittelbranche. Negative Auswirkungen auf den Absatz können Lebensmittelskandale haben.

Risikomanagementsystem

Das Unternehmen ist durch geschäftliche Aktivitäten Risiken ausgesetzt, die mit dem unternehmerischen Handeln korrelieren. Ein Risikomanagementsystem und Controlling-System ist im Unternehmen implementiert, um Risiken und unternehmerische Fehlentscheidungen zu verhindern.

Verschiedene Versicherungsverträge wurden zur Minimierung von Schadenereignissen abgeschlossen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Bilanz der mf Gruppe GmbH ist durch die Positionen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten gekennzeichnet.

Das Unternehmen finanziert sich bewusst selbst, um mögliche finanzielle Risiken zu verhindern. Die Finanzierungspolitik ist daher als konservativ zu bezeichnen.

Die Gesellschaft verfügt über einen hauptsächlichen Kunden. Daraus resultieren Risiken, die den Absatz betreffen und eine Abhängigkeit erzeugen.

Ausfall- und Bonitätsrisiken begegnen wir mit Wertberichtigungen. Wir verfügen über ein Debitorenmanagement, das unter anderem regelmäßig die Bonität der Kunden prüft.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

Finanzanlagenrisiken

Finanzanlagerisiken ergeben sich keine.

Personalrisiken

Eine sehr große Herausforderung ist es qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Dieser Trend wird sich in Zukunft fortsetzen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken stellen wir vermehrt Mitarbeiter aus dem europäischen Ausland ein. Und verstärken dort unsere Werbetätigkeiten.

Beschaffungs-/Absatzmarktrisiken

Die Beschaffung weist, abgesehen von Preissteigerungen, keine besonderen Probleme auf.

Die Konzentration auf einen Großkunden birgt gewisse Risiken.

Sonstige Risiken

Unser Unternehmen ist den allgemeinen Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung in der Lebensmittelbranche unterworfen. Zusätzliche unternehmensinterne Risiken werden derzeit mittelfristig nicht gesehen.

Chancenbericht

Aufgrund der sehr guten technischen Ausrüstung sind wir für die Zukunft gut vorbereitet. Auf Grund der modernen Arbeitsmaterialien wird den Mitarbeitern ein gutes Arbeitsumfeld gewährleistet.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir als gering an. Die Nachfrage nach Nahrungsmittel wird immer bestehen. Geflügel findet aufgrund des niedrigeren Kaloriengehaltes größerer Beliebtheit gegenüber anderer Fleischprodukte.

Wir gehen von einer weiterhin positiven Entwicklung unseres Unternehmens sowohl im Hinblick auf die Umsatzerwartung als auch auf die Effektivität unserer unternehmerischen Aktivitäten aus.

Disclaimer

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Die mf Gruppe GmbH übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Lagebericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Bogen, den 24. Juni 2019

mf Gruppe GmbH

Mike Friedrich, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
A. Anlagevermögen 4.140,00 6.082,00
I. Sachanlagen 4.140,00 6.082,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2.658,00 3.520,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.482,00 2.562,00
B. Umlaufvermögen 1.930.937,23 2.709.466,18
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.564.154,88 1.657.403,16
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.564.154,88 1.657.403,16
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 366.782,35 1.052.063,02
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.935.077,23 2.715.548,18

Passiva

   
  30.6.2018
EUR
30.6.2017
EUR
A. Eigenkapital 194.651,71 539.596,14
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 169.651,71 514.596,14
davon Verlustvortrag 35.403,86 -157.750,42
B. Rückstellungen 294.755,60 256.515,00
C. Verbindlichkeiten 1.445.669,92 1.919.437,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 87,62 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 87,62 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.445.582,30 1.919.437,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.445.582,30 1.919.437,04
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.935.077,23 2.715.548,18

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2017 - 30.6.2018
EUR
1.7.2016 - 30.6.2017
EUR
1. Rohergebnis 13.168.289,84 15.645.268,16
2. Personalaufwand 10.754.106,96 12.484.700,04
a) Löhne und Gehälter 8.913.706,80 10.510.314,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.840.400,16 1.974.385,69
3. Abschreibungen 1.942,00 3.737,90
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.942,00 2.030,90
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 1.707,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.115.197,74 2.662.555,46
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 906,33 543,00
davon aus verbundenen Unternehmen 74,38 35,80
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.078,00 686,64
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 89.815,90 137.285,40
8. Ergebnis nach Steuern 205.055,57 356.845,72
9. Jahresüberschuss 205.055,57 356.845,72

Ergebnisverwendung

1.7.2017 - 30.6.2018
EUR
1.7.2016 - 30.6.2017
EUR
9. Jahresüberschuss 205.055,57 356.845,72
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   157.750,42
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 35.403,86  
12. Bilanzgewinn 169.651,71 514.596,14

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die mf GmbH hat ihren Sitz in Bogen und ist beim Registergericht Straubing unter der Nummer 12095 in Abteilung B eingetragen (§ 264 Abs. 1a HGB).

Der Jahresabschluss der mf Gruppe GmbH für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages und anderer Verträge zu beachten.

Für die Bilanz wurde das Gliederungsschema des § 266 HGB verwendet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt in Anhang aufgeführt.

Das Geschäftsjahr beginnt am 01.07.2017 und endet am 30.06.2018.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Das Sachanlegevermögen ist gem. § 253 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und sofern sie der Abnutzung unterliegen um planmäßige Abschreibungen vermindert (§ 253 Abs. 3 HGB).

Es erfolge keine Aktivierung von Fremdkapitalzinsen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten angesetzt und bewertet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten, die mit dem Nennwert zum Bilanzstichtag angesetzt und bewertet werden.

Das Eigenkapital ist zu Nennbeträgen bilanziert.

Der Jahresabschluss ist nach teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt und bewertet.

3. Angaben zur Bilanz

Grundsätze und Methoden der Gliederung entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und sind unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Sachanlagevermögen

Es erfolgten im Geschäftsjahr 2018 keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Die Aufgliederung des Anlagevermögens, sowie der kumulierten Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt (als Anlage zu diesem Anhang). Dieser ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Analgenspiegel zu entnehmen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen haben alle wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von kleiner einem Jahr. Entsprechende Einzelwertberichtigungen für eventuelle zweifelhafte Forderungen bzw. Pauschalwertberichtigungen gemäß den Rechnungslegungsvorschriften nach dem HGB wurden vorgenommen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 979,3 wurden im Wesentlichen Steuererstattungen in Höhe von TEUR 917,3 (ggü. anderen Ländern, Umsatzsteuererstattung, Körperschafts- und Gewerbesteuererstattung), Forderungen ggü. Gesellschaftern in Höhe von TEUR 50,9 (Vj. TEUR 34,3) sowie sonstige Positionen in Höhe von TEUR 11,1 ausgewiesen.

Angaben zu Restlaufzeiten

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einen Jahr beträgt TEUR 0,0 (Vj. TEUR 0,0).

Flüssige Mittel

Die Position besteht aus einem Kassenbestand sowie aus Bankguthaben.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurde für Personalkosten in Höhe von TEUR 234,95 (Vj. TEUR 202,30) und für Abschluss und Prüfung In Höhe von TEUR 13.50 (Vj. TEUR 1,30) zurückgestellt.

Angaben zu Restlaufzeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 973,6 setzen sich wie folgt zusammen:

in EUR 2018 2017
Verbindlichkeiten aus Steuer und Abgaben 603.380,27 471.951,83
Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt 246.306,05 338.293,81
Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer 47.911,22 76.580,29
Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit 43.150,21 120.725,44
Sonstige Verbindlichkeiten 32.874,27 10.555,72
Summe 973.622,02 1.018.107,09

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es besteht eine Mietverpflichtung mit einer monatlichen Nettomiete von EUR 494,35. Der Mietvertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

4. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Anzahl
leitende Angestellte 1
Angestellte 1
gewerbliche Arbeitnehmer 450
Gesamtzahl der beschäftigten Arbeitnehmer 452

Von den Mitarbeitern waren 8 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. Darüber hinaus waren 14 Auszubildende beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Abs. 10 HGB)

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch

Herrn Mike Friedrich, Kaufmann, geführt.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00).

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von Euro 50.946,49 (Vj. Euro 34.320,12)

Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Angabe der Vergütung des Geschäftsführers unterbleibt gemäß §286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit §285 Nr. 9 HGB.

Angaben nach § 285 Nr. 11a HGB

Die mf Gruppe GmbH ist unbeschränkt haftender Gesellschafter (Komplementärin ohne Vermögensbeteiligung) der mf GmbH & Co. KG mit Sitz in Bogen.

Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen.

Honorar Abschlussprüfer

Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Abs. 17 HGB unterbleibt gem. § 288 ABs 2 HGB.

Besonderer Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 205,1 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Jahresüberschuss nach Gewinnverwendung

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres leitet sich folgendermaßen her:

Gewinnvortrag: EUR 514.596,14
Jahresüberschuss: EUR 205.055,57
Ausschüttung: EUR 550.000,00
Bilanzgewinn: EUR 169.651,71

Persönlich haftender Gesellschafter

Die mf Gruppe GmbH ist persönlich haftender Gesellschafter der mf GmbH & Co. KG, Bogen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bogen, 24. Juni 2019

gez. Mike Friedrich

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.07.2017
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen 4.310,90 0 0 0
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.561,43 0 0 0
Summe Sachanlagen 9.872,33 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.872,33 0,00 0,00 0,00
Anschaffungs-, Herstellungs- kumulierte Abschreibungen Zugänge Abgänge
kosten Abschreibungen Geschäftsjahr
30.06.2018
Euro
01.07.2017
Euro
Euro Euro Euro
A.          
I.          
1.          
  3.520,00 790,9 862 0 0
2.          
  2.562,00 2.999,43 1.080,00 0 0
  6.082,00 6.082,00 1.942,00 0 0
  6.082,00 6.082,00 1.942,00 0 0
Umbuchungen kumulierte Zuschreibungen
Euro Abschreibungen 30.06.2018
Euro
Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 30.06.2018
Euro
A.        
I.        
1.        
  0 1.652,90 0 2.658,00
2.        
  0 4.079,43 0 1.482,00
  0 4.140,00 0 4.140,00
  0 4.140,00 0 4.140,00

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.7.2017 - 30.6.2018

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 50.946,49 EUR.

1.7.2016 - 30.6.2017

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 34.320,13 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2019 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei der vorstehenden Bilanz und dem vorstehenden Anhang handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die MF Gruppe GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MF Gruppe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MF Gruppe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

1. entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2018 und

2. vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 30. Juni 2019

PM Münzer & Spindler PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Albert Spindler, Wirtschaftsprüfer

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