Hydratight Injectaseal Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Imran Malik seit 24.2.2026 | Geschäftsführer |
Arnout van de Vendel seit 24.2.2026 | Prokura |
Fabian Hecht seit 24.2.2026 | Geschäftsführer |
Erik de Greef seit 24.2.2026 | Geschäftsführer |
Christian Wilhelmus Helena Huiskens seit 1.4.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Engineered Solutions LP | 83.33% |
ATU Global Holdings II B.V. | 16.67% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Actuant GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 2023I. Grundlagen1. Geschäftsmodell Organisatorische Struktur der Gesellschaft Die in Düsseldorf ansässige Actuant GmbH gehört zur der Enerpac Tool Group, einem diversifizierten globalen Fertigungskonzern mit Hauptsitz in Menomonee Falls/Wisconsin/USA. Die Gesellschafterinnen der Actuant GmbH sind die ATU Global Holdings II BV, Ede/Niederlande (T€ 800 / 16,67%) und Engineered Solutions LP, Mishawaka/Indiana/USA (T€ 4.000 / 83,33%). Über die ATU Global Holdings II BV und die Engineered Solutions LP gehört die Gesellschaft zum Konzern der Enerpac Tool Group. Produkte sowie Absatzmärkte Enerpac ist die Marke mit der Enerpac Tool Group für industriell verwendete Hochdruckwerkzeuge und -ausrüstung tätig ist. Enerpac Tool Group konzentriert sich darauf, den Kunden Produkte und Zubehör zur Kraftmaximierung anzubieten, damit diese ihre Produktivität steigern sowie die Arbeit sicherer machen und einfacher durchführen können. Die Produktpalette umfasst Zylinder, Hebeprodukte und Systeme, integrierte Lösungen im Bereich des Schwerlastenhebens, Verschraubungswerkzeuge, Spannmittel-Produktionsautomatisierung, Pumpen und Ventile sowie Systemkomponenten und Spezialwerkzeuge. Neben dem weltweiten Vertrieb bietet Enerpac aber auch lokale Servicedienstleistungen und Support an. Enerpac bietet das technische Know-how bei der Lieferung von Hydraulikprodukten und -lösungen für praktisch jede Branche (im Bauwesen, dem Bereich der industriellen Fertigung, im Bergbau, im Bereich der Öl- und Gasgewinnung und der Stromerzeugung sowie im Schienenverkehr und Schiffsbau). Innerhalb der Enerpac Tool Group ist die deutsche Tochtergesellschaft Actuant GmbH im Vertrieb von Produkten und der Erbringung von Dienstleistungen des Unterbereiches "Industrial" in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft arbeitet im Bereich Forschung und Entwicklung eng mit der Enerpac Tool Group bzw. den Schwestergesellschaften der Enerpac Tool Group zusammen, um einen kontinuierlichen Verbesserungs- und Innovationsprozess bei den Produkten und Dienstleistungen sicherzustellen. Eigene Forschungs- und Entwicklungskosten sind - wie im Vorjahr - nicht angefallen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 1. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - nicht weiter gesunken (0,0 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, bestätigt sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 28. Juli 2023. "Nach den leichten Rückgängen in den beiden Vorquartalen hat sich die deutsche Wirtschaft im Frühjahr stabilisiert", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im 4. Quartal 2022 hatte die Wirtschaftsleistung um 0,4 % und im 1. Quartal 2023 um 0,1 % gegenüber den jeweiligen Vorquartalen abgenommen. Nach zwei Rückgängen in Folge nahmen die preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben im 2. Quartal 2023 im Vergleich zum 1. Quartal 2023 leicht um 0,1 % zu. Der private Konsum sank nach den Rückgängen im Winterhalbjahr nicht weiter und stabilisierte sich (0,0 %). Die Konsumausgaben des Staates erholten sich nach den teils merklichen Rückgängen in den Vorquartalen und stiegen leicht um 0,1 %. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 2. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,6 % niedriger als im 2. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang geringer (-0,2 %), da im 2. Quartal 2023 ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als im 2. Quartal 2022. (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/08/PD23_336_811.html) 2. Absatz- und Beschaffungspolitik Hinsichtlich der Absatzpolitik wird auf die Ausführungen in Abschnitt "I.1. Geschäftsmodell" verwiesen. Die von der Actuant GmbH vertriebenen Produkte werden hauptsächlich von verbundenen Unternehmen bezogen: ENEDC (European Distribution Centre) der Actuant Corporation in Ede/Niederlande, Enerpac Heavy Lifting Technology BV in Hengelo/Niederlande, Enerpac Spain SL in Madrid/Spanien und Hydratight Ltd in Cramlington/Vereinigtes Königreich. 3. Personal - und Sozialbereich Der Personalbestand der Gesellschaft beläuft sich im Geschäftsjahr 2022/23 auf durchschnittlich 10 (Vorjahr 14) Mitarbeiter. 4. Umweltschutz Die Actuant GmbH richtet sich nach den lokalen Umweltschutzrichtlinien und -gesetzen sowie den internen Richtlinien und globalen Vorgaben der Muttergesellschaft. 5. Finanzierung Die laufende Finanzierung der Gesellschaft erfolgt hauptsächlich über das Cash-Management mit der ATU Euro Finance BV, bzw. aus dem laufenden Cashflow der Gesellschaft. Die Cash-Pool-Forderungen (einschließlich Zinsen) gegenüber der ATU Euro Finance BV belaufen sich zum Bilanzstichtag 31. August 2023 auf T€ 710 (Vorjahr Verbindlichkeit von T€ 412). 6. Analyse des Geschäftsverlaufs Die Gesellschaft gehört zur Enerpac Tool Group, die ihren Konzernabschluss nach US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) aufstellt. Die Planung, die Steuerung und das Controlling der Gesellschaft sowie die Ableitung finanzieller und nichtfinanzieller Leistungsindikatoren (so genannte "Key Performance Indicators") erfolgt auf Basis der - entsprechend der Bilanzierungsvorgaben der Enerpac Tool Group - aufgestellten Monats- bzw. Jahresabschlüsse (so genannte "Group Reporting Packages"). Die wesentlichen Entwicklungen sind hierbei identisch zum vorliegenden Jahresabschluss. Wesentliche Kennzahl ist das "operative Ergebnis" bzw. "EBITDA" (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Das operative Ergebnis der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/23 insgesamt sehr zufriedenstellend. Das nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, außerordentlichen Posten und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich im Geschäftsjahr 2022/23 auf T€ 1.780 (Vorjahr T€ 176). Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen konnten die Umsätze insgesamt gesteigert werden (2022/23 T€ 25.733 und Vorjahr T€ 22.284). Die Umsatzerlöse aus dem operativen Geschäft haben sich im Geschäftsjahr 2022/23 um rund 15% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Rohertragsmarge hat sich, auch aufgrund des geänderten Ausweises der Konzernumlagen von T€ 2.084 im Berichtsjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich erhöht. Die Tochtergesellschaft Hydratight Injectaseal Deutschland GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2022/23 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/22 einen Anstieg der Umsatzerlöse um 19%. Dies hatte auch einen erheblichen Einfluss auf das EBITDA. In der Gewinn- und Verlustrechnung zeigt sich im Geschäftsjahr ein Anstieg der Aufwendungen für bezogene Waren resultierend aus dem Anstieg des operativen Geschäfts im Berichtsjahr. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im besonders aufgrund der Zahlung von Bonus, Tantiemen und sonstige Personalkosten. 7. Darstellung der Lage der Gesellschaft Das Sachanlagevermögen hat sich nicht geändert und ist vollständig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen betrifft die Beteiligung an der Hydratight Injectaseal Deutschland GmbH, Kerpen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022/23 hat T€ 668 betragen und wurde auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages von der Actuant GmbH übernommen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich insbesondere aufgrund der Gewinnabführung erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr 2022/23 um T€ 1.091 erhöht in Folge des Umsatzanstiegs. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Steuerforderungen für das laufende Jahr. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind unverändert. Die Pensionsrückstellungen sind von T€ 1.925 im Vorjahr auf T€ 1.960 angestiegen aufgrund planmäßiger Zuführungen und Rentenzahlungen sowie des geänderten Rechnungszinssatzes. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und sind stichtagsbedingt gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen insbesondere die laufende Umsatzsteuer von T€ 463. Insgesamt haben sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 15,47 % erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr ist im Geschäftsjahr 2022/23 der Rohertrag auf T€ 5.631 (Vorjahr T€ 2.787) angestiegen. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl sowie Gehaltssteigerungen auf T€ 1.869 (Vorjahr T€ 1.408). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 566 auf T€ 2.650 erhöht. Dies insbesondere aufgrund des geänderten Konzernumlagenausweises. Im Berichtsjahr 2022/23 hat die Hydratight Injectaseal Deutschland GmbH einen Jahresüberschuss von T€ 668 (Vorjahr T€ 658 Jahresverlust) erwirtschaftet, welcher von der Gesellschaft im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages übernommen worden ist. Das negative Zinsergebnis beträgt im Berichtsjahr 2022/23 von T€ - 58 (Vorjahr T€ - 60) Insgesamt beläuft sich das Ergebnis vor Steuern auf T€ 1.722 (Vorjahr T€ -1.485). Nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von T€ - 564 (Vorjahr T€ 53) verbleibt ein Gewinn für das Geschäftsjahr 2022/23 von T€ 1.157 (Vorjahr T€ - 1.432). III. Angaben zum internen Kontroll- und zum RisikomanagementsystemZiel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Das Risikomanagementsystem umfasst detaillierte Planungsrechnungen zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Planungsrechnungen werden im Rahmen fortlaufender Überarbeitungen (Forecasts) regelmäßig an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Im Zuge der Erstellung der Monatsergebnisse werden "Soll-Ist-Vergleiche" durchgeführt und Abweichungen analysiert, um mögliche Risiken zu erkennen. Die Actuant GmbH ist Mitglied der weltweit operierenden Enerpac Tool Group. Die Enerpac Tool Group ist ein in den USA börsennotiertes Unternehmen und die Actuant GmbH entsprechend in das interne Kontrollsystem der gesamten Enerpac Tool Group eingebunden. Im Rahmen des internen Kontrollsystems bestehen verschiedene Sicherungsmaßnahmen im operativen Geschäft. Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden durch regelmäßige Analysen der Altersstruktur der Forderungen zusammen mit einem ausgeprägten Mahnwesen begegnet. Investitionen müssen im Rahmen eines vorgegebenen Verfahrens beantragt und anschließend genehmigt werden. Vor Abschluss wesentlicher Verträge werden diese jeweils juristisch überprüft. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Chancen der zukünftigen Entwicklung Das Geschäftsmodell der Actuant GmbH eröffnet gute Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Die nachfolgend dargestellten Chancen werden entsprechend einem absteigenden Grad (etwaiger positiver) finanzieller Auswirkungen aufgeführt. Die wesentliche Chance des Unternehmens ist die Einbindung in die Enerpac Tool Group. Auf den Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen besteht starker Wettbewerb. Um auf den umkämpften Absatzmärkten konkurrenzfähig zu sein, bietet die Enerpac Tool Group bzw. die Actuant GmbH eine vielfältige und breite Palette von industriellen Produkten und Systemen an. Neben größeren Wettbewerbern besteht auch häufig Konkurrenz durch kleinere Unternehmen, die häufig nicht über die globale Präsenz und finanziellen Ressourcen wie die Enerpac Tool Group verfügen, um globale Kunden bedienen zu können. Hier profitiert die Actuant GmbH ebenfalls von der Konzerneinbindung. Wettbewerbsvorteile werden zudem vor allem im Kunden-Service, der Produktqualität, Verfügbarkeit und Technik der Produkte (einschließlich dem Konzern-Know-how im Bereich Forschung und Entwicklung) sowie den konkurrenzfähigen Preisen gesehen. Darüber hinaus wird die sehr gute Wettbewerbsposition der Enerpac Tool Group durch die wettbewerbsfähige Kostenstruktur und die strategischen globalen Beschaffungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit des weltweiten Vertriebs unterstützt. Am 23. März 2022 gab die Gruppe den Start des ASCEND-Programms bekannt, eines neuen Transformationsprogramms, das sich darauf konzentriert, das Gewinnwachstum und die Effizienz im gesamten Unternehmen zu beschleunigen. Das Programm zielt darauf ab, nach vollständiger Umsetzung ein verbessertes jährliches Betriebsergebnis zu erzielen. Das ASCEND-Programm konzentriert sich auf die folgenden Schlüsselinitiativen: (i) Beschleunigung von Go-to-Market-Strategien für ein organisches Wachstum, (ii) Verbesserung der betrieblichen Exzellenz und Produktionseffizienz durch Verwendung eines Lean-Ansatzes und (iii) Steigerung der Effizienz und somit Reduzierung der Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten. Darüber hinaus setzen wir Maßnahmen um, die Restrukturierungskosten verursachen. Diese haben das Ziel (i) Redundanzen in den Unternehmens- und regionalen Struktur zu beseitigen, (ii) Überkapazitäten in unseren Einrichtungen infolge der Integration von Akquisitionen oder Veräußerungen von Produktlinien abzubauen und (iii) Produkt- oder Servicelinien eliminieren, die die angestrebten Rentabilitätsmetriken nicht erfüllen. Des ASCEND-Programms hat schön im Jahr 2023 resultiert in verbesserte Betriebsergebnis, die Kosteneinsparungen und Realisierung. Die erwarteten Vorteile dieser Bemühungen werden im Jahr 2024 vollständig erreicht. Insgesamt ist nach Einschätzung der Geschäftsführung die Chancenlage positiv zu beurteilen. 2. Risiken der zukünftigen Entwicklung sowie Einschätzung zum Gesamtbild der Risikolage Die Actuant GmbH ist verschiedenen Risiken ausgesetzt, die die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen könnten. Die nachfolgend dargestellten Risiken werden entsprechend einem absteigenden Grad (etwaiger negativer) finanzieller Auswirkungen aufgeführt. Das wesentliche Risiko und auch die wesentliche Chance der Gesellschaft besteht in der Abhängigkeit hinsichtlich Beschaffung, Finanzierung und Zentralfunktionen von der Enerpac Tool Group. Weitere Risiken bestehen in der Beteiligung an der Tochtergesellschaft hinsichtlich weiterer Wertminderungen der Beteiligung, da diese ihrerseits ähnlichen Chancen und Risiken wie die Gesellschaft ausgesetzt ist. Die Gesellschaft ist weiterhin dem allgemeinen Konjunkturrisiko ausgesetzt. Rezessive Veränderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds bewirken, dass auch die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen der Actuant GmbH sinkt. So könnten sich die globalen Marktbedingungen, geprägt von konjunkturellen Zyklen und Unsicherheiten auf den globalen Finanzmärkten sowie der teils angespannten weltpoltischen Lage, auf die Entwicklung der Umsätze und der Profitabilität sowie des operativen Ergebnisses und der Cashflows auswirken. Im Vertriebsbereich könnte die Konkurrenz durch Wettbewerber die Umsatzentwicklung negativ beeinflussen. In diesem Zusammenhang wird es für den wirtschaftlichen Erfolg der Actuant GmbH weiterhin von Bedeutung sein, neue Produkte anzubieten bzw. zu entwickeln und diese erfolgreich am Markt zu platzieren. Auf der Kostenseite könnten die Erhöhungen bei den Bezugspreisen sowie die generelle Verfügbarkeit von Rohstoffen bzw. Produkten das operative Ergebnis negativ beeinflussen. In diesem Zusammenhang ist im Beschaffungsbereich auf die Abhängigkeiten zu Lieferanten einschließlich der umfangreichen Geschäftsbeziehungen zu den verschiedenen verbundenen Unternehmen hinzuweisen. Entsprechend bestehen im Einkaufsbereich durch die Einbindung in den Konzern der Enerpac Tool Group neben Chancen auch Risiken. Neben den Chancen, die ein weltweiter Konzern mit sich bringt, ergeben sich weitere Risiken im Rahmen der Konzerneinbindung. Diese bestehen zum Beispiel darin, dass durch die Cash-Pool-Einbindung auch Abhängigkeiten hinsichtlich der Finanzierung für die Gesellschaft entstehen können und Darlehens- sowie Kreditkonditionen durch die Finanzlage des Gesamtkonzerns bestimmt werden. Zusammenfassend lässt sich jedoch feststellen, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft durch die Einbindung in das Konzern-Cash-Pool-Verfahren gewährleistet ist. Hinzuweisen ist auch auf das allgemein bestehende Risiko in Bezug auf Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfällen. Neben den bereits beschriebenen Risiken können auch Veränderungen in den gesetzlichen Rahmenbedingungen negative Auswirkungen für die Gesellschaft haben. Bei den vorgenannten Einzelrisiken wird aufgrund der bestehenden Maßnahmen bzw. der Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems von einer eher geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bei ohnehin jeweils geringem Risikograd ausgegangen. Dennoch können gewisse kritische Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vollends ausgeschlossen werden. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage überschaubar. Entwicklungen, die für den Bestand gefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig und wesentlich zu beeinträchtigen, sind gegenwärtig nicht zu erkennen. 3. Voraussichtliche Entwicklung Auf Basis der Vertriebsaktivitäten, aktuellen Zahlen und Planungen erwartet die Geschäftsführung der Actuant GmbH für das Geschäftsjahr 2023/24 -ohne Beteiligungserträge- stark steigende Umsatzerlöse (10%) sowie ein ähnliches EBITDA und Jahresergebnis. Unsere Tochtergesellschaft erwartet ein deutlich höheres Umsatzerlöse (15%), EBITDA und Jahresergebnis. Für das Folgejahr werden ähnlich Zahlen wie 2023/24 erwartet. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch von der Erwartung über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Düsseldorf, den 2. Juli 2024 Actuant GmbH Die Geschäftsführung Philip Ashley Jefferson Bilanz zum 31. August 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 2023I. Allgemeine AngabenDie Actuant GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HR B Reg.Nr. 74772). Die Actuant GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. August 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, überwiegend im Anhang aufgeführt. Im Berichtsjahr wurden Konzernumlagen von T€ 2.084 nicht mehr unter den bezogenen Leistungen ausgewiesen sondern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst, daher ist die Vergleichbarkeit insoweit beeinträchtigt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- Bewertungs- und Ausweismethoden1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet und wird linear entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Anlagengegenstände liegt zwischen vier und sieben Jahren. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich nachträglicher Anschaffungskosten bilanziert abzüglich notwendiger Wertberichtigungen aufgrund dauerhafter Wertminderung. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB) unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Ausgaben angesetzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und voll eingezahlt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach der so genannten "Projected-Unit-Credit"-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln "2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank im Monat August 2023 bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Die folgenden Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:
Es wurde eine geschlechts- und altersabhängige Fluktuation von 0-17% zugrunde gelegt. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes zum Vorjahr wurde im operativen Ergebnis erfasst und nicht im Finanzergebnis. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Mit der Organgesellschaft Hydratight Injectaseal Deutschland GmbH, Kerpen, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Bei der Actuant GmbH ergibt sich - auch unter Berücksichtigung der Organgesellschaft - insgesamt ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern. Die Actuant GmbH hat gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB auf die Abgrenzung latenter Steuern verzichtet. Sämtliche Beträge in Fremdwährung sind kurzfristig und werden zu den jeweiligen Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im separaten Anlagenspiegel dargestellt. Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen (Angaben zum Stichtag 31. August 2023):
*Ergebnis vor Ergebnisabführung Zwischen der Actuant GmbH (als herrschendem Unternehmen) und der Hydratight Injectaseal Deutschland GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Gesellschaft ist nach § 293 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Gewinnabführung der Hydratight Injectaseal Deutschland GmbH, Kerpen, von T€ 4.265 (Vorjahr T€ 3.596). Ferner beinhalten sie Forderungen aus Cashpool von T€ 710 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 89 (Vorjahr T€ 720). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit T€ 113 (Vorjahr T€ 185) Steuererstattungsansprüche für Vorjahre, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden sind. Aktive Rechnungsabgrenzung Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft nahezu ausschließlich vorausbezahlte Messekosten für das kommende Geschäftsjahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr unverändert T€ 4.800. R ückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Auf Basis des gemäß RückAbzinsVO von der Deutschen Bundesbank pauschal ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB) ergibt, beträgt die Pensionsrückstellung zum 31. August 2023 von T€ 1.960. Diese liegen um T€ 67 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. August 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes von 1,63% ergeben hätte. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 1. September 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. August 2010 von T€ 283. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Entsprechend wurden im Geschäftsjahr 2022/23 T€ 19 (Vorjahr T€ 19) als außerordentlicher Aufwand erfasst, der aufgrund der Ausweisänderungen durch das BilRuG unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Der noch zu verrechnende Unterschiedsbetrag beläuft sich danach auf T€ 38. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
V erb indlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Cash-Pool-Verbindlichkeit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 412) gegenüber der ATU Euro Finance BV. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 3.715 (Vorjahr T€ 3.339) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen ausschließlich Steuerverbindlichkeiten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.448 auf T€ 25.733 gestiegen. Unter den Umsatzerlösen sind neben den Verkaufserlösen Erlöse aus Mieteinnahmen (T€ 0; Vorjahr T€ 85) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 22). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von T€ 19 (Vorjahr T€ 19) enthalten. Aufwendungen aus der Verlustübernahme Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme betreffen den Verlust der Hydratight Injectaseal Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr 2021/22. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren mit T€ 23 (Vorjahr T€ 29) aus Cash Pool Verbindlichkeiten und mit T€ 24 (Vorjahr T€ 37) aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen das laufende Geschäftsjahr. V. Sonstige AngabenAußerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind wie folgt fällig:
A usschüttungsgesperrte Beträge (§§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB n.F.) Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen aufgrund der Anwendung eines Zehn-Jahreszinssatzes anstelle eines Sieben-Jahreszinssatzes beträgt zum 31. August 2023 T€ 63. Dieser Betrag unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre soweit nicht frei verfügbare Rücklagen (hier Kapitalrücklagen) gegeben sind. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 10 (Vorjahr 14) Angestellte beschäftigt. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2022/23 bzw. sind bestellt:
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Alleinige Gesellschafterininnen sind zum 31. August 2023 die ATU Global Holdings II BV, Ede/Niederlande, und die Engineered Solutions LP, Milwaukee, Wisonsin/USA. Über die Gesellschafterinnen gehört die Gesellschaft zum Enerpac Tool Group, Menomonee Falls/Wisconsin/USA. Für den größten beziehungsweise kleinsten Kreis von Unternehmen wird ein Konzernabschluss durch die Enerpac Tool Group erstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Enerpac Tool Group ist nach US-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt und am Sitz dieser Gesellschaft in Menomonee Falls/Wisconsin/USA, sowie im EDGAR- (Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval-) System der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC unter der Registernummer 6955, sowie unter www.enerpactoolgroup.com erhältlich. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung hat den Gesellschaftern vorgeschlagen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022/23 von T€ 1.158 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach de m Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Düsseldorf, den 2. Juli 2024 Actuant GmbH Die Geschäftsführung Philip Ashley Jefferson Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Actuant GmbH, Düsseldorf Prüfungsurtei le Wir haben den Jahresabschluss der Actuant GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Actuant GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. G rundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 2. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin
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