Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 8878
Eingetragen
11.12.1996
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Der Vertrieb von Erzeugnissen der Antriebstechnik insbesondere von Treibriemen und Transportbändern aus Kunststoff und Endverbindungsapparaten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Radau
seit 16.4.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CHIORINO S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CHIORINO S.p.A.
Italy
447.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CHIORINO GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft
1. Geschäftsmodell
Die CHIORINO GmbH, Mainz, ist ein Tochterunternehmen der CHIORINO S.p.A., Biellla, Italien. Die CHIORINO S.p.A. wurde im Jahr 1906 in Biella von Lorenzo Chiorino gegründet. Heute ist CHIORINO eine international tätige Unternehmensgruppe in der Herstellung und im Vertrieb von Transport- und Prozessbändern, Flachriemen und anderen technischen Lösungen. Zu den Kunden von CHIORINO zählen weltweit tätige Erstausrüster und Endverbraucher, die in den Branchen Le­bensmittel, Verpackung, Intralogistik, Flughafen, Papier und Druck, Textil, Rohstoffe und weiteren tätig sind.
Die CHIORINO GmbH ist für den Vertrieb im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) zuständig. Die Produkte werden nahezu vollständig vom Mutterunternehmen bezo­gen und in Deutschland an die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst. Das Betriebsge­lände in Mainz wird von einem CHIORINO nahestehenden Unternehmen angemietet.
2. Forschung und Entwicklung
Forschung und Entwicklung in neue Produkte findet auf Ebene des Mutterunternehmens, der CHIORINO S.p.A., statt. Forschung und Entwicklung sowie Technologien werden von CHIORINO als zentral gesehen, um Markttrends durch maßgeschneiderte Lösungen zu antizipieren, die Quali­tätsleistungen unter Berücksichtigung der Umwelt, der natürlichen Ressourcen und der in- ternationalen Normen garantieren.
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Unternehmensleitung verwendet in erster Linie den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) als Leistungsindikator, um den wirtschaftlichen Erfolg zu messen, Entscheidungen zu treffen und Ge­schäftsaktivitäten zu steuern. Darüber hinaus stellen die Umsatzerlöse sowie der Rohgewinn (= Umsatzerlöse ./. Materialaufwand) wichtige Kennzahlen dar.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die CHIORINO GmbH vertreibt ihre Produkte hauptsächlich in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz). Der Maschinen -und Anlagenbau stellt dabei als Erstausrüster eine wich­tigste Kundengruppe dar.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach den Be­rechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Pandemie und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die hohe Inflation fiel die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2022 je­doch geringer aus, im Jahr 2023 kam es zu einer Rezession. Dämpfend auf die Konjunktur haben sich im Jahr 2023 insbesondere die hohen Preise ausgewirkt. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Aus­land. Deutschland als größte Volkswirtschaft bremste damit auch das Wachstum in der Europäischen Union. Nach den Daten des EU-Statistikamts Eurostat blieb die Wirtschaftsleistung so wohl in der Eurozone als auch in den 27 EU-Ländern im vierten Quartal 2023 gegenüber dem Vorquar­tal unverändert. Für das Jahr 2023 verzeichnete Eurostat insgesamt ein leichtes Wachstum von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Österreichs Wirtschaftsleistung schrumpfte im Jahr 2023 um 0,8 Prozent (Österreichisches Insti­tut für Wirtschaftsforschung) bzw. 0,7 Prozent (Institut für Höhere Studien - Institute for Advanced Studies). Damit entwickelte sich die Wirtschaft Österreichs deutlich schwächer als jene der Euro­zone und sogar schlechter als jene Deutschlands.
In der Schweiz stieg im dritten Quartal 2023 das BIP um 0,3 Prozent und für das Jahr 2023 wird insgesamt ein Wachstum von 1,3 Prozent prognostiziert. Die Schweizer Wirtschaft wird damit im Jahr 2023 unterdurchschnittlich gewachsen sein, ohne jedoch in eine Rezession zu geraten (Konjunkturprognose des Staatssekretariats für Wirtschaft, Bern, Schweiz, vom 13. Dezember 2023).
Nach einer Mitteilung des Branchenverbands VDMA vom 2. Februar 2024 war das Jahr 2023 ein schwieriges Jahr für den deutschen Maschinenbau. Bei den Aufträgen gab es einen Rückgang von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China wird ein fehlendes Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung gesehen. Der Auftragsrückgang hatte nach den Ausführungen des VDMA jedoch bislang überschaubare Folgen auf Umsatz und Produktion in Deutschland, da die Unternehmen die älteren Auftragsbestände aus den Vorjahren abarbeiteten.

2. Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sind die Umsatzerlöse im Ver­gleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent und das Rohergebnis um 3 Prozent gestiegen. Das EBIT blieb mit 3.732 T€ auf dem Niveau des Vorjahres. Insbesondere im zweiten Halbjahr 2023 war eine verhaltene Nachfrage nach unseren Produkten zu beobachten. Die Kunden haben ihre Lagerbestände, die im Zuge der Corona-Pandemie und zu Beginn des Kriegs in der Ukraine aufgestockt worden waren, im Laufe des Jahres 2023 wieder abgebaut, so dass eine Rückkehr zur Normalität festzustellen ist. Insgesamt entsprach der Geschäftsverlauf 2023 unseren Erwartungen.

3. Lage Ertragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezem­ber 2023 mit Vorjahresvergleich ist nachfolgend nach betriebswirtschaftlichen Gesichtsprunkten zusammengefasst dargestellt:

 
2023
T€ %
2022 Veränderung
T€ % T€ %
Rohgewinn
8.369
45,4
8.156
46,7
213
2,6
Personalaufwand
3.143
17,0
3.001
17,2
142
4,7
Abschreibungen
85
0,5
74
0,4
11
14,9
Betriebliche Aufwendungen abzüglich sonstige betriebliche Erträge
1.409
7,6
1.368
7,8
41
3,0
Summe betriebliche Aufwendungen
4.637
25,1
4.443
25,4
194
4,4
Betriebsergebnis (EBIT)
3.732
20,2
3.713
21,3
19
0,5
Finanzergebnis
50
0,3
1
0,0
49
>100,0
Ergebnis vor Steuern (EBT)
3.782
20,5
3.714
21,3
68
1,8
Ertragsteuern
1.009
5,5
991
5,7
18
1,8
Jahresüberschuss
2.773
15,0
2.723
15,6
50
1,8



Der im Verhältnis zum Umsatzwachstum von rund 6 Prozent unterdurchschnittliche Zuwachs im Rohgewinn ist darauf zurückzuführen, dass Preissteigerungen, wesentlich verursacht durch hö­here Energiekosten in der Produktion, nicht vollständig an die Kunden weiterbelastet werden konn­ten.
Der Anstieg der Personalaufwendungen um 142 T€ oder rund 5 Prozent steht im Zusammenhang mit den laufenden Entgeltanpassungen. In der Folge bewegt sich das EBIT mit 3.732 T€ auf dem Niveau des Vorjahres (T€ 3.713).
Das positive Finanzergebnis ist auf die im Jahr 2023 erstmals wieder gewährten Zinsen auf Bank­guthaben zurückzuführen.
Nach Abzug der Ertragsteuern (Steuerquote unverändert bei 26,7 Prozent) ergibt sich ein Jah­resüberschuss von 2.773 T€, das damit leicht um rund 2 Prozent über dem des Vorjahres (2.723 T€) liegt.
Vermögenslage
Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 433 T€ oder 6 Prozent gestiegen, was im We­sentlichen auf den gestiegenen Bestand an flüssigen Mitteln zurückzuführen ist. Das Vermögen entfällt damit mit 44 Prozent auf die flüssigen Mittel. Gegenläufig hierzu wurden die Vorräte um 322 T€ auf 2.908 T€ reduziert. Der Abbau des Vorratsvermögens steht im Zusammenhang mit ei­ner Rückkehr zur Normalität und dem Verzicht auf Sicherheitsreserven. Aufgrund von Investitionen in technische Anlagen ist das Anlagevermögen um 142 T€ oder 39 Prozent gestiegen. Zu erwäh­nen ist, dass die Betriebsgrundstücke und -bauten angemietet sind und sich daher nicht im Anlagevermögen befinden.
Die Eigenkapitalquote ist trotz der erfolgten Ausschüttung von 2,2 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 78 Prozent gestiegen (Vorjahr: 75 Prozent).
Das Fremdkapital umfasst in erster Linie die Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunterneh­men, der CHIORINO S.p.A., von dem nahezu sämtliche Waren bezogen werden (1.111 T€; Vor­jahr: 1.039 T€). Der Rückgang der Rückstellungen ist auf geringere Steuerrückstellungen in Folge höherer Steuervorauszahlungen zurückzuführen.
Finanzlage
Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 weiter­hin positiv und die Finanzierung des laufenden Geschäfts sowie der getätigten Investitionen in das Anlagevermögen erfolgte weiterhin aus dem operativen Cashflow. Die Ausschüttung in Höhe von 2.200 T€ an die Gesellschafterin konnte ebenfalls durch den operativen Cashflow finanziert wer­den. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag 3.194 T€ (Vorjahr: 2.601 T€). Darlehensverbindlichkeiten bestanden im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 nicht.
III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Die nachstehenden Risiken sind in absteigender Reihenfolge aufgeführt.
Der Erfolg unseres Unternehmens basiert auf qualitativ hochwertigen und innovativen Produkten. Im Fall einer Produktneuentwicklung durch einen unserer Mitbewerber besteht das potenzielle Ri­siko, dass wir Kunden und Marktanteile verlieren. Daher investiert die CHIORINO Gruppe laufend in die Forschung und die Entwicklung ihrer Produkte.
Als Zulieferer für Erstausrüster und Endverbraucher in der Industrie sind wir abhängig von der all­gemeinen konjunkturellen Lage in unserer Vertriebsregion. Die Konjunktur in der DACH-Region war im Jahr 2023 gedämpft und auch für 2024 wird nur ein sehr moderates Wachstum prognosti­ziert. Dies kann sich negativ auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken.
Die Produktion unsere Produkte basiert auf energieintensiven Verfahren. Im Zuge des Kriegs in der Ukraine sind die Energiepreise in Europa deutlich gestiegen. Wenn uns nicht gelingt auf grund der Wettbewerbssituation die gestiegenen Beschaffungskosten an die Kunden weiterzu belasten, hat dies negative Auswirkungen auf unsere Margen und damit das EBIT.
Unsere Geschäftsprozesse erfordern eine stabile IT-Infrastruktur. Der Ausfall dieser Systeme stellt daher für unser Unternehmen ein bedeutsames Risiko dar und können erhebliche Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Innerhalb der CHIORINO Gruppe finden daher fortwährend Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit statt.
Entscheidend für den Erfolg unseres Unternehmens ist eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern sowohl in der Produktion als auch im Vertrieb. Sollte es nicht gelingen, ausreichend qualifiziertes Personal zu halten oder zu gewinnen, können die Kunden nicht in der erforderlichen Qualität bedient werden, was sich negativ auf das Wachstum des Unternehmens aus wirken wür­de. Dem Risiko begegnen wir durch eine vorausschauende Personalpolitik.
Es sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
2. Chancenbericht
Unsere langjährige Präsenz in der DACH-Region und die gewachsenen Kundenbeziehungen se­hen wir als Grundlage für ein gesundes organisches Wachstum. Chancen ergeben sich auch aus der hohen Qualität unserer Produkte, der Kundenzufriedenheit sowie der Möglichkeit, unsere Pro­dukte an die individuellen Bedürfnisse der Kunden anzupassen.
3. Prognosebericht
Für das Jahr 2024 wird in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz ein nur geringes wirtschaftliches Wachstum erwartet. Vor diesem Hintergrund planen wir auch für das Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr ein nur sehr geringes Umsatzwachstum. Aufgrund steigender Einkaufspreise, die nicht vollständig an die Kunden weiterbelastet werden können, wird der Rohgewinn leicht sinken. Bei darüber hinaus steigenden betrieblichen Aufwendungen, in erster Linie im Personalbereich, werden wir ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeres EBIT für das Jahr 2024 erzielen.
Mainz, den 13. Februar 2024 Dirk Radau Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 511.105,85 368.915,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.047,00 122,00
II. Sachanlagen 489.327,00 350.061,44
1. technische Anlagen und Maschinen 204.887,00 116.404,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.440,00 230.565,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.092,44
III. Finanzanlagen 18.731,85 18.731,85
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.731,85 18.731,85
B. Umlaufvermögen 6.833.841,68 6.546.714,25
I. Vorräte 2.908.144,75 3.229.801,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 732.027,33 715.542,03
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 7.727,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 48.254,16 27.034,64
3. sonstige Vermögensgegenstände 683.773,17 680.779,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.193.669,60 2.601.370,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.536,22 8.596,53
Aktiva 7.357.483,75 6.924.226,07

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.735.711,13 5.162.528,23
I. Gezeichnetes Kapital 447.500,00 447.500,00
II. Gewinnvortrag 2.515.028,23 1.991.819,17
III. Jahresüberschuss 2.773.182,90 2.723.209,06
B. Rückstellungen 361.056,65 520.930,75
C. Verbindlichkeiten 1.260.715,97 1.240.767,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.111.003,64 1.039.469,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.111.003,64 1.039.469,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.903,22 6.898,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.903,22 6.898,61
3. sonstige Verbindlichkeiten 145.809,11 194.399,17
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 145.809,11 194.399,17
Passiva 7.357.483,75 6.924.226,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.381.995,64 8.030.895,29
2. Personalaufwand 3.198.068,18 3.053.937,76
a) Löhne und Gehälter 2.702.592,27 2.582.310,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 495.475,91 471.626,96
davon für Altersversorgung 8.550,92 10.482,34
3. Abschreibungen 85.351,03 73.611,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 85.351,03 73.611,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.356.831,33 1.180.907,37
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 11,57 198,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.271,42 763,08
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.009.232,43 990.879,96
7. Ergebnis nach Steuern 2.782.784,09 2.732.321,71
8. sonstige Steuern 9.601,19 9.112,65
9. Jahresüberschuss 2.773.182,90 2.723.209,06

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CHIORINO GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mainz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mainz
Register-Nr.: HRB 8878

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der Betrag der kumulierten Abschreibungsbeträge für Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 35.873,36 Euro. Zu Beginn des Wirtschaftsjahres belief er sich auf 24.977,85 Euro. Die Sofortabschreibungen des laufenden Geschäftsjahres belaufen sich folglich auf 11.461,06 Euro. Diese sind in der Position 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung unter II. Sachanlagen enthalten.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres: 1.256.076,81 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.244.853,12 Euro

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:





Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
27.550,06
3.835,62
0,00
0,00
31.385,68
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
27.550,06
3.835,62
0,00
0,00
31.385,68
II. Sachanlagen





1. technische Anlagen und Maschinen
993.134,85
117.525,00
9.635,00
0,00
1.101.024,85
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
582.482,90
109.426,41
87.092,72
0,00
604.816,59
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
3.092,44
0,00
3.092,44
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
1.578.710,19
226.951,41
99.820,16
0,00
1.705.841,44
III. Finanzanlagen





Anteile an verbundenen Unternehmen
18.731,85
0,00
0,00
0,00
18.731,85
Summe Finanzanlagen
18.731,85
0,00
0,00
0,00
18.731,85
Summe Anlagevermögen
1.624.992,10
230.787,03
99.820,16
0,00
1.755.958,97


kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
27.428,06
910,62
0,00
0,00
28.338,68
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
27.428,06
910,62
0,00
0,00
28.338,68
II. Sachanlagen





1. technische Anlagen und Maschinen
876.730,85
29.042,00
9.635,00
0,00
896.137,85
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
351.917,90
55.398,41
86.939,72
0,00
320.376,59
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
1.228.648,75
84.440,41
96.574,72
0,00
1.216.514,44
III. Finanzanlagen





Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
1.256.076,81
85.351,03
96.574,72
0,00
1.244.853,12


Zuschreibung
Geschäftsjahr

EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
3.047,00
122,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
3.047,00
122,00
II. Sachanlagen



1. technische Anlagen und Maschinen
0,00
204.887,00
116.404,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
284.440,00
230.565,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
3.092,44
Summe Sachanlagen
0,00
489.327,00
350.061,44
III. Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
18.731,85
18.731,85
Summe Finanzanlagen
0,00
18.731,85
18.731,85
Summe Anlagevermögen
0,00
511.105,85
368.915,29


Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung
Geschäftsjahr: 31.12.2023 in TEUR
Vorjahr: 31.12.2022 in TEUR
sonstige Rückstellungen
329,0
325,4
sonstige Rückstellungen
23,4
15,1
Rückstellung für Personalkosten
227,3
228,6
Rückstellung für Gewährleistungen
28,2
26,7
Urlaubsrückstellung
21,6
28,6
Rückstellung für Abschluss und Prüfung
28,5
26,4



Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Arbeiter

24,00
Angestellte

20,00
Geschäftsführer

1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
44,00

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter

37,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter

7,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer:
Dirk Radau
Weitere Geschäftsführer:
keine



Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz
Anteilshöhe
Jahresergebnis
Eigenkapital


Euro
Euro
Chiorino Schweiz GmbH
100,00%
57.006,92
152.378,66


Konzernzugehörigkeit

Die CHIORINO GmbH wird in den Konzernabschluss der Chiorino S.p.A. in Biella, Italien einbezogen, welche als oberste Muttergesellschaft den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in Biella, Italien erhältlich.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.773.182,90 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von 2.515.028,23 Euro ergibt sich ein Betrag von 5.288.211,13 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 5.288.211,13 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Ort, Datum
Dirk Radau

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.02.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die CHIORINO GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der CHIORINO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CHIORINO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen ge­gen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach die sen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Be­rufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für un­sere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentli­chen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens schädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fä­higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwort­lich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen­stehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der ins­gesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften ent­spricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeig­nete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagebe­richts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft ver­mittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften ent­spricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lage­bericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger­weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jah­resabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten be­einflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund­haltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresab­schluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und füh­ren Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu die­nen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellun gen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten in­ternen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange­messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge­stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zu­sammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fä­higkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je weiliges Prü­fungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zu künftige Ereignis­se oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmens­tätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Er­eignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu­kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü­fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei­genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie­genden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wiesbaden, den 13. Februar 2024

MNT Revision und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Marina Levchuk, Wirtschaftsprüfer

Christian Wendt, Wirtschaftsprüfer

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