Mudersbach Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mudersbach GmbH & Co.KGFriedewaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Mudersbach GmbH & Co. KG wurde im November 1999 gegründet und hat ihren Sitz in Friedewald. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Mudersbach GmbH & Co. KG ist ein Spezialist für Umformtechnik. Das Leistungsspektrum der Mudersbach GmbH & Co. KG umfasst im Bereich der Blechverarbeitung architektonischen Stahlbau, Hallen aus Stahl, Maschinen- und Anlagenbau und Stahlverbundkonstruktionen für Industrie und Gewerbe. Spezialitäten von Mudersbach sind Konen und Übergangsstücke in fast allen Größen - gekantet oder gewalzt - und natürlich individuelle Sonderanfertigungen. Darüber hinaus wird als Lohnfertiger für die Metallindustrie gearbeitet. Unser Betrieb verfügt bereits über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen der Umformung und Metallverarbeitung. Daher sind wir gerade bei der Herstellung großer Bauteile ein bevorzugter An- sprechpartner. Unser Produktionsprogramm umfasst verschiedenste Bauteile aus Metall, die wir als einer der wenigen Hersteller in Serie fertigen, aber auch in Einzelfertigung und Kleinserienfertigung herstellen. Unsere Produkte werden von Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen nachgefragt, wie z.B. dem Maschinenbau und der Förderanlagentechnik. Das Unternehmen verfügt über ein umfangreiches Spektrum an Bearbeitungsmethoden für Bleche. So können wir z.B. Bleche bis zu einer Länge von über 15 m biegen und verfügen über Schermöglichkeiten mit einer Maximallänge von 6 m. Dadurch können wir ohne Hilfe von Zulieferern auch große Bleche fertigen und termingerecht liefern. Wir arbeiten mit Werkstoffen wie z.B. Edelstahl (z.B. 1.4301), Kesselblechen, Aluminium, Baustahl (z.B. S235) oder verschleißfestem Stahl wie z.B. Hardox. Aufgrund unserer hohen Maschinen-Kapazität sind wir in der Lage, Aufträge in kürzester Zeit erfolgreich abzuarbeiten. Im Berichtsjahr haben wir durch die Investition in eine neue Infrastuktur für die Energieverteilung gekoppelt an die Anschaffung einer Photovoltaikanlage Maßnahmen ergriffen um unsere Fertigung nachhaltiger zu gestalten. Voraussichtlich 2024 kann die Anlage an das Netz angeschlossen werden. Ständige Kontroll- und Fortbildungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Die verfügbaren Produktionskapazitäten konnten ausgelastet werden. B. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Nach dem Rückgang des preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal um 0,1 Prozent ist angesichts der aktuellen Monatsindikatoren wie Auftragseingänge und Industrieproduktion auch für das Jahresendquartal ein erneuter, leichter Rückgang des BIP wahrscheinlich. Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung dürfte sich angesichts der schwächeren Auftragslage, der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der "Umweltprämie" abschwächen. Gleichzeitig lassen jüngste konsumnahe Indikatoren wie die Umsätze im Einzelhandel und im Gastgewerbe eine Stabilisierung des privaten Konsums - allerdings auf niedrigem Niveau - erwarten. Entwicklung der Branche Deutliche Produktionsrückgänge, eine schwache inländische Nachfrage und hohe Energiepreise kennzeichneten die negative Entwicklung der deutschen Stahlkonjunktur im ersten Halbjahr 2023. Die Rohstahlproduktion sank von Januar bis Juni um rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr produzierten die Stahlunternehmen in Deutschland in diesem Zeitraum rund 37 Millionen Tonnen Rohstahl. Dies wäre mit Ausnahme von 2021 das vierte Jahr in Folge unter der Grenze von 40 Millionen Tonnen. Neben der Nachfrage belasteten insbesondere die hohen Produktionskosten weiterhin die Geschäfte. Vor allem die Stromkosten waren rund dreimal so hoch wie vor Beginn der Energiekrise. Die Auswirkungen zeigten sich insbesondere bei der stromintensiven Elektrostahlproduktion. Hier gab die Produktion in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr mit rund 13 Prozent besonders stark nach. In der zweiten Jahreshälfte hatte sich die Lage aufgehellt, zeigte die Umfrage von Platts. Die Entwicklung der Stahlpreise ging laut Stahlherstellern und Händlern im September nach oben. Am Stahlmarkt fand nun ein anhaltender Lagerabbau statt. In dem für die Stahlnachfrage von Flacherzeugnissen wichtigen Verarbeitenden Gewerbe hatte sich die Stimmung zwar auch etwas aufgehellt. Allerdings blieb die Auftragslage laut ifo-Institut schwierig. Deutsche Flachstahlproduzenten waren bereit Preisnachlässe bei der Abnahme "angemessener Mengen" zu gewähren, erfuhr Platts von einem Stahl-Service-Center. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der Mudersbach GmbH & Co. KG war insgesamt gut. Durch die teilweise schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen konnte keine Umsatzsteigerung zum Vorjahr erzielt werden. Die Umsatzrückgang ist u.a. auf den Preisverfall der Materialpreise zurückzuführen. C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Der Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr betrug 14,92 %. Dieser resultierte aus gesunkenen Stahlpreisen. Der Inlandsanteil am Gesamtumsatz betrug 95,01 %, der Auslands- und EU-Anteil lag bei 4,99 %. Die Auftragslage war im Berichtsjahr gut und lag auf Vorjahresniveau. Obwohl die Lieferzeiten sich am Rohstoffmarkt verlängert haben, war aufgrund bestehender Liefervereinbarungen und Vorräten die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen jederzeit sichergestellt. Das Rohergebnis steigerte sich durch den erheblichen Preisrückgang im Material um rd. 122 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 109 TEUR auf 4.769 TEUR gestiegen. Die Sachkosten sind gegenüber dem Vorjahr um rd. 40 TEUR gesunken, dies resultiert im wesentlichen durch niedrigere Aufwendungen für Ausgangsfrachten sowie Werbe- und Reisekosten . Die Finanzierungsaufwendungen sind wie bereits im Vorjahr leicht um 5 TEUR gesunken. Das Ergebnis des Berichtsjahres beträgt 1.310 TEUR (Vorjahr: 1.202 TEUR). Finanzlage Die Finanzlage lässt sich anhand unserer Kapitalflussrechnung erläutern. Diese untergliedert die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum 982 TEUR (Vorjahr: 1.297 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2023 bei -68 TEUR (Vorjahr: -41 TEUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf -911 TEUR (Vorjahr: -1.196 TEUR). Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit gesichert. Es sind auch zukünftig keine Engpässe zu erwarten. Wir rechnen damit, auch zukünftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Mudersbach GmbH & Co. KG belief sich zum Bilanzstichtag auf 3.187 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,7 % erhöht. Das Umlaufvermögen und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um 142 TEUR. Das Vorratsvermögen liegt mit 1.417 TEUR etwas unter dem Vorjahresniveau (843 TEUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Auftragsbestand. Die Umsatzentwicklung wurde bereits unter dem Punkt Ertragslage erläutert. Der durchschnittliche Auftragsbestand pro Monat belief sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf 5.810 TEUR (Vorj.: 5.930 TEUR). Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsentwicklung der Mudersbach GmbH & Co. KG war insgesamt gut. Die Prognosen des Vorjahrs haben sich im Wesentlichen bestätigt, womit sich die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft weiter positiv entwickelt hat. D. Prognosebericht Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig. Der Bedarf an Umformungsmaßnahmen von Metallteilen wird voraussichtlich immer höher. Nur wenige Unternehmen besitzen ein langjähriges Knowhow, die Verformung richtig in Einzel- und Serienfertigung vorzunehmen. Die Mudersbach GmbH & Co. KG besitzt insbesondere bei der Umformung großer Metallteile über ein spezialisiertes Wissen. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken er- schweren jede Prognose. Insbesondere die politische Entwicklung wirkt sich insoweit aus, dass größere geplante Projekte der Kunden sich zeitlich verzögern können und somit die künftige Auftragslage beeinflussen. Aufgrund der derzeitigen konjunkturellen Lage und der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung, möchte die Mudersbach GmbH & Co. KG trotz allem auch im nächsten Jahr einen gleichbleibenden Umsatz erreichen. Unsere Kapazitäten waren im laufenden Geschäftjahr 2024 gut ausgelastet. Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden positiven Ergebnis. Es ist noch nicht abzusehen, ob das Ergebnis des Berichtsjahres wieder erreicht werden kann. Die sich im Zusammenhang mit der Coronapandemie und dem Ukrainekonflikt ergebenden möglichen negativen Auswirkungen stellen sich für die Mudersbach GmbH & Co. KG aktuell als nicht sehr schwerwiegend dar. Die Probleme von unterbrochenen Lieferketten konnten weitestgehend durch vorausschauende Vorplanung und engem Kontakt zu den Lieferanten ausgeschlossen werden. Auch der Auftragseingang und somit die Beschäftigung der Arbeitnehmer konnte auf einem guten Niveau gehalten werden. E. Risiko- und Chancenbericht Chancenbericht Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: • Einer stabilen finanziellen Situation • Mitarbeiterzufriedenheit fördern, da diese unser Potential sind • Weiterhin die Produktqualität und somit die Kundenzufriedenheit verbessern und entwickeln. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Risikomanagementziele und -methoden Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Im Produktionsbereich wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch geeignete Beschaffungs- und Lagerhaltungsmaßnahmen reduziert. Aus der teilweise internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren auch Zahlungsströme in unterschiedlicher Währung, da sämtliche Geschäfte in Euro oder auf Vorkasse abgewickelt werden. Somit ist das Unternehmen keinen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Mudersbach GmbH & Co. KG wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen und weltpolitischen Entwicklung zu sehen. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung ist nicht in besonderem Maße davon abhängig, innovative Produkte zu entwickeln, da das Unternehmen sich ausschließlich auf die Umformung und Metallverarbeitung von großen Bauteilen aus Metall spezialisiert hat. Diesen Markt teilen sich nur wenige Konkurrenzunternehmen. Personalrisiken Die Mudersbach GmbH & Co. KG ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Der Arbeitsmarkt ist derzeit von einem Rückgang an qualifiziertem Personal geprägt. Bei Neueinstellungen sind umfangreiche unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen notwendig. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert allerdings die fachliche Kompetenz des Personals. Umweltrisiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Einschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2022 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung unverändert. Die aktuellen Geschehnisse bzgl. des Ukrainekonflikts und die dadurch entstehenden möglichen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf 2024 sind schwierig zu beurteilen. Ein besonderes Augenmerk der Zukunft wird in der Beobachtung der Lieferketten liegen. Aus heutiger Sicht ergeben sich für uns keine wesentlichen negativen Einflüsse.
Friedewald, den 18. November 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Personenhandelsgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten abgesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht niedrigere beizulegende Werte anzusetzen sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Er- kennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnug Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Beteiligungen Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der Mudersbach Verwaltungs GmbH, Friedewald. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber dem Personal (129 T€), ausstehende Rechnungen (28 T€), Gewährleistungen (22) und Übrige (27 T€). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr und im Vorjahr haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Innerhalb der Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen 152 T€ (im Vorjahr: 82 T€) aus Steuern und 3 T€ (im Vorjahr: 2 T€) aus sozialer Sicherheit. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 172,00 €. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -285,00 €. Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 10 T€ (im Vorjahr: 10 T€) enthalten. IV. Sonstige Angaben Finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen für unbefristete Mietverträge in Höhe von jährlich 1.475 T€ sowie aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 8 T€. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 79 Mitarbeiter (davon 63 gewerbliche Mitarbeiter und 16 Angestellte) beschäftigt. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch die persönlich haftende Gesellschafterin die Mudersbach Verwaltungs GmbH, Friedewald, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von 25 T€ wahrgenommen, vertreten durch die Geschäftsführer: - Bernd Mudersbach (Maschinenbaumeister) - Michel Mudersbach (Wirtschaftsingenieur)
Friedewald, den 18. November gez. Bernd und Michel Mudersbach Anlagenspiegel zum 31.12.2023Mudersbach GmbH & Co. KG Apparatebau-Stahlbau, Friedewald
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Mudersbach GmbH & Co. KG, Friedewald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mudersbach GmbH & Co. KG, Friedewald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mudersbach GmbH & Co. KG, Friedewald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bünde, 4. Dezember 2024 Genrich & Werner GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Torsten Werner, Wirtschaftsprüfer Torsten Genrich, Wirtschaftsprüfer |
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