GPS 2 Vermögensverwaltung KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank André Dr. Königbauer seit 28.12.2017 | Prokura |
Stephan Geiger seit 8.1.2014 | Kommanditist |
Josef Geiger jun. seit 8.1.2014 | Kommanditist |
Pius Robert Geiger seit 8.1.2014 | Kommanditist |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Geiger GmbH & Co. KGOberstdorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022der Geiger GruppeAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022der Geiger Gruppe
Anhang für das Geschäftsjahr 2022 der Geiger GruppeA. Grundlagen und Methoden 1. Gesetzliche Grundlagen, Bilanzstichtag Geiger GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Oberstdorf und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter der Registernummer HRA 6018. Der Konzernabschluss der Geiger GmbH & Co. KG wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Bilanzstichtag für den Abschluss der Geiger Gruppe ist der 31.12.2022, der Abschlussstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Bilanz ist unverändert zum Vorjahr vor Verteilung der auf die Kommanditisten der Geiger GmbH & Co. KG entfallenden Anteile am Jahresüberschuss aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt bzw. teilweise im Anhang aufgeführt. Soweit einzelne Posten in der Bilanz zusammengefasst werden, erfolgt eine Aufgliederung im Anhang. 2. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze Zum 31.12.2022 werden in den Konzernabschluss der Geiger GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen und deren Komplementärin 74 (Vj.: 72) inländische Unternehmen sowie 20 (Vj.: 15) Tochterunternehmen im Ausland im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. 81 (Vj.: 86) Tochterunternehmen von insgesamt untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Geiger Gruppe werden nach § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert. Es handelt sich hierbei um 78 inländische und 3 ausländische Gesellschaften. Aus den gleichen Gründen wird auf eine Equity-Konsolidierung dieser Tochterunternehmen verzichtet (§ 311 Abs. 2 HGB). Nach der Equity Methode werden 5 (Vj.: 6) Beteiligungsgesellschaften bewertet. 35 (Vj.: 31) assoziierte Unternehmen von insgesamt untergeordneter Bedeutung werden zu Buchwerten angesetzt. Die Aufstellung des vollständigen Anteilsbesitzes ist Bestandteil dieses Anhangs. Die Veränderungen im Konsolidierungskreis wirkten sich wie folgt erhöhend bzw. vermindernd auf das Vermögen und die Schulden aus:
Die Gesamtleistung ist infolge um T€ 46.988 höher und das Jahresergebnis um T€ 413 besser ausgefallen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am neu bewerteten Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder der erstmaligen Konsolidierung. Die ansatzfähigen Vermögenswerte, Schulden und Eventualverpflichtungen der Tochterunternehmen werden dabei unabhängig von der Höhe des Minderheitenanteils mit ihren vollen beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Bei der Erstkonsolidierung entstehende aktive Unterschiedsbeträge werden innerhalb des immateriellen Anlagevermögens als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und in Folgejahren planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Negative Unterschiedsbeträge werden in den Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" eingestellt und unter den in § 309 Abs. 2 HGB genannten Voraussetzungen ertragswirksam aufgelöst. Bei Entkonsolidierungen werden die Restbuchwerte der aktiven Unterschiedsbeträge bei der Berechnung des Abgangsergebnisses berücksichtigt. Für bis zum 31.12.2008 konsolidierte Unternehmen wurde die bis dahin angewandte Buchwertmethode fortgeführt. Danach erfolgte die Kapitalkonsolidierung durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte bzw. der Anschaffungskosten mit dem auf die Geiger Gruppe entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Transaktionen, die zu einer Änderung der Beteiligungsquote an einem Tochterunternehmen führen, ohne dass die Möglichkeit der Beherrschung verloren geht, werden als Erwerbs- bzw. Veräußerungsvorgang abgebildet und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften erfolgswirksam behandelt. Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen werden in den Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile eingestellt. Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Haftungsverhältnisse werden im erforderlichen Umfang konsolidiert. Bei ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht. Die nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungsgesellschaften werden mit ihrem anteiligen Eigenkapital entsprechend der Buchwertmethode angesetzt. Die zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder der erstmaligen Einbeziehung entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge werden, soweit diese Geschäftswerte darstellen, über die voraussichtliche Nutzungsdauer erfolgswirksam abgeschrieben. Zwischengesellschaftliche Gewinne und Verluste waren bei diesen Gesellschaften unbedeutend. Auch im Abschluss der Geiger Gruppe müssen Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, der Erträge und Aufwendungen haben. Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Unwesentlich abweichende Wertansätze bei einzelnen Tochtergesellschaften werden aus Vereinfachungsgründen beibehalten. Bei wesentlichen Abweichungen von den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wird der Vereinheitlichung im Rahmen von gesonderten Jahresabschlüssen für Zwecke des Konzernabschlusses Rechnung getragen. Abweichende Bewertungsmethoden der nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen werden beibehalten. Falls Vergütungen für die Tätigkeit der Gesellschafter sowie Zinsaufwendungen für Darlehen der Gesellschafter anfallen, sind sie in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand erfasst. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden fortgeführt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear abgeschrieben. Rechte und Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über den voraussichtlichen bzw. eingeschätzten Nutzungszeitraum durch Abschreibung amortisiert. Die Werthaltigkeit wird regelmäßig überprüft; sofern erforderlich werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Der nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert aus der Equity-Methode wird entsprechend behandelt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um plan-mäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten sowie anteilige angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Erhaltene Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der bezuschussten Wirtschaftsgüter abgesetzt. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen planmäßig unter Zugrundelegung der branchenüblichen Nutzungsdauern. Soweit zulässig, werden die Abschreibungen grundsätzlich nach der degressiven, im Übrigen nach der linearen Methode vorgenommen; die Abschreibung wird zeitanteilig verrechnet. Die Möglichkeit des Übergangs von der degressiven zur linearen Abschreibung wird ab dem Zeitpunkt wahrgenommen, ab dem die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für eine frühere außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen. Abgänge aus den Kiesvorkommen auf Grund von Entnahmen erfolgen entsprechend dem mengenmäßigen Abbau zu den anteiligen Anschaffungskosten. At Equity bewertete Finanzanlagen werden unter Berücksichtigung der anteiligen Ergebnisse der Gesellschaft, sonstiger Eigenkapitalveränderungen sowie gegebenenfalls von Abschreibungen auf Geschäftswerte bewertet. Übrige Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Auch bei den Finanzanlagen werden Wertaufholungen bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit erforderlich, werden Abschläge für technisch verbrauchte oder im Wert verminderte Bestände berücksichtigt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige angemessene fertigungsbezogene Gemeinkosten und solche der Verwaltung und sozialen Einrichtungen einbezogen. Verluste aus Aufträgen werden zunächst gemäß dem Prinzip der verlustfreien Bewertung von den unfertigen Bauten abgesetzt, soweit der jeweils vorhandene Bautenwert nicht überstiegen wird. Die die jeweiligen Bautenwerte übersteigenden Verluste werden als Rückstellung für drohende Verluste ausgewiesen. Erhaltene Anzahlungen werden mit den Nettowerten offen von den Beständen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt und erkennbare Ausfallrisiken durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Kursen des Bilanzstichtags bewertet. Wertpapiere, die in fremder Währung gehandelt werden, werden mit dem Kurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Soweit erforderlich, werden Wertaufholungen bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt. Flüssige Mittel, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände enthalten, werden zum Nominalwert angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagiobeträge werden nach der linearen Methode abgeschrieben, sonstige Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Daneben werden aktive latente Steuern für künftige Vermögensvorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt, soweit deren Realisierung hinreichend wahrscheinlich ist. Steuerlatenzen aus den einbezogenen Jahresabschlüssen werden mit solchen aus Konsolidierung zusammengefasst und saldiert ausgewiesen. Vom Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Erfüllungsbetrag der langfristigen Rückstellungen ist unter der Annahme einer Preis- und Kostensteigerung von rd. 2,7 % (Vj. rd. 1,8 %) bewertet. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend der Laufzeit anteilig aufgelöst. Derivative Finanzinstrumente werden, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Bei der Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten, für die keine Bewertungseinheit mit dem Grundgeschäft gebildet wird, wird das Imparitätsprinzip beachtet. 4. Währungsumrechnung In den Einzelabschlüssen der Gesellschaften werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit dem Transaktionskurs zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet und am Bilanzstichtag gemäß der gesetzlichen Norm des § 256a HGB bewertet, wobei die eingetretenen Kursgewinne und -verluste ergebniswirksam erfasst werden. Sofern es sich um Umrechnungsdifferenzen aus Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten handelt, die als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen sind, werden sie bis zur Veräußerung der Gesellschaft in den erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen erfasst. Im Konzernabschluss erfolgt die Umrechnung der Jahresabschlüsse der ausländischen Tochtergesellschaften in EUR nach der modifizierten Stichtagsmethode. Die Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden erfolgt dabei zum Stichtagskurs, Aufwands- und Ertragsposten werden zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Eigenkapital, mit Ausnahme des Jahresergebnisses, wird zu den jeweiligen historischen Stichtagskursen umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung der Bilanz werden erfolgsneutral behandelt und als gesonderte Position im Eigenkapital ausgewiesen. Die der Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse stellen sich im Verhältnis zu einem Euro wie folgt dar:
B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 sind in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. Die Konzessionen und anderen Rechte enthalten mit T€ 2.033 (Vj.: T€ 2.711) den als Verfüllrecht erfassten Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Der Betrag wird linear über die voraussichtliche Restnutzungsdauer des Rechts von 3 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung im Berichtsjahr betrug T€ 678 (Vj.: T€ 678). Der Geschäfts- oder Firmenwert in der Geiger Gruppe enthält mit T€ 19.233 (Vj.: T€ 22.202) Beträge aus Erstkonsolidierungen, Anteilsaufstockungen und Kaufpreisanpassungen, im Übrigen solche aus einbezogenen Unternehmen. Die Beträge werden planmäßig entsprechend der eingeschätzten Amortisation über einen Zeitraum im Wesentlichen von 7 bis 9 Jahren abgeschrieben; die Abschreibungen in 2022 betrugen T€ 5.065 (Vj.: T€ 4.713). In den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind nach der Equity-Methode bewertete Anteile mit einem Betrag von T€ 8.163 (Vj.: T€ 12.841) enthalten. Der Buchwert dieser Beteiligungen liegt mit T€ 6.060 über dem anteiligen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen. Dieser Unterschiedsbetrag betrifft mit T€ 471 stille Reserven in Grund und Boden; im Übrigen Geschäfts- oder Firmenwerte. Auf letztere wurden im Berichtsjahr T€ 931 (Vj.: T€ 1.063) Abschreibungen zu Lasten der Beteiligungsbuchwerte vorgenommen. Der eingeschätzten Amortisation liegen Nutzungsdauern von 8 und 9 Jahren zugrunde. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten neben Darlehensforderungen in Höhe von T€ 12.879 (Vj.: T€ 40.783) hauptsächlich solche aus Verrechnungskonten. Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich mit T€ 760 (Vj.: T€ 15.246) um Darlehensforderungen und mit T€ 5.435 (Vj.: T€ 3.149) um Verrechnungsforderungen; im Übrigen um Liefer- und Leistungsforderungen und sonstige Forderungen. Die Forderungen bestehen mit T€ 6.409 (Vj.: T€ 5.928) gegen assoziierte Unternehmen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten:
Die Forderungen aus Darlehen betreffen mit T€ 0 (Vj.: T€ 5.800) Finanzforderungen; im Übrigen andere Forderungen. 3. Wertpapiere und Flüssige Mittel Die sonstigen Wertpapiere enthalten festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und ähnliche Rechte. 4. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals der Geiger Gruppe ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt. Der Kapitalanteil der Komplementärin, Wilhelm Geiger GmbH, entspricht ihrem gezeichneten Kapital. Die festen Kommanditeinlagen der Gesellschafter der Geiger GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 9.000 stellen zugleich deren Haftsummen im Sinne des § 171 HGB dar. Die persönlich haftende Gesellschafterin Wilhelm Geiger GmbH ist am Vermögen der Gesellschaft nicht beteiligt. Die Einstellungen in die Rücklagen der Kommanditisten erfolgten auf Grundlage des Beschlusses der Gesellschafter über die Gewinnverwendung 2021. Die anderen Rücklagen umfassen mit T€ 6.168 (Vj.: T€ 6.168) solche aus ergebnisneutral eingestellten Beträgen durch die in 2009 erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG sowie mit insgesamt T€ 6.989 (Vj.: T€ 6.311) Unterschiedsbeträge aus hinzuerworbenen Anteilen an bzw. aus der erstmaligen Konsolidierung von Tochterunternehmen; im Übrigen solche aus Einzelabschlüssen. Die nicht beherrschenden Anteile enthalten zum anteiligen Nettovermögen bewertete Anteile von Dritten am Eigenkapital. 5. Sonstige Rückstellungen
6. Verbindlichkeiten
Von den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben T€ 31.927 (Vj.: T€ 31.038) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Darüber hinaus sind von den Verbindlichkeiten insgesamt T€ 89.111 (Vj.: T€ 86.709) im Wesentlichen durch Grundpfandrechte gesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich mit T€ 3.578 (Vj.: T€ 6.119) um solche aus Darlehen und mit T€ 1.738 (Vj.: T€ 1.551) aus Verrechnungskonten; im Übrigen um solche aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten mit T€ 13.691 (Vj.: T€ 4.732) Darlehensverbindlichkeiten, mit T€ 116 (Vj.: T€ 98) Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen; im Übrigen sonstige Verbindlichkeiten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Darlehens- und Verrechnungskonten der Kommanditisten der Geiger GmbH & Co. KG, für die keine festen Laufzeiten vereinbart sind. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche:
7. Passive latente Steuern Die aktiven und passiven latenten Steuern verteilen sich auf folgende Positionen:
Der Ermittlung der latenten Steuern im Inland liegen kombinierte Steuersätze nur unwesentlich verändert zum Vorjahr von rd. 34 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer, davon rd. 12 % für Gewerbesteuer bei einem Durchschnittshebesatz von rd. 364 % zugrunde. Im Übrigen werden die zum Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten steuerlichen Vorschriften zur Bewertung der latenten Steuern herangezogen. C. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden mit 78,7 % (Vj.: 79,6 %) im Inland, im Übrigen im europäischen Ausland erzielt und verteilen sich auf die Tätigkeitsbereiche wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
4. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen
5. Erträge und Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten mit T€ 308 (Vj.: T€ 127) Erträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen mit T€ 5 (Vj.: T€ 156) Aufwendungen aus der Ab-/Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Abschluss der Geiger Gruppe ergab sich neben gezahlten oder zusätzlich geschuldeten Steuern einzelner einbezogener Unternehmen mit T€ 584 ein Aufwand (Vj.: T€ 895 Aufwand) aus latenten Steuern. Die latenten Steuern enthalten mit T€ 656 den Aufwand (Vj.: T€ 689 Aufwand) aus Konsolidierungsmaßnahmen. D. Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Derivative Finanzinstrumente Wir begegnen Marktpreisrisiken, indem wir bestimmte Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken mittels derivativer Finanzinstrumente absichern. Zum 31. Dezember 2022 bestehen keine derivativen Finanzinstrumente. In der nachfolgenden Tabelle sind die Nominalwerte und die beizulegenden Zeitwerte dargestellt.
Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Zur Bestimmung der Marktwerte wurde das Berechnungsmodell "Mark to Market" angewendet. Derivative Finanzinstrumente werden, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Der Buchwert der nicht zu Bewertungseinheiten zusammengefassten Finanzinstrumente ist mit T€ 0 (Vj.: T€ 169) in den Rückstellungen enthalten. 2. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestanden am 31.12.2022 in Höhe von insgesamt T€ 67.879 (Vj.: T€ 57.384). Sie betreffen im Berichtsjahr ausschließlich Bürgschaften und resultieren aus Verpflichtungen, die gegenüber Dritten eingegangen wurden. Von den Haftungsverhältnissen entfallen zugunsten von verbundenen Unternehmen T€ 17.738 (Vj.: T€ 3.683) und von assoziierten Unternehmen T€ 513 (Vj.: T€ 3.799). Im Übrigen haften wir als Beteiligte an Gesellschaften bürgerlichen Rechts sowie im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften gesamtschuldnerisch. Die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den betroffenen Gesellschaften nach unseren Erkenntnissen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen umfassen solche aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen mit einem Gesamtbetrag von T€ 34.114 (Vj.: T€ 26.901), sie verteilen sich auf die Restlaufzeit wie folgt:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten mit T€ 11.433 (Vj.: T€ 15.458) Leasingverpflichtungen. Ein abstraktes Risiko besteht hier in der auf Grund des fehlenden Eigentums nur eingeschränkten Möglichkeit der Verwertung im Fall einer Nichtnutzung. Ferner bestehen auf Grund geschlossener notarieller Kaufverträge über Anteilskauf und Grundbesitz Zahlungsverpflichtungen in Höhe von T€ 1.335 (Vj.: T€ 1.006). Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bestehen im geschäftsüblichen Umfang. 4. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Nahe stehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die Geiger GmbH & Co. KG Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch Geiger GmbH & Co. KG bzw. deren Gesellschafter unterliegen. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen werden insbesondere mit nicht konsolidierten Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen abgeschlossen, ferner mit anderen Unternehmen, deren Gesellschafter auch Gesellschafter der Geiger GmbH & Co. KG sind. Es handelt sich vor allem um Geschäfte aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen sowie um Dienstleistungs- und Finanzierungsgeschäfte, daneben bestehen Haftungsverhältnisse zugunsten solcher Unternehmen. Angabepflichtige Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Personen fanden im Geschäftsjahr nicht statt. 5. Angaben zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung ist entsprechend DRS 21 nach den Mittelveränderungen aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Die Darstellung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode. Auf die Angabe von Vorjahreszahlen wird zulässigerweise verzichtet. Die in der Kapitalflussrechnung mit T€ 12.004 ausgewiesenen Wertpapiere und flüssigen Mittel zum Jahresende ergeben sich ausgehend von den Beträgen in der Bilanz nach Abzug des den Finanzanlagen zugeordneten Wertpapierbestands in Höhe von T€ 400. Die im Finanzmittelfonds verrechneten kurzfristigen Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 23.359 ergeben sich ausgehend von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lt. Bilanz nach Abzug von den dem Investitionsbereich zuzuordnenden Mitteln in Höhe von T€ 136.897 (Vj.: T€ 141.976). Letztere enthalten mit T€ 27.500 (Vj.: T€ 37.000) am Bilanzstichtag bestehende vertraglich kurzfristige Schulden, soweit diese eine langfristige Finanzierung ersetzen. Auswirkungen der Veränderung des Konsolidierungskreises und von Wechselkursänderungen sind eliminiert und die sich ergebenden Mittelveränderungen werden gesondert ausgewiesen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben die Gesellschafter des Mutterunternehmens auf Grund Beschlusses die Ergebnisverwendung und die Verteilung des Gewinns für 2021 vollzogen. Diese Vorgänge und weitere nicht zahlungswirksame Veränderungen sind in der Kapitalflussrechnung bereinigt. E. Anteilsbesitz zum 31.12.2022
3) Beherrschender Einfluss durch wirtschaftliche
Umstände.
5) Einbezug als Zweckgesellschaft.
F. Ergänzende Angaben 1. Geschäftsführung: Wilhelm Geiger GmbH, Mittelberg (Kleinwalsertal) / Österreich, als alleinige Komplementärin, vertreten durch ihre Geschäftsführer die Herren:
Die Geschäftsführer sind je alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten teilt sich wie folgt nach Gruppen auf:
3. Sonstige Angaben Die auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für den Abschlussprüfer betragen T€ 290 und betreffen Abschlussprüfungsleistungen. 4. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.
Oberstdorf, den 15. September 2023 Geiger GmbH & Co. KG Die Komplementärin Wilhelm Geiger GmbH vertreten durch ihre Geschäftsführer gez. Josef Geiger 3 gez. Pius Geiger 3 Entwicklung des Anlagevermögens der Geiger Gruppe in 2022
1) davon Abgänge aufgrund Kiesentnahmen:
T€ 1.450
3) davon Umgliederung in das Umlaufvermögen
in den Posten Vorräte: T€ 12.714
4) davon Umgliederung in das Umlaufvermögen
in den Posten Vorräte: T€ 180
Kapitalflussrechnung der Geiger Gruppe
Eigenkapitalspiegel der Geiger Gruppe
Lagebericht 2022für die Geiger GruppeGrundlagen des Unternehmens Unser Auftrag Seit ihrer Firmengründung im Jahr 1923 hat sich die Geiger Gruppe zu einem vielseitigen Firmenverbund mit mehr als einem Dutzend Geschäftsfeldern entwickelt. Mit rund 4.000 Mitarbeitern und an zahlreichen Standorten in Deutschland und im Ausland liefert, baut, saniert und entsorgt die Unternehmensgruppe für Kunden aus den Bereichen Infrastruktur, Immobilien und Umwelt. Abgerundet wird das Spektrum dabei von Tochterunternehmen und Beteiligungen aus branchenverwandten, aber auch branchenfremden Bereichen. Generationenwechsel Im Berichtsjahr haben wir zur Sicherung und Wahrung der Unternehmenskontinuität die abschließenden gesellschaftsrechtlichen Schritte geregelt und damit den endgültigen Übergang auf die 4. Generation der Familien vollzogen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Jahr 2022 - infolge des Kriegs in der Ukraine sowie der hohen Inflation - unterjährig mehrfach nach unten korrigiert. Der IWF geht davon aus, dass die globale Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr 2022 preis- und kaufkraftbereinigt um ca. 3,4 % gestiegen ist. Das Wachstum lag damit deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (6,2 %). Der Krieg in der Ukraine, extreme Energiepreiserhöhungen und eine hohe Inflation haben auch das Wirtschaftswachstum in Deutschland geprägt. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen; im Jahr 2021 war das BIP noch um 2,6 % gewachsen. Die Exporte stiegen preisbereinigt um 14,3% im Vergleich zum Vorjahr, während die Importe - insbesondere aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise - um 24,3 % zulegten. Das deutsche Bauhauptgewerbe verzeichnete im Baujahr 2022 einen Umsatz von 160,3 Mrd. EUR, nominal um 10,7 % über dem Vorjahr. Die Lieferengpässe aufgrund des Krieges in der Ukraine führten allerdings zu stark gestiegenen Baumaterialpreisen, was sich in deutlich höheren Baupreisen niedergeschlagen hat: Sie legten 2022 um 16,7 % zu. Dies führte zu einem preisbereinigten (realen) Rückgang des Umsatzes 2022 von 5,1 %. Der Wandel im Arbeitsmarkt und die Furcht vor einem Fachkräfte-mangel veranlassten die Bauunternehmen, erneut ihren Personalbestand um 16.000 auf 927.000 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt aufzustocken. In der Baustoff-Steine-Erden-Industrie war die Stimmung auch im Jahr 2022 trotz anhaltenden Materialengpässen bei importabhängigen Baustoffen grundsätzlich gut. Im Branchendurchschnitt stieg die wertmäßige Steine-Erden-Produktion 2022 um nominal 10,2 %. Die Umsätze in der Abfallwirtschaft stiegen im Jahr 2022 ebenfalls leicht an, wobei die Branche nach wie vor von Sondereffekten profitieren konnte. Infrastruktur Der Geschäftsbereich Infrastruktur lag 2022 bei der Leistung über dem Vorjahresniveau und konnte damit die Planzahlen leicht übertreffen. Im Geschäftsfeld Hoch- und Tiefbau lagen wir bei der Leistung und beim Ergebnis über den Zahlen des Vorjahres. Im Hochbau entwickelten sich die Geschäftsjahreszahlen nach dem schwierigen Vorjahr und trotz der nachlassenden Nachfrage bei der Leistung und beim Ergebnis erfreulich; ergebnismäßig besser als im Vorjahr gestaltete sich auch der Tiefbau. Das Segment Leitungsbau zeigte dagegen eine sehr unerfreuliche, stark ergebnisbelastentende Entwicklung weswegen und auch hier konnten wir die Planzahlen nicht erreichen konnten. Bei unseren beiden Asphaltmischanlagen machten sich neben der erneut schlechten kommunalen Auftragssituation auch die gestiegenen Energiekosten bemerkbar, was zu unter der Planung liegenden Zahlen führte. Des Weiteren kam hinzu, dass sich weitere Preissteigerungen über alle Materialgruppen und -bereiche ergebnisbelastend auswirkten. Die Kanaltechnik zeigte über alle Niederlassungen eine erneut erfreuliche Entwicklung und lag bei der Leistung und beim Ergebnis über dem Vorjahresniveau; einzige Ausnahme bildete die Schweiz, die das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr erheblich belastete. Das Geschäftsfeld Bauwerksanierung schloss das Geschäftsjahr 2022 mit einer über der Planung liegenden Leistung ab. Beim Ergebnis übertrafen wir, trotz der Zurückhaltung bei den Brückensanierungen, unsere Planzahlen erneut. Immobilien Im Geschäftsbereich Immobilien lagen wir sowohl bei der Leistung als auch beim Ergebnis über dem Vorjahr. Einen wesentlichen Beitrag zur Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr trug unser Holzsystembau bei. Beim Ergebnis wurden allerdings, auf Grund von anhaltenden Problemen im Modulbau, die Planergebnisse nicht erreicht. In der Projektentwicklung konnten wir im Jahr 2022 die Planzahlen bei der Leistung nicht erreichen, beim Ergebnis jedoch deutlich übertreffen. Der Schlüsselfertigbau schloss das Geschäftsjahr 2022 bei der Leistung über und beim Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau, jedoch innerhalb der Planungen ab. Umwelt Im Geschäftsbereich Umwelt lagen wir insgesamt beim Umsatz und beim Ergebnis über dem Geschäftsjahr 2021. Im Geschäftsfeld Entsorgung wurden in fast allen Segmenten positive, im Rahmen der Planung liegende Umsätze und Ergebnisse erreicht. Bei unserem Versatzbergwerk in Teutschenthal wurden die Maßnahmen zur Optimierung sämtlicher Produktionsanlagen wie auch die konsequente Kostenreduktion, insbesondere im Schüttgutversatz, weiter fortgesetzt. Trotzdem belastete das Ergebnis erneut das gesamte Segment stark. Im Segment Sanierung lag die Gesamtleistung über dem Niveau des Vorjahres; ebenso erfreulich war dort die Ergebnisentwicklung. Einen wesentlichen Ergebnisbeitrag hierzu leistete neben dem Kerngeschäft, wie schon in den Vorjahren, der Bereich Deponiebau und -entwicklung. In den übrigen Bereichen bewegte sich die Leistung und das Ergebnis ebenfalls über Vorjahresniveau. Im Recycling zeigen insbesondere die Maßnahmen der angepassten Strukturen sowie ein strenges Kostenmanagement zwar weitere Erfolge, wirkten sich jedoch insgesamt nicht auf die Ergebnissituation aus. Sowohl Umsatz wie auch Ergebnis lagen erneut unter Plan und Vorjahresniveau. Die Leistung und das Ergebnis der TERRAG-Gruppe im Saarland waren sehr erfreulich und lagen deutlich über Vorjahresniveau. Das Deponiegeschäft, insbesondere durch den neuen Standort "Hermine", trug erneut einen wesentlichen positiven Anteil zum Gesamtergebnis bei. Auch in den übrigen Bereichen konnten durchwegs gute Ergebnis-beiträge erzielt werden. Im Geschäftsfeld Umwelt Österreich konnten wir die geplante Leistung deutlich übertreffen und erreichten auch erstmals ein leicht positives Ergebnis. Baustoffe | Logistik Im Geschäftsbereich Baustoffe | Logistik konnten wir die Planzahlen erneut nicht erreichen. Das Geschäftsfeld Baustoffe lag beim Umsatz und Ergebnis unter Vorjahresniveau. Positive, aber rückläufige Ergebnisbeiträge hierzu leistete, wie in den Jahren zuvor, unser klassisches Baustoffgeschäft. Das negative Projektgeschäft lag auf Grund fehlender Umsätze weit unter der Planung. Im Segment Beton war die Entwicklung ebenso rückläufig. Die Zahlen lagen zwar hier beim Umsatz über, beim Ergebnis jedoch unter dem Vorjahresniveau. Die Logistik lag beim Umsatz ebenfalls leicht unter Vorjahresniveau. Beim Ergebnis konnten die Vorjahreszahlen auf niedrigem Niveau leicht verbessert werden. Bei SAM-Truck konnte die Plan-Leistung und das -Ergebnis erreicht werden. Rumänien Die Geiger Gruppe Rumänien lag bei der Leistung und beim Ergebnis erfreulicherweise erheblich über dem Plan. Trotz politisch nach wie vor ständig wechselnder Rahmenbedingungen konnten wir - auch wegen der weiterhin guten Auftragslage bei öffentlichen Infrastrukturprojekten - in allen Bereichen durchwegs positive Ergebnisse erzielen. Diversifikationen Das Stammgeschäft bei Zimmermann lag beim Umsatz und beim Ergebnis über den Planungen und entwickelte sich erfreulich weiter. In den USA konnten wir trotz Umsatzsteigerung das Vorjahresergebnis nicht erreichen. Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage Die Geiger Gruppe erzielte 2022 bei einem deutlichen Anstieg der Gesamtleistung um T€ 172.016 oder + 25,4 % auf T€ 848.974 ein um T€ 12.520 oder +48,9 % auf T€ 38.116 stark gestiegenes Betriebsergebnis. Nach Hinzurechnung des auf T€ 126 (Vj. T€ -533) verbesserten positiven Finanzergebnisses sowie unter Berücksichtigung von außerplanmäßigen Abschreibungen und solchen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 1.602 (Vj. T€ 1.873) und des positiven neutralen Ergebnisses von T€ 1.087 (Vj. T€ 9.914), ergab sich ein Gesamtergebnis vor Ertragsteuern der Periode von T€ 37.727 nach T€ 33.104 im Vorjahr. Die positiven Ergebniszahlen unterstreichen erneut die sehr erfreuliche Ertragslage der Geiger Gruppe. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Bilanzsumme erneut um 6,6 % auf T€ 614.634 (Vj. T€ 576.651). In diesem erneut deutlichen Anstieg haben sich neben dem organischen Wachstum hauptsächlich hohe Investitionen niedergeschlagen. Wesentliche Aktivposten waren das Anlagevermögen mit T€ 353.562 (Vj. T€ 333.252), die Vorräte mit T€ 122.218 (Vj. T€ 86.577) sowie die Forderungen mit T€ 125.378 (Vj. T€ 146.312). Der Bestand an flüssigen Mitteln ist um T€ 2.450 leicht gestiegen, und liegt mit T€ 11.979 weiterhin auf hohem Niveau. Die Fremdmittel (ohne Gesellschafterverbindlichkeiten) von T€ 446.913 (Vj. T€ 413.768) bestanden zu 35,9 % (Vj. 37,0 %) aus Finanzschulden und zu 20,0 % (Vj. 19,6 %) aus Rückstellungen. Der Anstieg der Finanzschulden resultiert hauptsächlich aus stark angestiegenen Bankverbindlichkeiten infolge hoher Investitionen, dem Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen sowie der Erweiterung des Konsolidierungskreises. Das Eigenkapital einschließlich der Gesellschafterkonten ist um 2,8 % auf T€ 161.207 (Vj. T€ 156.862) erneut gestiegen. In dieser Entwicklung hat sich bei einem deutlichen ergebnisbedingten Anstieg auch die Zunahme der nicht beherrschenden Anteile niedergeschlagen. Die entsprechende Eigenkapitalquote ist auf Grund des um 6,6 % gestiegenen Gesamtkapitals auf 26,2 % zurückgegangen. Sie lag im Vorjahr bei 27,2 %. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Brutto-Cashflow von T€ 73.865 nach T€ 60.493 im Vorjahr erwirtschaftet. Dieser erfreuliche Anstieg resultiert zum einen aus der Zunahme des laufenden Ergebnisses und zum anderen aus gestiegenen Abschreibungen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag auf Grund hoher Mittelfreisetzung im Netto-Umlaufvermögen mit T€ 87.075 deutlich über dem Betrag im Vorjahr (Vj. T€ 32.535). Hiervon ausgehend und durch Mittelabflüsse aus der investiven Tätigkeit von T€ 64.278 sowie aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 31.089 nahm der Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres deutlich um T€ 9.971 auf T€ -11.355 ab. Durch die uns zur Verfügung stehenden Kreditlinien war und ist die Finanzierung der Geiger Gruppe jederzeit gesichert. Im Rahmen der zentralen Gruppenfinanzierung wird die Verwendung vorhandener Liquiditätsüberschüsse für die gesamte Geiger Gruppe durch den Zentralbereich Finanzen verantwortet und durchgeführt. Danach kann die Finanzlage weiterhin als gut und die Kapitalstruktur als sehr solide bezeichnet werden. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 haben wir Investitionen in Höhe von T€ 66.800 getätigt, was deutlich unter dem Niveau von 2021 liegt (Vj. T€ 83.012). Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen gingen auf T€ 66.003 nach T€ 71.758 im Vorjahr zurück und lagen damit um T€ 23.939 über den Abschreibungen. Die wesentlichen Investitionen im Bereich der Sachanlagen betrafen Grundstücke und Gebäude (T€ 7.153), Großgeräte und Maschinen (T€ 16.308), den Fuhrpark (T€ 8.733) sowie Anlagen im Bau (T€ 24.463). Die Investitionen in Finanzanlagen beliefen sich auf T€ 797 (Vj. T€ 11.254). Die Ausgaben betrafen im Wesentlichen solche in Projektentwicklungen und Immobilien (T€ 696). Mitarbeiter Im Berichtsjahr hat die Geiger Gruppe 3.994 (Vj. 3.388) Mitarbeiter beschäftigt, davon 3.183 (Vj. 2.756) in Deutschland und 811 (Vj. 632) im europäischen und übrigen Ausland. Der erneute Anstieg der Beschäftigten resultiert aus dem weiteren Ausbau unserer Aktivitäten, insbesondere in den Bereichen Holzsystembau sowie Umwelt. Der Bereich der Aus- und Weiterbildung auf allen Ebenen ist uns nach wie vor sehr wichtig. Uns ist bewusst, dass bestens qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die eigenverantwortlich handeln und gerne Verantwortung übernehmen, unabdingbar für den Erfolg unserer Gruppe sind. Wir sind weiterhin bestrebt, einen großen Anteil unseres Arbeitskräftebedarfes aus selbst ausgebildeten Jugendlichen und weiterqualifizierten Mitarbeitern zu decken. Im Jahr 2022 haben wir insgesamt 149 Auszubildende (Vj. 139) beschäftigt. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Fast ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist die EU-Wirtschaft besser ins Jahr 2023 gestartet als noch im Herbst erwartet. In der Zwischenprognose vom Winter wird der diesjährige Wachstumsausblick für die EU auf 0,8 % und für den Euroraum auf 0,9 % angehoben. Die um die Jahreswende erwartete technische Rezession dürfte also in beiden Fällen knapp vermieden werden. Auch die Inflationserwartungen für 2023 und 2024 werden in der Prognose etwas zurückgenommen. In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2023 erwartet die Bundesregierung für dieses Jahr eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 %. 2024 soll die Wirtschaft um 1,8 % wachsen. Die Bundesregierung hat angekündigt, mit entsprechenden Maßnahmen diese positive Tendenz zu stärken. Für die baukonjunkturelle Lage 2023 ist keine Besserung gegenüber 2022 in Sicht. Alles in allem bedeutet dies für das gesamte deutsche Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 einen realen Umsatzrückgang von 6 %. Bei einer Preisentwicklung, die vermutlich etwas höher ausfallen wird, bedeutet dies für die nominalen Umsätze eine Zunahme auf etwa 165 Mrd. Euro, was nominal rd. 2,9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. In den für uns relevanten Bereichen und Märkten gehen wir von weiterhin rückläufigen Geschäften und einem nach wie vor hohen Wettbewerbsdruck in den nächsten Jahren aus. Insgesamt erwarten wir auf Grund unserer Planung für 2023 eine gleichbleibende Leistung und ein Ergebnis unter dem Niveau des vergangenen Geschäftsjahres. Infrastruktur Im Geschäftsbereich Infrastruktur wird sich im laufenden Geschäftsjahr 2023 die Leistung in den Geschäftsfeldern leicht unter dem Niveau des Vorjahres bewegen. Für 2023 erwarten wir in diesem Bereich ein Ergebnis leicht über dem Niveau 2022. Chancen sehen wir in diesem Bereich insbesondere in der Bauwerksanierung, da allein in Deutschland rd. 16.000 Brücken sanierungsbedürftig sind. Immobilien Im Geschäftsbereich Immobilien rechnen wir mit einer Leistung und einem Ergebnis unter Vorjahresniveau. Im Geschäftsfeld Schlüsselfertigbau werden wir bei der Leistung und beim Ergebnis ebenfalls leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Mögliche Chancen bzw. Sondereffekte können sich aus in der Hochpreisphase vergebenen Aufträgen ergeben, da derzeit bereits wieder die Preise für gewerbliche Produkte sinken. Die Projektentwicklung wird sich wegen der problematischen Entwicklung des Immobilienmarktes in 2023 bei der Leistung über und dem Ergebnis deutlich unter dem Niveau des Vorjahres bewegen. Im Segment Holzbau werden wir sowohl bei Umsatz wie auch Ergebnis die Vorjahreszahlen übertreffen. Umwelt Im Geschäftsbereich Umwelt werden wir insgesamt einen Umsatz und ein Ergebnis unter dem Niveau des Vorjahres erreichen. In der Entsorgung zeichnet sich derzeit ein Umsatz und Ergebnis über dem Niveau des Vorjahres ab. Vor allem Italien wird erneut einen erheblichen positiven Ergebnisbeitrag dazu leisten. Im Geschäftsfeld Mineralstoffbehandlung rechnen wir beim Versatzbergwerk Teutschenthal trotz positiver Preiseffekte im Umsatz und weiterhin intensivem Kosten-management mit einem verbesserten, jedoch erneut negativem Jahresergebnis. Auch für unseren mittelfristigen Planungshorizont bis 2024 und darüber hinaus erwarten wir weiterhin eine anhaltende Verlustsituation. Bei den übrigen Behandlungsanlagen in diesem Segment erwarten wir für 2023 eine Leistung leicht über Vorjahresniveau sowie eine gleichbleibende positive Ergebnisentwicklung. Im Geschäftsfeld Umweltsanierung gehen wir von einem Umsatz über und Ergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres aus. In der Umwelt Österreich zeichnet sich beim Umsatz und Ergebnis ein dem Vorjahr entsprechender Geschäftsverlauf ab. Im Geschäftsfeld Recycling rechnen wir, bedingt durch die konjunkturelle Entwicklung, mit einer im Vergleich zum Vorjahr rückläufigen Ergebnissituation. Bei der TERRAG-Gruppe gehen wir von einer auf dem Vorjahresniveau weiterhin erfreulichen Umsatz- und Ergebnissituation aus. Baustoffe | Logistik Der Geschäftsbereich Baustoffe | Logistik plant im Jahr 2023 mit einem Umsatz leicht unter und einem über dem Niveau des Vorjahres liegenden Ergebnis. Das Geschäftsfeld Baustoffe geht in seinen Stammmärkten von einer nach wie vor stabilen bzw. weiterhin leicht rückläufigen Mengensituation aus und rechnet mit einem gleichbleibenden Ergebnis. Im Geschäftsfeld Logistik werden wir in 2023 beim Umsatz auf dem Vorjahresniveau und beim Ergebnis leicht darüber liegen. Rumänien In Rumänien wird sich im Jahr 2023 der positive Trend aus dem Vorjahr fortsetzen. Wir erwarten daher einen Umsatz über und ein Ergebnis auf gleichem Niveau. Die teilweise schlechte Zahlungsmoral am Standort Rumänien halten wir weiterhin für abschätzbar und sehen für unser Unternehmen keine bedeutenden Risiken. Diversifikationen Das Segment medizinische Garne entwickelt sich weiterhin positiv. Wir rechnen daher mit einem Umsatz und einem Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Nachfolgend liefern wir zusätzliche Informationen über unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die für die weitere erfolgreiche Entwicklung unserer Gruppe eine wichtige Rolle spielen: Arbeitnehmer- und Sozialbelange Im Mai 2022 wurde die Geiger Gruppe im Rahmen des Great Place to Work® Wettbewerb mit der Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG und Geiger Schlüsselfertigbau GmbH & Co. KG als "Bester Arbeitgeber in Bayern" ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurden Unternehmen aller Branchen und Größenklassen, die aus Sicht ihrer Beschäftigten eine besonders vertrauenswürdige, wertschätzende und attraktive Arbeitsplatzkultur haben. Umweltbelange Als Bestandteil unserer Grundprinzipien sind Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung schon immer die Basis unseres unternehmerischen Handelns und das schon lange bevor die Diskussion um Klimaerwärmung, CO 2 -Vermeidung und Umweltschutz zum vielbeachteten Thema wurde. Die Geiger Gruppe wird dies im Rahmen ihrer Strategiearbeit in den nächsten Jahren noch intensiver über alle Bereiche bearbeiten, um hier frühzeitig mögliche neue Geschäftsfelder und Produkte entwickeln zu können. Unser Engagement zeigt sich aktuell auch im Ausbau und in der Bündelung der Kompetenzen im Holzsystembau nach dem Motto "Zusammen können wir Zukunft" mit dem Ziel, gesundes, wirtschaftliches und nachhaltiges (ökologisch und klimaneutral) Bauen anzubieten. Des Weiteren wurden personelle und organisatorische Kapazitäten geschaffen. Zum einen, um die auf uns zukommenden rechtlichen Anforderung zu erfüllen, zum anderen - für uns wesentlich - um unser Geschäft auf Nachhaltigkeit abzustimmen und unsere Kunden hierbei zu unterstützen ebenfalls nachhaltiger zu werden. Bekämpfung der Korruption und Bestechung Integres Verhalten ist die zentrale Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Die Geiger Gruppe hat sich daher 14 Grundprinzipien (Compliance-Verhaltensregeln) auferlegt, um die Unternehmensgruppe und ihre Mitarbeiter vor unethischem Verhalten und den daraus folgenden Konsequenzen zu schützen. Zudem sind die Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG und die Geiger Umweltsanierung GmbH & Co. KG Mitglied im Wertemanagement (EMB) des Bayerischen Bauindustrieverbandes. Mit entsprechenden Maßnahmen soll so ein regelkonformes Verhalten gefördert und Fehlverhalten unterbunden und damit Compliance-Risiken vorgebeugt werden. Risikomanagementsystem Neben den noch bestehenden Auswirkungen der Corona Pandemie sehen wir mit Sorge auf die Entwicklungen rund um die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. Energiekrise, Lieferkettenprobleme, Inflation, Finanzmarktturbulenzen, aber auch nachhaltige geopolitische Verwerfungen werden auch unsere Geschäfte langfristig beeinflussen. Vor diesem Hintergrund haben wir hierfür erneut einen Krisenstab eingerichtet. Aber auch in nahezu allen anderen Gremien und Ebenen beschäftigen wir uns sehr intensiv mit den stark veränderten Rahmenbedingungen. Die drohenden negativen insbesondere konjunkturellen Folgen dieser Veränderungen gehen aus unserer Sicht weit über die Auswirkungen der Corona-Pandemie hinaus. Mit einer Vielzahl von bereits entschiedenen Maßnahmen sehen wir uns gut vorbereitet, um die Risiken für die Geiger Gruppe möglichst gering zu halten. Im weiteren Verlauf der Entwicklungen sind weitere Maßnahmen in Planung, die bei Bedarf umgesetzt werden können. Auf Grund der allgemeinen konjunkturellen Lage, der Marktrisiken speziell in den für uns bedeutenden Regionen und Märkten und darüber hinaus der Finanzrisiken und Risiken aus dem regulatorischen Umfeld (z. B. Sozialbereich, Steuern und Umweltschutz) sowie der Risiken aus unserem klassischen Geschäft, aus Projekten und behördlichen Verfahren sowie Rechtsstreitigkeiten und Ansprüchen Dritter, haben wir ein umfassendes Risiko/Chancen-Management-System installiert. Darüber hinaus und um Gefahren früh genug zu erkennen, zu bewerten und adäquat mit ihnen umzugehen, setzt die Geiger Gruppe integrierte Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme ein. Nach wie vor besteht in den Grubenfeldern des Versatzbergwerkes in Teutschenthal grundsätzlich das Risiko eines Gebirgsschlages. Nach dem Gebirgsschlag 1996 ist das Risiko weiterer Gebirgsschläge und deren hypothetische Schadensfolgen wiederum kleiner geworden und wird durch die laufende Versatztätigkeit stetig reduziert. Des Weiteren wird dieses Risiko durch kontinuierliche, sehr umfangreiche und auf hohem technischem und wissenschaftlichem Niveau stehende Kontrollen permanent überwacht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Es sind jedoch keine Risiken erkennbar, die die Unternehmensgruppe in ihrem Bestand gefährden könnten.
Oberstdorf, den 15. September 2023 Geiger GmbH & Co. KG gez. Josef Geiger 3 gez. Pius Geiger 3 Als Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Wilhelm Geiger GmbH Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Geiger GmbH & Co. KG, Oberstdorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Geiger GmbH & Co. KG, Oberstdorf und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Geiger GmbH & Co. KG, Oberstdorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 15. September 2023 ATG
gez. Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer gez. Ratzlaff, Wirtschaftsprüfer |
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