ostsee resort damp GmbH

Seeuferweg 10, 24351 Damp, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 5 EC
Vorher
Damp Touristik GmbH
Eingetragen
30.7.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
Errichtung, Betrieb und Beratung von Einrichtungen des Fremdenverkehrs, des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes und aller sonstigen Einrichtungen und Anlagen, die der Touristik dienen. Die Gesellschaft darf sich an Gesellschaften beteiligen und die Geschäftsführung und persönliche Haftung für solche Gesellschaften übernehmen, wenn dieses dem Gesellschaftszweck förderlich ist. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle sonstigen Geschäfte vorzunehmen, sofern diese mittelbar oder unmittelbar geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erk Dr. Scheel
seit 7.2.2025
Geschäftsführer
Jens Michael
seit 30.7.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VAMED Care Kliniken Deutschland GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

VAMED Care Kliniken Deutschland GmbH
Germany
60.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ostsee resort damp GmbH

Damp

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Handelsregister des Amtsgerichts Kiel, HRB 005 EC

1. Grundlagen des Unternehmens

Die ostsee resort damp GmbH betreibt seit 1973 Tourismus in Damp. Das Resort gehört seit dem 01.07.2018 zur Vamed (Fresenius-Gruppe).

Das Resort verfügt über ein Hotel mit etwa 800 Betten und ein Ferienhausgebiet mit etwa 200 Ferienhäusern und etwa weiteren 1.100 Betten. In 2023 wurden 344.795 Personenübernachtungen und 129.146 Roomnights realisiert. Zum Resort gehören außerdem ein Yachthafen, ein Schwimmbad mit Sauna und Anwendungsbereich, ein Erlebnisbad, eine Bowlingbahn, ein Indoor Spielpark sowie mehrere Bars und Restaurants.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2023 war auf den ersten Blick ein Erfolgsjahr für den Schleswig-Holstein-Tourismus. 9,3 Millionen Gäste und damit so viele wie noch nie zuvor besuchten das Land und übernachteten rund 38 Millionen Mal in den gewerblichen Betrieben mit zehn und mehr Betten. Das bedeutet ein Plus von 5,5 % bei den Ankünften und 1,3 % bei den Übernachtungen.

Im bundesweiten Vergleich der Übernachtungen (+8,1 %) ist die Wachstumsrate in Schleswig-Holstein niedriger. Dies hängt aber auch damit zusammen, dass Schleswig-Holstein in den letzten Jahren bereits starke Volumenzahlen aufwies und viele andere Bundesländer noch mitten in der Recovery steckten. Besonders dynamisch zeigten sich hier die städtisch geprägten Bundesländer wie Hessen (+13,1 %), Nordrhein-Westfalen (+12,8 %) oder die Bundeshauptstadt Berlin (+11,5 %), was deutlich zeigt, dass der Städtetourismus die Krise überwunden hat. In Mecklenburg-Vorpommern (+1,2 %) lag die Entwicklungsrate auf einem ähnlichen Niveau wie in Schleswig-Holstein, in Niedersachsen legten die Übernachtungszahlen um 5,6 % zu. Im Vergleich mit 2019 liegt Schleswig-Holstein im Bundesländervergleich mit +5,7 % weiterhin unangefochten vorn. Bundesweit lagen die Übernachtungen noch 1,7 % unter dem 2019er Niveau.

Die auf den ersten Blick positive Jahresbilanz 2023 des Tourismus in Schleswig-Holstein muss dennoch kritisch betrachtet werden. Auffällig ist, dass in einer Reihe von Gemeinden gerade in der Hauptsaison Rückgänge bei den Übernachtungen zu verzeichnen sind. Auch die Bettenauslastung bleibt im Bundesland mit 35,9 % vergleichsweise schwach. Weiterhin zeigen die Kennzahlen aus dem Modellprojekt, dass neben den kumulierten Zahlen für das Jahr 2023 auch die Anzahl der Buchungen, der gebuchten Übernachtungen und der Umsätze gesunken ist und sich die Nachfrage der deutschen Urlauber:innen wieder stärker ins Ausland verschoben hat. Insofern sind Tourismusakteure und Politik gut beraten, dynamisch und engagiert die Rahmenbedingungen für den Tourismus so zu gestalten, dass weiterhin mit konsequenter Marktorientierung in Qualität, Innovation und Infrastruktur investiert werden kann. 1

2.2. Geschäftsverlauf

a) Darstellung wesentlicher Ereignisse, die für den Geschäftsverlauf ursächlich waren

Die im Zusammenhang mit dem Verkauf des Postakut-Geschäfts durchgeführten Unternehmensbewertungen haben aufgezeigt, dass die Gesellschaft zukünftig nicht in der Lage sein wird die hohen planmäßigen Abschreibungen auf die getätigten Investitionen in das Hotelgebäude zu verdienen. Daher wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 25,3 Mio auf das Hotelgebäude aufgrund einer dauernden Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Geschäftsjahr 2023 war nicht mehr in dem Maße durch die Coronapandemie eingeschränkt, wie die Vorjahre. Es waren viel mehr die Auswirkungen des Ukrainekonfliktes, die sich auf das betriebliche Geschehen ausgewirkt haben. Dies war sowohl an einer durch das Inflationsgeschehen und eine allgemeine Unsicherheit geprägte und dadurch gedämpfte Konsumlaune abzulesen, als auch an den deutlich gestiegenen Einkaufspreisen für einen Großteil der für den Betrieb zu beschaffenden Güter. Besonders sind hierbei die extremen Entwicklungen im Bereich der Energie und der Lebensmittel zu nennen.

Eine in diesem Zuge durchgeführte Preiserhöhung in allen Bereichen des Resortskonnte den Anstieg der Kosten nur teilweise kompensieren, da sie nur in dem Außmaß durchgeführt werden konnte, das nicht nachhaltig nachfrageschädigend ist.

Neben den direkten Auswirkungen des Inflationsgeschehens war darüber hinaus auch ein mittelbarer Effekt über die deutlich gestiegenen Tarifvergütungen feststellbar, der ebenfalls das Betriebsergebnis deutlich belastet hat.

Durch die Sturmflutkatastrohe Ende Oktober 2023 wurde der Yachthafen nahezu völlig zerstört, es mussten Vermögensgegenstände in Höhe von über 760 T€ als Anlagenverlust ausgebucht werden.

b) Nennung durchgeführter Maßnahmen zur Kostensenkung bzw. Leistungserhöhung, wesentliche Investitionen

Insbesondere die Sanierung der Aufzüge im Hotel und die Investition in Küchentechnik sind die wesentlichen Investitionen des Jahres. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ingesamt TEUR 552.

c) Finanzielle Steuerungsgrößen

Das Leistungsvolumen (Umsatzerlöse) wurde im Jahr 2023 mit TEUR 31.289 im Vergeich zum Vorjahr um TEUR 1.508 erhöht. Dies ist Maßgeblich auf das Ende der pandemischen Situation und die Rückkehr zur umfassenden Nutzbarkeit aller Resortbestandteile zurückzuführen.

Das negative EBIT aus dem Vorjahr (TEUR -798) hat sich um TEUR 31.276 auf nunmehr TEUR -32.073, überwiegend wegen außerplanmäßiger Abschreibungen aufgrund dauernder Wertminderung des Hotelgebäudes sowie der hohen Energie- und Lebensmittelkosten, verschlechtert.

d) Beurteilung

Der Geschäftsverlauf ist leistungsseitig durch eine stabile und zum Teil auch deutlich steigende Nachfragesituation gegenüber der Vorpandemiezeit geprägt. Negative Effekte aus der aktuellen weltpolitischen Lage haben es allerdings nicht erlaubt, diese positive Entwicklung in ein ausgeglichenes Betriebsergebnis umzusetzen. Mit Wegfall dieser negativen Einflüsse ist allerdings mit einem positiven Ergebnis zu rechnen.

2.3. Lage

Ertragslage

2023 2022 Veränderungen
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse HGB 31.289 98,4 29.781 96,9 1.508 5,1
Sonstige betriebliche Erträge 511 1,6 960 3,1 -449 -46,8
Betriebsleistung 31.800 100,0 30.741 100,0 1.059 3,4
Personalaufwand 8.057 25,3 7.389 24,0 668 9,0
Materialaufwand 14.953 47,0 10.694 34,8 4.259 39,8
Abschreibungen auf nicht gefördertes Anlagevermögen 28.876 90,8 3.609 11,7 25.267 700,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.987 37,7 9.846 32,0 2.141 21,7
Betriebsaufwand 63.873 200,9 31.538 102,6 32.335 102,5
Betriebsergebnis -32.073 -100,9 -798 -2,6 -31.276 >1000
Ergebnis Investitionsförderung 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Finanzergebnis 155 0,5 -617 -2,0 772 -125,1
Ergebnis vor Ertragssteuern -31.918 -100,4 -1.415 -4,6 -30.504 k.A.
Steuern 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Ergebnis nach Ertragssteuern -31.918 -100,4 -1.415 -4,6 -30.504 k.A.
Ergebnisabführung -31.918 -100,4 -1.415 -4,6 -30.504 k.A.
Jahresergebnis 0 0,0 0 0,0 0 0,0

Das ostsee resort damp hat im Geschäftsjahr 2023 eine Betriebsleistung in Höhe von TEUR 31.800 erzielt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um TEUR 1.059 (3,4%). Dieser Anstieg resultiert aus den um TEUR 1.508 gestiegenen Umsatzerlösen im Vergleich zum Vorjahr und ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Zahl der Übernachtungen zurückzuführen.

Der Anstieg des Personalaufwands ist auf die erhöhte Auslastung nach den Corona Einschränkungen zurückführen.

Der Anstieg des Materialaufwandes resultiert im Wesentlichen aus der Steiferung der Energiekosten um TEUR 2.933 und den Lebensmittelkoste um TEUR 632.

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund einer dauernden Wertminderung des Hotelgebäude in Höhe von TEUR 25.332.

Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -31.276 verschlechtert auf insgesamt TEUR -32.073. Dies ist im Wesentlichen auf die außerplanmäßigen Abschreibungen im Sachanlagevermögen und den gestiegenen Betriebsaufwand zurückzuführen. Der Betriebsaufwand ist aufgrund der Entwicklung des Personal- und Materialaufwandes deutlich gestiegen.

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung betrug TEUR -31.918 (Vorjahr TEUR 1.415) und wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Muttergesellschaft, der VAMED Kliniken Deutschland GmbH, ausgeglichen. Das EBIT des Jahres 2023 beträgt TEUR -32.073 und verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR -798) um TEUR -31.276. Hauptgrund ist die außerplanmäßige Abschreibung des Hotelgebäudes in Höhe von TEUR 25.332.

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zeigte folgende Entwicklung:

2023 2022 Veränderungen
T€ % T€ % T€ %
Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 8 0,0 653 0,6 -645 -98,8
Sachanlagevermögen 33.879 48,7 62.915 57,4 -29.036 -46,2
Langfristiges Vermögen 33.887 48,7 63.568 58,0 -29.681 -46,7
Vorräte 255 0,4 284 0,3 -28 -10,0
Kurzfristige Forderungen 35.164 50,5 45.630 41,6 -10.466 -22,9
Flüssige Mittel 228 0,3 151 0,1 77 51,2
Übrige Aktiva 37 0,1 19 0,0 17 89,1
Kurzfristiges Vermögen 35.684 51,3 46.084 42,0 -10.400 -22,6
69.572 100,0 109.652 100,0 -40.081 -36,6

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang zum Jahresabschluss dargestellt.

Wesentliche Investitionen des Geschäftsjahres

Zu den wesentlichen Investitionen zählen im Geschäftsjahr 2023 die Sanierung der Hotel-Aufzüge, Investitionen für das Klärwerk und in die Brandmeldetechnik im MareMara.

Erläuterung wesentlicher Veränderungen der Vermögensstruktur

Die wesentlichen Veränderungen der Vermögensstruktur im Geschäftsjahr 2023 finden sich bei den kurzfristigen Forderungen und beim Sachanlagevermögen. Insgesamt betrug die Abnahme der kurzfristigen Forderungen TEUR -10.466 und die Verringerung des Sachanlagevermögens TEUR -29.036.

Der größte Rückgang bei den kurzfristigen Forderungen betrifft die VAMED Kliniken Deutschland GmbH. Die größten Veränderungen im Sachanlagevermögen sind auf die außerplanmäßigen Abschreibungen zurückzuführen. Weitere Abgänge gab es im Hafen durch Schäden aus der Sturmflut.

Im Einzelnen zeigte die Kapitalstruktur folgende Entwicklung:

2023 2022 Veränderungen
T€ % T€ % T€ %
Kapital
Eigenkapital 64.135 92,2 64.135 58,5 0 0,0
langfristige Rückstellungen 37 0,1 39 0,0 -3 -6,6
langfristige Verbindlichkeiten 189 0,3 197 0,2 -8 -4,1
Langfristiges Fremdkapital 225 0,3 236 0,2 -11 -4,5
Langfristiges Kapital 64.360 92,5 64.370 58,7 -11 0,0
kurzfristige Rückstellungen 1.112 1,6 428 0,4 684 159,8
kurzfristige Verbindlichkeiten 3.469 5,0 44.204 40,3 -40.735 -92,2
Kurzfristiges Fremdkapital 4.580 6,6 44.632 40,7 -40.051 -89,7
Sonstige Passiva 631 0,9 650 0,6 -19 -2,9
Kurzfristiges Kapital 5.212 7,5 45.282 41,3 -40.070 -88,5
69.572 100,0 109.652 100,0 -40.081 -36,6

Im Geschäftsjahr 2023 ist die wesentliche Veränderung im Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten um TEUR -40.735 zu finden. Dieser Rückgang resultiert aus der Tilgung eines Intercompany Darlehens von der VAMED Kliniken Deutschland GmbH.

Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am Cash-Pooling der Fresenius SE & Co. KGaA jederzeit gesichert.

- Cash Flow

TEUR
Liquide Mittel am 01.01.2023 151
Mittelzu/ -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 637
Mittelzu/ -abfluss aus Investitionstätigkeit 51
Mittelzu/ -abfluss aus Finanzierungstätigkeit -611
Liquide Mittel am 31.12.2023 228

Die liquiden Mittel weisen zum 31.12.2023 einen Bestand in Höhe von TEUR 228 aus. Sie setzen sich zusammen aus TEUR 177 Bankbeständen, TEUR 51 Kassen- und Wechselgeldbeständen.

3. Risiko-, Prognose- und Chancenbericht

3.1. Risikobericht

Das ostsee resort damp ist eingebunden in das gruppenweite Risikomanagementsystem der VAMED-Gruppe.

Marktrisiken

Die Entwicklung im Bereich der Personalakquise muss auch in 2024 weiter beobachtet werden. Dies gilt für Fachkräfte genauso wie für Dienstleister. Wir schätzen das Risiko als mittel ein.

Die Auswirkungen des Ukrainekrieges sind weiter spürbar. Ein Ende der Auseinandersetzung ist vorerst nicht absehbar. Zwar schwächen sich die ökonomischen Auswirkungen des Konfliktes zusehens ab, eine vollständige Normalisierung ist kurzfristig jedoch nicht erwartbar.

Wir schätzen das Risiko (mittelfristig) als ein mittleres Risiko ein.

Betriebsrisiken

Durch den Abschluss geeigneter Versicherungen für mögliche Schadens- und Haftpflichtrisiken auf Basis der Konzernvorgaben wurde sichergestellt, dass Schadensfälle keine existenzgefährdenden Auswirkungen entwickeln. Darüber hinaus werden individuelle Risiken aus dem laufenden Betrieb finanziert und Rechtsstreitigkeiten zentral kommuniziert und überwacht. Notwendige Maßnahmen sowie daraus resultierende finanzielle Auswirkungen können damit rechtzeitig identifiziert werden. Wir schätzen das Risiko als gering ein.

Gesetzliche und vertragliche Risiken

Seit 2017 wird von der Gemeinde Damp eine Übernachtungssteuer erhoben. Gegen die aktuelle Satzung und vorliegende Steuerbescheide wurde Widerspruch eingelegt. Mittlerweile war der Einspruch erfolgreich. Rückwirkend zum 1. Januar 2020 wurde die Übernachtungssteuer von 3,0% auf 1,5% reduziert.

Ukraine-Konflikt

Ende Februar 2022 begann der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Daraus resultierende Risiken für die Entwicklung der ostsee resort damp GmbH sind zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht abschätzbar. Sie werden jedoch von der Geschäftsführung fortlaufend sowie ad hoc bei relevanten Lageänderungen neu bewertet.

Unsere voraussichtlichen Energiekosten für 2024 werden aufgrund gesicherter Verträge nach derzeitigem Stand nicht auf dem Niveau der Unternehmensplanung 2024 bleiben. Das Risikoniveau schätzen wir daher für 2024 als hoch ein. Welche Folgen der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine für die Energiewirtschaft auf längere Sicht haben wird, ist derzeit schwer einzuschätzen. Sollten kontraktierte künftige insbesondere Erdgas-Lieferungen ausbleiben, hätte dies Kosten-Auswirkungen auf den gesamten deutschen Energiemarkt. Dies wird insbesondere die Folgejahre 2024ff. beeinflussen.

Der Krieg hat mittelbar und unmittelbar Einfluss auf unsere Lieferketten und Preisgefüge in der Beschaffung von Lebensmitteln sowie auf unsere Logistik im Kontext der Sicherstellung der Versorgungssicherheit verbundener Kliniken. Die Mehrzahl unserer Beschaffungsverträge sichert uns aktuell nicht gegen kriegsinduzierte Preissteigerungen ab. Es ist damit zu rechnen, dass die Verfügbarkeit von Produkten durch beispielsweise eingeschränkten Zugang zu Rohstoffen für die herstellenden Unternehmen sinken wird und es somit zu Einschränkungen in der Versorgung kommen kann. Die Preisentwicklung einzelner versorgungskritischer Bereiche, insbesondere bei Kraftstoffen, einzelnen Rohstoffen und Nahrungsmitteln könnten in Abhängigkeit von der Dauer des Krieges bereits in 2024 ergebniswirksam werden, was jedoch analog der weiteren Preisentwicklungen für das Unternehmensergebnis 2024 noch nicht abschließend bewertet werden kann. Die Gegenmaßnahmen zur Sicherung der Versorgungssicherheit sind angestoßen und werden regelmäßig überprüft.

Finanzrisiken

Die Monats-, Quartals- und Jahresergebnisse des ostsee resort damp werden nach einheitlichen Vorgaben der VAMED-Gruppe aufgestellt. Aufwendungen, Erträge und branchenrelevante Kennzahlen werden dabei analysiert und im Zeitablauf verglichen. Eine negative Entwicklung kann so frühzeitig erkannt und, soweit erforderlich, gegengesteuert werden. Wir schätzen das Risiko als gering ein.

IT-Risiken

Das Resort ist in die IT-Struktur des VAMED Konzerns eingebunden. Insbesondere die Instrumente zur Stärkung der IT Sicherheit entwickeln sich aus der zentralen Perspektive sehr vorteilhaft für den Standort.

Das Gesamtbild der Risikolage des ostsee resort damp ist kurzfristig durch den Verlauf der weltweiten Corona Pandemie geprägt. Lang- und mittelfristig ist die Einbettung in den VAMED Konzern für eine weitgehende Risikoabschrimung verantwortlich.

Personal

Der Fachkräfte- und der Personalmangel stellt ein mittleres Risiko dar. Offene Stellen können nicht adäquat besetzt werden, so dass vielfach Personaldienstleister und Zeitarbeitsfirmen zum Einsatz kommen müssen.

Die Entwicklung im Bereich der Personalakquise muss auch in 2024 weiter beobachtet werden. Dies gilt für Fachkräfte genauso wie für Dienstleister. Wir schätzen das Risiko als mittel ein.

3.2. Prognose- und Chancenbericht

Der aktuelle Trend, seinen Urlaub in Deutschland zu verbringen, trägt zu einer positiven Perspektive für das ostsee resort damp bei. Hier spielen auch der gute Sommer, die Preisentwicklung bei Flugreisen und die teilweise unsichere Lage in beliebten Urlaubsländern eine Rolle. Die Weiterentwicklung der Outlets, wie z.B. die Wiedereröffnung der Bowlingbahn sowie des gastronomischen Betriebes Kubbsala konnte im September 2021 abgeschlossen werden. Attraktive Events und ein verstärktes Gruppengeschäft sollen in erster Linie die wichtige Nebensaison stärken.

In 2023 wurde insbesondere wegen der außerplanmäßigen Abschreibungen ein EBIT von TEUR -32.073 erzielt (Vorjahr TEUR -798). Für 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem stark negativem EBIT.

 

Damp, 28. Juni 2024

ostsee resort damp GmbH

Kathrin Pahl, Geschäftsführerin

1 https://www.tvsh.de/aktuelles/aktuelles-detail/tourismusbarometer-kurzbericht-12024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 8.011,37 59.412,67
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 593.630,30
8.011,37 653.042,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.508.188,74 55.962.302,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 925.520,03 910.257,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.391.341,47 5.479.196,36
4. Anlagen im Bau 54.350,00 563.170,89
33.879.400,24 62.914.927,21
33.887.411,61 63.567.970,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 255.391,33 283.840,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 537.934,66 929.974,90
2. Forderungen gegen Gesellschafter 31.918.297,86 41.809.207,27
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.487.987,03 2.495.789,12
4. Sonstige Vermögensgegenstände 220.106,91 395.236,81
35.164.326,46 45.630.208,10
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 227.862,71 150.745,51
35.647.580,50 46.064.794,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.505,31 19.311,06
69.571.497,42 109.652.075,83

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Kapitalrücklagen 64.074.511,05 64.074.511,05
64.134.511,05 64.134.511,05
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 1.148.456,00 467.258,01
1.148.456,00 467.258,01
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 203.322,56; Vorjahr € 288.141,38) 277.652,85 364.199,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 403.095,01 0,00
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 403.095,01; Vorjahr € 0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.718.096,18 43.769.866,62
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.718.096,18; Vorjahr € 43.769.866,62)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 258.520,38 266.223,03
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 144.158,61; Vorjahr € 145.605,84)
(davon aus Steuern € 46.535,53; Vorjahr € 43.000,86)
3.657.364,42 44.400.288,96
D. Rechnungsabgrenzungsposten 631.165,95 650.017,81
69.571.497,42 109.652.075,83

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 31.289.241,59 29.780.924,33
2. Sonstige betriebliche Erträge 510.597,58 959.596,47
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.499.288,71 5.936.248,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.453.578,58 4.757.264,79
14.952.867,29 10.693.513,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.586.709,97 6.034.734,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.470.333,85 1.354.230,76
(davon für Altersversorgung € 82.027,33; Vorjahr € 71.062,42)
8.057.043,82 7.388.965,68
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 28.876.052,06 3.609.422,73
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.984.885,90 9.840.419,65
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 156.679,09 1.780,57
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.581,05 618.641,06
(davon an verbundene Unternehmen € 773,72; Vorjahr € 616.840,18)
9. Ergebnis nach Steuern -31.915.911,86 -1.408.660,75
10. Sonstige Steuern 2.386,00 6.064,47
11. Erträge aus Verlustübernahme 31.918.297,86 1.414.725,22
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss der ostsee resort damp GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Abschreibungen werden nach der linearen Methode über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte vorgenommen, die für Gebäude und Einbauten zwischen 8 und 33 Jahren, für technische Anlagen und Maschinen zwischen 8 und 20 Jahren sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 20 Jahren liegt. Bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 (bis 2017 EUR 150,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 (bis 2017 EUR 150,00 bis EUR 1.000,00) wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu gleitenden Durchschnittspreisen bzw. den letzten Einkaufspreisen abzüglich Skonti und Boni unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Allen erkennbaren Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbetrages gebildet. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich um Forderungen aus Leistungen in Verbindung mit dem Hotel (Verpflegung, Logis, Wellness, Parken usw.) in Höhe von EUR 537.934,66 (im Vj. EUR 929.974,90). Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 31.918.297,86 (im Vj. EUR 41.809.207,27) betrifft die Verlustübernahme des Jahresfehlbetrages von EUR 31.918.297,86 (im Vj. EUR 1.414.725,22). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.487.987,03 (im Vj. EUR 2.495.789,12) resultieren im Wesentlichen aus Reha-Anmietungen, Umsatzsteuervoranmeldung, Energieverrechnungen und weiteren Standortdienstleistungen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 220.106,91 (im Vj. EUR 395.236,81) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Rückvergütungen, Kreditkarteninstituten, Mitarbeiterforderungen und debitorischen Kreditoren.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Kosten für Jahresabschlussprüfung, Mehrarbeitszeit und Jubiläum.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR 31.12.2023
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon größer 5 Jahre gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 203 75 0 278
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.718 0 0 2.718
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 403 0 0 403
4. Sonstige Verbindlichkeiten 144 115 73 259
- davon aus Steuern 47 0 0 47
- davon im Rahmen dersozialen Sicherheit 0 0 0 0
in TEUR 31.12.2022
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 288 76 364
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 43.770 0 43.770
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 146 120 266
- davon aus Steuern 43 0 43
- davon im Rahmen dersozialen Sicherheit 0 0 0

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen Lieferantenrechnungen für Lebensmittel, Getränke, Abfallentsorgung, Marketing, Reinigung und diverse Sicherheitseinbehalte in Höhe von EUR 277.652,85 (im Vj. EUR 364.199,31). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2.718.096,18 (im Vj. EUR 43.769.866,62) betreffen im Wesentlichen Zinsabgrenzungen für interne Darlehen EUR 615.000,00 (im Vj. EUR 615.000,00), den Cashpool EUR 186.614,34 (im Vj. EUR 797.984,98), IT-Dienstleistungen über EUR 307.622,68 (im Vj. EUR 321.475,47) und Abschläge für Strom EUR 1.202.479,92 (im Vj. EUR 572.733,90). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 258.520,38 (im Vj. EUR 266.223,03) betreffen Lohn- und Kirchensteuer, Mietkautionen, Zuschussvereinbarungen, kreditorische Debitoren, Überlieger, Energieverrechnungen und Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern.

I II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den folgenden Verträgen:

TEUR
Miet-/Leasing-/Pachtverträge davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 429.795,00 10.112
Dienstleistungsverträge davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 5.362.976,46 7.745
Gesamt 17.857

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 5.651 innerhalb eines Jahres fällig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den Umsatzerlösen in Höhe von EUR 31.289.241,59 (im Vj. EUR 29.780.924,33) handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus der Hotellerie EUR 27.934.535,11 (im Vj. EUR 26.271.199,60), Erträge aus Vermietung und Verpachtung EUR 2.165.864,43 (im Vj. EUR 2.514.604,54) sowie Erträge aus EDV-Dienstleistungen EUR 1.021.705,86 (im Vj. EUR 803.522,39).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 510.597,58 (im Vj. EUR 959.596,47) sind Erträge aus Storno-, NoShow Gebühren, Pfand, Merchandising und Weiterberechnung Kosten für DLRG EUR 106.714,37 (im Vj. EUR 480.967,64), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen EUR 44.862,40 (im Vj. EUR 10.487,02), Weiterberechnungen Instandhaltung VAMED VSB-Betriebstechnik Nord EUR 43.625,35 (im Vj. EUR 26.502,64), empfangene Schadensersatzleistungen EUR 20.447,21 (im Vj. EUR 235.052,27) und sonstige periodenfremde Erträge EUR 250.428,09 (im Vj. EUR 170.874,29) enthalten.

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf EUR 8.057.043,82 (im Vj. EUR 7.388.965,68). Die Bilanzierung der Quarantäne-Auszahlung an die Mitarbeiter in Höhe von EUR 1.077,07 erfolgt nach der Nettomethode. Die Erstattungen der zugehörigen Aufwendungen für Sozialversicherung wird nach der Bruttomethode bilanziert. Im Geschäftsjahr 2023 wurden EUR 4.088,39 als Forderung gegen die Gesundheitsämter ausgewiesen.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen EUR 28.876.052,06 (Vj. EUR 3.609.422,73), davon außerplanmäßige Abschreibungen wegen dauernder Wertminderung auf das Hotelgebäude EUR 25.332.338,68.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Mieten/Leasing EUR 2.921.770,11 (im Vj. EUR 2.431.105,28), Instandhaltungen EUR 2.441.432,49 (im Vj. EUR 2.253.358,68), Verwaltungsbedarf EUR 3.883.409,28 (im Vj. EUR 3.848.720,89) und periodenfremde Aufwendungen EUR 547.408,85 (im Vj. EUR 64.317,84) enthalten.

C. Ergänzende Angaben

I. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:

Köpfe nach Dienstarten Anzahl in %
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 135,7 71,29
Verwaltungsdienst 37,9 19,92
Sonderdienste 1,9 0,99
Technischer Dienst 1,1 0,58
Auszubildende 13,8 7,23
Gesamt 190,3 100

II. Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird auf Konzernebene im Anhang der Fresenius SE & Co. KGaA angegeben. Somit ist die Gesellschaft von der Anhangsangabe nach § 285 Nr. 17 HGB befreit.

III. Geschäftsführung

Herr John F. Näthke, hauptberuflicher Geschäftsführer (bis 14. September 2023)

Frau Kathrin Pahl, hauptberufliche Geschäftsführerin (seit 15. September 2023)

Es wurde von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

IV. Ergebnisverwendung

Das negative Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 wurde von der Gesellschafterin, die VAMED Kliniken Deutschland GmbH entsprechend des Gewinnabführungsvertrages in der Fassung vom 11. September 2014 ausgeglichen.

V. Nachtragsbericht

Die VAMED AG, Wien/Österreich, hat am 02.05.2024 die Vereinbarung über den Verkauf der Mehrheit des Postakut-Geschäfts (insbesondere Rehabilitationsgeschäft), zu welchem auch die VAMED Klinik Hattingen GmbH gehört, an PAI Partners ("PAI") bekannt gegeben. Die geplante Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen sowie der üblichen Bedingungen, und der Abschluss wird für die zweite Jahreshälfte 2024 erwartet. PAI soll mit 67 Prozent Mehrheitseigentümer des Geschäfts werden, das in einem neuen, eigenständigen Unternehmen unter dem Dach von PAI zusammengefasst wird. Der VAMED-Mehrheitsaktionär Fresenius wird 33 Prozent halten.

VI. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg v. d. Höhe, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Fresenius SE & Co. KGaA wird beim Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist am Sitz der Fresenius SE & Co. KGaA erhältlich.

Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Fresenius Management SE, Bad Homburg v. d. Höhe, aufgestellt und ebenfalls im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Damp, 28. Juni 2024

ostsee resort damp GmbH

Kathrin Pahl, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 468.304,21 0,00 0,00 0,00 468.304,21
2. Geleistete Anzahlungen 593.630,30 0,00 0,00 593.630,30 0,00
1.061.934,51 0,00 0,00 593.630,30 468.304,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 64.720.851,67 159.115,09 446.314,00 1.210.313,44 64.115.967,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.220.081,50 115.816,67 0,00 14.567,22 1.321.330,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.425.693,09 223.780,99 66.181,89 293.092,66 12.422.563,31
4. Anlagen im Bau 563.170,89 53.175,00 -512.495,89 49.500,00 54.350,00
78.929.797,15 551.887,75 0,00 1.567.473,32 77.914.211,58
79.991.731,66 551.887,75 0,00 2.161.103,62 78.382.515,79
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 408.891,54 51.401,30 0,00 460.292,84
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
408.891,54 51.401,30 0,00 460.292,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.758.548,87 27.368.406,43 519.176,72 35.607.778,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 309.824,34 95.698,05 9.711,47 395.810,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.946.496,73 1.360.546,28 275.821,17 8.031.221,84
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
16.014.869,94 28.824.650,76 804.709,36 44.034.811,34
16.423.761,48 28.876.052,06 804.709,36 44.495.104,18
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 8.011,37 59.412,67
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 593.630,30
8.011,37 653.042,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.508.188,74 55.962.302,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 925.520,03 910.257,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.391.341,47 5.479.196,36
4. Anlagen im Bau 54.350,00 563.170,89
33.879.400,24 62.914.927,21
33.887.411,61 63.567.970,18

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ostsee resort damp GmbH, Damp

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ostsee resort damp GmbH, Damp, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ostsee resort damp GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 26. Juli 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Burschel, Wirtschaftsprüfer

ppa. Frank Uwe Anders, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 05. August 2024 festgestellt.

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