SUSPA Compart GmbHLiquidiert
Eisenhämmerstraße 3, 92237 Sulzbach-Rosenberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl Timo Stahl seit 22.6.2005 | Geschäftsführer |
Guido Wey seit 17.9.2003 | Geschäftsführer |
Thomas Peuker seit 1.7.2003 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Quva Invest NV | 99.00% |
| 1.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SUSPA Compart GmbHSulzbach-RosenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Wirtschaftliche RahmenbedingungenDer Aufschwung der Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2007 weiter fortgesetzt, auch wenn der Zuwachs mit 3,7 % knapp hinter dem des Vorjahres (3,9 %) zurückblieb. Im zweiten Halbjahr dämpften insbesondere die anhaltend hohen Rohstoff- und Energiepreise sowie die Krise auf dem US-Hypothekenmarkt in vielen Ländern die positive Entwicklung. Trotzdem lag das Wachstum auch 2007 immer noch deutlich über dem langjährigen Mittel von rund 3 %. Auch die Wirtschaft in Europa konnte 2007 ein solides Wachstum von 2,7 % verbuchen (Vorjahr 2,9 %). In Deutschland behauptete sich die Konjunktur mit einer Steigerung von 2,5 % (Vorjahr: 2,9 %). Trotz der Stärke des Euro blieb der Export der wesentliche Wachstumstreiber. Das Wachstum in den USA hat sich aufgrund der Subprime-Krise deutlich verringert; von 3,3 % im Vorjahr auf nunmehr 2,2 % im Jahr 2007. Im asiatischen Raum verlief die wirtschaftliche Entwicklung ähnlich dynamisch wie im Vorjahr. Mit einem Wachstum von 11,4 % entwickelt sich insbesondere China zu einer weltweiten Konjunkturlokomotive. Die für SUSPA im Einkauf relevanten Rohstoffmärkte behielten nach den enormen Preissteigerungen in den Vorjahren ihr hohes Niveau bei. Eine Entspannung ist bei den Einkaufspreisen bislang nicht eingetreten. Gegenüber dem Vorjahr haben sich Stab- und Flachstahl im Jahresdurchschnitt um 12 % verteuert, während die Preise für Aluminium im Jahresmittel um rund 3 % niedriger lagen als 2006. Der US-Dollar hat auf dem Währungsmarkt nach den großen Verlusten in 2006 auch im Jahr 2007 erheblich an Wert eingebüßt. Der Umrechnungskurs sank gegenüber 2006 von 0,76 auf 0,68 (Jahresendkurse). Im Jahresdurchschnitt verschlechterte sich der US-Dollar von 0,79 auf 0,73. Die Währungen in China und Indien waren 2007 von der Entwicklung des US-Dollars nur bedingt betroffen: Während der US-Dollar gegenüber dem Euro rund 11 % an Wert verlor, büßte der chinesische Yuan nur ca. 4 % ein. In Asien machte sich das starke Wirtschaftswachstum auch im Absatz der Industriebranchen und ihrer Zulieferer bemerkbar. Da im Bereich der Gasfedern vor allem lokale Lieferanten bevorzugt werden, ist der Markt für SUSPA noch nicht bedeutend. In den USA hingegen schwächte sich vor allem im zweiten Halbjahr die Nachfrage ab, was insbesondere auf die Krise im Finanzmarkt und dem damit zusammenhängenden Rückgang des Konsums zurückzuführen ist. Auf dem Markt der Elektrohausgeräte setzte sich in Deutschland der Nachfragetrend des Jahres 2006 nicht fort. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer führte 2006 zu vorgezogenen Neuanschaffungen. Die Folge: Der Inlandsumsatz bei Elektro-Haushalt-Großgeräten 2007 lag mit rund 4,4 Mrd. EUR 4 % unter dem Vorjahresniveau. Auf der anderen Seite profitierten die deutschen Hersteller von einem starken Export. Steigende Umsätze konnten die europäischen Hersteller in den Märkten Osteuropas und der GUS verbuchen. Dies führte dazu, dass Fertigungsstätten in diese Regionen verlagert bzw. vor Ort neue Kapazitäten aufgebaut wurden. Wegen des sich abschwächenden privaten Konsums auf dem US-Markt musste die Branche dort einen Rückgang von 1 % verbuchen. Die Auswirkungen bekamen hauptsächlich jene asiatischen Hersteller zu spüren, die in China Geräte für den amerikanischen Markt produzieren. Insgesamt war das konjunkturelle Umfeld im Jahr 2007 sehr erfreulich und verhalf SUSPA zu guten Umsätzen. Weniger erfreulich entwickelte sich das Umfeld am Rohstoffmarkt und im Währungsbereich. Die anhaltend hohen Rohstoffpreise sowie der schwache US-Dollar belasten das Ergebnis von SUSPA in erheblichem Maße. Geschäftsentwicklung:In der SUSPA Compart GmbH sind die Segmente Stuhlgasfedern, Schwingungsdämpfer für Waschmaschinen sowie blockierbare Gasfedern (Varilock) gebündelt. SUSPA wird im Geschäftsjahr 2008 das Segment Stuhlgasfedern einstellen, da die realisierten Produktivitätssteigerungen nicht den schwachen Außenwert des US-Dollars kompensieren konnten. Da Stuhlgasfedern lediglich eingeschränkte Möglichkeiten der Produktdifferenzierung ermöglichen und der Markt von großen asiatischen Wettbewerbern dominiert wird, bestand für SUSPA keine Möglichkeit, sich der andauernden Preiserosion zu entziehen, Das verbleibende Geschäft mit Schwingungsdämpfern und blockierbaren Gasfedern bleibt von dieser Entscheidung unberührt, da es weder produktionstechnische noch vertriebswirtschaftliche Synergien gibt. Insgesamt erzielten die drei Sparten ein Umsatzvolumen von TEUR 42.804 (Vj. TEUR 38.914). Grund für diese erfreuliche Entwicklung ist das positive Abschneiden der Segmente Schwingungsdämpfer und Varilock. Bei Schwingungsdämpfern ist SUSPA unangefochtener Weltmarktführer. Ein hohes Maß an Automatisierung, effiziente Fertigungsprozesse und die fortwährende technische Weiterentwicklung der Produkte ermöglichen auch in einem kompetitiven Marktumfeld eine auskömmliche Rendite. Im Segment der blockierbaren Gasdruckfedern (Varilock) hat sich SUSPA als spezialisierter Lieferant für technisch anspruchsvolle Lösungen etabliert. Kunden aus dem Bereich Medizintechnik, die hochwertige Möbelindustrie sowie Hersteller von Passagiersitzen für Busse und Züge sind die Zielmärkte. Durch die kundenspezifische Produktentwicklung und eine flexible Fertigung kann SUSPA sich erfolgreich von Wettbewerbern abgrenzen. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie SUSPA Compart GmbH betreibt auf Basis eines Teilbetriebsführungsvertrages die Geschäfte im eigenen Namen auf Rechnung der SUSPA Holding GmbH. Im Gegenzug ersetzt die SUSPA Holding GmbH die entstandenen Personal-/ Zinsaufwendungen. Die im Zuge der Einstellung des Segments Stuhlgasfedern entstandenen außerordentlichen Aufwendungen nebst den zugehörigen Rückstellungen sind vollumfänglich im Abschluss der SUSPA Holding GmbH abgebildet, da das gesamte Anlagevermögen sowie Vorräte und Warenforderungen sich im Eigentum der SUSPA Holding GmbH befinden. Die Aktivseite ist geprägt von den Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft aus den Kostenerstattungen. Die Passivseite besteht im Wesentlichen aus Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen i.H.v. TEUR 673 (Vj. 603) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 3.751 (Vj. 3.095). RisikoberichterstattungIn der derzeitigen Struktur ist das zukünftige Bestehen der Gesellschaft hauptsächlich von der Situation des Mutterunternehmens, der SUSPA Holding GmbH, abhängig. Zur Beurteilung der Situation und der künftigen Entwicklung dieses Unternehmens sei auf den Einzelabschluss und den von dieser Gesellschaft erstellten Konzernabschluss verwiesen. Ereignisse nach dem BilanzstichtagIm Februar 2008 wurden mit Gewerkschaft und Betriebsrat der Interessensausgleich und Sozialplan im Rahmen der Schließung des Produktsegments Bürostuhlgasfedern unterzeichnet. Die Kündigungen wurden im Februar und März ausgesprochen. Die Schließung des Segments wird sukzessive bis Herbst 2008 vollzogen. Zwischen Bilanzstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses haben keine weiteren wesentlichen Ereignisse stattgefunden.
Altdorf, 30. Mai 2008 SUSPA Compart GmbH Die Geschäftsführung Guido Wey, Vorsitzender Timo Stahl Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVSEITE
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
|
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| 2007 | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | 11.371.926,11 | 11.176.135,76 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a). Löhne und Gehälter | (9.489.814,85) | (9.238.658,01) | |
| b). Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | (1.872.694,67) | (1.928.010,57) | |
| - davon für Altersversorgung: EUR 10.272,72 (Vj.: EUR 11.730,96) | |||
| (11.362.509,52) | (11.166.668,58) | ||
| 3. Sonstige Zinsen und ähnliche Ertrage | 510,41 | 360,82 | |
| 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (9.927,00) | (9.828.001) | |
| 5. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 0,00 | 0,00 | |
| 6. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 | |
Anhang für das Geschäftsjahr 2007
Vorbemerkungen
Der Jahresabschluss der SUSPA Compart GmbH wurde zum 31. Dezember 2007 nach den geltenden Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie nach dem GmbH-Gesetz aufgestellt.
Mit Wirkung zum 01.01.2003 wurde ein Teilbetriebsführungsvertrag zwischen der SUSPA Holding GmbH, Altdorf, und der SUSPA Compart GmbH, Sulzbach-Rosenberg, geschlossen.
Die SUSPA Compart GmbH führt sämtliche Geschäfte im eigenen "Namen und auf Rechnung der SUSPA Holding GmbH.
Im Gegenzug stellt die SUSPA Holding GmbH die SUSPA Compart GmbH von entstehenden Kosten frei.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt.
Bankguthaben werden zu Nominalwerten ausgewiesen.
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.
Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenmittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalles oder dem höheren Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet,
Erläuterungen zu den Posten der Bilanz
Aktiva
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 4.544 (Vj.: TEUR 4.013) hat eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und besteht ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin SUSPA Holding GmbH, Altdorf.
Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Passiva
Sonstige Rückstellungen
Bei den sonstigen Rückstellungen von TEUR 633 (VJ.: TEUR 566) handelt es sich ausschließlich um Rückstellungen für das Personal.
Verbindlichkeiten:
Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit kleiner einem Jahr.
Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten TEUR 124 (Vj.: TEUR 139) Steuerverbindlichkeiten aus abzuführender Lohn- und Kirchensteuer.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 11.372 (Vj.: TEUR 11.176) handelt es sich ausschließlich um Kostenerstattungen durch die SUSPA Holding GmbH.
Geschäftsführer
Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an:
|
Wey, Guido Altdorf, Diplom-Ingenieur |
|
|
Stahl, Timo Rückersdorf, Diplom-Wirtschaftsingenieur |
Der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr keine Bezüge gewährt.
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten:
| 2007 | Vorjahr | |
| Angestellte | 68 | 68 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 192 | 195 |
| Auszubildende | 18 | 17 |
| 278 | 280 |
Mutterunternehmen
Mutterunternehmen ist die SUSPA Holding GmbH, Altdorf, in deren Konzernabschluß die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluß wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Sulzbach-Rosenberg, 30. Mai 2008
Guido Wey, Geschäftsführer
Timo Stahl, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SUSPA Compart GmbH, Sulzbach-Rosenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 30. Mai 2008
Rödl
& Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer
Plack, Wirtschaftsprüfer
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