Agroservice GmbH Altmittweida
Frankenauer Straße 1, 09648 Altmittweida, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Große seit 24.5.2022 | Geschäftsführer |
Susann Hantke seit 9.7.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (9)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Agroservice GmbH AltmittweidaAltmittweidaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3. Eigenkapital 4. Sonderrücklage nach §27 Abs.2 DEMBilG 5. Steuer- und sonstige Rückstellungen 6. Verbindlichkeiten V. Sonstige Pflichtangaben I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Agroservice GmbH Altmittweida hat ihren Sitz in Altmittweida und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Registernummer HR B 10987eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Unsere Gesellschaft hat eine in ihrem Eigentum stehende Dachfläche für eine Photovoltaikanlage vermietet. Die dafür erforderliche Dachsanierung ist in 2016 mit den Gesamtkosten von 99 TEuro in den Aufwand eingeflossen. Der dem gegenüberstehende Ertrag in derselben Höhe ist in 2016 gezahlt worden und wird in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfasst und über die Zeit von 30 Jahren ratierlich ertragswirksam aufgelöst. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt §§ 264 ff. HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Der Jahresabschluss ist unter der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Die Auswirkungen der Corona Krise sind, soweit sie überhaupt spürbar waren, nicht mehr vorhanden. Der am 24. Februar 2022 begonnen Krieg durch Russland mit der Ukraine hat für unser Unternehmen insoweit Auswirkungen, dass die Einstandskosten unserer wichtigsten Bereiche gestiegen sind, die wir nur teilweise an unsere Kunden weitergeben konnten. In 2023 hat sich das schon in vielen Teilbereichen verbessert und teilweise normalisiert. Die übrigen laufenden Kosten wie Diesel und Kosten in vielen andere Bereiche sind ebenfalls wieder gesunken, befinden sich aber auf einem deutlich erhöhten Niveau. Im laufenden Geschäftsjahr sind die Einstandspreise weiter gesunken und nähern sich dem Normalniveau an. Eine Gefahr für unser Unternehmen ist mit der Entwicklung in 2024 nicht anzunehmen. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und beweglichen Anlagegüter erfolgt die Abschreibung linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu € 800,00 netto, werden aktiviert und sofort abgeschrieben. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden grundsätzlich zu den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtung in Höhe von 0,5 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Forderungen sind sämtlichst innerhalb eines Jahres fällig. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. Der (aktive) Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 HGB für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Posten enthält abgegrenzten Aufwand für Zinsen. Die Rückstellungen für Ertragssteuern sind mit dem Erfüllungsbetrag anzusetzen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Der (passive) Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 HGB für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Posten enthält vorausgezahlte Mieten. Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss. Im Berichtsjahr sind Darlehen eines Investor unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. Eine Auswirkung auf die Kennzahlen des Unternehmens ergibt sich dadurch nicht. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände (Anlagenspiegel) ist im aufgestellten Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 29.615,05 enthalten. Die Sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr betragen € 165.690,44. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Laufzeit von über 5 Jahren (€ 2.500,00) handelt es sich um den Geschäftsanteil an der Volksbank Mittweida e.G. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist auf Euro umgestellt und beträgt 180.600,00 Euro. 4. Sonderrücklage nach §27 Abs.2 DEMBilG Die Sonderrücklage nach § 27 Abs.2 DMBilG (€ 685.111,22) enthält ausschließlich einen Ausgleichsposten aus der Neufestsetzung des Eigenkapitals zum 1. Juli 1990. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden unter den Positionen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 14.303,76 enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt € 52.999,99 ausgewiesen. Dabei handelt sich um Darlehen und deren Zinsen. Die Darlehen werden mit 5,0 % p.a. verzinst. Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von € 613.550,26 auf das Betriebsgrundstück in Böhrigen, durch Grundschulden in Höhe von € 300.000,00 auf das Betriebsgrundstück in Altmittweida, sowie durch Globalabtretung von Kundenforderungen und Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen und Vorräten gesichert. Dabei handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeoten aus Steuernen betragen insgesamt 18.594,91 Euro. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt beschäftigt (ohne Geschäftsführer):
2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist: Staatlich geprüfter Techniker Stefan Große, Claußnitz Die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB sind gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. sonstige Berichtsbestandteile
Altmittweida, 13. Mai 2024 gez. Herrn Stefan Große, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt. |
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