Erbringung von Logistikdienstleistungen
Master Fluid Solutions WDG GmbH
Hasselsstraße 6, 40597 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Fallschessel seit 22.9.2025 | Prokura |
Nijaruna Niranjan seit 22.9.2025 | Geschäftsführer |
Merrill Dean Froney seit 26.4.2021 | Geschäftsführer |
Theodosios Bartholomaios seit 26.4.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Master Chemical Corporation | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Master Fluid Solutions WDG GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Master Fluid Solutions WDG GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Registernummer HRB 88149 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Von der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurde abgesehen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und im Jahr des Zugangs zeitanteilig. Die Bestimmung der voraussichtlichen Nutzungsdauer bei der Abschreibung des Anlagevermögens orientiert sich weitgehend an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Die Nutzungsdauer beträgt beim Geschäfts- oder Firmenwert auf Basis der Kundenbindungsdauer zehn Jahre, bei sonstigen erworbenen immateriellen Anlagegegenständen drei bis sechs Jahre, bei den Grundstücken, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken zwischen null und 30 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen, anderen Anlagen sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und zehn Jahren, in Einzelfällen bis zu zwanzig Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren zu den nach der Methode des gleitenden Durchschnitts ermittelten Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktpreis angesetzt. Für schwer verwendbare Bestände wurden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Die fertigen Erzeugnisse sind mit Einzelkosten zuzüglich angemessener Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens angesetzt (= Einzelkosten zuzüglich prozentualer Gemeinkostenzuschläge). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden bei zweifelhaften Forderungen durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Zum Bilanzstichtag liegt insgesamt ein aktiver Überhang von Steuerlatenzen vor. Dieser entfällt insbesondere auf den Geschäfts- oder Firmenwert, Grundstücke, Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen, auf deren Aktivierung verzichtet wurde. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich nach der RückAbzinsV abgezinst. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde unter Anwendung des versicherungsmathematischen Teilwertverfahrens mit den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck durchgeführt. Es wurde, wie im Vorjahr, eine Rentendynamik von 2 % berücksichtigt. Für mittelbare Pensionsverpflichtungen wurde des Weiteren - unverändert zum Vorjahr - eine Anwartschaftsdynamik von 3 % zu Grunde gelegt. Die Pensionsverpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abgezinst. Dieser Zinssatz betrug 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Der einer Ausschüttungssperre unterliegende Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 50.479,00 Euro (Vorjahr: 222.002,00 Euro). Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Als verbundene Unternehmen werden solche Unternehmen angesehen, die in den Konzernabschluss der Master Chemical Corporation, Perrysburg, Ohio, USA, einbezogen werden. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestehen weder zum 31. Dezember 2023 noch zum 31. Dezember 2022. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.115.857,03 Euro (Vorjahr: 100.662,43 Euro). 3. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Personalaufwendungen (im Wesentlichen für Boni, Urlaub und Überstunden (1.096 Teuro)) enthalten. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich für jeden gesondert ausgewiesenen Posten wie folgt:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschaftern betreffen - wie im Vorjahr - ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
6. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 10 TEuro (Vorjahr: 11 TEuro). 7. Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 274 TEuro (Vorjahr 274 TEuro) enthalten. 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 14 TEuro (Vorjahr: 69 TEuro). 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen bestehen in Höhe von 66 TEuro (Vorjahr 85 TEuro) gegenüber Gesellschaftern (verbundenes Unternehmen). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 83 TEuro (Vorjahr: 85 TEuro). D. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiteranzahl Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) verteilte sich nach Gruppen wie folgt:
2. Geschäftsführer Herr Dr. Martin Walter, Hauptgeschäftsführer (bis 06. November 2024) Herr Merrill Dean Froney, Vorstandsvorsitzender der Master Chemical Corporation, Ohio, USA Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Master Chemical Corporation, Perrysburg, Ohio, USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss stellt den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen dar, in welchen die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. 4. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe vorzutragen.
Düsseldorf, den 5. Februar 2025 gez. Merrill Dean Froney, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 2. April 2025 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens als Anlage zum Anhang
Lagebericht der Master Fluid Solutions WDG GmbH für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Master Fluid Solutions WDG GmbH - im Folgenden kurz "MFS WDG GmbH" genannt - gehört vollständig zur Master Fluid Solutions, Perrysburg - Ohio/ USA. Das im Jahr 1951 gegründete Familienunternehmen unterhält neben Deutschland weitere Produktions-/vertriebsstandorte in China, Indien, Thailand und Vietnam. Die MFS WDG GmbH wurde im Oktober 2019 gegründet und hat im Rahmen einer Akquisition die traditionsträchtige Dietz Gruppe (Gründungsjahr: 1937) in Düsseldorf übernommen. Die Akquisition verstärkt die Präsenz der amerikanischen Muttergesellschaft in Europa und nutzt die Kunden- sowie Lieferantenstrukturen im deutschen bzw. europäischen Markt. Die MFS WDG GmbH entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Schmierstoffe und verwandte chemische Spezialprodukte für den industriellen Einsatz. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Unternehmen aus der Luftfahrt- und Automobilzulieferindustrie, der stahlerzeugenden und der metallverarbeitenden Industrie, dabei orientiert sich die MFS WDG GmbH konsequent an den Erfordernissen der Märkte. Stetige Produktinnovationen in Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind die Basis für unseren Erfolg. Langjährige, vertrauensvolle und partnerschaftliche Kunden- und Lieferantenbeziehungen stehen im Fokus unseres wirtschaftlichen Handelns. Neben der überregionalen Präsenz arbeitet MFS WDG GmbH mit namhaften Partnern aus dem Mineralölhandel zusammen. Neben Deutschland und Westeuropa gehören die Wachstumsmärkte Asien, Nord- und Südamerika zu den Zielmärkten der Firma MFS WDG GmbH. 2. Forschung und Entwicklung Als mittelständisches Unternehmen entwickelt MFS WDG GmbH Spezialschmierstoffe für die Metallbearbeitung, den Korrosionsschutz sowie für die Umformung von Eisen- und Nichteisenmetallen. Das Produktportfolio von MFS WDG GmbH umfasst über 300 Formulierungen. Ein qualifiziertes Team realisiert in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden die Neu- und Weiterentwicklung von Schmierstoffen unter Berücksichtigung von technologischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten, wobei die ökologischen Aspekte für zukünftige Projekte an Bedeutung gewinnen. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit mit Hochschulen und anderen Fachinstitutionen vertieft, um den Anforderungen der Zukunft noch besser begegnen zu können. Die Investitionen der Vergangenheit haben in diesem Bereich bereits erste positive Ergebnisse geliefert und werden durch die Geschäftsleitung aktiv forciert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Welt befindet sich nach der Überwindung der Corona-Pandemie in einer volatilen Phase. Faktoren wie der anhaltende Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, die zunehmenden Spannungen zwischen dem Westen und China, die hohe Inflation und die weltweite Überschuldung tragen zu einer turbulenten Situation bei. Zudem führt die Abkehr von russischem Öl und Gas zu einem extremen Anstieg der Energiekosten für die deutsche Industrie und die privaten Verbraucher. Auch die Zinserhöhungen der EZB wirken sich dämpfend auf die Konjunktur aus. Das reale Bruttoinlandsprodukt wuchs im Jahr 2023 um 3,3 % und damit langsamer als in den beiden Jahren nach der Corona-Epidemie. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Als Hauptgründe für die konjunkturelle Abschwächung wurden die schwachen Exporte und der schwache Konsum identifiziert. Auch in diesem Jahr leidet die deutsche Exportwirtschaft unter den hohen Energiepreisen und dem schwachen Welthandel. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (exklusive des Baugewerbes) verzeichnete insgesamt einen Rückgang von 2,0 %, was insbesondere auf einen signifikanten Produktionsrückgang im Energieversorgungssektor zurückzuführen ist. Auch das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ausmacht, verzeichnete einen Rückgang von 0, 4 %. Für den deutschen Außenhandel stellte das Jahr 2023 eine große Herausforderung dar. Die verhaltene Entwicklung der Weltkonjunktur, hohe Inflationsraten, ein hohes Zinsniveau in wichtigen Absatzmärkten und geopolitische Risiken erschwerten den internationalen Handel. Zusätzliche Herausforderungen ergeben sich aus der hohen Bürokratie- und Kostenbelastung der exportierenden Unternehmen, die sich negativ auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Produkten "Made in Germany" auswirkt. Im Vergleich zum Jahr 2022 verzeichneten die deutschen Exporte einen Rückgang um 2,0 %, während die Importe um 10,2 % sanken. Aufgrund des deutlich stärkeren Rückgangs der Importe im Vergleich zu den Exporten hat sich der deutsche Exportüberschuss im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. 2. Geschäftsverlauf MFS WDG GmbH kann dennoch auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Als wesentliche Leistungsindikatoren für die Steuerung und Planung des Unternehmens werden die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verwendet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Umsatz mit 26,3 Mio. € gegenüber dem Plan (24,2 Mio. €) und dem Vorjahr (+12,7%) deutlich übertroffen. Während die Einstellung aller Lieferungen in das russische Einzugsgebiet nach Kriegsbeginn zu einem entsprechenden Umsatzverlust führte, konnten diese Verluste insbesondere durch gestiegene Umsätze im deutschen Markt und auch den übrigen europäischen Märkten (insbesondere UK, Tschechien, Griechenland) mehr als kompensiert werden. Die MFS WDG GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 weitere nennenswerte Umsätze in dem Bereich Expanderöle in verschiedenen Märkten erzielen. Die positive Entwicklung Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch im EBIT (Plan 0,3 Mio. €) wider und konnte gegenüber dem Vorjahr von 0,9 Mio. € auf 2,2 Mio. € gesteigert werden. Maßgebliche Faktoren waren einerseits die entschiedene Durchsetzung notwendiger Preisanpassungen und andererseits die sich wieder entspannenden Preise an den Beschaffungsmärkten. Der Ausbau von Distributorennetzwerken wird weiterhin vorangetrieben, wobei beide Marken "MFS" und "Wedolit" das Produktportfolio der Kunden ergänzen bzw. häufig erweitern. Das verstärkte MFS WDG GmbH-Engagement in den Wachstumsmärkten konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr wesentliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge liefern. Die getätigten Investitionen im Personalbereich zeigen erste positive Ergebnisse und werden in ausgewählten Bereichen fortgeführt. 3. Lage a) Ertragslage Das Rohergebnis der MFS WDG GmbH erhöhte sich im Jahr 2023 von 10,4 Mio. € auf 12,9 Mio. € (+24,1%). Dies lässt sich auf die stark gestiegenen Umsatzerlöse (+12,7%) und sogar absolut gesunkene Materialaufwendungen (-5,1%) zurückführen. Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern steigt von 0,7 Mio. € auf 2,0 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung wurde neben der positiven Absatzlage auch durch die positiven Auswirkungen auf dem Beschaffungsmarkt beeinflusst. Demgegenüber steht eine Erhöhung der Personalaufwendungen um rund 18,7%. Diese Erhöhung des Personalaufwandes ist zum einen auf im Rahmen von Nachfolgeregelungen für altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter zeitweise doppelt anfallende Personalkosten und zum anderen auf eine Aufstockung der Mitarbeiter im Vertrieb, Verwaltung und Labor zurückzuführen, wobei gleichzeitig höhere Qualifizierungen erreicht wurden. Insgesamt stieg das Jahresergebnis aufgrund der vorgenannten Effekte von 0,35 Mio. € in 2022 um 0,88 Mio. € auf 1,23 Mio. € in 2023. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist aufgrund des Darlehens seitens der Muttergesellschaft stabil geblieben. Die liquiden Mittel von MFS WDG GmbH betrugen zum 31.12.2023 2,71 Mio. € nach 1,81 Mio. € zum Vorjahresstichtag. MFS WDG GmbH finanziert sich im Wesentlichen aus Darlehen ihrer Gesellschafterin. Zum 31.12.2023 betrug der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und der Verbindlichkeiten gegenüber einer Schwesterpersonengesellschaft rund 42,6% der Bilanzsumme (Vorjahr: 48,1%). Ein Großteil der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft resultiert aus einem Darlehen, welches aufgenommen wurde, um die ehemalige Dietz-Gruppe zu erwerben. Langfristige Bankdarlehen (VJ 26 T€) und kurzfristige Kreditlinien wurden im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Unser Firmenfinanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen und unter Ausnutzung von Skontierungsmöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Nach der Übernahme in den Unternehmensverbund sind neben Ersatzinvestitionen in kleinerem Umfang auch kapazitätserweiternde Investitionen für die nächste Zeit geplant. c) Vermögenslage Die Anlagenintensität hat sich bei um 1,06 Mio. € erhöhter Bilanzsumme von 45,7% auf 43,3% gemindert; gleichzeitig erhöhte sich das Umlaufvermögen von 54,3% auf 56,6%. Die Anlagenintensität beträgt für das abgelaufen Jahr 2023 26,3%, wenn der aktivierte Firmenwert der Dietz Gruppe nicht berücksichtigt wird. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital von 3,3% auf 8,8% der Bilanzsumme erhöht, bei gleichzeitiger Verringerung der Verbindlichkeiten und Rückstellungen um 0,2 Mio. €, wobei dies im Wesentlichen auf die Verringerung der Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen (42,6% %; VJ 48,1%) zurückzuführen ist. Die Muttergesellschaft hat durch eine Patronatserklärung die MFS WDG GmbH abgesichert. III. Prognosebericht Das aktuell vom Abschlussprüfer noch nicht geprüfte Geschäftsjahr 2024 konnte mit auf Plan liegenden Umsatzerlösen von 24,2 Mio. € und einem EBIT von 2,4 Mio. € (Plan: 0,6 Mio. €) deutlich überplanmäßig abgeschlossen werden. Maßgebliche Faktoren für diese positive Entwicklung waren die entschiedene Durchsetzung notwendiger Preisanpassungen, positive Verhandlungen auf der Beschaffungsseite und verzögerter Personalaufbau. Für das Geschäftsjahr 2025 wird vor dem Hintergrund der erwarteten konjunkturellen Eintrübung mit einer Konsolidierung des Umsatzes um rund -10% gerechnet. Das erwartete EBIT wird mit rund 0,2 Mio. € ebenfalls deutlich niedriger erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Das Risikomanagement unserer Gesellschaft einschließlich der Preisänderungs-, Forderungsausfall- und Liquiditätsrisiken erfolgt durch ein monatliches Berichtswesen, die Anpassung der Aufbau- und Ablauforganisation an das wirtschaftliche Umfeld sowie Einrichtung eines internen Kontrollsystems. Dabei werden die Konzernvorgaben durch lokale Ergänzungen erweitert und angepasst. Das interne Kontrollsystem umfasst Maßnahmen und Programme zur Begrenzung betrieblicher, finanzwirtschaftlicher und externer Risiken. Diese Maßnahmen manifestieren sich unter anderem in
a) Branchenspezifische Risiken Die industrielle Fertigung zeigt auch in den Jahren 2023 und 2024 ein langsames Wachstum und die wirtschaftliche Situation der Branche ist der deutschen Wirtschaft sehr ähnlich. Mit zuverlässigen Beziehungen ist das Unternehmen jedoch in der Lage, seinen Umsatz zu halten und in einigen Bereichen und Produkten ein Wachstum zu verzeichnen, das die langsamere Wirtschaft ausgleicht. Die chemische Industrie steht vor Herausforderungen in Bezug auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die steigenden Anforderungen an den Klimaschutz, die Reduzierung von Emissionen und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen könnten zu zusätzlichen Kosten und Investitionen führen. Unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung konzentriert sich stark auf Innovationen, um die sich entwickelnden Vorschriften einzuhalten und nachhaltige Technologien bereitzustellen. Ein weiterer Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der weltweiten Industrie stellen zunehmende geopolitische Spannungen und Handelskonflikte außerhalb von Europa dar. Eine weitere Eskalation geopolitischer Konflikte, innerhalb und außerhalb Europas, könnte zur Beeinträchtigung globaler Lieferketten und zu größeren Einschränkungen des Angebots von Energie, (Industrie-) Rohstoffen und Zwischenprodukten führen. Obgleich der verzögerten konjunkturellen Erholung in Europa wollen wir mit einer gestärkten Marktpräsenz aus - als spezialisiertes Unternehmen für Industrieschmierstoffe - einen angemessenen Platz in unserer Branche erreichen. Der hohe Spezialisierungsgrad und die Stärke unserer zwei Marken innerhalb der MFS WDG GmbH werden bei entsprechend aktiver Marktpräsenz zu einer positiven Nachfrage führen. b) Ertragsorientierte Risiken Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem nicht einfachen Wettbewerbsumfeld, stark variierenden Rohstoffpreisen und einem volatilen Preisniveau. Ebenso ist unsere Fertigung von der Lieferfähigkeit unserer Lieferanten abhängig. Dies hat maßgeblichen Einfluss auf unsere Liefertreue und Kundenbindung. Neue Technologien und innovative Verfahren könnten dazu führen, dass ältere Produktionsanlagen oder -methoden veraltet werden und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Unternehmen, die nicht in neue Technologien investieren, könnten ihre Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft verlieren. Die MFS WDG GmbH plant Investitionen in neue Anlagen zur Steigerung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. c) Finanzwirtschaftliche Risiken MFS WDG GmbH verfügt über einen recht solventen Kundenstamm. Unsere Kunden zahlen meist pünktlich und sind finanzstark. Die enge und langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden unterstützt und schützt uns vor finanziellen Risiken. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Das Unternehmen finanziert seinen Betrieb mit eigenen Barmitteln und bei Bedarf mit kurzfristigen Finanzierungen der Muttergesellschaft. Im Umgang mit den Finanzen verfolgt die MFS WDG GmbH eine konservative Risikopolitik. Eine stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation wird nötig sein, um die Wachstumsziele von MFS WDG GmbH realisieren zu können. Aufgrund der bestehenden langfristigen Finanzierung durch den Unternehmensverbund sowie den positiven operativen Cashflow ist die Liquiditätslage zufriedenstellend. Die Muttergesellschaft hat die langfristige Finanzierung der MFS WDG GmbH durch eine Patronatserklärung abgesichert. Die Patronatserklärung ist frühestens am 30.06.2026 kündbar. Engpässe werden nicht erwartet. 2. Chancenbericht Durch unsere hausinterne Entwicklungsabteilung sind wir in der Lage wechselnden bzw. bestehenden Kundenanforderungen zu entsprechen. Wir werden mit unseren starken Vertriebsbeziehungen und unserem Netzwerk, unseren qualitativ hochwertigen Produkten, unserer Zuverlässigkeit und unserem Innovationspotenzial weiterhin erfolgreich auf dem bestehenden Wettbewerbsmarkt sein. Eine fortschreitende Automatisierung ermöglicht es uns, effizientere Produktionsprozesse einzuführen und Kosten zu senken. Die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten und Lösungen bietet unserer Branche die Möglichkeit, innovative und nachhaltige Produkte zu entwickeln. Unsere Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen und insbesondere durch die sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten durch. Unsere Spezialschmierstoffe bieten erhebliche Wettbewerbsvorteile. Wir gehen deshalb davon aus, dass wir künftig erfolgreich agieren werden. Unsere Marktanteile werden sich mittelfristig weiter ausdehnen. Die Produkte aus dem deutschen Portfolio sind auch in anderen Ländern außerhalb Deutschlands gefragt und erhöhen die Erfolgschancen der MFS WDG GmbH. In den Jahren 2023 und 2024 konnte das Unternehmen aufgrund seiner starken Beziehungen zu seinen Kunden und der Produktqualität gute Ergebnisse erzielen. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer hausinternen Innovationskraft und der engen Zusammenarbeit mit unseren Bestandskunden sowie Neukunden sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken und die Nutzung der sich bietenden Chancen gut gerüstet. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir derzeit nicht.
Düsseldorf, den 5. Februar 2025 gez. Merrill Dean Froney, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Master Fluid Solutions WDG GmbH, Düsseldorf PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Master Fluid Solutions WDG GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Master Fluid Solutions WDG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 27. März 2025 BDO
AG
gez. Wetzel, Wirtschaftsprüfer gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer |
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