Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 86882
Vorher
Hartz, Regehr & Partner GmbH
Eingetragen
6.3.1989
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die umfassende Vermögensverwaltung und Vermögensberatung für mittlere und große Privatvermögen. Dazu liegen der Gesellschaft nach § 2 Abs. 2 WplG die Genehmigung zur Finanzportfolioverwaltung, Anlage- und Abschlussvermittlung und Anlageberatung vor. Das Unternehmen ist nicht befugt, sich Eigentum oder Besitz an den Vermögenswerten der Kunden zu verschaffen. Darüber hinaus besitzt die Gesellschaft nach § 15 Abs. 3 WplG die Erlaubnis zum Erwerb von Wertpapieren für die Anlage eigenen Vermögens (Eigengeschäft), jedoch nicht zum Handel mit Finanzinstrumenten auf eigene Rechnung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nikolaus Kemser
seit 24.7.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

Daten zu Gesellschaftern mit Minderheitsbeteiligung (natürliche Personen) sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hartz Regehr GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

2023 2023 2022
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 5.781.434,59 7.318.424,12
b) andere Forderungen 2.077.869,28 0,00
7.859.303,87 7.318.424,12
2. Forderungen an Kunden 3.036.790,58 2.893.322,45
3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Anleihen und Schuldverschreibungen
aa) von öffentlichen Emittenten 496.306,60 0,00
darunter: beleihbar bei der deutschen Bundesbank € 496.306,60 (Vj.: € 0,00)
ab) von anderen Emittenten 4.757.857,43 7.316.079,37
darunter: beleihbar bei der deutschen Bundesbank € 4.757.857,43 (Vj.: € 7.316.079,37)
5.254.164,03 7.316.079,37
4. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 30.000,00
5. Immaterielle Anlagewerte 11.903,00 67.485,00
6. Sachanlagen 923.282,00 1.158.905,50
7. Sonstige Vermögensgegenstände 1.230.590,87 1.758.915,22
8. Rechnungsabgrenzungsposten 673.739,00 730.816,00
19.019.773,35 21.273.947,66

PASSIVA

2023 2023 2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.252.933,58 30.236,59
2. Sonstige Verbindlichkeiten 4.219.031,02 6.434.863,54
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 11.639,00 0,00
b) andere Rückstellungen 3.854.626,00 3.472.562,00
3.866.265,00 3.472.562,00
4. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
b) Gewinnrücklagen 5.494.592,96 5.367.248,00
c) Bilanzgewinn 3.186.950,79 4.969.037,53
9.681.543,75 11.336.285,53
19.019.773,35 21.273.947,66

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

2023 2023 2023 2022
1. Zinserträge aus
a) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 87.607,04 87.607,04 92.936,33
2. Zinsaufwendungen 0,00 -290,00
87.607,04 92.646,33
3. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 34.640,51 30.206,21
4. Provisionserträge 24.335.424,71 26.246.678,82
24.457.672,26 26.369.531,36
5. Aufwand aus Finanzgeschäften -108.972,00 0,00
6. Sonstige betriebliche Erträge 33.854,79 43.961,95
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -12.463.623,70 -11.552.749,76
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.236.641,34 -1.088.906,81
darunter: -13.700.265,04 -12.641.656,57
für Altersversorgung € 173.053,11
b) andere Verwaltungsaufwendungen -7.509.987,43 -8.109.226,32
-21.210.252,47 -20.750.882,89
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -323.931,16 -396.322,14
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -105.826,99 -590.646,59
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2.742.544,43 4.675.641,69
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -957.706,70 -1.572.029,56
12. Jahresüberschuss 1.784.837,73 3.103.612,13
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.969.037,53 7.894.465,08
14. Ausschüttungen -254.689,92 -2.470.695,70
15. Einstellung in Gewinnrücklagen -3.312.234,55 -3.558.343,98
16. Bilanzgewinn 3.186.950,79 4.969.037,53

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Umbuchung- Umbuchung + Abgang Stand 31.12.2023
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 7.316.079,37 496.306,60 2.558.221,94 5.254.164,03
7.316.079,37 496.306,60 0,00 2.558.221,94 5.254.164,03
Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
Immaterielle Anlagewerte
EDV-Software 2.698.194,39 0,00 216.675,76 2.481.518,63
2.698.194,39 0,00 0,00 216.675,76 2.481.518,63
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.815.527,90 74.885,66 416.101,67 2.474.311,89
2.815.527,90 74.885,66 0,00 416.101,67 2.474.311,89
12.859.801,66 571.192,26 0,00 3.190.999,37 10.239.994,55
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Anlagewerte
EDV-Software 2.630.709,39 55.569,50 216.663,26 2.469.615,63
2.630.709,39 55.569,50 216.663,26 2.469.615,63
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.668.712,90 268.361,66 386.044,67 1.551.029,89
1.668.712,90 268.361,66 386.044,67 1.551.029,89
4.299.422,29 323.931,16 602.707,93 4.020.645,52
Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 5.254.164,03 7.316.079,37
5.254.164,03 7.316.079,37
Anteile an verbundenen Unternehmen 30.000,00 30.000,00
Immaterielle Anlagewerte
EDV-Software 11.903,00 67.485,00
11.903,00 67.485,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 923.282,00 1.146.815,00
923.282,00 1.146.815,00
6.219.349,03 8.560.379,37

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hartz Regehr GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hartz Regehr GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023, sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hartz Regehr GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt, unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 3. April 2024

Corinna Linner, Wirtschaftsprüfer

Andreas Seidemann, Wirtschaftsprüfer

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft wurde zum 1.9.2021 in Hartz Regehr GmbH umbenannt. Sie hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München, Reg.Nr. B86882.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Bestimmungen des HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Zusätzlich wurde der Jahresabschluss nach den Bestimmungen der RechKredV gegliedert, diese gilt gemäß § 340 Abs. 4a HGB auch für Wertpapierinstitute. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter gleichzeitiger Berücksichtigung steuerrechtlicher Bestimmungen. Diese wurden nur insoweit angewandt, als dies handelsrechtlich zulässig ist. Der Ausweis der Rückerstattungsverpflichtung von Retrozessionen erfolgte im Geschäftsjahr erstmalig unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Die Durchbrechung der Stetigkeit erfolgte zulässigerweise, da dadurch ein besser den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage vermittelt wird. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Übrigen gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Forderungen an Kreditinstitute sowie die Forderungen an Kunden sind zu Nominalbeträgen bilanziert.

Die Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind in diesem Geschäftsjahr zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet worden. Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen in USD erfolgte unter Berücksichtigung der Anforderungen gemäß § 256a HGB.

Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen aufgrund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. In der Regel beträgt die Abschreibungsdauer zwischen fünf und zwanzig Jahren.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Posten Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden enthalten weder verbriefte und unverbriefte Forderungen an verbundene Unternehmen noch an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die anderen Forderungen beinhalten Forderungen an die Unicredit Bank AG in Höhe von T€ 2.077,9 (Vorjahr T€ 0,0), die eine Laufzeit von 30 Tagen haben.

Forderungen an Kunden in Höhe von T€ 3.036,8 (Vorjahr T€ 2.893,3) haben Restlaufzeiten von bis zu drei Monaten.

Die Posten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere betreffen ausschließlich festverzinsliche Wertpapiere, die mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Börsenkursen zum Stichtag bewertet wurden. Alle Wertpapiere sind börsennotiert.

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der HRS-Beteiligungstreuhand GmbH, Sitz in München. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 30, der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 vor Gewinnabführung T€ 34,6.

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagespiegel (Anlage 3). Die Zugänge bei den Sachanlagen von insgesamt T€ 74,9 (Vorjahr T€ 452,2) umfassen überwiegend Aufwendungen für Büromöbel/Büroeinrichtung, Mobiltelefone und EDV-Hardware.

Der Posten Sonstige Vermögensgegenstände besteht im Wesentlichen aus, Kautionsansprüchen T€ 295,2 (Vorjahr T€ 295,2), Steuerrückforderungen T€ 707,5 (Vorjahr T€ 1.205,8) und Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 170,4 (Vorjahr T€ 163,2) und Zinsansprüchen T€ 45,2 (Vorjahr T€ 43,0).

Es bestehen Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz. Die Abweichungen resultieren aus den Posten aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, immateriellen Anlagewerten (aufgrund der Betriebsprüfung), Sachanlagen und andere Rückstellungen (Urlaubsrückstellung). Diese Abweichungen führen zu aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 193,2 (Vorjahr T€ 204,8). Bei der Ermittlung wurde ein Ertragssteuersatz von rd. 33,00 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern werden aufgrund des Ausweiswahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre
T T T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1.253 (30) 0 (0) 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 4.219 (6.435) 0 (0) 0 (0)
5.472 (6.465) 0 (0) 0 (0)
Über 5 Jahre gesamt
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 (0) 1.253 (30)
Sonstige Verbindlichkeiten 0 (0) 4.219 (6.435)
0 (0) 5.472 (6.465)

Der Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden enthält weder verbriefte noch unverbriefte Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Ebenso enthält er keine Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der Posten enthält im Wesentlichen die Rückerstattungsverpflichtung von Retrozessionen. Der Ausweis erfolgt im Vorjahr saldiert im Posten Forderungen an Kunden.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 4.219,0 (Vorjahr T€ 6.434,8) setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen: Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 904,7 (Vorjahr T€ 854,5), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 122,5 (Vorjahr T€ 2.136,4), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 0,5 (Vorjahr T€ 3,0) sowie Verbindlichkeiten aus dem variablen Abfindungsanteil für die Gesellschafteranteile in Höhe von T€ 3.184,9 (Vorjahr T€ 3.433,5).

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Für die Feststellungen aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2018-2021 war eine Gewerbesteuerrückstellung (incl. Zinsen) in Höhe von T€ 11,6 zu bilden. Die geleisteten Vorauszahlungen für das laufende Wirtschaftsjahr sind höher als die berechnete Steuerschuld des Wirtschaftsjahres, daher sind keine weiteren Steuerrückstellungen zu bilden

Die anderen Rückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 3.854,6 (Vorjahr T€ 3.472,5) umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Personalkosten, Beiträge für die Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen und Abschluss- und Prüfungskosten. Die anderen Rückstellungen für Personalkosten betragen hiervon T€ 3.458,4 (Vorjahr T€ 3.146,3).

Das gezeichnete Kapital beträgt € 1.000.000,00 und ist voll eingezahlt.

Eventualverbindlichkeiten nach § 26 RechKredV und andere Verpflichtungen nach § 27 RechKredV bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht.

Sonstige vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum 31. Dezember 2023 nicht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen werden voraussichtlich in den folgenden drei Jahren insgesamt T€ 7.853,6 betragen.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft tätigt Umsätze überwiegend mit inländischen Kunden.

Die Erträge und Aufwendungen fallen in der DACH-Region an.

Die Umsätze setzen sich wie folgt zusammen: 2023 2022
T€ T€
Verwaltungshonorare 24.264,7 26.246,7
Variables Verwaltungshonorar 70.7 0,0
24.335,4 26.246,7

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten den Personalaufwand in Höhe von T€ 13.700,3 (Vorjahr T€ 12.641,7) sowie die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von T€ 8.109,2.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Raumkosten, Aufwendungen für Instandhaltungsmaßnahmen sowie Lizenzkosten enthalten. Die Vorjahreszahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar, da der Ausweis der nicht abziehbaren Vorsteuer in Höhe von T€ 389,3 (Vorjahr T€ 469,9) seit dem Berichtsjahr im Posten "anderer Verwaltungsaufwendungen" erfolgt (Vorjahr im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen durch die Gesellschaft getätigte Spenden. Die Vorjahreszahlen sind nur eingeschränkt vergleichbar.

VI. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 73 Arbeitnehmer beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 73 73

Davon waren durchschnittlich 7 Arbeitnehmer teilzeitbeschäftigt.

Das für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar betrifft Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von T€ 50.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

Nikolaus Kemser, München, Vermögensverwalter

Dr. Philipp Manchot, München, Vermögensverwalter

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde angewandt, weil zum Bilanzstichtag nur zwei Geschäftsführer ernannt waren.

Weitere Ereignisse, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft von Bedeutung sind, sind in der Zeit nach dem Bilanzstichtag am 31.12.2023 bis zur Aufstellung des Anhangs nicht eingetreten.

Der Gewinnvortrag per 01.01.2023 in Höhe von € 4.969.037,53 wurde in Höhe von € 254.689,92 ausgeschüttet und ein Betrag in Höhe von € 3.312.234,55 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Aus den Gewinnrücklagen wurden € 3.184.889,59 für den variablen Abfindungsanteil für die Gesellschafteranteile ausgeschüttet.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn 2023 in Höhe von € 3.186.950,79 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 28.03.2024

Nikolaus Kemser

Dr. Philipp Manchot

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Hartz Regehr GmbH

Hartz Regehr GmbH (HR) ist eine der führenden Vermögensverwaltungen in Deutschland. Seit Gründung der Gesellschaft im Jahr 1988 steht die unabhängige Verwaltung großer Privatvermögen im Mittelpunkt der Dienstleistung.

Wesentliches Ziel der Tätigkeit von HR ist, die Substanz der verwalteten Vermögen langfristig zu sichern. Dies ist mit dem Anspruch verbunden, die an den Kapitalmärkten mögliche Wertsteigerung zu erwirtschaften. Die Dienstleistung basiert über die Wertpapierverwaltung hinaus auf einem ganzheitlichen Ansatz. Dazu gehören ein gesamthaftes Berichtswesen sowie eine umfassende Betreuung zu allen vermögensbezogenen Themen.

1. Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr

1.1. Rahmenbedingungen

Die Hartz Regehr GmbH ist ein Wertpapierinstitut, das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gem. § 2 Abs. 2 WpIG beaufsichtigt wird.

Die Gesellschaftsanteile befinden sich ausschließlich im Eigentum des Managements. Diese Unabhängigkeit wird damit über die Gründergeneration hinaus erhalten. Die Betreuung der Kunden erfolgt durch Partner und Führungskräfte, die von einem Team erfahrener Fachkräfte unterstützt werden.

Die Erlöse des Unternehmens resultieren überwiegend aus Gebühren für die Verwaltung der Wertpapierdepots der Kunden und sind nicht an Transaktionen oder Produkte gekoppelt. Mit den Kunden ist vielmehr vertraglich geregelt, dass die Verwaltungsgebühren grundsätzlich auf Basis des jeweiligen verwalteten Vermögens zu Beginn eines Jahres ermittelt werden. Zusätzlich erhält HR eine variable Vergütung, die nur auf den erwirtschafteten Zuwachs berechnet wird, der die durchschnittliche Verzinsung deutscher Staatsanleihen übersteigt.

1.2. Marktumfeld

Das vergangene Jahr war durch eine stabile Entwicklung der Weltwirtschaft und einen überraschend positiven Verlauf der Kapitalmärkte gekennzeichnet.

Die Notenbanken in Europa und den USA setzten ihre restriktive Geldpolitik trotz zurückgehender Inflation unverändert fort. Gleichzeitig schwächte sich das globale Wachstum wie erwartet leicht ab, eine Rezession konnte aber in den meisten Volkswirtschaften vermieden werden. Dabei war die Entwicklung in den USA dynamischer als in Europa. Die chinesische Wirtschaft dagegen kämpfte mit eigenen Herausforderungen, wuchs jedoch im Vergleich zu den anderen Regionen abermals am stärksten.

Trotz der von vielen Anlegern wahrgenommenen Verunsicherung - ausgelöst durch die politischen Krisen und strukturellen Veränderungen - stiegen die Börsen besonders in den USA und in Europa an. Anleihen stabilisierten sich nach den starken Wertrückgängen in 2022 und erzielten im vergangenen Jahr ebenfalls nennenswerte Zuwächse.

In diesem Umfeld erwirtschafteten auch wir für die von uns verwalteten Depots eine spürbare Wertsteigerung.

Aktien

Der Weltaktienindex stieg im vergangenen Jahr deutlich an; einschließlich Dividenden errechnet sich in Euro ein stattlicher Zuwachs von rund 18 %. Dabei gewannen US-Aktien mit mehr als 22 % überdurchschnittlich und auch europäische Aktien legten mit knapp 16 % deutlich zu. Im Gegensatz dazu enttäuschten erneut die Börsen in China mit einem Rückgang von 14 %. Die Indices in Europa und in den USA holten die Wertrückgänge aus 2022 wieder auf; für einzelne Indices wie den deutschen Leitindex DAX errechnete sich im Dezember sogar ein Allzeithoch. In China dagegen ergab sich über die beiden vergangenen Kalenderjahre ein erheblicher Rückgang von - 29 %.

Anleihen

Anleihen erzielten im vergangenen Jahr einen soliden Wertzuwachs, der die rechnerische Renditeerwartung zu Jahresbeginn übertraf. Europäische Staatsanleihen guter Bonität legten bis Jahresende um 7,2 % zu, Unternehmensanleihen mit vergleichbarer Bonität sogar um 8,2 %. Noch stärker war mit 12,8 % der Anstieg bei hochverzinslichen Anleihen.

1.3 Geschäftsverlauf

Durch die positive Kapitalmarktentwicklung verlief das Geschäftsjahr etwas über Plan. Die Kundenanzahl blieb per Saldo nahezu unverändert, das verwaltete Kundenvermögen stieg hingegen um 6,5 %. Die Provisionserträge gingen erwartungsgemäß um 7,3 % zurück. Grund hierfür ist der Basiseffekt des negativen Kapitalmarktjahres 2022. Die geplanten strukturellen und operativen Maßnahmen, insbesondere im Bereich der Personalausstattung und Digitalisierung, konnten erfolgreich umgesetzt werden. Mit dem Geschäftsverlauf sind wir insgesamt zufrieden.

1.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1.4.1 Ertragslage

Die Erlöse sanken auf insgesamt € 24,5 Mio. (Vorjahr € 26,4 Mio.). Aufgrund der negativen Entwicklung der Kapitalmärkte 2022 entstand für HR nur bei wenigen Neukunden ein Anspruch auf eine variable Vergütung. Die Erlöse bestehen aus Provisionserträgen in Höhe von T€ 24.335, aus Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von T€ 35 und aus Zinserträgen aus Kapitalanlagen in Höhe von T€ 88.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen um T€ 459 bzw. 2,2 % auf T€ 21.210 an (Vorjahr T€ 20.751). Hierbei sind die Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar, da die nicht abziehbaren Vorsteuern seit diesem Geschäftsjahr unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen) ausgewiesen werden. Der wesentlichste Kostenblock innerhalb der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ist der Personalaufwand. Dieser stieg um T€ 1.058 bzw. 8,4 % auf T€ 13.700. Hier sind nennenswerte Abfindungszahlungen für ehemalige Mitarbeitende enthalten. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeitenden für das Geschäftsjahr beträgt 73 und entspricht in etwa der des Vorjahres (Vorjahr 72).

Die anderen Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich um T€ 599 bzw. 7,4 % auf T€ 7.510. Während weiterhin substanzielle Projektinvestitionen zur weiteren Umsetzung und Ausweitung der Digitalisierungsstrategie des Unternehmens getätigt wurden, entfielen die Kosten für die einmaligen Aus- und Umbaumaßnahmen zur Erweiterung der Büroflächen, da diese im Jahr 2022 abgeschlossen werden konnten.

Die Abschreibungen gingen im Geschäftsjahr um 18,2 % zurück auf T€ 324 (Vorjahr T€ 396). Das geringe Abschreibungsvolumen sowie der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr sind mit der favorisierten Nutzung von Software-Mietmodellen im IT-Bereich zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um T€ 485 bzw. 82,1 % auf T€ 106 (Vorjahr T€ 591). Die Veränderung ist, wie bereits erläutert, mit dem geänderten Ausweis der nicht abziehbaren Vorsteuer zu begründen.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beträgt T€ 2.743 (Vorjahr T€ 4.676), der Jahresüberschuss beläuft sich auf T€ 1.785 (Vorjahr T€ 3.104) bei einer Steuerbelastung von T€ 958 (Vorjahr T€ 1.572).

1.4.2 Finanzlage

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden erhöhten sich um T€ 1.223 auf T€ 1.253 (Vorjahr T€ 30). Die Zahlen sind hier nur eingeschränkt vergleichbar, da im Vorjahr die Erstattungen gegenüber Fondskunden saldiert unter der Position Forderungen an Kunden ausgewiesen wurden. Die Anpassung stellt eine Verbesserung im Hinblick auf Klarheit und Übersichtlichkeit dar und ist demzufolge zulässig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um T€ 2.216 auf T€ 4.219 (Vorjahr T€ 6.435), wobei hier der oben beschriebene Effekt des geänderten Ausweises analog zum Tragen kommt. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Abfindungen gegenüber ausscheidenden Gesellschaftern (T€ 3.185), Steuerzahlungen und offene Rechnungen. Die Verbindlichkeiten sind gänzlich durch die vorhandenen liquiden Mittel gedeckt.

Die Rückstellungen erhöhten sich um T€ 393 bzw. 11,3 % auf T€ 3.866 (Vorjahr T€ 3.473) und sind im Wesentlichen auf gestiegene Personalrückstellungen zurückzuführen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft reduzierte sich aufgrund der verhaltenen Geschäftsentwicklung auf T€ 9.682 (Vorjahr T€ 11.336). Die Firma benötigt weiterhin kein Fremdkapital; laufende Kosten und das Wachstum werden ausschließlich durch den operativen Cashflow finanziert.

1.4.3 Vermögenslage

Die liquiden Mittel des Unternehmens, die im Posten Forderung an Kreditinstitute ausgewiesen sind, sind um T€ 541 bzw. 7,4 % auf T€ 7.859 (Vorjahr T€ 7.318) stichtagsbezogen angestiegen.

Die Forderungen an Kunden erhöhten sich leicht um T€ 144 bzw. 5 % auf T€ 3.037 (Vorjahr T€ 2.893). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verwaltungsgebühren.

Die festverzinslichen Wertpapiere reduzierten sich aufgrund von Verkäufen im vergangenen Geschäftsjahr um T€ 2.062 bzw. 28,2 % auf T€ 5.254 (Vorjahr T€ 7.316).

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die 100%-Beteiligung an der HRS-B Beteiligungstreuhand GmbH, München. Diese blieb unverändert und beträgt T€ 30.

Die Immateriellen Anlagewerte umfassen die EDV Software und gingen im Geschäftsjahr aufgrund von Abschreibungen um T€ 55 bzw. 82,1 % auf T€ 12 zurück (Vorjahr T€ 67).

Die Sachanlagen reduzierten sich ebenfalls abschreibungsbedingt um T€ 236 bzw. 20,4 % auf T€ 923 (Vorjahr (T€ 1.159).

Die Sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich durch geringere Steuerguthaben und Steuerrückforderungen um T€ 528 bzw. 30 % auf T€ 1.231 (Vorjahr T€ 1.759).

Die Rechnungsabgrenzungsposten gingen um T€ 57 bzw. 7,8 % zurück auf T€ 674 (Vorjahr T€ 731).

Zum 31.12.2023 verfügt die Gesellschaft über Bankguthaben, Festgelder und Anleihen in Höhe von etwa T€ 12.715 (Vorjahr T€ 13.970). Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit erfüllen.

1.4.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren legt die Gesellschaft das Volumen des verwalteten Kundenvermögens sowie die erwirtschafteten Provisionserträge zugrunde. Das verwaltete Kundenvermögen stieg um € 309 Mio. bzw. 6,3% auf € 5.250 Mio. im Vergleich zum Vorjahr an. Bedingt durch die negativen Kapitalmärkte in 2022 sanken die Provisionserträge um 7,3 % auf T€ 24.335 (Vorjahr T€ 26.247).

Als nichtfinanziellen Leistungsindikator beurteilt das Unternehmen die Qualität der Kundenbeziehungen, welche sich aus der Dauer des Vertragsverhältnisses ableiten lässt. Nach dem schwierigen Marktumfeld in 2022 und der Erholung der Märkte im vergangenen Jahr konnte die durchschnittliche Vertragsdauer der Kunden mit 9,9 Jahren nochmals gesteigert werden, was auch für das folgende Geschäftsjahr eine hohe Kundenstabilität erwarten lässt.

2. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine wirtschaftlich zufriedenstellende Entwicklung. Der Anspruch auf Provisionserlöse aus den am 1. Januar bestehenden Verträgen (ohne variable Vergütung) beträgt etwa € 25 Mio. Insgesamt rechnet die Geschäftsleitung mit einem Anstieg der Provisionserträge um 3,9 %. Durch die erwartete Akquisition neuen Kundenvermögens in Höhe von etwa € 300 Mio. erscheint ein weitgehend stabiles Jahr 2024 realistisch. Sollte es kapitalmarktbedingt nochmals zu einem Provisionsrückgang kommen, der durch die Neukundengewinnung nicht ganz kompensiert werden kann, reduziert sich der geplante Gewinn entsprechend. In diesem Fall würde die Geschäftsführung die variablen Vergütungen für Partner und Führungskräfte kürzen.

3. Risikobericht

3.1 Struktur des Risikomanagements

Die Geschäftsleitung der Hartz Regehr GmbH (HR) hat für den angemessenen Umgang mit Risiken ein Risikomanagementsystem eingeführt, wodurch eine Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken wie folgt sichergestellt wird:

Der Identifizierung der wesentlichen Risiken inkl. Nachhaltigkeitsrisiken wird anhand einer jährlichen Risikoinventur Rechnung getragen.

Eine Beurteilung aller für das Unternehmen wesentlichen Risiken wird vierteljährlich mittels interner Risikobewertungsverfahren durchgeführt.

Die Steuerung der Risiken erfolgt auf Basis eines Limitsystems, welches als Teil der Risikostrategie einmal jährlich von der Geschäftsleitung beschlossen wird.

Im Rahmen der vierteljährlichen Berichterstattung (Kommunikation) an die Geschäftsleitung wird die Überwachung der Risiken anhand der Risikolimite vorgenommen.

3.2 Risikokategorien

Anhand der jährlich durchgeführten Risikoinventur werden bestehende Risiken identifiziert und ihre Bedeutung für das Unternehmen, die Kunden und den Markt beurteilt. Folgende Risikokategorien wurden betrachtet:

3.2.1 Risiken für das Wertpapierinstitut

Marktpreisrisiko

Für die Gesellschaft resultieren Marktpreisrisiken lediglich aus konservativen Anlagen der Liquiditätsreserve; Eigenhandel wird nach wie vor nicht betrieben. Bei den Anlagen handelt es sich ausschließlich um Euro-Anleihen mit einem Kurswert zum Abschlussstichtag von rd. € 4,9 Mio. Die Bilanzierung erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Risiko hierbei ist als gering zu beurteilen.

Adressenausfallrisiko

Im Rahmen des Adressenausfallrisikos werden die Emittentenrisiken aus dem oben genannten Anleiheportfolio sowie Forderungen gegenüber Kreditinstituten (i.d.R. täglich fällige Geldanlagen) und Kunden betrachtet. Um das Bonitätsrisiko hierbei möglichst gering zu halten, wird sowohl bei den Emittenten der Anleihen als auch bei den Kreditinstituten auf eine gute Bonität sowie eine entsprechende Diversifikation geachtet. Auch die Risiken aus den Forderungen gegenüber Kunden sind als gering zu beurteilen, da die Vertragsbeziehungen präzise geregelt sind und eine entsprechende Bonität unzweifelhaft gegeben ist.

Operationelles Risiko

In jedem Unternehmen bestehen Risiken, die aufgrund von Mängeln bei internen Verfahren, Menschen, Systemen oder externen Ereignissen entstehen. Zur Vermeidung dieser Risiken sind die wesentlichen Arbeitsabläufe dokumentiert und ein Vier-Augen-Prinzip implementiert. Des Weiteren werden durch die Compliance und unabhängig hiervon durch die interne Revision laufend Prozesse und deren ordnungsgemäße Einhaltung überprüft. Zur Steuerung der Operationellen Risiken findet ein jährliches Risk Assessment statt. Hierbei werden potenziell kritische Prozesse im Unternehmen identifiziert und beurteilt. Falls erforderlich werden Handlungsmaßnahmen initiiert, die zum Ziel haben, Verbesserungen in den internen Abläufen zu erreichen und bestehende Risiken zu reduzieren. Das Risiko wird insgesamt als gering eingeschätzt.

Geschäftsrisiko

Unter dem Geschäftsrisiko wird die Gefahr einer ungünstigen anlagepolitischen Positionierung oder unerwarteter Veränderungen der Marktbedingungen für die Ertragslage verstanden. Bei HR ist der mittel- bis langfristige Erfolg insbesondere von der Qualität der Anlagestrategie abhängig, aber selbst ein starker Kurssturz an den Börsen hat auf das Unternehmensergebnis geringe Auswirkungen, da die Erlöse grundsätzlich auf dem Kapitalstand der Kunden zum Jahresbeginn basieren. Naturgemäß entsteht in einem solchen Umfeld kein Anspruch auf ein variables Honorar, welches grundsätzlich bei allen geschäftspolitischen Planungen unberücksichtigt bleibt. Die Steuerung des Geschäftsrisikos erfolgt über ein ausgewogenes qualitatives Management. Dabei wird eine stabile Anlagestrategie verfolgt, die von ausgewählten Experten im Unternehmen permanent überprüft und neu justiert wird. Hierbei steht vor allem eine langfristige Vermögenssicherung für die Kunden durch qualitativ hochwertige Investitionen im Vordergrund. Das Risiko wird folglich als gering eingestuft.

3.2.2 Risiken für den Kunden

Neben den Risiken für das Wertpapierinstitut selbst sind auch mögliche Risiken für den Kunden zu betrachten. Die Dienstleistung von HR besteht ausschließlich in der Verwaltung der Wertpapierdepots der Kunden, eine Entgegennahme oder Verwahrung von Wertpapieren des Kunden erfolgt nicht. Das für den Kunden verbleibende Risiko besteht somit zum einen in einem langfristigen Wertverlust im Portfolio sowie in möglichen Prozessfehlern im Rahmen der Handelsprozesse. Das Management dieser beiden Risiken wird - wie bereits beschrieben - im Rahmen des Geschäfts- und des Operationellen Risikos abgedeckt. Darüber hinaus verbleiben keine weiteren unberücksichtigten Risiken.

3.2.3 Risiken für den Markt

HR ist selbst kein Marktteilnehmer. Die Wertpapieraufträge für die Kundenportfolios werden an entsprechende Spezialisten (Banken, Broker) weitergeleitet und von diesen am Markt ausgeführt. Ein Risiko für den Markt resultiert aus der Tätigkeit von HR nicht.

3.3 Beurteilung der Risikosituation

Im Geschäftsjahr kam es zu keinen wesentlichen Änderungen im Risikomanagement von Hartz Regehr. Insgesamt ist die Risikosituation der Gesellschaft unverändert durch die komfortable Ausstattung mit Risikokapital sowie das mit dem Geschäftsmodell verbundene geringe Risikopotenzial als unkritisch einzustufen. Auch die Liquiditäts- und Eigenmittelanforderungen nach der Investment Firm Regulation können problemlos eingehalten werden.

Per 31.12.2023 zeigte die Überprüfung der Risikotragfähigkeit für Hartz Regehr, dass sich die Risikosituation der Gesellschaft unverändert entspannt darstellt. Die Auslastung des Risikodeckungspotenzials durch das Risikopotenzial betrug rund 8 % (40 % im Stressszenario). Die Risikokapitalausstattung kann somit als äußerst komfortabel beurteilt werden. Ein Engpass erscheint auch für das kommende Geschäftsjahr als äußerst unwahrscheinlich.

4. Nachhaltigkeit

Als werteorientierter Vermögensverwalter ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem verwalteten Kapital Selbstverständnis von Hartz Regehr. So werden in der Anlagepolitik auch Nachhaltigkeitsmerkmale von Unternehmen berücksichtigt, da nach Meinung der Gesellschaft langfristig nur nachhaltige Geschäftsmodelle dauerhaft erfolgreich sein, Vermögenswerte erhalten und langfristige Wertzuwächse ermöglichen können.

Die Nachhaltigkeit von Unternehmen wird entsprechend ihrem Wohlverhalten in den Bereichen Umwelt (Environment - E), Soziales (Social - S) sowie Unternehmensführung (Governance - G) im Investmentprozess beurteilt. Damit handelt HR im Einklang mit den Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investieren der Vereinten Nationen. Bei den Investitionsentscheidungen werden im Rahmen der vereinbarten Anlagerichtlinien sowie in Abhängigkeit vom Angebot am Kapitalmarkt die Nachhaltigkeitsmerkmale von Wertpapieren berücksichtigt. Investments von Unternehmen, die gegen von der Gesellschaft definierte Nachhaltigkeitsanforderungen verstoßen, werden sogar kategorisch ausgeschlossen. Diese Kriterien sind in der auf der Homepage veröffentlichten Strategie zur Nachhaltigkeit beschrieben.

Die Positionierung von Hartz Regehr erfordert auch eine entsprechende Einordung nach aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten, welche diverse Veröffentlichungspflichten nach sich zieht (Art. 8 der EU-Offenlegungs-Verordnung, SFDR). Im vergangenen Geschäftsjahr hat HR intensiv an der Entwicklung der geforderten Kundeninformationen und Veröffentlichungen gearbeitet. Für die benötigte Datengrundlage wurde ein Vertrag mit einem international agierenden Datenanbieter für Nachhaltigkeit geschlossen. Die erstellten Berichte wurden im vergangenen Geschäftsjahr auf der Homepage von Hartz Regehr veröffentlicht.

5. Chancenbericht

Unser Anspruch an unsere Dienstleistung ist eine durchgängig erstklassige Qualität als Voraussetzung für das Ziel sehr zufriedener Kunden. Auf Basis langfristig stabiler Kundenbeziehungen und effizienter Arbeitsabläufe erscheint die Fortsetzung einer behutsamen, aber stetig prosperierenden Geschäftsentwicklung realistisch.

Eng damit verknüpft ist eine qualitativ und quantitativ stabile Entwicklung des Personalstammes sowie einer stetigen Weiterentwicklung der IT und damit verbunden der digitalen Prozesse im Unternehmen.

Eine weiterhin hohe Motivation des Führungskreises von derzeit 23 Personen wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit aller Mitarbeitenden aus und ermöglicht eine effiziente Integration neuer Kollegen. Dies wiederum ist die Voraussetzung für ein nachhaltiges Wachstum bei gleichzeitig leichter Erhöhung der Unternehmensrentabilität.

Die IT-Ausstattung, die Fähigkeit möglichst viele Arbeitsprozesse digital abzubilden und die IT-Sicherheit spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Entwicklung des Unternehmens. Wenn es gelingt, den Kundenservice qualitativ zu verbessern und gleichzeitig die Effizienz im Unternehmen zu steigern, sollte ein behutsames Wachstum auch weiterhin erreicht werden.

Zudem ist die Nachfrage nach bankunabhängigem Rat ungebrochen. Dies ist eine Chance für unabhängige Vermögensverwaltungen in Deutschland generell, aber insbesondere für unser Unternehmen, das auf Grund der inhaltlichen Qualität, der Größe und der Unternehmensstruktur auch weiterhin zu den Marktführern zählen wird.

Nach der erfolgreichen Integration von einer neuen Führungskraft im vergangenen Jahr startete im Januar 2024 eine weitere Führungskraft, um die Vertriebstätigkeit auszubauen und den Generationswechsel sicherzustellen. Darüber hinaus ist die Einstellung weiterer Mitarbeitenden im Jahr 2024 geplant.

So kann das Unternehmen auch weiterhin neue Kunden mit gewohnter Servicequalität betreuen. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter werden sich entsprechend durch Neueinstellungen und Gehaltsanpassungen moderat erhöhen, wobei die Höhe insgesamt auch stark von den variablen Vergütungsbestandteilen abhängt, die erst nach Abschluss des Geschäftsjahres und in Abhängigkeit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung festgelegt werden.

Fazit

Wir sind unverändert davon überzeugt, dass unser konservatives Geschäftsmodell in der von uns organisierten und auch überwachten Form den gesunden Fortbestand des Unternehmens ermöglicht. Selbst externe Einschnitte wie der Krieg in der Ukraine, hohe Zinsen oder dem sukzessiven Generationswechsel im Unternehmensmanagement führten zu keinen Problemen, die nicht bewältigt werden konnten. Daher gehen wir weiterhin von einer stabilen Entwicklung des Unternehmens aus.

 

München, 28. März 2024

Nikolaus Kemser, Geschäftsführer

Dr. Philipp Manchot, Geschäftsführer

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