Beteiligungsgesellschaften
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Nolte seit 22.4.2025 | Prokura |
Maria Cristina Farrruggio-Eiselt seit 16.1.2024 | Geschäftsführer |
Horst Diethelm Jachmann seit 1.8.2006 | Geschäftsführer |
Erik Rainer Jachmann seit 1.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 71.00% | |
| 29.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ikra GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSGESCHäFTSMODELL DES UNTERNEHMENS Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1977 als Hersteller und Lieferant von handgeführten, motorbetriebenen Gartengeräten auf nationalen und internationalen Märkten aktiv ist. Unsere Kernkompetenz liegt in der Produktion und Beschaffung von Gartengeräten in der gewünschten Eigenmarke unserer Kunden. Bedeutende Einzelhandelsketten und Marktführer zählen zu unseren Kunden. II. WIRTSCHAFTSBERICHT1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 war von verschiedenen Herausforderungen und Entwicklungen geprägt. Wesentliche Trends und Faktoren, die die deutsche Wirtschaft beeinflusst haben, waren: Inflation und Energiepreise: Haupttreiber der Inflation waren die hohen Energiepreise, die als Folge des Ukraine-Krieges und der Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen stark gestiegen waren. Wirtschaftswachstum: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3% (Pressemitteilung Statistisches Bundesamt Destatis vom 30.01.2024) Konsum und Verbraucherverhalten: Aufgrund der hohen Inflation und der Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt hielten sich viele Verbraucher 2023 mit größeren Anschaffungen zurück. Das Konsumklima war insgesamt eher gedämpft, was sich negativ auf den Einzelhandel und Dienstleistungssektor auswirkte. Insgesamt war das Jahr 2023 für die deutsche Wirtschaft ein herausforderndes Jahr, das von langsamen Wachstum, hoher Inflation und strukturellen Anpassungen geprägt war. Die langfristigen Auswirkungen der Energiekrise, der demografischen Entwicklung und der globalen Unsicherheiten werden auch in den kommenden Jahren spürbar sein. Wesentliche die weltweite Entwicklung beeinflussende Faktoren waren die Inflation und die Zinspolitik. Das Jahr 2023 war für die Weltwirtschaft von hoher Unsicherheit geprägt, wobei Inflation, geopolitische Spannungen und eine schwächere globale Nachfrage die zentralen Herausforderungen waren. Gleichzeitig zeigte sich die Notwendigkeit, sich an neue technologische und ökologische Realitäten anzupassen. Trotz dieser Schwierigkeiten erholten sich einige Volkswirtschaften schneller als erwartet, und langfristige Investitionen in erneuerbare Energien und Technologien boten Chancen für zukünftiges Wachstum. Entwicklung des deutschen Gartenmarktes 2023: Nach einem wenig erfreulichen Jahr 2022, in dem vor allem der Pflanzenbereich hohe Umsatzverluste hinnehmen musste, fielen die Erwartungen für das Jahr 2023 grundsätzlich eher leicht positiv aus. Infolge der schlechten Witterungsverhältnisse während des Frühjahrsgeschäftes sowie der stark negativen Einflüsse des Ukraine-Krieges auf den privaten Konsum (massive Verteuerung der Energiekosten, hohe Preissteigerungen in allen Konsumbereichen, sinkende Real-Kaufkraft etc.) und daraus resultierender Verschiebungen innerhalb der Konsumbereiche, bei denen die Haus- und Gartensortimente spürbar an Stellenwert verloren haben, schließt auch das Jahr 2023 im Gartenmarkt mit einem nominalen Umsatzminus von mehr als 3 Prozent ab und sinkt damit auf ein Umsatzvolumen von rund 19,8 Mrd. Euro. Angesichts auch in 2023 anhaltender Preissteigerungen in einigen Teilmärkten wird der Markt damit real in einem hohen einstelligen Minusbereich tendieren. Auch auf der Ebene der einzelnen Vertriebswege ist in 2023 eine deutliche Verschiebung der Vertriebswege zu erkennen, welche im Wesentlichen auf die deutliche Ausgabenreduzierung in den Haushalten der unteren und mittleren Einkommensklassen in den mittel- und langfristigen Bedarfskategorien zurückzuführen ist. Ungebremster Konsum findet nur noch in den oberen Einkommensgrößenklassen statt. In diesem Zusammenhang haben branchenübergreifend insbesondere Discount-Formate im LEH sowie Sonder- und Restpostenmärkte zulegen können. In der Summe lässt sich festhalten, dass neben den ungünstigen Witterungsverhältnissen und den vielfältigen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auch die trotz ebenfalls stark gestiegener Preise anhaltende Reiselust der Deutschen den Gartenmarkt in Deutschland negativ tangiert hat. Im Vergleich zu vielen anderen Konsumgütermärkten hat sich der Gartenmarkt jedoch deutlich weniger konjunkturanfällig gezeigt, was den ungebrochenen und anhaltend hohen Stellenwert des Gartens bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern deutlich unterstreicht. (Quelle: IVG_Jahresbericht_2024 - Entwicklung des deutschen Gartenmarktes 2023). 2. Geschäftsverlauf Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 der ikra GmbH verlief nicht wie erwartet. Trotz einer soliden Finanzlage und einer stabilen Grundlage entsprechend der Geschäftsphilosophie des Unternehmens haben sich die Umsatzerlöse gegenüber der Planung negativ entwickelt. Dies führte zu einer Verschlechterung wichtiger Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr: 1. Umsatzerlöse: Die Umsatzerlöse sind gesunken und blieben unter den geplanten Zielen. 2. Jahresergebnis: Das operative Jahresergebnis (bereinigt um außergewöhnliche Erträge und Beteiligungserträge) hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. 3. Umsatzrendite: Die Umsatzrendite ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen, jedoch aufgrund des außergewöhnlichen Ertrags aus der Veräußerung des Beteiligungsunternehmens nicht aussagekräftig für die Entwicklung 2023.4. EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern): Auch das EBIT, ein bedeutender Indikator für die operative Leistung des Unternehmens, hat sich negativ entwickelt. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die finanzielle Stabilität der ikra GmbH intakt, was eine solide Basis für zukünftige Maßnahmen bietet. Die Geschäftsführung wird Maßnahmen ergreifen müssen, um die Effizienz zu steigern, Kosten zu optimieren und neue Wachstumsstrategien zu entwickeln, um wieder auf Kurs zu kommen und die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber der Vergleichsperiode um 33,7% gesunken. Das um den außerordentlichen Ertrag aus der Veräußerung des Beteiligungsunternehmens bereinigte Rohergebnis ist um 31,8% niedriger ausgefallen als im Vorjahr. In Deutschland erzielten wir 76% (Vorjahr: 73%), im Ausland 24% (Vorjahr: 27%) unserer Umsatzerlöse. Das Verhältnis hat sich gegenüber dem Vorjahr zu gunsten des Inlands verschoben. Die Personalkosten haben sich um 11,5% gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 13,7% gesunken. Die Abnahme betrifft im Wesentlichen Logistikkosten, Wertberichtigungen auf Forderungen, Dienstleistungen inkl. Fremdlager und Werbeaufwand. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.234,4 verbessert. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 17 auf T€ 14.911 erhöht. Das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ -1.363,0. b) Finanzlage Die Bilanzsumme ist zum Stichtag 31.12.2023 um 70,6% höher als im Vorjahr. Die Erhöhung resultiert hauptsächlich aus dem Verkauf der Anteile Mogatec GmbH. Die Eigenkapitalquote hat sich mit 82,6% (Vorjahr 51,8%) erhöht. Für Eventualverpflichtungen und Risiken aus Forderungen sind ausreichende Rückstellungen gebildet worden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu begleichen und Forderungen fristgemäß zu vereinnahmen. Unberechtigte Abzüge der Kunden werden nachgefordert. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen zum Stichtag 31.12.2023 T€ 3.259 (Vorjahr T€ 6.459). Durch die liquiden Mittel und weitere kurzfristige Kreditlinien ist die Liquidität gesichert. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme verändert. Das langfristig gebundene Vermögen beträgt 7,0% der Bilanzsumme (Vorjahr: 15,3%). Die Struktur des kurz- und langfristigen Kapitals hat sich im Berichtsjahr ebenfalls verschoben, das kurzfristige Kapital beträgt 16% der Bilanzsumme (Vorjahr: 46%). Es bestehen zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. d) Unsere Mitarbeiter Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 11,5% erhöht. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand liegt bei 48 (Vorjahr 48) Mitarbeitern. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung sind für uns die Kennzahlen Umsatzrendite, Eigenkapitalrentabilität und EBIT relevant. Umsatzrendite und Eigenkapitalrentabilität des Jahres 2023 sind aufgrund des außerordentlichen Ertrags aus der Veräußerung des Beteiligungsunternehmens mit dem Vorjahr nicht vergleichbar. Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss/Umsatzerlöse * 100) ist von 0,1% im Vorjahr auf 72,2% gestiegen. Die um den Veräußerungserlös der Anteile Mogatec GmbH bereinigte Umsatzrendite beträgt 1,6%. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/Eigenkapital * 100) beträgt im Jahr 2023 63,2% gegenüber 0,2% im Vorjahr. Das EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen, Beteiligungsergebnis und Ertragsteuern) ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken (T€ -1.554, Vorjahr T€ -777). 5. Gesamtaussage Die ikra GmbH bewertet die Vermögens- und Finanzlage als stabil und insgesamt gut. Das Unternehmen verfügt über eine solide finanzielle Basis, die es ermöglicht, trotz externer Herausforderungen wie geopolitischen Spannungen und Marktschwankungen eine stabile Geschäftsführung sicherzustellen. Trotz der stabilen Finanzlage entspricht die Umsatz- und Ergebnisentwicklung nicht den Erwartungen. Die Erträge und Umsätze des Unternehmens haben sich nicht zufriedenstellend entwickelt, was insbesondere auf die anhaltenden Herausforderungen wie die Konsumzurückhaltung aufgrund der Inflation und den zunehmenden Wettbewerb durch internationale Hersteller zurückzuführen ist. Das Unternehmen wird sich darauf konzentrieren, Maßnahmen zu ergreifen, um die Umsatz- und Ertragssituation in den kommenden Perioden zu verbessern, während es weiterhin auf einer stabilen finanziellen Grundlage aufbaut. III. BETEILIGUNGEN Die ikra GmbH hat Ihre gesamten Geschäftsanteile der Mogatec GmbH zum 20.03.2023 (Closing der Transaktion) verkauft. Die Geschäftsentwicklung bei dem in 2019 neu gegründeten Tochterunternehmen Shanghai ikra Tools Co. Ltd verlief im Geschäftsjahr 2023 nach Plan. Nach der Gründung am 1. August 2019 wurden die geplanten Geschäftsabläufe aufgebaut, sodass die in China ansässige Unternehmung eine unterstützende Rolle für die ikra GmbH in der Saison 2024 gewährleisten kann. IV. CHANC EN- UND RISIKENBERICHT 1. Branchenspezifische Risiken Die wirtschaftlichen Risiken und Unsicherheiten für die ikra GmbH resultieren aus mehreren Faktoren, die sowohl die globale als auch die nationale Wirtschaft beeinflussen. Diese Risiken könnten die Geschäftsentwicklung und die Planungen des Unternehmens erheblich beeinträchtigen: 1. Handelsspannungen: Anhaltende Handelskonflikte zwischen wichtigen Wirtschaftsnationen schaffen Unsicherheit und könnten zu einer Abschwächung der globalen und nationalen Wirtschaft führen. Dies würde sich direkt auf die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen auswirken und potenziell zu einem Rückgang des Umsatzes führen. 2. Schwache Länder-Ratings und Kreditversicherungen: Die schlechten Ratings einiger Länder beeinträchtigen die Finanzierungsmöglichkeiten, da Kreditversicherer aufgrund des erhöhten Risikos niedrigere Kreditlimits festlegen. Dies schränkt die Verkaufsmöglichkeiten in diesen Märkten ein und stellt eine Herausforderung dar, insbesondere bei der Erschließung neuer Märkte oder der Expansion in risikobehaftete Länder. 3. Geopolitische Spannungen (Ukraine-Konflikt): Die anhaltenden Spannungen in der Ukraine und die damit verbundenen Unsicherheiten in verschiedenen Wirtschaftssektoren erhöhen das Risiko einer Rezession in bestimmten Regionen. Dies betrifft insbesondere die Energiekosten und die Lieferketten, die eine wesentliche Rolle im Geschäftsbetrieb spielen. 4. Wetterabhängigkeit: In der Branche der ikra GmbH besteht ein generelles Risiko aufgrund von Wetterbedingungen. Extreme Wetterereignisse wie lang andauernde Dürreperioden oder ausgedehnte Regenzeiten können die Produktionskapazitäten und die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens negativ beeinflussen. Dies betrifft insbesondere Geschäftsbereiche, die stark von landwirtschaftlichen oder saisonalen Bedingungen abhängen. 5. Konsumzurückhaltung aufgrund der anhaltend hohen Inflation: Die anhaltend hohe Inflation belastet die Kaufkraft der Verbraucher, was zu einer Konsumzurückhaltung führen könnte. Dies könnte die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens negativ beeinflussen und sich auf die Umsatzentwicklung auswirken. Diese Risiken erfordern eine sorgfältige und vorausschauende Planung, um potenzielle Auswirkungen zu minimieren und alternative Maßnahmen zu entwickeln, um die Geschäftsstabilität in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld zu gewährleisten. 2. Ertragsorientierte Risiken Die Hauptwettbewerbsrisiken für die ikra GmbH liegen in der zunehmenden Herausforderung, Preisstrukturen effizient zu gestalten und interne Kosten unter Kontrolle zu halten. Zusätzlich gibt es weitere Risiken, die durch externe Faktoren verursacht werden: 1. Preisstrukturen und interne Kosten: Ein zentrales Risiko ist die Fähigkeit, wettbewerbsfähige Preise zu halten, während gleichzeitig interne Kosten wie Produktion, Logistik und Betrieb auf einem vertretbaren Niveau bleiben. Eine ineffiziente Kostenstruktur könnte die Gewinnmargen gefährden und das Unternehmen im Wettbewerb schwächen. 2. Neue Marktteilnehmer und Technologien: Der Eintritt neuer Wettbewerber, insbesondere solcher, die innovative Technologien oder Geschäftsmodelle einführen, kann die Wettbewerbslandschaft erheblich verändern. Neue Marktteilnehmer könnten flexibler agieren oder durch den Einsatz disruptiver Technologien effizienter sein, was zu einer Veränderung der Kundenerwartungen und Marktbedingungen führt. 3. Preisverzerrung durch aggressive Wettbewerber: Ein spezifisches Risiko besteht durch Wettbewerber, insbesondere aus China, die den Markt mit ungewöhnlich niedrigen Verkaufspreisen verzerren. Diese Niedrigpreisanbieter können bei den Verbrauchern eine Erwartungshaltung schaffen, die auf dauerhaft niedrige Preise abzielt, was dazu führen kann, dass alle Marktteilnehmer gezwungen sind, ihre Preise zu senken. Dies setzt die Gewinnmargen erheblich unter Druck und könnte langfristig der gesamten Branche schaden, indem es die Preisstruktur destabilisiert. Diese Wettbewerbsrisiken erfordern eine kontinuierliche Überwachung der Marktbedingungen sowie strategische Anpassungen. Das Unternehmen muss nicht nur wettbewerbsfähige Preismodelle entwickeln, sondern auch die Effizienz seiner internen Prozesse verbessern, um die Kosten unter Kontrolle zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig wird die Fähigkeit, auf Marktveränderungen und technologische Innovationen zu reagieren, ein entscheidender Faktor für den langfristigen Erfolg sein. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Jahresabschluss der ikra GmbH wurden für alle bis zum Berichtsstichtag bekannten Risiken angemessene Rückstellungen gebildet, um mögliche finanzielle Belastungen abzufangen. Diese Rückstellungen decken insbesondere Kundengutschriften und Garantieverpflichtungen ab. Absicherung von Währungsrisiken: Potenzielle Währungsrisiken, die aus Kursschwankungen resultieren könnten, werden durch den Einsatz von Devisentermingeschäften, soweit möglich, minimiert. Dies dient dazu, unerwartete Verluste durch Währungsschwankungen zu begrenzen und eine gewisse Planungssicherheit zu gewährleisten. Kreditversicherungen: Ein weiteres Element der Risikominimierung besteht darin, dass die Forderungen im Wesentlichen kreditversichert sind. Dies schützt das Unternehmen vor größeren Verlusten im Fall eines Forderungsausfalls und trägt zur finanziellen Stabilität bei. Liquiditätslage: Die Liquiditätslage der ikra GmbH ist solide. Das Unternehmen ist in der Lage, sämtliche Rechnungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu begleichen. Saisonale Kreditbedarfe bestehen nicht. Aufgrund der guten Eigenkapitalsituation und einer insgesamt zufriedenstellenden Liquiditätslage sind derzeit keine Liquiditätsrisiken erkennbar. Engpässe werden nicht erwartet, und das Unternehmen verfügt über ausreichend Mittel, um seine Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ikra GmbH auf potenzielle finanzielle Risiken gut vorbereitet ist und über solide Mechanismen verfügt, um diese abzufedern, was zur Stabilität und operativen Effizienz des Unternehmens beiträgt. 4. Chancenbericht Die ikra GmbH setzt konsequent auf hohe Qualitätsstandards, um ihre Position im Markt zu stärken und sich gegen den Wettbewerb zu behaupten. Diese Qualitätsansprüche werden durch strenge Kontrollen sichergestellt, die sowohl direkt bei den Lieferanten in den Herkunftsländern als auch durch externe Dienstleister durchgeführt werden. Dies gewährleistet, dass die gelieferten Produkte den Anforderungen des Unternehmens entsprechen und die Erwartungen der Kunden erfüllen. Wettbewerbsstrategie: Um den Herausforderungen des Marktes standzuhalten, baut die ikra GmbH auf folgende zentrale Säulen: 1. Erfahrung: Die langjährige Erfahrung des Unternehmens in der Gartenbranche bildet eine solide Grundlage für fundierte Entscheidungen und Marktkenntnis. 2. Flexibilität: Die Fähigkeit, sich schnell an neue Marktsituationen anzupassen, ist ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb. 3. Innovationsfähigkeit: Durch kontinuierliche Produktentwicklungen und Verbesserungen bleibt das Unternehmen wettbewerbsfähig und erfüllt die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden. 4. Zuverlässigkeit: Pünktliche Lieferungen und die Einhaltung von Vereinbarungen stärken das Vertrauen der Geschäftspartner und Kunden. 5. Hohe Qualität: Ein konsequenter Fokus auf Qualität sichert die langfristige Kundenzufriedenheit und stärkt das Markenimage. Risikoüberwachung: Die politische und wirtschaftliche Entwicklung in den relevanten Märkten wird von der ikra GmbH stets genau beobachtet. Das Unternehmen nutzt das Fachwissen seiner Mitarbeiter, um aufkommende Risiken frühzeitig zu identifizieren und direkt entgegenzuwirken. Dies trägt dazu bei, mögliche negative Auswirkungen auf das Geschäft zu minimieren und rechtzeitig angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz sieht sich die ikra GmbH gut gerüstet, um den Wettbewerb erfolgreich zu meistern und auch in einem sich verändernden Marktumfeld stabil und zukunftsorientiert zu agieren. 5. Zusammenfassung Die ikra GmbH sieht einige wesentliche Risiken für die zukünftige Entwicklung, die sich auf den Geschäftsbetrieb auswirken könnten. Diese Risiken umfassen insbesondere: 1. Direkter Wettbewerb durch chinesische Hersteller 2. Geopolitische Entwicklungen und Störungen der Lieferketten 3. Konsumzurückhaltung aufgrund der anhaltend hohen Inflation Positive Perspektive: Trotz dieser Herausforderungen ist die ikra GmbH aufgrund ihrer finanziellen Stabilität und des Verhandlungsgeschicks der Mitarbeiter gut aufgestellt, um die zukünftigen Risiken zu bewältigen. Das Unternehmen bleibt flexibel und anpassungsfähig, um auf Marktentwicklungen schnell zu reagieren. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Insgesamt bleibt das Unternehmen vorsichtig optimistisch und sieht sich gut vorbereitet, um den kommenden Herausforderungen zu begegnen. V. RISIKOBERICHTERSTATTUNG üBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTENDie ikra GmbH verfügt über verschiedene Finanzinstrumente, die im Wesentlichen aus Forderungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten bestehen. Diese Finanzinstrumente sind entscheidend für das operative Geschäft und werden im Rahmen des Finanz- und Risikomanagements aktiv verwaltet. Kundenstamm und Forderungen: Das Unternehmen kann auf einen solventen und verlässlichen Kundenstamm zurückgreifen, wodurch Forderungsausfälle selten auftreten. Durch die Kreditversicherung der Forderungen wird das Risiko eines möglichen Forderungsausfalls zusätzlich minimiert, was die finanzielle Sicherheit des Unternehmens weiter stärkt. Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten werden fristgerecht innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Dies zeigt die finanzielle Disziplin und die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Kurzfristige Finanzierung: Die kurzfristige Finanzierung des Unternehmens erfolgt hauptsächlich über Lieferantenkredite sowie Kreditlinien (Geldmarkt- und Kontokorrentkredite) bei verschiedenen Banken. Diese Finanzierungsinstrumente bieten dem Unternehmen Flexibilität und ermöglichen es, saisonale Schwankungen oder kurzfristige Liquiditätsbedarfe effizient zu bewältigen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements: Das primäre Ziel des Finanz- und Risikomanagements der ikra GmbH ist es, den langfristigen Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken abzusichern. Dabei verfolgt das Unternehmen eine risikoaverse Geschäftspolitik, was bedeutet, dass es versucht, Risiken so weit wie möglich zu minimieren, um Stabilität und Vorhersehbarkeit in der Finanzplanung zu gewährleisten. Durch die Fokussierung auf eine konservative und risikoarme Finanzstrategie stellt die ikra GmbH sicher, dass finanzielle Unsicherheiten und potenzielle Gefahren rechtzeitig erkannt und entsprechend gehandhabt werden können, was letztlich den langfristigen Geschäftserfolg schützt. VI. PROGNOSEBERICHT Die ikra GmbH blickt zuversichtlich in die Zukunft und sieht sich gut aufgestellt, um im robusten und stabilen Markt der Gartenbranche weiter erfolgreich zu sein. Sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite nimmt das Unternehmen eine wettbewerbsfähige Position ein. Durch eine vorausschauende und marktorientierte Strategie ist ikra in der Lage, schnell auf Veränderungen im Markt zu reagieren und sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Geplante Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmenserfolgs: 1. Datenanalyse und Trendbeobachtung: Das Unternehmen plant, verstärkt Daten und Trends zu analysieren, um das Online-Geschäft weiter zu optimieren und die Kundenbedürfnisse besser zu verstehen. 2. Innovationen und Produktverbesserungen: Durch die ständige Evaluierung von Trends und Innovationen in der Gartenbranche will ikra neue Produktideen identifizieren oder bestehende Produkte verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 3. Finanzstruktur anpassen: Die Finanzstruktur des Unternehmens wird laufend überwacht und bei Bedarf an sich ändernde Marktbedingungen oder Unternehmensziele angepasst. Dies stellt sicher, dass das Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten flexibel bleibt. 4. Optimierung der Dispositionsprozesse: Durch die Implementierung effizienter Dispositionsprozesse will ikra in der Lage sein, schnell und präzise auf Nachfrageänderungen zu reagieren. 5. Effizienzsteigerung: Potenziale zur Optimierung, wie die Reduzierung von Durchlaufzeiten und die Verbesserung der Lagerhaltung, werden aktiv verfolgt, um die operativen Abläufe weiter zu verbessern. Finanzielle Stabilität: Die ikra GmbH plant weiterhin keine wesentlichen Änderungen ihrer Geschäftspolitik und bleibt zuversichtlich, auch in Zukunft alle finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können. Im ersten Quartal 2024 wurden die gesteckten Umsatzziele und Erträge wie geplant erreicht, was die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens unterstreicht. Die Auswirkungen der Ukraine-Krise und die weiterhin hohe Inflation bleiben eine Herausforderung. Diese Faktoren führen zu Unsicherheiten, die eine genaue Planung erschweren, weshalb die Prognosen für die kommenden Monate nur bedingt belastbar sind. Das Unternehmen begegnet diesen Unsicherheiten mit einer vorsichtigen Planung und einem flexiblen Ansatz, um auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren zu können. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet die ikra GmbH eine bessere Entwicklung von Umsatz und Ertrag im Vergleich zu 2023. Diese positiven Erwartungen beruhen auf der strategischen Ausrichtung des Unternehmens, der Optimierung interner Prozesse sowie einer anhaltend soliden Marktlage in der Gartenbranche. Die Umsatzrendite sollte gemäß Planung bei 2,5% liegen, die Eigenkapitalrentabilität bei 2% und der EBIT bei > 400 TEUR. Dank an die Belegschaft: Die Geschäftsleitung bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr außergewöhnliches Engagement und ihren tatkräftigen Einsatz im Geschäftsjahr 2023. Ihr Beitrag war maßgeblich für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens und die Stärkung der ikra GmbH. Zusammenfassend bleibt die ikra GmbH trotz der Herausforderungen des Marktumfelds optimistisch und gut vorbereitet, um ihre Position in der Gartenbranche weiter auszubauen und erfolgreich zu bleiben.
Münster / Altheim, im Juli 2024 ikra GmbH Die Geschäftsführung Maria Farruggio-Eiselt Erik Jachmann Horst Jachmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die ikra GmbH hat ihren Sitz in Münster. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter 31355 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die ikra GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden generell beibehalten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden an den gesetzlichen Vorschriften ausgerichtet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3-5 Jahren mit den steuerlich zulässigen Sätzen linear pro rata temporis abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungssätze werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Sätzen nach der linearen Methode festgesetzt. Für das Sachanlagevermögen werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:
Im Berichtsjahr erworbene, geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, gleichzeitig wird für Zwecke der Darstellung im Anlagespiegel der Abgang unterstellt. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem Durchschnittsverfahren gem. § 240 Abs. 4 HGB. Auf die Vorräte wurden Abschläge nach Gängigkeit der Produkte vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1 % (im Vorjahr: 1 %) auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden gemäß § 256a HGB bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen ermittelt, soweit Zahlungen vor Abschluss des Geschäftsjahres geleistet wurden. Das Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind nur in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.
Finanzanlagen Shanghai ikra Tools Co., Ltd: Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen eine Beteiligung in Höhe von 100% an der Shanghai ikra Tools Co., Ltd. (Volksrepublik China). Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von T€ 10 und einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 0,5 aus. Mogatec GmbH: Die ikra GmbH hat ihre gesamten Geschäftsanteile der Mogatec GmbH zum 20.03.2023 (Closing der Transaktion) verkauft. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Es bestehen keine Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Im Vorjahr stellten die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, gleichzeitig sonstige Vermögensgegenstände dar. Forderungen gegen Gesellschafter Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen insbesondere für arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen mit T€ 206 (Vorjahr: T€ 70), Gewährleistungsverpflichtungen mit T€ 1.066 (Vorjahr: T€ 996), noch zu erteilende Gutschriften mit T€ 37 (Vorjahr: T€ 43), Kundenboni mit T€ 6 (Vorjahr: T€ 13) sowie sonstige mit T€ 41 (Vorjahr: T€ 28). Verbindlichkeiten-Spiegel
In Klammern angegebene Werte betreffen die Zahlen des Vorjahres. Sicherheiten *) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen teilweise dem üblichen Eigentumsvorbehalt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Im Vorjahr stellten die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, gleichzeitig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Derivate Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat zur Absicherung des Einkaufs in US-$ bzw. CNY Devisentermingeschäfte im Umfang von TUS-$ 4.000 und TCNY 25.424 abgeschlossen. Der gemäß Stichtagskurs beizulegende Wert der Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag beträgt T€ 3.554 (US-$) und T€ 3.306 (CNY). Latente Steuern Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 36,6. Hiervon entfallen T€ 21,5 auf das Jahr 2024. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen T€ 128,0 (Vorjahr: T€ 80,4) auf Erträge aus der Währungsumrechnung. In den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltene Erträge von außerordentlicher Größenordnung betreffen Gewinne aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von Mio.€ 14,6. Personalaufwand Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung betreffen T€ 50,0 (Vorjahr: T€ 52,4) die Altersversorgung. sonstige betriebliche Aufwendungen Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen T€ 24,5 auf Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (Vorjahr: T€ 20,8). F. sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Angaben über die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Zu Geschäftsführern sind bestellt: • Herr Erik Jachmann, Gesellschafter-Geschäftsführer mit den Bereichen Finanzen und Einkauf aus Darmstadt • Herr Horst Diethelm Jachmann, Geschäftsführer mit dem Bereich Vertrieb aus Hösbach • Frau Maria Farruggio-Eiselt, Geschäftsführerin mit den Bereichen Marketing, Produktmanagement und Vertrieb aus Babenhausen (seit 16.01.2024) Angaben über Tätigkeitsvergütungen und Kredite an Unternehmensorgane Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Forderungen aus Krediten oder Vorschüssen gegenüber Organmitgliedern bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Zahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug:
Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn (Gewinnvortrag zuzüglich Jahresüberschuss) auf neue Rechnung vorzutragen.
Münster-Altheim, den 21. Juli 2024 ikra GmbH Erik Jachmann Horst Jachmann Maria Farruggio-Eiselt sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ikra GmbH, Münster Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ikra GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowi dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ikra GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Darmstadt, 18. Oktober 2024 Böer, Wirtschaftsprüferin Haase, Wirtschaftsprüfer |
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